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Florian Ossner

Infrastrukturpolitiker Florian Oßner (Zweiter von links) war sich mit den Vertretern der Bürgerinitiative um Martin Hujber (links) einig, dass die überregionale Erdkabel-Stromleitung nicht mit mehr als zwei Gigawatt Kapazität in der Region ankommen soll. Die Leitung soll als 525-kV-Technologie in die Erde mit dem Pflugverfahren verlegt werden, um den Trassenkorridor so schmal wie möglich zu halten.

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner im ausführlichen Gespräch mit Bürgerinitiative zum SüdOstLink

Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) hat sich mit Vertretern der Bürgerinitiative (BI) Stop SüdOstLink in Essenbach getroffen. Der Infrastrukturpolitiker und die BI-Vertreter um Sprecher Martin Hujber waren sich einig, dass die überregionale Erdkabel-Stromleitung nicht mit mehr als zwei Gigawatt Kapazität in der Region ankommen soll. Die Leitung müsse mit 525-kV-Technologie verlegt werden, um den Trassenkorridor so schmal wie möglich zu halten. Für den Konverter, der Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, sprach sich Hujber für den Standort am Kernkraftwerk Isar (KKI) aus, damit keine neuen Flächen versiegelt und keine zusätzlichen Leitungen zum Netzknotenpunkt Isar errichtet werden müssen. Außerdem forderte er, das Jahr 2025 als Fertigstellungstermin fallen zu lassen.

„Ich setze mich dafür ein, dass der Bund seine Zusage einhält, die Lastenverteilung der Energiewende so fair wie möglich zu gestalten. Dazu gehört, dass Essenbach und Niederaichbach nicht zum alleinigen Umschlagsplatz für die Energieversorgung in Süddeutschland werden dürfen, sondern einen vernünftigen Beitrag leisten“, sagte Oßner. Er bedankte sich auch bei den Initiatoren für die sehr vernünftige Haltung: „Normalerweise sind wir mit einer Fundamentalopposition bei Großprojekten konfrontiert – hier verspüre ich aber sehr pragmatische Vorschläge, was großes Lob verdient“, so Oßner an die BI. Zudem sei der Zeitplan wegen der zu erwartenden Planungsdauer und Einwendungen gegen das Projekt bereits jetzt fraglich. „Es ist wichtig, unnötige Flächenversiegelung im Raum Essenbach/Niederaichbach unbedingt zu vermeiden.“

Vier Gigawatt keine Option

Oßner betonte, dass die im Raum stehende Erweiterung des SüdOstLinks auf vier Gigawatt für die Region Landshut keine Option für ihn sei: „Es ist gesetzlich festgehalten, dass Leerrohre auf einzelne Abschnitte der Stromleitung begrenzt werden können. Darauf werde ich in Abstimmung mit dem zuständigen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vehement pochen, der kürzlich Essenbach besuchte. Für eine höhere Leitungskapazität können auch andere Netzknotenpunkte genutzt werden. Zudem möchten wir das Pflugverfahren für die Erdverkabelung einsetzen.“ Der Infrastrukturpolitiker versprach, sich in den noch bevorstehenden, entscheidenden Sitzungen von Kabinett, Bundesrat und Bundestag dafür einzusetzen, dass am Netzverknüpfungspunkt KKI nicht mehr als zwei Gigawatt und keine Leerrohre ankommen.

Die Gemeinden Essenbach und Niederaichbach müssten nun eine gemeinsame Forderung formulieren, um dem Bürgerwillen vor Ort Gewicht zu verleihen, sagte Oßner. Hujber ergänzte: „Das ist auch deshalb dringend notwendig, weil die sogenannte Bürgerbeteiligung im Planungsprozess von Tennet unzureichend vorhanden ist.“

Foto: Florian Oßner

 

Die CSU Weng will die Radwege in der Gemeinde ausbauen. Die Gemeinderäte Thomas Bauer (l.)  und Martin Huber (r.) zeigten dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) den möglichen Verlauf eines Radweges nach Niederviehbach. MdB Oßner sicherte seine Unterstützung bei der Realisierung zu.

CSU startet Initiative im neuen Gemeinderat für einen neuen Radweg

Weng. “Beim Radwegenetz ist Weng abgehängt”, findet CSU-Gemeinderat Thomas Bauer. Um das zu ändern, hat die CSU Weng nun eine Initiative gestartet und sich die Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) gesichert.

Vor der Kommunalwahl hatte die CSU, sich für eine Anbindung Wengs an das überörtliche Radwegenetz ausgesprochen. Nun macht sie sich an die Umsetzung. “Sowohl nach Niederviehbach als auch nach Postau können wir uns gut einen Radweg vorstellen”, erläuterten Thomas Bauer und Martin Huber, Vorsitzender der CSU Weng, dem CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner. Im Vorfeld der Kommunalwahl hatten die beiden dem Infrastrukturpolitiker bereits ihr Anliegen geschildert. Und dass die Gemeinderäte es nicht nur im Wahlkampf ankündigen, sondern es auch ernst meinen, zeigten die Vertreter des CSU-Ortsverbandes dem Bundestagsabgeordneten vor Ort ihre Überlegungen: So könnte entlang der Kreisstraße LA 2 Richtung Niederviehbach ihren Vorstellungen nach ein Radweg direkt an der Kreisstraße verlaufen. Von Weng aus auf der rechten Straßenseite befindet sich ein Graben mit zugehörigem Räumstreifen, weshalb dort ausreichend Platz wäre. “Der Radweg würde dann idealerweise in Rothhaus an den dortigen Radweg münden”, so Thomas Bauer. Auch ins benachbarte Postau wünscht die CSU sich einen Radweg entlang der Staatsstraße 2141, fügte Martin Huber hinzu. Auch hier könnte man die Verbindung zu einem bestehenden Radweg herstellen. “Damit wäre die Gemeinde Weng endlich an das überörtliche Radwegenetz angebunden und eine große Lücke geschlossen”, so Huber.

Oßner, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags, sicherte seine Unterstützung zu: “Der Ausbau unseres Radwegenetzes boomt, den Radeln liegt richtig im Trend. Gerne helfe ich mit, Lücken im Netz unserer Heimatregion zu schließen”, so der Abgeordnete. Dabei hat der Bund gerade in den letzten Jahren massiv in die Radwege investiert, was ein durchdachtes Mobilitätskonzept verkehrsträgerüberreifend ausmacht. “Unsere Region konnte davon bereits stark profitieren – und wir wollen das auch fortsetzen”, bekräftigt Oßner. Als nächstes will die CSU Weng mit dem örtlichen Bürgermeister über die beiden Projekte sprechen und im Gemeinderat für die Unterstützung des Vorhabens werben.

Bildrechte: Florian Oßner

 

Am kommenden Mittwoch, 20. Mai, hält der Heimatabgeordnete im Bundestag, Florian Oßner (CSU), von 15 bis 17 Uhr seine monatliche Bürgersprechstunde via Videokonferenz ab. Dieses neue Format soll die Möglichkeit bieten, über das einfache Telefonat hinaus eine bessere Kommunikation mit den Bürgern zu ermöglichen. Dabei steht er auch für Fragen zu Hilfsprogrammen der Bundesregierung und der Bayerischen Staatsregierung in der Corona-Krise zur Verfügung.
Die Zugangsdaten erhalten sie unter der E-Mail-Adresse florian.ossner@bundestag.de oder alternativ unter der Telefonnummer 0871 / 97 46 37 80.

Florian Oßner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Mitglied im Haushaltsausschuss

Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur

Platz der Republik 1

11011 Berlin

 

Das neue LF KatS ersetzt laut dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner ein 32 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug in der Feuerwache an der Watzmannstraße.

Bund stellt der Stadt ein Löschgruppenfahrzeug für Löschzug Rennweg zur Verfügung

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut bekommt ein neues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF KatS). Wie der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mitteilt, stellt der Bund das Fahrzeug im Wert von rund 400.000 Euro dem Freistaat Bayern zur Verfügung, der es der Stadt Landshut zugeteilt hat. Es ersetzt ein 32 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS des Löschzugs Rennweg in der Feuerwache an der Watzmannstraße.

Am 6. Mai wurde das neue Löschgruppenfahrzeug beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn von einer Abordnung der Landshuter Feuerwehr um Florian Mayer, stellvertretender Zugführer des Löschzugs Rennweg, abgeholt. Nun finden für etwa vier Wochen Übungen und Einweisungen für die Maschinisten und die Mannschaft statt. Das Fahrzeug ist bereits im neuen Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Landshut vorgesehen, der gerade erstellt wird.

Das LF KatS zeichnet sich laut Stadtbrandrat Gerhard Nemela vor allem durch seine enorme Geländegängigkeit, seinen Allradantrieb und seine Bereifung aus: „Damit bekommen wir ein universell für viele Schadenslagen einsetzbares Einsatzfahrzeug. Neben dem Einsatz bei Großschadenslagen kann das Fahrzeug mit seinem Löschwassertank und der allgemeinen feuerwehrtechnischen Ausstattung auch gut bei Brandeinsätzen und Einsätzen zur technischen Hilfeleistung eingesetzt werden.“

„Wir haben lange auf dieses Fahrzeug gewartet. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Feuerwehr nun bald mit ihrem neuen LF-KatS ausrücken kann. Unsere Freiwillige Feuerwehr leistet eine hervorragende Arbeit, wie man auch in diesen Tagen wieder bei der Bewältigung der Corona-Krise sieht. Deshalb hat sie die bestmögliche Ausstattung verdient“, ergänzt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, der sich schon vor Jahren für eine Erneuerung der Katastrophenschutz-Fahrzeuge ausgesprochen hatte.

„Der Bund übernimmt mit der Ergänzung des Katastrophenschutzinventars der Länder und Kommunen mit Fahrzeugen, Ausstattung und Gerät eine wichtige Aufgabe zur Stärkung der inneren Sicherheit“, bekräftigt der Infrastrukturpolitiker Oßner, der selbst ehrenamtlicher Feuerwehrmann ist. „In der stark wachsenden Stadt Landshut ist das Löschgruppenfahrzeug deshalb auch besonders sinnvoll“, so Oßner.

 

 

Telefonsprechstunde mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner

Am kommenden Freitag, 17. April, hält der Heimatabgeordnete im Bundestag, Florian Oßner (CSU), von 13 bis 15 Uhr seine monatliche Bürgersprechstunde via Telefon ab. Dabei steht er auch für Fragen zu Hilfsprogrammen der Bundesregierung und der Bayerischen Staatsregierung in der Corona-Krise zur Verfügung. Oßner ist unter der Nummer 0871 / 97 46 37 80 erreichbar. Alternativ können die Anliegen auch an die E-Mail-Adresse florian.ossner@bundestag.de geschickt werden.

 

Foto: Büro Oßner

Bürgersprechstunde mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner

Am Donnerstag, 20. Februar, hält der Heimatabgeordnete im Bundestag, Florian Oßner (CSU), von 10 bis 12 Uhr seine monatliche Bürgersprechstunde im Bürgerbüro Landshut in der Freyung 618 ab. Um eine telefonische Anmeldung zur besseren Koordination vorab unter der Nummer 0871 / 97 46 37 80 wird gebeten.

 

Foto: Büro Oßner

In Vertretung der Stadt Landshut wurde dem CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Mitte) der Förderbescheid über 94.400 Euro für eine verbesserte Sicherheit von Schulwegen durch die 5G-Technik von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreicht.

Kommentar: Nach der enttäuschenden Bestandsaufnahme im letzten Verkehrssenat:
https://www.klartext.la/schulwegplaene-in-landshut-auf-historischem-niveau/
nun die großartige Chance für Landshut: Schulwege mit 5G-Technologie sicherer machen
Unser Dank gilt den Mitarbeitern der Stadtverwaltung die diese Fördermittel-Bewerbung verfasst und auf den Weg gebracht haben!

MdB Florian Oßner: Bund fördert Projekt 5-Safe der Stadt mit 94.400 Euro

Die Stadt Landshut gehört zu den Gewinnern des 5G-Innovationswettbewerbs des Bundesverkehrsministeriums. Am Donnerstag hat Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (CSU) in Berlin stellvertretend für die Stadt Landshut den Förderbescheid in Höhe von rund 94.400 Euro von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegengenommen. Das Geld fließt in das Projekt 5-Safe zur Verbesserung der Schulwegsicherheit rund um die Bildungseinrichtungen in der Stadt. Durch die Technologie des mobilen Internets der fünften Generation soll das schulische Mobilitätsmanagement im Stadtgebiet verbessert und eine Verkehrssteuerung in Echtzeit entwickelt und erprobt werden.

Konkret geht es laut Oßner bei dem Projekt darum, durch die Nutzung von 5G-Technologie den Individualverkehr um die Schulen zu den Stoßzeiten so zu steuern, dass Gefahrensituationen vermindert werden. „Dafür sollen Verkehrsströme in Echtzeit verfolgt, Gefahrensituationen erkannt und Lösungsmaßnahmen eingeleitet werden“, erklärt der Verkehrspolitiker. „Zum Beispiel sollen Autofahrer auf kritische Situationen hingewiesen und wenn möglich auf Ausweichstrecken umgeleitet werden.“

Verkehrsführung in Echtzeit

Für die Umsetzung könnten zum Beispiel kabellose Sensoren in der Umgebung von Schulen installiert werden, um die Verkehrslage in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren. „Auf dieser Datengrundlage könnten optimale Haltestellen für die sogenannten Elterntaxis vorgeschlagen werden. Eine dynamische Schulwegplanung könnte die beste Route zur Schule ausweisen. Außerdem könnten Ampeln gezielt so angesteuert werden, dass das punktuelle Verkehrsaufkommen entzerrt wird“, sagt Oßner.

Die Stadt Landshut hat mehr als 30 Schulen und Bildungseinrichtungen. Täglich sind mehr als 15.000 Schüler dorthin unterwegs. Durch das schnelle Wachstum der Stadt steigen die Schülerzahlen und das Verkehrsaufkommen stetig an. „Weil es bisher keine technische Lösung gibt, die Autofahrer situativ angepasst zu erhöhter Rücksichtnahme gegenüber Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg mahnt, packt die Stadt das nun selbst an. Dieses herausragende Projekt unterstützt der Bund sehr gern. Das ist Infrastruktur- und Mobilitätsförderung par excellence für eine sichere Zukunft.“

Drei Pilotschulen geplant

In einem ersten Schritt wird die Stadt Landshut nun mit den Stadtwerken und beteiligten Behörden wie der Regierung von Niederbayern und der Polizei ein konkretes Konzept für den Aufbau und Betrieb des Systems entwickeln. Dabei sollen bis zu drei Pilotschulen ausgewählt werden, an denen das Projekt in der Praxis erprobt werden kann. Außerdem sollen auch Elternvertreter eng mit einbezogen werden.

Bundesverkehrsminister Scheuer hob auch den ökologischen Aspekt hervor: „Gerade in Ballungsgebieten bestehen viele Herausforderungen rund um das Thema Mobilität. Bei immer größer werdenden Verkehrsaufkommen sollen die CO2-Emissionen verringert und Staus vermieden werden, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken. Hierzu können die ausgewählten Projekte einen wichtigen Beitrag leisten. Unser Ziel ist es, einen ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Verkehr bei größtmöglicher Sicherheit zu gewährleisten.“

Foto und Text (schwarz): Michael Bragulla

CSU im Landkreis Landshut fährt zum Gillamoos-Montag

 

Die CSU im Landkreis Landshut fährt wieder zum Politischen Frühschoppen am Gillamoos-Montag, 2. September um 10 Uhr. Die hochkarätigen Hauptredner sind der Bayerische Ministerpräsident und Parteivorsitzende Dr. Markus Söder sowie der Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber. Durch das Programm führt Landrat Martin Neumeyer. Der Kreisverband mit Bundestagsabgeordneten Florian Oßner an der Spitze hat für seine Mitglieder und Freunde im Hofbräu-Zelt wieder Tische reserviert.

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA

Der neue CSU-Kreisvorstand um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Dritter von rechts) und Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (Zweiter von links) nahm mit der Kooptierung weiterer Amts- und Mandatsträger und der kommunalpolitischen Ausrichtung für die kommenden Monate seine Arbeit auf.

PRESSEINFORMATION         8. August 2019

Oßner: „Nicht Steuern erhöhen, sondern Anreize schaffen!“

Die CSU im Landkreis Landshut hat sich bei der konstituierenden Sitzung des neuen Kreisvorstands in der Kolpinggaststätte in Vilsbiburg zur kommunalpolitischen Ausrichtung der Christsozialen in der zweiten Jahreshälfte abgestimmt. „Wir werden weiterhin besonders die Haushaltspolitik im Blick haben, um eine vernünftige Balance zwischen der Leistungsfähigkeit des Landkreises und der Kommunen zu gewährleisten“, sagte Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner. Die bundesweite Debatte um ständige Steuererhöhungen – momentan auf Fleisch – führe aus seiner Sicht völlig am Ziel vorbei: „Der Staat nimmt heute so viel ein, wie noch nie zuvor. Vielmehr ist entscheidend, dass diejenigen, welche jeden Tag anständige Arbeit leisten, dafür auch gerecht entlohnt werden. Dies schafft man aber nur dadurch, indem man die hohe Steuerprogression absenkt und Anreize schafft“, so Oßner unter Zustimmung der anwesenden Kreisvorstandskollegen.

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Stärkung der wohnortnahen medizinischen Versorgung durch die Landkreiskliniken in Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg. Gerade in Vilsbiburg stehen laut Oßner in den nächsten Jahren Investitionen in Höhe von 18,75 Millionen Euro in die Zukunftsfähigkeit an. Außerdem würden wichtige Infrastrukturprojekte weiter vorangetrieben. So zum Beispiel der Weiterbau der B15 neu über die A92 bei Essenbach hinaus als Ost-Süd-Umfahrung von Landshut mit einem Ausbau der stark belasteten B299 bis Vilsbiburg. Und die B299-Umfahrung von Arth, Weihmichl und Ober- und Unterneuhausen. Oßner: „Wir wollen durch aktive und konstruktive Entscheidungen in Kooperation mit dem Staatlichen Bauamt Landshut anschieben, anstatt wie andere bei Diskussionsbedarf in Sachen Trassenverlauf oder Anbindung von Ortsteilen einfach nur in den Ablehnungsmodus zu schalten.“ Zudem setzen sich Oßner und die CSU für alternative und moderne Antriebstechnologien ein, zum Beispiel für das Brennstoffzellenfahrzeug, das mit Wasserstoff fährt.

Bei der Sitzung wurden folgende Amts- und Mandatsträger in den Kreisvorstand kooptiert: Bezirksrätin Martina Hammerl, die stellvertretenden Landräte Alfons Satzl und Rudolf Lehner, Ehrenkreisvorsitzender Josef Seidl, Johannes Hofmann, Kreisvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Josef Roth, Kreisvorsitzender der Mittelstandsunion, Hermann Vogelgsang, Kreisvorsitzender des Arbeitskreises Polizei und Sicherheit, Karl-Josef Wenniger, Kreisvorsitzender der Arbeitnehmer-Union, Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner und Georg Sachsenhauser, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes.

Bildtext: Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (rechts) blickte nach dem starken Europawahlergebnis in der Region mit dem CSU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (rechter Tisch vorne), Europaparlamentskandidatin Elisabeth Fuß (Zweite von rechts) sowie den Ortsvorsitzenden und Bürgermeistern engagiert auf die Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 voraus.

 

Über 50 Prozent: CSU dankt Unterstützern und Wählern bei der Wahlnachlese

Größtmöglicher Rückenwind für Manfred Weber aus der Region

 

Die CSU im Landkreis Landshut hat bei der Konferenz der Ortsvorsitzenden im Brauereigasthof Pöllinger in Pfeffenhausen ein positives Fazit der Europawahl in der Region gezogen. „Wir haben im ganzen Landkreis mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten sowie mit mehr als drei Prozent Zuwachs im Vergleich zur letzten Europawahl eine überdurchschnittliche Steigerung sowohl in Niederbayern und erst Recht in ganz Bayern erreicht“, sagte Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner. Damit habe die CSU vor Ort Manfred Weber als Spitzenkandidat der europäischen Konservativen größtmöglichen Rückenwind für die Verhandlungen um den Posten des EU-Kommissionspräsidenten gegeben.

„Die gute Zusammenarbeit zwischen Parteichef Markus Söder und Manfred Weber hat sich ausgezahlt“, sagte Oßner. „Das geschlossene Auftreten der CSU-Spitze hat das Vertrauen in unsere Handlungsfähigkeit auf europäischer Ebene gestärkt.“ Besonders freute sich Oßner mit der Pfeffenhausener Kreisrätin und Europaparlamentskandidatin Elisabeth Fuß in deren Heimatort über das hervorragende Abschneiden der Christsozialen in der Marktgemeinde. Dort hatte die CSU mit 60,8 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis im Landkreis Landshut geholt. „Insgesamt war nicht nur der Weber-Effekt durch die Nähe zu dessen Heimatort Wildenberg im Landkreis Kelheim besonders groß, sondern Elisabeth Fuß hat sich dieses Ergebnis durch einen echten Kraftakt und herausragenden Wahlkampf mit mehr als 50 Veranstaltungsauftritten im Landkreis mehr als verdient. Wir sind stolz, Dich als große Bereicherung für die CSU in der Region zu haben“, so Oßner unter Applaus der Anwesenden direkt an Fuß gerichtet.

Landkreis-CSU lobt Elisabeth Fuß

Mit Blick auf die bayernweit erstarkten Grünen, die unter anderem im äußerst wohlhabenden Landkreis Starnberg eines ihrer besten Ergebnisse erreicht haben, sagte Oßner: „Die Europawahl zeigt, dass man sich die Politik der Grünen leisten können muss. Denn diese Partei kann aus der Opposition im Bund heraus leicht vollmundige und teure Forderungen stellen.“ Dabei sei die CSU die Partei, die Ökologie und Ökonomie bereits in der Vergangenheit zusammengebracht habe. „Für uns sind Umweltschutz und Fortschritt noch nie Gegensätze gewesen. Und während die Grünen nicht gerade als Technologietreiber gelten, fördern wir zum Beispiel mit Pragmatismus moderne Antriebstechnologien und die Infrastruktur für die Mobilität der Zukunft – so unter anderem auch eine Wasserstofftankstelle in Landshut.“

CSU bringt Ökologie und Ökonomie zusammen

Die Kandidatin Elisabeth Fuß fasste den Europawahlkampf und das Ergebnis zufrieden zusammen: „Wir haben unser erstes Ziel erreicht, die europäischen Konservativen zur stärksten Fraktion im Europaparlament zu machen. Jetzt soll auch das Spitzenkandidatenmodell gelten, das Manfred Weber den Weg zum EU-Kommissionspräsidenten ebnet. Etwas anderes wäre den Wählern auch nur schwer zu vermitteln, ohne die Bedeutung ihres Votums zu schmälern.“ Trotz ihrer regional sehr erfolgreichen Werbetour sah Fuß noch Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation von Umweltthemen: „Wir hätten die Klimaschutzaktivitäten der CSU noch stärker betonen können. Denn wir tun hier sehr viel.“ Die Christsozialen hätten nicht umsonst schon vor Jahrzehnten das erste Umweltministerium eines Bundeslandes gegründet.

Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck betonte abschließend, dass die CSU den Schwung der Europawahl mit in die Vorbereitung der Kommunalwahl im März 2020 nehmen wolle: „Es hat sich jetzt wieder bestätigt, dass wir die Leute begeistern können, wenn wir mit glaubwürdigen und fleißigen Persönlichkeiten Gesicht zeigen.“ Die CSU habe viele starke Typen – Frauen wie Männer – aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten in den 47 Ortsverbänden im Landkreis. „Das macht uns als große Volkspartei aus.“

 

Foto: Bragulla