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Fundierte Aus- und Weiterbildung

Dringlichkeitsantrag

der Abgeordneten Hubert Aiwanger, Florian Streibl, Joachim Hanisch, Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Dr. Hans Jürgen Fahn, Thorsten Glauber, Eva Gottstein, Johann Häusler, Dr. Leopold Herz, Nikolaus Kraus, Peter Meyer, Prof. Dr. Michael Piazolo, Bernhard Pohl, Gabi Schmidt, Dr. Karl Vetter, Jutta Widmann, Benno Zierer und Fraktion (FREIE WÄHLER)

Der Landtag wolle beschließen:
Die Staatsregierung wird aufgefordert,

an den drei staatlichen Feuerwehrschulen im Freistaat – in Würzburg, in Regensburg und in Geretsried – die Personalkapazitäten deutlich zu erhöhen.

Begründung:

Die Feuerwehren sind eine tragende Säule für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Bayern. Sie müssen sich täglich den Herausforderungen unserer Zeit stellen. Die drei staatlichen Feuerwehrschulen im Freistaat in Würzburg, in Regensburg und in Geretsried sind dabei das Grundfundament für die fachliche Ausbildung unserer Feuerwehrfrauen- und Männer. Die drei Feuerwehrschulen verfügen über ein hohes Ausbildungsniveau und leisten eine unverzichtbare Arbeit. Dennoch herrscht immer noch eine viel zu knapp bemessene Kapazität bei den Ausbilderstellen. Innenminister Herrmann kündigt zwar immer wieder an, die Feuerwehrausbildung weiter zu stärken. Die drei staatlichen Feuerwehrschulen sollen laut Herrmann kontinuierlich ausgebaut werden, jedoch fehlt es akut an Ausbildern. Unverhältnismäßig lange Wartezeiten für Ausbildung und Lehrgänge sind derzeit die Folge. Aufgrund der hohen Nachfrage an Weiterbildung hat sich zudem bei den vorhandenen Lehrkräften eine hohe Anzahl an Überstunden aufgebaut. Hinzu kommen neue Ausbildungsbereiche, wie z.B. Terroranschläge, Großschadenslage oder Amoklagen, die ebenfalls fachliches Ausbildungspersonal fordern. Eine Aufstockung um mindestens 40 Ausbilder kann aus diesen Gründen nicht länger aufgeschoben werden.

Ausbildung in der Chirurgie wird groß geschrieben

In kürzester Zeit Facharzt werden

Bild: v.l. Gratulation zur bestandenen Prüfung: Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie Daniel Schneider, Geschäftsführer Nicolas von Oppen, Chefarzt Prof. Dr. Dr. h. c. Florian Löhe, Fachärztin für Viszeralchirurgie Susanne Müller

Auf dem Weg zum Top-Chirurgen ist es für angehende Ärzte wichtig, ein Krankenhaus zu wählen, in dem man viel lernen darf. Daniel Schneider hat sich bereits 2006 ganz bewusst für das Klinikum Landshut entschieden: „Die Chirurgische Abteilung ist für seine fundierte Aus- und Weiterbildung bekannt. Man lernt sein Handwerk von der Pike auf und sammelt sehr viel Erfahrung als Operateur“, so Schneider, der vor wenigen Tagen seine Zulassung zum Facharzt für Viszeralchirurgie erhalten hat. Es ist bereits sein zweiter Facharzt, den er am Klinikum Landshut bei Chefarzt Prof. Dr. Dr. h. c. Florian Löhe absolviert hat. Bereits 2011 qualifizierte er sich zum Facharzt für Chirurgie. Und dafür hat der Chefarzt seinem Schützling öfter auch persönlich die Haken gehalten und mit wachsamem Auge die Operationen begleitet. „Wer so einen Titel trägt, muss auch wirklich etwas auf dem Kasten haben“, so der Chefarzt. Susanne Müller gehört ebenso mit zu den jüngsten Fachärzten in der Abteilung. Sie hat vor gut einem Jahr in kürzester Zeit den Facharzt für Viszeralchirurgie bei Prof. Löhe absolviert. Gerade mal sechs Jahre hat sie dafür gebraucht, was dafür zeugt, dass in der Chirurgischen Klinik im Klinikum Landshut die Ausbildung groß geschrieben wird. Dort werden komplexe Operationen an der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Speiseröhre oder an der Galle durchgeführt. Außerdem gehören zum Spektrum die operative Versorgung von Schilddrüsenerkrankungen und Bauchwandbrüchen. Als Darmkrebszentrum weist das Chirurgenteam eine spezielle Expertise für Erkrankungen des Darmes auf. Hier gehört zu den anspruchsvollsten Operationen die Entfernung von Darmtumoren. Nach der Entfernung muss so ein Darm mit höchster Konzentration wieder zusammengenäht werden und zwar so, dass während der Operation keine Keime in den Bauchraum gelangen und nichts mehr aus dem Darm heraus läuft. „Diese Operation führen wir natürlich auch minimal-invasiv durch“, so Prof. Löhe. Außerdem gibt es eine weitere Besonderheit der Chirurgischen Klinik: Da Prof. Löhe auch Thoraxchirurg ist, haben seine Assistenten Gelegenheit sich in der Lungenchirurgie Kompetenzen anzueignen. Unter seiner Anleitung wird z. B. bei einer Lungenoperation der Brustkorb geöffnet und in diffiziler Kleinstarbeit ein Tumor aus der Lunge entfernt. Geschäftsführer Nicolas von Oppen gratulierte den beiden Assistenzärzten und natürlich auch dem Chefarzt, der weiß, wie wichtig es ist, eine gute Ausbildung anzubieten, um für Nachwuchs in der Abteilung zu sorgen. „Als akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München wollen wir frühzeitig junge Nachwuchskräfte für eine Facharztausbildung interessieren, an unser Klinikum binden und damit für die Bevölkerung zu gewinnen“, betont von Oppen. „Unsere neuen Mitarbeiterwohnungen sind hierbei ein weiterer Baustein, der uns als Arbeitgeber attraktiv macht.“