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Gerd Steinberger

Vortragsabend des Bürgervereins zur Geschichte Achdorfs ein voller Erfolg

Am vergangenen Donnerstag hatte der Bürgerverein Achdorf zu einem Diavortragsabend über die Geschichte Achdorfs seit 1928 eingeladen

 

Der Vorsitzende des Vereins Gerd Steinberger konnte sich über ca. 120 Gäste im fast überfüllten Saal des Zollhauses freuen. Aktiv verfolgten die Zuschauer*innen den Vortrag von Hans Besl und erkannten zum Teil bekannte und verwandte Gesichter wieder.

Bei seiner Begrüßung zeigte sich der Vorsitzende des Bürgervereins Achdorf Gerd Steinberger hocherfreut über das große Interesse: „Der Bürgerverein Achdorf hat es sich von Anfang an zur Aufgabe gemacht, die Geschichte Achdorfs aufzubereiten und festzuhalten. Das große Interesse heute Abend zeigt, dass wir damit auch der Achdorfer Bevölkerung einen gern gesehenen Dienst erweisen. Denn es ist wichtig sich immer daran zu erinnern woher man kommt, was Generationen vor uns bereits geleistet haben und wie sich unser Stadtteil seit der Eingemeindung vor 90 Jahren entwickelt hat. Das bestärkt uns in unserer Arbeit und die rege Beteiligung an unseren Veranstaltungen zeigt, dass sich die Vereinsarbeit auch lohnt.“ Deshalb warb Steinberger auch dafür, dass sich noch mehr Achdorfer*innen in den Verein und seine Arbeit einbringen und durch eine Mitgliedschaft aktiv oder inaktiv unterstützen. Vereinsarbeit sei eine wichtige Stütze für den sozialen Zusammenhalt des Stadtteils.

Mit exakt 100 Bildern von 1928 bis heute reiste Hans Besl anschließend mit den Interessierten durch die Achdorfer Geschichte. Die Einwohnerzahl habe sich seither verdreifacht von damals 2300 auf heute circa 7500 Einwohner und damit habe sich natürlich auch die bauliche Struktur massiv verändert. Auf vielen Bildern musste geraten werden wo das Foto genau entstanden ist. Nachdem die Bilder von der Achdorfer Bevölkerung selbst in den letzten Jahren aus dem Familienfundus zusammengetragen und zur Archivierung abgegeben wurden, konnten alle im Raum stehenden Rätsel gelöst werden. Personen, Hausnummern und Straßennamen wurden gemeinsam identifiziert und es stand oft viel Erstaunen im Raum. Neben vielen offiziellen Bildern wie zum Beispiel vom Kindergarten 1935, von der Feuerwehr Achdorf zum 75-jährigen Jubiläum 1949, zum 100-jährigen Jubiläum 1974 und zum 125-jährigen Jubiläum 1999, von der Volksschule 1995, vom Seifenkistenrennen an der Carl-Heiss-Schule 1988 oder dem 40-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Rupert Fischer konnte man auch viele private und ganz persönliche Bilder aus dem Achdorfer Leben sehen, die auch teils zum Nachdenken angeregt haben wie zum Beispiel ein Foto aus dem Bunkerleben in Kriegszeiten.

Besl lockerte auch durch kleinere überlieferte bzw. eigene Anekdoten den Diavortrag auf. Er habe selbst als Bub 1948 einmal sein Capi in der Kirche liegen gelassen und dies sei damals sehr schlimm, ja ein Drama gewesen. Seine Mutter habe daraufhin einen Brief an den Kirchenvorstand geschrieben und 14 Tage später habe er ein Päckchen bekommen mit seinem Capi drin und in der Familie hieß gleich: Ein Wunder….

Der krönende Abschluss der Fotoreihe war ein Foto des neugestalteten Platzes am Kriegerdenkmal aus dem Jahr 2016, der durch die Pflege und eigene Gestaltung durch Mitglieder des Achdorfer Bürgervereins ein zentraler Platz vor Ort geworden ist, der zum Verweilen und hin und wieder auch zum Feiern einlädt. „Darauf sind wir ganz besonders stolz, denn ein solcher Platz an dem man sich trifft, gehört einfach dazu“, bedankte sich der Vorsitzende Gerd Steinberger bei den Mitgliedern um Hans Böhm, die seit Jahren die Bepflanzung und Pflege des Platzes vorbildlich durchführen und dafür sorgen, dass auch das Kriegerdenkmal einen würdigen zentralen Platz erhalten hat.

 

Foto: König

 

Gerd Steinberger als Vorsitzender für weitere drei Jahre bestätigt

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen beim Bürgerverein Achdorf

 

Am Donnerstag fand nach drei Jahren Amtszeit in einer Mitgliederversammlung die Neuwahl der Vorstandschaft des Bürgervereins Achdorf statt. Dabei erhielt der Vorsitzende Gerd Steinberger im Zollhaus viel Zuspruch für seine Arbeit und wurde einstimmig für weitere 3 Jahre als Vorsitzender bestätigt. Im Rechenschaftsbericht aus dem vergangenen Vereinsjahr konnte ein reges Vereinsleben und viele Aktivitäten abgeleitet werden.

Im fast überfüllten Nebenzimmer des Zollhauses berichtete der Vorsitzende Gerd Steinberger von den vielen Aktionen des vergangenen Vereinsjahres, die in den 5 Vorstandssitzungen geplant und vorbereitet wurden. „Es war für jeden Achdorfer und jede Achdorferin etwas dabei: die kulturellen Veranstaltungen mit den Gruppen GAG und Leib + Seele, die Buchlesung oder der Treff am Kriegerdenkmal. Die Veranstaltungen wurden immer sehr gut angenommen und sind zum Teil zu festen Bestandteilen in unserer Terminplanung geworden.“, betont Steinberger. Ein ganz besonderer Höhepunkt sei die Eingemeindungsfeier zum 200. Jubiläum Anfang Oktober gewesen, bei der auch der Alt-Oberbürgermeister Josef Deimer ein Grußwort hielt und der Stadtarchivar Gerhard Tausche in seinem Referat einen tiefen Einblick in die Geschichte Achdorfs gab. „Ein ganz besonderer Dank gilt hier an unseren jetzigen Pfarrer Alexander Blei und seinen Vorgänger Rupert Fischberger, die eine beeindruckende Messe anlässlich dieses Jubiläums abhielten.“ Ebenfalls sei anlässlich dieses Jubiläums eine Ausstellung mit Bildern aus der Vergangenheit entstanden, die die Archivierungsgruppe des Vereins zusammengestellt hat. Der Verein habe es sich aber nicht nur zur Aufgabe gemacht, den Bewohnern verschiedene Veranstaltungen anzubieten und die Historie Achdorfs zu bewahren. Vielmehr ginge es auch darum, Achdorf als lebenswerten Stadtteil zu erhalten. Der Verein habe sich deshalb im Jahr 2018 dafür verpflichtet an einigen Roßbachbrücken Blumenkästen anzubringen und diese auch in Zukunft zu pflegen. Dabei bedankte sich Steinberger bei den Spendern und Helfern, die in ihrer Freizeit diese Aufgaben erfüllen. „Einen weiteren großen Dank möchte ich an die 6 Mitglieder aussprechen, die nach wie vor den Platz um das Kriegerdenkmal pflegen und hegen. Dieser Platz ist zu einer echten zentralen Begegnungsstätte geworden.“ Stellvertretend für das Team „beförderte“ Steinberger Hans Böhm zum ersten Platzwart. Böhm hält hier die Fäden in der Hand und sorgt dafür, dass die Arbeiten zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden.

Anschließend fanden die Neuwahlen des Vorstandes statt, bei denen Gerd Steinberger als 1. Vorsitzender, Thomas Meindl als 2. Vorsitzender, Ingo Kondraschin als Kassierer, Alfred Abstreiter und Richard Malek als Revisoren und Heinz-Peter Bernert und Dr. Max Fendl als Beisitzer in ihren Ämtern bestätigt wurden. Neu in den Vorstand gewählt wurden Gisela Bogner und Hans Böhm als Beisitzer*innen und Anja König als Schriftführerin.

Der Ausblick des neuen Vorstandes für das kommende Jahr verspricht wieder ein reges Vereinsleben. Alle freuen sich schon auf die Adventsfeier am 30.11. am Ruffinischlössl.

 

Foto: Bürgerverein

Bildtext, von links: Gerd Steinberger, Kevin Kühnert, Patricia Steinberger, Anja König

 

Balsam für die sozialdemokratische Seele – Landshuter Stadt-SPD im Gespräch mit Kevin Kühnert

 

Am Dienstagabend nahmen Mitglieder der Landshuter Stadt-SPD an einer Veranstaltung mit Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert teil und nutzten die Gelegenheit für ein gemeinsames Gespräch.

 

Ganz unverblümt redet Kühnert über die Probleme innerhalb und außerhalb der SPD: “Dies ist Balsam für die echte sozialdemokratische Seele.”, so Stadtrat Gerd Steinberger. Ganz nüchtern stellt Kühnert seine Meinung dar und genau da sehen sich die Genoss*innen aus Landshut bestätigt. Bestätigt darin, dass es in einer Dauerkoalition mit CSU/CDU nicht möglicht ist, sich klar abzugrenzen und das Profil der SPD zu schärfen. “Wir können uns nicht hinstellen und versuchen es allen Menschen recht zu machen”, so Kühnert. “Es muss Menschen geben, die voll und ganz hinter unserer Politik stehen und welche, die sie nicht gut finden. Die Rede von Martin Schulz, als er von Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit für mehr soziale Sicherheit redete, stiegen die Umfragewerte um über 10 % an. Das hat doch gezeigt, dass die Menschen in unserem Land die SPD als Gegenpol zu einer wirtschaftsliberalen Politik brauchen.” Kühnert betonte weiterhin, dass die jungen Menschen sich von so manchen Horrorszenarien von unbezahlbaren Beiträgen, beim Generationenvertrag in der Rentenpolitik nicht verschaukeln lassen sollen. Dieser Generationenvertrag sei das gerechteste System überhaupt, denn bis die jungen Menschen einmal in die Rentenkassen einzahlen für die Renten der älteren Generation, haben sie auch schon etwas von der Gesellschaft bekommen, nämlich Bildung und Erziehung. Ein Ausgleich fehlender Gelder mit Steuergeldern sei ebenfalls richtig und gerecht, weil Steuern von allen Menschen gezahlt würden. So warb Kühnert auch dafür, dass alle Menschen aus ihrem gesamten Einkommen in den Rententopf einzahlen, nur so könne Gerechtigkeit geschaffen werden. “Dies ist genau die Politik, die wir uns von der SPD wieder wünschen.”, so Steinberger. Die reichsten 5 %, die Vermögen horten und Milliardenbeträge vererben, das sogenannte leistungslose Vermögen, weil dafür nicht produktiv gearbeitet wird, müssen in die Verantwortung genommen werden. Deutschland sei ein reiches Land und den Menschen gehe es im Durchschnitt gut. “Doch vom Durchschnitt und von Statistiken können Millionen Menschen in unserem Land sich kein Essen kaufen. Wir müssen uns auf die Verteilungsfrage konzentrieren, damit die Menschen, die das Vermögen produktiv schaffen, auch etwas davon haben.”, SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König hatte diese Themen bereits im Bundestagswahlkampf 2017 massiv beworben. Auch bei der erst kürzlichen Regierungskrise waren sich die 4 Genoss*innen einig: “Ein Innenminister, der sich vor einen verfassungsfeindlichen Maaßen stellt und ihn für politische Stimmungsmache und Verharmlosung von rechter Hetze noch befördern will, muss seinen Hut nehmen.”, forderte SPD-Vorsitzende Patricia Steinberger.

 

Foto: SPD

Bildtext: SPD-Stadtvorsitzende Patricia Steinberger (links), Fraktionschefin Anja König und Stadtrat Gerd Steinberger (rechts) überreichten 3.470 Unterstützerunterschriften für das Bürgerbegehren „Pro städtische Wohnungsbaugesellschaft“ an OB Alexander Putz.

OB Putz sichert faire Prüfung der Listen zu – Möglicher Bürgerentscheid würde voraussichtlich zusammen mit der Landtagswahl am 14. Oktober stattfinden

Wie kann die stetig steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Landshut gedeckt werden? Diese Frage beschäftigt die Politik seit Jahren. Die SPD hält eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft für das Mittel der Wahl – fand dafür bisher aber keine Mehrheit im Stadtrat. Nun versuchen die Sozialdemokraten, ihre Vorstellungen per Bürgerbegehren durchzusetzen. Die erste Hürde scheinen sie dabei genommen zu haben. Denn SPD-Stadtchefin Patricia Steinberger, Fraktionsvorsitzende Anja König und Stadtrat Gerd Steinberger übergaben am späten Montagnachmittag im Rathaus 3.470 Unterstützerunterschriften für das Bürgerbegehren „Pro städtische Wohnungsbaugesellschaft“ an Oberbürgermeister Alexander Putz. Das für einen Bürgerentscheid gesetzlich nötige Quorum von sechs Prozent der aktuell 54.825 Wahlberechtigten, derzeit also exakt 3.290 Unterschriften, wäre damit knapp erfüllt.

Die Unterschriftenlisten werden in den kommenden Wochen nun von der Verwaltung geprüft, und zwar nicht zuletzt darauf, ob die Unterzeichner auch tatsächlich in der Stadt Landshut wahlberechtigt sind. „Diese Prüfung wird selbstverständlich fair und so zügig wie möglich ablaufen“, versicherte Putz, empfahl den Initiatoren aber, weiter Unterschriften zu sammeln. „Das Quorum ist derzeit ja nur relativ knapp überschritten. Da ist es ratsam, noch für einen gewissen Puffer zu sorgen.“ Die Erfahrungen aus den vergangenen Bürgerbegehren zur Westtangente und zum ÖPNV hätten nämlich gezeigt, dass bis zu 20 Prozent der Unterschriften ungültig seien.

Die Tatsache, dass sich fast 3.500 Bürgerinnen und Bürger für eine städtische Wohnungsbaugesellschaft ausgesprochen haben, wertete Putz als Beweis dafür, dass das Thema „bezahlbares Wohnen“ weite Teile der Gesellschaft beschäftige. „Wir sind uns über alle Parteigrenzen hinweg einig, dass wir in diesem Bereich dringend etwas tun und zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum schaffen müssen“, sagte der OB. „Allerdings werden wir über den richtigen Weg weiter diskutieren.“ Er selbst sei nach wie vor der Ansicht, dass eine städtische Wohnungsbaugesellschaft nicht zielführend ist – sowohl mit Blick auf die Kosten als auch wegen der Fördermöglichkeiten.

Diese Argumente überzeugen Anja König und ihre Mitstreiter nicht. „Über viele Jahre sind unsere Anträge gescheitert, obwohl sich zahlreiche Vereine und Verbände, soziale Träger und Ehrenamtliche in Landshut immer wieder für eine städtische Wohnungsbaugesellschaft ausgesprochen haben. Nun werden die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt das letzte Wort in dieser für uns so zentralen Frage haben“, so König. Die bisherige Strategie der Stadt habe die Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht verbessert. Im Gegenteil: „Die Situation verschlimmert sich von Jahr zu Jahr.“

Der Stadtratsmehrheit attestierte König eine gewisse Gleichgültigkeit. „Die vertrauen darauf, dass es der freie Markt schon richten wird und dass es ausreicht, wenn die Stadt ein paar Wohnungen baut.“ Doch diese Ansichten seien angesichts der stetig steigenden Mietpreise widerlegt. „Mittlerweile haben auch Normalverdiener mit Familie Probleme, eine bezahlbare Wohnung in Landshut zu finden“, so König. „Von Rentnern und Geringverdienern ganz zu schweigen.“ Nur wenn die Stadt verstärkt selbst baue, sei mit einer nachhaltigen Entspannung zu rechnen. „Und deshalb brauchen wir endlich eine städtische Wohnungsbaugesellschaft.“ Sie habe mittlerweile den Eindruck, dass sich diese Erkenntnis auch zunehmend bei bürgerlichen Kräften des Stadtrats durchsetze. „Aber scheinbar wagen die Kollegen nicht, einen guten SPD-Vorschlag offen zu unterstützen.“

Sollte die Prüfung der Unterschriftenlisten bestätigen, dass das nötige Quorum erreicht ist, soll der dann fällige Bürgerentscheid über die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft nach dem Willen der Initiatoren am 14. Oktober stattfinden – also am Tag der Landtagswahl. Ein Vorschlag, den OB Putz sehr begrüßt. „Ich habe ja auch bei den Bürgerbegehren zur Westtangente und zum ÖPNV befürwortet, diese mit der Bundestagswahl zusammenzulegen“, sagte er. „Dadurch sparen wir einerseits Kosten, andererseits ist eine hohe Wahlbeteiligung garantiert. Und das ist wichtig, denn ein Bürgerentscheid in einer solch wichtigen Frage sollte auf eine möglichst breite demokratische Basis gestellt werden.“

Foto: Stadt Landshut

 

Am Samstag, 07.07.2018 haben wieder alle Landshuter Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ab 10.00 Uhr ihre Unterschrift für das Bürgerbegehren direkt am Infostand der SPD vor dem Rathaus zu leisten. Für Fragen stehen Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion und des SPD-Vorstandes vor Ort zur Verfügung. Stadtrat und Bezirkstagskandidat Gerd Steinberger wird von 11 Uhr bis 13:00 Uhr persönlich für Sie da sein.

Bereits gesammelte Unterschriften dürfen gern am Infostand abgegeben werden oder in den nächsten Tagen direkt an die Vorsitzende der Landshuter SPD, Stadträtin Anja König geschickt werden.

Anja König

Stadträtin

Vorsitzende des SPD-

Stadtverbandes Landshut

Vorsitzende der SPD-

Stadtratsfraktion

Mobil: 01525-3113535

www.anja-koenig-spd.de

Am vergangenen Samstag hielten die Mitglieder des Krieger- und Soldatenvereins Achdorf unter der Leitung ihres Vorsitzenden Stadtrat Gerd Steinberger einen Gedenkgottesdienst zu Ehren der gefallenen Achdorfer Soldaten ab. In seiner Ansprache machte Steinberger auf die Sinnlosigkeit von Kriegen aufmerksam, die aufgrund kleinster Diskrepanzen und niedriger Beweggründe ausgelöst wurden und noch immer werden und somit viele Menschleben einfach auslöschten. Er bedankte sich für die Treue und Mitarbeit der Mitglieder, die den Verein stützen und am Leben erhalten. Achdorf sei seit 200 Jahren eine eigenständige Gemeinde und seit 90 Jahren der Stadt Landshut angegliedert, davon gestalte nun der Krieger- und Soldatenverein Achdorf bereits seit 159 Jahren das kulturelle und gesellschaftliche Leben des Stadtteiles mit.

Auch Stadtpfarrer Dekan Alexander Blei griff in seiner Andacht die Rechte der Menschen auf, auch das Recht auf Glaubensfreiheit. Im gemeinsamen Gebet zur Fastenzeit hieß es zum Abschluss, dass es sich lohne für die Rechte aller Menschen aufzustehen und sich für die Bedürfnisse aller Schwestern und Brüder in den Gemeinden, in den Gesellschaften und in allen Nationen einzusetzen und auf eine gerechtere, menschlichere und umweltfreundliche Welt hinzuarbeiten.

Gerd Steinberger bedankte sich bei den Anwesenden und Dekan Blei für den Gedenkgottesdienst, denn niemals dürfe vergessen werden welches Elend und welche Not ein Krieg bringt. Im Anschluss legten die Mitglieder des Vereins einen Kranz vor den Gedenktafeln der gefallenen Achdorfer Soldaten nieder.

“Wer nichts weiß, muss alles glauben”

In seinem Leserbrief in der LZ vom 3.1.2018 stellt Stadtrat Gerd Steinberger Behauptungen auf, die einer näheren Betrachtung nicht standhalten.
Im übrigen soll mit dieser Darstellung der Fakten jeder Bürger selbst entscheiden, ob Herr Steinberger richtig liegt.

Fakt ist, dass der Stadtrat von Landshut am 5.12.1997 einen einstimmigen Plenarbeschluss fasste von der Bundesrepublik Deutschland Grundstücke des ehemaligen “Standortübungsplatzes Auloh” zu kaufen.
Die ihm von mir bereits im Stadtrat, insbesondere dem Bausenat, mehrfach vorgelesene Vertragsklausel

” Die Stadt verpflichtet sich, im Falle der Eröffnung einer nach Art und Maß höherwertigen Nutzung (z.B. Bauland) innerhalb von 20 Jahren nach Vertragsabschluss die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Kaufpreis von 2,45 DM / qm und dem Verkehrswert zum Zeitpunkt der Anforderung des Nachzahlungsbetrags durch die Verkäuferin zu entrichten.”

will er nicht zur Kenntnis nehmen, sondern erklärt diese Verpflichtung als “völlig unbegründet”. Als Grund dafür gibt er eine angeblich ihm gegenüber getätigte Äußerung des Leiters des Liegenschaftsamtes der Stadt Landshut an.

Als Stadtrat sollte man Verantwortung tragen und jede Gefahr eines Millionenverlustes der Stadt Landshut ausschließen, vor allem wenn es sich um eine relativ kurze Wartezeit von wenigen Monaten handelt. Es gilt vermeidbaren Schaden von der Stadt abzuwenden.

Rudolf Schnur, Stadtrat

 

Im Bausenat am 21. Juli 2017 sollte ein SPD-Antrag die lange herbei geredete Bebauung der Ochsenau einleiten. Der Bausenat sollte die Erstellung eines Bebauungsplanes beschliessen. Stadtrat Steinberger sprach in dem Zusammenhang davon: “Dem Gelände endlich ein Gesicht zu geben!”.

Das im Visier der SPD liegende Gebiet wird allgemein als Ochsenau bezeichnet und liegt am Fusse des Naturschutzgebietes.
Bis 1967 befand sich auf dem Gelände der Flugplatz Landshut-Auloh. Seit 1945 übte dort zunächst die US-Army und nach deren Abzug in den sechziger Jahren die Bundeswehr. 1998 ist das gesamte Gebiet mit fast 52 Hektar vom Bund an die Stadt Landshut verkauft worden. Auf den Isarhangleiten wurde danach das Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Stellvertretend für die CSU-Fraktion stellte Stadtrat und Jurist Manfred Hölzlein die Frage nach der Beachtung des damals geschlossenen Vertrages. Die Ziffer 4 des Beschlusses der Stadt Landshut vom 05.12.1997 zitierte er: “Die Stadt verpflichtet sich, im Falle der Eröffnung einer nach Art und Maß höherwertigen Nutzung (z.B. Bauland) innerhalb von 20 Jahren nach Vertragsabschluß die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Kaufpreis von … und dem Verkehrswert zum Zeitpunkt der Anforderung des Nachzahlungsbetrages durch die Verkäuferin zu entrichten.”
Klärungsbedürftig ist hier besonders der Begriff “Eröffnung”. Möglicherweise ist dieser Umstand bereits durch die langjährigen Vorbereitungen zum Grünen Zentrum verwirkt.
Vor diesem Hintergrund wird sich auch zeigen, ob Gerd Steinberger mit seiner Auffassung “…wir haben uns immer treu an den Vertrag gehalten…” richtig liegt.
Stadtrat Rudolf Schnur erinnerte in der Diskussion an das Wort von OB Putz, der immer betont hat, dass zuerst die Infrastruktur stehen muss, bevor das Baugebiet verwirklicht wird. OB Putz bekannte sich darauf hin erneut zu seinem Versprechen. Mit deren Ausbau ist nicht vor 2022 zu rechnen.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende zeigte sich etwas befremdet, dass nicht die Verwaltung von sich aus auf die 20-Jahres-Sperre hingewiesen hatte und beantragte eine zweite Lesung zum Zwecke der Prüfung des Sachverhalts.
Seinem Antrag wurde mit 6:4 stattgegeben. Eine Behandlung im Liegenschaftssenat wurde damit in die Wege geleitet.

Am 28.09.2016 traf der Bausenat mit 8:1 Stimmen die Entscheidung den Einkaufsmarkt in der Inneren Münchner Straße mit  4 Stockwerken (inkl. Parkdeck) überbauen zu lassen. Ein zusätzliches Penthouse wurde nicht genehmigt. Nach Ansicht vieler BürgerInnen  wäre dies die archetektonisch beste Lösung gewesen. Die Mehrheit der Mitglieder desselben Ausschusses revidierte diesen schon abgespeckten Antrag mit dem Beschluss vom 27.01.2017 mit 1:9 Stimmen.

Die Meinungsänderungen bestimmter Stadträte und Stadträtinnen sind in der Landshuter Bürgerschaft ja zwischenzeitlich bekannt. Heute so, morgen so, das Wenden ist groß in Mode. Der Nachprüfungsantrag von Grünen und SPD hatte den Zweck zur Vernunft, sprich zum Beschluss vom 28.09.2016, zurückzukehren.

Obwohl dargestellt wurde, dass auf der Seite der Rundfunkhäuser ein Gebäude mit derselben Höhe (Abweichung ein paar Zentimeter) genehmigt und errichtet wurde, ein Gebäude das zur Wittstraße sogar 7 Etagen aufweist, wurde es dem Bewerber auf der anderen Seite versagt. Eine eklatante ungleiche Behandlung in unmittelbarer Nachbarschaft.

Die geforderte Beschattungsstudie zeigte keine Beeinträchtigung und erfüllte die gesetzlichen Normen. Ebenso konnte Baureferent Herr Doll restliche Bedenken ausräumen. Alle Mitglieder der CSU-Fraktion, der FW, Jungen Liste, Ödp und Teile anderer Gruppierungen verweigerten diesem Antrag die Zustimmung. Trotz mehrmaliger Anfrage meinerseits zu den Gründen, konnten keine plausiblen Antworten gegeben werden.

Damit ist die Realisierung des Einkaufsmarktes in weite Ferne gerückt, wenn nicht gänzlich obsolet. Ein Investor will Gewinn machen, sicher, aber er braucht auch tragfähige Möglichkeiten ein Objekt zu finanzieren.

In diesem Fall ein Objekt, dass den BürgerInnen der Stadt ,insbesondere des Stadtteils Achdorf, Teile der Innenstadt und der Gabelsbergerstraße, die langersehnte und dringend notwendige Möglichkeit der Nahversorgung, zeitnah geboten hätte. Zudem wäre – ein für Landshut neuer Weg – beschritten worden: die Überbauung von Parkplätzen von Einkaufsmärkten. Ein Beispiel: die Überbauung von Parkplatz Rewe Luitpoldstraße/Rennweg = Schaffung von Wohnraum und eine archetektonisch gute Lösung zur Erreichung eines homogenen Straßenbildes (Höhenanpassung).

Es bleibt das Geheimnis der Verweigerer, was die wirklichen Gründe der Ablehnung waren.

Ob die Hoffnung, dass die BürgerInnen bis zur nächsten Kommunalwahl in 3 Jahren schon vergessen werden, wird sich zeigen.

Gerd Steinberger

Stadtrat

Leserbriefe geben nur die Meinung des Verfassers wieder.

Zu einem großen Erfolg wurde das erstmals organisierte Herbstkonzert des Spielmanns- und Fanfarenzuges der Freiwilligen Feuerwehr Landshut vergangenen Samstagabend. Im sehr gut gefüllten Saal der Landshuter Hauptfeuerwache fanden sich zahlreiche Musikliebhaber ein und lauschten den abwechslungsreichen Klängen. Angefangen von den klassischen Fanfarenklängen bis hin zum Schlager – kurzum – es war für jede Musikrichtung etwas dabei. Mit Dr. Maximilian Fendl, Gerd Steinberger, Rudi Schnur sowie dem kommenden Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz waren auch einige Vertreter der Landshuter Kommunalpolitik mit dabei. Zum Ende des Konzerts durften sich die Musiker über langen Applaus und viel Lob von allen Seiten freuen, so dass einer Neuauflage im Herbst 2017 nichts mehr im Wege stehen dürfte.