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Friedrich Eschlbeck

Camping und Caravaning für Familien und Hundebesitzer

 

Artikelserie Urlaub mit dem Caravan Teil 4

 

Hallo Camping- und Caravaninterressierte

Hier bin ich wieder, ihr Camping- und Caravanberater, Friedrich Eschlbeck.

Wenn sie Fragen zu den Artikeln oder zu noch nicht behandelten Themen haben, dann besuchen sie mich einfach auf meiner Internetseite

www.caravan-beratung.de . Dann können wir alles klären.

 

So, aber nun zum heutigen Thema:

Camping und Caravaning für Familien und Hundebesitzer.

Nicht nur für Paare ist diese Urlaubsform optimal, sondern vor allem auch für Familien und Hundebesitzer

 

Familienurlaub am Gardasee

 

Natürlich gibt es viele Familien mit einem Hund. Für diese zählen alle aufgeführten Vorteile doppelt.

Zuerst die Familien allgemein.

Meistens ist es ja so, dass junge Familien mit einem, zwei oder drei Kindern nicht gerade mit einem großen Geldüberschuss gesegnet sind.

Wenn es dann auch noch um den Urlaub geht und man für die Kinder womöglich die Reise extra bezahlen muss, dann kann es sehr schnell so teuer werden, dass die Eltern sagen müssen: Das geht einfach nicht.

Nun, nicht so beim Caravaning.

Wenn man es richtig anstellt, dann kann man, gerade als Familie, sehr viel Geld sparen und dennoch einen tollen Urlaub nach dem anderen hinlegen, der auch den Kindern ganz toll gefällt.

Und das Beste daran ist, wenn man die Ausrüstung einmal gekauft hat, dann kann man sie eben immer wieder benutzen. Bei guter Pflege geht das Jahrzehntelang.

Wie das gehen soll? Nun, packen wir es an.

Da es hier um die Finanzen geht, lassen wir mal die Luxusteile im Wohnwagen- und Wohnmobilsektor links liegen.

Gleich vorneweg die wohl wichtigste Information für die Eltern bei dieser Form von Familienurlaub: Ich habe noch nie ein Kind gesehen, das sich auf einem Campingplatz gelangweilt hat. Es wird auf den großen Campingplätzen für die Kinder sooo viel geboten, vom bewachten Kinderspielplatz über Hüpfburgen zu Kinderstränden, Kinderdisco, Kinderanimation, Aquapark und noch vieles mehr.

Was jeder Campingplatz im Einzelnen anbietet und wie viel (oder soll ich sagen – wenig) das die ganze Familie kostet, das kann man sehr ausführlich und übersichtlich in jedem Campingführer, z.B. vom ADAC oder ACSI, nachlesen.

Als Anhaltspunkt für die Kosten auf einem guten Campingplatz in Deutschland, Österreich, Italien oder Kroatien können sie davon ausgehen, dass ein Familienurlaub mit zwei Kinder sich Finanziell zwischen 30,–€ und 55,–€ pro Tag in der Hauptsaison bewegt. Wohlgemerkt, für die ganze Familie.

An- und Abfahrt, sowie die Verpflegung kommen noch dazu. Aber vergleichen sie das mal mit einem Hotelurlaub für 4 Personen. Noch dazu, hier müssen sie nicht immer zum Essen gehen, sie können auch selber kochen und dadurch viel Geld sparen.

Die lieben Kleinen sind den ganzen Tag unterwegs und kommen eigentlich nur zum Essen, Schlafen oder Geldholen zu den Eltern. Und die Eltern können einen schönen ruhigen Luxusurlaub für ein Taschengeld verbringen.

Ein modernes Familienzelt

 

Urlaub mit dem Zelt.

Ein gutes Familienzelt (Neu) mit zwei Schlafkabinen, einem Vorraum in dem man sich Umziehen, Aufhalten und bei schlechtem Wetter auch Kochen und Essen kann, kostet zwischen 500.–€ und 1000.–€.

Eine komplette, gute Ausrüstung für 4 Personen kostet ungefähr weitereWer ein geräumiges Auto hat, der bringt das alles in den Wagen und in die Dachbox. Wer Platzprobleme hat, der mietet sich einfach einen kleinen Anhänger (Kostet wirklich nicht die Welt) und packt alles da hinein. Dann können sie auf dem Autodach sogar noch die Fahrräder mitnehmen.

Wenn die Kinder schon größer sind, so ab 8 Jahren, dann kommt es häufig vor, dass die Kinder in einem eigenen kleinen Zelt schlafen wollen.Warum nicht. Die Kinder können jede Nacht herumalbern und die Eltern haben ihre Ruhe. Ist doch auch schön. So ein großes Zelt kann man bei schlechtem Wetter auch leicht heizen.

Ansonsten ist das Schlafen im Zelt sehr naturnah und viele lieben das.

Wer das nicht so prickelnd findet, der greift dann eben zu einem gebrauchten Wohnwagen.

Wenn die Kinder schon größer sind, so ab 8 Jahren, dann kommt es häufig vor, dass die Kinder in einem eigenen kleinen Zelt schlafen wollen.

Warum nicht. Die Kinder können jede Nacht herumalbern und die Eltern haben ihre Ruhe. Ist doch auch schön.

So ein großes Zelt kann man bei schlechtem Wetter auch leicht heizen.

Ansonsten ist das Schlafen im Zelt sehr naturnah und viele lieben das.

Wer das nicht so prickelnd findet, der greift dann eben zu einem gebrauchten Wohnwagen.

 

Ein Wohnwagen für einen tollen Sommerurlaub

 

2. Urlaub mit dem Wohnwagen.

Einen guten gebrauchten Wohnwagen (Wenn es kein moderner sein muss), manchmal sogar mit Vorzelt und gebrauchter Ausrüstung, kann man schon für 2500,–€ bis 5000,–€ bekommen. Teurer geht natürlich immer.

Ein Wohnwagen kann bei guter Pflege ewig leben, und so ziemlich alle Wohnwagen, die jünger als 30 Jahre sind, entsprechen technisch weitgehend den heutigen Vorstellungen. Bei einem Wohnwagen, der älter als 5 Jahre ist, ist nicht mehr die Marke, sondern der Pflegezustand wichtig.

Beim Kauf eines gebrauchten Wohnwagens ist es sehr wichtig, dass jemand mit Erfahrung dabei ist. Natürlich kann auch diese Person keine Garantie auf verdeckte Mängel geben, aber bei gebrauchten Wohnwagen können so zumindest die schlimmsten Fehler vermieden werden.

So ist es z.B. ganz schlimm, wenn der Wohnwagen feucht ist. Auch wenn nur ein ganz kleiner Fleck zu sehen ist. Hände weg, das ganze Teil ist in der Aussenwand verfault. Eine Reparatur würde mindestens 4000,–€ kosten, meistens mehr. Vom Ärger ganz zu schweigen.

Ein Feuchtigkeitsmeßgerät ist dabei extrem wichtig.

Wenn es in einer Ecke nur muffig riecht ist schon alles zu spät.

In manchen Wohnwagen riecht es deshalb stark nach Parfüm oder Lufterfrischern – Merken sie etwas?

Wenn es ein Sondermodell mit z.B. einem großen Fenster ist, das vielleicht einen oder mehrere Sprünge hat, Hände weg, diese großen Fenster sind irre teuer. 2500,–€ bis 5000,–€ müssen sie dann schon für ein neues bezahlen.

Die Reifen, die Auflaufbremsen, auch darf der Fußboden keinesfalls irgendwo weich sein – alles Verfault, und alle Gasgeräte und Elektrogeräte müssen funktionieren.

Harmlos ist es dagegen, wenn die Vorhänge vergilbt, die Matratzen durchgelegen oder die Sitzpolster abgenutzt sind. Der Wohnwagen ist eben nicht mehr neu. Neue Matratzen, neue Vorhänge und schöne Sitzpolster und der Wohnwagen wird ihnen schon viel besser gefallen. Optisch kann man hier für wenig Geld auch noch viel machen.

Es ist nicht unbedingt notwendig, mit Kindern einen Familienwohnwagen mit Kinderbetten zu kaufen. Es ist wie beim Urlaub mit Zelt, ab einem bestimmten Alter wollen die meisten Kinder lieber ohne Eltern in einem eigenen Zelt schlafen (Neben dem Wohnwagen natürlich).

Wenn sie nur Sommerurlaub machen, dann kann man auch die Sitzgruppe zu einem Bett für zwei Kinder umbauen und sie dort schlafen lassen. Die meisten Kinder lieben das. Die meiste Zeit, Kochen, Essen und abends zusammensitzen usw. verbringt man sowieso im Vorzelt oder ganz im Freien. Der Wohnwagen wird nur zum Schlafen und zum Umziehen benötigt.

Bei schlechtem Wetter kann man so ein Vorzelt leicht beheizen.

Mit einem Wohnwagen benötigen sie natürlich keine extra Kühlbox, keine Schlafsäcke und Luftmatratzen mehr. Die restliche Ausrüstung ist fast identisch.

Nur, wenn bei dem gebrauchten Wohnwagen kein Vorzelt dabei ist, dann müssen sie für ein neues Vorzelt schon 500,–€ bis 1200,–€ rechnen.

Sie benötigen dann natürlich auch ein geeignetes Zugfahrzeug, das den Wohnwagen auch ziehen darf. Aber oft haben Familien sowieso ein etwas größeres Auto, und meistens genügt deren Zugleistung vollkommen.

Die genaue Zugleistung von jedem Auto steht im Fahrzeugschein. Einfach nachsehen.

 

3. Das Wohnmobil

Ein Urlaub mit dem Wohnmobil kann unter den richtigen Voraussetzungen sehr schön sein, aber wenn es um Familienurlaube geht, dann ist normalerweise das Wohnmobil die schlechtere Wahl. Mit dem Wohnmobil ist man meistens unterwegs, so nach dem Motto – heute hier und morgen dort – .

Und während der ganzen Fahrerei müssen die Kinder angeschnallt sitzen und sich stillhalten. Wer Kinder hat, der weiß, dass das den Kleinen keine Freude bereitet. Die wollen einen schönen Campingplatz, andere Kinder und den ganzen Tag herumtoben.

Kinder eben, und das ist auch richtig so.

Aber natürlich geht das auch mit einem Wohnmobil, nur eben etwas eingeschränkt und auch noch viel teurer.

Denn bei einem Wohnwagenurlaub oder mit dem Zelt, haben sie ja das Auto zur Verfügung um Ausflüge zu machen oder außerhalb des Campingplatzes einzukaufen.

Städtereisen oder Bildungsreisen kann man später mal ohne Kinder machen.

Ein Campingplatz in der Nachsaison

Egal ob mit dem Zelt oder dem Wohnwagen, es haben sich auf den Campingplätzen ein paar Verhaltensregeln etabliert, die nicht schwierig und sehr vernünftig sind. Diese gelten sowohl für die Eltern als auch deren Kinder.

Als erstes: Niemals ohne Einladung eine fremde Parzelle betreten. Wenn man etwas will und es ist niemand zu sehen, einfach laut Hallo, ist jemand zuhause, oder Klopf-Klopf sagen. Wenn jemand da ist, dann wird er sich melden. Wenn nicht, dann draußen bleiben.

Als zweites: Auf die Ruhezeiten achten und unnötigen Lärm vermeiden.

Als drittes: Auf dem Campingplatz nicht unnötig mit dem Auto herumfahren.

Als viertes: Wenn man sieht das jemand Hilfe benötigt, ob beim Wohnwagenschieben, beim Zeltaufbau, oder sonst wie, sollte man seine Hilfe anbieten aber nicht aufdrängen.

Als fünftes: Wer grillt, der sollte aufpassen, dass der Grill so steht, dass er nicht die Nachbarn einräuchert.

Als sechstes: Keine Abfälle herumliegen lassen.

Als siebtes: Wer einen Hund hat, der Hund muss an die Leine und Hundebeutel sind natürlich Pflicht. Die gibt es aber auf fast allen Campingplätzen gratis.

Dann sind wir auch schon beim Campingurlaub mit Hund.

Auf fast allen Campingplätzen sind Hunde erlaubt. Die muss man nur beim Einchecken anmelden und man bezahlt pro Tag ein bisschen mehr. So zwei bis vier Euro. Ist wirklich nicht teuer.

Viele Campingplätze im Süden haben sogar eigene Hundestrände, an denen sie mit ihrem vierbeinigen Freund im Wasser herumtollen dürfen. Das ist doch super.

Dann haben die meisten großen Campingplätze sehr gute Anbindungen an tolle Spazier- und Radwege, auf denen man den Hund super bewegen kann.

So, das war eine grobe Übersicht über Familienurlaube auf Campingplätzen und was die so kosten. Wenn sie sich dafür interessieren und mehr wissen wollen, dann melden sie sich bei mir.

Meine Internetadresse: www.caravan-beratung.de

 

Bis zum nächsten Mal,

Ihr unabhängiger Camping- und Caravan-Berater

Friedrich Eschlbeck

 

Fotos: Eschlbeck

 

 

Bildtext: Montepulciano – Ein beliebtes Reiseziel in der Toskana

 

 

Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt?

 

Hallo liebe Leser, hier bin ich wieder, ihr Caravan-Berater Friedrich Eschlbeck.

Nachdem in den ersten beiden Artikeln dieser Reihe die allgemeinen Umstände eines Urlaubes mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen besprochen wurden, nämlich die Umweltfreundlichkeit und die Vielseitigkeit dieser Form, Urlaub zu machen, geht es diesmal bereits an das Eingemachte. Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt Campingurlaub zu machen, dem stellt sich automatisch die Frage: Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen.

Das erste und für viele vielleicht wichtigste Kriterium ist:

Wieviel Geld habe ich zur Verfügung.

 Die Campingplatzgebühren sind immer sehr günstig. Dabei spielt es fast keine Rolle ob ein Zelt, ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil dasteht. Der Preisunterschied ist sehr gering. Was zählt ist also die Anschaffung und der Unterhalt.

 Urlaub mit dem Zelt

 In der Anschaffung und dem Unterhalt ist natürlich das Zelt am billigsten.

Es gibt auch hier natürlich eine riesige Auswahl, aber darauf speziell einzugehen, das ist für diesen Artikel zu umfangreich. Wer sich speziell dafür interessiert kann mich jederzeit unter caravan-beratung@outlook.de kontaktieren. Ich behandle hier das Thema nur allgemein. Gehen wir einmal von einem komfortablen Sommerurlaub von 2 bis 4 Personen aus. Selbst ein gutes, großes Zelt für 4 Personen mit Vordach und Aufenthaltsraum kostet neu zwischen 500.–€ und 1000.–€. Dazu eine komfortable Ausstattung zum Schlafen und Kochen für nochmals 1000.–€ und man ist toll ausgerüstet.

Wenn es mal kühler wird, dann kann man so ein Zelt auch völlig problemlos beheizen. Das Schlafen im Zelt ist sehr naturnah. Manche lieben das, andere mögen das eher weniger. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Wer einen einigermaßen geräumigen PKW hat, der kann alles darin unterbringen. Ansonsten ist ein einfacher Anhänger den man auch mieten kann und den jeder PKW ziehen darf, eine sehr gute Lösung. Das Fahren mit so einem kleinen Anhänger ist ganz leicht und dann hat man keinerlei Platzprobleme mehr mit dem Gepäck.

Urlaub mit dem Wohnwagen

Mit dem Wohnwagen auf Tour

Wer an einen Urlaub mit dem Wohnwagen denkt, der muss natürlich bei der Anschaffung schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Die Campingplatzgebühren sind, wie bereits angeführt, sehr günstig. Zum Unterhalt muss man die Steuer und die Versicherung für einen Anhänger rechnen, aber das kostet ebenfalls nicht viel. Alle zwei Jahre muss man zum TÜV und ich empfehle immer, dabei auch die Gasprüfung machen zu lassen. Kostet auch nicht die Welt. Wer kein Gas mag, der kann jeden Wohnwagen auch voll elektrisch betreiben.

Bei der Anschaffung gibt es bereits einige Fragen:

  1. Was habe ich für ein Zugfahrzeug, also wieviel darf der Wohnwagen denn wiegen?
  2. Wie viele Personen werden im Wohnwagen schlafen?
  3. Welcher Grundriss soll es denn sein?
  4. Neu oder gebraucht?
  5. Sommerurlaub oder auch im Winter?  Jeder einigermaßen moderne Wohnwagen, also bis 30 Jahre alt, hat eine Antischlingerkupplung und Auflaufbremsen. Als Zuggewicht für ihren PKW zählt das Gewicht für gebremste Anhänger im Fahrzeugschein. Die Antwort darauf ist gar nicht so selbstverständlich wie man meint.Natürlich gibt es Familienwohnwagen mit Stockbetten für die Kinder und sogar eigenen Kinderzimmern.Dann ist auch noch zu bedenken, dass immer die Möglichkeit besteht, die Sitzgruppe abends zu einem Doppelbett umzubauen. Das sind nur ein paar Handgriffe. Extra Kinderbetten sind also nicht unbedingt erforderlich.

 

Hier ein Einblick in einen sehr beliebten Grundriss

Zu Frage 3 – Jeder Wohnwagenhersteller hat eine schier unglaubliche Auswahl an Modellen und Ausstattungsvarianten.Schlafen sie lieber im Doppelbett oder in Einzelbetten? Wie groß sollen die Betten sein? Übergrößen sind kein Problem. Das Doppelbett an der Wand oder freistehend?Oder gar ein Querbett im Bug des Wohnwagens? Wie groß soll die Küche sein und wie groß der Kühlschrank. Ist ein eigener Gefrierschrank für sie wichtig?Möchten sie eine Rundsitzgruppe oder eine Dinette? Reicht ein WC mit Handwaschbecken oder wollen sie ein vollwertiges Bad mit Dusche haben? Fließend warmes oder kaltes Wasser, Edelstahlspüle und ein richtiges Spül-WC ist ebenso Standard wie eine gute Heizung.

Auf Wunsch gibt es Mikrowelle, Backofen, Keramiktoilette, Klimaanlage oder Fußbodenheizung und vieles mehr. Da gibt es keine Begrenzungen. Man kann von den Herstellern fast alles haben.

Meine Empfehlung:

Vor dem Kauf sollten sie sich ein entsprechendes Modell mieten. Oft stellt man nach einem 2 wöchigem Urlaub fest, dass die ursprüngliche Vorstellung nicht der Praxis entspricht und sie doch eine andere Ausstattung bevorzugen. So vermeiden sie einen teuren Fehlkauf.

Zu Frage 4 – Was darf der Wohnwagen denn Kosten? Also oftmals auch, neu oder gebraucht?

Ein neuer Wohnwagen im normalen 2 bis 4 Personenbereich kostet zwischen 12 000 € und 25 000€. Wie der Wohnwagen ausgestattet ist, legen sie selber bei der Bestellung fest. Alles nur eine Frage des Geldes. Sehr große neue Luxuswohnwagen können durchaus bis zu 80 000€ kosten. Aber die lassen wir hier mal links liegen. Die nötige Zusatzausrüstung kostet so zwischen 1500€ und 3 000€. Wenn man weiß, worauf man beim Gebrauchtkauf von Wohnwagen achten muss, und nicht unbedingt ein neues Modell haben will, dann bewegen sich die Preise für gute gebrauchte Wohnwagen zwischen 2 500€ und 15 000€. Wenn ein Wohnwagen älter als 5 Jahre ist, dann ist vorrangig der Pflegezustand wichtig. Es gibt Wohnwagen, die sind nach 4 Jahren bereits total abgewohnte Ruinen. Hände weg.

Dann gibt es Wohnwagen, die sind 20 Jahre oder älter und die stehen da wie neu. So etwas kann man manchmal bekommen, wenn ältere Herrschaften aus Altersgründen das Campen aufgeben. Neue Matratzen, neue Vorhänge und die Polster der Sitzgruppe neu beziehen, und schon haben sie für kleines Geld einen tollen Wohnwagen, so wie er ihnen gefällt.

Meine Empfehlung:

Nehmen sie beim Gebrauchtkauf unbedingt jemand mit Erfahrung mit, der weiß worauf er achten muss und der eine Feuchtigkeitsmessung durchführen kann.

Zu Frage 5 – Sommerurlaub oder auch im Winter?

Wenn sie ausschließlich im Frühjahr, Sommer oder auch im Herbst mit dem Wohnwagen in Urlaub fahren, dann können sie das ohne Einschränkung mit allen normalen Wohnwagen tun. Regen oder gar ein paar Minusgrade machen in einem normalen Wohnwagen gar nichts aus. Die Heizung packt das locker. Wenn sie allerdings auch im Winter mit dem Wohnwagen in Urlaub fahren möchten, dann werden sie viel mehr Freude haben, wenn sie ein paar spezielle Dinge beachten.

Es gibt für fast alle Wohnwagen spezielle Winterpakete, die diese Anforderungen bestens erfüllen. Eine Kaminverlängerung für entsprechende Schneehöhen ist noch das wenigste. Ein spezielles Wintervorzelt ist schon auch wichtig. Die sind aber sehr klein und mehr als Eingangsschleusen und nicht zum Wohnen gedacht.

Im Sommer ist man ja meistens im freien oder im Vorzelt. Im Winter ist das anders. Nach dem Skifahren oder sonstigen Unternehmungen hält man sich überwiegend im Wohnwagen auf. Also muss der Wohnwagen so gewählt werden, dass er für einen hauptsächlichen Aufenthalt im Inneren ausgelegt ist.

Ein Wohnwagen mit Winterpaket ist natürlich auch für den Sommerurlaub bestens geeignet.

Mit dem Wohnmobil auf Tour

Urlaub mit dem Wohnmobil

Der Urlaub mit dem Wohnmobil ist in vielen Bereichen ganz anders. Manches ist besser, manches ist schlechter als mit dem Wohnwagen. Ich werde jetzt über die Vor- und Nachteile berichten. Die Entscheidung, was wichtig ist und was nicht, muss natürlich jeder für sich selber treffen.

Als erstes der Preis: Ein Wohnmobil kostet bei der Anschaffung im Vergleich zu einem entsprechend großem und vergleichbar ausgestattetem Wohnwagen 4 mal so viel. Das ist natürlich schon eine Hausnummer und ist bei neuen wie bei gebrauchten Wohnmobilen so. Sie müssen also bei einem neuen Wohnmobil mit einem Anschaffungspreis von 45 000€ bis 100 000€ rechnen. Hier gehen aber im Gegensatz zum Wohnwagen die Preise für große Luxusfahrzeuge locker bis 3 Millionen € und darüber. Aber auch die lassen wir hier einfach mal links liegen. Die nötige Zusatzausrüstung kostet zwischen 1 000€ und 2 000€.

Dann darf man beim Wohnmobil natürlich die anfallenden Unterhaltskosten nicht vergessen. Hier fällt richtig was an. Steuer, Versicherung, TÜV, und die Fahrzeuginspektionen. Das ist schon wesentlich teurer als beim Wohnwagen. Beim Wohnmobil es auch sehr wichtig auf das zulässige Fahrzeuggewicht zu achten. Aber aus anderen Gründen als beim Wohnwagen. Wer den alten 3er Führerschein hat, der darf ja bis zu 7,49 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht fahren. Aber Vorsicht, ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht wird das Wohnmobil als LKW berechnet und sie bezahlen auf vielen Straßen 0,70€ Maut – UND ZWAR PRO KILOMETER !!!

Das kann zum Beispiel bei einer Reise nach Spanien = ca. 2 000KM hin und 2 000KM zurück, richtig ins Geld gehen.

Aber kalkulieren sie nicht zu knapp, weil auch hier können sie das Fahrzeug ablasten lassen. Also ein Wohnmobil, das z.B. für 4 Tonnen zugelassen ist, kann man auf 3,49 Tonnen ablasten lassen. Wenn allerdings das Leergewicht schon 3,4 Tonnen beträgt, dann ist das ein sehr gefährlicher Unsinn. Denn das eingetragene Gewicht zählt. Wenn das Wohnmobil überladen ist, dann kann man richtige Probleme mit der Polizei bekommen. Die haben transportable LKW-Waagen und verstehen da überhaupt keinen Spaß. Die Strafen sind heftig und im Ausland teilweise echt schlimm. Also nicht zu knapp kalkulieren, denn Wasser und Ausrüstung sind überraschend schwer. 200 KG Zusatzgewicht sind da ganz schnell beisammen. Und nicht vergessen, Fahrer und Beifahrer wiegen ja auch etwas 400 KG Zuladung sollten also schon drin sein.

Aber nun zu den schönen Seiten eines Wohnmobilurlaubes.

Das ist doch mal was Tolles

Das Fahrgefühl in einem Wohnmobil ist natürlich unvergleichlich. So hinter dem Steuer zu Thronen und seinen Wohnraum direkt hinter sich zu haben, das ist schon ein tolles Gefühl. Für komfortable Pausen einfach auf den nächsten Parkplatz zu fahren, ohne das Fahrzeug verlassen zu müssen Kochen, Essen, Schlafen oder Toilette gehen, das ist schon super. Mittlerweile gibt es in fast allen Städten Europas Wohnmobilstellplätze, auf denen man für kleines Geld ziemlich zentral stehen kann, um ohne große Wege die Stadt zu erkunden.

Natürlich sind diese Plätze nicht so komfortabel wie auf einem Campingplatz. Aber auch die meisten Campingplätze haben separate Wohnmobilstellplätze. Nun werden sie sich fragen, warum extra Wohnmobilstellplätze auf den Campingplätzen. Ganz einfach: Die meisten Wohnmobilisten bleiben nur 1 bis 3 Tage und fahren dann weiter. Da wird normalerweise kein Vorzelt aufgebaut und solche Sachen. Aber natürlich kann man mit dem Wohnmobil auch eine komfortable Campingparzelle mieten und es sich dort für länger gemütlich machen.

Aber wer einen reinen Reiseurlaub machen will, so nach dem Motto – Heute hier und Morgen dort – für den gibt es nichts Besseres. Das geht natürlich auch mit einem Wohnwagen, ist aber etwas umständlicher. Wer auf engen, kurvigen Straßen reisen will, z.B. ans Nordkap oder durch England, der ist natürlich mit einem kleinen Wohnmobil am besten dran.

Wer jedoch einen grundsätzlich stationären Urlaub bevorzugt, für den ist das Wohnmobil keine gute Wahl. Ein Beispiel: Sie fahren in die Toskana, suchen sich einen schönen Campingplatz aus und sie teilen sich ihren Urlaub folgendermaßen ein, einen Tag Ruhe, Entspannen, Baden, Spazierengehen usw. und am anderen Tag einen Ausflug in eine schöne alte Stadt oder sonst wohin zu machen. Mit dem Wohnwagen kein Problem. Sie stellen den Wohnwagen hin und haben dann ihren PKW zur freien Verfügung.

Mit dem Wohnmobil sieht das ganz anders aus. Jedes Mal, wenn sie fortfahren, müssen sie alles zusammenpacken und mit dem großen Fahrzeug herumkurven. In viele schöne alte Städte und an viele schöne abgelegene Orte kommen sie mit dem Wohnmobil gar nicht hin. Natürlich können sie wie beim Wohnwagen, auch Fahrräder oder gar einen Roller mitnehmen. Aber das ist dann natürlich wetterabhängig und die Entfernungen spielen dann auch noch eine Rolle. Also, gerade bei der Wahl, Wohnwagen oder Wohnmobil, spielt nicht nur das Geld eine wichtige Rolle, sondern auch wie sie ihren Urlaub gestalten möchten.

Das war`s mal wieder für heute, bis zum nächsten Mal. Da geht es dann um Caravaning für Familien und Hundebesitzer.

 

Ihr Camping und Caravan-Berater

Friedrich Eschlbeck

 

Foto: Sonnenuntergang beim Abendspaziergang am Strand eines Campingplatzes in Istrien.

Diese Form des Urlaubs wird immer beliebter, und das aus gutem Grund.

Hier auf KLARTEXT.LA werde ich ihnen im Laufe der nächsten Wochen in einer Artikelreihe die Vorzüge des Campings mit Wohnmobil und Wohnwagen näherbringen.

Mein Name ist Friedrich Eschlbeck und ich bin Camping und Caravan Berater.

Sie können mehr über mich auf meiner Internetseite: caravan-beratung.de erfahren.

Da am kommenden Wochenende vom 29. März bis zum 31. März die Umweltmesse in Landshut ist, beginnen wir aus aktuellem Grund mit der Umweltfreundlichkeit dieser Urlaubsform.

Denken sie bei ihren Urlaubsplänen auch an die Umwelt.

Wer mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil in Urlaub fährt, der reist nicht nur komfortabel und frei, sondern auch sehr umweltfreundlich.

Camping in Istrien

Es gibt ein paar Vorurteile, die den Urlaub mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen betreffen. Eines davon betrifft die Umweltfreundlichkeit dieser Art des Reisens.

Viele Leute reden von Normverbräuchen Jenseits von Gut und Böse. Und das für weite Strecken.

Wer mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen in Urlaub fährt, dem ist die Umwelt egal. So denken manche.

Normalerweise liegt der Kraftstoffverbrauch eines Wohnmobiles bei 13 bis 15 Liter auf hundert Kilometer. Mit dem Wohnwagen rechnet man mit 11 bis 13 Liter Spritverbrauch. Das ist ja nicht gerade wenig.

Doch das war es auch schon mit den Negativpunkten in der Klimabilanz.

Es gibt eine sehr ausführliche Untersuchung zur Umweltbilanz vom Urlaub mit Wohnmobil oder Wohnwagen vom Öko-Institut in Freiburg.

Das Ergebnis dieser Studie ist sehr umfangreich und kann von jedermann im Internet unter

  • Vergleichende Klimabilanz von Motorcaravanreisen

Eingesehen werden.

Diese Forschungsergebnisse hier im Detail zu berichten würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen.

Das eindeutige Ergebnis dieser Studie ist:

Ob mit Wohnmobil oder Wohnwagen – Camping ist grün!

Flugreisen oder Schiffsreisen sind Umweltmäßig sowieso undiskutabel.

Eine große Überraschung bei dieser Studie war jedoch, dass selbst Hotelurlaub mit Anreise im eigenen PKW wesentlich schlechter abschneidet als der Urlaub mit dem Caravan.

Im Sommer entstehen pro Nacht im Wohnmobil etwa 1,5 Kilogramm CO2-Äquivalente statt rund 17 Kilogramm im Hotel. Auch im Winter ist der Unterschied ähnlich frappierend.

Der erfahrene Camper kann das gut nachvollziehen. Man spart viel an Wasser und Strom. Auch frische Handtücher gibt es nicht jeden Tag.

Viele Camper erzeugen mittlerweile sogar ihren Strom selber – die Sonne macht es möglich.

Für die Zukunft erwarten die Expertinnen und Experten sogar noch eine deutliche Verbesserung dieser an sich schon überaus positiven Umweltbilanz.

Also bieten die Urlaubsreisen mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen nicht nur die große Freiheit. Jeder kann sich frei entscheiden wann und wo er hinfahren will.

Man ist unabhängig von Fluglotsenstreiks, festen Urlaubsbuchungen oder sonstigen Zwängen.

Man fährt da hin, wo es schön ist. Dort bleibt man solange wie man will, wenn es einem nicht gefällt, dann fährt man einfach weiter.

Vorzubuchen ist nur in der Hauptsaison nötig, wenn man einen Hotspot anfahren will.

Ansonsten gilt – einfach losfahren und den Urlaub genießen.

Dabei muss man beim Campen mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen auf keinen Luxus verzichten. Die modernen Caravans sind mit jedem erdenklichen Komfort ausgestattet.

Ob Klimaanlage oder Fußbodenheizung, Fernseher, eigene Dusche, fließend Warm- und Kaltwasser, Kühl- und Gefrierkombinationen, Mehrflammenherd, Backofen, Mikrowelle und vieles mehr.

Natürlich ist auch eine Markise oder ein Vorzelt eine große Bereicherung. Im Sommer spielt sich das Leben ja hauptsächlich im freien ab.

Besonders Familien mit Kindern genießen diesen Urlaub. Die Kinder sind den ganzen Tag unterwegs und die Eltern haben ihre Ruhe.

Wer mit seinem Hund verreisen möchte – kein Problem. Viele Campingplätze im Süden haben sogar einen eigenen Hundestrand.

Sarteano in der Toskana. Der Wasserfall ist reinstes Wasser aus eine 3000 Jahre alten Thermalquelle.

Die meisten Campingplätze stehen dem Komfort der Caravans in keiner Weise nach.

Hier wird Luxus pur geboten. Tolle Pools, für Erwachsene und Kinder, Aqua-Parks, Spielplätze, jede Menge Freizeitangebote, Platzeigene Supermärkte, Bäckereien, Cafes, Restaurants und vieles mehr.

Wer Frühstück, Halbpension oder Vollpension Buchen will, kein Problem. Man kann sich sogar das passende Restaurant aussuchen.

Die meisten Stellplätze sind Parzelliert und komplett ausgestattet. Strom, Wasser und WLAN sind obligatorisch. Wer freier stehen möchte kann sich natürlich auch auf die Wiese stellen. Dann ist nur das Stromanschlusskabel etwas länger.

Das Ergebnis ist immer gleich Umweltfreundlich. Egal ob mit Wohnmobil oder Wohnwagen.

Und  beide sind auch noch sehr komfortabel.

Ihr Caravan-Berater Friedrich Eschlbeck