Home Tags Posts tagged with "Geburt"

Geburt

Pressemitteilung 

Lage am Klinikum ist weiter stabil 

„Die Lage am Klinikum Landshut ist weiter stabil“, berichtet Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Seit gut einer Woche steigt die Patientenzahl mit Coronavirus am Klinikum kaum mehr an. „Wir können vorsichtig optimistisch sein, dass es uns gelungen ist die Pandemie-Welle ausreichend zu verlangsamen, um unser (regionales) Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Allerdings ist es noch zu früh, um eine endgültige Entwarnung zu geben.“ Die Kapazitäten am Klinikum wurden seit Mitte letzter Woche auch nochmal erweitert: Eine weitere Verdachtsstation ist aufgebaut worden, außerdem steht nun eine Intermediate-Care-Station (IMC) mit 6 Überwachungsplätzen zur Verfügung. Hier werden Patienten behandelt, die nicht mehr künstlich beatmet werden müssen, aber die noch eine engmaschige Betreuung und Überwachung brauchen, bevor sie zurück auf die Normalstation können. 

Insgesamt hat das Klinikum nun zwei Stationen für positive Fälle, zwei Stationen für Verdachtsfälle, eine eigene Intensivstation für Coronavirus-Fälle und eine IMC-Station eingerichtet. Von den über 100 Betten für Corona-Patienten sind derzeit noch über 40 Betten frei. Sieben beatmete Intensiv-Patienten mit Covid-19 konnten mittlerweile auch schon wieder zurück auf eine normale Corona-Station gebracht werden, da sich ihr Krankheitszustand deutlich verbessert hat. „Vielen Dank an alle Ärzte, Pflegekräfte und alle anderen Mitarbeiter, die solche Erfolgsgeschichten mitschreiben. Wenn man diesen Einsatz erlebt, erahnt man, weshalb die Sterberate in Deutschland niedriger ist, als in anderen Ländern“, so Dr. Ostwald. 

Festgestellt habe man jedoch auch, „dass Patienten mit schweren Verläufen oft in den 60ern und 70ern sind“ – also Personen, die eher am Anfang der altersbedingten Risikogruppe sind. Das Robert-Koch-Institut stuft Menschen ab 50 bis 60 Jahren mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ein. „Im Namen des gesamten Personals bitte ich die Bevölkerung, die Coronavirus-Pandemie weiter ernst zu nehmen“, appelliert der Geschäftsführer des Klinikums. Das heißt, auch über die Oster-Feiertage den Mindestabstand zu anderen einhalten, nur für die dringendsten Angelegenheiten nach draußen zu gehen und eine gute Händehygiene einzuhalten. Gerade größere Zusammenkünfte über Ostern könnten die Zahl der Infizierten wieder ansteigen lassen. 

Auch abseits von Coronavirus werden die Patienten am Klinikum weiter gut versorgt: Notfälle wie schwere Unfälle werden weiterhin operiert und auch andere dringliche Behandlungen, z.B. bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen gehen weiter. Diese Patienten werden strikt von den Coronavirus-Patienten getrennt. 

Geburt zu Coronazeiten 

Die häufigste Frage an die Geburtshilfe derzeit ist, ob Väter mit in den Kreißsaal kommen und ob sie Mutter und Kind auf der Neugeborenenstation besuchen dürfen. Im Klinikum Landshut ist es noch möglich, dass der Papa bei der Geburt dabei ist. Im Wochenbett dürfen Väter eine Stunde pro Tag zu Besuch kommen. Voraussetzung ist aber immer, dass der Vater frei von Erkältungssymptomen ist (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen) und 14 Tage vor Geburt nicht in Risikogebieten war und keinen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Patienten hatte. Im Kreißsaal und auch auf der 

Neugeborenenstation gilt Mundnasenschutz-Pflicht für alle, also für Mama, Papa und das gesamte Personal. Das Ärzte- und Hebammen-Team des Klinikums ist dankbar für das große Verständnis der werdenden Eltern, die die Schutz- und Hygiene-Maßnahmen in Corona-Zeiten einwandfrei umzusetzen. Für den Fall, dass eine werdende Mutter, die positiv auf Coronavirus getestet ist, in den Wehen liegt, ist dafür bereits vorgesorgt: Ein eigener Kreißsaal mit einer Hebamme, die die werdende Mutter nahtlos und intensiv begleitet, ist dafür vorgesehen. Bei weiteren Fragen können sich werdende Mütter an den Kreißsaal, Tel. 0871/698-3239, wenden. 

KVB-Bereitschaftspraxis vorrübergehend geschlossen 

Ab sofort ist die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) am Klinikum Landshut vorrübergehend geschlossen. Der Grund: Die Schwerpunktpraxis für Corona-infizierte Patienten im Rosenhof in Ergolding wird mit dem Personal und Gerätschaften der KVB-Bereitschaftspraxis am Klinikum betrieben. Nach der Coronavirus-Pandemie wird die Bereitschaftspraxis wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten verfügbar sein, der Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben. 

Die Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxen sind stets aktuell auf der Internetseite www.bereitschaftsdienst-bayern.de zu finden. Telefonisch ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst kostenlos und vorwahlfrei unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116117 erreichbar. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist weiterhin stets der Notarzt – unter der kostenfreien Rufnummer 112 – zu verständigen. 

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de 

 

Karina Habereder und Dr. Thomas Haslinger mit Oberärztin Susann Scheunpflug (rechts) und Hebamme Sonja Stamm (links). Die beiden Stadträte sind stolze Eltern eines gesunden Jungen geworden. Der kleine Julius kam am Mittwoch im Klinikum zur Welt. Foto: Klinikum

Mittwoch, 17.24 Uhr: Mit 3200 Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern kommt der kleine Julius Haslinger auf die Welt. Die stolzen Eltern, die beiden Stadträte Dr. Thomas Haslinger und Karina Habereder, sind überglücklich. Liebevoll umsorgen sie ihr Neugeborenes seitdem in einem Familienzimmer auf der Geburtshilfestation am Klinikum. „Alle hier sind so nett. Wir fühlen uns sehr wohl“, sagt die frischgebackene Mutter. Von der Geburtsvorbereitung über die Aufnahme bis hin zur Entbindung fühlten sich die beiden am Klinikum gut betreut. Dabei hatte es der kleine Julius doch recht eilig. „Den letzten Termin des Geburtsvorbereitungskurses haben wir jetzt gar nicht mehr geschafft.“ Der wäre am Donnerstag gewesen. Acht Tage vor dem errechneten Geburtstermin setzten bei Karina Habereder die Wehen ein. Am Dienstagmorgen blieb sie zunächst noch zu Hause. Kurz nach 14 Uhr kam das Ehepaar dann ins Klinikum – und gute drei Stunden später war der kleine Julius auch schon da. Es war eine schnelle, natürliche Geburt. „Alle haben sich viel Zeit für mich genommen“, erzählt Habereder. Nach dem Kraftakt der Geburt waren sie und ihr Mann überwältig. „Ich habe dann auch die Nabelschnur durchgeschnitten“, erzählt Haslinger. Begleitet wurden sie bei der Entbindung von Oberärztin Susann Scheunpflug, Assistenzärztin Mareike Behrens und Hebamme Anja Grötzinger.

Für die Entbindung am Klinikum entschieden sich die beiden Stadträte nicht zuletzt aufgrund des guten Rufs von Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind und seinem Team. Überzeugt hatte sie auch der Besuch des Elterninformationsabends. Seit Mittwoch finden sie sich nun in ihre neue Rolle als Eltern ein. „Das Windeln wechseln gehört für mich selbstverständlich auch dazu“, sagt Haslinger während er  seinen Sohn stolz im Arm hält, der seine Augen gerade langsam schließt und einschläft. Am Samstag kann die junge Familie nach Hause.

Weitere Informationen gibt es unter www.klinikum-landshut.de.

Um 12.20 Uhr erblickte am letzten Tag im August 2015 die kleine Lena Valentina das Licht der Welt. Sie ist damit das 500. Baby in diesem Jahr, welches in den Kreißsälen des Klinikum Landshut entbunden wurde. Bei ihrer Geburt wog das kleine Mädchen 3320 Gramm und war 52 cm groß. Das Klinikum Landshut mit Hebamme Veronika Kaiser gratulieren Mama Nicole Köhler und Papa Thomas Mayer ganz herzlich. Die freuen sich jetzt schon darauf, morgen ihre Tochter mit nach Hause, nach Bruckberg zu nehmen.

 

-hjl-

Bild: Dr. Ingo Bauerfeind, Chefarzt der Frauenklinik im Klinikum Landshut

Am Donnerstag, 4.9.2014, findet um 19:00 Uhr im Klinikum Landshut ein Informationsabend für werdende Eltern statt. Veranstaltungsort ist der Raum Hammerbach.

Die Geburt eines Kindes ist für alle Paare ein bedeutungsvolles Ereignis. Dazu gehört im Vorfeld auch die Wahl der richtigen Entbindungsklinik. Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind und sein Team werden die Angebote der Geburtshilfe im Klinikum Landshut vorstellen und aufzeigen, was die Abteilung von Abteilungen anderer Krankenhäuser unterscheidet. Nach dem Vortrag folgt ein Rundgang durch die Kreißsäle mit Geburtswanne und Entbindungslandschaft. Außerdem können die werdenden Eltern die neue Elternschule und die Wochenstation und die Familienzimmer besichtigen. Im Anschluss stehen die Geburtshelfer für Fragen zur Verfügung.