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Gesundheit

Gesundheit kennt keine halben Sachen

Dr.med. Harald Fauser bei „Gemeinsam is(s)t man besser“

 

Am 10. Februar lädt das Team von „Gemeinsam is(s)t man besser“ im Rahmen der KAB wieder zu einem gemütlichen und interessanten Abend ein. Nach einem reichhaltigen warmen Buffet spricht Dr.med. Harald Fauser aus Bruckberg bei Landshut.

Dr. Fauser beschäftigt sich als hausärztlicher Internist nicht nur mit den körperlichen Erkrankungen seiner Patienten, sondern auch mit den oftmals tieferliegenden seelischen Ursachen. Auch im Privatleben als mehrfacher Familienvater ist es ihm wichtig, einen authentischen und ganzheitlichen Lebensstil zu praktizieren.

Er erzählt aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz als praktizierender Arzt. Dabei hat er für sich erkannt, dass er als Arzt und Christ keine halben Sachen machen möchte.

Worin er den Weg zu einer ganzheitlichen Heilung und einem erfüllten Leben sieht und wie dabei der Glaube als heilende Kraft helfen kann, davon wird er an diesem Abend berichten.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Wie gewohnt findet die Veranstaltung im Gasthaus Häring in Hubenstein bei Moosen/Vils (an der B 388 zwischen Taufkirchen und Velden) statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten unter Tel. 08084-8710 oder 08084-7248 oder per Mail an gemeinsam.besser@t-online.de

 

Foto: KAB – Seelsorgeregion Nord

CSU-Werkstattgespräch Gesundheit, Soziales und Ehrenamt: Kernkompetenzen der CSU

 

Gesundheit, Soziales und Ehrenamt waren Themen beim letzten CSU-Werkstattgespräch im Gasthaus Zollhaus unter der Leitung von Monika Voland-Kleemann, Sigrid Sikorski und Ludwig Schnur.

 

Unter dem Motto „ ein gesundes Landshut in den nächsten 10 Jahren” führte die CSU Landshut unter der Leitung von Monika Voland-Kleemann den ersten Teil des Gespräches. Als Experten waren Ines Manegold aus Gummersbach zum Thema Zukunft der Kliniken in der Region Landshut und Dr. Albrecht Solleder aus Straubing zu Fragen der Digitalisierung und Gesundheitsregion plus eingeladen.

Themen, wie die neue Bertelsmann-Studie die behauptet, dass 60% der Kliniken zugemacht werden sollten, Fragen zur ärztlichen Schweigepflicht und wie und wann sie zum Tragen kommt, bis zur Impfpflicht gegen Masern wurden in der ersten Fragerunde diskutiert.

In der zweiten Runde ging es dann ganz konkret um die Chancen und Möglichkeiten, die das Projekt Gesundheitsregion plus bieten kann, um Chancen und Risiken einer engeren Kooperation des Klinikums mit dem Krankenhaus Achdorf und um den Bereich Telemedizin.

Ines Manegold, ehemalige Geschäftsführerin in einer Klinik in Kärnten, hatte zu dieser Zeit 5 Häuser durch Fusion zusammengeführt. Sie erläuterte die Möglichkeiten und die Risiken von Krankenhausfusionen. Manegold wurde für diese Fusion in Österreich als „Beste Managerin des Jahres” vom Thieme-Verlag ausgezeichnet. Auch die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge in kommunaler Trägerschaft wurde beleuchtet.

Die Digitalisierung wird kommen, auch im Medizinbereich. Die Chancen der Telemedizin gilt es zu nutzen und umsetzen. Der größte Fehler wäre es, so Monika Voland-Kleemann, die Umsetzung zu verschlafen und nicht rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen. Anhand von Beispielen zeigte Dr. Solleder Möglichkeiten auf, wie man Digitalisierung positiv nutzen und wo Telemedizin bereits jetzt sinnvoll eingesetzt werden kann.

Werkstattleiterin Sigrid Sikorski, Betreuungsassistentin und Kneipp-Gesundheitstrainerin, leitete parallel das Thema „Soziales”. Zu Beginn des Werkstattgesprächs stellte sie die Frage, in wie weit im Parteinamen CSU die beiden ersten Buchstaben „Christlich/Sozial” noch Einfluss auf unsere Gesellschaft und insbesondere auf die Partei haben. So war es doch bei der Gründung der CSU eine politische Einstellung, die auf christlicher Weltanschauung und sozialen Wertvorstellungen beruhte. Der Bezug des einzelnen zur Kirche und der persönliche Glaube spielten bei dieser lebhaften Diskussion eine große Rolle. Gegenseitige Annahme, Nächstenliebe und Verzicht auf Ausgrenzung war den Beteiligten wichtig.

Anschließend ging es um die Bewältigung von sozialen Problemen, die sich im Leben von Mitbürgern und in der Gesellschaft hier vor Ort in Landshut stellen. Anhand von drei sozialen Hauptthemen (1) Kinder/Jugendliche (Kinderarmut, Kinderbetreuung etc.), (2) Senioren (Pflege, barrierefreies Leben etc) und (3) sozial benachteiligten Menschen (Behinderte, Sozialwohnungen etc) erarbeiteten die Teilnehmer auch aufgrund persönlicher Erfahrungen einige Lösungsansätze heraus, die den Betroffenen helfen könnten, besser und schneller vor Ort in Landshut versorgt werden zu können. Gerade im Bereich der sozial Schwächeren sahen einige Teilnehmer die Gefahr einer Parallelgesellschaft. Sozialer Wohnbau bleibt weiterhin ein wichtiges Anliegen, sowie weniger bürokratischer Aufwand bei der Beantragung sozialer Hilfeleistungen. Da Sigrid Sikorski im Altenbereich tätig ist, berichtete sie von Erfahrungen mit vielen Betroffenen und Angehörigen und wie wichtig es ist, für eine gute Vernetzung der sozialen Beratungsstellen zu sorgen. Für die CSU Landshut stellt sich nun die Herausforderung, auch in Zukunft die sozialen Themen im Blick zu haben und sich für das Gemeinwohl stark zu machen.

Im Bereich Ehrenamt lag die Führung des Werkstattgespräches bei Ludwig Schnur, selbst aktiver Feuerwehrmann. Bereits eingangs legte Ludwig Schnur ein Augenmerk auf die Wertschätzung des Ehrenamts und fragte hierzu die Zufriedenheit mit der Ehrenamtskarte ab, die erst vor einigen Jahren auf Antrag der CSU eingeführt wurde. Neben vielen positiven Rückmeldungen hierzu konnten auch einige Anregungen zur Verbesserung aufgenommen werden, die in der weiteren politischen Arbeit nun verfolgt werden sollen. Zudem wurden verstellte Rettungswege ebenso thematisiert wie Anregungen, die Stadt möge den Vereinen und Organisationen eine bessere Plattform sowie eine bessere Ansprache der Neubürger ermöglichen. Großen Raum in der Diskussion fanden in diesem Zusammenhang auch drohende Personalverluste von Ehrenamtlichen. „Es ist ein großer Schlag gegen das Ehrenamt, wenn etwa gut ausgebildete, engagierte Übungsleiter, Jugendleiter oder Einsatzkräfte aus der Stadt wegziehen müssen, weil sie sich eine Familiengründung oder einen Eigenheimerwerb in der Stadt nicht mehr leisten können und sich stattdessen in auswärtigen Gemeinden ansiedeln. Daher müssen wir Sorge tragen, dass diejenigen, die die Stadtgesellschaft lebendig erhalten, auch möglichst selbst in dieser Stadt eine Zukunft haben – etwa indem gesellschaftliches Engagement im Rahmen eines Einheimischenmodells beim Wohnbau berücksichtigt wird”, so Ludwig Schnur abschließend.

 

Foto: R. Schnur

Bildunterschrift: Im Programm des elften Semesters des Gesundheitsforums an der vhs Vilsbiburg sprechen Ärzte der LAKUMED Kliniken über die Gesundheit, Diagnose- und Behandlungsverfahren und Vorsorgemaßnahmen.

 

Das Gesundheitsforum startet ins elfte Semester

Programmflyer für Vortragsserie der LAKUMED Kliniken und der VHS Vilsbiburg ab sofort zum Herunterladen          

Vilsbiburg. In kostenlosen Vorträgen geben Ärzte der LAKUMED Kliniken im Gesundheitsforum der vhs Vilsbiburg Antworten auf Gesundheitsfragen. Am Mittwoch, den 19. September, findet das erste von neun Referaten im elften Semester der erfolgreichen medizinischen Vortragsreihe statt. In den vergangenen zehn Semestern informierten sich rund 6.400 Bürger in 89 Vorträgen zu medizinischen Themen.

 

Die Vorträge richten sich an Patienten, Angehörige und an Gesundheit interessierte Bürger. Neben den großen Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Diabetes oder Herzinfarkt widmet sich das Gesundheitsforum der vhs Vilsbiburg und der LAKUMED Kliniken im kommenden Semester vor allem der demografischen Entwicklung: Immer mehr Menschen stehen mit der Pflege und Versorgung schwer erkrankter Angehöriger vor neuen, sehr großen Herausforderungen.

Den Anfang zu diesem Themenbereich machen am 19. September die beiden Peer-Tutorinnen und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen aus dem Krankenhaus Vilsbiburg, Sindy Götschelt-Mittag und Michaela Bichlmeier, mit dem ersten Vortrag. Sie stellen das Konzept der Kinästhetik als Erleichterung und Unterstützung bei der Pflege Angehöriger vor. Am 26. September spricht der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, Dr. med. Andreas Ganslmeier, unter dem Motto „Das Kreuz mit dem Kreuz“ über Rückenschmerzen und was dagegen hilft.

 

Den Flyer mit dem Programm zum Gesundheitsforum können Interessierte unter www.lakumed.de/wir-sind-lakumed/downloads/ herunterladen. Eine Anmeldung zum Besuch der kostenlosen Vorträge im Gesundheitsforum ist nicht notwendig. Die Vorträge finden im Städtischen Vortragssaal der VHS Vilsbiburg statt, von 19 Uhr bis ca. 20.30 Uhr. Der Saal ist barrierefrei per Aufzug zu erreichen, Parkplätze stehen im Rückbereich der VHS zur Verfügung.

 

 

Die Vorträge im Gesundheitsforum Herbst/Winter 2018/2019:

 

 

19.09.2018:                        Kinästhetik – Erleichterung und Unterstützung bei der Pflege von Patienten. Sindy Götschelt-Mittag und Michaela Bichlmeier, Gesundheits- und Kranken-pflegerinnen, Peer Tutoren für Kinästhetik, Krankenhaus Vilsbiburg

 

26.09.2018                          Das Kreuz mit dem Kreuz – was hilft bei Rückenschmerzen wirklich? Chefarzt Dr. Andreas Ganslmeier, Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Krankenhaus Landshut-Achdorf

 

10.10.2018                          Diagnose Brustkrebs: Neue Therapien und Behandlungsmöglichkeiten. Dr. Ursula Vehling-Kaiser, Hämatologisch-onkologische Praxis mit Tagesklinik Landshut

 

24.10.2018                          Die Hüfte: Dreh- und Angelpunkt! PD Dr. Ernst Sendtner, Leitender Arzt an der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie mit zertifiziertem Endoprothetikzentrum sowie der Sektion minimal-invasive Hüftchirurgie und spezielle Orthopädie,

Krankenhaus Vilsbiburg

 

07.11.2018                          Diagnose Diabetes: Tipps für den Alltag und den Aufenthalt im Krankenhaus. Ärztlicher Direktor und Chefarzt Prof. Dr. Christian Pehl, Medizinische Klinik und Barbara Huber, Diabetesberaterin, Krankenhaus Vilsbiburg

 

21.11.2018                          Ich fühle mich fit und gesund – wozu brauche ich Patientenverfügung und Vorsorge-Vollmacht? Chefarzt Dr. Raimung Busley, Klinik für Anästhesie und internistische Intensivmedizin, Krankenhaus Vilsbiburg, und Rosemarie Binder, Juristin und

Kursleiterin zur Ausbildung von ehrenamtlichen Hospizbegleitern

 

05.12.2018                          Schwerkranke Angehörige zu Hause versorgen und begleiten. Dr. med. Michael Sohm, ärztl. Leiter der Adiuvantes-SAPV Landshut, Elisabeth Krull, Fachkraft für onkologische Pflege und Palliativ Care, SAPV Landshut

 

16.01.2019                          Akuter Herzinfarkt: Symptome erkennen, richtig reagieren, Leben retten! Dr. med. Josef Haimerl, Oberarzt Medizinische Klinik I für Kardiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Krankenhaus Landshut-Achdorf

 

30.01.2019                          Dickdarmkrebs – so können Sie sich schützen, so behandelt die moderne Medizin. PD Dr. med. Bruno Neu, Chefarzt Medizinische Klinik II für Gastroenterologie,          Hepatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Krankenhaus Landshut-Achdorf

 

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

PRESSEMITTEILUNG vom 08.01.2017
Die Mitglieder des Kreisvorstandes der CSU Landshut-Stadt haben im Rahmen einer Vorstandssitzung am Samstag in der Schlossgaststätte Schönbrunn unter anderem ausführlich über den Haushalt der Stadt Landshut diskutiert, der im Februar aufgestellt und verabschiedet wird. Mit dieser wichtigen Weichenstellung wird sich die auch CSU-Stadtratsfraktion in Kürze eingehend im Rahmen einer Klausurtagung beschäftigen.

Die Kreisvorstandsmitglieder und die CSU-Ortsvorsitzenden haben dabei einige Punkte besonders herausgearbeitet, die ihrer Meinung nach Leitlinien der Kommunalpolitik für Landshut in den nächsten Jahren sein müssen: Neben den bereits laufenden Maßnahmen im Bereich Schulen und Bildung spricht sich die CSU mit Nachdruck dafür aus, den unter Führung von Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf eingeschlagenen und vom Stadtrat beschlossenen Weg des Schulentwicklungsplans konsequent weiter zu verfolgen. Durch das starke Wachstum der Stadtbevölkerung durch Zuzug „muss die schulpolitische Infrastruktur zeitnah angepasst werden“, brachte es der Kreisvorsitzende, MdL Helmut Radlmeier, das Meinungsbild auf den Punkt.

Die CSU-Kreisvorstandschaft hat sich ebenfalls nachdrücklich für den Neubau von Feuerwachen und die bestmögliche Ausstattung der Feuerwehrleute ausgesprochen: Finanzmittel dafür sind nach Meinung der CSU Landshut „bestens angelegtes Geld“. Der CSU-Fraktionsvorsitzende und Verwaltungsbeirat des Stadtrats für die Landshuter Feuerwehr, Rudolf Schnur, verwies darauf, dass die ehrenamtlich tätigen Helfer und Retter durch Ihren Dienstherren, den Stadtrat der Stadt Landshut, die bestmögliche Ausrüstung zur Verfügung erhalten sollten. Die hohe Zahl der Einsätze  der Freiwilligen Feuerwehr allein in den ersten Tagen des Jahres verdeutlicht, dass eine optimale Ausrüstung der Brandschützer im Ernstfall für die Bürger überlebenswichtig ist.

Eine zentrale Forderung des CSU-Kreisverbandes ist seit jeher, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Landshut und in der Region Landshut die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten. MdL Helmut Radlmeier hat sich auf diesem Gebiet mit Erfolg für hohe Zuschüsse des Freistaats Bayern für dreistellige Investitionen am Klinikum Landshut eingesetzt. Die Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes haben nun bei ihrem Treffen am Samstag deutlich gemacht, dass eine konsequente Unterstützung des Klinikums ein Eckpfeiler einer Kommunalpolitik für Landshut sein muss.

Wie in Landshuter Medien wiederholt zutreffend geschildert worden ist, war das Bürgerbegehren für eine Westtangente eine der wenigen großen Niederlagen von Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf. Die CSU Landshut hat sich seit Jahren für das Projekt ausgesprochen. Daher begrüßten die Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes bei ihrer Sitzung am Samstag auch einhellig die Ankündigung des neuen Oberbürgermeisters Alexander Putz, dass er laut einer Pressemeldung in Sachen Westanbindung bis zum Herbst eine positive Lösung herbeiführen möchte. Der CSU-Kreisverband wird, so der allgemeine Tenor, jede Initiative in diese Richtung wohlwollend begleiten und unterstützen, ggf. auch mit einem Ratsbegehren.

Als sehr positiv bewerteten die Mitglieder der CSU-Vorstandschaft den CSU-Fraktionsantrag, einen Denkmalschutzbeauftragten für die Stadt Landshut zu berufen. Mit wohlwollendem Interesse wurde darüber diskutiert, dass auch Oberbürgermeister Putz laut einem Presseinterview auf dem Gebiet des Denkmalschutzes ebenfalls Nachholbedarf bzw. Diskussionsbedarf sieht und dieses für die Stadtentwicklung wichtige Thema aufgreifen will. „Mit unserem Antrag haben wir diesem Thema zur richtigen Zeit mehr Gewicht verliehen und liegen wir, wie auch aus Äußerungen des bayerischen Generalkonservators Prof. Mathias Pfeil hervorgeht, offensichtlich absolut richtig“, stellte MdL Helmut Radlmeier dazu fest.

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen war der soziale Wohnungsbau. Hier muss nach einhelliger Meinung der CSU-Vorstandsmitglieder weiter bedarfsorientiert den Hebel ansetzen: „Die Maßgabe, bei Bauvorhaben 20 Prozent der Neubauten für den sozialen Wohnungsbau festzuschreiben, ist eine Politik mit Weitblick.“

Enthalten diese Ziegel giftige Schadstoffe?
Nach dem Holzschutzmittelskandal der 90er Jahre sorgt momentan ein neuer folgenschwerer Einsatz von giftigen Zusatzstoffen, hergestellt aus recycelten und hoch belasteten Stein- und Glaswolldämmungen und Filterstäuben, für Unruhe in der Baubranche.

Verbraucher und Bauwillige sind über den unverantwortlichen Umgang mit krebserregenden Stoffen aus Sondermüllbeständen sehr verunsichert. Gemäß der Veröffentlichung im ARD vom 27. Juli 2015 wird ein inzwischen geschlossenes hessisches Recycling-Unternehmen  wegen einer nicht genehmigten Verbreitung von Gefahrstoffen beschuldigt. Dem hessischen Unternehmer wird angelastet, in einem Recyclestoff namens Woolit, der als Hilfsstoff für mineralische Baustoffe wie Ziegelsteine zum Einsatz kam, kostensparend aber unrechtmäßig die giftigen Metall- und Faserabfälle für  die Entsorgungs- und Keramikindustrie wiederverwertet zu haben. Es wird nun befürchtet, dass in noch weiteren  Baustoffgruppen dieser patentierte und hochgelobte Zusatzstoff zum Einsatz kam. Während der Bearbeitung oder durch Baufugen können möglicherweise diese höchst gefährlichen Metalle und Fasern in die Raumluft  und dann in die Lunge gelangen.
Obwohl der Woolit Zusatzstoff von einer hessischen Universität geprüft und von der hessischen Umweltbehörde güteüberwacht wurde, konnten Verbraucher, Hersteller und Baufirmen trotzdem getäuscht werden. Label und Prüfzertifikate sind oftmals zu industriefreundlich und prüfen daher nur genehme Produktmerkmale, mit denen ein Gefährdungspotential eines Produktes wie die Giftstoffe in Woolit nicht aufgedeckt werden können. Wichtige Aspekte wie eine Inhaltsstoffprüfung oder eine Kontrolle der Liefer- und Produktionsketten werden meistens nicht berücksichtigt. Deshalb wird Baufirmen, Hausbesitzern und Bauwilligen schon vor dem Kauf empfohlen die Inhaltsstoffe von Bauprodukten anzufordern. Wegen dem neuen Gift- und Umweltskandal bangen nun viele Hausbesitzer um ihre Gesundheit oder befürchten einen Wertverlust ihrer Immobilie ähnlich wie beim Asbestproblem. Wie man den Hausstaub oder Baustoffproben auf Woolit- Gefahrstoffe hin untersuchen lassen kann, erfahren Sie unter der Hotline: +49 (0)7161 / 3543587.

Karl-Heinz Weinisch
Vizepräsident der DGUHT – aktiv für Mensch und Umwelt

Pestizide, Plastik und Flammschutzmittel setzen Gesundheit erheblich zu

Austragen von Pestiziden: Hormone werden beeinflusst (Foto: pixelio.de, Sturm)
Austragen von Pestiziden: Hormone werden beeinflusst (Foto: pixelio.de, Sturm)

New York (pte006/06.03.2015/10:30) – Verbreitete Chemikalien, die zu Störungen des menschlichen Hormonsystems führen, verursachen durch die Schädigung der Gesundheit jährlich in Europa Kosten in Höhe von mehr als 150 Mrd. Euro. Aktuelle Forschungsergebnisse gehen von erheblichen wirtschaftlichen Belastungen durch Chemikalien in Pestiziden, Plastik und Flammschutzmitteln aus. Laut den Experten der New York Universityhttp://nyu.edu sind diese Schätzungen aber noch zurückhaltend.

Beeinträchtigungen der Intelligenz

Die Forschungsergebnisse wurden auf der Jahrestagung der Endocrinology Society der Öffentlichkeit vorgestellt. Experten argumentierten, dass es sich um fundierte Mutmaßungen handelt. Endokrin wirksame Substanzen (EDCs) können den Hormonen, die die Physiologie des Körpers kontrollieren, ähnlich sein und daher ihre Funktion nachahmen. Sie können aber auch die Funktion dieser Hormone blockieren.

EDCs wurden in der Vergangenheit bereits mit sinkenden Spermienzahlen, einigen Krebsarten, Beeinträchtigungen der Intelligenz, Fettleibigkeit und Diabetes in Zusammenhang gebracht. Die stärksten Bedenken bestehen hinsichtlich ihrer Auswirkungen in der Kindheit. Laut den Autoren würde eine Einschränkung des Kontakts entscheidende Vorteile bringen. Bisphenol A wurde in der EU bereits aus Babyflaschen und Kinderspielzeugen verbannt.

Politische Interventionen erforderlich

Viele der Krankheiten, die mit EDCs in Zusammenhang gebracht werden, werden jedoch auch durch andere Umweltfaktoren beeinflusst. Einigen Forschern nach sind die Werte in der Umwelt jedoch nicht hoch genug, um die Gesundheit zu beeinflussen. Das internationale Team räumt aber eine gewisse Unsicherheit ein. Die Verfahren des International Panel on Climate Change wurden adaptiert, um Unsicherheiten mit möglichen Folgen auszugleichen.

Mathematische Modelle gehen davon aus, dass in den 27 EU-Staaten Kosten in Höhe von 157 Mrd. Euro pro Jahr entstehen können. Sie könnten jedoch auch deutlich höher ausfallen. Darin sind die Kosten für Gesundheitsversorgung und verlorenes wirtschaftliches Potenzial enthalten. Die Berechnungen ergaben, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 99 Prozent zumindest eine der Chemikalien wirklich eine Auswirkung auf die Gesundheit hat.

Die meisten Kosten verursachen mit 132 Mrd. Euro die neurologischen Auswirkungen wie Beeinträchtigungen der Intelligenz. Die größten wirtschaftlichen Folgen werden mit 120 Mrd. Euro von Pestiziden verursacht. Mit 26 Mrd. Euro folgen Chemikalien, die in Plastik enthalten sind und Flammschutzmittel mit neun Mrd. Euro. Rund 13 Mio. IQ-Punkte gehen in Europa verloren. 59.300 Fälle von geistiger Behinderung können auf EDCs zurückgeführt werden.

 

Grippe-Impfung: Gefährlicher Cocktail aus Quecksilber und Frostschutz

21.11.13   –   Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Der Empfehlung von Politikern sollte man misstrauen: 2012 ließ sich Kurt Beck noch als Ministerpräsident als Medien-Ereignis gegen Grippe impfen. Wenig später heuerte der SPD-Mann beim Pharmakonzern Boehringer Ingelheim als Strategie-Berater an. (Foto: dpa)

Im Impfstoff für die diesjährige Grippesaison stecken neben dem Schwermetall zahlreiche weitere Zusätze wie Formaldehyde, Proteine aus Hühnereiern und Calziumchlorid. Politik und Pharma-Industrie wollen eine hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung. Schwangere, Kinder und Ältere werden gezielt angesprochen. Doch gerade diesen drei Gruppen soll die Impfung am wenigsten helfen, sagen Kritiker.

Die Pharma-Industrie veröffentlicht vor jeder Grippe-Saison Statistiken, die sehr hohe Sterblichkeitsziffern der jährlichen Grippe-Welle nahelegen. Die Zahl der Todesfälle ist allerdings gar nicht bekannt – die kann weltweit nur geschätzt werden, so das Robert Koch Institut. Das Ziel der Industrie ist klar: Noch mehr Menschen sollen sich impfen lassen. Politiker aller Couleur machen bei der Propaganda mit – oft aus Motiven, die man erst Jahre später versteht: Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, zelebrierte im Jahr 2012 seine Grippe-Impfung mit viel Presse. Nur wenige Monate nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wirkt Beck heute als Berater für die Stratgie beim Pharma-Riesen Boehringer Ingelheim.

Ob die Impfstoffe wirklich gefährlich sind, lässt sich ebenfalls nicht mit letzter Gewissheit sagen. Doch entscheidend ist die Substanz der Impfstoffe. Der Impfstoff variiert von Jahr zu Jahr.

Denn von mehr als 200 verschiedene Influenza-Viren werden nur ein paar Viren-Stämme in den Impfstoff eingearbeitet. Im Januar und Februar reisen Experten nach Asien, um herauszufinden, welche Vieren-Stämme momentan verbreitet sind. Aus diesen Erkenntnissen wird der Cocktail für den Herbst vorbereitet.

Und der hat es in diesem Jahr in sich.

Der aktuell verwendete Grippeimpfstoff enthält das Schwermetall Quecksilber. In einer Impfdosis steckt 25.000 Mal mehr Quecksilber, als es der Grenzwert für Trinkwasser erlaubt. Das Quecksilber ist in Form von Thimerosal enthalten, dem Natriumsalz einer Quecksilberverbindung. Thimerosal steht seit Langem in der Kritik, weil es Fehlgeburten verursachen soll. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe von Grippeschutzimpfungen der US-Seuchenschutzbehörde zeigt, dass in fast jedem Influenza-Mittel Thimerosal enthalten ist.

Neben der enormen Menge Quecksilber enthält Grippe-Impfstoff noch weitere Zusätze wie Protein aus Hühnereiern (auf das man allergisch reagieren kann), Formaldehyde, Polysorbate 80 (löst bei Mäusen Unfruchtbarkeit aus) und Calziumchlorid, was auch in Frostschutzmitteln vorkommt.

Wer sich diesen Cocktail spritzt, will danach zumindest vor einer Grippe-Ansteckung geschützt sein. Doch das ist nicht so sicher, wie es uns die Pharma-Industrie glauben lassen will.

Für Kinder wird in den USA die Schutzimpfung seit 2003 empfohlen. Seit dem Zeitpunkt erhöhte sich die offizielle Statistik der Todesfälle unter Kindern dramatisch: Im Jahr 2000 gab es in den USA 19 Grippe-Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren, 2002 waren es 12 Todesfälle. Im Jahr 2003 gab es einen Anstieg auf 90 Todesfälle. Im Jahr 2009 wurden bereits 276 Todesfälle bei Unter-Fünfjährigen verzeichnet.

Älteren Menschen wird ebenfalls zu einer Impfung geraten. Dabei zweifeln immer mehr Mediziner daran, dass die Impfung bei Menschen über 70 Jahre überhaupt wirkt. So wurde die Influenza-Impfung niemals an älteren Menschen getestet, wie die New York Times berichtet.

Die Risiken einer Impfung werden nicht nur von der Pharma-Industrie heruntergespielt. Die Politik empfiehlt ebenfalls die flächendeckende Impfung. Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt Schwangeren eindringlich, sich gegen Grippe impfen zu lassen, obwohl das zahlreiche Experten wegen der Gefahr einer Fehlgeburt ablehnen.

Im Merkblatt des Ministeriums ist zu lesen: „Impfstoff-Studien werden aus ethischen Gründen nicht bei Schwangeren durchgeführt. Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass Impfstoffe mit Wirkverstärkern die Schwangere oder das Ungeborene schädigen könnten.“ Mögliche Nebenwirkungen werden völlig verharmlost, den das Ministerium verspricht den Schwangeren: „Die Impfung ist gut verträglich“.

Solange keine Immunschwäche vorliegt, ist der Körper in der Lage, Hunderte verschiedene Arten von Viren abzuwehren. Das dafür vorgesehene Immunsystem kann gestärkt werden. Mit dem richtigen Essen, genügend Schlaf, Bewegung und der Vermeidung von Stress.

Befürworter der Impfung sagen jedoch, dass in den vergangenen Jahren immer stärkere Viren zu bekämpfen seien, bei denen die natürlichen Immun-Kräfte nicht ausreichen.

Link zum Artikel: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/21/grippe-impfung-gefaehrlicher-cocktail-aus-quecksilber-und-forstschutz/

 

 

10.09.2013 11:25

Warnsignale von Herzinfarkt und Schlaganfall werden fehlgedeutet

Nicole Siller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Viele Europäer kennen überraschend wenige Anzeichen von Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Deutschen und Österreicher schneiden am Besten ab. Das Paradoxe: Sie wissen nicht, was sie tun sollten. Nur jeder dritte Deutsche würde im Notfall einen Krankenwagen rufen – damit sind sie das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Gesundheit ist ein Bildungsproblem.

Herzinfarkt und Schlaganfall zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Und wer überlebt, hat oftmals dauerhaft mit den Folgen zu kämpfen. Deshalb ist im Notfall schnelles Handeln gefragt. Doch laut einer repräsentativen Befragung in neun europäischen Ländern kennen viele Menschen die Warnsignale nicht einmal. Das fanden Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung heraus. So ist Brustschmerz das einzige Herzinfarktsymptom, das mehr als der Hälfte der Europäer geläufig ist. Etwa acht Prozent kennen sogar kein einziges Symptom, das auf einen Herzinfarkt hinweist. Noch prekärer sieht die Situation bei Schlaganfällen aus: Knapp einem Fünftel der Europäer sind die Anzeichen gänzlich unbekannt.

Für die Studie wählten insgesamt 10.228 Personen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlanden, Großbritannien, Russland und Polen Krankheitsanzeichen aus einer Liste aus, welche ihrer Ansicht nach typisch für Herzinfarkt oder Schlaganfall sind. Von sechs Herzinfarktsymptomen erkannten Deutsche die meisten, im Schnitt 3,2 Symptome, während Italiener, Polen, Spanier und Russen weniger als zwei Symptome erkannten. Aber wissen die „klassenbesten“ Deutschen auch, was sie tun sollten, wenn sie Schlaganfallsymptome sehen? Nur 33 Prozent würden sofort einen Krankenwagen rufen – die Maßnahme, welche Patienten am schnellsten die beste Behandlung garantiert. Dagegen wussten zwei Drittel der Polen und Russen und die Hälfte der anderen Europäer was zu tun ist.

Statt den Krankenwagen zu rufen, empfahlen 28 Prozent der Deutschen und 30 Prozent der Österreicher den Betroffenen einen Tee oder ein Schluck Wasser zu trinken, oder sich ins Bett zu legen und einfach abzuwarten. „Die Diskrepanz zwischen Symptom- und Handlungswissen ist vor allem in Deutschland überraschend“, kommentiert Studienleiterin Jutta Mata vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung die Studienergebnisse.

„Selbst Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht, die ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall haben, sind nur wenig besser informiert. Bemerkenswert ist, dass jene, die ihren Arzt regelmäßig aufsuchen, in keinem Land besser wissen, was sie bei Schlaganfallsymptomen tun sollen – außer in Großbritannien“, ergänzt Gerd Gigerenzer, geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. „Wir reden über mehr Geld und bessere Technologie im Gesundheitswesen. Aber was wir am meisten bräuchten, sind mehr Bürger mit Gesundheitskompetenz und Ärzte, welche die Zeit haben, ihre Patienten zu informieren. Gesundheit ist zuallererst auch ein Bildungsproblem.“

Hintergrundinformation

Originalstudie
Mata, J., Frank, R., & Gigerenzer, G. (2014). Symptom recognition of heart attack and stroke in nine European countries: A representative study. Health Expectations. doi:10.1111/j.1369-7625.2011.00764.x

Kontakt:
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Skork
Telefon: 030-82406-211
E-Mail: skork@mpib-berlin.mpg.de