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Großer Erfolg

ÜBER 100 E-MOBILE : Sternfahrt bei der Landshuter Umweltmesse ein großer Erfolg

OB Putz: Der Zuspruch wird immer größer

Die Landshuter Umweltmesse bietet vielen interessierten E-Mobilisten und denen, die es vielleicht werden wollen, eine Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch sowie zum Erleben der E-Mobilität in seinen vielen Facetten.

Oberbürgermeister Alexander Putz bemerkte bei der offiziellen Begrüßung der Sternfahrer durch Vertreter der Landshuter Umweltmesse, der Stadt Landshut und des Bundesverbandes eMobilität (BEM), dass ein Teilnehmer, der erst einen Tag davor sein neues E-Mobil bekommen hatte, mit diesem am Samstag unbedingt bei der Sternfahrt dabei sein wollte. „Die Reichweite der elektrisch betriebenen Fahrzeuge verbessert sich mehr und mehr, so dass sogar ein E-Mobillist aus Rostock anreisen konnte. Die Sternfahrt bei der Umweltmesse ist natürlich auch eine große Werbung für die E-Mobilität“, so Putz.

Der Oberbürgermeister betonte die gute Zusammenarbeit der Umweltmesse mit dem Mobilitätsmanagement der Stadt. Die Stadtwerke tragen auch ihren Beitrag zu der Umweltmesse bei, da sie den Strom für die Rückfahrt, sofern man ihn überhaupt noch benötigt bei den inzwischen großen Reichweiten der E-Mobile, kostenlos zur Verfügung stehen. Verwundert war Putz, dass bei dem schönen Wetter, das an diesem Tag herrschte, kein Cabriolet zu verzeichnen war. Der OB wies auch darauf hin, dass sich die Mobillisten das reichhaltige Programm der Messe zu Gemüte führen sollten und wünschte einen schönen Aufenthalt auf dem Messegelände.

OB Putz und Geschäftsführer Rudolf Schnur im Wasserstoff-Pkw mit dem die beiden Präsentantinnen der now.gmbH aus Berlin anreisten. Der Stand des Bundesverkehrsministeriums steht unter dem Slogan „CO2 frei – Elektromobilität – Mobil mit Batterie und Brennstoffzelle“.

Anschließend wurden den E-Mobillisten in den Fahrzeugkategorien – Größte gemeinsam mit E-Fahrzeugen angereiste Gruppe – Weiteste Anfahrt mit einer E-Limousine – Weiteste Anfahrt mit einem E-Kompakt-Pkw – Weiteste Anfahrt mit einem E-Motorrad – Weiteste Anfahrt mit einem E-Bike – Außergewöhnlichstes E-Fahrzeug, jeweils ein Preis verliehen.

Markus Förster vom Team der Landshuter Umweltmesse gratuliert dem am weitest gereisten E-mobilen Radfahrer Albert Feldmeier aus Reisbach

-hjl-

Fotos: h.j.lodermeier

 

 

“Strebs”: Der Bausenat beugt sich dem Bürgerwillen

Der Bausenat der Stadt Landshut lenkt in Sachen “Strebs” ein.

Nach dem massiven Widerstand betroffener Bürger will er darauf verzichten, bis zum Stichtag am 31. März 2021 Straßen, die als Altfälle in Sachen Ersterschließung gelten, fertigzustellen und dafür die Anwohner zur Kasse zu bitten. Einen entsprechenden Entschluss mit Empfehlung an das Haushaltsplenum, das in der Sache endgültig entscheidet, hat das Gremium am Freitag gefasst. “Das ist ein großer Erfolg und ein wichtiger erster Schritt”, sagt Landtagsabgeordnete und Stadträtin Jutta Widmann von den FREIEN WÄHLERN. Ihre Fraktion hatte die Diskussion um diese “Strebs”-Altfälle in Landshut zusammen mit der CSU im letzten Jahr überhaupt erst in Rollen gebracht. Sie hofft jetzt, dass auch das bevorstehende Haushaltsplenum dem Beschluss des Bausenats mit einer breiten Mehrheit folgen wird. Entsprechende Signale gibt es bereits.

In ganz Bayern gibt es bisher nur eine Handvoll Kommunen, die von sich aus darauf verzichten wollen, bei den Bürgern für diese Altfälle noch bis zum Stichtag in zwei Jahren abzukassieren. Bis dahin dürfen Städte und Gemeinden für die Fertigstellung von Straßen, deren erstmalige technische Herstellung vor über 25 Jahren begonnen aber noch nicht endgültig abgeschlossen wurde, noch eine finanzielle Beteiligung der Bürger einfordern. In Landshut gibt es noch rund 60 solcher Straßen. 13 von ihnen wollte die Stadt noch bis zum Stichtag herrichten. Mit der Entscheidung vom Freitag ist Landshut auf dem besten Weg, ebenfalls auf die “Strebs”-Einnahmen zu verzichten. Das, so Jutta Widmann, sei als ein politischer Erfolg zu werten. “Wir wollten, dass der Bürgerwille berücksichtigt wird und genau das haben wir bereits jetzt schon erreicht”, sagte sie nach der Sitzung am Freitag. Der Beschluss sei ein wichtiger Schritt und ein klares Signal in Sachen “Strebs”-Altfälle.

98 Prozent der betroffenen Anlieger der zum Ausbau anstehenden Straßen hatten sich in einer Befragung durch die Verwaltung gegen die plötzliche Fertigstellung ihrer Straße gewehrt, nachdem zum Teil jahrzehntelang nichts passiert war. Zu der Umfrage bei den Bürgern war es aber erst gekommen, nachdem Freie Wähler und CSU gemeinsam in einem Antrag an den Stadtrat gefordert hatten, den Bürgerwillen unbedingt zu berücksichtigen und in die Entscheidung einfließen zu lassen. “Ich bin überglücklich, dass jetzt fraktionsübergreifend im Sinne der Landshuter abgestimmt wurde”, so Widmann.

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA