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Gerd Steinberger

Klare Haltung gegen Rechts, mehr Bürgerbeteiligung und menschenwürdiges Wohnen für alle

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Mitglieder der AG SPD&Linke/mut zu ihrer ersten Klausurtagung in der neuen Stadtratsperiode, um gemeinsam die Eckpfeiler für die künftige politische und strategische Ausrichtung zu erarbeiten. Stadtrat Gerd Steinberger hatte die Mitglieder hierfür auf seinen denkmalgeschützten Dreiseit-Bauernhof nach Hundspoint eingeladen.

Klare Positionierungen in der politischen Ausrichtung wurden in der Klausur festgehalten und in den Fokus des politischen Handelns gestellt.

„Aufgrund der neu geschaffenen Mehrheitsverhältnisse bleibt es spannend, inwieweit in Zukunft konstruktive Sachpolitik im Mittelpunkt steht bzw. grundsätzlich möglich ist.“, so die stellv. Fraktionsvorsitzende Patricia Steinberger. „In der Kommunalpolitik gilt es für alle die bestmögliche Lösung zu finden und diese zeitnah umzusetzen. Parteipolitik sollte hier eine untergeordnete Rolle spielen.“ Stadtrat Gerd Steinberger ergänzt: „Es gibt ganz klar zwei Fronten, die sich gleich anfangs herauskristallisiert haben und keiner der Protagonisten, die im OB-Wahlkampf dies von sich behauptet haben, hat sein Wort gehalten.“ Im Gegenteil, alles wurde und wird darauf ausgerichtet die eigenen Pfründe und Mehrheiten zu sichern. Jeder habe fest vor Wähler*innen versprochen, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht in Frage kommt: „Als erste Aktion im neuen Stadtrat wurden deren Ausschusssitze mal eben verdoppelt. Die Rolle unseres Oberbürgermeisters bei diesem wohl bayernweit einmaligen Ereignis ist für uns nach wie vor unverständlich.“, ergänzt Stadtrat Falk Bräcklein. Die Ausschussgemeinschaft werde sich künftig mehr denn je gegen rechtsgerichtete Politik stellen. Der Rechtsruck in Landshut wie auch in Deutschland überhaupt sei nicht nötig gewesen: „Wir erkennen das demokratische Wahlergebnis und damit den Wählerwillen an, stellen uns aber klar gegen jegliche Zugeständnisse.“ Stadtrat Gerd Steinberger betont weiterhin: „Aufgrund der politischen Verhältnisse, ist für uns klar, dass der Bürgerwille umso wichtiger wird und deshalb werden wir Bürgerbegehren weiterhin unterstützen.“ Dies zeige sich z.B. bei der Standortfindung für das neue Wertstoffentsorgungszentrum. Ob hierfür eines der schönsten Naturgebiete Landshuts zerstört werden soll, sei ein typisches Thema für die Bevölkerung, sind sich die Stadträt*innen einig.

„Der dritte Bundespräsident Gustav Heinemann hat den Satz geprägt: Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt. Ständig wird öffentlich darüber debattiert und sich echauffiert, wie manche Menschen in Landshut wohnen und leben müssen, wie sich Einzelne an den Notsituationen dieser Menschen und der Wohnungsknappheit in Landshut bereichern, z. B. in der Drachenburg und dem grünen Haus, aber die Mehrheit im Stadtrat ist nicht bereit, die dafür möglichen Instrumentarien zu nutzen bzw. einzuführen.“, kritisiert die Fraktionsvorsitzende Anja König. Wir werden auch hier wieder klare Zeichen setzen und entsprechende Anträge in den Stadtrat einbringen. Im Artikel 106 der Bayerischen Verfassung steht nicht nur, dass jeder Mensch Bayerns Anspruch auf eine Wohnung hat, sondern hier wird betont, dass jeder Mensch in Bayern Anspruch auf eine angemessene Wohnung hat. „Das hat auch etwas mit der Würde des Menschen zu tun und unserer Meinung nach soll jeder menschenwürdig wohnen können und dürfen.“

In den Medien wurde viel über die konstituierende Sitzung des Landshuter Stadtrates berichtet.
Die Wortmeldung von Stadtrat Norbert Hoffmann haben wir bereits dargestellt: https://www.klartext.la/?s=hoffmann.

Stadträtin Sigrid Hagl sah in der Erhöhung der Sitze in den Ausschüssen einen “inakzeptablen Dammbruch” und forderte die Stadtratsmitglieder auf “Zeigen Sie Haltung!” und bezeichnete den Antrag als “bisheriger Tiefpunkt in der Landshuter Kommunalpolitik”.

SPD-Stadtrat Gerd Steinberger sprach von einem “Kuhhandel” und verglich die gegenwärtige Situation im Stadtrat mit einer Zeit in der “SPD-Stadträte mit Gewehrkolben in das Gefängnis getrieben wurden.”

Falk Bräcklein meinte in dem Vorgang eine “Beleidigung der Wähler und des Stadtrats” zu erkennen.

Die Neustadträte von Bündnis90/Die Grünen Pascal Pohl und Tobias Weger-Behl erkannten “Wählertäuschung” und eine bevorstehende “Rechtfertigung vor den Wählerinnen und Wählern”. Für sie sei die Gründung der Fraktion CSU/LM/JL/BfL eine Frage der “juristischen Auslegung”, daher sei die Sache “der Regierung vorzulegen und eine Klage zu erwägen…” Die neue Fraktion ist am besten “rechtlich sauber” mit der Bezeichnung “Schrägstrichbündnis”  bezeichnet. Grund dafür: “Der Stadtrat soll rechtssicher arbeiten können.”

OB Alexander Putz stellte klar, dass er für die Erhöhung der Ausschüsse und Aufsichtsräte ist. Unter anderem führte er den Vergleich mit anderen Städten an, die bei vergleichbarer Größe alle mehr Stadträte in den Ausschüssen aufweisen. Ebenso nannte er den andernfalls nötigen Losentscheid bei der Vergabe der Sitze als eine reine Glücksache, die über sechs Jahre Ausschussarbeit entscheidet. Im übrigen hat er mittlerweile in den sozialen Medien bereits ausführlich die Gründe dargestellt.

Nachdem Oberstaatsanwalt a.D. Wolfram Schubert, Neu-Mitglied des Stadtrats Landshut für die AfD gesprochen hat und er bisher in anderen Medien nicht dargestellt wurde, hier sein sinngemäßer und rekonstruierter Wortbeitrag zu TOP 4 in der konstituierenden Stadtratssitzung am 08.05.2020, als Entgegnung auf die heftigen Angriffe der Gegner, der ruhig aber deutlich vorgetragen wurde, nachdem er sich bei den Bediensteten der Stadtverwaltung für die vorbildliche Vorbereitung und Durchführung der Sitzung in der improvisierten Umgebung bedankte:

“Sehr geehrte Damen und Herren,

1.hier wird zunächst von Ihrer Seite argumentiert, die AfD-Fraktion käme mit den Ausschußbesetzungen zu gut weg. Nun ist es so, daß wir die kleinste Fraktion sind und damit ebenfalls Gehör finden sollten. Sie haben es doch sonst auch immer damit, den Minderheiten eine Stimme zu geben. Also bleiben Sie konsequent.

2. Sie nehmen sich mit ihren Äußerungen, auch in diesem „offenen Brief“, das Recht heraus, einer anderen Partei und deren Mitgliedern den demokratischen Status abzusprechen. Nach der Gesetzes- und Verfassungslage in Deutschland steht dieses Recht jedoch nur einer Institution zu, nämlich dem Bundesverfassungsgericht. Mit Ihren Äußerungen stellen Sie sich über dieses Gericht und maßen sich dessen Kompetenz an.

3. Hier sitzen nicht Herr Höcke und Herr Gauland, sondern Herr Ecker, Herr Straßberger und ich. Wir vertreten hier unsere Wähler. Wir müssen uns auch keine Vorhaltungen von einer Partei machen lassen, deren Vorstandsmitglied Künert die völlig verfassungsfeindliche Forderung nach Zulassung der Abtreibung bis zur Geburt erhebt und deren Vorstandsmitglied Stegner – genannt Pöbel-Ralle – offen zur Gewalt gegen AfD-Mitglieder aufruft.

4. Dieser Gewaltaufruf wurde von der gewaltbereiten Schläger- , Vandalismus- und Brandstiftertruppe namens Antifa in die Tat umgesetzt. Auch hier in Landshut, allein auf mein Haus gab es vier Anschläge; auf Günter (Straßberger) wurde ein tätlicher Angriff mit einer gefrorenen Torte verübt. Klingt erst mal lustig, ist aber gefährliche Körperverletzung. Der Täter wurde ausnahmsweise einmal gefaßt und verurteilt. Sie suggerieren mit Ihren Aussagen eine Rechtfertigung für solche Gewalttaten und tragen daher eine Mitverantwortung. Das gilt erst recht, wenn es zu weiteren Übergriffen kommt. Diese Verantwortung tragen Sie dann auch gegenüber meiner Familie, die aus einem südamerikanischen Bürgerkriegsland kommt und sich hier jetzt plötzlich wieder Bedrohungen ausgesetzt sieht. Ich fordere Sie daher auf: Deeskalieren Sie und gehen Sie zur Sacharbeit über!”

Was 2008 “eine Strategie” war ist heute “Ein Kuhhandel…”.
Damals waren Steinberger und der SPD unter anderem völlig gleichgültig wer im Klinikums-Aufsichtsrat sitzt.
Hauptsache er wird 3. Bürgermeister!

Ob also Steinberger und die SPD gerade die richtigen sind sich als Moral-Apostel aufzuspielen ist sehr fraglich – Steine im Glashaus waren noch nie ratsam…
LZ vom 13.05.2008: “…Wie zu erfahren war, hatte der neue FDP-Stadtrat Prof. Dr. Zeitler der CSU die Stimme im Gegenzug für einen Posten im Klinikumsaufsichtsrat angeboten….”
Die CSU hat das Angebot abgelehnt und ist dann bei der SPD damit aufgenommen worden. 

 

Wer sich zur Wahl stellt sollte sich in der Gemeinde oder Stadt auskennen. Die Elbe- und Neißestraße liegt nicht in Schönbrunn, sondern im Ortsteil Auloh.
Auloh ist wiederum ein Teil des Stadtteils Frauenberg (Eingemeindet im Jahre 1974).

Da wundert es letztlich nicht, wenn der in Achdorf wohnende Stadtrat Gerd Steinberger, der Vater der OB-Kandidatin Patricia Steinberger den Ortsteil Auloh als
“Wüste an Einfamilienhäuser” bezeichnet.

Leserbrief zu den Haushaltsaussagen der Fraktion der Grünen:

Grüne Logik!

Die Grünen wollen die Gewerbesteuer erhöhen.

Die Grünen wollen die Gewerbesteuer von Decathlon nicht!

Die StadträtInnen der Grünen zahlen keine Gewerbesteuer!

Sie wollen andere belasten und sich selbst bedienen, siehe Erhöhung Aufwandsentschädigungen des Stadtrates.

Mehr sog i ned!

Gewerbesteuerzahler und Malermeister Gerd Steinberger
84036 Landshut

Hoagartn in Erinnerung an Fritz Person

 

Der Bürgerverein Achdorf lädt herzlich am 08.11.2019 um 19.00 Uhr ins Zollhaus zum “Hoagartn in Erinnerung an Fritz Person” ein.

Vorgetragen werden von Fritz Person (1904-1987) selbst verfasste bzw. interpretierte Lieder und Texte aus seinem Couplet-Buch.

Mitwirkende sind Elisabeth und Michaela Bauer, Gisela und Gerd Bogner, Christa Halbinger, Josef Haslauer, Günther Matzberger, Rudi Richter, Ludwig Schiller, Erich Sendlinger und Karina Streule.

 

Der Vorsitzende des Bürgervereins Gerd Steinberger freut sich sehr mit diesem Programm an den Achdorfer Musiker Fritz Person erinnern zu dürfen.

Einlass ist ab 18:45 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Bildquelle:  Archiv – KLARTEXT.LA

„Ohne die Kunst wären wir alle verrückt“

Peter Gampl und seine Musiker zu Gast beim Bürgerverein Achdorf

 

„Ohne die Kunst wären wir alle verrückt“ – unter diesem Motto traten Johann Peter Gampl und seine MusikerInnen (GAG) bereits zum 6. Mal im Ruffinischlössl auf die Bühne. „Dieses jährliche Ereignis ist bereits ein fester Bestandteil in unserem Jahresprogramm von Achdorfern für Achdorfer.“, freute sich der Vorsitzende des Bürgervereins Achdorf Gerd Steinberger, der auch wieder zahlreiche Zuhörer begrüßen konnte. Dass dieser Spruch voll und ganz stimmt, bewiesen die MusikerInnen am Samstagabend mit einem bunten Programm an Volksliedern, die in eigener Kreation 4-stimmig vorgetragen wurden. „Einige sind schon fast in Vergessenheit geraten, deshalb greifen wir ganz bewusst zu diesen Liedern.“, erläutert Gampl zu Beginn. Von „Alle Vögel sind schon da“ bis hin zu „Bunt sind schon die Wälder“ durchstreifte das musikalische Programm die Jahreszeiten mit einer außergewöhnlichen Vortragsweise, die auch zum Mitsingen animierte. Von „Die Gedanken sind frei“ bis hin zu „Ade zur guten Nacht“ sprachen die Lieder die Emotionen der Zuhörer an. Johann Peter Gampl ist neben seiner Tätigkeit als Dozent für Tonsatz am Lehrstuhl für Musikpädagogik an der Universität Augsburg freischaffender Komponist und Pianist. Neben seiner großen Liebe zum musikalischen Werk Johann Sebastian Bachs gilt sein besonderes Interesse dem deutschen Volkslied. Unter dem Titel „Das Volkslied ist tot – Es lebe das Volkslied“ wurde bereits der zweite Band mit Volksliedern für 4-stimmigen gemischten Chorgesang aufgelegt.

Gerd Steinberger betonte zum Schluss: „Die Liebe zum deutschen Volkslied spürt man in jedem Ton und in jedem Akkord“. Er bedankte sich auch bei Familie Bogner, die den Auftritt der Gruppe GAG im Auftrag des Bürgervereins organisieren. „Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Auftritt im kommenden Jahr.“

 

Bildquelle: BV Achdorf

Der Bürgerverein Achdorf lädt zu einem ganz besonderen Abend ein

„Ohne die Kunst wären wir alle verrückt“ – unter diesem Motto treten Johann Peter Gampel und seine MusikerInnen (GAG) bereits zum 6. Mal im Ruffinischlössl auf die Bühne. „Dieses jährliche Ereignis ist bereits ein fester Bestandteil in unserem Jahresprogramm von Achdorfern für Achdorfer.“, freut sich der Vorsitzende des Bürgervereins Achdorf Gerd Steinberger. „Der Saal des Ruffinischlössls ist jedes Mal prall gefüllt, denn ein solches Programm hört und sieht man nicht alle Tage.“ Der Bürgerverein lädt am Samstag, 12.10.2019 (Einlass ab 19.00 Uhr, Beginn 19.15 Uhr) zu einer gemeinsamen musikalischen Tour durch die Jahrhunderte ein.

 

Bildquelle: Bürgerverein Achdorf

Vortragsabend des Bürgervereins zur Geschichte Achdorfs ein voller Erfolg

Am vergangenen Donnerstag hatte der Bürgerverein Achdorf zu einem Diavortragsabend über die Geschichte Achdorfs seit 1928 eingeladen

 

Der Vorsitzende des Vereins Gerd Steinberger konnte sich über ca. 120 Gäste im fast überfüllten Saal des Zollhauses freuen. Aktiv verfolgten die Zuschauer*innen den Vortrag von Hans Besl und erkannten zum Teil bekannte und verwandte Gesichter wieder.

Bei seiner Begrüßung zeigte sich der Vorsitzende des Bürgervereins Achdorf Gerd Steinberger hocherfreut über das große Interesse: „Der Bürgerverein Achdorf hat es sich von Anfang an zur Aufgabe gemacht, die Geschichte Achdorfs aufzubereiten und festzuhalten. Das große Interesse heute Abend zeigt, dass wir damit auch der Achdorfer Bevölkerung einen gern gesehenen Dienst erweisen. Denn es ist wichtig sich immer daran zu erinnern woher man kommt, was Generationen vor uns bereits geleistet haben und wie sich unser Stadtteil seit der Eingemeindung vor 90 Jahren entwickelt hat. Das bestärkt uns in unserer Arbeit und die rege Beteiligung an unseren Veranstaltungen zeigt, dass sich die Vereinsarbeit auch lohnt.“ Deshalb warb Steinberger auch dafür, dass sich noch mehr Achdorfer*innen in den Verein und seine Arbeit einbringen und durch eine Mitgliedschaft aktiv oder inaktiv unterstützen. Vereinsarbeit sei eine wichtige Stütze für den sozialen Zusammenhalt des Stadtteils.

Mit exakt 100 Bildern von 1928 bis heute reiste Hans Besl anschließend mit den Interessierten durch die Achdorfer Geschichte. Die Einwohnerzahl habe sich seither verdreifacht von damals 2300 auf heute circa 7500 Einwohner und damit habe sich natürlich auch die bauliche Struktur massiv verändert. Auf vielen Bildern musste geraten werden wo das Foto genau entstanden ist. Nachdem die Bilder von der Achdorfer Bevölkerung selbst in den letzten Jahren aus dem Familienfundus zusammengetragen und zur Archivierung abgegeben wurden, konnten alle im Raum stehenden Rätsel gelöst werden. Personen, Hausnummern und Straßennamen wurden gemeinsam identifiziert und es stand oft viel Erstaunen im Raum. Neben vielen offiziellen Bildern wie zum Beispiel vom Kindergarten 1935, von der Feuerwehr Achdorf zum 75-jährigen Jubiläum 1949, zum 100-jährigen Jubiläum 1974 und zum 125-jährigen Jubiläum 1999, von der Volksschule 1995, vom Seifenkistenrennen an der Carl-Heiss-Schule 1988 oder dem 40-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Rupert Fischer konnte man auch viele private und ganz persönliche Bilder aus dem Achdorfer Leben sehen, die auch teils zum Nachdenken angeregt haben wie zum Beispiel ein Foto aus dem Bunkerleben in Kriegszeiten.

Besl lockerte auch durch kleinere überlieferte bzw. eigene Anekdoten den Diavortrag auf. Er habe selbst als Bub 1948 einmal sein Capi in der Kirche liegen gelassen und dies sei damals sehr schlimm, ja ein Drama gewesen. Seine Mutter habe daraufhin einen Brief an den Kirchenvorstand geschrieben und 14 Tage später habe er ein Päckchen bekommen mit seinem Capi drin und in der Familie hieß gleich: Ein Wunder….

Der krönende Abschluss der Fotoreihe war ein Foto des neugestalteten Platzes am Kriegerdenkmal aus dem Jahr 2016, der durch die Pflege und eigene Gestaltung durch Mitglieder des Achdorfer Bürgervereins ein zentraler Platz vor Ort geworden ist, der zum Verweilen und hin und wieder auch zum Feiern einlädt. „Darauf sind wir ganz besonders stolz, denn ein solcher Platz an dem man sich trifft, gehört einfach dazu“, bedankte sich der Vorsitzende Gerd Steinberger bei den Mitgliedern um Hans Böhm, die seit Jahren die Bepflanzung und Pflege des Platzes vorbildlich durchführen und dafür sorgen, dass auch das Kriegerdenkmal einen würdigen zentralen Platz erhalten hat.

 

Foto: König

 

Gerd Steinberger als Vorsitzender für weitere drei Jahre bestätigt

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen beim Bürgerverein Achdorf

 

Am Donnerstag fand nach drei Jahren Amtszeit in einer Mitgliederversammlung die Neuwahl der Vorstandschaft des Bürgervereins Achdorf statt. Dabei erhielt der Vorsitzende Gerd Steinberger im Zollhaus viel Zuspruch für seine Arbeit und wurde einstimmig für weitere 3 Jahre als Vorsitzender bestätigt. Im Rechenschaftsbericht aus dem vergangenen Vereinsjahr konnte ein reges Vereinsleben und viele Aktivitäten abgeleitet werden.

Im fast überfüllten Nebenzimmer des Zollhauses berichtete der Vorsitzende Gerd Steinberger von den vielen Aktionen des vergangenen Vereinsjahres, die in den 5 Vorstandssitzungen geplant und vorbereitet wurden. „Es war für jeden Achdorfer und jede Achdorferin etwas dabei: die kulturellen Veranstaltungen mit den Gruppen GAG und Leib + Seele, die Buchlesung oder der Treff am Kriegerdenkmal. Die Veranstaltungen wurden immer sehr gut angenommen und sind zum Teil zu festen Bestandteilen in unserer Terminplanung geworden.“, betont Steinberger. Ein ganz besonderer Höhepunkt sei die Eingemeindungsfeier zum 200. Jubiläum Anfang Oktober gewesen, bei der auch der Alt-Oberbürgermeister Josef Deimer ein Grußwort hielt und der Stadtarchivar Gerhard Tausche in seinem Referat einen tiefen Einblick in die Geschichte Achdorfs gab. „Ein ganz besonderer Dank gilt hier an unseren jetzigen Pfarrer Alexander Blei und seinen Vorgänger Rupert Fischberger, die eine beeindruckende Messe anlässlich dieses Jubiläums abhielten.“ Ebenfalls sei anlässlich dieses Jubiläums eine Ausstellung mit Bildern aus der Vergangenheit entstanden, die die Archivierungsgruppe des Vereins zusammengestellt hat. Der Verein habe es sich aber nicht nur zur Aufgabe gemacht, den Bewohnern verschiedene Veranstaltungen anzubieten und die Historie Achdorfs zu bewahren. Vielmehr ginge es auch darum, Achdorf als lebenswerten Stadtteil zu erhalten. Der Verein habe sich deshalb im Jahr 2018 dafür verpflichtet an einigen Roßbachbrücken Blumenkästen anzubringen und diese auch in Zukunft zu pflegen. Dabei bedankte sich Steinberger bei den Spendern und Helfern, die in ihrer Freizeit diese Aufgaben erfüllen. „Einen weiteren großen Dank möchte ich an die 6 Mitglieder aussprechen, die nach wie vor den Platz um das Kriegerdenkmal pflegen und hegen. Dieser Platz ist zu einer echten zentralen Begegnungsstätte geworden.“ Stellvertretend für das Team „beförderte“ Steinberger Hans Böhm zum ersten Platzwart. Böhm hält hier die Fäden in der Hand und sorgt dafür, dass die Arbeiten zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden.

Anschließend fanden die Neuwahlen des Vorstandes statt, bei denen Gerd Steinberger als 1. Vorsitzender, Thomas Meindl als 2. Vorsitzender, Ingo Kondraschin als Kassierer, Alfred Abstreiter und Richard Malek als Revisoren und Heinz-Peter Bernert und Dr. Max Fendl als Beisitzer in ihren Ämtern bestätigt wurden. Neu in den Vorstand gewählt wurden Gisela Bogner und Hans Böhm als Beisitzer*innen und Anja König als Schriftführerin.

Der Ausblick des neuen Vorstandes für das kommende Jahr verspricht wieder ein reges Vereinsleben. Alle freuen sich schon auf die Adventsfeier am 30.11. am Ruffinischlössl.

 

Foto: Bürgerverein