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Frauen-Union

Frauen-Union besucht das Schulmuseum in Ahrain

Die FrauenUnion Landshut Stadt besuchte das interaktive Schulmuseum in Ahrain. In diesem Museum kann man die Schulgeschichte von 1802 bis in die Neuzeit erleben. Das Museum wird wissenschaftlich begleitet von der Uni Passau, Regensburg und der Universität der Bundeswehr Neubiberg. Seine Eröffnung durch den Gründer Dr. Wilhelm Eggert-Vockerodt erfolgte 2012.

Die Damen der Frauen-Union unter Ihrer Kreisvorsitzenden Monika Voland-Kleemann wurden von Eva-Maria Laske, 2. Vorsitzende des Fördervereins Schulmuseums und ehrenamtliche Mitstreiterin begrüßt. Der Rundgang durch das Museum wurde zur Reise in die Vergangenheit. Laske erzählte eindrucksvoll von den Schulstunden im 19. Jahrhundert, als noch „Zucht und Ordnung“ während des Unterrichts herrschte. Von der Eselsbank bis zum Scheitlknien wurden alle Strafen gezeigt, inklusive des Tatzenstocks. Die Schulstube, wie sie 1945 bis 1964 aussah, war doch schon erheblich bequemer. Die Damen nahmen Platz in den Schulbänken und manch eine fühlte sich in diese Schulzeit zurückversetzt. Der anschließende Raum zeigt das Klassenzimmer der Neuzeit.

Viel gab es zu bestaunen. Von Griffeln bis Schreibfedern, von der Zeiger-Schreibmaschine Mignon bis zum Computer. Schulranzen in allen Größen und Farben erinnerten die Damen an die oft stundenlangen Schulwege, ohne Auto, bei Wind und Wetter und mit vollbepackten Ranzen, die auf die Schultern drückten.

Unterlagen waren zu bestaunen von Katharina Pringsheim, die 1901 als erste Frau in München das Abitur ablegte, oder von Dr. med. Adele Hartmann, die erste habilitierte Frau Deutschlands. Von allen Ministerpräsidenten, von Fritz Schäffer bis Markus Söder gibt es schulische Unterlagen. Sehr beeindruckenden war das Abiturzeugnis von Dr. Franz Josef Strauß, der in allen Fächern hervorragend stehen hatte, nur in Turnen gab´s ein lobenswert.

Nachdem sich die Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann mit einem Blumenstrauß bei Eva-Maria Laske für die Führung bedankt hatte, ging es zur Stärkung in ein nahegelegenes Gasthaus.

 

Foto: Frauenunion

Annette Kiermaier wurde in der Hauptversammlung der Frauenunion Ergolding wieder als Vorsitzende bestätigt. Annette Kiermaier gab einen Bericht über die Aktivitäten, betonte das gute Netzwerk und die Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden und informierte über Baumaßnahmen der geplanten Kindereinrichtung in Käufelkofen. Die Vorsitzende zeigte sich erfreut, dass die CSU Ergolding mit Martina Hammerl bereits eine Bürgermeisterkandidatin nominiert hat. Marktgemeinderätin Hammerl berichtete über kommunalpolitische Themen des Marktes Ergolding. Insbesondere ging sie auf die Finanzen des Marktes ein. Im Jahr 2019 werden von der Rücklage 12,2 Millionen Euro entnommen. Die Gewerbesteuereinnahmen sinken seit 2016 jedes Jahr um 2 Millionen Euro und im Jahr 2019 ist der Gewerbesteueransatz um vier Millionen Euro reduziert. Auch eine finanzstarke Gemeinde wie der Markt Ergolding muss wirtschaftlich und sparsam haushalten, um auch in Zukunft wichtige Investitionen sicherzustellen.  „So braucht es auch für alle kommunalen Einrichtungen ein Finanzkonzept für Ausgaben des laufenden Betriebes und für die Erhaltung der Gebäude.“ Es braucht die Betrachtung langfristiger Lebenszykluskosten statt nur anfänglicher Planungs- und Baukosten für gemeindliche Bauten. Entscheidend ist wie sich Ergolding die nächsten Jahrzehnte entwickeln wird. Jetzt werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Damit verbunden ist die Frage, wie groß Ergolding werden soll. Für jedes neue Baugebiet braucht es auch ein entsprechendes Verkehrskonzept und zum Beispiel einen zentralen Treffpunkt in Neubaugebieten. Martina Hammerl sieht auch eine gute Chance der Kommunikation mit einer Bürgersprechstunde im Markt Ergolding. Hammerl fand durchaus auch kritische Punkte an der Kommunalpolitik. Ein Konzept für Jugendliche, anstelle des geschlossenen Jugendtreffs, steht noch aus. Als „unvereinbar“ kritisierte sie, dass die Volkshochschule in Ergolding, die eigentlich parteiunabhängig sein müsse, gemeinsam mit dem Ortsverband der Freien Wähler eine Veranstaltung organisiert habe.

Jahreshauptversammlung der Frauen Union Landshut Stadt

Voland-Kleemann einstimmig zur Kreisvorsitzenden wiedergewählt

 

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Frauen Union Landshut Stadt standen turnusgemäß die Neuwahlen zur Vorstandschaft ab.

Neben den FU-Mitgliedern konnte Monika Vokand-Kleemann im „Zollhaus” auch den CSU-Kreisvorsitzenden und designierten OB-Kandidaten Thomas Haslinger, Toni Schöllhorn-Gaar von CSU-BWK sowie Dr. Dagmar Kaindl und Willi Hess als Vertreter der Stadtratsfraktion begrüßen.

Nach der Vorstellung des Geschäftsberichtes, einer Rückschau auf zahlreiche Aktivitäten und Vorankündigungen für 2019, erfolgte die Vorlage des Kassenberichtes und die Gesamtentlastung des bisherigen Vorstands.

Für die folgende Neuwahl stellten sich Haslinger und Schöllhorn-Gaar als Wahlhelfer zur Verfügung.

Monika Voland-Kleemann wurde einstimmig zur Kreisvorsitzenden wiedergewähl. Ihr zur Seite stehen jetzt Sonja Wachter und Ilona Pawlitschko. Schatzmeisterin bleibt Anna Maria Rösch, ebenso wurde Petra Möllerfrerk erneut zur Schriftführerin gewählt. Fünf  Beisitzerinnen werden den Vorstand unterstützen.

Der Kreisvorsitzende Thomas Haslinger sprach ein Grußwort mit Themen aus Stadtpolitik, Kommunal- und Europawahl.

Voland-Kleemann bedankte sich mit Rosen beim bisherigen Vorstand für die gute Zusammenarbeit und richtete einen eindringlichen Appell in die Runde mit Blick auf die Europawahl:

„ Bitte, gehen Sie am 26. Mai zur Wahl! Nutzen Sie auch die Briefwahl!“ Mit dem niederbayerischen Kandidaten Manfred Weber besteht die einzigartige Möglichkeit, die Stärke Bayerns auch in Europa mit dem höchsten Amt zu verknüpfen und Europa in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

 

Foto: Möllerfrerk

Bildtext: Vier geniale Frauen – vier Geschichten: Das Foto zeigt einen Plakatausschnitt des Klavierkonzerts am Samstag, 9. März, im Salzstadel sowie der Filmvorführung am Sonntag, 10. März, im Kinoptikum im Rahmen des Internationalen Frauentags. Kinoplakat @2018 tvbmedia productions – Berlin

Komponistinnen

Eine filmische und musikalische Spurensuche von Kyra Steckeweh und Tim van Beveren

Klavierkonzert und Film zum Internationalen Frauentag

Als die Leipziger Pianistin Kyra Steckeweh feststellte, dass ihr Repertoire eigentlich nur aus Musik von Männern bestand, begann sie nach Stücken von Komponistinnen zu suchen. Ihre Recherchen in Archiven, Bibliotheken und bei Verlagen förderten schnell eine Vielzahl fantastischer Klavierwerke zutage, die bis heute fast nie gespielt wurden. Die Musik lässt Kyra Steckeweh am kommenden Samstag, 9. März, um 17 Uhr, im Salzstadel (Steckengasse), am Klavier lebendig werden. Darüber hinaus wird am Sonntag, 10. März, um 11 Uhr, im Kinoptikum (Nahensteig 189) der Dokumentarfilm „Komponistinnen” gezeigt, der aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik entstand. Dieser beleuchtet die historischen und persönlichen Umstände, unter denen die Komponistinnen Mel Bonis, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Lili Boulanger im 19. und frühen 20. Jahrhundert ihre Werke geschaffen haben. Gemeinsam mit dem Berliner Filmemacher Tim van Beveren begibt sich Kyra Steckeweh auf eine Spurensuche nach Frankreich, Italien, Polen und Deutschland, sodass die Besucher am Ende dieser filmischen und musikalischen Reise fast das Gefühl haben werden, die Komponistinnen persönlich zu kennen.

Kyra Steckeweh und Tim van Beveren werden nach dem Konzert am Samstag für Fragen aus dem Publikum und für Diskussionen zur Verfügung stehen.

Informationen gibt es auch unter www.komponistinnen.com.

Die Frauen Union Landshut-Stadt lädt als Mitveranstalterin ein:

am 09. und 10.03.19

CSU-Frauen-Union Landshut-Stadt

Am Dienstag, 20.11.2018 um 19 Uhr im Nebenzimmer vom Riebl-Wirt, Freyung liest die Autorin Marianne Ach aus ihrem neuen Buch

„Von gestern eine Spur“.

Mit autobiographischen Romane hat Marianne Ach vor 10 Jahren auf sich aufmerksam gemacht. In ihrem neuen Roman gibt die Autorin Einblicke in die Gefühlswelt einer Frau, die schon mehrere Brüche erlebt hat.

Musikuntermalung: Rudi Lauschner, Saxophon.

Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen. Im Anschluss an die Lesung wird Frau Ach ihre Bücher signieren

 

Bild: Äbtissin Sr.M. Petra Artikus, Thomas Haslinger, Monika Voland-Kleemann, Rudolf Schnur (von links)

 

“Mein Weg zur Äbtissin”

Sr. M. Petra Artikus Gastrednerin bei Jahreshauptversammlung der FU Landshut Stadt

 

Die Frauen-Union Landshut Stadt traf sich zur Jahreshauptversammlung im Landshuter Zollhaus. Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann informierte über das vergangene Jahr, das auch durch den Bundestagswahlkampf stark geprägt war. Hier wurden Wahlkampfveranstaltungen, Infostände und Gespräche mit Kandidaten genannt.

Weiterhin zählte die Vorsitzende gemeinsame Aktivitäten mit den benachbarten Ortsverbänden aus Altdorf, Essenbach, Ergolding und Kumhausen auf sowie weitere Kontakte mit FUs aus Kehlheim, Burgthann und Murnau.

Thomas Haslinger, CSU Kreisvorsitzender und Rudolf Schnur, Fraktionsvorsitzender und Bezirkstagslistenkandidat sprachen ebenfalls ein kurzes Grußwort.

Auch im Jahr 2017 nahm die FU Landshut Stadt mit den Mentees Ilona Pawlitschko und Petra Möllerfrerk am Mentoringprogramm der FU Niederbayer teil, um in das politische Ehrenamt einzuführen. Voland-Kleemann, Mentorin, stellte in diesem Zusammenhang die Mentee 2018, Ebru Kansisz, vor.

Neben vielen anderen Aktivitäten über das Jahr, vom Impulsvortrag Anton Baron von Cettos, Vorsitzender Europa Union, im Januar über „Frauen mit Hut“ in Perlesreuth im Sommer bis zum Weihnachtsmarktbesuch zum Jahresende, war die 60-Jahr-Feier des Kreisverbandes Landshut Stadt der Höhepunkt in 2017. Als Ehrengast durfte der KV Frau Prof. Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europ. Parlaments und Vorsitzende der Frauen Union, begrüßen.

Ein Ausblick auf das Jahr 2018 durfte natürlich nicht fehlen: wieder gilt es im Landtagswahlkampf unterstützend mitzuwirken, ein Ausflug im Juni nach Wasserburg am Inn, eine Betriebsbesichtigung sowie Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Frauen im Dialog“ stehen auf dem Programm.

Nach der Vorstellung des Kassenberichtes durch Schatzmeisterin Anna Maria Rösch und die Entlastung des Vorstandes, dankte Voland-Kleemann für die Zusammenarbeit und leitete zum zweiten Teil des Abends über:

Äbtissin Sr. M. Petra Artikus vom Kloster Seligenthal gewährte unter dem Titel „ Mein Weg zur Äbtissin“ einen interessanten Einblick nicht nur in das Klosterleben und die geschichte der Zisterzienserinnen, sondern auch in ihren privaten Werdegang und Lebenslauf, sowie in die Entwicklung des Klosters und der Schulstiftung Seligenthal. Sie berichtete von der Prägung durch die tiefgläubige Familie, dem aufgrund eines evangelischen Vaters späten Eintritt in die katholische Kirche , dem Wunsch als Missionarin nach Bolivien zu gehen und der Entscheidung, eine Schulstiftung und auch einen Förderverein zu gründen, um den Fortbestand des Bildungszentrums Seligenthal zu sichern.

 

Monika Voland-Kleemann bedankte sich zum Abschluss bei allen Anwesenden und ganz besonders bei Äbtissin Sr.M. Petra Artikus.

 

-pm-

 

 

MEHRGENERATIONENHAUS IST NICHT GLEICH MEHRGENERATIONENHAUS

„FrauenUnion im Dialog“ – neue Reihe startet mit Besuch der AWO

 

FrauenUnion im Dialog“ heisst die neue Veranstaltungsreihe der Frauen Union Landshut-Stadt.

Es sollen in diesem Rahmen Institutionen, Vereine und Organisationen besucht und vorgestellt werden, die sich mit Alltagsthemen und Problemen von Frauen beschäftigen, aber nicht nur für und mit Frauen. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Die Reihe startete kürzlich mit dem Besuch des Mehrgenerationenhauses der AWO in der Ludmillastrasse.

Wer bisher dachte, Mehrgenerationenhaus bedeutet immer, dass verschiedene Generationen unter einem Dach wohnen, wurde eines Besseren belehrt. Denn das Mehrgenerationenhaus in der Ludmillastrasse ist kein Wohnhaus, sondern Begegnungs- und Vermittlungszentrum der verschiedenen Generationen und Gesellschaftsgruppen.

In einem Impulsvortrag stellte Sophia Schaaf, Mitarbeiterin der AWO, die verschiedensten und vielfältigen Einrichtungen und Angebote vor:

Ambulanter Pflegedienst, Demenzbetreuung, Tagespflege, Kindergarten und –krippe, das Frauenhaus, das Café, der Secondhandladen, Essen auf Rädern, Migrationsberatung, Sprachkurse, Trennungsberatung,“ Mitten im Leben„ des Evang. Bildungswerks für Frauen über 50.

Dazu kommen noch die Freizeit- und Bildungsangebote für Jedermann durch externe Aktive.

Das Ehrenamt ist in diesem Zusammenhang ganz wichtig. Eigeninitiativen sind willkommen. Die AWO stellt Räumlichkeiten zur Verfügung, eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

 

Doch die AWO stößt in der Ludmillastrasse an ihre Grenzen, wie die etwa 15 Frauen bei der folgenden Führung durch die Räumlichkeiten der Tagesbetreuung und des Kindergartens schnell bemerkten.

Auch das anderweitig untergebrachte Frauenhaus platzt aus allen Nähten. Leider ist der Bedarf dort weiter hoch.

An dieser Stelle kam die Frage der Finanzierung auf. Es gibt im Grunde drei Säulen:

Soziale Verbände, staatliche Gelder und Spenden. Die einzelnen Einrichtungen und Angebote werden jeweils mit unterschiedlicher Gewichtung der drei Säulen unterstützt, wobei die Spenden den geringsten Anteil haben. Bund und Kommunen teilen sich die staatliche Förderung, jedoch zeitlich begrenzt. So ist man auch auf Kooperationen angewiesen, hier in Landshut z.B. mit ebmpabst oder der Fa.Dräxlmeier.

Über die Spendenplattform „Betterplace“ versucht man zudem spezielle Anschaffungen und Projekte mitzufinanzieren.

Die AWO ist hier stellvertrend für viele andere soziale Einrichtungen dieser Art.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage www.awo-landshut.de

Informationen zur FU Landsut-Stadt unter www.fu-bayern.de/verbaende/landshut

 

pm

CSU will Leistungen von allen Müttern anerkennen

 

Frauen-Union diskutiert mit MdB Oßner: Plädoyer für das Betreuungsgeld

 

Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) hat sich mit der Frauen-Union (FU) im Landkreis Landshut im Restaurant Bernlochner in Landshut über Familien- und Rentenpolitik ausgetauscht. Dabei zog er eine Bilanz zur Einführung des Elterngeld Plus und zum Ausbau der Kinderbetreuung. Gleichzeitig sprach er sich für eine Ausweitung der Mütterrente aus.

 

Die unionsgeführte Bundesregierung hat laut Oßner einiges für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht. Durch die Einführung des Elterngeldes Plus sei die Kombination von Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit attraktiver geworden. Allein für das laufende Jahr stehen 6,4 Milliarden Euro für Elterngeldzahlungen in Deutschland bereit. Der Bund habe zudem den Ausbau der Kindertagesstätten massiv vorangetrieben. „Bereits beschlossen ist, dass bis 2020 die Mittel für mehr Kita-Plätze noch einmal um rund 1,1 Milliarden Euro aufgestockt werden“, sagte Oßner. Zusätzlich stelle der Bund den Ländern jährlich 845 Millionen Euro für Betriebskosten zur Verfügung. „Im laufenden und im kommenden Jahr wird diese Unterstützung jeweils nochmal um 100 Millionen Euro erhöht.“

 

Nach der anstehenden Bundestagswahl will die Union bei einem Wahlerfolg die Familienförderung weiter ausbauen, wie Oßner erklärte: „CDU und CSU planen eine deutlich stärkere Unterstützung von Familien, als wir sie in den vergangenen Jahrzehnten hatten.“ Die Union wolle ein Baukindergeld in Höhe von 12 000 Euro pro Kind für Paare einführen und das Kindergeld um 25 Euro pro Kind erhöhen. Eine Forderung aus dem Bayernplan – dem Wahlprogramm der CSU – ist die Mütterrente II – also die volle rentenrechtliche Anerkennung von Kindererziehungszeiten für Mütter von Kindern, die vor 1992 geboren sind. „Da geht es um die Anerkennung der Leistung, die diese Frauen für unsere Gesellschaft erbracht haben.“

 

Die Union strebe darüber hinaus zusätzliche Verbesserungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. „Da wollen wir den Eltern weiterhelfen, ohne bestimmte Lebensmodelle zu bevorzugen und Mann und Frau ganz aus der Verantwortung für die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zu nehmen“, betonte Oßner. Dabei stehe Bayern zur Auszahlung des Betreuungsgelds im Gegensatz zu den anderen Bundesländern. „Das ist eine klare Wertschätzung für die Erziehungsleistung innerhalb der Familie.“ Außerdem sei das CSU-geführte Bayern das einzige Bundesland, das Familien mit einem Landeserziehungsgeld fördere. FU-Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker unterstützte Oßner abschließend: „Die CSU ist klar die Familienpartei und diese Politik soll im Bund weiter fortgesetzt werden.“

 

 

Bildtext:

Die Mitglieder der Frauen-Union um FU-Kreisvorsitzende Anna Wolfsecker (Vierte von rechts) tauschten sich mit Bundestagsabgeordnetem Florian Oßner über die Bilanz der Bundesregierung – vor allem in der Familienpolitik – aus und blickten auf die Bundestagswahl voraus.