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Freiwillige Feuerwehr Landshut

Eine kurze aber heftige Unwetterzelle hat sieben von acht Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut einen arbeitsreichen Samstagnachmittag beschert. Ab etwa 15:00 wurden die Einsatzkräfte bis 19:30 zu gut 20 Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet gerufen, lediglich der Bereich Münchnerau blieb davon ausgenommen. Überwiegend handelte es sich dabei um umgestürzte Bäume oder herabhängende Baumteile, an drei Einsatzstellen mussten Wasserschäden beseitigt werden, am Eisstadion stürzte ein langer Bauzaun um und musste durch die Einsatzkräfte wieder aufgestellt werden. 

Bei den Sturmschäden reichten in den meisten Fällen einige Schnitte mit der Kettensäge, um die Gefahr bzw. die Behinderung zu beseitigen. Bei einer massiven umgestürzten Buche in der Sandstraße, einer Kiefer in der Arnimstraße und mehreren umgestürzten Bäumen in der Schönbrunner Straße waren aber ein größerer Personal- und Geräteeinsatz erforderlich. In der Sandstraße stürzte eine große Buche auf eine Garagenzeile und musste von den Einsatzkräften in mühevoller Kleinarbeit zurückgeschnitten und beseitigt werden. Die Bäume in der Schönbrunner Straße konnten bis auf einen von der Feuerwehr beseitigt werden. Da eine Beseitigung des letzten Baumes wegen der auf dem Baum liegenden Spannung nur in einer äußerst gefährlichen Aktion möglich gewesen wäre, entschied man sich für eine Sperrung der Straße und die Entfernung des Baumes einer Spezialfirma zu übergeben. In der Arnimstraße stürzte ein Teil einer großen Kiefer auf ein Wohngebäude und blieb dort auf der Dachattika hängen. Durch die Feuerwehr wurde der Baum mittels Drehleiter soweit ausgeastet und anschließend mit einem Kran auf eine Wiese gehoben. 
 
Durch den kurzen heftigen Starkregen erwischte es unter anderem eine Bäckerei am Kaserneneck sowie ein Einrichtungshaus im Landshuter Industriegebiet. Die Wasserschäden konnten mit Wassersaugern beseitigt werden. 
 
Zur Koordinierung der Einsatzstellen im Landshuter Stadtgebiet sowie auch im Landkreis Landshut, wo ebenfalls zahlreiche Feuerwehren im Einsatz waren, wurde kurz nach 15:00 auch die Kreiseinsatzzentrale in der Landshuter Hauptfeuerwache durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte besetzt und blieb bis etwa 18:00 in Betrieb. Soweit der Landshuter Feuerwehr bekannt ist, kamen bei dem Unwetter keine Personen zu Schaden. Die entstandenen Sachschäden können von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Im Einsatz waren die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg, Hofberg, Siedlung, Schönbrunn und Frauenberg mit rund 100 Einsatzkräften.
Fotos: Feuerwehr Landshut

Das neue LF KatS ersetzt laut dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner ein 32 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug in der Feuerwache an der Watzmannstraße.

Bund stellt der Stadt ein Löschgruppenfahrzeug für Löschzug Rennweg zur Verfügung

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut bekommt ein neues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF KatS). Wie der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mitteilt, stellt der Bund das Fahrzeug im Wert von rund 400.000 Euro dem Freistaat Bayern zur Verfügung, der es der Stadt Landshut zugeteilt hat. Es ersetzt ein 32 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS des Löschzugs Rennweg in der Feuerwache an der Watzmannstraße.

Am 6. Mai wurde das neue Löschgruppenfahrzeug beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn von einer Abordnung der Landshuter Feuerwehr um Florian Mayer, stellvertretender Zugführer des Löschzugs Rennweg, abgeholt. Nun finden für etwa vier Wochen Übungen und Einweisungen für die Maschinisten und die Mannschaft statt. Das Fahrzeug ist bereits im neuen Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Landshut vorgesehen, der gerade erstellt wird.

Das LF KatS zeichnet sich laut Stadtbrandrat Gerhard Nemela vor allem durch seine enorme Geländegängigkeit, seinen Allradantrieb und seine Bereifung aus: „Damit bekommen wir ein universell für viele Schadenslagen einsetzbares Einsatzfahrzeug. Neben dem Einsatz bei Großschadenslagen kann das Fahrzeug mit seinem Löschwassertank und der allgemeinen feuerwehrtechnischen Ausstattung auch gut bei Brandeinsätzen und Einsätzen zur technischen Hilfeleistung eingesetzt werden.“

„Wir haben lange auf dieses Fahrzeug gewartet. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Feuerwehr nun bald mit ihrem neuen LF-KatS ausrücken kann. Unsere Freiwillige Feuerwehr leistet eine hervorragende Arbeit, wie man auch in diesen Tagen wieder bei der Bewältigung der Corona-Krise sieht. Deshalb hat sie die bestmögliche Ausstattung verdient“, ergänzt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, der sich schon vor Jahren für eine Erneuerung der Katastrophenschutz-Fahrzeuge ausgesprochen hatte.

„Der Bund übernimmt mit der Ergänzung des Katastrophenschutzinventars der Länder und Kommunen mit Fahrzeugen, Ausstattung und Gerät eine wichtige Aufgabe zur Stärkung der inneren Sicherheit“, bekräftigt der Infrastrukturpolitiker Oßner, der selbst ehrenamtlicher Feuerwehrmann ist. „In der stark wachsenden Stadt Landshut ist das Löschgruppenfahrzeug deshalb auch besonders sinnvoll“, so Oßner.

 

 

Mann bleibt im Gullyschacht stecken

 

Landshut. Am Freitag, gegen 11.40 Uhr, wurde die Polizei Landshut verständigt, dass auf dem Vorplatz des Bahnhofs in Landshut eine Person neben dem Gehweg in einem Gullyschacht stecken und nicht mehr herauskomme.

 

Vor Ort konnte ein 54-jähriger Mann festgestellt werden, der mit den Füßen voran in einem quadratischen Gullyschacht steckte. Grund hierfür war, dass ihm ein Schlüssel in den besagten Gully gefallen war und er ihn wieder herausholen wollte. Hierzu hob der 54-jähriger den Deckel heraus und wollte in den Schacht klettern. Aufgrund der unterschiedlichen Maße zwischen Gully und Körper, blieb es bei dem Versuch und der Mann steckte auf Höhe der Oberschenkel fest.

Mit Hilfe der Kollegen von der Bundespolizei wurde der Mann aus dem Schacht gezogen. Verletzt wurde er bei dieser Aktion nicht.

Anschließend leistet die Freiwillige Feuerwehr Landshut Unterstützung und fischte den Schlüssel wieder aus dem Schacht.

 

Foto: Archiv/Klartext.LA

Liebe Landshuterinnen und Landshuter,

ab heute Nacht ist auch in unserer Region das Sturmtief „Sabine“ mit Windböen bis Orkanstärke angesagt. Entsprechende Unwettervorwarnungen der Wetterdienste liegen vor.

https://www.wettergefahren.de/warnungen/warnsituation.html

http://www.unwetterzentrale.de/uwz/getwarning_de.php?xpos=360&ypos=339&bland=bayern&lang=de

Bereits bei der Sturmlage am vergangenen Dienstagmorgen gab es in Landshut zahlreiche Schäden durch umgestürzte Bäume, mindestens sechs Autos wurden beschädigt und glücklicherweise niemand verletzt. Wie heftig das Ganze heute Nacht und Morgen wird, müssen wir abwarten. Nachstehend stellen wir Euch jedoch einige Tipps und Hinweise zusammen, wie man sich vor dem Sturm bzw. bei einem Sturm am besten Verhält.

Vor dem Sturm:

+ Bringen Sie alle losen Gegenstände im Garten, vor dem Haus sowie auf Balkonen in Sicherheit. Dazu gehören zum Beispiel Müll- und Papiertonnen, Kinderspielzeug und – auch wenn Winter ist Blumentöpfe, Gartenmöbel usw.

+ Stellen Sie Ihr Fahrzeug soweit möglich nicht im Nahbereich von Bäumen ab.

+ Informieren Sie sich rechtzeitig bei den zuständigen Stellen, ob Züge/Flüge gehen, Busse fahren oder eventuell sogar Schulausfälle angekündigt sind.

+ Fahren Sie Raffstores ohne Windwächter rechtzeitig nach oben und halten Sie ansonsten Rolläden und Jalousien geschlossen.

+ Auf Baustellen müssen Bauzäune unbedingt gesichert werden.

Während des Sturms:

+ Gehen Sie – wenn nicht zwingend erforderlich – nicht nach Draußen. Und wenn doch: Behalten Sie die Umgebung – vor allem Bäume, Häuser unbedingt im Auge.

+ Passen Sie, wenn Sie fahren müssen, Ihre Fahrweise von PKW; Motorrad, LKW auf die Windverhältnisse an.

+ Verzichten Sie die nächsten Tage auf Spaziergänge im Wald bzw. in baumreichen Gebieten.

+ Da gerade, wie auch am Dienstag im Bereich Münchnerau geschehen, Strommasten umstürzen können bzw. Bäume auch in Stromleitungen fallen können, sind Stromausfälle möglich. Eine Taschenlampe in Griffweite schadet sicher nicht.

+ Lassen Sie Ihre Haustiere im Haus bzw. gehen Sie nur angeleint mit ihnen nach Draußen.

+ Verfolgen Sie weiterhin die Hinweise und Warnungen der Wetterdienste und denken Sie bei allem was Sie tun, zuerst an Ihre Sicherheit bzw. die Ihrer Kinder.

+ Riskieren Sie nichts! Rufen Sie im Notfall über die 112 Feuerwehr und/oder Rettungsdienst.

Abschließend noch eine Info: Freiwillige Feuerwehren entscheiden nicht über etwaige Schul- oder Kindergartenausfälle. Das obliegt alleine der Zuständigkeit der örtlichen Behörden respektive den Einrichtungen.

 

Freiwillige Feuerwehr Landshut bildet fünf neue Maschinisten aus

Lehrgangsleiter Florian Fischer standen dabei aus allen Löschzügen weitere 20 Ausbilder zur Verfügung

 

Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut wurden vor kurzem fünf neue Maschinisten ausgebildet. Über einen Zeitraum von drei Wochen wurde den Teilnehmern dabei in knapp 50 Unterrichtseinheiten alles Wissenswerte rund um die Aufgaben als Maschinist vermittelt. Angefangen von den rechtlichen Voraussetzungen, über die theoretischen Grundlagen der Einsatzfahrzeuge bis hin zur Bedienung der Fahrzeugpumpen und der sonstigen mitgeführten Gerätschaften – ein breites Themenspektrum sorgte dafür, dass es nie langweilig wurde. Lehrgangsleiter Florian Fischer standen dabei aus allen Löschzügen weitere 20 Ausbilder zur Verfügung, die sich die einzelnen Termine entsprechend der jeweiligen Fachthemen aufteilen konnten. Weiter wurde im Rahmen des Lehrgangs für die Teilnehmer auch eine Blaulichtunterweisung durch einen Referenten der Landshuter Polizei durchgeführt. Dabei standen insbesondere die Rechte der Feuerwehr bei Fahrten mit Blaulicht und Martinshorn im Vordergrund. Bei der großen Abschlussübung in der Flutmulde, die auf die theoretische Prüfung hin folgte, mussten die Einsatzkräfte eine lange Schlauchstrecke mit mehreren Pumpen zuerst errechnen und schließlich aufbauen.

Die Abschlusszeugnisse wurden dann im Rahmen des Stadtteilfestes in der Münchnerau durch Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Ausbildungsleiter Florian Fischer übergeben. Beide dankten den neuen Maschinisten für deren Bereitschaft, sich der nicht gerade geringen Verantwortung am Steuer eines Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr zu stellen und den enormen zusätzlichen Zeitaufwand für Aus- und Weiterbildung in Kauf zu nehmen. Abschließend danke Lehrgangsleiter Florian Fischer seinen Schützlingen noch für die nahezu vollständige Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen sowie auch den Zugsausbildern und schließlich Peter Huk vom LZ Stadt, der sich um die kulinarische Verköstigung an den Ausbildungssamstagen gekümmert hatte.  Am Lehrgang nahmen als neue Maschinisten teil: Florian Jungbauer (LZ Stadt); Andreas Hödl (LZ Achdorf); Jochen Germowitz (LZ Hofberg); Sven Seidel (LZ Siedlung); Sebastian Bloier (LZ Schönbrunn). Weiter nutzte Sebastian Dürschmidt (LZ Stadt) den Lehrgang zur Auffrischung.

 

Foto: Feuerwehr Landshut

 

Allen Unkenrufen zum Trotz sind doch keine monatelangen Verzögerungen eingetreten:
Die rechtsaufsichtliche Würdigung des Haushalts 2019 und die Genehmigung der Kreditaufnahmen und der Verpflichtungsermächtigungen durch die Regierung von Niederbayern ist am 16.04.2019 bei der Stadt Landshut eingegangen.
Mit der amtlichen Bekanntmachung der Haushaltssatzung im heutigen Amtsblatt der Stadt Landshut vom 18.04.2019 tritt diese rückwirkend zum 01.01.2019 in Kraft. Die vorläufige Haushaltsführung endet zu diesem Zeitpunkt.
Der Haushalt ist somit freigegeben.
Kommentar:
Das klang im Dezember 2018 im Stadtrat und in den Medien ganz anders:
Prof. Dr. Thomas Küffner rastete damals im Plenum aus und warf den antragsstellenden Fraktionen und Stadträten “verantwortungsloses und unseriöses Handeln”,  und “Taschenspielertricks”  https://www.klartext.la/?s=Küffner vor.
Dafür blieb er dann dem Haushaltsplenum, der wichtigsten Sitzung im Jahr, im März bis auf die letzten 10 Minuten (während der Schlussabstimmungen) fern.
Was bleibt sind Schwarzmalerei, Selbstdarstellung und Heuchelei. Heuchelei deswegen, weil man den Bürgern Sorge um die Stadt vortäuscht, die sich in der Realität nicht nachvollziehen lässt.
Allein die Aussagen, die seitens der Landshuter Mitte in den vergangenen Monaten bezüglich der Freiwilligen Feuerwehr öffentlich getroffen wurden entsprechen nicht der Wahrheit, sprechen der LM jegliche Glaubwürdigkeit ab und beschädigen des Ehrenamt eines Stadtrates, dem es vorrangig um das Wohl der Stadt und ihren Einrichtungen gehen müsste, erheblich.
Rudolf Schnur, Herausgeber

Ein über den kompletten Sonntag über der Region hängendes Tief mit starkem und vor allem nassen schweren Schnee hat der Landshuter Feuerwehr sowie zahlreichen Feuerwehren des Landkreises Landshut bisher einen arbeitsreichen Sonntag beschert. Soweit die Feuerwehr bisher (Sonntag 21:00) weiß, gab es glücklicherweise keine Personenschäden.
 
Gegen 9:30 vormittags erreichen die Landshuter Feuerwehr die ersten Einsätze wegen umgestürzter Bäume bzw. wegen vom Umsturz bedrohter Bäume. Ab dem späten Vormittag häuften sich dann die Alarme und vor allem aus den Waldgebieten im Südosten der Stadt wurden vermehrt überhängende und umgestürzte Bäume gemeldet. Wenig später machte sich Stadtbrandrat Gerhard Nemela zusammen mit weiteren Führungskräften der Feuerwehr sowie mit Verantwortlichen der Bauamtlichen Betriebe der Stadt Landshut ein Bild der verschiedenen Einsatzstellen. Gemeinsam wurde dann entschieden, dass die Gefahr von Schneebruch Vielerorts derart hoch ist und auch ein Beseitigen der vorgefundenen Gefahrenstellen für die Einsatzkräfte nicht ohne eigenes Risiko möglich ist und die Straßen dementsprechend zu sperren sind. Betroffen davon waren die Wildbachstraße zwischen Schloss Schönbrunn und Adlkofen, die LA 14 zwischen Gretlmühle und Wolfsbach, die Zufahrt nach Frauenberg, die alte Bergstraße, das Metzental, die Schönbrunner Straße sowie die B 299 und Teile der Hagrainer Straße sowie des Vogelherds. Im Laufe des Tages konnten die B 299, die alte Bergstraße sowie die Hagrainer Straße und der Vogelherd wieder freigegeben werden. Alle übrigen Straßen sind und bleiben bis Montagvormittag gesperrt. Dann wird durch die Behörden das weitere Vorgehen entschieden.
 
Für die Feuerwehr gestaltete sich die Beseitigung einiger Bäume als durchaus schwierig. So musste man im Nahbereich der Bäume teilweise mit weiteren von Schneebruch betroffenen Ästen und Bäumen rechnen, außerdem hingen einige Bäume in schwieriger Lage, so dass ein Umschneiden nicht ohne weiteres möglich war. Gerade der Baum, der von einem Steilhang in der alten Bergstraße abgebrochen war und nach unten in Richtung Fahrbahn hing, musste in mühevoller Kleinarbeit gemeinsam mit dem THW Landshut weggeschnitten werden. In einigen Fällen durfte sich die Feuerwehr glücklicherweise auch über die Unterstützung von Landwirten mit schwerem Gerät wie Frontlader, Seilwinden und Rückewägen freuen. Durch die umstürzenden Bäume wurden auch PKWs sowie Privatanwesen beschädigt. Ein Überblick über die entstandenen Sachschäden liegt der Landshuter Feuerwehr nicht vor.
 
Die Rettungskräfte mussten im Laufe des Tages leider auch viele kritische Situationen feststellen, die so nicht notwendig gewesen wären. Unter anderem wurden von Passanten durch Feuerwehr und Straßenbaulastträger aufgestellte Straßensperren wieder zur Seite geräumt. Die Polizei wurde entsprechend informiert. Die Feuerwehr kann hier nur an die Vernunft aller Bürgerinnen und Bürger appellieren, nicht durch solch unüberlegte Aktionen die eigene Gesundheit sowie die anderer Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Die Straßen wurden und werden nicht umsonst gesperrt. Stellenweise wurden auch Passanten beobachtet und angesprochen, die trotz eindringlicher Warnungen mit Kindern und Kinderwägen in gesperrte Straßenzüge gingen bzw. in Waldbereichen unterwegs waren. Wenngleich die Schneefälle aktuell am Sonntagabend am Abklingen sind, so ist die Schneelast auf den Bäumen unverändert hoch, die Schneebruchgefahr ist weiter sehr hoch. Bitte meiden Sie daher auch am Montag und in den nächsten Tagen unbedingt den Aufenthalt unter Bäumen sowie in Wäldern. Gehen Sie bitte – trotz der Winteridylle – nicht im Bereich von Bäumen und Wäldern spazieren. Es besteht durch den Schneebruch Lebensgefahr.
 
Zur Unterstützung und Koordinierung der Einsätze ist zudem seit etwa 11:00 die Kreiseinsatzzentrale in der Hauptfeuerwache in Betrieb und wird auch noch bis in die Nacht hinein besetzt bleiben. Insgesamt wurden bisher im Stadtgebiet Landshut knapp 50 und im Landkreis Landshut um die 100 Einsätze verzeichnet. Auch im Landkreis sind nach derzeitigem Stand wegen Schneebruchs rund 40 Kreisstraßen gesperrt. Über die Dauer wird jeweils vor Ort nach Sicherheitsaspekten entschieden. Die genaue Einsatzzahl kann erst im Nachgang detailliert erfasst werden. Viele Einsätze, die die Feuerwehren vor Ort von Anwohnern aufgenommen haben bzw. bei der Erkundung selbst festgestellt haben, fehlen in den aktuellen Auswertungen noch.
 
Seitens der Feuerwehr Landshut waren neben Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax die Löschzüge Stadt, Achdorf, Hofberg, Schönbrunn und Frauenberg zwischen 10:00 und 20:00 im Einsatz. Dazu war auch das THW Landshut an mehreren Einsatzstellen mit schwerem Gerät unterstützend tätig. Die Polizei unterstützte die Arbeit der Rettungskräfte mit mehreren Streifen.

Papiertonne in Brand gesetzt

LANDSHUT. In der Nacht von Samstag auf Sonntag entzündete bislang unbekannter Täter eine Papiertonn in der Niedermayerstraße. In der Folge wurde das Gebäude, zu dem die Tonne gehört durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen, weshalb ein Sachschaden im hohen 4-stelligen Bereich entstand. Der Brand wurde in der Folge durch FFW Landshut gelöscht. Die Polizei Landshut hat die Ermittlungen aufgenommen. Für sachdienliche Hinweise zu Tathergang und Täter erbittet diese Hinweise unter 0871/9252-0.

Während des Einkaufs geparkten PKW beschädigt

Landshut. Am Samstag wurde zwischen 14:00 und 14:30 Uhr, während des Einkaufs, der weiße Skoda eines 33-jährigen Landshuters vor einem Verbrauchermarkt im Rennweg beschädigt. Der Verursacher entfernte sich, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Landshut unter 0871/9252-0.

Seinen 70. Geburtstag konnte mit Konrad Hoin vor kurzem ein passives Feuerwehrmitglied des Löschzugs Siedlung feiern. Zu seinem Ehrentag gaben sich Stadtbrandrat Gerhard Nemela, der Vorsitzende der Landshuter Feuerwehr Andreas Kei, die amtierenden Siedlunger Zugführer Hermann Ertl und Anton Rieder sowie die Ehrenzugführer Gunther Trost und Gerhard Koglin die Ehre und statteten dem Jubilar einen Besuch mit kleinen Präsenten ab. Konrad Hoin war insgesamt 22 Jahre ehrenamtlich im Löschzug Siedlung aktiv und absolvierte in dieser Zeit insgesamt sieben Leistungsprüfungen. Er erhielt Ärmelstreifen für zehn und zwanzig Jahre aktive Dienstzeit und wurde 1984 zum Oberfeuerwehrmann befördert.

 

Eine bodenlose Sauerei, ein totales Versagen der Verwaltung, Dummheit, erbärmliches Verhalten, Unverantwortlich, Sabotage und vieles mehr geht zu Recht durch die Köpfe derer, die seit vielen Jahren für den Neubau einer Feuerwache 7 gekämpft haben.
In jedem Fall ist der Status der nun erreicht wurde nicht mehr akzeptabel!
Der Chef der Verwaltung, Alexander Putz (von Beruf Tiefbauingenieur) müsste jetzt sofort und rigoros handeln und beweisen, dass es Landshut nicht nur schlechter kann.
Seinen Wahlkampf-Slogan “Landshut kann es besser” nimmt ihm schon lange niemand mehr ab, der die Stadtpolitik seit dem 1.1.2017 aufmerksam verfolgt.
Nach einer Reihe von Rückschlägen und Versäumnissen ist er nun bei seinem persönlichen Waterloo angekommen.
Genau vor dieser Situation habe ich mehrere Jahre im Bausenat ständig gewarnt.
Sogar mein politischer Gegenspieler, der Fraktionsvorsitzende Stephan K. Gruber bestätigte am vergangenen Samstag, dass ich gebetsmühlenartig auf eine der größten Altlastenfläche in der Stadt hingewiesen haben. Während der letzten Jahre und vor allem nach dem Kauf der Fläche an der Oberndorferstraße hätte die Verwaltung genug Zeit gehabt eine verantwortliche Erkundung und gegebenenfalls Sanierung durch zu führen ohne eine Verzögerung des Neubaus der Feuerwache 7 zu verursachen.

Immer wieder habe ich gefordert rechtzeitig auf Altlasten zu untersuchen und die Zeit bis zum Baubeginn zu nutzen um Blindgänger, Kriegsschutt und seit den Untersuchungen von Dr. Kollmann vor ca. 20 Jahren auch die Verunreinigungen zu entfernen.
Aber nein, es hieß in einer Mischung aus Unfähigkeit, Überheblichkeit und Desinteresse immer wieder, dass alles im Blick sein und selbstverständlich alles bedacht werden! Unter zwei Oberbürgermeistern durfte die Verwaltung abwiegeln und sich zum Herrn der Lage aufspielen.
Mehrmals habe ich gefordert, dass verantwortliche Untersuchungen und Aushübe vorgenommen werden.
Aber im Gegenteil: zunächst übersieht man über 100 Gasflaschen, übersieht Asbestplatten im Einfahrtsbereich und nun stellt man fest, wovor ich seit Jahren warne.

Und wer ist der Leidtragende???
Der Löschzug Siedlung, das Ehrenamt und die Bürger in Landshut (z.B. finanzieller Mehraufwand für die Altlasten).

Das selbe gilt für die Feuerwache Hofberg:
Im November 2017 werden einstimmig im Stadtrat fünf Stellplätze beschlossen und die Verwaltung plant seit dem nur vier Stellplätze…

Für mich persönlich steht fest, dass in Landshut “Blindgänger” nicht nur am Bahnhof, sondern auch in Teilen der Verwaltung zu finden sind.

Jedenfalls ist es Zeit im Sinne der Feuerwehr und der Bürgerschaft endlich die Glacehandschuhe aus – und die Arbeitshandschuhe anzuziehen!

Herr Baudirektor Doll hat am Donnerstag bei der Einweihung der neuen Halle in der Hauptwache der Feuerwehr Landshut gesagt, dass ich ihn für die Belange der Feuerwehr nerve – das ist nun vorbei, jetzt werde ich zum Alptraum der Verwaltung und des OB!

Ein Kommentar von Rudolf Schnur, Stadtrat und Verwaltungsbeirat für die Feuerwehr