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Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut

Ein Kleinbrand im Küchenbereich eines Landshuter Möbelhauses ist am Samstagabend relativ glimpflich ausgegangen. Nach Geschäftsschluss wurde durch Angestellte eine Rauchentwicklung in einem Raum im obersten Geschoss gemeldet. Sicherheitshalber wurde wegen der Objektgröße ein größeres Aufgebot an Rettungskräften entsandt. Vor Ort konnte durch einen Atemschutztrupp der Brandherd schließlich im Lagerbereich der Küche lokalisiert werden. Der brennende Aschenbecher samt Zigarettenschachtel konnte schnell abgelöscht werden. Für die Entrauchung des Gebäudes wurde durch die Feuerwehr ein elektrischer Überdrucklüfter eingesetzt. Anschließend wurde die Einsatzstelle an Polizei und Objektverantwortliche übergeben. Zur Brandursache und zum Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Foto: Feuerwehr Landshut

Eine ausgedehnte Ölspur, die sich über die B11/15 durch die Harlander-, Stetthaimer- und Nikolastraße bis zur Berufsschule 1 zog, hat am Dienstagvormittag die Freiwillige Feuerwehr Piflas sowie zwei Löschzüge der Landshuter Feuerwehr zwei Stunden lang auf Trab gehalten. Die Ölspur wurde von einer defekten Hydraulikleitung eines Baggers verursacht und von den Einsatzkräften mit vielen Säcken Ölbindemittel abgestreut. Anschließend kam eine Kehrmaschine der Bauamtlichen Betriebe zum Einsatz. Während der Arbeiten kam es im direkten Arbeitsbereich der Einsatzkräfte immer wieder kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.

Am frühen Donnerstagabend kam es am Bahnhofsplatz auf Höhe des dortigen Busbahnhofes zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Fahrzeug – vermutlich durch den unglücklichen Aufprallwinkel – zur Seite hin umkippte. Der Fahrer des auffahrenden PKW wurde bei dem Unfall nicht eingeklemmt, konnte aber auch nicht selbstständig aus dem PKW klettern. Durch die Feuerwehr wurde das umgekippte Fahrzeug deshalb zuerst gesichert. Anschließend wurde die Frontscheibe entfernt und die Person gemeinsam mit den anwesenden Sanitätern schonend über ein so genanntes Spineboard über die Heckklappe aus dem Fahrzeug geholt. Beide alleine in den PKWs befindlichen Fahrer wurden von Rettungswägen in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie schwer die beiden Personen verletzt wurden, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Anschließend konnte die zwischenzeitlich komplett gesperrte Straße wieder freigegeben werden.

Der zweite große „Blaulichttag” der Landshuter Hilfsorganisationen wurde trotz des anfänglichen Regens noch ein voller Erfolg. Pünktlich um 10:00 gab Landshuts Oberbürgermeister und Schirmherr Alexander Putz vor dem Rathaus im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus der Politik und musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Landshuter Feuerwehr den Startschuss für fünf Stunden „Blaulicht und Martinshorn“. Gleich im Anschluss folgte um 10:30 die erste große Schauübung vor der Martinskirche. Dort wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und vier verletzten Personen, davon zwei eingeschlossen bzw. eingeklemmt, angenommen. Zum Einsatz kamen dabei neben einer Streife der Landshuter Polizei je ein Rettungswagen des BRK, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie das Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschzugs Münchnerau der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut. Gemeinsam wurde das anspruchsvolle Szenario dem Motto des Tages getreu „Wir retten gemeinsam“ routiniert abgearbeitet. Trotz des Regens hatten sich zu dieser Zeit bereits viele Besucherinnen und Besucher in der Landshuter Altstadt eingefunden, die sich auch im Folgenden nicht über mangelnde Unterhaltung beklagen konnten. Ein Tauchbecken hier, Polizeihunde im Einsatz dort, eine Sandsackchallenge, „Gummimännchen“ der Feuerwehr in Chemikalienschutzanzügen, viele ausgestellte Einsatzfahrzeuge und Schauübungen. Egal welcher spätere Berufswunsch der Kinder gerade aktuell war, es gab für Alle etwas zu sehen und zu bestaunen. Für die Landshuter Feuerwehr wurde es um 13:30 mit der zweiten Schauübung – einer Personenrettung über Drehleiter – am Ländtor wieder ernst. Angenommen wurde ein Arbeitsunfall auf dem Dach, bei dem eine Person durch einen Stromschlag bewusstlos wurde. Nach der Erstversorgung durch die Sanitäter kam schließlich die Drehleiter der Feuerwehr zum Einsatz, um die Person schonend vom Dach zu retten. Nachdem auch diese Übung erfolgreich über die Bühne gebracht wurde, klang der Tag mit vielen strahlenden Kinderaugen und interessierten Eltern ab 15:00 schließlich langsam aus. Eine Fortsetzung, soviel kann man schon vorweg nehmen, wird es sicherlich in den nächsten Jahren geben.

Foto: Klartext.LA
Fotos: Feuerwehr Landshut

22. August 2019 

Wir retten gemeinsam – Tag der Landshuter Hilfsorganisationen 

Landshuts Hilfsorganisationen präsentieren sich am 7. September 

zwischen 10:00 und 15:00 in der gesamten Altstadt und am Ländtorplatz 

Am Samstag den 7. September 2019 präsentieren sich die Landshuter Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Alexander Putz zwischen 10:00 und 15:00 in der Landshuter Altstadt sowie am Ländtorplatz der interessierten Öffentlichkeit. Freiwillige Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk, Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe, der Katastrophenschutz der Stadt Landshut, die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz mit der Wasserwacht zeigen in diesen fünf Stunden an meh-reren Stationen Auszüge ihres Könnens und ihrer Arbeitsweise, präsentieren zahlreiche Einsatzfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände sowie die umfassende Jugendarbeit der jeweiligen Organisationen. 

Allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern bietet sich an diesem Tag die einmalige Gelegenheit, diese Vielfalt an ehrenamtlichen und hauptberuflichen Hilfs- und Rettungsmöglichkeiten “live” zu erleben und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen. Die Hilfsorganisationen werden dabei in der Altstadt zwischen Rathaus und Spiegelgasse sowie im Bereich des Ländtorplatzes präsent sein. 

Der offizielle Beginn wird um 10:00 vor dem Rathaus mit den Grußworten von Oberbür-germeister und Schirmherr Alexander Putz sein. Bereits ab 09:45 spielt dort der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Landshut, der nach den Grußworten alle Ehrengäste und führenden Vertreter der Hilfsorganisationen zur Martinskirche „spielen“ wird, wo um 10:30 gleich die erste große Schauübung (Verkehrsunfall zwischen zwei PKW mit mehreren Verletzten) mit fünf beteiligten Hilfsorganisationen stattfinden wird. 

Wo ist was geboten? 

Während der fünf Stunden Veranstaltungsdauer werden sich in der Innenstadt zahlreiche Einsatzkräfte mit Fahrzeugen und Spezialgerät aufhalten. Im Bereich des Ländtores wird das Tauchbecken des THW Landshut mit Tauchern stationiert sein. Weiter zeigt das THW die Abstützung einer Hauswand und präsentiert gemeinsam mit der Wasserwacht in der Altstadt die Ausrüstung für die Wasserrettung. Dazu kann man an der bayernweiten „Sandsack-Challenge“ teilnehmen.

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut wird mit mehreren Fahrzeugen im Bereich der Altstadt und am Ländtor vor Ort sein, und dabei unter anderem Equipment für Gefahrgutunfälle präsentieren. Die Polizei wird am Vorplatz der Residenz sowie in der Residenz mit vielen Fachbereichen vor Ort sein, unter anderem auch mit einem Hubschraubersimulator. Im Innenhof der Residenz wird das Können der Polizeihunde vorgeführt. Der Kreisverband Landshut des Bayerischen Roten Kreuzes, der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe werden an mehreren Standorten in der Altstadt das gesamte Spektrum der medizinischen Notfallversorgung darstellen und vorführen. Dazu sind unter anderem ein Defibrillator sowie Spezialfahrzeuge zur Dekontamination von Verletzten und zur Bewältigung von Großschadensereignissen mit mehreren Verletzten mit vor Ort. Mit dabei ist auch der Herzenswunschkrankenwagen. Der Katastrophenschutz der Stadt Landshut und die Bundeswehr präsentieren sich ebenfalls in der Residenz. 

Im Bereich des Wetterhäuschens am Ländtor gibt es einen großen Infostand aller Jugendgruppen, an dem sich interessierte Jungen und Mädchen sowie deren Eltern und Angehörige über die vielfältigen Möglichkeiten der Mitwirkung in den verschiedenen Hilfsorganisationen informieren können. 

Weitere Auszüge (chronologisch) aus dem Programm: 

Nach der großen Schauübung wird der Spielmannszug am Ländtor um 11:00 nochmals ein kurzes Konzert zum Besten geben, ehe dann um 11:30 ebenfalls am Ländtorplatz der Essensverkauf aus der Feldküche der „Schnelleinsatzgruppe Verpflegung des BRK-Landshut“ beginnt. Der Erlös kommt dabei der ehrenamtlichen Arbeit zu Gute. Um 12:00 findet im Innenhof der Residenz eine erste Schauübung der Polizeihunde statt. Um 12:30 folgt eine Wasserrettungsübung auf der Isar, um 13:30 eine Drehleiterrettung der Feuerwehr am Ländtorplatz. Um 14:30 sind wieder die Diensthunde der Polizei in der Residenz zu Gange. Um 15:00 wird die Veranstaltung schließlich enden und der Abbau beginnt. 

Die Freiwillige Feuerwehr, die Polizei, das Technisches Hilfswerk, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Katastrophenschutz, die Bundeswehr und das Bayerische Rote Kreuz mit der Wasserwacht würden sich über zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger sehr freuen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

Fotos und Grafiken: Feuerwehr Landshut

Bis in die Mittagsstunden musste die Freiwillige Feuerwehr Landshut am heutigen Mittwoch viermal ausrücken. Neben einem brennenden Container am Parkplatz Mühleninsel und einer eiligen Türöffnung (eine Person war in der Wohnung gestürzt) beschäftigen zwei vergessene Essen auf dem Herd die Einsatzkräfte.

Zunächst kam es gegen 09:45 am Bismarckplatz zu einem Küchenbrand. Ein vergessenes Essen setzte dabei die komplette Küchenzeile in Brand. Die Bewohner konnten das Feuer mit einem Feuerlöscher weitestgehend alleine löschen, verletzten sich jedoch dabei. Nach Kenntnis der Feuerwehr mussten mehrere Personen zur näheren Untersuchung hinsichtlich einer Rauchgasinhalation mit dem Rettungsdienst in eine Klinik fahren. Für die Feuerwehr beschränkte sich die Arbeit auf Nachlöscharbeiten, die Entrauchung der Wohnung sowie eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera.
Rund eine Stunde später wurde die Feuerwehr durch einen Rauchwarnmelder in einem Mehrparteienhaus an der Porschestraße auf den Plan gerufen. Ein Nachbar hörte das Piepen des Melders und setzte den Notruf ab. Auch hier war ein vergessenes Essen die Ursache. Das angebrannte Essen wurde durch den Rauchmelder gerade noch rechtzeitig entdeckt. Die Feuerwehr musste die Wohnung lediglich belüften und konnte anschließend wieder abrücken.
Letztgenannter Einsatz ist erneut ein Beleg für die Wichtigkeit der Rauchwarnmelder in privaten Wohnobjekten. Auch in diesem Fall konnte damit größerer Schaden verhindert werden.

Am Mittwochmorgen wurde die Landshuter Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in einer im Keller befindlichen Registratur des Landshuter Klinikums alarmiert. Auf Grund des besonderen Objektes und der unklaren Lage wurde zur Sicherheit ein Großaufgebot an Rettungskräften in Marsch gesetzt. Vor Ort wurde von den ersten Kräften die Rauchentwicklung bestätigt und auch einzelne Melder der Brandmeldeanlage des Objektes hatten angeschlagen. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Haustechnik begann nun die umfangreiche Suche nach der Ursache. Da sich im Laufe des Einsatzes die Rauchentwicklung verflüchtigt hatte, hatten die Kräfte keinerlei Anhaltspunkte, wo die Ursache liegen könnte. Zur Sicherheit wurde deshalb der komplette Bereich intensiv mit mehreren Trupps und Wärmebildkameras durchsucht. Ebenso wurden sämtliche in der Nähe befindliche elektrischen Anlagen und Aufzüge kontrolliert. Nachdem diese Suche nach gut 90 Minuten weiter ohne Ergebnis verlief, wurde ein Großteil der Kräfte aus dem Einsatz genommen. Am Objekt wurde von den verbleibenden Kräften und der Haustechnik die Suche bis etwa 11:00 fortgesetzt, ebenfalls ohne Feststellung. Auch eine Nachschau gegen 13:00 verlief ohne Ergebnis. Das Objekt wurde daraufhin der Haustechnik übergeben. Der betroffene Bereich wird in den nächsten Stunden und Tagen durch die Betreiber weiter intensiv kontrolliert. Der medizinische Betrieb am Klinikum war zu keiner Zeit gefährdet. 

Anfang Juli konnte Ehrenzugführer Gunter Trost seinen 75. Geburtstag feiern. Anlässlich dieses Geburtstages konnte der Jubilar in seinem Heimatlöschzug Siedlung zahlreiche aktive und passive Kameraden sowie mehrere Ehrengäste begrüßen. Stadtbrandrat Gerhard Nemela überbrachte die Glückwünsche seitens der Freiwilligen Feuerwehr Landshut. Für den Löschzug Siedlung gratulierten die Zugführer Hermann Ertl und Anton Rieder. Mit den beiden Ehrenstadtbrandräten Elmar Schlittmaier und Erich Gahr sowie Ehrenzugführer Gerhard Koglin ließen es sich auch drei ehemalige Weggefährten Trosts nicht nehmen, dem Jubilar die Ehre zu erweisen. Für die Stadt Landshut überbrachte Verwaltungsbeirat und Stadtrat Rudi Schnur die Glückwünsche.

Gunter Trost kann auf ein bewegtes Leben innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut zurückblicken. Der 1944 geborene Jubilar trat zunächst 1962 in die Freiwillige Feuerwehr Adlkofen/Günzkofen ein, ehe er zum Jahreswechsel 1966/67 in den Löschzug Siedlung der FF Landshut eintrat. Dort wurde Trost schnell zu einer angesehenen Führungskraft und wurde schließlich 1983 zum stellvertretenden Zugführer gewählt. Dieses Amt hatte er dann 10 Jahre inne, ehe er 1993 zum Zugführer gewählt wurde. Diesen Posten übte Gunter Trost dann bis zu seinem Wechsel in den Passivenstand im Jahr 2004 aus. In seiner aktiven Dienstzeit absolvierte er sämtliche Leistungsprüfungen sowie eine Vielzahl an Führungslehrgängen und Fachausbildungen vor allem im Bereich Strahlenschutz, der Spezialaufgabe des Löschzugs Siedlung. Entsprechend seiner großen Verdienste um die Landshuter Feuerwehr und das Feuerlöschwesen im Allgemeinen wurden Gunter Trost auch mehrere Auszeichnungen bis hin zum Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz zu Teil. Bei der Weihnachtsfeier 2005 wurde er zum Ehrenzugführer der Landshuter Feuerwehr ernannt. Auch nach seinem Wechsel in den Passivenstand ist Gunter Trost der Landshuter Feuerwehr und ihrer Geschichte weiter treu verbunden. Unter Trosts Führung haben bereits diverse Hilfstransporte in die ukrainische Stadt Mukatschewo stattgefunden, zu dessen Feuerwehr die Landshuter Wehr nicht zuletzt durch den bei einem Besuch dort passierten tödlichen Unfall des damaligen Stadtbrandinspektors Hans Moratscheck eine besondere Beziehung pflegt.

Eine besondere Überraschung zum Geburtstag:  der Spielmannszug der Feuerwehr Landshut brachte ein Ständchen und gratulierte damit auf seine Art

Am Sonntag kam es zur Mittagszeit in der Landshuter Schönfeldstraße zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand. Dabei brannte eine Wohnung im 2. OG eines Mehrparteieinhauses nahezu vollständig aus. Die Bewohnerin konnte das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen, sie wurde soweit der Feuerwehr bekannt ist, mit einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
Für kurzzeitige Unklarheit sorgte am Anfang die genaue Örtlichkeit des Brandes. Gemeldet wurde der Brand zuerst in der Schönaustraße. Nach wenigen Minuten stellte sich dann heraus, dass das Brandobjekt am Ende der Schönaustraße am Übergang zur Schönfeldstraße lag und die Hausnummer des Objektes der Schönfeld und nicht der Schönaustraße zuzuordnen war. Dem auf der Durchfahrt befindlichen Mitteiler kann dabei in keinster Weise ein Vorwurf gemacht werden.
Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte dann eine starke Rauchentwicklung aus mehreren Fenstern im zweiten Obergeschoss fest. Ein über das Treppenhaus vorgehender Atemschutztrupp konnte zunächst wegen der enormen Brandausbreitung und der sich stauenden Hitze in der Wohnung nur schwer vorrücken. Parallel wurde mit der Drehleiter ein zweiter Atemschutztrupp zum Balkonfenster gefahren. Der Trupp öffnete dort gewaltsam die Balkontüre und begann ebenfalls mit Löscharbeiten. Die Wirkung der Löscharbeiten und die über die geöffneten Fenster entweichende Hitze erleichterten von nun an den vorgehenden Trupps die Arbeiten deutlich. Der sich über mehrere Zimmer erstreckende Brand konnte dann so schließlich Zug um Zug gelöscht werden. Gleichzeitig wurde mit der Überdruckbelüftung und der Entrauchung des Gebäudes begonnen. Um in der Brandwohnung alle Glutnester ablöschen zu können, musste ein Teil der Einrichtung aus der Wohnung gebracht werden.
Nach gut 90 Minuten konnten die ersten Einsatzkräfte nach und nach wieder zu ihren Wachen zurückkehren. Insgesamt waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela die Löschzüge Stadt, Achdorf, Siedlung und Schönbrunn mit etwa 45 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandwache und Nachkontrolle der Wohnung dauert aktuell noch an. Wodurch der Brand entstanden ist, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei hat vor Ort die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Die Brandwohnung ist unbewohnbar, andere Wohnungen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Bedanken möchte sich die Landshuter Feuerwehr bei den vielen Nachbarn, die spontan Wasser und Kaltgetränke für die Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt haben, die bei schweißtreibenden Temperaturen von um die 35 Grad gerne genommen wurden. Gerade für die eingesetzten Atemschutztrupps waren die Arbeiten bei diesen Temperaturen extrem anstrengend und kräfteraubend.