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Florian Ossner

Bildtext Ehrung 40-60 Jahre: Die Geehrten für 40 bis 60 Jahre CSU-Mitgliedschaft um Kurt Neudert (zweite Reihe Mitte) mit den Ehrengästen um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner(rechts), MdL Helmut Radlmeier (stehend Fünfter von rechts), die Bezirksrätinnen Monika Maier (Zweite von rechts) und Martina Hammerl (stehend Dritte von links),Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (links) und den Kreisvorsitzenden der Frauenunion, Anna Wolfsecker, sowie der Seniorenunion, Renate Zitzelsberger.(Foto: Willi Kappl)

 

„Volksparteien sind gefordert wie nie zuvor“

CSU im Landkreis ehrt langjährige Mitglieder – Kurt Neudert für 60 Jahre ausgezeichnet

 

Die CSU im Landkreis Landshut hat am Samstag im Landgasthof Kollmeder in Arth 53 langjährige Mitglieder für 30 bis 60 Jahre in der Partei geehrt. Besondere Anerkennung sprach Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner Kurt Neudert aus Mirskofen aus. Der 76-Jährige vom Ortsverband Ohu-Ahrain gehört seit 60 Jahren der CSU-Familie an.

„Die breite Basis und die starke Verwurzelung ist die große Stärke der CSU“, sagte Oßner in seiner Festrede. „Wir sind die einzige echte Volkspartei, die alle gesellschaftlich wichtigen Strömungen in unserer bürgerlichen Familie vereint. In einer Zeit, in der Einzelinteressen und das Auseinanderdriften der Gesellschaft immer problematischer werden, sind Volksparteien gefordert wie nie zuvor.“ Nur durch sie werde der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert. Gegenüber den Geehrten betonte Oßner: „Ohne Ihren Mut, Ihre Leistungsbereitschaft, Tatkraft und Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir heute nicht diese hohe Lebensqualität in unserer Heimat. Wir wissen, was wir an Ihnen haben und danken Ihnen von Herzen für Ihren Einsatz im Landkreis Landshut. Sie sind die Stützen unserer heutigen Demokratie und des Wohlstands.“

Oßner machte aber auch deutlich, dass diese Errungenschaften nicht gottgegeben sind und täglich verteidigt werden müssen: „Derzeit versuchen Populisten, unsere Gesellschaft zu spalten und den Menschen mit den immer gleichen Horrornachrichten Angst vor dem moralischen und wirtschaftlichen Untergang unseres Landes zu machen. Das dürfen wir nicht zulassen.“ Bei der Europawahl im kommenden Jahr habe die CSU mit Manfred Weber als Spitzenkandidat aller europäischen Konservativen die einmalige Chance, sich an die Spitze der politischen Vernunft auf dem Kontinent zu setzen. „Manfred Weber hat die Kraft, Populisten im In- und Ausland in die Schranken zu weisen, weil er eine Leidenschaft für Europa vermittelt, die den Funken auf die Menschen überspringen lässt.“ Darum sei es so wichtig und wertvoll, dass die CSU in der Region geschlossen hinter Weber und der Europaparlamentskandidatin Elisabeth Fuß aus Pfeffenhausen stehe.

 

Europa stärken und Migration begrenzen

Ein zentrales Thema bis zur Europawahl und darüber hinaus bleibt die Migrationspolitik. „Es ist enorm wichtig für Deutschland, dass international Absprachen getroffen werden, um die Zuwanderung gemeinsam wirkungsvoll zu steuern und zu begrenzen. Dies ist vor allem an den EU-Außengrenzen notwendig. Um nichts anderes geht es an dieser Stelle“, so der Bundestagsabgeordnete Oßner. In Sachen Außenpolitik sei aus Sicht der CSU außerdem klar, dass sich die Türkei durch die Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien endgültig als Vollmitglied für die EU disqualifiziert habe. „Wir sind die Kraft, die für Recht und Ordnung sorgt und gleichzeitig Umweltschutz, Mobilität, digitale Infrastruktur sowie die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft voranbringt. Im Gegensatz zu den anderen Parteien spielen wir diese Zukunftsthemen nicht gegeneinander aus.“

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und Furths stellvertretender Bürgermeister Josef Fürst betonten die enge Zusammenarbeit innerhalb der CSU von den Kommunen bis zur Spitzenpolitik und lobten die Jubilare für ihre tragende Rolle dabei: „Ihr vor Ort seid eine unverzichtbare Stütze für unsere haupt- und ehrenamtlichen Politiker, um auf allen politischen Ebenen die drängenden Themen für unsere Heimat voranbringen zu können“, sagte Radlmeier. Zumal viele Parteimitglieder oftmals jahrzehntelang in ihren Wohnorten als Gemeinde- und Stadträte oder sogar als Bürgermeister politisch aktiv seien. Bestes Beispiel ist dabei der Ortsteil Arth – hier sind mehr als zehn Prozent der Bevölkerung gleichzeitig Mitglied in der CSU, was ein absoluter Spitzenwert ist. Ortsvorsitzender Josef Fürst bekam dafür ein großes Lob und extra Applaus.

Bei der Auszeichnung der Mitglieder wurde Kurt Neudert besonders geehrt. Als er vor 60 Jahren als Jugendlicher in die CSU eintrat, wurden gerade erst die Lebensmittelmarken der Nachkriegszeit abgeschafft und der Liter Benzin kostete noch 62 Pfennig. „Kurt Neudert ist Mitgründer und das langjährigste Mitglied des Ortsverbands Ohu-Ahrain. Er war lange Jahre Schriftführer und ist ein Paradebeispiel für dauerhaften politischen Einsatz in unserer Heimat“, würdigte ihn Kreisvorsitzender Florian Oßner.

 

Bildtext Ehrung 30-35 Jahre: Die Geehrten für 30 und 35 Jahre CSU-Mitgliedschaft mit den Ehrengästen um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Zweiter von rechts), MdL HelmutRadlmeier (rechts), die Bezirksrätinnen Monika Maier (Vierte von rechts) und Martina Hammerl (Zweite von links), Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (links) und denKreisvorsitzenden der Frauenunion, Anna Wolfsecker (Vierte von links), sowie der Seniorenunion, Renate Zitzelsberger (Sechste von rechts).(Foto: Willi Kappl)

 

Die geehrten CSU-Mitglieder

60 Jahre: Kurt Neudert, Ohu-Ahrain, 55 Jahre: Alfons Simbürger, Ergoldsbach; Xaver Obermaier, Neufahrn

50 Jahre: Franz Kindsmüller, Pfeffenhausen; Anton Hofer, Velden

45 Jahre: Johann Pritscher, Bayerbach; Simon Steinberger, Bayerbach; Reinhard-Josef Polland; Eching; Lorenz Stempfhuber, Ergoldsbach
Franz Königbauer, Gerzen; Franz Penker, Gerzen; Herbert Bullheller, Kumhausen; Irmgard Brandl, Neufraunhofen; Bernhard Gerauer, Neufraunhofen; Christian Grothe, Neuhausen-Weihmichl; Anton Freiherr von Cetto, Pfeffenhausen; Josef Geltinger, Vilsheim
Johann Huber, Weng

40 Jahre:
Adolf Schweisser, Altdorf; Josef Fedlmeier, Diemannskirchen; Max Sonnauer, Essenbach; Waldemar Steinbring, Hohenthann;Anton Schmid, Kröning;Norbert Hubrig, Obersüßbach;Helmut Liewald, Obersüßbach; Alfons Satzl, Obersüßbach; Martin Zehetbauer, Obersüßbach; Erich Brunschneider, Tiefenbach; Manfred Schuh, Winklsaß

35 Jahre:
Johann Schemmerer, Aham; Lorenz Kindsmüller sen., Altdorf; Johann Wannisch, Altdorf; Monika Will, Ergolding; Helmuth Radlmeier, Ergoldsbach
Martin Reisinger, Essenbach; Dr. Sebastian Hörndl, Geisenhausen; Johann Deifel, Neuhausen-Weihmichl; Robert Josef Schmid, Obersüßbach
Erhard Mießlinger, Pfeffenhausen; Maria Wolker, Vilsbiburg

30 Jahre: Rudolf Lauchner, Altfraunhofen; Josef Schwaiger, Bruckberg; Albrecht Alram, Ergolding; Virgilio Crucitti, Ergolding; Joachim Flache, Ergolding; Elisabeth Vaum, Ergolding; Franziska Hartlmüller, Furth; Heinrich Riederer, Furth; Helmut Ernst, Geisenhausen
Georg Anglhuber, Neuhausen-Weihmichl; Josef Wagner, Neuhausen-Weihmichl; Alois Wolker, Seyboldsdorf; Wolfgang Beck, Tiefenbach

 

Fotos: Kappl

page1image3840736Pressemitteilung 14/2018

Der CSU-Kreisvorsitzende Dr. Thomas Haslinger und der CSU-Fraktionsvorsitzende im Landshut Stadtrat, Rudolf Schnur, fordern ihren Parteifreund und Bundestagsabgeordneten Florian Ossner auf, den UN-Migrationspakt im Bundestag nicht zuzustimmen.

Hier der Brief im Wortlaut:

Wie kein anderes politisches Themenfeld fordern uns Flucht, Migration und Asyl immer noch heraus. Medien, Demoskopen und andere Parteien versuchen aus ideologischen Gründen einen anderen Eindruck zu etablieren.
Dennoch überlagert es weiterhin jede politische Diskussion in der Öffentlichkeit und vor allem im privaten Bereich. Schlechter Stil, falsche Themensetzungen und andere Ursachen und nicht die Migrationspolitik sollen nun dafür verantwortlich sein, dass z.B. die AfD in allen Parlamenten in Bund/ Land vertreten ist!?! Das ist nicht glaubhaft.

Bis heute wurde das Themenfeld nicht nachhaltig gelöst. Selbst in Bayern autark umsetzbare Maßnahmen wurden nur teilweise angepackt (z.B. Geld- vs. Sachleistung Prinzip). In Landshut diskutieren wir insbesondere im Kreisverband der CSU sehr offen darüber. Die Situation in der Region ist nicht besser geworden. Die CSU hat deshalb im Frühsommer einen Antrag zur Begrenzung der Zuwanderung mit 10 Punkten formuliert.

Diese 10 Maßnahmen wurden von Fachleuten der CSU aus ganz Bayern erarbeitet.

Darüber hinaus soll nun in dieser prekären Situation ein UN-Migrationspakt unterstützt und beschlossen werden. Das ist nicht vermittelbar. Befreundete Länder wie Österreich sind aus gutem Grund ausgestiegen.
Der Pakt wird bei einem positiven Beschluss politische Ränder in Deutschland weiter stärken und bei den anstehenden Landtagswahlen in Bremen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen nicht hilfreich sein.

Es würde uns sehr freuen, wenn Du aus folgenden Gründen diesen Pakt nicht unterstützen würdest:

1. Der geplante Migrationspakt wird über kurz oder lang Einfluss auf die Rechtsprechung und in der Folge somit auf deutsches Recht ausüben.
Zudem setzt er einen internationalen Standard, der auch für künftige gesetzgeberische Beschlüsse herangezogen werden kann.

2. Der geplante Migrationspakt sendet die falschen Signale, gerade Richtung Herkunftsländer aus und könnte somit einen neuerlichen Pull-Effekt auslösen.
Dies ist nicht im Interesse Deutschlands und Europas. Nicht zuletzt da gerade auch die Fluchtbewegungen selbst enormes Leid erzeugen können, muss im Mittelpunkt aller Bemühungen die Bekämpfung

der Fluchtursachen und eine Verbesserung der politischen, rechtlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Situation in Herkunftsländern stehen.

3. Eine scheinbar erleichterte Migration erweckt falsche Erwartungen und hilft langfristig Niemandem. Der geplante Migrationspakt „Zwischenstaatliche Konferenz zur Annahme des Globalen Paktes für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, Marrakesch (Marokko), 10. und 11.Dezember 2018“ ist daher abzulehnen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Haslinger CSU-Kreisvorsitzender

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Bildtext: Überreichten Staatsminister und Niederbayerns CSU-Spitzenkandidat Bernd Sibler (Vierter von links) zum Start der Sommerferien ein Bilderbuchzeugnis als Kultusminister (von links): JU Kreisvorsitzender Hans-Peter Deifel, Renate Zitzelsberger, Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Siegfried Ziegler, Schatzmeister des CSU-Kreisverbands, CSU-Kreisvorsitzender und MdB Florian Oßner, Bezirksrätin Martina Hammerl, Anna Wolfsecker, Kreisvorsitzende der Frauen-Union, CSUKreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck, Hohenthanns Bürgermeisterin Andrea Weiß und Kassenprüfer Claus-Dieter Weindl.

 

„Wir schaffen Lösungen statt plumper Hetze“

CSU-Kreisvertreterversammlung mit Staatsminister Bernd Sibler in Hohenthann

Die CSU im Landkreis Landshut hat sich bei der Kreisvertreterversammlung am Freitag im Brauereigasthof Hohenthann als Anpack- und Problemlöser-Partei positioniert. im Brauereigasthof Hohenthann als Anpack- und Problemlöser-Partei positioniert. Der bayerische Kultusminister und niederbayerische Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Bernd Sibler, betonte wie auch der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Florian Oßner die Erfolge der Christsozialen in den Bereichen Bauen, Familien, Pflege, Rente und Migration: „Im Gegensatz zu den ewigen Nörglern in anderen Parteien geben wir Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.“

Sibler stimmte die rund 100 Besucher mit einer mitreißenden Rede auf die heiße Phase vor der Landtags- und Bezirkstagswahl ein. „Die Leute wollen uns kämpfen sehen. Sie wollen sehen, dass wir für sie da sind.“ Politik sei emotional und das müssten die Parteien den Menschen auch zugestehen. „Die CSU ist ebenfalls mit Leidenschaft bei der Sache, benennt aber nicht nur die Probleme, sondern schafft am Ende auch die Lösungen.“

Laut Sibler gibt es viele positive Punkte in der bayerischen Politik: „Eine historisch niedrige Arbeitslosenquote im Sommer, einen sensationellen Haushalt und eine Schuldentilgung, die dem Freistaat mehrere Hundert Millionen Euro Zinsersparnis bringt und damit mehr Geld für die Kommunen locker macht, das unter anderem in eine höhere Förderung für die Freiwilligen Feuerwehren fließt.“ Dazu kämen wichtige Verkehrsprojekte und die Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel produziere, die Kulturlandschaft pflege und die Gesellschaft präge. Den Fokus auf die Landwirtschaft legte Sibler in Hohenthann, wo intensiv über den Grundwasserschutz diskutiert wird, ganz bewusst: „Die CSU stärkt den ländlichen Raum und ist Hüter des sauberen Trinkwassers. Wir sind die Gestalter mit den gesellschaftlichen Kräften vor Ort – das geht nicht mit gegenseitiger Hetze, sondern nur mit gegenseitigem Vertrauen.“

„Wir denken an heimische Bevölkerung“

In der Flüchtlingsfrage stünden über 80 Prozent der Deutschen hinter den Maßnahmen, die CSU-Chef Horst Seehofer als Bundesinnenminister durchgesetzt habe, sagte Sibler. Und im Freistaat habe die Staatsregierung unter Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit Pflegegeld, Familiengeld und den Plänen zu bayerischem Baukindergeld, bayerischer Eigenheimzulage und Hebammenbonus ein: umfangreiches Sozial- und Familienpaket aufgelegt. „Wir denken an unsere heimische Bevölkerung.

Uns kann keiner Untätigkeit für die Menschen vor Ort vorwerfen.“ Er sei froh, dass das undifferenzierte Volksbegehren gegen den Flächenfraß gerichtlich gescheitert sei, sagte Sibler. Denn das Ergebnis wäre nur ein kommunaler Großhandel von Kontingenten zum Flächenverbrauch gewesen. „Gleichzeitig sind wir uns alle einig, dass wir sparsam mit unserem Grund und Boden umgehen müssen. Darum stärken wir die Städtebauförderung für noch mehr sinnvolle Nachverdichtung.“

Dass Niederbayern so gut dastehe, habe die Region vor allem den Menschen in den Städten, Gemeinden und Unternehmen zu verdanken, betonte Sibler. „Aber die CSU hat auf allen politischen Ebenen auch einen nicht unwichtigen Teil dazu beigetragen. Das sage ich nicht aus Überheblichkeit, sondern mit Lust an der Verantwortung und großem Stolz auf unsere Heimat.“

Oßner: Zersplitterung der Parteienlandschaft schadet jedem

CSU-Kreisvorsitzender und MdB Oßner stellte selbstkritisch fest, dass nicht immer alles richtig gemacht wurde – auch, was den persönlichen Umgang anbelangt. „Da müssen wir besser werden.“ Dennoch sollte man deshalb die positiven Errungenschaften der CSU nicht komplett ausblenden: „Wir setzen bundesweit Maßstäbe und arbeiten in der Region geschlossen vor allem auch für bedeutende Infrastrukturprojekte im Straßenbau, für den Ausbau des schnellen Internets und die Mobilfunkversorgung.“ Die erfolgreiche Kooperation über alle politischen Ebenen hinweg zeichne die CSU aus. Nur damit lassen sich auch schwierige Projekte umsetzen. „Eine weitere Zersplitterung der Parteienlandschaft, wie es in den anderen Bundesländern und im Bundestag bereits der Fall ist, schwächt alle und führt zu chaotischen Koalitionen“, bilanzierte der leidgeplagte Bundespolitiker Oßner und ergänzte: „Dies dürfen wir nicht auch noch im Freistaat Bayern zulassen – das schadet jedem.“

Bezirksrätin Martina Hammerl lobte Bernd Sibler für den Niederbayernplan, den er im CSUBezirksvorstand federführend mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich erarbeitet hat. „Da steckt alles drin, was unsere Heimat erfolgreich gemacht hat und weiter voranbringen wird. Auf dieser Basis werde ich mich weiterhin im Bezirkstag für die medizinische Versorgung, die Pflege, die Anliegen von Menschen mit Behinderung und die Landwirtschaft einsetzen.“

Hohenthanns Bürgermeisterin Andrea Weiß dankte Florian Oßner stellvertretend hinsichtlich der für die IT-Ausstattung im Rahmen der Grundschulsanierung. Das sei eine wichtige Unterstützung für die Kommunen bei der Digitalisierung im Bildungsbereich. Schatzmeister Siegfried Ziegler legte einen tadellosen finanziellen Rechenschaftsbericht ab. Die Kreisvorsitzende der Frauen- Union, Anna Wolfsecker, die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Renate Zitzelsberger, und der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Hans-Peter Deifel, stellen in ihren Kurzberichten die regen Aktivitäten der letzten Monate eindrucksvoll unter Beweis. CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Haselbeck schilderte die aktuelle Landkreispolitik mit der Verlagerung des geplanten neuen Landratsamts. Abschließend lobte Kreisvorsitzender Florian Oßner den Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, für seinen Einsatz in einem der „wichtigsten Ämter“ im bayerischen Kabinett, nachdem Bildungspolitik grundlegend Ländersache sei: „Wir sind stolz auf unseren Schulminister – weshalb er auch zum Schulabschluss von uns ein exzellentes Zeugnis ausgestellt bekommt.“

 

Foto: Bragulla

Bildunterschrift: Freuen sich nach einem gelungenen Auftakt auf die nächsten Monate: Die Kandidaten der CSU für den Stimmkreis Landshut: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (m.), Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz (2.v.r.) und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur (l.).

 

Gelungener Auftakt

CSU startet in Wahlkampf zur Landtags- und Bezirkstagswahl

 

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal des Gasthauses Hutzenthaler in Bruckberg bei der Auftaktveranstaltung der CSU zur Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober. Die Kandidaten Helmut Radlmeier, Martina Hammerl, Prof. Dr. Ralph Pütz und Rudolf Schnur stellte ihre politischen Schwerpunktthemen vor.

 

Über 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der vier Kandidaten für den Landtag und den Bezirkstag gefolgt.

 

 

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, der bei der Landtagswahl erneut als Direktkandidat für den Stimmkreis Landshut antritt, dankte in seiner Begrüßung den vielen Parteifreunden aus der ganzen Region für ihre starke Unterstützung.

Radlmeier ging auch auf seine persönlichen Schwerpunkt-Themen ein: die Sicherheit und die Gesundheit. „Ohne Sicherheit gibt es auch keine Freiheit!“, bekräftige Radlmeier. Denn was bringe einem alle theoretische Freiheit, wenn man sich nicht mehr aus dem Haus traue, fragte der Abgeordnete. Dank der engagierten Arbeit der Sicherheitsbehörden und der politischen Rahmenbedingungen sei Bayern das sicherste Bundesland der Republik. Als Landtagsabgeordneter werde er sich weiterhin dafür einsetzen, dass dies auch in Zukunft so bleibe. Auch bei der medizinischen Versorgung habe man Erfolge erreicht und Maßnahmen gegen den drohenden Mangel an Hausärzten auf den Weg gebracht. Zudem habe man eine bessere Unterstützung der Hebammen erreicht und ein Paket für Pflegebedürfte und pflegende Angehörige verabschiedet. „Gerade für die flächendeckende medizinische Versorgung und damit für die Gesundheit von uns allen muss alles Erdenkliche getan werden“, forderte Radlmeier.

Radlmeier unterstützt als Listenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz.

Dessen Schwerpunkte ergeben sich aus seinen Berufen: Als anerkannter Abgasexperte und Hochschulprofessor ist er wie gemacht für die Themenfelder Mobilität und Bildung. Im Verkehrsbereich liegt ihm vor allem die sachliche Debatte auf dem Herzen. Gerade beim Diesel müssen man endlich auf der Basis von Fakten und nicht anhand „grüner Fake News“ diskutieren. In der Bildung plädiert Pütz dafür, das Niveau nicht abzusenken und die handwerkliche Ausbildung besser wertzuschätzen.

 

Verantwortung übernehmen

 

Für den Bezirkstag kandidiert wieder Bezirksrätin Martina Hammerl.

Für sie stehe, als Bezirksrätin aber auch in ihrer beruflichen Tätigkeit, „der Mensch im Mittelpunkt“. Auch in wirtschaftlich guten Zeiten dürfe man die Schwachen der Gesellschaft nicht vergessen. Ihrer Erfahrung nach könne man vielen wirklich helfen, wenn man zusammenarbeite. Das gelte auch für die Politik, weshalb sie wieder als Bezirksrätin kandidiere, denn eine Hauptaufgabe des Bezirks sei es, hilfsbedürftigen Menschen zu helfen.

 

Als Listenkandidat für den Bezirk tritt Rudolf Schnur an

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Landshuter Stadtrat unterstrich, dass er gerne Verantwortung für seine Heimat Niederbayern übernehmen möchte. Vor allem im Bereich Umwelt habe er als Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Umwelt sowie als Veranstalter der Landshuter Umweltmesse große Erfahrung, welche er ihm Bezirkstag einbringen möchte.

 

Der Kreisvorsitzende der CSU im Landkreis Landshut, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, zeigte zum Abschluss der Veranstaltung das Erfolgsgeheimnis der CSU und Bayerns auf: Dank der absoluten Mehrheit herrschten in Regierung und Parlament klare Verhältnisse. Man müsse keine faulen Kompromisse eingehen, sondern könne ohne Umwege zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Lösungen erarbeiten.

 

Weiter geht es für die CSU-Kandidaten in den nächsten Monaten mit fünf großen Veranstaltungen mit dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“. Unter diesem Motto sind die Bürgerinnen und Bürger des Stimmkreises Landshut eingeladen, ihre Anregungen, Ideen und Vorschläge einzubringen. Mit den Beiträgen wird ein „Zukunftsplan“ für die Region erarbeitet und auf den verschiedenen politischen Ebenen eingebracht. Der Auftakt der Reihe findet am Mittwoch, 23. Mai, um 19 Uhr im Gasthaus Frauenbauer in Altdorf statt.

 

Fotos: lodermeier

Ein Dreiklang soll Niederbayern für die Zukunft fit machen

 

CSU setzt auf Investition, Innovation und Modernisierung – Klausurtagung zu Zukunftsthemen

BILDTEXT: Für den CSU-Bezirksvorsitzenden Andreas Scheuer (2.v.l.) gab es von stellvertretendem Bezirksvorsitzenden Florian Oßner (l.) und den beiden Spitzenkandidaten Bernd Sibler (2.v.r.) und Olaf Heinrich einen Spaten, den er in seiner neuen Aufgabe als Bundesminister für Verkehr möglichst oft in Niederbayern einsetzen sollte.

 

Zum Abschluss einer „interessanten und wichtigen Woche“ tagten am Freitag und Samstag der CSU-Bezirksvorstand Niederbayern, die Mandatsträger und Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Schlosshotel Neufahrn (Landkreis Landshut) und richteten den Blick in die Zukunft. „Neben dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der sozialen Verantwortung wollen wir mit dem Dreiklang ‚Investition, Innovation und Modernisierung‘ unsere niederbayerische Heimat für die Zukunft aufstellen“, sagte CSU-Bezirksvorsitzender und Bundesminister Andreas Scheuer bei der abschließenden Pressekonferenz.

 

Stundenlang hat sich die niederbayerische CSU mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zurückgezogen, um sich mit den Fragen der Mobilität von Morgen, sowie Digitalisierung und Industrie 4.0 und deren Auswirkungen auf Niederbayern auseinanderzusetzen.

 

„Es ist unsere Aufgabe als Verantwortungsträger in der Region, die dynamischen Entwicklungen so zu gestalten, dass die Bürger davon profitieren können“, sagte Scheuer. Dazu gehöre nicht nur der wirtschaftliche Erfolg Niederbayerns, sondern auch der Umgang mit Digitalisierung und Vernetzung im Alltag jedes einzelnen Menschen. „Wir müssen in diesen Bereichen die Chancen für die Menschen in den Mittelpunkt stellen, und nicht mit Schwarzmalerei Ängste schüren.“

 

In seiner neuen Aufgabe als Bundesminister für Verkehr sei er sich durchaus bewusst, dass es keine Schonzeit gebe und ihn die aktuellen Themen Abgasskandal und Fahrverbote fordern werden, sagte Scheuer. „Natürlich müssen wir diese Probleme lösen, aber wir müssen aufpassen, dass dadurch kein wirtschaftlicher Schaden für Niederbayern und Deutschland insgesamt entsteht.“ Er wolle deshalb keine Panik verbreiten, sondern zu einer Versachlichung der Debatte um die Zukunft des Dieselantriebs beitragen. Und ihm sei auch bewusst, dass in der Heimat große Erwartungen bestehen, wenn es um die Umsetzung geplanter Infrastrukturmaßnahmen wie den Weiterbau der A94, Ausbau der A3 und B20, die Fortführung der B15neu oder den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Plattling-Landshut gehe. „Moderne Infrastruktur sei auch eine Antwort auf die Frage, ob ländliche Räume gegen die Metropolregionen bestehen können“, unterstrich der stellvertretende Bezirksvorsitzende Florian Oßner, der dem Verkehrsausschuss des Bundestages angehört. Viele Maßnahmen, auch gerade beim Breitbandausbau, würden aktuell nicht am Geld, sondern an den Verzögerungen bei der baulichen Umsetzung scheitern. „Unsere Bürgermeister haben die Förderbescheide, aber müssen oft wegen Bauboom und Facharbeitermangel auf die Umsetzung warten“, sagte Kultusstaatssekretär Bernd Sibler.

 

Der Spitzenkandidat der niederbayerischen CSU für die Landtagwahl, Bernd Sibler, unterstrich ferner, dass viele Menschen mit Sorge die technischen Entwicklungen der Gegenwart verfolgen. „Deshalb muss digitale Kompetenz breit vermittelt werden.“ Die Staatsregierung habe etwa im Schulbereich dazu insgesamt 165 Millionen Euro für das „Digitale Klassenzimmer“ eingeplant. Dabei gehe es nicht nur um die Beherrschung von Geräten und technischer Abläufe, sondern auch um den verfassungsrechtlichen Auftrag zu „Bildung von Herz und Charakter, um nicht allen auf sozialen Medien veröffentlichten Nachrichten Glauben zu schenken, sondern die Fakten zu hinterfragen und einzuordnen“.

 

Sibler, der mit Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich auch die Weiterentwicklung des CSU-Niederbayernplans „Zukunft dahoam“ für die Landtags- und Bezirkstagswahl federführend verantwortet, kündigte an, dass sich die CSU zudem verstärkt dem Thema Altersarmut und gleichwertige Lebensbedingungen im ländlichen Raum widmen werde. Dabei spiele auch der Bezirkstag eine herausgehobene Rolle. „Der Bezirk vergisst die sozialen Bedürfnisse der Menschen nicht und investiert hohe Millionenbeträge in seine Kliniken“, unterstrich Heinrich. Er verwies zudem auf das vom Bezirk aufgelegte Stipendienprogramm, mit dem das Medizinstudium niederbayerischer Studenten an der Universität Linz unterstützt wird. Hinzu komme der Ausbau der fünf Thermalbäder als Präventivstandorte im Gesundheitsbereich. Aus regionalpolitischer Verantwortung wird der Bezirk auch in Zukunft einen Arbeitsschwerpunkt auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Form einer vertieften Europaregion Donau-Moldau setzen. „Wir gehen mit großer Freude in die nächsten Monate“, zeigte sich Heinrich für den anstehenden Wahlkampf motiviert.

 

BILD: Für den CSU-Bezirksvorsitzenden Andreas Scheuer (2.v.l.) gab es von stellvertretendem Bezirksvorsitzenden Florian Oßner (l.) und den beiden Spitzenkandidaten Bernd Sibler (2.v.r.) und Olaf Heinrich einen Spaten, den er in seiner neuen Aufgabe als Bundesminister für Verkehr möglichst oft in Niederbayern einsetzen sollte.

 

Fotos: lodermeier

 

* * * E N D E * * *

 

Bildtext: Der CSU-Kreisvorstand um Vorsitzenden Florian Oßner MdB (mitte hinten), Bezirksrätin Martina Hammerl (links davon), Schatzmeister Siegi Ziegler (rechts davon), stellvertretenden Landrat Rudi Lehner sowie den stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Bürgermeister Helmut Maier und Josef Klaus diskutieren entscheidende Weichenstellungen für die Region Landshut in den kommenden Monaten.

Kreisvorstand spricht sich zudem für mehr LKW-Stellplätze aus

Die CSU im Landkreis Landshut spricht sich dafür aus, dass die Kommunen künftig selbst entscheiden dürfen, ob sie eine Straßenausbaubeitragssatzung anwenden oder dass diese komplett fallen gelassen werden. Das war der Tenor bei der letzten Sitzung des Kreisvorstands in 2017 im Bürgerbüro des Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner in Landshut. Weiteres Thema war die Aufstellung für die Bezirkstagsdirektkandidatur im Stimmkreis Dingolfing-Landshut und für die Landtagsliste im Stimmkreis Landshut (Stadt Landshut sowie mittlerer und nördlicher Landkreis) für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Herbst 2018.

„Wir wollen, dass die Städte und Gemeinden eine echte Wahlfreiheit haben, ob sie die Kosten für eine Straßensanierung übernehmen, oder die Grundstückseigentümer beteiligen“, sagte Verkehrspolitiker Oßner. Zugleich machten er und seine Vorstandskollegen aus der Kommunalpolitik keinen Hehl daraus, dass sie es begrüßen würden, wenn die Städte und Gemeinden künftig komplett die Anlieger von den Beiträgen entlasten. „Die Finanzierung muss dafür natürlich gesichert sein“, betonte Oßner. Dies könne man vernünftig über die bestehenden Ausgleichsmechanismen durch Bund und Freistaat regeln. Ein intensiver Austausch zur bestmöglichen Umsetzung in der Praxis ist für die Klausurtagung des CSU-Kreisverbands am 19. und 20. Januar in Schöllnach im Landkreis Deggendorf mit dem dortigen Landrat Christian Bernreiter, Präsident des Bayerischen Landkreistages, geplant.  Die CSU-Landtagsfraktion hatte bereits angekündigt, im Landtag auch einen dahingehenden Gesetzentwurf einzubringen.

Mehr LKW-Stellplätze

Ein weiterer zunehmender Missstand kam zur Sprache: Entlang von Bundesstraßen sowie den untergeordneten Straßen kommt es häufig zu ungeordneten Abstellen von Schwerlastverkehr in der Region Landshut. Der Vorsitzende berichtete, dass in der vergangenen Legislaturperiode insgesamt bundesweit 6.000 neue Stellplätze geschaffen wurden. Dies erleichtere es den Lkw-Fahrern, ihre notwendigen Pausen rechtzeitig einzulegen. Vor allem aber sorge es für mehr Verkehrssicherheit. „Das ist jedoch bei weitem nicht genug, da das Wachstum des Gütertransports in den letzten Jahren in unserer Region enorm war“, so Oßner.

Heute stehen bundesweit rund 43.000 Lkw-Parkmöglichkeiten auf Rastanlagen zur Verfügung. Durch gezielte Erweiterungsmaßnahmen soll diese Zahl noch einmal deutlich ansteigen. Der Bund hat dafür in den letzten Jahren die Haushaltsmittel für den Bau von Rastanlagen erheblich aufgestockt: Insgesamt stellte der Bund den Ländern für den Bau seit 2014 über 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Neben den inhaltlichen Positionierungen ging es in der Kreisvorstandssitzung auch um organisatorische Fragen. Im Januar macht die CSU im Landkreis Landshut den nächsten Schritt bei der Vorbereitung auf die Landtags- und Bezirkstagswahlen im Herbst. Am 13. Januar wird aus jeweils drei Bewerbern je ein Kandidat für das frei gewordene Bezirkstagsdirektmandat im Stimmkreis Dingolfing-Landshut/Süd und für die Landtagsliste im Stimmkreis Landshut nominiert. Mit diesen beiden Kandidaten geht der Kreisverband dann in die Aufstellungsversammlungen auf Stimmkreis- und Bezirksebene. „Wir haben gute Bewerber und wählen diese gemeinsam mit der Parteibasis und den Delegierten in einem transparenten Verfahren für die Wahl aus, nachdem die Positionen frei geworden sind“, erklärte Oßner. „Das zeichnet uns als echte Volkspartei aus.“

 

 

Ein Abenteuer in Eis und Schnee

Vilsbiburgerin Pia Zumkley blickt mit Patenabgeordnetem Florian Oßner auf ein Jahr Alaska zurück

„Es war das Beste, was mir passieren konnte.“ So lautet das Resümee der Vilsbiburgerin Pia Zumkley, die ein Jahr in Alaska/USA verbracht hat. Möglich wurde dies durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm, für das sie vom Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) ausgewählt worden war. Am Montag hat Zumkley ihren Patenabgeordneten in Landshut besucht und eine Bilanz ihres USA-Abenteuers gezogen.

Die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte arbeitete neben dem Studium als Trainerin für Wettkampfturnerinnen, wie sie es in Deutschland bereits seit sechs Jahren ehrenamtlich macht. Obwohl sie ihr Wissen gut einbringen konnte, war es anfangs nicht ganz einfach: Zumkley musste sich schnell das Fachvokabular und die amerikanische Lehrphilosophie aneignen. Am College belegte die 21-Jährige vier Kurse und schloss alle mit der Bestnote „A“ ab. In der Zeit zwischen Arbeit und College reiste sie quer durch Alaska.

Offen und neugierig auf jedes sich bietende Abenteuer erweiterte Pia Zumkley fast täglich ihren Horizont in alle Richtungen. So zerlegte sie nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft mit ihrem Gastvater den von ihm erlegten Elch in der hauseigenen Garage und erfreute sich den ganzen Winter über „an dem wirklich hervorragenden Fleisch“, wie Zumkley sagt.

Arbeit auf Forschungsschiff und Gletscher

Ein anderes Mal flog sie nach Utqiagvik (vormals Barrow), die nördlichste Stadt der USA, fuhr mit dem Schneemobil über das Eis und berührte den arktischen Ozean. „Dieses besondere Ereignis feierte ich mit einem Eis am Stiel bei minus 15 Grad am Strand. Da musste ich mir wenigstens keine Gedanken machen, dass es schmilzt.“
Die Vilsbiburgerin besuchte auch den Denali National Park, sah Braun- und Schwarzbären, und flog mit einer kleinen Propellermaschine um den Denali, den höchsten Berg Nordamerikas. Dann verschlug es sie eine Woche auf ein Forschungsschiff und sie arbeitete auf einem Gletscher: Nachdem sie bereits beim größten Schlittenhunderennen der Welt eine Woche lang ehrenamtlich bei minus 20 Grad Celsius die Hunde versorgt hatte, verbrachte Pia Zumkley zehn Tage auf einem Gletscher, wo Schlittenhundetouren für Touristen angeboten wurden. Sie kümmerte sich um 75 Hunde und fünf Welpen und lernte, einen Schlitten mit einem Hundeteam zu fahren. „Außerdem durfte ich Helikopter fliegen und von meinem Zelt aus täglich den fantastischen Blick auf riesige Eiswände genießen.“

Die wenige Zeit zwischen College, Arbeit und Reisen verbrachte Zumkley bei ihrer Gastfamilie in einem Holzhaus. „Der Lebensstyl war sehr einfach. Wie sehr ich es nun schätze, immer fließendes Wasser zu haben. Denn das ist in Alaska nicht üblich.“ Dort habe sie gelernt, Wasser zu sparen und ihre Bedürfnisse zu reduzieren. „Denn bei minus 40 Grad Celsius überlegt man sich es dann doch dreimal, ob man wirklich draußen auf das Plumpsklo gehen muss.“

Ihr Patenabgeordneter Florian Oßner ermunterte die Jugendlichen in der Region, es ihr nachzumachen: „Ich durfte selbst als junger Erwachsener ein Jahr meines Studiums in Schweden verbringen und daraufhin acht Jahre in einem amerikanischen Unternehmen arbeiten. Dabei konnte ich viel für das Leben lernen. Deshalb lade ich alle interessierten jungen Menschen ein, sich für das Patenschaftsprogramm zu bewerben, unsere Heimat im Ausland zu repräsentieren und mit den Erlebnissen als Persönlichkeit zu wachsen. Das ist ein hervorragender Erfahrungsschatz für den weiteren beruflichen und privaten Weg.“ Großes Lob zollte Oßner „seiner“ Botschafterin auch für ihren Fleiß und ihr vorbildliches Engagement im Nachgang.

Vortrag am 29. November in Vilsbiburg

Pia Zumkley ist jetzt Junior-Botschafterin des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms und wird am Mittwoch, 29. November, um 19 Uhr im VHS-Saal der Musikschule Vilsbiburg über ihre Erlebnisse sprechen. Alle Interessierten sind willkommen.

Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) ist ein deutsch-amerikanisches Jugendaustauschprogramm, das 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung nach Nordamerika vom Deutschen Bundestag und vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika beschlossen wurde. Es ermöglicht jungen Menschen aus beiden Ländern einen einjährigen Aufenthalt im jeweiligen Gastland, wobei Mitglieder des Amerikanischen Kongresses und des Deutschen Bundestages die Patenschaft für jeweils einen Teilnehmer übernehmen. Nähere Informationen gibt es unter www.bundestag.de/ppp.

Bildtext:

Einmal Deutschland-USA und zurück – welche Erlebnisse auf dieser Reiseroute liegen, berichtete Pia Zumkley ihrem Patenabgeordneten Florian Oßner (CSU), der sie für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm ausgewählt hatte.

 


Florian Oßner einstimmig zum Vorsitzenden gewählt

Der Bundestagsabgeordnete führt in Zukunft die Bundeswahlkreiskonferenz an

 

Der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CSU im Landkreis Landshut, Florian Oßner, ist neuer Vorsitzender der CSU-Bundeswahlkreiskonferenz (BWK) Landshut-Kelheim. Der bisherige Stellvertreter wurde am Montag in Landshut einstimmig zum Nachfolger von Alt-Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein gewählt. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden bestimmte das Gremium Petra Högl, Vorsitzende der CSU-Fraktion im Kreistag des Landkreises Kelheim. Als Schatzmeister wiedergewählt wurde Anton-Peter Schöllhorn-Gaar (Landshut). Die Wahl der beiden Kassenprüfer fiel auf Josef Seidl (Kumhausen) und Siegfried Ziegler (Rottenburg). Der gesamte Wahlkreis Landshut-Kelheim ist damit an der Spitze wieder gut vertreten.

 

Neben der Neuwahl stand die Nachlese zur Bundestagswahl auf der Tagesordnung der Konferenz, die sich aus den Kreisvorsitzenden von CSU, Frauen-Union, Senioren-Union und Junger Union sowie den Abgeordneten in Europa, Bund, Land und Bezirk und weiteren zugewählten Parteimitgliedern im Bundeswahlkreis Landshut-Kelheim zusammensetzt. „Niemand in der CSU könne mit dem Ergebnis der Bundestagswahl zufrieden sein“, so Oßner. Er betonte dabei, dass nun mit der unionsinternen Einigung für eine wirkungsvolle Begrenzung der Zuwanderung ein wichtiger Schritt für vernünftige Sondierungsgespräche mit potentiellen Koalitionspartnern gemacht wurde.

 

Regelwerk zur Migration

 

Die Fluchtursachenbekämpfung, der Schutz der EU-Außengrenzen und die dortige EU-weite gemeinsame Durchführung von Asylverfahren sowie gemeinsame Rückführungen sind in der Vereinbarung festgehalten. In Deutschland werden Asylverfahren in Entscheidungs- und Rückführungszentren gebündelt. Marokko, Algerien und Tunesien sollen neben weiteren Ländern als sichere Herkunftsstaaten gelten. Die deutschen Grenzkontrollen werden aufrechterhalten und der Familiennachzug subsidiär Geschützter bleibt ausgesetzt. Die Migration in den Arbeitsmarkt soll durch ein Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz geregelt werden, um unzulässige Vermischungen zwischen Asylrecht und Arbeitsmarkt zu vermeiden. Bei Änderungen zur gesamten Materie bedarf es einer Mehrheit im Deutschen Bundestag – damit werden alle Entscheidungen offen und transparent dargelegt.

 

„Die Inhalte, auf die sich die Spitzen von CDU/CSU am Sonntag verständigt haben, stimmen. Das ist eine gute Basis. Aber wir müssen weiter hart daran arbeiten, bayerische und deutsche Interessen durchzusetzen“, so Bundestagsabgeordneter Oßner. Es gebe neben der Flüchtlingsfrage schließlich weitere bedeutende Themen wie beispielsweise soziale Fragen zur Bezahlbarkeit von Wohnungen, die Rente oder prekäre Arbeitsverhältnisse, welche alle sehr eng zusammenhängen. „Zudem wollen wir die finanzielle Entlastung der Bevölkerung umsetzen.“

 

Lob für Manfred Hölzlein

 

Es gelte nun, dass die Parteibasis mit der gesamten kommunalpolitischen Familie in der Region weiterhin geschlossen und konzentriert im Sinn der Menschen in der Heimat arbeitet. „Wir haben in den letzten Jahren viel für unsere Region erreicht“, sagte Oßner. „Das wollen wir uns nicht schlechtreden lassen, sondern wir engagieren uns weiterhin für eine sachorientierte Politik ohne Schaum vor dem Mund, die unsere Bürger in den Kommunen voranbringt.“ Abschließend dankte Oßner dem Alt-Bezirkstagspräsidenten für seinen vierjährigen Einsatz an der Spitze der BWK. „Manfred Hölzlein hat uns mit seiner besonnenen Art in stürmischen Zeiten wieder in ruhiges Fahrwasser geführt,“ lobte Oßner den scheidenden Vorsitzenden.

 

 

Bildtext:

Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein (vorne Zweiter von rechts) gratuliert dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Vorne Zweiter von links) zum Vorsitz der Bundeswahlkreiskonferenz Landshut-Kelheim, von der Petra Högl (vorne links) zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

 

Florian Oßner dankt seinen Unterstützern

CSU-Abgeordneter holt erneut Direktmandat im Wahlkreis Landshut-Kelheim

Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner vertritt die Region auch künftig im Deutschen Bundestag. Der 37-jährige Infrastrukturpolitiker aus Velden verteidigte mit 39,6 Prozent bei der Bundestagswahl am Sonntag das Direktmandat im Wahlkreis Landshut-Kelheim. Damit geht der stellvertretende CSU-Bezirksvorsitzende in seine zweite Legislaturperiode in Berlin. Oßner hatte 2013 zum ersten Mal den Bundestagssitz errungen und setzt sich seitdem im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur für die Region ein.

„Ich freue mich, dass ich meine Arbeit für die Menschen in den Landkreisen Landshut, Kelheim und der Stadt Landshut fortsetzen darf“, sagte Oßner. „Ich danke allen Wählern für ihr Vertrauen und allen Mitstreitern für die erfolgreiche Arbeit vor Ort.“ In den vergangenen vier Jahren habe die CSU viel für die Region Landshut-Kelheim erreichen können. Größte Erfolge seien die Einstufung wichtiger Verkehrsprojekte in die höchste Priorisierungsstufe des neuen Bundesverkehrswegeplans gewesen – darunter der Weiterbau der B 15 neu als Ost-Süd-Umfahrung Landshuts, die B 299-Umfahrung von Arth, Weihmichl und Ober-/Unterneuhausen sowie die B 301-Umfahrung von Mainburg. Dazu kommen der B 16-Ausbau und die geplante Fahrbahnsanierung der A 93.

„Ich werde mich auch weiterhin mit aller Kraft für die zügige Umsetzung dieser Projekte engagieren“, erklärte Oßner. „Mit Hilfe der Amts- und Mandatsträger auf allen politischen Ebenen wollen wir für Baurecht und damit für Entlastung von Durchgangsverkehr, mehr Verkehrssicherheit und schnellere Reisezeiten sorgen.“ Aber auch der weitere Breitbandausbau und die flächendeckende Mobilfunkversorgung seien entscheidende Arbeitsfelder, um den ländlichen Raum künftig zu stärken.

Das bundesweite Ergebnis der Union kommentierte Oßner so:

„Es schlägt die große Stunde der kleinen Parteien. Im Bundestag stehen massive Veränderungen an, die Wähler haben die Große Koalition offensichtlich abgestraft. Die CSU konnte sich augenscheinlich nicht deutlich genug von der Konkurrenz abgrenzen, weshalb wir in möglichen Koalitionsverhandlungen unsere klaren bayerischen Positionen nun hart durchsetzen müssen.“

Bildtext Stimmabgabe:

Florian Oßner gab seine Stimme in seinem Heimatort Velden gemeinsam mit Frau Irmi und Tochter Emmi ab und wird die Region auch künftig in Berlin vertreten.

 

 

Familiensommerfest der CSU

Die CSU-Kreisverbände in der Stadt und im Landkreis Landshut laden die Bevölkerung wieder zum traditionellen Sommerfest der CSU ein. Beginn ist am Sonntag, den 13. August um 16 Uhr in der Alten Ziegelei in Altdorf. Für das leibliche Wohl und die Musik ist gesorgt. Am Glücksrad sind neben weiteren attraktiven Preisen wieder Reisen nach Berlin in den Bundestag sowie nach München in den Landtag zu gewinnen. Auch für die Kinder ist Spiel und Spaß mit einer Hüpfburg und mit Kinderschminken geboten. In diesem Rahmen wird sich CSU-Kreisvorsitzender Florian Oßner auch bei allen neu geworbenen CSU-Mitgliedern im Landkreis des letzten Jahres sowie deren Werber mit einem kleinen Geschenk bedanken.