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Grundschule St. Wolfgang

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  15.09.2020

 

Betroffen sind die Klassen 3c und 4e – Unterricht wird für alle anderen Schüler fortgesetzt

Zwei Schüler der Klassen 3c und 4e der Grundschule St. Wolfgang haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Daher sind ihre Klassenkameraden sowie die beiden Lehrerinnen als Kontaktpersonen anzusehen und müssen auf Anordnung des Staatlichen Gesundheitsamts für zunächst eine Woche in häusliche Quarantäne gehen. Der Unterricht für diese beiden Klassen fällt natürlich bis auf Weiteres aus. Zudem werden alle Betroffenen morgen auf das Coronavirus getestet.

Die beiden infizierten Kinder und ihre Eltern waren laut Gesundheitsamt am Sonntag, 6. September, als Reiserückkehrer aus der Türkei am Flughafen München angekommen und wurden dort auf das Virus getestet. Bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses und eines zweiten Negativtests mindestens fünf Tage nach der Einreise – der also frühestens am 11. September hätte vorgenommen werden dürfen – hätte sich die Familie gemäß der Einreisequarantäneverordnung des Freistaats Bayern und der gültigen Allgemeinverfügung der Stadt Landshut unverzüglich in häusliche Quarantäne begeben müssen. Dennoch schickten die Eltern ihre beiden Kinder am Dienstag, 8. September, zur Schule. Tags darauf wurden der Familie die positiven Testresultate der Kinder mitgeteilt; das Gesundheitsamt verordnete daraufhin eine 14-tägige Quarantäne.

Ungeachtet dessen nahmen die beiden infizierten Kinder, die bislang keine Symptome aufweisen, zumindest am heutigen Dienstag wieder am Unterricht ihrer Klassen 3c und 4e teil. Weil dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko für die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die in den Klassen tätigen Lehrkräfte besteht und um mögliche Infektionsketten schnell zu unterbrechen, musste für die Kinder ebenso wie für die beiden Klassenlehrerinnen vom Gesundheitsamt eine zunächst einwöchige häusliche Quarantäne ausgesprochen werden.

Für alle anderen Klassen der Grundschule St. Wolfgang findet dagegen weiterhin regulärer Unterricht statt. Für diese Schülerinnen und Schüler besteht nach Überzeugung des Gesundheitsamts aufgrund der von der Schule erarbeiteten und angewendeten Infektionsschutz- und Hygienepläne keine erhöhte Ansteckungsgefahr. Auch Testungen auf das Coronavirus sind für diese Kinder zwar auf Wunsch – wie für alle Bürger des Freistaats Bayern – jederzeit freiwillig möglich, sie sind jedoch nicht verpflichtend.

Foto: klartext.LA

 

Märchenhafte Schule

Freunde und Förderer der Grundschule St. Wolfgang feiern 10-jähriges Bestehen mit einem Kinderfest

 

Um das Lagerfeuer sitzen die Menschen heute nur noch selten. Doch selbst in Zeiten von WhatsApp und Twitter lassen sie sich gerne face-to-face Geschichten erzählen. Am Freitag-Nachmittag zog die Märchenerzählerin „Elfentau“ die gut gefüllte Schulaula in ihren Bann. Von ihrer Erzählbühne trug sie das Märchen vom Erdmännchen vor. Muxmäuschenstill lauschten Kinder und Erwachsene den Worten der Erzählerin – in der hallenden Pausenaula ein ganz seltenes Geschehen! Eingeladen hatte sie der Förderverein der Grundschule St. Wolfgang. Den Mitgliedern war es ein Anliegen, das 10jährige Bestehen mit einem Fest für Kinder zu begehen.

Im Anschluss an die Profi-Erzählerin verteilte sich das kleine und große Publikum auf vier andere Erzähler – Eltern und ein Mitarbeiter der Stadtbücherei. Die Mütter trugen den Schulkindern in verschiedenen Räumen des Schulhauses englische, jugoslawische und afrikanische Märchen vor. Dabei wurden sie oft von älteren Grundschulkindern unterstützt, die Teile der Erzählung übernahmen. Vor dem Kamishibai-Papiertheater hörten und sahen die Kinder klassische Grimm´sche Märchen in ungewohnter Aufmachung.

Im Laufe des Schuljahres will die Wolfgangschule das Thema „Märchen“ fortführen. Auf diese Weise soll eine eigene Märchensammlung entstehen. Anschließend an den Erzähl-Akt feierte der Förderverein sein 10-jähriges Bestehen mit einem Buffet, zu dem Eltern, Ehrengäste, Lehrer und Mitglieder des Vereins eingeladen waren.

 

 

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Erste Schritte zum mündigen Netzbürger

Initiative des Fördervereins: Schüler der Grundschule St. Wolfgang legen den Surfführerschein ab.

 

Fast 90% der Kinder heute zuhause einen Zugang zum Internet, viele davon weitgehend unkontrolliert. Doch ist es richtig, Kinder einfach darauf lossurfen zu lassen? Natürlich nicht! Genau wie im Straßenverkehr lauern im Internet Gefahren. Für das Fahrrad gibt es die Fahrradprüfung, mit der man nachweist, dass man die wichtigsten Verkehrsregeln beherrscht. Dass es auch einen Internet-Führerschein für Kids gibt, wissen nur die wenigsten.

Engagierte Mitglieder des Fördervereins der Grundschule St. Wolfgang wollen dieses Manko abstellen. Sie luden daher die Kinder der dritten und vierten Klasse ein, den Surfführerschein zu erwerben.

Die drei Leiter der Fortbildung hören den Jungen und Mädchen ganz genau zu: Wer von ihnen hat ein Smartphone? Was wissen sie schon? Hat es schon einmal Probleme gegeben? An die Erzählungen der Schüler können sie anknüpfen, ehe sie das eigentliche Kursprogramm starten.

Auf der Internet-Plattform „Internet-ABC“ findet sich das Lernprogramm. Die Kinder klicken sich mit Hilfe der schuleigenen Laptops durch Animationen und Quizfragen rund um das Thema Internet. Sie lernen wichtige Grundbegriffe und Funktionen wie „Browser“ oder „Administrator“. Comics und kurze Animationsfilme öffnen ihnen die Augen für die großen Gefahren des spannenden Mediums. Sie lernen die wichtigsten Regeln, z.B. nicht in jedem Fall den Klarnamen angeben. Dass die Kinder etwas gelernt haben, merken die Kursleiter, als Kleinen nachhaken: Sollten sie wirklich zum Ausdruck des Surfführerscheins ihren echten Namen eintippen? Sie waren sich nicht mehr sicher! Gut gelernt!

Dass die Veranstaltung an einem Samstagmorgen um 8.00 Uhr begann und erst um 12.00 Uhr endete, schreckte die Kids nicht. Das Interesse war sehr groß. Fast 70 Jungen und Mädchen hatten sich angemeldet. Nicht alle konnten einen Platz für einen der zwei angesetzten Samstag-Vormittage ergattern. Manche mussten auf die Veranstaltung im neuen Schuljahr vertröstet werden. Doch die, die den Surfführerschein abgelegt haben, haben den ersten Schritt auf dem Weg zum mündigen Netzbürger gemacht. Der Förderverein „FuF“ hat damit die Schule bei der Erfüllung seines Bildungsauftrags eine wichtige Hilfe geleistet.

 

Foto: Förderverein

Pressemitteilung

Elternbeiräte der aller Grundschulen weiterführenden Schulen setzen sich für den Schwimmunterricht ein. Vor der Plenarsitzung des Stadtrats am Freitag wollen sie Oberbürgermeister Rampf ihre Petition überreichen. Ab 14.00 Uhr entscheiden die Stadträte über die Sanierung des Stadtbades und über das weitere Schicksal des stillgelegten Ausbildungsbeckens in der Wolfgangsiedlung. Die Unterrichtsituation im Schwimmen darf sich nicht weiter verschlechtern. Mit einem Lehrbecken allein können die Schulen keinen differenzierten und effizienten Schwimmunterricht abhalten. Deshalb braucht Landshut umgehend ein zweites Lehrschwimmbecken. Unterzeichnet haben die Petition die Vorsitzenden der Grundschulen St. Peter und Paul, St. Wolfgang, Berg, Carl-Orff, Karl-Heiß, Konradin in Auloh sowie die Grundschule Seligenthal. Auch die Elternbeiratsvorsitzenden der Mittelschulen Schönbrunn, Nikola und St. Wolfgang haben das Anliegen unterschrieben. Darüber hinaus unterstützen die Elternbeiräte der Landshuter Ursulinenrealschule, der Staatlichen Realschule und Elternbeiräte aller Landshuter Gymnasien die Forderung des Gesamtelternbeirats. Damit stellen sie sich auch hinter das dringende Anliegen des Schwimmclubs 53, der in einem Brief an alle Stadträte die Ausbildungsbedingungen für Schwimmanfänger scharf kritisiert hat.

Zusätzliche Informationen und Hintergründe unter www.fuf-gsw.de

Mit freundlichen Grüßen,

Achim Reinhart, Elternbeiratsvorsitzender der GS St. Wolfgang
Markus Löken, Förderverein FUF-GSW
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Anbei den offenen Brief, der diese Woche an alle Landshuter Grundschüler verteilt wird:
Am 01.12.2016 haben sich die gemeinsamen Elternbeiräte der Grundschulen und der Mittelschulen getroffen. Als dringendes Thema wurde die mangelnde Schwimmfähigkeit unserer Kinder diskutiert. Mit der Schließung des Lehrbeckens in der Wolfgangsiedlung im Sommer hat sich die Situation nun massiv verschlechtert, so wie das von uns Eltern bereits im Vorfeld vorhergesagt wurde (siehe auch www.fuf-gsw.de):
Unterrichtsstunden in der Grundschule wurden gestrichen.
Schwimmvereine mussten das Kursangebot reduzieren.
Schwimmkurse finden unter schlechteren Rahmenbedingungen statt.
Schwimmkurse wurden teurer.
So wird sich auch in Landshut die Schwimmfähigkeit der Kinder gravierend verschlechtern. Schwimmen ist aber ein grundlegender Bildungsauftrag wie Mathe und Lesen und ist fest im Lehrplan aller Klassen verankert.
Wir fordern:
Unsere Stadträte bekunden bisher, dass dem Thema Bildung höchste Priorität einzuräumen.
Schwimmen ist Teil des Bildungsauftrags.
Zum Schwimmen sind geeignete Ausbildungsbecken notwendig.
Laut Stadtverwaltung brauchen Landshuts Schüler mindestens zwei Lehrschwimmbecken.
Die Zeit drängt! Ein Neubau wird vermutlich fünf Jahre dauern oder überhaupt nicht realisiert. Daher brauchen wir jetzt das Lehrschwimmbecken in der Weilerstraße zumindest als Übergangslösung. Am 09.12. entscheiden unsere Stadträte auch über Landshuter Grundschüler. Daher rufen wir alle interessieren Eltern dazu auf, sich für den Schwimmunterricht einzusetzen und am Freitag, den 09.12.2016 ab 14.00 Uhr in die Plenarsitzung im alten Rathaus zu kommen.
Die Sicherheit unserer Kinder steht an erster Stelle! Schwimmen-Können ist überlebensnotwendig!
Der Elternbeirat der Grund- und Mittelschulen wird dem Oberbürgermeister der Stadt Landshut vor der Plenumssitzung eine Petition des gemeinsamen Elternbeirats der Grundschulen und der weiterführenden Schulen überreichen
In dieser Petition fordern die Elternbeiräte die Stadt Landshut auf, für ein zweites Lehrschwimmbecken zu votieren, damit auch die jetzige Generation von Grundschülern die Möglichkeit haben, schwimmen zu erlernen.

Sandra Bezold                                                         Achim Reinhart
(Gesamtelternbeirat Grundschulen)                 (Stellvertreter)