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Gesundheits- und Krankenpfleger

Die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger mit den Gratulanten (hinten v.l.) Aufsichtsrat Bernd Friedrich, Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald, Ärztlicher Direktor Prof. Stephan Holmer, Pflegedirektor Jürgen Bacher, Schulleiterin Silke Steffl und Klassenleiterin Gabriele Fischbeck. 


Pressemitteilung 

12 Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum erlangen ihr Examen 

Sie haben ihr erstes berufliche Ziel erreicht: Am Klinikum Landshut haben am Donnerstag 12 Gesundheits- und Krankenpfleger ihr Examen gefeiert. In der Berufsfachschule für Krankenpflege bekamen die Absolventen ihre Zeugnisse überreicht. In der Coronavirus-Pandemie waren sie als auf den Stationen und mitten in der Prüfungsphase besonders gefordert. 

„Sie sind es, die die Menschen brauchen, wenn sie schwach sind oder es ihnen schlecht geht. Für viele Menschen sind Sie der Begleiter in den schwersten Zeiten“, betonte Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald bei der Abschlussfeier am Donnerstag. Es gebe kaum etwas Schöneres und Sinnhafteres, was man im Leben tun kann, als Menschen zu helfen.
„Für unsere Gesellschaft sind Sie unverzichtbar“, betonte der Geschäftsführer. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich Ihren Enthusiasmus erhalten und die Freude, anderen zu helfen, Sie durch Ihr Berufsleben trägt.“ 

Die prüfungsbesten Gesundheits- und Krankenpfleger sind mit einem Schnitt von 1,0 Claudia Jeberean sowie mit einem Schnitt von 1,3 Juliane Hussong. Außerdem ihren Abschluss in der Tasche haben: Lena Adlkirchner, Daniela Asen, Jennifer Brücke, Nadine Eckmeier, Ioana Gecasan, Marie-Sophie Henze, Felix Hieber, Jasmin Reif, Maximilian Stenger und Kilian Zellner. Neun der Absolventen beginnen ihre Berufslaufbahn am 1. Oktober am Klinikum Landshut. 

Schulleiterin Silke Steffl ließ die dreijährige Ausbildung bei der Abschlussfeier Revue passieren. „Zu Beginn Ihrer Ausbildung war alles neu“: erste Schritte im Berufsleben, der Wechsel zwischen Theorieunterricht und Praxis sowie der Wechsel zwischen den verschiedenen Pflegestationen und Bereichen im Klinikum. Im zweiten Ausbildungsjahr kamen die externen Einsätze dazu: in der ambulanten Pflegeversorgung, der psychiatrischen Versorgung sowie der Pädiatrie. „Und bis Sie sich versahen, befanden Sie sich bereits im dritten Ausbildungsjahr. Doch dann kam Corona – auf einmal war alles anders als geplant.“ Alle Schulen wurden geschlossen und es folgte eine Zeit geprägt von Unsicherheiten. „Ich möchte mich heute bei Ihnen bedanken, dass Sie uns so uneingeschränkt vertraut haben, dass wir Sie trotz der schwierigen Bedingungen, bestmöglich auf Ihre Abschlussprüfungen vorbereiten“, so die Schulleiterin. 

Aufsichtsrat Bernd Friedrich überbrachte am Donnerstag die Glückwünsche des Klinikums-Aufsichtsrats und von Oberbürgermeister Alexander Putz. Er betonte den hohen Stellenwert des Pflegeberufs: „Wer einmal als Patient im Krankenhaus war, weiß, was ein Lächeln, ein wenig Zuspruch und ein freundliches Gesicht bedeuten.“ Ab dem Examenstag hätten die ehemaligen Schüler nun einen „anderen Bereich an Verantwortung.“ 

„Nutzen Sie jede Gelegenheit zur Fortbildung und zur Qualifizierung. Gehen Sie immer offen, zugewandt und mit einer positiven Einstellung zu Ihren Patienten“, betonte der Ärztliche Direktor Prof. Stephan Holmer in seiner Rede. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Berufsgruppen basiere auf gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen: „Das ist der Schlüssel zu unserem gemeinsamen Erfolg, nämlich der Verbesserung des Gesundheitszustandes unserer Patienten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diesen Schlüssel finden, pflegen und lebenslang erhalten.“ 

Auch Klassenleiterin Gabriele Fischbeck gratulierte ihren ehemaligen Schülern herzlich zum bestandenen Examen: „Ich freue mich riesig für Sie“. Sie betonte: „Sie waren eine lebhafte Klasse, auf die ich mich immer verlassen konnte.“ 

„Der Pflegeberuf ist ein Beruf, den man ganz bewusst wählt, der einem viel abverlangt, aber einem noch viel mehr gibt“, so Pflegedirektor Jürgen Bacher. „Sie haben eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten, beispielsweise Spezialisierungen für die Intensivstation, den OP, die Dialyse oder die Endoskopie. Ein weiterführendes Studium ist ebenso möglich wie der Weg in eine Leitungsfunktion innerhalb einer Klinik. Jetzt gilt es jedoch zunächst, wertvolle Erfahrungen im Stationsalltag zu sammeln.“

Zum Schluss bedankten sich die beiden Klassensprecher Juliane Hussong und Felix Hieber beim Klinikum und der Berufsfachschule. „Wir waren ein kleiner Klassenverband, aus dem dicke Freundschaften entstanden sind. Es ist toll, wie wir zueinander gestanden sind.“ 

Der nächste Ausbildungsbeginn zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau – so heißt der Beruf seit diesem Jahr – ist am 1. April 2021. Bewerben können sich Interessierte bereits jetzt bei der Berufsfachschule des Klinikums. Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere 


Die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger. Fotos: Klinikum Landshut

Die 16 frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger


Pressemitteilung 

16 Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum erlangen ihr Examen 

Als Gesundheits- und Krankenpfleger sind die 16 Absolventen wahre Allrounder: Sie sind für die Pflege von Menschen aller Altersstufen da und können sofort nach der Ausbildung in allen Fachbereichen eines Krankenhauses eingesetzt werden. Am Donnerstag hat die 92. Klasse der Berufsfachschule für Krankenpflege ihr Examen bestanden. 13 der 16 Prüflinge starten nun ihr Berufsleben am Klinikum, unter anderem in der Notaufnahme, in der Neurologie und auf den Intensivstationen. „Geben Sie Ihr professionelles Wissen weiter, erneuern und erweitern Sie es“, lautete der Wunsch von Marie-Luise Emslander, Leiterin der Krankenpflegeschule des Klinikums, an ihre ehemaligen Schüler. Dr. Peter Stadtmüller, Prüfungsvorsitzenden der Humanmedizin der Regierung von Niederbayern, betonte außerdem, dass die Examensklasse in den vergangenen drei Jahren „ein gutes Rüstzeug“ mit auf den Weg bekommen habe. 

Der Prüfungsbeste ist mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,3 Alexander Radaev. Zu den besten gehört auch Mirona Marciniak und Leopold Biendl mit einem Schnitt von 1,6. Ebenfalls ihren Abschluss in der Tasche haben Zelihe Bekaj, Martina Berghammer, Julia Braun, Noemi Cocimano, Wiebke Gagstädter, Isabella Kerscher, Eva Khmelidze, Lisa Langner, Paula Loibl, Paula Müller, Gilbert Saul, Desiree Virga und Tanja Wagner. 

Insgesamt 2100 Stunden theoretische Ausbildung und 2500 Stunden Praxis-Übung haben die Schüler in drei Jahren der Ausbildung absolviert. Zirka 13 verschiedene Fachbereiche haben sie am Klinikum in der stationären Akutpflege durchlaufen. Auch in der geriatrischen Langzeitpflege, der ambulanten Pflegeversorgung in einer Sozialstation, im psychiatrischen Versorgungsbereich im BKH Landshut und in der Pädiatrie im Kinderkrankenhaus waren die angehenden Pflegekräfte eingesetzt. 

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere 

Foto: Klinikum Landshut

Pfleglicher Umgang mit den Pflegenden!

Am gestrigen Abend diskutierte Bernhard Seidenath, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege und Gesundheits-und pflegepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, mit den Teilnehmern der gesundheitspolitischen Gesprächsrunde in Straubing über Pflegeberufe und den Mangel an Pflegepersonal.

Dabei machte Seidenath darauf aufmerksam, dass in den Pflegeberufen der Krankenstand sehr hoch ist. Durchschnittlich, so Seidenath, sind Menschen in den Pflegeberufen 24 Tage pro Jahr krank. Dies ist eine eklatant höhere Zahl als beim Rest der Arbeitnehmer, die im Schnitt 16 Tage krank sind. Wenn wir nur den Krankenstand in den Pflegeberufen auf das Niveau der Arbeitnehmer mit 16 Tagen Krankenstand bekommen würden, hätten wir 16.000 Pfleger zusätzlich zur Verfügung, die ihre Kollegen entlasten können.

Daher, so die Ansicht von Seidenath, müssen wir noch mehr für die Gesundheit in den Pflegeberufen tun. Die Pflege der Pflegenden ist ein Thema, was schnellstens angegangen werden muss. Hier kann auch jeder Arbeitgeber der Pflege aktiv werden.

  Monika Voland-Kleemann, Stellvertretende Bezirksvorsitzende des GPAs Niederbayern

Mit Rednern und Gratulanten. Foto: Klinikum Landshut

Der Pflegeberuf ist einer der schönsten, vielfältigsten und verantwortungsvollsten Berufe, die es gibt: Da waren sich alle Beteiligten der Abschlussfeier am Donnerstag einig. An diesem Abend wurden 15 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger feierlich ins Berufsleben entlassen. Dabei wurde auch verraten, welche Kompetenzen und Geheimnisse sich hinter den Zeugnissen verbergen.

Sind nach einer „harten, aber abwechslungsreichen dreijährigen Schule“ ins Berufsleben entlassen: die 15 neuen Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum Landshut. Foto: Klinikum Landshut

„Sie werden überall gesucht und umworben. Sie können sich den Arbeitsplatz und die Fachspezialisierung aussuchen.“ Mit diesen Worten verabschiedetet am Donnerstag Schulleiterin Marie-Luise Emslander die 15 frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum. „Es ist vollbracht“, so Emslander: Drei Jahre theoretischer und praktischer Ausbildung sind zu Ende – jetzt sei es den Absolventen möglich, in allen Kliniken in Deutschland und in allen Fachbereichen zu arbeiten. Bei der feierlichen Verabschiedung erhielten die Schüler nun die lang ersehnten Abschlusszeugnisse. Als Prüfungsbeste mit einem Notenschnitt von 1,6 wurden Kevin Miethe und Renate Huss besonders geehrt. Ebenfalls ihren Abschluss in der Tasche haben Floriana Ahmeti, Klaudia Augustyn, Antonia Fuchs, Kathrin Greif, Luise Hoffmann, Hilal Imal, Lydia Kollmeder, Tetyana Korol, Barbara Nebauer, Marina Sand, Barbara Seitz, Sabrina Simmel, Aileen Walker. „Sie sind die am umfangreichsten ausgebildete Gruppe der Pflegenden, die jetzt schon nahezu generalistisch ausgebildet ist“, betonte die Leiterin der Privaten Berufsfachschule für Krankenpflege in der Glasdachhalle des Klinikums. Von den 15 Absolventen bleiben sieben am Klinikum Landshut, die restlichen gehen in heimatnahe Kliniken, in Elternzeit oder wollen Großstadterfahrungen machen.

„Wenn ich Sie heute Abend anblicke, dann blicke ich in stolze und zuversichtliche Gesichter“, sagte Geschäftsführer Nicolas von Oppen. „Für uns als Gesellschaft sind Sie einfach unverzichtbar.“ Es sei jedoch wichtig, dass „auch unsere Politik gerade Ihre Profession noch weiter in den Vordergrund rückt und einen anständigen Rahmen für Ihre Arbeit schafft. Sonst werden wir in den deutschen Krankenhäusern bald nicht mehr wissen, wer unsere Kranken pflegen soll.“ Von Oppen berichtete auch vom neuen Personalwohnheim, das im Moment direkt neben dem Klinikum entsteht, „um künftigen Generationen unserer Krankenpflegeschule günstigen und attraktiven Wohnraum anzubieten“.

Auch der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer gratuliere den Absolventen „nach einer harten, aber abwechslungsreichen dreijährigen Schule“. Er appellierte an sie, die vielfältigen Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung zu nutzen: „Nutzen Sie diese Chancen.“ Denn jetzt gehe das immerwährende Lernen erst richtig los. „Ich bin jetzt schon über 10.000 Tage Arzt, und jeden einzelnen Tag habe ich etwas dazugelernt“, so Prof. Holmer. „Das hätte ich mir damals auch nicht träumen lassen.“

Der stellvertretende Pflegedirektor Jürgen Bacher beschäftigte sich mit den Kompetenzen, die nicht auf den Zeugnissen zu finden sind: „Probleme lösen, Pflege planen, Menschen begleiten und ganz besonders im Team arbeiten.“ Er gab den ehemaligen Schülern noch einen Rat mit auf den Weg: „Vertiefen Sie Ihre fachliche und menschliche Kompetenz. Geben Sie sich nicht mit dem aktuell Erreichten zufrieden. Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher, sondern machen Sie zu Schwergewichte des Wissens.“

Auch die beiden Klassenvertreter Kevin Miethe und Aileen Walker erklärten bei ihrer Rede, was sie wirklich in der Ausbildung gelernt hätten. Zum Beispiel: „Blutdruck messen ist keine Kunst.“ Oder: Waschstraßen gibt es nicht nur für Autos, sondern auch für Betten.

„Hätten Sie geglaubt, dass die Zeit so schnell vergeht?“, fragte Klassenleiterin Gabi Fischbeck in ihrer Rede. „Sie haben sich sicherlich manchmal gedacht und auch gesagt: Wenn nur diese drei Jahre schon vorbei wären.“ Heute, am Tag des Examens, bräuchten sich die Absolventen „nirgendwo zu verstecken“, so Fischbeck. „Sie können stolz sein auf das, was Sie bisher geleistet haben.“ Sie gab ihnen unter anderen mit auf den Weg, sich nicht an veralteten und verkrusteten Gewohnheiten zu orientieren – sondern eigenständig zu arbeiten und die erlernten Fertigkeiten selbstbewusst einzusetzen.

Auch Stadtrat Rudolf Schnur, der gleichzeitig den Oberbürgermeister und den Aufsichtsrat vertrat, betonte: „Sie leisten eine wichtige, wertvolle Arbeit für die Gesellschaft“. Er dankte denen, die den Absolventen den Weg ins Berufsleben bereitet hatten und wünschte ihnen „Glück, Erfolg und immer dankbare Patienten“.

Stimmungsvoll musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Ensemble „Lichtfänger“. Klinikseelsorger Werner Ehlen stieg außerdem besinnlich in den Abend ein.

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere

Foto: Klinikum Landshut

Pressemitteilung

23 neue Gesundheits- und Krankenpfleger sind am Donnerstag im Klinikum Landshut feierlich in die „Gilde der Pflegenden“ aufgenommen worden. Nach drei Jahren Ausbildung haben sie ihr Examen in der Tasche – und eine glänzende Zukunft vor sich.

„Endlich geschafft!“: Die 23 neuen Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum Landshut mit Rednern und Gratulanten. 

Mit Blick auf die Landshuter Hochzeit ließ sich Schulleiterin Marie-Luise Emslander von der Sprache des 15. Jahrhundert inspirieren. So gratulierte sie den Examinierten zu ihrem „Tag der Freisprechung und der Aufnahme in die Gilde der Pflegenden“. „Sie kämpften sich drei Jahre lang durch vielen Seiten Pergament, studierten in den Scriptorien, schrieben mit flinker Feder viel Wissenswertes – auch mal Unsinniges – auf und arbeiteten mit den Obermeistern der Pflegelehre in der Schule und mit den Pflegemeisterinnen und -meistern im Hospital.“ Tagtäglich hätte sich die Klasse in der Hohen Kunst der Pflege von Kranken geübt. „Sie haben in den Examina sehr, sehr respektable Ergebnisse bekommen, die mich unheimlich stolz machen“, so die Schulleiterin der Berufsfachschule  für Krankenpflege des Klinikums Landshut. Die Prüfungsbeste ist mit einer Traumnote von 1,0 Eleni Büdding. Ebenfalls sehr gut abgeschlossen haben mit einem  Gesamtdurchschnitt von 1,3 Karima Wael und Jaqueline Dinglreiter. Über eine Note von 1,6 können sich freuen: Mirjam Thoma, Viktoria Schmidt, Kai Sanne Menzel, Anna Kozinova und Olha Aigner.                  Ebenfalls ihren Abschluss in der Tasche haben Aylin Bardosch, Franziska Brinkmann, Hatice Gider-Türkmen, Kristin Heldrung, Verena Hornauer, Benjamin Landes, Timm Mannott, Thuy-An Ngo, Rebecca Nolting, Lisa Patzlsperger, Selina Pietkievicz, Lisa Pudwell, Daniela Sorana Tomas, Delfina Wachlin, Sarah Wagner.

15 von den 23 werden ab 1. April im Klinikum ihre berufliche Laufbahn beginnen. „Das Klinikum hätte Sie gerne alle übernommen“, so Oberbürgermeister Alexander Putz in seinem Grußwort.  „Für unsere Gesellschaft ist es sehr wichtig, ihren Beruf noch mehr anzuerkennen.“  Sein Tipp an die Examinierten: „Genießen Sie das Leben trotz aller beruflicher Anstrengungen.“

 „Sie sind für uns, für das Klinikum Landshut, enorm wichtig“, so Geschäftsführer Nicolas von Oppen am Donnerstag in der Glasdachhalle. „Wir bedürfen Ihrer Unterstützung, um unsere Patienten gut betreuen zu können. Umso mehr freue ich mich für Sie alle, dass Sie sich entschieden haben, diesen anspruchsvollen Beruf zu wählen.“ Allerdings wäre es auch wichtig, „dass auch unsere Politik gerade Ihre Profession noch weiter in den Vordergrund rückt und einen anständigen Rahmen für Ihre Arbeit schafft“.

Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer gaben den frisch Examinierten einen Ratschlag mit auf den Weg: „Seien Sie wachsam, kontrollieren Sie doppelt, fragen Sie nach – auch wenn es die Kollegen manchmal nervt.“ Nach einer „harten, aber abwechslungsreichen dreijährigen Schule“ hätten sie alles, was für die Zukunft wichtig ist: Fachwissen und Geschick gepaart mit Einfühlungsvermögen und Geduld. „Hegen und pflegen Sie diese Fähigkeiten, wo es nur geht.“

Auch Pflegedirektorin Angelika Alke gratulierte den neuen Pflegekräften bei der Abschlussfeier von Herzen. „Ab heute sind Sie selbst verantwortlich für Ihre Planungen und Ihr Handeln. Werkzeuge wie Orientierung, Wissen, Empathie und Kompetenzen haben Sie alle in Ihrem Rucksack.“ Für die Patienten und Angehörigen seien die 23 verantwortliche Ansprechpartner und Vertrauensperson zugleich.

Stimmungsvoll umrahmt wurde die Feier vom Mitarbeiterchor des Bezirkskrankenhauses Landshut und vom Ensemble „Lichtfänger“.

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege  sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere

 

 

Karrierechance in der Altenpflege genutzt

Michael Pöschl, examinierter Altenpfleger im Magdalenenheim der Hl. Geistspitalstiftung, ist jüngst von Stiftungsverwalter Dieter Groß und vom Einrichtungsleiter Heinz Sedelke mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedet worden.

Pöschl hat einen bemerkenswerten beruflichen Werdegang in der Altenpflege: Im September 2009 begann er im Wohnbereich Isar des Magdalenenheimes als „Stationshilfe in Teilzeit” seine Arbeit. Bereits ein Jahr später im Oktober 2010 übernahm er die Aufgaben eines „Gesundheits- und Krankenpflegefachhelfers” auf dieser Station. Im August 2013 startete Pöschl dann die verkürzte Ausbildung zur Altenpflegefachkraft im Magdalenenheim, wobei er seinen schulischen Teil in der Altenpflegeschule der Volkshochschule (VHS) absolvierte. Diese Ausbildung schloss er im Juli 2015 erfolgreich mit Examen ab und arbeitete von da an als examinierter „Gesundheits- und Krankenpfleger” im Magdalenenheim. Nun ist Pöschl dabei, einen neuen Abschnitt seines erfolgreichen Berufslebens einzuläuten und beginnt im Januar 2017 eine Anstellung als Lehrassistent an der Pflegefachschule der VHS Landshut mit dem Ziel des „Pflegepädagogen”. Hierzu beginnt er folglich ab März 2017 ein Studium „Berufspädagogik im Gesundheitswesen” (Bachelor of Arts) an der Uni Deggendorf. Wie Groß hervorhob, sei Pöschl ein sehr motivierter, engagierter und bestens ausgebildeter Mitarbeiter. Seinen Weggang bedauere die Spitalstiftung, nichtsdestotrotz wünschen ihm Groß und Sedelke weiterhin viel Erfolg.

 

Bildunterschrift:

Von der Stationshilfe zum Bachelor: Michael Pöschl hat im Magdalenenheim eine beachtliche Karriere hingelegt.

 

Pressemitteilung

„Kämpfen Sie für unseren schönen Beruf“ 14 Gesundheits- und Krankenpfleger feiern am Klinikum Landshut ihr Examen

Sie haben es geschafft: 14 Gesundheits- und Krankenpfleger haben am Donnerstag in der Glasdachhalle des Klinikums ihr Examen gefeiert. Nach exakt 1095 Tagen und zirka 16 Einsätzen in den verschiedensten Fachabteilungen sind sie wahre „Allrounder in der Pflege“ – nun sei es an der Zeit, für die nächsten Schüler selbst zum Vorbild zu werden. Die neuen Allrounder in der Pflege am Klinikum Landshut: Merve Belgic, Vasylyna Biliak, Hannah Gahr, Aylin Genc, Johannes Gilch, Rebecca Hick, Zejnepe Karimani, Mervenur Karatun, Ramona Kiermaier, Patricia Obermaier, Verena Öhler, Vivien Pense, Christina Raschendorfer und Edita Semsovic. Foto: Klinikum Landshut

„Heute erst haben Sie Ihr Examen abgelegt, heute haben Sie noch gezittert“: So begrüßte 2. Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner die 14 frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpfleger am Donnerstag. „Nun haben Sie eine tolle Etappe zurückgelegt – und einen Beruf ergriffen, der sehr, sehr, sehr sinnvoll ist.“ Nach einer abwechslungsreichen, dreijährigen Ausbildung mit ca. 16 Facheinsätzen seien sie jetzt „Allrounder in der Pflege“, betonte Marie-Luise Emslander, Leitung der Krankenpflegeschule. Von den 14 Schülern bleiben elf am Klinikum Landshut. „Die restlichen drei gehen in heimatnahe Kliniken oder wollen Großstadterfahrungen sammeln“, so Emslander. Die Prüfungsbesten sind mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,3 Vasylyna Biliak und Johannes Gilch sowie Patricia Obermaier mit einem Schnitt von 1,6. „Arbeiten Sie nun an Ihrer persönlichen beruflichen Weiterentwicklung und kämpfen Sie für unseren schönen Beruf“, gab die Schulleiterin ihren ehemaligen Schützlingen mit auf den Weg.

Dass es „mit der Lernerei“ noch nicht vorbei ist, bescheinigte den Examensschülern auch Anette Grunz, die am Donnerstag für die Pflegedirektion sprach. „Sicherlich werden Sie in Ihren neuen Einsatzbereichen wieder lernen müssen.“ Nur, wenn man nicht nachlässt und sich immer weiterbildet, könne man eine eigene pflegerische Identität entwickeln – und die Freude an der Arbeit behalten. „Jetzt liegt es an Ihnen, selbst ein Vorbild zu werden!“ Ähnliche Worte für die Absolventen fand auch Klassenlehrerin Theresa Bollwein: Als examinierte Pflegekräfte hätten sie nun auch Verantwortung für die nächsten Auszubildenden: „Geben Sie ihr fachliches Wissen und Ihr pflegerisches Selbstverständnis an die nächsten Schülergenerationen weiter.“

Im Pflegeberuf sei ein hohes Maß an Weiterqualifizierung möglich, bis hin zum akademischen Abschluss, betonte auch Prof. Dr. Stephan Holmer, der Ärztliche Direktor des Klinikums. Seine persönliche Empfehlung an die Absolventen: „Gehen Sie immer offen, zugewandt und mit einer positiven Einstellung zu Ihren Patienten, auch wenn die Situationen manchmal schwierig sind.“ Als Pflegekräfte gehören die 14 Schüler nicht nur zur größten Berufsgruppe am Klinikum, sondern sie seien auch am nächsten dran an den Patienten. „Ihre Tätigkeit und Ihr persönlicher Einsatz entscheidet am meisten über den Erfolg. Da können noch so gute Ärzte operieren“, so Prof. Holmer.

Umrahmt vom Musikensemble „Lichtfänger“ bekamen die 14 Absolventen ihre Zeugnisse überreicht. Zum Schluss bedankten sich die beiden Klassensprecher Patricia Obermeier und Christina Raschendorfer nochmals bei ihren Wegbereitern. Nach „teilweise sehr lange 1095 Tagen“ hätten sie nun einen kleinen, aber entscheidenden Schritt in ihrem Berufsleben gemacht. „Wir fühlen uns gut vorbereitet auf die Realität“ – in einem, so Prof. Holmer, schönsten, vielfältigsten und verantwortungsvollsten Berufe, die es gibt.

 

 

 

-hjl-

 

Bild: Die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Lehrern und Schulleiterin Marie-Luise Emslander (5.v.l.), Pflegedienstleiter Günter Krauß-Knab (4.v.l.), Klinikum-Geschäftsführer Nicolas von Oppen (4.v.r.), Aufsichtsratsmitglied Robert Gewies (3.v.r.), Medizinaldirektor Dr. Herbert Meinzel (li.) und dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (oben rechts)

16 Frauen und vier Männer haben gestern im Klinikum Landshut ihre dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger erfolgreich abgeschlossen. Sieben davon bleiben dem Klinikum erhalten. Der Rest wechselt an andere bayerische Gesundheitseinrichtungen. Zwei Männer planen in naher Zukunft, ein Medizinstudium anzuhängen. Die Perspektiven unterstreichen den guten Ruf, den die Berufsfachschule für Krankenpflege des Klinikums überregional genießt.

Wenige Stunden nach den letzten Prüfungen hatte Schulleiterin Marie-Luise Emslander mit Vertretern des Aufsichtsrates, der Ärzteschaft und der Pflege im Beisein des Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier die 20 Absolventinnen und Absolventen feierlich verabschiedet. Die beiden Prüfungsbesten Lennart Steffen und Felix Golm hatten eine Abschlussnote von 1,3.

Marie-Luise Emslander betonte in ihrer Rede, dass jetzt ein neuer Lebensabschnitt auf die jungen Gesundheits- und Krankenpfleger wartet. Ab jetzt müssen sie eigenverantwortlich handeln. Aber Angst müsse niemand haben. „Sie haben eine hervorragende Ausbildung durchlaufen, haben sich zahlreiche Schlüsselqualifikationen erworben, sind absolute Allrounder und die Flexibilität in Person“, betonte Emslander gegenüber ihren nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern.

Der Prüfungsvorsitzende Dr. Herbert Meinzel von der Regierung von Niederbayern betonte in seinem Grußwort vor allem die exzellenten Chancen auf dem Arbeitsmarkt und war sich sicher, dass jeder der Absolventen unter mehreren Jobangeboten wählen konnte.

Klinikum-Aufsichtsratsmitglied Robert Gewies fügte hinzu, dass sich die jungen Männer und Frauen vor gut drei Jahren für einen menschlich sehr befriedigenden Beruf entschieden haben, der natürlich finanziell besser entlohnt sein könnte, angesichts der Bedeutung und Verantwortung, die die Krankenpflege mit sich bringt.

Der stellvertretende Ärztliche Direktor Priv.-Doz. Dr. Hans-Peter Dinkel freut sich bereits auf die gute Zusammenarbeit mit den Absolventen, die im Klinikum verbleiben. Er äußerte mit einem Augenzwinkern auch ein wenig Neid, weil es vor allem die Gesundheits- und Krankenpfleger sind, die den Patienten in positiver Erinnerung bleiben, während beispielsweise die Arbeit der Chirurgen unter Narkose gar nicht wahrgenommen wird.

Der Leiter des Pflege- und Funktionsdienstes Günter Krauß-Knab bedankte sich u.a. bei den Lehrenden der Berufsfachschule für Krankenpflege und bei den Gesundheits- und Krankenpflegern auf den Stationen und in den Funktionsbereichen, die ihr Wissen, ihr Können und ihre Erfahrung an die Auszubildenden weitergegeben haben. Für Krauß-Knab bleibt die Krankenpflege trotz der ständig steigenden Anforderungen einer der schönsten Berufe, den es gibt.