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Grüne

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Durch den Leserbrief und die darauf folgenden Anmerkungen von Dr. Thomas Gambe, MdB, kamen wir auf die Idee die Quelle der Informationen über die Grünen zu suchen und zu veröffentlichen.

Nun kann sich Herr Gambke über seine grünen Kollegen ausführlich informieren.

Wir sind gespannt, welche der Aussagen in der nachfolgenden Schrift von ihm widerlegt werden können:

Die Gruenen – Rote Woelfe im gruenen Schafspelz 7. erweiterte Auflage

 

 

Keine abgeschlossenen Berufsausbildung / Kein abgeschlossenes Studium Kein Hindernis:
http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Cohn-Bendit

http://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer

http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Roth

http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_B%C3%BCtikofer

http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_G%C3%B6ring-Eckardt

http://de.wikipedia.org/wiki/Daniela_Wagner

http://de.wikipedia.org/wiki/Nouripour

http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Beck

0 1809
Herr Dr. Thomas Gambke, MdB der Grünen, hat einen Leserbrief in der LZ veröffentlichen lassen, indem er gegen mich – verdeckt – Vorwürfe erhebt.
Er bezieht sich in seinem Leserbrief in der LZ vom 29.09.2012 “Stolpersteine für wen?” auf einen Bürgerbrief / Leserbrief in Klartext.LA vom 12.08.2012.
Er führt darin aus: “…auf einer von ihm verantwortlichen Internetseite Beiträge verfasst und veröffentlicht, in denen in unerträglicher Weise gegen Personen und die Initiativen gegen das Vergessen polemisiert wird.”
Herr Gambke irrt sich und behauptet Unwahres:
1. Der Brief ist nicht von mir verfasst, sondern von einem Bürger, daher steht er unter der Rubrik “Bürgerbrief”.
2. Meines Wissens sind die angeführten Vorwürfe gegen die Grünen-Politiker bestätigt, nicht widerlegt worden bzw. sogar offenkundig.
Aber urteilen Sie selbst. Das ist der von Herrn Gambke beanstandete Leserbrief auf www.klartext.LA:

http://www.klartext.la/2012/08/von-der-landshuter-zeitung-nicht-veroffentlicht/

Ich veröffentlichte diesen Bürgerbrief ungekürzt und unkommentiert:

Sehr geehrter Herr Bottke,

zu dem Thema Herzer-TGL sende ich folgenden Leserbrief mit der Bitte um Veröffentlichung am kommenden Samstag in der LZ:

zum Leserbrief: später Rächer

seit Monaten verfolge ich in der LZ die meist unqualifizierten Berichte, Meinungen und auch Kommentare über den Namensgeber des Turngemeinde Jugendpreises.

In der Ausgabe der LZ von Mittwoch dem 25.07. hat nun endlich ein Bürger den Mut seine Ansicht zu diesem Thema (und ebenso die vermutlich weiterer Leser) mitzuteilen. Für seine deutlichen Worte sei ihm an dieser Stelle gedankt.

Es ist bequem sich mit Themen zu befassen, von denen man nur vom Hörensagen informiert wird, jedoch gibt es  genügend noch lebende Personen, mit den sich Herr Haberberger befassen könnte:

z.B. Ströbele – ein vorbestrafter Terroristen-Anwalt, im Bundestag

z.B. Fischer – ein vorbestrafter Steinewerfer, Polizistenprügler usw.

z.B. Trittin – ein Altkommunist, Hausbesetzer und Deutschlandhasser, im Bundestag

z.B. Roth – die sich gerne in Szene setzt, Deutschland aber wenig liebt, wie sie immer wieder betont

z.B. Künast – die in der anti-christlichen “Humanischtischen Union zuhause ist

z.B. Kretschmann – ein Lehrer der aus dem Kommunistischen Bund Westberlin kommt.

Nur ein Auszug von Personen mit denen Herr Haberberger sich identifiziert! Warum beschäftigt er sich nicht mit diesen Parteifreunden? Deren Vorleben, deren Tun und Handeln ist kein Vorbild für unsere Jugend !

Pfui Teufel, dass solche Leute sich in unserem Land wichtig machen dürfen, dann ein Teil der sog. Intelligenz mitläuft und dieses Treiben unterstützt.

Wenn Herr Haberberger meint er müsse sich publikumswirksam um das Verlegen von Stolpersteinen kümmern, warum geht er nicht nach Dresden, nach Hamburg, in´s Ruhrgebiet und fängt dort an Stolpersteine zu verlegen für die zig-tausend Frauen, Kinder und alte Leute, die dort unter grausamen Umständen um ihr Leben kamen? Da wäre er dann bis zu seinem Lebensende beschäftigt und wir, die wir den 2. Weltkrieg noch “life” erleben mussten, hätten Ruhe vor dem in meinen Augen unqualifizierten Handeln solcher Leute.

Helmut Markowski, Landshut

Lesen Sie dazu auch den Artikel: “Rote Wölfe im grünen Schafspelz”

0 1867

ErdoganDer integrationspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Memet Kilic, attackiert den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan mit schweren Vorwürfen: Er nannte Erdogan einen “Menschenrechtsverbrecher”, auf dessen Lügen die EU nicht hereinfallen

dürfe. Auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wirft der Türkei rechtsstaatliche Defizite vor. “Es gibt

Massenprozesse gegen Anwälte und Journalisten”, sagte Leutheusser-Schnarrenberger der “Passauer Neuen Presse”. “Frau Merkel muss viel mutiger die regelmäßigen Wutausbrüche von Erdogan gegen Deutschland zurückweisen”, sagte Kilic der “Neuen Osnabrücker Zeitung”.

Erdogan sät Hass in Deutschland.

Mit Blick auf das Ultimatum des türkischen Ministerpräsidenten für eine EU-Mitgliedschaft bis zum Jahr 2023 sagte Kilic: “Bis 2023 hat Erdogan die Republik längst abgeschafft und ein Sultanat errichtet. Er tritt die Meinungsfreiheit mit Füssen.”

Kilic kritisierte, Erdogan wolle der EU nicht wirklich beitreten, sondern nutze die Verhandlungen, um die Macht des Militärs in seinem Land zu brechen. “In Deutschland spaltet er die türkische Gemeinschaft, weil er Hass zwischen den Sunniten und Alleviten sät”, sagte der Grünen-Politiker.

Schnarrenberger sagte, bei der Pressefreiheit dokumentiere der EUFortschrittsbericht erhebliche Probleme. “Ein anderes Problem ist die teilweise

überlange Dauer der Untersuchungshaft”, sagte sie.


Schnarrenberger will weiter verhandeln.

Dennoch sprach sich die Ministerin, die derzeit die Türkei besucht, für weitere offene Beitrittsverhandlungen zwischen der Türkei und der EU aus. “Es liegt im strategischen Interesse Europas, dass sich die Türkei weiterhin dauerhaft Richtung EU orientiert”, sagte sie.

Erdogan hatte am Mittwoch eine stärkere Einbeziehung seines Landes in die laufenden EU-Beitrittsverhandlungen gefordert. Die Türkei ist seit 1999 EUBeitrittskandidat, die Verhandlungen laufen seit 2005. Doch konnte in den vergangenen zwei Jahren kein einziges neues Verhandlungskapitel geöffnet werden.

0 3729

 

Deutsche Journalisten sind Grün-Wähler

Studien geben Aufschluss über Parteineigung der Medienvertreter
Grüne: Parteibindung unter Journalisten analysiert (Foto: flickr.com/gruenenrw)
Grüne: Parteibindung unter Journalisten analysiert (Foto: flickr.com/gruenenrw)

Berlin/Zürich (pte019/30.10.2012/11:55) – Mehr als ein Drittel aller deutschen Journalisten ist dem politischen Lager der Grünen zuzuordnen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Journalist Ronnie Grobhttp://blog.ronniegrob.com , der verschiedene Studien über die Parteineigung und andere Merkmale deutsche Journalisten analysiert hat. Die CDU landet mit lediglich 7,6 Prozent im hinteren Feld, die FDP hingegen ist die unbeliebteste Partei unter den Medienvertretern.

Regierungsparteien unbeliebt

“Wenn Medien grüne Themen pushen, dann geschieht das nicht nur aus ideologischen, sondern auch kommerziellen Gründen. Viele Medienkonsumenten, gerade der intelligenteren Medien, sind nun mal potenzielle Grün-Wähler, und die wollen bedient werden”, schreibt Grob.

Fasst man die Ergebnisse der herangezogenen Studien zusammen, kommt das Bündnis 90/Die Grünen auf eine Zustimmung von 33,8 Prozent, die SPD schafft 20,8 Prozent. Die Koalitionsparteien CDU/CSU und die FDP finden lediglich 7,6 Prozent beziehungsweise 6,9 Prozent Zustimmung. Es wurden auch die Vorlieben bei Koalitionen untersucht. Rot-Grün wird mit einer Zustimmung von 54,6 Prozent klar bevorzugt, Schwarz-Gelb wird nur von 14,5 Prozent der Befragten befürwortet.

Mehrheit kommt aus Mittelschicht

Die Autoren der Repräsentativbefragung “Journalismus in Deutschland” http://www.media-perspektiven.de sehen einen Bildungsfaktor, der die politische Präferenz beeinflusst: “Journalisten unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer formalen Bildung vom Durchschnitt der Bevölkerung. Sie rekrutieren sich auch sehr deutlich vor allem aus einem Bereich der Gesellschaft der Mittelschicht”, erklären die Verfasser der Studie, Siegfried Weischenberg, Maja Malik und Armin Scholl.

Rund zwei Drittel der Väter von Journalisten sind laut den Forschern Angestellte oder Beamte. “Journalisten sind in ihrer sozialen Zusammensetzung also nicht der Spiegel der Bevölkerung – so wenig wie Ärzte, Anwälte oder Wissenschaftler. Versuche, dies grundlegend zu ändern, sind bislang regelmäßig gescheitert.”

Überzeugungstäter mit Tatendrang

Grob stellt sich in seiner Analyse die Frage, ob die politische Haltung von Journalisten Einfluss auf ihre Texte hat: “Das bleibt umstritten und kaum nachweisbar. Doch vergessen wir nicht: Journalismus ist nicht irgendein Beruf. Journalisten sind generell Überzeugungstäter.” Schlechtes Ansehen, schlechte Bezahlung und unregelmäßige Arbeitszeiten werden laut Grob gerne in Kauf genommen, weil Journalisten mit ihrer Arbeit etwas verändern wollen.

Medienforscher Peter Ziegler von der Friedrich-Ebert-Stiftung http://fes.de hat sich mit dem Politik-Journalismus unter jungen Redakteuren und Volontären beschäftigt. Er sieht Unterschiede zwischen den verschiedenen Jahrgängen: “So lässt sich als explizit eher rechts keiner des Jahrgangs 1985 einordnen, wohingegen der Jahrgang 1995 hier stärker als die anderen vertreten ist. Entsprechend sind die eher linken Grundhaltungen bei den Angehörigen des Jahrgangs 1985 stärker vertreten als bei den anderen.” Ziegler kommt abschließend zur Erkenntnis: “Wird die Parteibindung insgesamt analysiert, so fällt auf, dass die Grünen mit weitem Abstand am stärksten vertreten sind. Das bestätigt insgesamt eine parteipolitische Orientierung im Linksspektrum.”

0 2377
DKP Deutsche Kommunistische Partei

 

Leider lässt die LZ Herrn Haberberger in einem Leserbrief vom 17. Oktober 2012 Lügen, Halbwahrheiten und Verdrehungen verbreiten. Schade, dass sich die LZ als “Mittäter” betätigt. Zumal der Redakteur Siegfried Rüdenauer bei der Bürgerversammlung anwesend war und die von Herrn Haberberger getätigten Tatsachenbehauptungen als unwahr kennen muss. Früher wurden in der LZ Leserbriefe mit der Begründung zurück gewiesen, dass der Inhalt nicht überprüft werden kann oder aber nicht die Wahrheit wiedergegeben wird. Heute scheint diese Grundlage des demokratischen Journalismus nicht mehr gegeben.

Er behauptet so einiges aus einer Bürgerversammlung, die er gar nicht besucht hat. Denn hätte er sie besucht, dann würde er vorsätzlich – wider besseren Wissens – die Unwahrheit in der Öffentlichkeit verbreiten. Da ich aber nichts unterstellen will, gehe ich zu seinen Gunsten davon aus, dass er nicht anwesend war.

Die Lüge: Rudolf Schnur hat das Wort Zigeuner verwendet und zum Thema Landfahrer gesprochen.

Die Wahrheit: Ich habe auf der Bürgerversammlung nicht zu dem Thema gesprochen! Daher habe ich auch keinerlei Bezeichnung für die mobile ethnische Minderheit verwenden können.

Die Lüge: Schnur kümmert sich nicht um sanitäre Anlagen für die Landfahrer

Die Wahrheit: Gerade als Stadtrat habe ich mich mehrmals in Anträgen und bei Wortmeldungen im Stadtrat für die zur Verfügungstellung der Grundbedürfnisse (Wasser, Abwasser, Strom, Müllentsorgung) eingesetzt!

Die Lüge: Stadtrat Schnur nimmt die besondere Verantwortung der Deutschen nicht zur Kenntnis.

Die Wahrheit: Seit Jahren setze ich mich für eine auf humanitären Grundsätzen beruhende Behandlung der Landfahrer in Landshut ein.

Die Lüge: Auf Klartext.LA werden Ressentiments verbreitet.

Die Wahrheit: Es wurden ausschließlich Fakten / Fotos dargestellt, die von verschiedenen Personen an mich herangetragen wurden. Hat sich der “Späte Rächer” damit auseinandergesetzt? War er vor Ort?

Auf den Vorwurf des Herrn Haberberger, dass ich bei der Verlegung der Stolpersteine nicht anwesend war, stelle ich fest, dass ich generell nicht für kommerzielle Gedenkveranstaltungen zu haben bin. Was die Art des Gedenkens betrifft, teile ich die Auffassung von Frau Charlotte Knobloch, der Präsidentin der Israeltischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern, dass man das Andenken Verstorbener nicht mit Füssen betreten lassen sollte.

Ein roter Wolf im grünen Schafspelz?

Das derzeitige Mitglied der Grünen, Konrad Haberberger, ist, wie in gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören ist ein ehemaliges Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten Deutschen Kommunistischen Partei (DKP).

Die von Herrn Haberberger seit Jahren öffentlich zur Schau getragene einseitigen Gedenktätigkeiten nach dem Motto ” Wer Opfer ist bestimme ich”, lassen vermuten, dass er die Ideologie des Antifaschismus (Antifa im Sinne der DDR-Ideologie) nicht nur verinnerlicht, sondern auch als Maxime seines Handelns versteht. Er selbst ist es doch, der sich als fragwürdiger Saubermann und später Rächer gibt!

Von seinem extremen Standpunkt aus kann es nachvollzogen werden, dass Herr Haberberger mich als am äußersten Rand der CSU zu erkennen glaubt. Dies zeigt einmal mehr, dass es sich um einen verbalen Amoklauf handelt, da er sich mit den von ihm angegriffenen Personen nicht näher beschäftigt hat. Dann wüsste er nämlich, dass ich nicht unter einem eingeschränkten ideologischem Gesichtsfeld leide. Getreu dem Grundsatz “Im Krieg stirbt die Wahrheit als erstes” streut er jede Menge Unwahrheiten und Lügen in die Öffentlichkeit und zeigt, dass er gegen die bestehende Gesellschaftsordnung auf dem Kriegspfad ist.

Jemand, der selbst an der Grenze zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stand oder steht, ist natürlich bemüht, echten Demokraten zu schaden. Das Verhaltensmuster des von sich Ablenkens ist seit Jahrhunderten in der Politik bewährt und verfängt leider immer wieder bei naiven Zeitgenossen.

Rudolf Schnur

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Atomkraftgegner üben scharfe Kritik an grüner Atommüll-Politik

Offener Brief an den grünen Bundesvorstand zählt zahlreiche
Streitpunkte auf

Mit Unverständnis haben Atomkraftgegner aus der Region Gorleben auf den
Beschluss des Bundesvorstands der Grünen (http://bit.ly/Mb4MFa)
reagiert, die Verhandlungen zum Endlagersuchgesetz zügig abschließen zu
wollen und darauf zu drängen, das Gesetz bereits im September in den
Bundestag einzubringen.

Besonders empört ist man im Wendland darüber, dass die Grünen-Spitze
diese Eile damit begründet, dass eine Verzögerung der Entscheidung zu
Lasten von Gorleben und den dort betroffenen Menschen gehen würde.
„Leider hat der Bundesvorstand der Grünen nicht einmal gefragt, ob die
Menschen vor Ort das eigentlich auch so sehen“ heißt es in einem heute
veröffentlichten Brief, den  Vertreterinnen und Vertreter der
Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, der Bäuerlichen Notgemeinschaft,
der Rechtshilfe Gorleben und der Organisationen ContrAtom und
.ausgestrahlt an den grünen Bundesvorstand richten. Und weiter: „Wir
wollen nicht als Begründung für eine Politik missbraucht werden, die
genau das Gegenteil dessen bewirkt, was sie zu leisten vorgibt!“

In dem Brief aus dem Wendland, der von weiteren Organisationen aus der
Umweltbewegung (BUND, Campact, Naturfreunde, Robin Wood) unterstützt
wird, fordern die Unterzeichnenden eine über einen Parteienkonsens
hinausgehende gesellschaftliche Atommüll-Debatte, um einen wirklichen
gesellschaftlichen Konsens über das Suchverfahren zu finden: „Wer es
besser machen will als in den vergangenen 35 Jahren, wer es mit dem
immer wieder postulierten Neustart wirklich ernst meint, der muss sich
die Zeit nehmen, zu einem echten gesellschaftlichen Konsens in der
Atommüll-Frage zu kommen. Entscheidend ist dabei, dass die Bevölkerung
Vertrauen in das Verfahren und die Akteure gewinnt. Nur dann wird das
Verfahren zum Erfolg führen.“ Und weiter: „Von Trittin bis Altmaier
gehen alle Beteiligten offenbar davon aus, dass eine Einigung der
Parteien für ausreichende Legitimität sorgt, um den Konflikt um die
strahlenden Hinterlassenschaften des Atomzeitalters befrieden zu
können. Dabei haben sie die Bevölkerung, die Betroffenen ihrer Politik,
vollkommen aus den Augen verloren und ignorieren wesentliche
Forderungen aus der Zivilgesellschaft.“

Selbst der Bundesumweltminister wird zitiert, um die Forderung nach
mehr Zeit für die Beteiligung der Zivilgesellschaft zu untermauern:
„Peter Altmaier sagte zur Bürgerbeteiligung beim Netzausbau: ‚Wenn es
besonders schnell gehen soll, muss man sich besonders viel Zeit nehmen
und man muss auf die Menschen zugehen, muss mit ihnen diskutieren.‘ Um
wie viel mehr muss dies bei der Atommüll-Frage gelten!“

Die Briefschreiber sehen die Atommüll-Politik am Scheideweg: „Es liegt
in den Händen derer, die derzeit in den Bund-Länder-Gesprächen über die
Atommüll-Frage verhandeln, ob die Suche nach einem Lagerplatz in
Zukunft mit oder gegen die Anti-Atom-Bewegung, mit oder gegen die
betroffene Bevölkerung organisiert wird. Und wir sagen es ganz
deutlich: Wie es bisher läuft, führt es zu einem klaren Gegeneinander.“

Völliges Unverständnis zeigen die Autorinnen und Autoren über das
Argument aus den Parteien, eine Einigung müsse noch schnell vor den
aufziehenden Wahlkämpfen durchgezogen werden: „Die Behauptung, das
Zeitfenster für die Arbeit am Endlagersuchgesetz würde demnächst
geschlossen, ist eigentlich eine Bankrotterklärung der Politik. Denn
sie bedeutet nichts anderes, als dass sich die Parteien selbst in der
Atommüllfrage die Fähigkeit absprechen, auf parteistrategische
Machtspiele zu verzichten und auch in Wahlkampfzeiten gute und
verantwortungsvolle Politik zu machen.“

Der Brief endet mit einem Zitat aus dem Beschluss der
Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen im November 2011 zum Thema
Bürgerbeteiligung: „Erst die breite Beteiligung aller, die an
Entscheidungen teilhaben wollen, bringt die Vielfalt an Ideen,
Perspektiven und Möglichkeiten auf den Tisch, die für die besten
Lösungen nötig ist. Ein Auskungeln hinter verschlossenen Türen hingegen
begünstigt die Vorteilnahme Einzelner und führt zur Frustration der
Vielen.“

Für Rückfragen:

Wolfgang Ehmke, BI Lüchow-Dannenberg
0170 – 510 56 06

Jochen Stay, .ausgestrahlt
0170 – 935 87 59