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Förderung der Selbsthilfegruppen

Bildtext: Vertreter des Beirats der AOK Landshut mit den Gastgebern der Schlossklinik

 

Der Beirat der AOK Direktion Landshut tagte am 14. März in der Schlossklinik Niederhatzkofen in Rottenburg. Das Gremium setzt sich aus Vertretern der Versicherten und Arbeitgeber zusammen.

 

Die Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende, Frau Dr. Marlis Flieser-Hartl, begrüßte das Gremium der AOK Direktion Landshut und freute sich über deren Wahl des Tagungsortes. Sie stellte den neuen Chefarzt der Klinik, Dr. Peter Euler vor und den Standortvertreter Thomas Rohrmeier und erklärte die Bedeutung der Schlossklinik und Schloss-Reha für die Region durch die medizinische Versorgung, aber auch als Arbeitgeber. 1994 wurde die Schlossklinik als erste bayerische Klinik für Geriatrische Rehabilitation unter dem Dach der LAKUMED-Kliniken eingerichtet. Kürzlich wurde die Schlossklinik in die Focus-Liste der besten Rehakliniken Deutschlands aufgenommen. Dr. Flieser-Hartl sieht dies als Anerkennung für die gute Arbeit, die von allen Mitarbeitern in der Klinik zum Wohl der Patienten geleistet wird. Voraussetzung hierfür sei auch die gute Einbindung der Schlossklinik und Schloss-Reha Rottenburg in das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung und die Unterstützung durch den Landkreis.

Der Beiratsvorsitzende, Johann Kaltenhauser, bedankte sich bei den Gastgebern und stellte die Tätigkeiten und Aufgaben des Beirats der Direktion Landshut vor. Direktor Richard Kirmaier informierte über die Gesundheitskasse vor Ort und über die Geschäftsstelle in Rottenburg, die im Sommer letzten Jahres in neue Räumlichkeiten gezogen ist, um für die Versicherten den Service zu optimieren und die Geschäftsstelle behindertengerecht zu erreichen.

Ein Tagesordnungspunkt der Beiratssitzung war die Förderung der Selbsthilfegruppen. Die AOK Direktion Landshut unterstützt die Selbsthilfegruppen in diesem Jahr mit insgesamt 29.000 Euro, um 2.000 Euro mehr als im Jahr 2017. Ein Teil des Förderbudgets geht an den Runden Tisch bei der Selbsthilfekontaktstelle Niederbayern, der Rest dient zur Förderung von Projekten der Selbsthilfegruppen im kassenindividuellen Bereich der Direktion Landshut.

Die Sitzung wurde mit einem informativen Rundgang durch die Schlossklinik und die Schloss-Reha beendet.

 

Urhebervermerk: AOK Landshut

AOK unterstützt die Selbsthilfegruppen

 

Die AOK in Landshut fördert die Selbsthilfe mehr als je zuvor.

Sie stellt 27.000 Euro in diesem Jahr für Selbsthilfegruppen in der Region Landshut bereit. Das ist im Vergleich zu vor fünf Jahren ein Plus von fast 70 Prozent. Im vergangenen Jahr erhielten bereits 70 Selbsthilfegruppen vor Ort finanzielle Unterstützung von der AOK, bayernweit waren es rund 2.300. „Selbsthilfegruppen sind wichtige Anlaufstellen für chronisch kranke Menschen und deren Sorgen und Nöte“, sagt Richard Kirmaier, Direktor der AOK in Landshut. Gemeinsam in der Gruppe stärken und sich gegenseitig unterstützen, Informationen austauschen und Erfahrungen sammeln: Das trägt dazu bei, die Krankheit besser zu bewältigen und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen.

Von dem Förderbudget in Höhe von 27000 Euro gehen rund 18.000 Euro an den „Runden Tisch“ der Selbsthilfekontaktstelle Niederbayern. Über die Vergabe der restlichen 9.000 Euro und des nicht vom runden Tisch verbrauchten Betrages entscheidet die Direktion Landshut. Bei Einzelförderungen über 500 Euro beschließt der Beirat der Direktion Landshut bzw. falls über die Förderung außerhalb der Sitzungstermine entschieden werden muss, die beiden Vorsitzenden Hans-Dieter Schenk und Johann Kaltenhauser.

Die AOK unterstützt mit ihren Fördersummen Projekte und Aufwendungen für gesundheitsbezogene Aktivitäten der Selbsthilfegruppen. Kosten für Büroausstattung und -materialien, Flyer etc., die für die ehrenamtliche Arbeit einer Selbsthilfegruppe notwendig sind, können ebenfalls finanziell gefördert werden. Darüber hinaus hilft die AOK in Landshut bei der Organisation von Veranstaltungen. Art und Umfang der Förderung richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf im konkreten Einzelfall. „Hier ist jeder Euro gut angelegt, denn das Engagement von Selbsthilfegruppen ist mittlerweile ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen“, erklärt der Beiratsvorsitzende Hans-Dieter Schenk.

Wer eine gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppe leitet und für seine Aktivitäten finanziellen Bedarf sieht, kann sich an Evi Wimberger wenden. Sie ist Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen bei der AOK in Landshut, zu erreichen unter der Telefon-Nummer 0871 695-107. Weitere Informationen für Selbsthilfegruppen gibt es bei Kornelia Thomanek-Kotios von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Landshut bei der Diakonie in Landshut unter www.selbsthilfe-landshut.de sowie bei Marianne Schwaiger und Ursula Buchner von „Hand in Hand“, Selbsthilfegruppen e.V. Landshut unter www.hand-in-hand-Landshut.de.