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Freiwillige Feuerwehr

Wir retten gemeinsam

Tag der Landshuter Hilfsorganisationen

 

Am Samstag den 7. September 2019 präsentieren sich die Landshuter Hilfsorganisatio-nen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Alexander Putz zwischen 10:00 und 15:00 in der Landshuter Altstadt sowie am Ländtorplatz der interessierten Öffent-lichkeit. Freiwillige Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk, Malteser Hilfsdienst, Jo-hanniter-Unfall-Hilfe, der Katastrophenschutz der Stadt Landshut, die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz mit der Wasserwacht zeigen in diesen fünf Stunden an meh-reren Stationen Auszüge ihres Könnens und ihrer Arbeitsweise, präsentieren zahlreiche Einsatzfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände sowie die umfassende Jugendarbeit der jeweiligen Organisationen.

Allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern bietet sich an diesem Tag die einmalige Gelegenheit, diese Vielfalt an ehrenamtlichen und hauptberuflichen Hilfs- und Rettungsmöglichkeiten “live” zu erleben und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen. Die Hilfsorganisationen werden dabei in der Altstadt zwischen Rathaus und Spie-gelgasse sowie im Bereich des Ländtorplatzes präsent sein.

Der offizielle Beginn wird um 10:00 vor dem Rathaus mit den Grußworten von Oberbür-germeister und Schirmherr Alexander Putz sein. Bereits ab 09:45 spielt dort der Spiel-mannszug der Freiwilligen Feuerwehr Landshut, der nach den Grußworten alle Ehren-gäste und führenden Vertreter der Hilfsorganisationen zur Martinskirche „spielen” wird, wo um 10:30 gleich die erste große Schauübung (Verkehrsunfall zwischen zwei PKW (mit mehreren Verletzten) mit fünf beteilisten Hilfsorganisationen stattfinden wird.

Wo ist was geboten?

Während der fünf Stunden Veranstaltungsdauer werden sich in der Innenstadt zahlrei-che Einsatzkräfte mit Fahrzeugen und Spezialgerät aufhalten. Im Bereich des Ländtores wird das Tauchbecken des THW Landshut mit Tauchern stationiert sein. Weiter zeigt das THW die Abstützung einer Hauswand und präsentiert gemeinsam mit der Wasser-wacht in der Altstadt die Ausrüstung für die Wasserrettung. Dazu kann man an der bay-ernweiten „Sandsack-Challenge” teilnehmen.

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut wird mit mehreren Fahrzeugen im Bereich der Alt-stadt und am Ländtor vor Ort sein, und dabei unter anderem Equipment für Gefahrgut-unfälle präsentieren. Die Polizei wird am Vorplatz der Residenz sowie in der Residenz mit vielen Fachbereichen vor Ort sein, unter anderem auch mit einem Hubschraubersi-mulator. Im Innenhof der Residenz wird das Können der Polizeihunde vorgeführt. Der Kreisverband Landshut des Bayerischen Roten Kreuzes, der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe werden an mehreren Standorten in der Altstadt das gesamte Spektrum der medizinischen Notfallversorgung darstellen und vorführen. Dazu sind unter anderem ein Defibrillator sowie Spezialfahrzeuge zur Dekontamination von Ver-letzten und zur Bewältigung von Großschadensereignissen mit mehreren Verletzten mit vor Ort. Mit dabei ist auch der Herzenswunschkrankenwagen. Der Katastrophenschutz der Stadt Landshut und die Bundeswehr präsentieren sich ebenfalls in der Residenz.

Im Bereich des Wetterhäuschens am Ländtor gibt es einen großen Infostand aller Ju-gendgruppen, an dem sich interessierte Jungen und Mädchen sowie deren Eltern und Angehörige über die vielfältigen Möglichkeiten der Mitwirkung in den verschiedenen Hilfsorganisationen informieren können.

Weitere Auszüge (chronologisch) aus dem Programm:

Nach der großen Schauübung wird der Spielmannszug am Ländtor um 11:00 nochmals ein kurzes Konzert zum Besten geben, ehe dann um 11:30 ebenfalls am Ländtorplatz der Essensverkauf aus der Feldküche der „Schnelleinsatzgruppe Verpflegung des BRK-Landshut” beginnt. Der Erlös kommt dabei der ehrenamtlichen Arbeit zu Gute. Um 12:00 findet im Innenhof der Residenz eine erste Schauübung der Polizeihunde statt. Um 12:30 folgt eine Wasserrettungsübung auf der Isar, um 13:30 eine Drehleiterrettung der Feuerwehr am Ländtorplatz. Um 14:30 sind wieder die Diensthunde der Polizei in der Residenz zu Gange. Um 15:00 wird die Veranstaltung schließlich enden und der Abbau beginnt.

Die Freiwillige Feuerwehr, die Polizei, das Technisches Hilfswerk, der Malteser Hilfs-dienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Katastrophenschutz, die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz mit der Wasserwacht würden sich über zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger sehr freuen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

 

Foto: Presse Feuerwehr

 

LANDSHUT. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Landshut wurden am Montag gegen 12.00 Uhr im Stadtgebiet auf einen Verkehrsrowdy aufmerksam. Der zunächst unbekannte Autofahrer war mit quietschenden Reifen und hoher Geschwindigkeit unterwegs, unter anderem missachtete er auch eine rote Ampel. In der Podewilsstraße wollte der Autofahrer in die Tiefgarage des CCL einfahren. Dazu bog er jedoch in die Ausfahrt der Tiefgarage ein. Als er dies erkannte, drehte er um und gefährdete beim Ausfahren in die Podewilsstr. sowohl einen bislang unbekannten Fußgänger und einen Feuerwehrmann. Die beiden konnten gerade noch ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Verkehrsrowdy setzte seine riskante Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Freyung fort. Dort stellte er sein Auto ab und versuchte zu Fuß zu flüchten. Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, ihn daran bis zum Eintreffen der Polizei zu hindern. Dabei leistete der Mann gegenüber den Einsatzkräften Widerstand und beleidigte diese. Auch bei der anschließenden Fesselung durch die Polizeibeamten wehrte sich der Mann gegen die Maßnahmen. Bei den Vorfällen wurde niemand verletzt. Der 31-jährige Autofahrer aus Landshut stand leicht unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken, einen Drogentest verweigerte er. Die Polizeibeamten ordneten eine Blutentnahme an, im Anschluss erfolgte die Einweisung des 31-Jährigen in ein Bezirkskrankenhaus.

Die Polizei Landshut bittet Verkehrsteilnehmer, die durch den 31-jährigen Autofahrer, er war mit einem grauen Audi 80 unterwegs, gefährdet wurden, sich mit der Dienststelle unter Telefon-Nr.92520 in Verbindung zu setzen.

Egoismus:

Stellen Sie sich vor, freiwillige Feuerwehrangehörige sind wieder einmal selbstlos mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs zum Einsatzort. Kurz vor dem Ziel werden Sie von gestikulierenden Bürgern gestoppt, die deswegen den Einsatz verzögern, weil sie darauf hin weisen, dass die Feuerwehrfahrzeuge Staub aufwirbeln, wenn sie sich in schneller Fahrt bewegen. Ob sie eine Temporeduzierung auch dann fordern würden, wenn sie selbst in Not wären?

Empathie:

Ja, es gibt sie noch, die Bürger die sich gegenüber der Feuerwehr und Rettungskräften anerkennend, verständnisvoll und hilfsbereit zeigen.
Heute z.B. beim Wohnungsbrand in der Auwaldsiedlung in Landshut.
Bei Temperaturen um die 35 °C mussten die Feuerwehrleute mit Atemschutz und maximaler Körperschutzausrüstung den Brand im zweiten Geschoss des Mehrfamilienhauses über Treppenhaus und Drehleiter bekämpfen. Keine Frage der Flüssigkeitsverlust dabei ist auch für junge und durchtrainierte Körper eine gesundheitliche Bedrohung.
Umso erfreulicher war es, dass die umliegenden Bewohner für die Rettungskräfte Getränke bereitstellten.
Eine großartige Geste und ein erfreuliches Sozialverhalten!

Rudolf Schnur, Herausgeber

Die Diskussion über den Haushalt 2019 und folgende sollte redlich geführt werden.

Die Behauptung, dass die Feuerwache Hofberg „zusätzlich“ in den Haushalt 2019 ff aufgenommen werden soll ist schlichtweg eine Lüge:
Bereits am 13.11.2017 wurde im Haushaltsausschuss zum Haushalt 2018 und folgende Jahre (= mittelfristige Finanzplanung) der einstimmige Beschluss gefasst in den Jahren 2018 bis 2020 den Neubau der Feuerwache Hofberg zu finanzieren. Am 12.11.2018 wurde im Haushaltsausschuss auf meinen Antrag mit 12:3 beschlossen, diese im Jahre 2018 bereitgestellten aber nicht verbrauchten Mittel (400.000 Euro) auf das Jahr 2019 zu übertragen.“
Die Finanzierung für den Baubeginn war also bereits im Jahre 2018 gesichert (siehe Protokoll vom 13.11.2017)!
Rudolf Schnur

Am Freitagnachmittag kam es gegen 15:00 im Kreisverkehr Niederaichbach im Bereich der Königsfelder Straße zu einem Unfall mit gefährlichen Stoffen. Ein Anhänger mit rund zwei Tonnen Lacken, Farben und Lösemitteln kippte um und ein Teil der Ladung schlug Leck. Durch die alarmierten Feuerwehren wurden sofort eine weiträumige Absperrung errichtet und Messungen hinsichtlich der Explosionsgefahr durchgeführt. Diese Messungen verliefen jedoch vom Einsatzbeginn bis Einsatzende komplett negativ. Da die genaue Zusammensetzung der Flüssigkeiten auch auf Grund fehlender Ladepapiere nicht genau bestimmt werden konnte ließen die Einsatzkräfte größtmögliche Vorsicht walten und führten die Arbeiten am Anhänger und den ausgelaufenen Stoffen nur mit speziellen Ganzkörperschutzanzügen und schwerem Atemschutz durch. Parallel wurden Wasser, Schaum und ein Pulverlöschanhänger in Stellung gebracht, um im Falle eines Brandes sofort eingreifen zu können. Bei schweißtreibenden Temperaturen hatten die eingesetzten Kräfte dabei Schwerstarbeit zu verrichten, um die bis zu 200 Kilo schweren Fässer zu entladen und auf eigens bereit gestellten Paletten zu verlasten. Die Leck-geschlagenen Fässer wurden in spezielle Auffangbehälter verladen, um so den weiteren Austritt der Stoffe zu verhindern. Da bereits beim Unfall selbst eine gewisse Menge der Flüssigkeit in den Kanal gelaufen war wurde auch dieser abgedichtet und kontrolliert. Die bereits ausgetretenen Flüssigkeiten konnten dabei noch vor einem Einlaufen in die Isar gestoppt und aufgefangen werden. Zur weiteren Abklärung wurden hier neben Spezialfirmen zur Reinigung von Kanal und Fahrbahn sowie zum Abtransport des sichergestellten Gefahrgutes auch das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen. Weiter waren an der Einsatzstelle Vertreter des Landratsamtes Landshut, des Gefahrstofftrupps der Polizei aus Deggendorf anwesend. Ebenso der Bürgermeister der Gemeinde Niederaichbach und der Straßenbaulastträger. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehren weiträumig umgeleitet. Hinsichtlich der Unfallursache und des entstandenen Sachschadens ermittelt die Polizei. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Niederaichbach, Oberaichbach, Goldern, Ahrain, Wörth, Piflas mit dem Ölschadensanhänger und Landshut-Achdorf mit dem Gerätewagen Gefahrgut sowie Kreisbrandinspektor Karl Hahn und die Kreisbrandmeister Josef Neß und Günther Deller. Insgesamt dauerte dieser äußerst materialintensive Einsatz bis fast 23:00 Uhr.

Einen äußerst arbeitsreichen Freitag hatte die Freiwillige Feuerwehr Landshut unterstützt durch die Feuerwehr Altdorf zu bewältigen. Insgesamt fünfmal mussten die Einsatzkräfte mehrerer Züge zu diversen Einsätzen ausrücken.

Den größten Einsatz galt es zur Mittagszeit auf der Autobahn A 92 zwischen den Anschlussstellen Landshut West und Altdorf zu meistern. Dort geriet ein gasbetriebener PKW und ein angehängter Wohnwagen in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Gespann bereits lichterloh, auch der benachbarte Grünstreifen stand bereits in Flammen. Mehrere Atemschutzträger gingen mit Wasser und Schaum gegen die Flammen vor und konnten diese schließlich ablöschen. Vom Gespann blieb nur noch das Gerippe über. Während der Löscharbeiten musste die Autobahn aus Sicherheitsgründen in Richtung Deggendorf komplett gesperrt werden, was entsprechend zu langen Staus führte. Tadellos funktionierte bei diesem Einsatz die Rettungsgasse. Die anfahrenden Kräfte hatten keinerlei Probleme, bis zur Einsatzstelle zu kommen. Brandursache und Sachschaden sind der Feuerwehr nicht bekannt. Im Einsatz waren die Löschzüge Münchnerau und Rennweg sowie die Feuerwehr Altdorf.

In den Abendstunden musste der Löschzug Siedlung im Bereich der Konrad Adenauer Straße eine Ölspur beseitigen. Dies wurde mit Ölbinder erledigt.

Der Löschzug Schönbrunn musste mit Unterstützung der Stadtlöschzüge zwei automatische Brandmeldungen (Agrarbildungszentrum und Asylbewerberunterkunft) erkunden. In beiden Fällen stellten sich die Alarme als Fehlalarme heraus.

Am Abend wurden abermals die Stadtlöschzüge zu einem Wasserrohrbruch alarmiert. Da die betroffene Wohnung verschlossen war, musste die Türe von der Feuerwehr mit Spezialwerkzeug geöffnet werden. Anschließend wurde der Schaden soweit möglich behoben und die Einsatzstelle an den Hausmeister und eine Fachfirma übergeben.

Am Mittwochnachmittag geriet auf der B 15 kurz nach dem Ortsende Kumhausen das Führerhaus eines Sattelaufliegers in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehren schlugen bereis Flammen aus dem Führerhaus, der Fahrer konnte sich rechtzeitig aus dem Führerhaus retten. Die Einsatzkräfte gingen mit schwerem Atemschutz, Wasser und Löschschaum gegen die Flammen vor und konnten diese nach kurzer Zeit eindämmen. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich dagegen ein wenig komplizierter. Mit einem Schere/Spreizer-Kombigerät und schwerem Brechwerkzeug mussten die durch die Hitze völlig verzogene Beifahrertüre und ein Staufach aufgebrochen werden. Anschließend konnten die letzten Glutnester gelöscht und ein Teil des Brandguts entfernt werden. Mit zwei Wärmebildkameras wurde der LKW dann noch kontrolliert. Die B 15 war während des Einsatzes komplett gesperrt und blieb bis zum Abtransport des LKW in den Abendstunden weiter halbseitig gesperrt. Die Brandursache und der Sachschaden sind der Feuerwehr nicht bekannt, die Polizei ermittelt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Niederkam, Mittergolding, Windten und Landshut-Achdorf unter der Leitung von Kreisbrandmeister Josef Neß.

Nachtrag zum Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Donnerstag, 22. September 2016
Landkreisgebiet Landshut
Lkw-Brand auf der B 15
Kumhausen. Am Mittwoch wurde die Polizei gegen, 16.30 Uhr, darüber informiert, dass ein Lkw auf der Bundesstraße 15 brennen würde. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Lkw lichterloh in Flammen stand. Der Brand wurde durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht. Die Bundesstraße musste deswegen für etwa eine halbe Stunde total gesperrt werden und war danach nur einseitig befahrbar. Der Lkw brannte total aus. Die Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte die Brandursache ein technischer Defekt gewesen sein.

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