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Gewalt

Bildtext: Zellenblocktango

 

 

Krimi-Musical in Essenbach

Zusatzveranstaltung Zellenblocktango

 

Aufgrund der großen Nachfrage (für beide Vorstellungen am 15. und 16. November sind nur noch wenig Tickets erhältlich) gibt es eine Zusatzvorstellung des Krimi-Musicals „Zellenblocktang am Freitag, 22. November 2019 – 20 Uhr.

 

Als ihre erste selbstständige Produktion interpretieren vier Nachwuchsregisseurinnen der Musicalformation „Go-Musica – Next Generation“ den Broadway-Dauerbrenner „Chicago“ neu. Das Musical „Zellenblocktango“ handelt von Mord, Habgier, Korruption, Gewalt, Ausbeutung, Ehebruch und Verrat und ist voller mitreißender Songs und Tanzchoreografien. Im Chicago der 20er Jahre wird die junge Roxie wegen Mordes an ihrem Liebhaber verhaftet. Ihr würde der Galgen drohen, wäre da nicht ihre abgebrühte Anwältin, die es versteht hilflose Frauen mit perfiden Manövern aus der Haft zu befreien: Binnen kürzester Zeit kürt Roxies Name jede Titelseite und ihr Freispruch ist so gut wie sicher. Doch ihre Lügengeschichten kauft ihr nicht jeder ab: Die berühmte Tänzerin Velma Kelly sitzt ebenfalls wegen Mordes hinter Gittern, vor Roxies Aufstieg war ihr Name in jeder Zeitung zu finden. Schnell erkennt sie, dass sie sich mit der neuen Vorzeigemörderin gut stellen muss, um selbst wieder an die Spitze zu gelangen. Die Gastronomie der Bühne am Schardthof öffnet wie immer an den Veranstaltungstagen bereits um 17 Uhr und steht mit einem Büffet zur Verfügung. Für Gastronomie-Gäste wird angeboten, am Veranstaltungstag Plätze im Saal zu reservieren, damit sie entspannt bis Vorstellungsbeginn in der gemütlichen Gaststube verweilen können. Weitere Informationen telefonisch unter 0151-253 233 73. Tickets gibt es im Vorverkauf zu 20 Euro (Abendkasse 22 Euro): Online auf unter www.buehne-am-schardthof.de , beim Wochenblatt Landsut, sowie in Essenbach in der Bühne am Schardthof während der Veranstaltungen, bei der Lottoannahme im Edeka und bei der Postagentur.

 

Bildquelle: Antonio D’Auria

 

Bayerischer Städtetag Informationsbrief Nr. 7/8 – Juli/August 2019

Kommunalpolitiker brauchen mehr Schutz vor Beleidigungen und Drohungen

Das gesellschaftliche und politische Klima wird härter, wenn sich Ressentiments, Populismus, Beleidigungen und Hetze Bahn brechen. Bundes- und Landespolitiker spüren diese Verschärfung ebenso wie Kommunalpolitiker und Mitarbeiter in Verwaltungen.

Der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags, Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, sagte mit Blick auf die Erfahrungen von vielen Kommunalpolitikern: „In Rathäusern mehren sich Fälle von Beleidigungen, Anfeindungen oder gar Drohungen. Betroffen sind Mandatsträger und ihr privates Umfeld mit Ehepartnern und Kindern.

Vom Bürgermeister wird erwartet, dass er auf Augenhöhe mit jedem Menschen spricht. Man hört oft, dass ein Bürgermeister ein dickes Fell braucht. Zum Amt des Bürgermeisters gehört es nicht, Beleidigungen und Hetze aushalten zu müssen. In jedem Bürgermeister steckt ein Mensch, der sich kein dickes Fell wachsen lassen will. Bürgermeister sind für ihre Bürger da, sie zeigen Respekt und wollen wie jeder Mensch mit Respekt behandelt werden.“

Die „Wutbürger“ gehen um: Was früher die analoge Stammtischparole war oder das Gerücht, das sich von Mund zu Ohr verbreitet hat, geht heute mit einem Klick tausendfach über das Smartphone. Was früher im Wirtshaus geratscht wurde oder beim Einkaufen in der Bäckerei hinter vorgehaltener Hand geraunt wurde, verbreitet sich nun in Windeseile über Facebook, Twitter oder Instagram. Digitale „Wutbürger“ äußern sich oft aus der Anonymität und unter Decknamen.

Stimmungen schaukeln sich mit wenigen Klicks hoch. Spott, Hohn, Aggression, Hetze und Hass bestimmen den Diskurs. Beleidigende Töne in Social Media können wie Brandbeschleuniger wirken. Befeuert von digitalen Möglichkeiten mobilisieren sich heute Stimmungen schneller als etwa in den 1970er Jahren mit Bürgerinitiativen, hektographierten Flugblättern und Leserbriefen. Von demokratischen Abwägungsprozessen und Kompromissen wollen digitale „Wutbürger“ wenig wissen.

Gribl: „Die Erinnerung an Jahrestage zur Weimarer Verfassung 1919, zum Grundgesetz 1949 und zum Mauerfall 1989 vergegenwärtigt uns, was an demokratischen Strukturen und politischer Kultur alles gewachsen ist. Diese stabilen Strukturen und unsere Freiheit sind nicht selbstverständlich. Das ist ein kostbares Erbe, mit dem wir pfleglich umgehen. Das muss täglich aufs Neue gelebt und erarbeitet werden.“

Was mit Beleidigungen und Schmähungen beginnt, was in Worten formuliert und in Bildern symbolisch gezeigt wird, kann rasch in Gewalt gegen Sachen und in Übergriffen gegen Menschen enden.

Gribl: „Wir bleiben wachsam, Demokraten stehen zusammen. Kommunen sind die Keimzellen der Demokratie. Wir schützen diese demokratischen Bastionen vor populistischen Bewegungen. Dies gilt besonders mit Blick auf die Kommunalwahl 2020: Kandidaten für kommunale Mandate dürfen nicht zum Freiwild für Beleidigungen oder Übergriffe werden. Wer engagiert sich noch in der Kommunalpolitik, wenn man Gefahr läuft, beleidigt zu werden oder wenn sogar das private Umfeld bedroht wird? Es geht auch darum, zu überlegen, wie Politiker und Kommunalpolitiker besser vor Übergriffen geschützt werden können. Und es geht darum, dass Strafverfolgungsbehördenbei Beleidigungen oder Bedrohungen konsequent durchgreifen.“

 

Foto: ARCHIV – KLARTEXT.LA

Pressemitteilung der Stadträtin und Landtagsabgeordneten Jutta Widmann vom 12. Juli 2019

Laut der Studie eines Wirtschaftsforschungsunternehmens hat Landshut großes Potenzial. Diese Chancen, die der Prognos-Zukunftsatlas 2019 der niederbayerischen Bezirkshauptstadt bescheinigt, sind erfreulich. “Die Stadt Landshut befindet sich auf einem guten Weg”, sagt Landtagsabgeordnete und Stadträtin Jutta Widmann (FREIE WÄHLER). Dennoch gibt eine andere Prognos- Erhebung vor allem in einem Punkt Anlass zu großer Sorge: In einer Studie, die das ZDF im letzten Jahr erheben ließ, rangiert die Stadt Landshut bei den Gewaltverbrechen nur knapp vor Berlin und Frankfurt. “Diese Zahlen sind alarmierend”, sagt Widmann.

Laut der aktuellen Prognos-Untersuchung, zu der das Rathaus vor Kurzem eine aktuelle Pressemitteilung verschickt hat, ist Landshut bei den Städten unter 100.000 Einwohnern die Kommune in Deutschland mit den besten Zukunftsaussichten. Im

Ranking aller 401 Städte und Landkreise liegt sie auf Rang 15, vier Plätze vor Regensburg. Bereits im letzten Jahr hatte das ZDF aber das gleiche Wirtschaftsforschungsunternehmen beauftragt herauszufinden, wo es sich in Deutschland am besten leben lässt. Untersucht wurden dabei auch die Gewaltverbrechen. Unter den 401 Landkreisen und Kommunen in ganz Deutschland schneidet Landshut bei diesem Unterpunkt mies ab. Die 70.000-Einwohner-Stadt befindet sich demnach auf Augenhöhe mit den Metropolen Berlin (Rang 390) und Frankfurt (Rang 391) – Landshut findet sich auf Rang 389 wieder. Eine Entwicklung, vor der man nicht die Augen verschließen dürfe, so Widmann. “Hier muss man unbedingt reagieren”, sagt sie. Diese Zahlen belegen deutlich eine Entwicklung, von der längst auch die Polizei in der Stadt selbst betroffen ist. Nirgendwo gibt es in Niederbayern mehr Gewaltdelikte gegen Beamte im Einsatz als in Landshut, nirgendwo im Bezirk werden mehr Polizisten verletzt. Nicht von ungefähr wird die Inspektion in Landshut als eine der ersten in Bayern mit Bodycams ausgestattet, um dem Problem durch eine bessere Überwachung/Dokumentation Herr zu werden.

“Seit Jahren setzen sich die FREIEN WÄHLER dafür ein, dass die öffentliche Sicherheit an Landshuter Brennpunkten wie zum Beispiel rund um den Bahnhof verbessert wird”, so die Landtagsabgeordnete und Stadträtin. “Stadt aber auch Staat müssen hier endlich reagieren.” Es könne nicht angehen, dass man in Landshut plötzlich zum Opfer einer willkürlichen Gewalt-Attacke werde und auch nicht sicherer lebe als in Großstädten wie Berlin und Frankfurt.

Um dem Problem Herr zu werden, ist es auch Sicht der FREIEN WÄHLER nicht nur nötig, die Täter rasch zu ermitteln. Auch die Justiz muss gerade bei Gewaltverbrechen hart durchgreifen und die Möglichkeiten, die das Strafgesetzbuch bietet, konsequent ausschöpfen. Vor allen Dingen muss aber auch bei der

Prävention eine bessere Arbeit geleistet werden. Eine Kameraüberwachung an Brennpunkten, wie von den FREIEN WÄHLERN seit Langem in Landshut gefordert, könnte hier nicht nur bei der Aufklärung der Verbrechen helfen, sondern hätte auch eine abschreckende Wirkung. “Das zeigt ja auch der Einsatz von Bodycams der Polizei, der sich in Modellversuchen bereits bewährt hat. Wir müssen unsere Landshuter Bürger besser schützen”, so Widmann.

Foto: Freie Wähler, Jutta Widmann

08.09.2018, PP Oberbayern Süd

WALDKRAIBURG, LKR MÜHLDORF. Am späten Freitagnachmittag, 7. September 2018, kam es im Innenstadtbereich von Waldkraiburg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Asylbewerbern. Die Polizei Waldkraiburg musste dazwischen gehen und die Streitenden trennen. Dabei wurde auch die Polizei bedrängt.

Am späten Freitagnachmittag kam es in der Innenstadt von Waldkraiburg zu einer Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern verschiedener Nationalitäten. Die beiden Gruppen mit insgesamt ca. 20 Personen gingen im Bereich des Sartrouville – Platzes und der Prager Straße aufeinander los. Die herbeigerufenen Polizeistreifen der PI Waldkraiburg und von Unterstützungskräften mussten die Personengruppen trennen. Eine Deeskalation konnte dadurch erreicht werden, dass eine Gruppe in die Polizeifahrzeuge verbracht und zum Schutz auf die Polizeidienststelle in Waldkraiburg gefahren wurde. Bei dem Einsatz waren zuvor auch die Polizeikräfte massiv bedrängt worden. Als Anlass der Auseinandersetzung konnte die Polizei ein weggenommenes Handy aufklären. Durch taktisch geschicktes Einschreiten sowie die schnelle Klärung der Besitzverhältnisse des Handys gelang es den eingesetzten Polizeibeamten die aufgeheizte Situation wieder zu beruhigen. Die Männer, die in unterschiedlichen Einrichtungen in Waldkraiburg untergebracht sind, begaben sich nach Abschluss aller Maßnahmen wieder nach Hause.
Gegen mehrere Männer aus der Gruppe, die sowohl die andere Gruppe, als auch die Polizeibeamten massiv bedrängt und angegangen haben, wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

  1. Sep. 2018

++ Pressemitteilung ++

Offenbar linke Chaoten haben das erst vor drei Wochen eröffnete Erfurter Büro des Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Stephan Brandner, angegriffen und das Gebäude sowie die Fensterscheiben mit linksextremen Schriftzügen und Symbolen in roter Farbe beschmiert.

Brandner, der sich stets gegen Gewalt und Zerstörungswut jeglicher Art positioniert, verurteilt derartige Einschüchterungsversuche resolut:

„Es ist offensichtlich, dass die linke Szene unter den aktuellen Wahlumfragen, die die AfD in Ostdeutschland als stärkste Kraft sehen, extrem leidet. Heute Nacht haben sie mal wieder von ihnen politisch missbrauchte Kinder ausgesandt, die dann ihren infantilen Hass gegen alles Vernünftige und Bürgerliche ‚auslebten‘. An dieser Stelle haben deren Eltern nicht nur in der Erziehung versagt, sondern auch ihre Aufsichtspflicht verletzt. Aber auch die Altparteien, allen voran Frau Merkel und die Herren Steinmeier und Ramelow tragen Mitverantwortung. Wer, wie Herr Steinmeier, primitive, gewaltaffine ‚Musikgruppen‘ öffentlich empfiehlt, oder, wie Herr Ramelow, bekennende Linksextremisten als Minister eingesetzt hat, heizt den Hass gegen das Bürgertum an. Frau Merkel duldet die Straßenterroristen seit vielen Jahren und profitiert von ihnen. Alle Extremisten müssen aber wissen, dass sie sich mit derartigen Aktionen außerhalb unserer Rechtsordnung und unseres demokratischen Verständnisses bewegen.

Selbstverständlich aber lassen wir uns von derartigen Anschlägen nicht einschüchtern, im Gegenteil: Das zeigt mir, dass wir als AfD auf dem richtigen Weg sind. Warum sonst sollte die ‚Vereinigte Linke’ uns so verbohrt bekämpfen? Daher bleibt unser Büro auch heute bis 18 Uhr für die Anfragen und Besuche der Bürger geöffnet.“

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel merkt dazu an:

„Es ist erschreckend, wie laut jedes Mal das Schweigen der etablierten Parteien ist, wenn wieder ein Anschlag auf Räumlichkeiten oder Wohnungen von AfD-Mandatsträgern durch linke Demokratiefeinde erfolgt ist. Ich erwarte von politischen Mitbewerbern, dass sie sich klar gegen linksextreme Gewalt positionieren.“

 

 

Pressemitteilung 08/2018

Die CSU Landshut verurteilt in aller Schärfe die beiden gewaltsamen Auseinandersetzungen vom 12. Juni. „Wer einen Polizisten gewaltsam verletzt oder versucht zu ermorden hat in unserem Land nichts zu suchen. Wir stehen zu unseren Polizisten und sehen sie als Freund und Helfer, nicht als Gegner wie einige andere Parteien“, äußert der Kreisvorsitzende Dr. Thomas Haslinger. „Ich bin entsetzt über die unannehmbaren Zustände. Menschen Gewalt anzutun, die für uns alle die in Deutschland für Recht und Ordnung sorgen, ist nicht hinnehmbar. Und was das Menschen anrichten, die vorgeben Schutz zu suchen, dann haben sie ihr Bleiberecht verwirkt.“

Die CSU Landshut unterstützt den Kurs von Innenminister Horst Seehofer endlich wieder geltendes Recht umzusetzen. Für die CSU ist klar – wer in Deutschland Zuflucht sucht muss in Ankerzentren untergebracht werden, bis sein Verfahren abgeschlossen ist. Und wer abgelehnt wird muss umgehend das Land verlassen. Alle bereits jetzt in Deutschland lebenden mit Abschiebebescheid müssen so schnell und konsequent wie möglich abgeschoben werden. Darüber hinaus müssen Flüchtlinge, die bereits in anderen Ländern registriert wurden oder bereit einmal ausgewiesen wurden an den Grenzen aufgehalten und zurückgeschickt werden.

Haslinger stärkt Seehofer hierbei den Rücken. „Er will die Fehler von 2015 nicht wiederholen und die Glaubwürdigkeit in den Rechtsstaat wieder herstellen. Wenn  die Kanzlerin hier anderer Meinung ist müssen wir in Berlin standhaft bleiben und sie auf unsere Linie bringen. Sollte das nicht möglich sein, sollten wir die Koalition beenden oder darauf hinwirken, dass die CDU sich an der Spitze neu aufstellt. Es geht jetzt um die Zukunft der Demokratie, des Rechtsstaates und der nachfolgenden Generationen.“

Auch in Landshut setzt sich die CSU für eine konsequente Linie ein.
CSU-Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur schätzt die Lage wie folgt ein: „

Die Sicherheitslage hat sich in unserem Land und in unserer Stadt in den letzten drei Jahren drastisch verändert. Große Teile der Bevölkerung sehen dies ebenfalls so und zweifeln an der Fähigkeit der derzeitigen Verantwortlichen zeitnah wieder rechtsstaatliche Zustände herstellen zu können. Die Zeit für unglaubwürdiges Schönreden der Lage ist vorbei.

Die CSU-Fraktion wird in den kommenden Wochen eine Situationsanalyse betreiben und evtl. Versäumnisse aufzeigen.

Wir bieten allen ernsthaft interessierten an gemeinsam zu überlegen, was wir auf kommunaler Ebene verwirklichen oder einfordern können.

Für die CSU ist klar: Gelungene Teilhabe kann nur funktionieren, wenn sich die Zuwanderer, egal ob temporäre oder dauerhafte, an die Mehrheitsgesellschaft anpassen. Das Motto soll lauten Fördern durch Fordern. Haslinger macht klar, was die CSU darunter versteht: „Die deutsche Sprache, unser Grundgesetz, eine Arbeit, Akzeptanz unseres Wertesystems und aktive Teilhabe an unseren Traditionen, unserer Gemeinschaft sind Grundbedingungen für die CSU an Menschen, die mit uns auf Dauer Leben wollen. Wer neben oder gegen uns leben will, wer diese fünf Voraussetzungen ablehnt oder nicht erfüllen kann, der muss dieses Land verlassen.“

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Haslinger

CSU-Kreisvorsitzender

Eine klare Entscheidung zugunsten der sinnlosen Gewalt trafen in der Nacht von Freitag auf Samstag Rowdys an der LA 14 zwischen der Hochschule Landshut und der Brücke über den Schweinbach in Höhe der Wildbachstraße.

Zahlreiche Leitpfosten und Verkehrszeichen wurden aus den Verankerungen gerissen und umgeworfen.
Diese Zerstörungswut beruht entweder auf Drogenkonsum oder einer Einstellung, die man früher mit “nicht gesellschaftsfähig” elegant umschrieben hat.
Vor wenigen Tagen war ein ähnlicher Umgang mit Leitpfosten an der LA 14 im Bereich des Sportplatzes des TSV Auloh vorgefallen.

Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter der 0871/9252-0 entgegen.

Siehe dazu: “Broken windows-Theorie”
http://www.krimlex.de/artikel.php?BUCHSTABE=&KL_ID=40

CSU Fraktion Landshut                                                                               07.09.2017

84028 Landshut

Rathaus

An den
Stadtrat der Stadt Landshut Rathaus

ANTRAG

Die Verwaltung wird beauftragt dem Stadtrat Gewaltvorkommnisse auf der 687. Bartlmädult und im Stadtgebiet zu berichten.

Mögliche Hintergründe der Taten (Ursachen, Täterprofil, Anlass, Tatzeit usw.) sind gemeinsam mit der Polizei darzustellen und Präventionsmaßnahmen werden aufgezeigt.

BEGRÜNDUNG

Sowohl die Darstellung in den Medien, als auch die Feststellungen in den Polizeiberichten lassen eine Abkehr von einer friedlichen Dult erkennen.
Dem ist entgegen zu wirken.

gez. Rudolf Schnur
gez. Maximilian Götzer
gez. Dr. Dagmar Kaindl
gez. Helmut Radlmeier, MdL

Die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion:
Dr. Max Fendl, Maximilian Götzer, Wilhelm Hess, Manfred Hölzlein, Anke Humpeneder-Graf, Dr. Dagmar Kaindl, Ingeborg Pongratz, Helmut Radlmeier, MdL, Lothar Reichwein, Gertraud Rößl, Rudolf Schnur, Gaby Sultanow, Philipp Wetzstein, Ludwig Zellner

Rathaus, 84026 Landshut,  Telefon 0871 88 1393
Telefax 0871 88 1791 fraktion.csu@landshut.de

Die Veranstaltung vor dem Mahnmal fand unter Beteiligung der Frauenberger Blasmusik, der Organisation des Löschzuges Frauenberg und des Krieger- und Soldatenvereins Wolfsteinerau statt. Erfreulich war ebenfalls die Anwesenheit der Katholischen Landjugend.

 

Volkstrauertag 2016                                                Landshut, Frauenberg 13. November 2016

 

Sehr geehrter Herr Pfarrer Rödl, Herr Vorsitzender und Herr Zugführer,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Zwei Wochen vor dem ersten Advent stehen wir erneut am Tag der nationalen Trauer, wie der Volkstrauertag seit 1952 auch heißt, zusammen und gedenken aller Opfer von Krieg und Gewalt.

Vor einem Jahr waren wir geschockt von den Ereignissen in Paris. Mittlerweile hat der Terror und die Gefahr Bayern erreicht und mehrfach Opfer gefordert.
Was vor einem Jahr noch nicht öffentlich vermutet oder ausgesprochen werden durfte, ist heute leider beklemmende Realität.

Was ermöglicht diese Gewalt und warum ist es möglich sogar aus unserer Gesellschaft schon wieder Nachwuchs für eine menschenverachtende Ideologie zu rekrutieren?
Die Ursachen für dieses Verhalten sind vielfältig. Aber die Muster sind erschreckend ähnlich, wenn wir sie auf die Ereignisse zurückbinden, an die
wir im Rahmen des Volkstrauertages erinnern, insbesondere an das Ende des Zweiten Weltkriegs. Damals wie heute sind es neben fehlender Empathie und ideologischer Verblendetheit auch Menschenverachtung, die den Nährboden für die Gewaltexzesse bilden.

Nutzen wir die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, damit wir uns unserer Werte versichern, damit wir Orientierung finden, damit wir solidarisch und in Verantwortung miteinander und für einander handeln: nicht irgendwann, sondern hier und heute.
Gemeinsam trauern ist wichtig, weil es uns alle gemeinsam daran erinnert, wie kostbar Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und Frieden sind.

Seit 1945 wird am Volkstrauertag auch den zivilen Opfern des Krieges gedacht.
So treten neben die toten Soldaten auch die Frauen, Kinder und Männer, die in den besetzten Ländern und in Deutschland zu Opfern von Krieg und Gewalt geworden waren.

Leider noch nicht in Landshut. Mein Eintreten für ein Mahnmal für die Opfer der Bombenangriffe auf unsere Stadt wurde von Mitgliedern des Stadtrates bewusst fehlinterpretiert und für eine unwürdige politische Agitation missbraucht. Um diesen moralischen Tabubruch nicht weiter eskalieren zu lassen zogen es der Oberbürgermeister und ich vor, diese Angelegenheit zunächst ruhen zu lassen.
Vor wenigen Tagen hat meine Stadtratskollegin und Landtagsabgeordnete Jutta Widmann eine Plenaranfrage gestellt. Darin ersucht sie um Auskunft, ob es am Rathaus oder am Bahnhof für die Bombenopfer in Landshut im 2. Weltkrieg eine Gedenktafel oder eine Dokumentation gibt und ob die Stadt eine solche Gedenktafel plant. Ich wünsche Ihr, dass sie mehr Erfolg hat als ich es hatte und dieses Mal würdig, angemessen und objektiv mit dem Thema umgegangen wird.

Heute gedenken wir gemeinsam all den Menschen unseres Volkes, die durch Krieg und Vertreibung, durch Gewalt und Gewaltherrschaft ihr Leben lassen mussten. Und wir denken ebenso an die Menschen, die wegen ihrer Überzeugung, Religion oder Rasse verfolgt, geschunden und ermordet wurden.

Aber auch jenen, die in Ausübung Ihres Dienstes und im Ehrenamt geschädigt wurden oder ihr Leben verloren haben.

Wir denken ebenso an die Opfer der innerdeutschen Grenze und der deutschen Soldaten des 2. Weltkrieges, die in Kriegsgefangenschaft durch einen geplanten Tod umgekommen sind.

Die beispiellose Zahl der zivilen Opfer der Weltkriege mahnt uns dauerhaft keine Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele einzusetzen.

Das Gedenken an die Toten, an die Opfer, bedeutet für uns Lebende

die Verpflichtung für den Frieden immer und überall einzutreten.

Rudolf Schnur, Stadtrat

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pressetext Diese Meldung ist unter http://www.pressetext.com/news/20130110018 abrufbar.
pte20130110018 Kultur/Lifestyle, Bildung/Karriere
US-Lehrer beklagen immer mehr prügelnde Schüler
Experte: “Gewalt gegen Pädagogen nährt sich aus Perspektivlosigkeit”
Provokation: Jugend verroht wegen Zukunftsängsten (Foto: pixelio.de, Gastmann)
Provokation: Jugend verroht wegen Zukunftsängsten (Foto: pixelio.de, Gastmann)

Tübingen (pte018/10.01.2013/12:25) – In den USA beklagen immer mehr Lehrer Angriffe körperlicher Gewalt von ihren eigenen Schülern. Neben Handgreiflichkeiten werden die Pädagogen auch häufig belästigt und beschimpft. In den USA gilt Gewalt gegen Lehrkörper als Tabuthema. Dabei können die Forscher um Dorothy Espelage von der Universität Illinois http://illinois.edu zeigen, dass 80 Prozent der befragten Lehrer davon berichten, mindestens einmal im vergangenen Jahr Opfer von verbaler oder physischer Gewalt geworden zu sein. 44 Prozent wurden körperlich angegriffen, 72 Prozent berichten von verbalen Belästigungen.

Elf- bis 15-Jährige betroffen

“Solche Zahlen sind immer schwierig zu analysieren”, sagt Günther Gugel, Pädagoge und Ko-Geschäftsführer des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen http://friedenspaedagogik.de , gegenüber pressetext. “Alle mir bekannten Langzeitstudien zeigen, dass Gewalt an Schulen zunächst abgenommen hat”, gibt Gugel zu bedenken.

Verlässliche Zahlen werden von den deutschen Unfallkassen veröffentlicht. Die Unfallkassen registrieren alle Fälle, in denen Gewalt vorkommt. 90.000 Unfälle pro Jahr resultieren an allgemeinbildenden Schulen aus dem aggressiven Verhalten von Schülern, heißt es beim Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUVhttp://dguv.de . Die meisten Fälle passieren in der Altersgruppe der Elf- bis 15-Jährigen.

Verzerrtes Bild durch Medien

In den Medien wird Schülergewalt gegen Lehrer oft brutaler dargestellt als in der Wissenschaft, so Gugel. “Es heißt nicht, dass es Schulen gibt, wo viel Gewalt vorkommt, aber die Durchschnittszahlen sind nicht so hoch, wie die Medien uns verkaufen wollen”, weiß der Experte. Eine genaue Ursache für diesen Missstand gebe es nicht: “Es gibt Risikofaktoren, die mit dem Kind, dem Elternhaus und der Schule zusammenhängen und auch einen Teil einer Gruppendynamik darstellen”, erklärt der Diplompädagoge.

Häufig werden Schüler gewalttätig, wenn ihnen Anerkennung fehlt. Deshalb verschaffen sich diese Jugendliche Achtung auf einer destruktiven Ebene. “Häufig ist es ein verborgener Hilferuf an die Erwachsenen”, vermutet Gugel. Außerdem sind die Signale, die Jugendliche heute aus der Erwachsenenwelt bekommen, wenig einladend. “Wir benötigen eine Gesellschaft, die Jugendliche auch jenseits der Rentendiskussion braucht. Das Potenzial der Jugendlichen, die Gesellschaft auch zu gestalten, sollte geachtet werden”, so Gugel.