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Feuerwerk

Die Landshuter Feuerwehr rät im Bezug auf Silvesterfeuerwerk grundsätzlich zum sorgsamen Umgang.

Für den Bereich des historischen Stadtkerns sowie in der Nähe von Kirchen bittet die Feuerwehr, keine aufsteigenden Raketen bzw. keinerlei aufsteigende Pyrotechnik abzuschießen, sondern dies nur auf den Isarbrücken bzw. weit weg der Bebauung zu tun. Keinesfalls sollte Feuerwerk im Bereich der engen Innenstadtgassen abgeschossen werden. Fehlgeleitete bzw. nachbrennende Raketen können schnell Dachstühle, Holzfassaden oder Holzbalkone in Brand setzen.

Auch ein Eindringen in Gebäude über geöffnete oder gekippte Fenster kann zu Bränden führen. Daher empfiehlt die Feuerwehr auch, rund um Mitternacht unbedingt alle Fenster, Türen, Dachfenster und Dachluken komplett zu verschließen.

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Dazu gelten wie immer auch die allgemeinen Tipps der Feuerwehren rund um Silvester
• Kaufen Sie nur Feuerwerkskörper mit entsprechendem Prüfsiegel und achten Sie
auf die beigelegten Gebrauchshinweise für die verschiedenen Typen.
• Greifen Sie keinesfalls auf illegal importierte Feuerwerkskörper zurück.
• Beachten Sie die Verbotszonen für das Abschießen von Feuerwerkskörpern und
Raketen. Diese liegen vor allem um Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser,
Kirchen und die Burg Trausnitz.
• Zünden Sie Feuerwerkskörper, Raketen und Wunderkerzen nur im Freien und
nur aus einer sicheren Abschussposition heraus an. Achten Sie dabei immer auf
einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Ihrer Umgebung.
• Verzichten Sie auf jegliche Art von Mutproben und Scherzen. Werfen Sie keine
Feuerwerkskörper in Container, Mülltonnen, Briefkästen oder Hauseingänge.
• Schießen Sie Feuerwerkskörper und Raketen keinesfalls in Richtung anderer
Personen, Gebäude, Tiere, Sträucher oder Bäume.
• Achten Sie darauf, dass startende Feuerwerkskörper nicht in der Umgebung abgelegte
Feuerwerkskörper entzünden. Halten Sie hier immer einen Abstand ein.
• Zünden Sie Blindgänger nicht erneut an. Diese können plötzlich explodieren.
Warten Sie einige Minuten ab und übergießen Sie den Blindgänger mit Wasser.
• Schließen Sie vor Mitternacht sämtliche Fenster, Türen, Dachfenster und Luken.
• Lagern Sie auf Ihren Balkonen, Loggien und Dachterrassen keine leicht entflammbaren
Gegenstände, Polster und Möbel.
• Verzichten Sie im alkoholisierten Zustand auf Feuerwerkskörper und Raketen.
• Halten Sie Feuerwerkskörper und Raketen generell von Kindern und Jugendlichen
fern. Verwahren sie Feuerwerkskörper a einem sicheren Ort.
• Unterlassen Sie jegliche Art von Modifizierungen und Bündelungen von Feuerwerkskörpern.
Es drohen unkontrollierbare Folgen.

Halten Sie zur Sicherheit immer einen kleinen Feuerlöscher oder einen Eimer Wasser
bereit. Wählen Sie im Falle eines Brandes – selbst im Falle eines Entstehungsbrandes
oder einer auftretenden Verletzung sofort die Notrufnummer 112 und schildern Sie dem
Disponenten klar und eindeutig was passiert ist und wo es passiert ist. Feuerwehr und
Rettungsdienst machen sich dann unverzüglich auf den Weg.

 

Feinstaub an Silvester oder die Autofahrer sind immer Schuld!

Feinstaub – der komplette Jahresausstoß in einer Nacht

Die deutsche Politik nimmt die Belastung von Mensch und Umwelt ernst – so erscheint es zunächst aus Sicht der Autofahrer. Gerade durch das Einatmen von Feinstaub drohen erhebliche gesundheitliche Gefahren. Die Partikel gelangen tief in die Atemwege und beeinträchtigen potentiell die Gesundheit.

Gängelung durch Umweltzonen

Und so wurde das Land mit so genannten Umweltzonen übersät, die es Besitzern älterer, aber legal zugelassener Fahrzeuge teilweise unmöglich machen, sich frei zu bewegen. „Bis zu zehn Prozent weniger Feinstaubemissionen“ seien möglich, behauptet das Umweltbundesamt – und fügt wenig präzise hinzu, durch die drakonischen Maßnahmen sei in Zukunft „mit einem Rückgang zu rechnen“.

Feinstaub durch Feuerwerk …

Eine diesjährige Studie des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) hat sich der Mühe unterzogen, die Feinstaubemissionen durch ein anderes Phänomen zu überprüfen – nämlich durch die zahlreichen Feuerwerke, mit denen ein Teil der Bevölkerung den Jahreswechsel zu begrüßen pflegt. Dabei fiel es den Wissenschaftlern zunächst ausgesprochen schwer, an unabhängiges Datenmaterial zu gelangen: Sowohl die deutschen als auch die österreichischen Behörden arbeiten mit Daten zu Feinstaubemissionen, die ungenau und zu niedrig angesetzt sind. Über weitere Schadstoffe gab es sogar überhaupt keine Informationen. „Der Eindruck, den man gewinnt, ist, dass die notwendigen Untersuchungen nicht durchgeführt werden, um die Folgen von deren Ergebnissen zu vermeiden“, so der ÖVK.

… deutlich gefährlicher als Autoabgsase

Tatsächlich lassen die Ergebnisse der knapp 80-seitigen Studie aufhorchen: Die Partikelemissionen pyrotechnischer Gegenstände liegen je nach Fahrzeug und Feuerwerksartikel um 100- bis 1000 mal höher als die Emissionen eines Dieselmotors; überdies enthalten die Partikel einen Anteil an Schwermetallen wie Blei, Aluminiumstaub und Magnesiumdampf, der teils weit oberhalb der Grenzwerte für Arbeitsstellen liegt und sogar toxische Wirkungen entfalten kann. Die Partikel aus Feuerwerkskörpern werden überdies regelmäßig in Höhen von 40 bis 200 Metern emittiert, von wo sie langsam absinken; sie verbleiben im Vergleich zu Fahrzeugabgasen weitaus länger in der Atmosphäre.

Kompletter Jahresausstoß aller Pkw in einer Nacht

Insgesamt liegen die Partikelemissionen aus Feuerwerken in Deutschland – nämlich fast neun Kilotonnen – auf dem Niveau der Partikelemissionen aller Fahrzeuge, einschließlich Lastwagen und Motorräder. Die reinen Pkw-Emissionen liegen weitaus niedriger. Drastischer formuliert: Innerhalb einer einzigen Nacht werden so viele Partikel in die Atmosphäre gelassen wie durch den gesamten Straßenverkehr innerhalb eines Jahres, angereichert mit toxischen Inhaltsstoffen.

Fragwürdiger Nutzen von Umweltzonen

Und so mutet es befremdlich an, dass ausgerechnet der Straßenverkehr weiterhin mit äußerster Schärfe reguliert wird – zumal es auch noch eine soziale Komponente gibt: Die „mittelalterlich anmutenden Zufahrtbeschränkungen“ (ÖVK) durch die besagten Umweltzonen treffen gerade die Besitzer älterer Fahrzeuge empfindlich. Mit fragwürdigem Nutzen: Schon die ständigen Emissionen durch Aufwirbelung und Abrieb, so der ÖVK in einer anderen Studie, liegen mehr als doppelt so hoch wie die Emissionen durch Fahrzeugabgase.

Soziale Funktion des Sündenbocks

Die Autoindustrie mag für die Politik weiterhin die soziale Funktion des Sündenbocks erfüllen. Doch am Umgang mit Feinstaubemissionen durch Feuerwerke wird sich nach der Studie des ÖVK erweisen, wie ernst es die Politik tatsächlich mit dem Schutz von Mensch und Tier meint.

Quelle: www.auto.de

– See more at: http://www.auto.de/magazin/feinstaub-der-komplette-jahresausstoss-einer-nacht/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=AdRom_5_pri_2014-Newsticker_Aktive-New_311214_#sthash.gosSDaeq.dpuf

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Jedes Jahr aufs Neue machen sich Autofahrer Sorgen um ihr „Heilig´s Blechle“. In der Silvesternacht könnte es Schaden nehmen. Wo also am besten das Auto abstellen? Wer haftet für Schäden am Auto durch Böller, Raketen, Wunderkerzen oder bengalische Zündhölzer?

Wir haben für Sie ein paar Informationen und Tipps zusammengestellt:

  • Bei Schäden durch Böller und andere Feuerwerkskörper zahlt allenfalls die Vollkaskoversicherung.
  • Dies gilt auch bei Schäden in der öffentlichen Parkgarage, wenn der oder die Schädiger nicht zu ermitteln sind.
  • Wir empfehlen: Besser ist es, in der Nacht zum Jahreswechsel, Fahrzeuge in Garagen oder Parkhäusern abzustellen. Das gilt jedenfalls in solchen Stadtvierteln, wo erfahrungsgemäß heftig geböllert wird.
  • Auch ist eine rechtzeitige Verständigung mit Knaller-Fans in der Nachbarschaft sinnvoll: Lieber vorher freundlich mahnen als später anzeigen.
  • Autofahrer, die fürchten, dass ihre Karossen vom heißen Feuerwerk kalt erwischt werden, sollten wissen, dass die herabfallenden Teile weniger schlimm sind, weil sie aus leichter Pappe bestehen, nicht viel Gewicht haben, bereits ausgebrannt sind und deshalb kaum einen Schaden verursachen.
  • Empfindliche Autolacke reagieren dagegen auf die als harmlos eingeschätzten  Wunderkerzen und bengalische Zündhölzer viel empfindlicher. Sie verursachen durch ihre konzentrierten Hitzezellen tiefe Brandlöcher, die sich nur mittels aufwendiger Neulackierung beseitigen lassen.
  • Ohne Kaskoversicherung bleiben Autobesitzer auf solchen Schäden gewöhnlich sitzen. Die Verursacher von Schäden durch Silvesterfeuerwerk sind nämlich erfahrungsgemäß nur schwer ausfindig zu machen.

ACE Auto Club Europa im Dezember 2012