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Flughafen München GmbH

Neue Straßenführung im Osten des Airports wird jetzt für den Verkehr freigegeben

  • Verdoppelung der Kapazität des Straßennetzes im Osten des Airports
  • Flughafen investiert rund 30 Millionen Euro in Infrastrukturmaßnahme
  • Ausbauprojekt im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen abgeschlossen

Deutliche Verbesserung der Verkehrsqualität für Passagiere, Berufspendler und Besucher aus dem Flughafen-Umland, die den Münchner Airport über den sogenannten Flughafenzubringer Ost ansteuern: Durch die Verlängerung des Südrings und der Erdinger Allee (Staatsstraße 2584) im Nordosten des Airportgeländes sowie den vierstreifigen Ausbau des Flughafenzubringers zwischen der Kreisstraße ED 5 und der Flughafentangente Ost wird die Kapazität des Straßennetzes in diesem Bereich verdoppelt. Im Rahmen des Bauprojektes „Ausbau Flughafenzubringer Ost“ wurden innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre über sechs Kilometer neue Straßen und vier Brückenbauwerke errichtet. Vom morgigen Donnerstag, den 10. Dezember an, steht die optimierte Anbindung den Verkehrsteilnehmern zur Verfügung. Die Flughafen München GmbH (FMG) hat insgesamt rund 30 Millionen Euro in dieses Straßenbauprojekt investiert.

Jost Lammers, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung begrüßt die neue Verkehrsführung im Osten als einen wichtigen Meilenstein bei der Verbesserung der Anbindungsqualität des Airports: „Damit werden die täglichen Staus und Verzögerungen auf den östlichen Zufahrtswegen, unter denen so viele Verkehrsteilnehmer zu leiden hatten, hoffentlich ein Ende haben. Ich freue mich sehr darüber, dass wir diese wichtige Ausbaumaßnahme trotz der Covid-19-Krise im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen abschließen konnten.“

Albert Füracker, bayerischer Finanzminister und FMG-Aufsichtsratsvorsitzender, betonte anlässlich der Eröffnung: „Der erfolgreiche Abschluss dieses wichtigen Infrastrukturprojekts ist ein gutes Signal für den Flughafen und die Region. Die verbesserte Anbindung hilft dem Flughafen, nach der Krise wieder durchstarten zu können.“

Der Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer ergänzt: „Ich freue mich, dass es wieder ein Stück weit besser gelungen ist, das Umland an den Flughafen anzubinden und den Verkehrsfluss, besonders zu den Stoßzeiten, zu entzerren. Ich bin zuversichtlich, dass sich überdies mit dem geplanten S-Bahn-Ringschluss noch deutliche weitere Verbesserungen erzielen lassen, wenn der Verkehr zusätzlich von der Straße auf die Schiene verlagert wird.“

Der Ausbau wurde in zwei Bauabschnitten realisiert. Für den ersten Teilabschnitt – die Verlängerung des Südrings und ein Brückenbauwerk – zeichnete die Arbeitsgemeinschaft Rädlinger verantwortlich. Die Verlängerung der Erdinger Allee, der vierstreifige Ausbau des Flughafenzubringers, die höhenmäßige Anpassung der Kreisstraße ED 5 sowie drei Brückenbauwerke wurden von der Arbeitsgemeinschaft Richard Schulz/Assner durchgeführt. Für die Baumaßnahmen waren insgesamt 220.000 Kubikmeter Erdbewegungen erforderlich – das entspricht rund 22.000 Lkw-Fuhren. Flankierend zur Straßenführung wurden drei Hektar Grünflächen angelegt und rund 7.500 Gehölze gepflanzt.

Foto/Grafik: Flughafen München GmbH

Unter dem Motto „Christmas in the Air“ möchte der Münchner Airport seinen Kunden eine weihnachtliche Freude in diesen ungewöhnlichen Zeiten bereiten. Im Rahmen des Gewinnspiels werden vom 27. November bis zum 26. Dezember 2020 insgesamt zehn Gutscheine verlost.

Alle drei Tage winkt eine neue Gewinnchance – Mitspieler können sich auf tolle Flugpreise von Airline-Partnern wie Condor, Air Dolomiti und KLM freuen.
Die Fluggesellschaften haben Reisen für zwei Personen ab München zu europäischen Zielen als Preise ausgeschrieben.

Mit ein bisschen Unterstützung des Christkinds könnte sogar der Hauptpreis in greifbare Nähe rücken: zwei Flüge ab München in der Business Class von Turkish Airlines via Istanbul zu einem beliebigen Ziel, das der Gewinner selbst aussuchen dürfen.

Wer dabei sein will, einfach ab dem 27. November regelmäßig unter www.munich-airport.de/christmas-in-the-air vorbeischauen und miträtseln!

Pressebild (34/2020), Copyright: Flughafen München GmbH, Unternehmenskommunikation

Passagierabfertigung im Terminal 1 wird bis auf weiteres eingestellt:

  • Ab 1. Dezember erfolgen alle An- und Abreisen über Terminal 2
  • Terminalnahe Parkmöglichkeiten im P20 und P26

Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen infolge der Covid-19-Pandemie haben die Fluggesellschaften mit dem Beginn der Winterflugplanperiode ihr Flugangebot auch am Münchner Flughafen noch weiter reduziert. Deshalb wird die Passagierabfertigung im Terminal 1 bis auf weiteres eingestellt. Ab dem 1. Dezember 2020 erfolgen alle An- und Abreisen über Terminal 2. Auch die Gepäckausgabe für sämtliche Flüge wird im Terminal 2 durchgeführt. Der Check-in für die üblicherweise im Terminal 1 ansässigen Airlines findet dann auf der Ankunftsebene (Ebene 03) im Terminal 2 statt.

Mit dem Auto anreisenden Gästen stehen beim Terminal 2 die Parkhäuser P20 und P26 zur Verfügung. Informationen zu allen Parkangeboten am Münchner Flughafen können unter www.parken.munich-airport.deabgerufen werden.

Ausführliche Informationen über das Reisen in der Pandemie bietet der Flughafen auf seiner Website https://www.munich-airport.de/wecare . Hier erfahren Fluggäste auch, welche Restaurants am Airport gegenwärtig Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten und welche Läden geöffnet sind: https://www.munich-airport.de/we-are-open

Auch eine fortlaufend aktualisierte Aufstellung aller Ziele, die aktuell vom Münchner Flughafen aus erreichbar sind, ist auf der Website des Airports abrufbar: www.munich-airport.de/aktuelle-ziele

Die Pressemitteilung finden Sie auch online in unserem Newsroom.

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Foto: Flughafen München GmbH

Auf der Strecke von München nach Hamburg:

Pilotprojekt gestartet: Erster Flug, bei dem alle Passagiere zuvor negativ getestet wurden, hebt ab

Heute Vormittag ist in München der erste Lufthansa Flug, bei dem alle Passagiere zuvor negativ auf Covid-19 getestet wurden, nach Hamburg gestartet: LH2058, der München um 9.10 Uhr verließ, markiert den Beginn von Covid-19 Antigen-Schnelltests auf zwei täglichen Flügen zwischen den beiden Metropolen. Nach erfolgtem Test bekamen die Kunden innerhalb von kurzer Zeit ihr Testergebnis per Push-Nachricht und E-Mail. Alle Gäste des heutigen Flugs wurden negativ getestet und konnten ihren Weg nach Hamburg antreten. Auch auf dem zweiten täglichen Flug, LH2059 von Hamburg nach München, waren alle Testergebnisse negativ.

In enger Zusammenarbeit mit dem Münchner und Hamburger Flughafen sowie mit den Biotech-Unternehmen Centogene und dem medizinischen Versorgungszentrum der Medicover Gruppe, MVZ Martinsried, bietet die Airline ihren Kunden die Möglichkeit, sich vor Abflug der beiden täglichen Flüge kostenlos auf Covid-19 testen zu lassen. Fluggäste, die sich nicht testen lassen möchten, werden ohne Zusatzkosten auf einen Alternativflug umgebucht. Erst bei Vorliegen eines negativen Ergebnisses wird die Bordkarte freigeschaltet und der Zutritt zum Flugsteig ermöglicht. Alternativ können Fluggäste einen negativen PCR-Test, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Lufthansa kümmert sich um den kompletten Schnelltestablauf. Für den Fluggast entstehen keine Extrakosten. Er muss sich lediglich im Vorfeld registrieren und etwas mehr Zeit vor Abflug einplanen.

Ola Hansson, CEO Lufthansa Hub München, sagt: „Wir wollen für unsere Kunden die weltweiten Reisemöglichkeiten bei höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards wieder erweitern. Erfolgreiches Testen ganzer Flüge kann hierfür ein wichtiger Schlüssel sein. Mit unseren heute erfolgreich gestarteten Testflügen sammeln wir wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Schnelltests.“

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH ergänzt: „Der Probelauf mit den Antigen-Schnelltests auf ausgewählten Flügen der Lufthansa ist ein positives und wichtiges Signal für die Branche. Über die umfangreichen Hygienemaßnahmen hinaus, die Flughäfen und Airlines schon jetzt für die Passagiere bereithalten, bieten diese Tests ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Damit könnte künftig – wenn entsprechende internationale Vereinbarungen getroffen werden – auch ein grenzüberschreitender Reiseverkehr ohne obligatorische Quarantäneverpflichtung wieder möglich werden.“

Flugpassagier Wolfgang Gogeissl laesst sich vor Antritt seines Flugs im Lufthansa-Testcenter im Terminal 2 mittels eines Schnelltests auf SARS-CoV-2 testen / Tested Flight / Lufthansa / Flughafen Muenchen / Muenchen / 12.11.2020
Foto: Stephan Goerlich / FMG

 

Für einen Passagierbus mit generator-elektrischem Antrieb wurde der diesjährige Innovationspreis des Verbandes der deutschen Gaswirtschaft vergeben. Bei der Preisverleihung in Berlin wurden die beiden verantwortlichen Projektleiter Tobias Prechtl [links) vom Servicebereich Technik der Flughafen München GmbH sowie Dr.-lng. Markus Ostermeier (rechts) von der CM Fluids AG geehrt, die gemeinsam das Vorhaben entwickelt und erfolgreich am Flughafen München umgesetzt haben. Für den Vorsitzenden der Jury, Prof. Dr. Frank Behrendt von der TU Berlin, gilt der Passagierbus am Flughafen München als ein gutes Beispiel, wie durch eine innovative Umrüstung von Diesel auf Biomethan ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Energiewende gelingen kann.

Foto: Anne Freitag, Zukunft Erdgas

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Nachhaltige Mobilität:

Flughafen München erhält Innovationspreis für einen mit Biogas betriebenen Passagierbus

  • Erfolgreiche Umrüstung eines Passagierbusses
  • CO2-neutraler Betrieb durch regeneratives Biomethan
  • Innovationspreis für klimaneutrales Antriebskonzept

Große Anerkennung für ein Konzept zur ressourcenschonenden Fluggastbeförderung am Münchner Flughafen: Der Verband der deutschen Gaswirtschaft hat einen Pilotversuch mit einem mit flüssigem Methan betriebenen Passagierbus mit seinem diesjährigen Innovationspreis in der Kategorie „Mobilität & Verkehr“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im „House of Innovation“ in Berlin statt. Der Münchner Flughafen entwickelte das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Start-up „CM Fluids“ aus Rohrbach. Gemeinsam mit weiteren Partnerunternehmen haben die Preisträger ein besonders innovatives Antriebskonzept für Passagierbusse verwirklicht und damit erfolgreich „Ideen für eine nachhaltige und umweltbewusste Mobilität der Zukunft“ umgesetzt.

Bei dem Pilotprojekt am Flughafen München ist ein ursprünglich mit Diesel betriebener Passagierbus aus der Fahrzeugflotte des Airports auf einen klimaschonenden Antrieb mit flüssigem Methan umgestellt und damit zukunftsfit gemacht worden. Mit dem patentierten Antriebskonzept „CMF drive“ erhielt der Bus einen generator-elektrischen Antrieb. Der Passagierbus wird durch einen Verbrennungsmotor angetrieben und künftig mit regenerativ erzeugtem Biogas betankt. Die vom Motor erzeugte Energie wird in einer Pufferbatterie zwischengespeichert, die wiederum die elektrische Antriebsachse des Busses mit Strom versorgt. Nach der erfolgreichen Umrüstung fährt der Bus besonders energieeffizient und mit Biomethan betankt sogar klimaneutral.

Gerade bei Passagierbussen mit langen Betriebszeiten oder häufigen Starts und Stopps, wie beim Einsatz auf dem Vorfeld des Münchner Flughafens, werden die Vorteile des CMF drive Systems deutlich: Bremsenergie wird rückgewonnen und ebenfalls in der Pufferbatterie zwischengespeichert. Eine Tankfüllung reicht dabei im Gegensatz zu herkömmlichen Elektrobussen bis zu 800 Kilometer weit.

Für die Jury der deutschen Gaswirtschaft unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Frank Behrendt, Leiter des Fachgebiets Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien an der Technischen Universität Berlin, leistet das Gemeinschaftsprojekt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: „Mit der Umrüstung von Diesel auf Biomethan bietet CM Fluids eine einmalige Lösung, die sowohl wirtschaftlich sinnvoll ist als auch die Abgaswerte auf nahezu null reduziert. Der Flughafen München wird damit zum Pionier in Sachen Klimaschutz auf dem Vorfeld.“

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement für einen nachhaltigen Flughafenbetrieb mit dem Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft honoriert wurde. Hier haben findige Ingenieure ein Vorzeigeprojekt entwickelt, das vielen kommunalen Verkehrsbetrieben als Blaupause dienen könnte. Die Umrüstung von Fahrzeugen aus dem Bestand ist zum einen wirtschaftlich und erspart teure Neuanschaffungen, zum anderen wird auf diese Weise regional erzeugtes Biomethan aus unserem Umland direkt am Airport verbraucht.“

Die schrittweise Umstellung der Fahrzeugflotte auf erneuerbare Energien passt hervorragend zur Klimastrategie des Münchner Flughafens. Bewährt sich das Konzept auch im Alltagsbetrieb, sollen weitere Passagierbusse umgerüstet werden. Der Flughafen München arbeitet an der Umsetzung einer Vielzahl technologischer Maßnahmen, um spätestens bis zum Jahr 2030 einen CO2-neutralen Betrieb des Flughafens zu erreichen.

Im Video von CM Fluids wird das Antriebskonzept erläutert: https://www.youtube.com/watch?v=Al30b5vofHE&vl=de.

Foto: Flughafen München GmbH, PM 47/2020, Anne Freitag, Copyright: Zukunft Erdgas

Nach Überwindung der pandemiebedingten Krise:

Flughafen München und Lufthansa wollen Luftverkehrsdrehkreuz weiterentwickeln

Die Flughafen München GmbH (FMG) und die Deutsche Lufthansa AG (DLH) haben ihre strategische Zusammenarbeit am Standort München zuletzt im Dezember 2019 in einer gemeinsamen Absichtserklärung festgeschrieben. Vor dem Hintergrund der dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben beide Seiten jetzt eine zusätzliche Vereinbarung getroffen, in der die langfristige Weiterentwicklung des Münchner Airports als Drehkreuz des interkontinentalen Luftverkehrs ausdrücklich bekräftigt wird.

In einer Ergänzung zur gemeinsamen Absichtserklärung aus dem letzten Jahr wird jetzt ausgeführt, dass die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise die Verkehrsentwicklung über mehrere Jahre nachhaltig beeinflussen werden. Ungeachtet dessen bekennen sich beide Partner im Sinne einer übereinstimmenden Strategie dazu, den Standort München nach Bewältigung der Krise als interkontinentales Umsteigedrehkreuz weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wird – in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Coronakrise – ab 2024 die Wiederherstellung der im Jahr 2019 von der Lufthansa in München vorgehaltenen Flottenstärke angestrebt. Lufthansa will dann wieder mit bis zu 30 Langstreckenflugzeugen und einem entsprechenden Europanetzwerk für eine effiziente Anbindung des Münchner Airports an das weltweite Luftverkehrsnetz sorgen. Langfristig bleibt überdies auch der Ausbau des Satellitenterminals durch einen sogenannten T-Stiel ein Ziel der Zusammenarbeit beider Partner.

In der Zusatzvereinbarung verständigen sich beide Partner darüber hinaus auch auf eine künftige Verwendung von Sustainable Aviation Fuel (SAF). Der Einsatz des synthetischen, klimaneutralen Treibstoffs für die am Flughafen München stationierte Flotte der Lufthansa soll gezielt gefördert und zeitnah ermöglicht werden. Auch unter den gegenwärtigen Bedingungen wollen beide Unternehmen an ihren Zielen beim Umwelt- und Klimaschutz festhalten.

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, sieht in der aktuellen Vereinbarung ein wichtiges Bekenntnis zum Luftverkehrsstandort München: „Wir werden die vor uns liegende Durststrecke gemeinsam durchstehen und auch beim anschließenden Wiederaufbau unsere Kräfte bündeln. Mit der jetzt getroffenen Vereinbarung haben der Flughafen und die Lufthansa deutlich gemacht, dass das Drehkreuz München auch in Zukunft ein verlässlicher Aktivposten in der europäischen Verkehrsinfrastruktur bleiben wird.“

Carsten Spohr, CEO der Lufthansa Group, ergänzt: „Wir stehen ohne Wenn und Aber zu unserem Premium-Drehkreuz in München. Gemeinsam mit dem Flughafen haben wir in den vergangenen Jahren sehr viel erreicht und wir haben noch viel vor. Auch in der Krise beweist sich unsere enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. So werden wir auch diese schwere Zeit der Pandemie partnerschaftlich bewältigen. Für unsere Kunden wollen wir Europas besten Flughafen weiterentwickeln und die über 20-jährige Münchner Erfolgsgeschichte fortschreiben.“

Foto: Flughafen München GmbH
www.munich-airport.de
 

Passagieraufkommen liegt nach neun Monaten nur bei rund 30 Prozent des Vorjahresniveaus

  • 61 Prozent weniger Starts und Landungen in den ersten drei Quartalen
  • Auswirkungen im Frachtverkehr sind geringer als in der Passage
  • Münchner Flughafen erwartet für das Jahr 2020 zwölf Millionen Fluggäste

Trotz einer leichten Erholung im dritten Quartal bleiben die Verkehrszahlen des Münchner Flughafens aufgrund der weltweiten Auswirkungen der Covid-19-Pandemie nach den ersten neun Monaten weit unter den Vergleichswerten des vergangenen Jahres. Das Passagieraufkommen sank von Januar bis September in München um rund 27 Millionen auf etwas mehr als zehn Millionen und lag damit um knapp 73 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um knapp 200.000: Bisher wurden im laufenden Betriebsjahr rund 123.000 Flugbewegungen gezählt – ein Minus von 61 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei rund 116.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert etwa halbiert.

Wie drastisch sich die Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung des Münchner Flughafens auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen der letzten sechs Monate deutlich: In den Monaten April und Mai, in denen der Flugverkehr in München fast zum Erliegen kam, wurden am Airport insgesamt lediglich 60.000 Fluggäste gezählt – weniger als ein Prozent des Vorjahresaufkommens. Mit der schrittweisen Lockerung der Reisebeschränkungen innerhalb der Europäischen Union zog der Verkehr in den Folgemonaten spürbar an und erreichte während der bayerischen Sommerferien knapp 20 Prozent des Vorjahresniveaus. So nutzten im August 2020 rund 880.000 Fluggäste die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe. Durch die Ausweisung von immer mehr Risikogebieten und die damit verbundenen Einschränkungen wurde dieser Aufwärtstrend allerdings im September wieder gestoppt. Die Anzahl der Fluggäste ging infolgedessen im September auf 730.000 Passagiere zurück und lag damit nur noch bei 16 Prozent des Vorjahreswertes.

Mit einer baldigen Trendwende ist nach Einschätzung der Experten in den kommenden Monaten nicht zu rechnen. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten zeichnet sich für das Gesamtjahr 2020 ein Passagieraufkommen ab, das bei lediglich rund zwölf Millionen liegen dürfte. Vor dem Hintergrund der sich weiter zuspitzenden Lage im Reiseverkehr sieht Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, dringenden politischen Handlungsbedarf: “International unterschiedliche Rahmenbedingungen bei Quarantäne und Einreisebestimmungen führen im Ergebnis zu immer weniger Mobilität. Die gesamte Luftverkehrsbranche braucht deshalb dringend ein einheitliches und transparentes internationales Regelwerk für ein sicheres Reisen. Das Vertrauen in den Luftverkehr muss wieder gestärkt werden.“

Die Flughafen München GmbH hat bereits im Frühjahr mit gezielten Gegenmaßnahmen auf die erheblichen Einbußen in sämtlichen Geschäftsfeldern reagiert. Außerdem wurde mit „Restart“ ein ganzheitliches Anpassungs- und Veränderungsprogramm aufgesetzt, um den Airport auf stabilem Kurs zu halten und die Zukunftsfähigkeit des Münchner Flughafens als 5-Star-Airport für die kommenden Jahre zu sichern.

Die Verkehrszahlen für die ersten neun Monate:

2020 2019 Veränderung
Passagieraufkommen      
Gewerblicher Verkehr 10.040.373 36.593.196 – 72,6 %
Flugbewegungen      
Gesamt 122.792 317.231 – 61,3 %
Frachtumschlag  (in t)

Cargo

 

120.616

 

259.362

 

-53,5 %

Geflogene Luftfracht 116.157 246.057 – 52,8 %

Foto: FMG

 

Pilotprojekt mit einem CO2-neutral betriebenen Passagierbus:
·         Vielversprechendes Pilotprojekt mit generator-elektrischem Antrieb

·         Eine Tankfüllung reicht bis zu 800 Kilometer

·         CO2– neutraler Betrieb durch regeneratives Biomethan

Am Flughafen München wurde heute ein CO2-neutraler Passagierbus mit einem innovativen Antriebskonzept in Betrieb genommen. Zum Einsatz kommt ein Bus mit einem generator-elektrischen Antrieb, der von dem Rohrbacher Start-Up   „CM Fluids“ entwickelt wurde. In Zusammenarbeit mit CM Fluids und weiteren Partnern wurde dafür ein Bus aus dem Bestand der Fahrzeugflotte des Flughafens so umgerüstet, dass er mit regenerativem Biomethan betankt werden kann. Das Projekt ist Bestandteil der Klimastrategie des Flughafens, die eine Vielzahl technologischer Maßnahmen umfasst, um spätestens bis zum Jahr 2030 einen CO2-neutralen Betrieb des Flughafens zu erreichen.

Das patentierte Antriebskonzept „CMF Drive“ von CM Fluids vereint die Vorteile eines Verbrennungsmotors mit den Vorzügen eines Elektroantriebs. Betankt wird der Passagierbus mit flüssigem Biomethan, das einen Motor antreibt. Die so erzeugte Energie wird in einer kleinen Pufferbatterie zwischengespeichert, die die elektrische Antriebsachse des Busses mit Strom versorgt. Gerade bei Passagierbussen mit langen Betriebszeiten oder häufigen Starts und Stopps machen sich die Vorteile des CMF Drive Systems bezahlt, da die Bremsenergie rückgewonnen und ebenfalls in der Pufferbatterie zwischengespeichert werden kann.

Eine Tankfüllung reicht dabei im Gegensatz zu herkömmlichen Elektrobussen, die in ihrer Reichweite stärker limitiert sind, bis zu 800 Kilometer weit. Auch das Betanken geht zügig vonstatten – in fünf Minuten lassen sich über 500 Liter des Kraftstoffs tanken. Mit 90 Prozent weniger Feinstaub im Vergleich zu Diesel EURO VI Motoren und mehr als 60 Prozent weniger Stickoxiden sorgt das Konzept für eine deutlich verbesserte Luftqualität am Airport.

Der Antrieb CMF Drive ist nicht nur CO2-neutral, sondern auch wirtschaftlich. Das Konzept erweist sich dabei als besonders nachhaltig: Da auch weitere Passagierbusse aus dem Bestand des Flughafens auf das CMF Drive System umgerüstet werden könnten, wären keine Neuanschaffungen erforderlich, um Klimaziele zu erreichen.

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH:  „Wir haben das ambitionierte Ziel, die CO2-Emissionen an unserem Flughafen weiterhin konsequent zu reduzieren und langfristig auf null zu fahren. Dafür führen wir eine Vielzahl von CO2-Einsparmaßnahmen durch. Dazu zählt auch, dass wir unsere Fahrzeugflotte auf erneuerbare Energien umstellen. Das innovative Antriebskonzept von CM Fluids passt hervorragend zu unserem Anspruch, auch neue technologische Wege im Dienste des Klimaschutzes zu beschreiten. Deshalb haben wir uns gerne bei diesem spannenden Pilotprojekt engagiert.“

Für CM Fluids stellt die Bus-Übergabe einen Höhepunkt in der Unternehmensgeschichte dar: „Wir sind sehr stolz auf die Projektpartnerschaft mit dem Münchner Flughafen und freuen uns darauf, dass unser Antriebskonzept jetzt im Alltagsbetrieb am Airport auf Herz und Nieren getestet wird“,  so CM Fluids-Gründer Dr. Hans Friedmann und ergänzt: „Gemeinsam kommen wir so unserer großen Vision eines klimaneutralen Nahverkehrs Schritt für Schritt näher.“

Foto: Stephan Görlich, Flughafen München GmbH, 19.08.2020, SG-20200819-0062.jpg

 

Sonnenbrille auf und gemütlich mit einem kalten Getränk in der Hand im

Liegestuhl entspannen: So können Passagiere und Gäste noch bis zum Ende der

bayerischen Schulferien den Sommer im Besucherpark des Münchner Airports

genießen. Der Flughafen beteiligt sich mit zahlreichen Attraktionen und

Aktivitäten an dem von der bayerischen Landeshauptstadt ausgerichteten großen

Open-Air-Programm “Sommer in der Stadt”. Besonders für Kinder ist einiges

geboten. Sie können an der täglichen Schatzsuche teilnehmen und dabei mit

etwas Glück tolle Preise aus der Flughafenwelt gewinnen oder auf dem großen

Erlebnisspielplatz kletternd vier Kontinente erkunden. Piloten von morgen haben

im Miniflieger Gelegenheit, erste Erfahrungen im Cockpit zu sammeln.

Für alle, die einen Blick hinter die Kulissen werfen und Flugzeuge aus nächster

Nähe bestaunen wollen, finden wieder die beliebten Airport-Touren statt. Los geht

es im August immer Dienstag bis Sonntag um 11.00 Uhr und 14.30 Uhr, im

September von Mittwoch bis Sonntag um 11.00 Uhr und 14.30 Uhr. Treffpunkt für

die 60-minütigen Rundfahrten ist vor dem Besucherzentrum im Besucherpark.

 

Aufnahmedatum: 16.08.2020

Archivnummer: _ATF3442 Foto: Alex Tino Friedel Copyright: Flughafen München GmbH, Unternehmenskommunikation