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Freiwillige Feuerwehr Landshut

Eine bodenlose Sauerei, ein totales Versagen der Verwaltung, Dummheit, erbärmliches Verhalten, Unverantwortlich, Sabotage und vieles mehr geht zu Recht durch die Köpfe derer, die seit vielen Jahren für den Neubau einer Feuerwache 7 gekämpft haben.
In jedem Fall ist der Status der nun erreicht wurde nicht mehr akzeptabel!
Der Chef der Verwaltung, Alexander Putz (von Beruf Tiefbauingenieur) müsste jetzt sofort und rigoros handeln und beweisen, dass es Landshut nicht nur schlechter kann.
Seinen Wahlkampf-Slogan “Landshut kann es besser” nimmt ihm schon lange niemand mehr ab, der die Stadtpolitik seit dem 1.1.2017 aufmerksam verfolgt.
Nach einer Reihe von Rückschlägen und Versäumnissen ist er nun bei seinem persönlichen Waterloo angekommen.
Genau vor dieser Situation habe ich mehrere Jahre im Bausenat ständig gewarnt.
Sogar mein politischer Gegenspieler, der Fraktionsvorsitzende Stephan K. Gruber bestätigte am vergangenen Samstag, dass ich gebetsmühlenartig auf eine der größten Altlastenfläche in der Stadt hingewiesen haben. Während der letzten Jahre und vor allem nach dem Kauf der Fläche an der Oberndorferstraße hätte die Verwaltung genug Zeit gehabt eine verantwortliche Erkundung und gegebenenfalls Sanierung durch zu führen ohne eine Verzögerung des Neubaus der Feuerwache 7 zu verursachen.

Immer wieder habe ich gefordert rechtzeitig auf Altlasten zu untersuchen und die Zeit bis zum Baubeginn zu nutzen um Blindgänger, Kriegsschutt und seit den Untersuchungen von Dr. Kollmann vor ca. 20 Jahren auch die Verunreinigungen zu entfernen.
Aber nein, es hieß in einer Mischung aus Unfähigkeit, Überheblichkeit und Desinteresse immer wieder, dass alles im Blick sein und selbstverständlich alles bedacht werden! Unter zwei Oberbürgermeistern durfte die Verwaltung abwiegeln und sich zum Herrn der Lage aufspielen.
Mehrmals habe ich gefordert, dass verantwortliche Untersuchungen und Aushübe vorgenommen werden.
Aber im Gegenteil: zunächst übersieht man über 100 Gasflaschen, übersieht Asbestplatten im Einfahrtsbereich und nun stellt man fest, wovor ich seit Jahren warne.

Und wer ist der Leidtragende???
Der Löschzug Siedlung, das Ehrenamt und die Bürger in Landshut (z.B. finanzieller Mehraufwand für die Altlasten).

Das selbe gilt für die Feuerwache Hofberg:
Im November 2017 werden einstimmig im Stadtrat fünf Stellplätze beschlossen und die Verwaltung plant seit dem nur vier Stellplätze…

Für mich persönlich steht fest, dass in Landshut “Blindgänger” nicht nur am Bahnhof, sondern auch in Teilen der Verwaltung zu finden sind.

Jedenfalls ist es Zeit im Sinne der Feuerwehr und der Bürgerschaft endlich die Glacehandschuhe aus – und die Arbeitshandschuhe anzuziehen!

Herr Baudirektor Doll hat am Donnerstag bei der Einweihung der neuen Halle in der Hauptwache der Feuerwehr Landshut gesagt, dass ich ihn für die Belange der Feuerwehr nerve – das ist nun vorbei, jetzt werde ich zum Alptraum der Verwaltung und des OB!

Ein Kommentar von Rudolf Schnur, Stadtrat und Verwaltungsbeirat für die Feuerwehr

Am Lehrgang nahmen teil. Michael Deifel (BMW Werkfeuerwehr); Uli Egenhofer (LZ Frauenberg); Thomas Gahr (LZ Rennweg); Simon Kolbeck (LZ Rennweg); Tobias Kowalski (LZ Siedlung); Dominik Pfeffer (LZ Schönbrunn); Michael Spießl (LZ Frauenberg); Günther Weber (BMW Werkfeuerwehr); Sonja Ziegler (LZ Achdorf);

Im Juni und Juli wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut in Eigenregie wieder acht Maschinisten für Löschfahrzeuge und Gerätewägen ausgebildet. Durch die enge Zusammenarbeit der Landshuter Wehr mit der Werkfeuerwehr der BMW Group Werk Landshut nahmen am Lehrgang auch zwei Mitglieder der Werkfeuerwehr teil. Im Rahmen von neun Unterrichtstagen mit gut 45 Unterrichtseinheiten wurden die angehenden Kraftfahrer von Ausbildungsleiter Florian Fischer und seinem Team bestmöglich auf die verantwortungsvolle Aufgabe als Maschinisten im Feuerwehrdienst vorbereitet. Dazu wurde neben theoretischem Wissen wie den umfangreichen Rechtsgrundlagen auch viel Praxis bis hin zum Notbetrieb bei Fahrzeugausfällen vermittelt. Am Ende der Ausbildung mussten alle Teilnehmer ihr erlerntes Wissen und Können im Rahmen einer Prüfung unter Beweis stellen. Am letzten Übungstag erfolgte dazu auch noch eine große Übung zur Wasserförderung über lange Schlauchstrecken im Gemeindebereich Kumhausen. Hier wurde Wasser aus einem kleinen Bach bis zu einem abgelegenen Bauernhof gefördert. Nach der Schlussübung wurden den Teilnehmern im Rahmen der Aussprache von Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Ausbildungsleiter Florian Fischer und Peter Kratzer, Leiter der Werkfeuerwehr der BMW Group Werk Landshut die Abschlusszeugnisse überreicht. Ausbildungsleiter Florian Fischer bedankte sich abschließend bei den Teilnehmern wie auch bei den Landshuter Löschzügen für die Unterstützung mit Fahrzeugen und Ausbildern und wünschte schließlich allseits gute Fahrt und eine stets sichere und gesunde Rückkehr zur Feuerwache. Ebenso dankte er Peter Huk, der sich während des Lehrgangs um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmerte.

In der vergangenen Woche hat eine Gruppe des Löschzuges Rennweg der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut erfolgreich die Leistungsprüfung Wasser – in der Variante Innenangriff mit Atemschutz absolviert. Bei der Abnahme unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter Karl Hahn, Josef Neß und Otto Weber leisteten sich die neuen Feuerwehrmänner keine Patzer und absolvierten alle Aufgaben ohne Probleme. Am Ende konnten Stadtbrandrat Gerhard Nemala, der Vorsitzende Andreas Kei und der Zugführer des Löschzuges Rennweg Nick Singer der Gruppe gratulieren und die verdienten neuen Abzeichen überreichen. Ein Dank der Führungskräfte ging auch an Markus Leckebusch und Florian Fischer, die die Gruppe bei den Vorbereitungen zur Leistungsprüfung unterstützten. An der Leistungsprüfung nahmen teil. Konrad Berr; Oliver Bornschlegel; Tobias Feistl; Thomas Gahr; Andreas Gröll; Andreas Metzenauer; Wanja Mittermeier; Maximilian Pöll; Benedikt Reichel.

Rund 100 Einsatzkräfte üben Ernstfall im Altenwohnheim
Das Übungsszenario am Jodoksstift sah für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Landshut am Anfang nach einem scheinbaren Routineeinsatz aus, so wie er im Stadtgebiet teilweise mehrmals pro Woche vorkommt – die automatische Brandmeldeanlage des Objektes löste Alarm aus. Entsprechend der Alarmplanung rückten die Stadtlöschzüge von der Hauptwache zum Übungsobjekt aus. Wenige Minuten später wurde dann durch das Pflegepersonal ein weiterer Druckknopfmelder eingeschlagen und ein Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung und insgesamt 13 vermissten Bewohnern und Pflegekräften gemeldet. Dementsprechend rückten dann die Löschzüge Achdorf, Rennweg, Hofberg und Siedlung sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung zur Unterstützung aus. Vor Ort ging es für die erkundenden Führungskräfte dann zuerst darum, sich einen Überblick über die Lage, über den betroffenen Brandtrakt, über die Anzahl der vermissten Personen und über die bestmöglichen Angriffswege für die Einsatzkräfte zu bekommen. Nach der Erkundung wurden die angerückten Kräfte dann in Abschnitte eingeteilt. Die Einsatzkräfte gingen dann über zwei Drehleitern sowie mit mehreren Atemschutztrupps im Innenangriff sowohl von der Maximilianstraße als auch von Seiten der Freyung zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Parallel wurde im Außenbereich der Einsatzstelle die Atemschutzsammelstelle eingerichtet und auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung bezog dort mit dem Einsatzleitwagen Stellung. Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax koordinierten von dort den gesamten Einsatz und wurden durch die eingesetzten Abschnittsleiter laufend über die Lage und die erzielten Fortschritte informiert. So gelang es den zahlreichen Einsatzkräften nach kurzer Zeit sowohl die vermissten Personen zu retten als auch den Brand zu bekämpfen. Am Ende der Übung zogen die Führungskräfte der Feuerwehr als auch die Heimleitung ein positives Fazit. Die Übungskoordinatoren Florian Rott und Florian Kriegl bedankten sich abschließend ganz herzlich bei Heimleiter Stephan Bitzinger, der diese Übung in diesem Umfang ermöglichte.

In der Nacht von Freitag auf Samstag stellten Mitarbeiter der Deutschen Bahn, die am Landshuter Hauptbahnhof gerade mit Rangierarbeiten beschäftigt waren, an einem komplett mit Chlorwasserstoffsäure gefüllten Kesselwagen (gleichzusetzen mit Salzsäure) im Bereich der Fülleinrichtungen einen Austritt der Flüssigkeit fest und verständigten die Rettungskräfte. Entsprechend der Alarmplanung für Gefahrguteinsätze wurden durch die Leitstelle Landshut daraufhin gegen 02:30 die Löschzüge Stadt, Achdorf, Hofberg und Siedlung sowie die Feuerwehr Altdorf und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung der Stadt Landshut alarmiert. Dazu entsprechend Kräfte der Polizei, des THW und der Rettungsdienste.
Vor Ort wurde zuerst entschieden, den Wagon mit einer ferngesteuerten Lock vorsichtig aus dem direkten Bereich des Hauptbahnhofes auf einen abgelegenes Nebengleis ohne Oberleitungen zu ziehen. Einsatzkräfte der Feuerwehr rüsteten sich anschließend mit Atemschutz und speziellen Chemikalienschutzanzügen aus. Parallel wurde durch die Dekontaminationseinheit ein Dekontaminationspatz aufgebaut, um die zurückkehrenden Einsatzkräfte dann gleich waschen zu können. Nachdem alles soweit aufgebaut und vorbereitet war, kletterten die Einsatzkräfte auf den Kesselwagen und konnten dort im Bereich der Fülleinrichtung des Wagons einen geringen Gefahrstoffaustritt feststellen. Mittels Werkzeugen gelang es den Männern, diese Bereiche soweit abzudichten und zu verschließen. Ein anschließender Test bestätigte, dass die getroffenen Maßnahmen erfolgreich waren und kein Gefahrstoffaustritt mehr stattfand.
Durch die geringe Menge ausgetretener Flüssigkeit, die sich auch ausschließlich auf den Kesselwagen beschränkte, bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Anwohner und die Umwelt. Die Oberndorf Straße musste in der Nacht lediglich wegen des großen Aufkommens an Einsatzfahrzeugen abgesperrt werden. Neben knapp 70 Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch ein Fachberater des THW, Polizei und Bundespolizei sowie gut 45 Einsatzkräfte der Rettungsdienste mit Ärzten, Sanitätern und mehreren Schnelleinsatzgruppen vor Ort. Verletzte gab es nach Kenntnis der Feuerwehr glücklicherweise keine zu beklagen und so endete dieser materialintensive Einsatz, der von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax geleitet wurde, am frühen Morgen gegen 6:30. Wie es zum Austritt kommen konnte und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, wird nun durch die Polizei ermittelt.

2018 wird die Feuerwache Achdorf in der Ruffinstraße 20 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums lädt der Löschzug Achdorf der Freiwilligen Feuerwehr Landshut am 9. und 10. Juni (Samstag/Sonntag) wieder zum großen zweitägigen Hallenfest mit Tag der offenen Tür. Los gehts am Samstag um 14:00 mit Grillspezialitäten, Käse und Steckerlfisch und natürlich einer großen Getränkeauswahl. Parallel können die Besucher die Einsatzfahrzeuge des Löschzuges Achdorf besichtigen und sich mit der Arbeit sowie den Spezialaufgaben der 50 Feuerwehrmänner und -Frauen in Achdorf vertraut machen. Dazu ist auch das von den Achdorfern in Eigenregie zusammengetragene Museum im Keller der Wache geöffnet. Abends um 20:00 öffnet dann die Bar Ihre Pforten. Am Sonntag startet der Tag bereits um 10:00 mit Frühschoppen. Mittags gibt es dann mit Schweinebraten, diversem vom Grill und Steckerlfischen erneut eine große Auswahl für alle Geschmacksrichtungen. Ab Nachmittag gibt es dann eine Vielzahl an Vorführungen der Feuerwehr – unter anderem eine Personenrettung über Drehleiter und eine Fettbrandbekämpfung, für die Kinder steht im Schulhof eine große Hüpfburg bereit. Dazu gibt es an beiden Tagen die Möglichkeit, das Feuerwehrmuseum im Keller der Wache zu besuchen sowie Bildervorträge zu aktuellen und vergangenen Einsätzen – wie zum Beispiel auch dem Brand auf der Burg Trausnitz, anzuschauen. Am frühen Sonntagabend klingt das Fest dann langsam aus. Auf zahlreichen Besuch freut sich der Löschzug Achdorf der Freiwilligen Feuerwehr Landshut.

Am Lehrgang nahmen teil: Luca Abmeier (LZ Siedlung); Alexander Altmann (LZ Stadt); Benedikt Brügger (LZ Siedlung); Jochen Germowitz (LZ Hofberg); Oliver Liebl (LZ Stadt); Stefan Luger (LZ Stadt);  Florian Mirlach (Werkfeuerwehr BMW Landshut); Patrick Pöschl (LZ Achdorf); 

Am 27. und 28. April hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut in Eigenregie neue Träger von Chemikalienschutzanzügen ausgebildet. Neben sieben Teilnehmern aus den Löschzügen der Stadt war auch ein Teilnehmer der Werkfeuerwehr der BMW Group – Werk Landshut mit von der Partie. Unter der Leitung von Alexander Zerrmann (Leiter Atemschutz der FF Landshut) und Bernhard Schmid (Fachgruppenleiter ABC) wurden allen Teilnehmern in der rund 10-stündigen Ausbildung neben theoretischen und rechtlichen Grundlagen auch viele praktische Dinge beigebracht. Neben einer Gewöhungsübung – das Bewegen und allgemeine Verhalten im Chemikalienschutzanzug unterscheidet sich doch sehr deutlich vom Atemschutzeinsatz – standen mehrere Einsatzübungen auf dem Programm. Dabei hatten die Lehrgangsteilnehmer unter anderem Leckagen abzudichten und auslaufende Flüssigkeiten aufzufangen. Ein weiterer Teil der Ausbildung bestand im Zusammenspiel mit der Dekontaminationseinheit. Nach dem Kontakt mit gefährlichen Stoffen ist vor dem Ausziehen des Anzuges eine gründliche Dekontamination unerlässlich. Nach Abschluss des Lehrgangs erhielten alle Teilnehmer aus den Händen der Landshuter Feuerwehrführung die Zeugnisse.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut hat in den vergangenen Wochen einen Lehrgang für Maschinisten von Hubrettungsfahrzeugen in Eigenregie durchgeführt. Dabei wurden drei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Landshut und vier Angehörige der Werkfeuerwehr der BMW Group -Werk Landshut zu neuen Maschinisten ausgebildet. Melanie Schiller vom Löschzug Achdorf ist nun die erste Feuerwehrfrau in der Geschichte der Landshuter Feuerwehr, die zum Fahren und Bedienen von Drehleitern berechtigt ist. Der Lehrgang, der über insgesamt vier Wochen und 55 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten ging, wurde in bewährter Manier von Lehrgangsleiter Florian Rott und seinem Ausbilderteam vorbereitet und abgehalten. Dabei wurden den künftigen Maschinisten angefangen von den Rechtsgrundlagen, bis hin zum Betrieb der Fahrzeuge im so genannten “Notbetrieb” ein breites Informationsspektrum mit auf den Weg gegeben. Kombiniert wurden die theoretischen Stunden mit zahlreichen Übungen an Objekten im Stadtgebiet sowie an der extra neu im Hof der Hauptfeuerwache gebauten Übungsplattform. Bei den praktischen Übungen standen neben der Brandbekämpfung auch zahlreiche Möglichkeiten der technischen Hilfeleistung mit auf dem Programm, so etwa die Personenrettung über Drehleiter, das Ausleuchten von Einsatzstellen und die Sicherung von Einsatzkräften mittels des Absturzsicherungssets. Nach Ende der vier Wochen dankte die Landshuter Feuerwehrführung allen Teilnehmern und Ausbildern für die investierte Zeit und wünschte allen mit der Zeugnisüberreichung viel Glück und stets unfallfreie Übungen und Einsätze. 

Am Lehrgang nahmen teil. Michael Aichinger, Melanie Schiller, Andreas Bauer (FF Stadt Landshut); Stefan Dworschak, Christian Köllnberger, Christoph Maier, Matthias Stumpf (Werkfeuerwehr BMW Group Werk Landshut).

Am 13. April gerieten zur Mittagszeit auf dem Dach einer Baustelle am Lurzenhof Bitumenbahnen sowie im weiteren Verlauf auch die Isolierung der Dachkonstruktion und einige Leimbinder in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr machte sich der Brand bereits durch dichten schwarzen Rauch bemerkbar. Durch die ersten Kräfte konnte auf dem Dach im Zuge der Löschmaßnahmen auch eine Gasflasche gesichert werden. Der Zugang war auf Grund der noch fehlenden Treppen zuerst nur über das Gerüst sowie über die Drehleiter möglich. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich mit mehreren Schaum- und Wasserrohren sowohl vom Dach aus als auch von zwei Drehleitern – davon eine im Inneren der Halle – in den Griff bekommen, ein Übergreifen auf weitere Dachteile bzw. eine direkt angebaute Halle konnte verhindert werden. Die Wasserversorgung wurde über das nahe Hydrantennetz sichergestellt. Zum endgültigen Ablöschen und Aufspüren von Glutnestern mussten mit Spezialwerkzeug Teile der Dachkonstruktion aufgeschnitten werden, die betroffene Dachfläche ist dabei insgesamt knapp 20 Quadratmeter groß. Seitens der Feuerwehr waren 50 Kräfte der Feuerwehren Landshut (Löschzüge Schönbrunn, Stadt, Frauenberg, Siedlung, UGÖEL) und Adlkofen im Einsatz. Die Einsatzleitung hatten Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax inne. Wie es zum Brand kommen konnte und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann von der Feuerwehr nicht benannt werden.