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Feuerwehr

Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Landshut gegen 20:00 Uhr zur Unterstützung der Polizei in die Podewilsstraße alarmiert. Dort kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad (nähere Informationen zum Unfall durch die Polizei siehe unten). Die ersten Kräfte der Feuerwehr kamen noch während der laufenden Reanimation des verunfallten Motorradfahrers an der Einsatzstelle an.

Da sich immer wieder Passanten dem Ort der Wiederbelebung näherten um einen Blick auf das Geschehen zu bekommen oder gar ein Foto der Situation zu schießen, bildete die Feuerwehr mit mehreren Decken einen Sichtschutz. Dazu wurden sich nährende Passanten aufgehalten und gebeten, weiter zu gehen. Die Rettungskräfte appellieren hier an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger. Wenn Rettungsdienst und Notärzte um das Leben von verunglückten Personen kämpfen bzw. auch wenn jemand in irgendeiner anderen Art und Weise von einem Unglück betroffen ist, ist ein derartiges Verhalten nicht angebracht.

Parallel zum Aufbau des Sichtschutzes wurde durch die Feuerwehr eine weiträumige Straßensperre – auch das Tunnelportal West wurde komplett gesperrt – eingerichtet. Die Komplettsperre blieb während der Unfallaufnahme durch Polizei und Gutachter aufrecht erhalten. Erst gegen 22:45 konnten die Kräfte der Feuerwehr (Löschzüge Stadt und Achdorf mit sechs Fahrzeugen) wieder abrücken.

Pressebericht der Polizei:

Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Motorradfahrer und Pkw
Am 24.09.2016 gegen 19:50 Uhr kam es auf der Podewilsstraße kurz vor der Maximilianstraße zu einem folgenschweren Unfall.
Die Fahrzeugführerin eines Audi befuhr die Podewilsstraße in Richtung City Center Landshut. Diese wollte mit ihrem Pkw kurz vor der Kreuzung zur Maximilianstraße wenden. Während des Wendevorgangs befand sich der Pkw kurzzeitig quer zur Fahrtrichtung auf der Gegenfahrspur.
Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Motorradfahrer auf der Gegenfahrspur in Richtung des wendenden Pkws. Dieser versuchte noch zu bremsen, stürzte kurz vor dem Wagen und rutschte mitsamt dem Kraftrad in das Auto.
Bei dem Aufprall lösten die Seitenairbags des Pkw aus.
Der Kraftradführer wurde dabei so stark verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimation, an der Unfallstelle verstarb.
Die Fahrerin des Pkw wurde leicht verletzt.
Ein unfallanalytisches Gutachten wurde angeordnet, um den genauen Unfallhergang rekonstruieren zu können.

Brand Balkon/Wohnung am Sebastianiweg – Feuerwehr rettet zwei Personen vom Balkon der Nachbarwohnung

In der Nacht zum 11. November kam es gegen 00:45 in einer größeren Mehrparteienanlage am Sebastianiweg im ersten Obergeschoss zu einem ausgedehnten Brand im Balkonbereich, der sich auch in die Wohnung hinein ausweitete. Als die Feuerwehr am Brandobjekt eintraf, schlugen bereits massive offene Flammen vom Balkon. In der Nachbarwohnung befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch zwei Personen auf dem Balkon, denen auf Grund der starken Rauchentwicklung im Gangbereich direkt vor den Haustüren der Fluchtweg durch das Treppenhaus versperrt war. Sie wurden sofort von der Feuerwehr mit tragbaren Leitern vom Balkon gerettet. Parallel gingen weitere Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz sowohl von der Balkonseite als auch über den Hauseingang zum Innenangriff auf den Brandbereich über. Dabei leistete auch einmal mehr der eingesetzte Rauchvorhang, der in eine Zwischentüre im Gang eingebaut wurde, wertvolle Dienste. Der Brandrauch konnte so weitestgehend auf einen kleinen Nebenbereich des Treppenhauses begrenzt werden. Sicherheitshalber wurde parallel der gesamte Bereich auch nochmals auf eventuell im Gebäude verbliebene Personen hin abgesucht, was aber negativ verlief. Das Feuer, das bereits den kompletten Balkonbereich zerstört hatte, die Balkontüre bersten lies und gerade auf Teile der Inneneinrichtung übergriff, konnte schließlich schnell gelöscht werden. Teile des Brandgutes wurden von der Feuerwehr anschließend sofort ins Freie gebracht. Über die Drehleiter wurden die im direkten Anschluss zur Brandwohnung liegenden Räume und Wohnungen durchsucht und kontrolliert. Vor allem dem den Flammen ausgesetzten Balkon über der Brandwohnung galt dabei das besondere Augenmerk der Einsatzkräfte. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der gesamte Trakt noch mit Überdrucklüftern entraucht. Die Bewohner konnten bis auf die Brandwohnung nach Einsatzende wieder zurück ins Gebäude. Ob es Verletzte gab oder ob Personen wegen Rauchgasinhalation vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden mussten, ist der Feuerwehr zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt. Die Feuerwehr war mit den Löschzügen Stadt, Achdorf und Rennweg unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Dax vor Ort und konnte schließlich um kurz vor zwei Uhr die Einsatzstelle verlassen. Rettungsdienste und Polizei waren ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort. Hinsichtlich der Brandursache und des entstandenen Sachschadens ermittelt die Polizei.

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ENGELMANNSREUTH. Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab, nahe Engelmannsreuth im Landkreis Bayreuth, ist am Dienstagmorgen ein amerikanisches Militärflugzeug abgestürzt. Der Pilot rettete sich mit Schleudersitz und Fallschirm aus dem F-16-Kampfflugzeug. Das Flugzeug hatte sechs Übungsbomben an Bord. Ein heikler Einsatz für die Rettungskräfte.

Ein Teil des Wracks der F-16. Foto: red

Der Rettungsdienst brachte den Kampfpiloten der US-Luftwaffe in das Klinikum Bayreuth. Er war nur leicht verletzt und ansprechbar. Der Pilot soll sich ein Schleudertrauma durch die Betätigung des Schleudersitzes zugezogen haben und eine Prellungen und Zerrungen von der Landung im Wald. Die Ärzte sprechen von Bagatellverletzungen, am Mittwoch soll der Pilot zu seinem Stützpunkt zurückkehren. Das Flugzeug stürzte über unbewohntem Gebiet ab. Es war nur ein Pilot an Bord der F-16.

Aus Engelmannsreuth war die Rauchwolke deutlich zu sehen. Foto: Tobias Stickl

Bei der Maschine handelt es sich um ein amerikanisches Militärflugzeug vom Typ F-16. Grund für den Absturz war laut Informationen von Oberstleutnant Brian Carlin, Pressesprecher des amerikanischen Militärs in Grafenwöhr, ein Triebwerksschaden. Insgesamt sechs Kampfflugzeuge waren auf dem Flug Luftwaffenstützpunkt der US-Air-Force in Spangdahlem bei Bitburg zu einer Übung nach Grafenwöhr, Luftlinie rund 375 Kilometer. Ein F-16 Jet aus Spangdahlem sei zuletzt 2006 im Eifelkreis Bitburg-Prüm abgestürzt, schreibt der Volksfreund aus Trier. In Spangdahlem sind 24 F-16-Kampfjets stationiert.

Videostellungnahme der US-Air-Base in Spangdahlem. Quelle: youtube

Der abgestürzte Kampfjet soll sechs Übungsbomben und zwei Zusatztanks an Bord gehabt haben. Die Tanks hat der Pilot vor dem Absturz über unbewohntem Gebiet abgeworfen, wie er selbst angab im Bereich Eschenbach, Kirchenthumbach und Schlammersdorf. Die Tanks sind zweieinhalb bis drei Meter groß und grün-braun. Sie sind mit Kerosin gefüllt. Sie wurden zwischenzeitlich gefunden. Ein Tank ist beschädigt, zum Zustand des anderen gibt es noch keine Auskunft.

Der Fallschirm des Piloten hängt an einem Baum. Foto: Tobias Stickl

Augenzeugen berichten, dass das abgestürzte F-16-Kampfflugzeug gegen 9.30 Uhr über die Pegnitzer Kernstadt geflogen sein soll, ehe es langsamer wurde und in Richtung des Waldgebietes Kitschenrain abdrehte. Diese Beobachtungen konnten aber am Abend nicht bestätigt werden. Die fünf intakten Maschienen seien über der Absturzstelle gekreist, um den Sichtkontakt zu ihrem abgestürzten Kameraden nicht zu verlieren.

Hans Freiberger, der Bürgermeister von Prebitz, war mit dem gemeindeeigenen Unimog als einer der ersten vor Ort. Er berichtet, zwei Augenzeugen sollen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden sein.

Großaufgebot der Feuerwehr. Foto: Ralf Münch

Tobias Stickl (20) aus Engelmannsreuth hat am Dienstagmorgen gegen 9.30 Uhr gesehen, wie der Kampfjet am Himmel über Engelmannsreuth „immer langsamer“ wurde, wie der Pilot absprang und es das Flugzeug „fast in der Luft zerriss“. Dann stieg eine „große Rauchwolke aus dem Wald auf“. Mit seinen Kumpels ist Stickl sofort losgefahren. „Wir wollten helfen.“

Die Absturzstelle sei mit dem Auto nicht zu erreichen gewesen. „Es roch nach Feuer, wir waren vielleicht 100 Meter entfernt.“ Sie fanden den Fallschirm des Piloten in einem Baum. Die Polizei hielt die Engelmannsreuther davon ab, weiter in den Wald vorzudringen. „Wir sollten nicht mithelfen, sondern nur eine Aussage machen und unsere Fotos weiterleiten“, sagt Stickl.

Ein Löschfahrzeug der US-Armee rückt an. Foto: red

Scharfe Munition sei nicht an Bord des Kampfjets gewesen, teilt die US-Luftwaffe am Nachmittag mit, jedoch neben Kerosin auch der Raketentreibstoff Hydrazin.  Es herrschte daher Explosionsgefahr. Hydrazin ist giftig, soll krebserregend sein und hochtoxisch auf Wasserorganismen wirken. Das Gift wird über die Haut aufgenommen. Hydrazin raucht in Verbindung mit Luft und verbrennt mit einer kaum sichtbaren Flamme.

Um die Absturzstelle wurde eine militärische Sperrzone eingerichtet, Umkreis 350 Meter. US-Soldaten und Feldjäger der Bundswehr sind vor Ort. Die Sicherung des Geländes haben Fallschirmjäger der Bundeswehr übernommen, da es sich bei dem Waldstück um deutsches Hoheitsgebiet handelt. Sie werden das Gebiet laut Michael Rebele von der Pressestelle der Polizei Oberfranken für die nächsten drei bis vier Tage abriegeln. In dieser Zeit werden die Amerikaner das Wrack bergen und weiter untersuchen.

Wegen der großen Hitze herrschte an der Absturzstelle akute Waldbrandgefahr. Die Landkreisfeuerwehren haben Wasser in den Wald gefahren. Luftbeobachter kreisten bis gegen 18 Uhr über die Absturzstelle.

Zuständig für den Unglücksfall ist – mittlerweile – das Landratsamt Bayreuth. Pressesprecher Michael Benz sagt, es waren zwischen 300 und 400 Einsatzkräfte vor Ort. Bis zu 20 Feuerwehrkräfte waren gleichzeitig an der Absturzstelle auf der Anhöhe nördlich von Oberlenkenreuth – mit Atemschutz und Chemieschutzanzügen.

„Die Feuerwehrleute sind nicht länger als 10 bis 15 Minuten im Einsatz“, sagt Carolin Rausch, Sprecherin des Kreisfeuerwehrverbands Bayreuth. Länger reicht die Luft zum Atmen in den Flaschen nicht. Anschließend mussten die Einsatzkräfte dekontaminiert werden. Die Schutzanzüge und die Dekontaminationsmaßnahmen seien von der Flughafenfeuerwehr Grafenwöhr empfohlen worden, „wegen des Kerosins und möglicher geladener Mittel an Bord des Kampfjets“, sagt Rausch.

Das Bayerische Rote Kruez hatte am Sportplatz in Engelmannsreuth einen Behandlungsplatz aufgebaut. Dort wurden dekontaminierte Feuerwehrleute aufgenommen und untersucht. Neun Feuerwehrleute seien ins Krankenhaus gekommen, sie seien in der Hitze kollabiert, meldete die Polizei. 

Nach US-Angaben waren auch Löschfahrzeuge vom Truppenübungsplatz Grafenwöhr vor Ort.

Gegen Abend traf Landrat Hermann Hübner an der Absturzstelle ein, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Dem war ein bizarrer Streit über die Zuständigkeitvorausgegangen: Zunächst hatte es geheißen: Die Oberpfalz ist zuständig. Darauf vertraute auch die dortige Polizei und gab eine entsprechende Meldung heraus. Dann kam die Wende: Nein, es ist doch der Landkreis Bayreuth – das sagte zumindest Michael Benz.

Keine zehn Minuten später wandte sich erneut das Polizeipräsidium aus der Oberpfalz an die Presse: Die Oberpfalz ist zuständig, hieß es trotzig. Auf eine Nachfrage, was denn nun stimme, sagte eine Sprecherin: „Jetzt verwirren Sie mich auch.“ Das Innenministerium sprach schließlich ein Machtwort: Obwohl die Absturzstelle auf oberpfälzer Gebiet liegt, ist Oberfranken zuständig.

Der rote Punkt markiert die Absturzstelle. Quelle: Feuerwehr

Die F-16 ist das meist verbreitete Kampflugzeug der Welt. Neben den US-Streitkräften ist sie beim Militär von rund zwei Dutzend Staaten im Einsatz. Die wendige Maschine wurde bereits 1978 vom U.S. Air Force in Dienst gestellt und wird heute immer noch gebaut. Knapp 2300 Maschinen sind derzeit weltweit im Einsatz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kampfflugzeugen verfügt die F-16 nur über ein Triebwerk. Deshalb führt ein Triebwerksversagen fast unweigerlich zum Absturz der Maschine.

Düsenjet, Typ F-16. Ein solches Flugzeug stürzte ab. Foto: dpa

Im Juni dieses Jahres war zuletzt eine F-16 der Air National Guard im US-Bundesstaat Arizona abgestürzt. Im Januar 2015 waren mehrere Menschen ums Leben gekommen, als eine F-16 des griechischen Militärs auf eine Halle eines spanischen Luftwaffenstützpunktes in der Nähe der Stadt Albacete gestürzt war.

tok/sab/mcf/ike/ck/mki/tgg

Mehr zum Thema:

Im Landkreis Pegnitz weckt das Unglück Erinnerungen an 1971, als beim Absturz eines Hubschraubers 37 US-Soldaten starben.

Zu einer Bildergalerie zum Absturz geht es hier.

 

Quelle: Nordbayerischer Kurier

Eine Vielzahl an Einsätzen hatte die Landshuter Feuerwehr an diesem Montag abzuleisten. Die erste Alarmierung erfolgte zur Mittagszeit wegen eines medizinischen Notfalls. Am Moniberg musste eine erkrankte Person nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst über die Drehleiter der Feuerwehr geretttet und nach unten zum Rettungswagen verbracht werden. Noch während dieses Einsatzes erreichte die Feuerwehr eine Meldung über einen umgestürzten Baum in der Gabelsberger Straße, der dort Gehweg und eine Seite der Fahrbahn blockierte. Der Baum konnte mittels Kettensäge rasch beseitigt werden. Kurze Zeit später erfolgte die nächste Alarmierung wegen eines Verkehrsunfalls in der Weilerstraße vor der Berufsschule. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leisteten hier erste Hilfe, sicherten die Unfallstelle ab und banden auslaufende Betriebsstoffe. Nach Kenntnis der Feuerwehr wurden bei dem Unfall zwischen zwei PKW drei Personen verletzt. Am späten Nachmittag musste die Feuerwehr dann noch eine Ölspur vom Citycenter bis in die Niedermayerstraße beseitigen und nach einem weiteren Verkehrsunfall am Kaserneneck erneut auslaufende Betriebsstoffe auffangen und beseitigen. Bei diesem Unfall wurden dem ersten Anschein nach jedoch keine Personen verletzt.

 

Ein ausgedehnter Wohnhausbrand im Vilsheimer Ortsteil Kemoden hat in der Nacht auf Mittwoch ein Todesopfer gefordert. Als die ersten Kräfte der Feuerwehren kurz vor vier Uhr morgens am Brandort eintrafen, stand das ältere Wohngebäude bereits komplett in Flammen. Atemschutzträger der Feuerwehren Vilsheim und Buch am Erlbach gelang es zwar noch, eine Person im Innenangriff aus dem brennenden Haus zu retten, für sie kam jedoch leider jede Hilfe zu spät. Auch der anschließende Löschangriff im Inneren des Hauses musste wegen des immensen Brandfortschrittes und einer zunehmenden Gefährdung für die eingesetzten Atemschutzträger abgebrochen werden. Da am Gebäude ohnehin bereits ein Totalschaden entstanden war, entschloss man sich dazu, den Dachstuhl kontrolliert abbrennen zu lassen. Erst nachdem der Dachstuhl offen durchbrannte und teilweise eingestürzt war, wurden die Löschmaßnahmen von Außen und über die Drehleiter fortgesetzt. Die Löscharbeiten zogen sich anschließend bis in den Vormittag hin. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Vilsheim, Buch am Erlbach, Gundihausen, Münchsdorf, Tiefenbach mit der UGÖEL des Landkreises Landshut, Ast, Altfraunhofen, Ahrain und Landshut-Achdorf mit rund 100 Einsatzkräften. Ebenfalls vor Ort waren die Kreisbandmeister Thomas Schmid und Manfred Rieder sowie Kreisbrandinspektor Karl Hahn. Zu Brandursache und Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Beamte der Polizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

Glückliches Ende einer langen und aufwändigen Rettungsaktion

Mit vereinten Kräften haben rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Niederaichbach und Landshut (Löschzüge Stadt und Achdorf) sowie Landwirte aus dem Raum Niederaichbach ein seit dem schwerem Sturm am Dienstag vermisstes Pferd gerettet. Das Tier wurde am Karfreitag gegen 11:00 Uhr im Morast steckend am Isarhang entdeckt. Es steckte bis oberhalb der Knie fest und war nach mehreren Versuchen, selbst aus dem Morast zu kommen, auch ziemlich entkräftet.

Bevor die eigentliche Rettungsaktion beginnen konnte, musste das Pferd von einem Tierarzt, der die gesamte Rettungsaktion bis zum Ende begleitete, ruhiggestellt werden. Anschließend begannen die Einsatzkräfte damit, das Tier aus dem Morast auszugraben. Parallel wurde eine Rettungsplattform aus Holz, auf der das Pferd anschließend den rund 15 Meter hohen Abhang hinauf gezogen werden sollte, gebaut. Auch den Abhang galt es von sämtlichen Bewuchs zu befreien. Aus Rücksicht auf das verunglückte Tier wurde dies ausschließlich mit Handsägen und nicht mit den sehr lauten Motorsägen durchgeführt. Nachdem der Hang freigeschnitten und die Plattform fertig war, wurde diese bis neben das Pferd hinunter gelassen und Einsatzkräfte des auf Großtierrettungen spezialisierten Löschzuges Achdorf begannen rund um das Pferd das so genannte „Vierbein“ aufzubauen. Über einen Kettenzug wurde das Tier dann vorsichtig aus dem Morast herausgezogen, angehoben und in der Luft hängend mittels Seilwinde auf die neben dem Tier liegende Holzplattform gezogen. Anschließend ging es für das Tier auf der Plattform liegend den Hang hinauf.

Oben wurde unter Anleitung des Tierarztes damit begonnen, das Pferd vorsichtig wieder auf die eigenen Beine zu stellen. Das Tier schaffte dies sogar ohne fremde Hilfe und erholte sich relativ schnell von den Strapazen. Nach rund 40 Minuten stand das Tier wieder sicher auf den eigenen Beinen und konnte vorsichtig gehen.

Die ganze Aktion, die alles in allem über vier Stunden dauerte, wurde von Landwirten und Besitzern tatkräftig mit Traktoren und einem Teleskoplader unterstützt. Erschwerend kam hinzu, dass ein direktes Anfahren der Einsatzstelle für die Feuerwehren nicht möglich war. Durch die gute und reibungslose Zusammenarbeit der Einsatzkräfte mit Landwirten und Besitzern fand die aufwändige und sehr materialintensive Rettungsaktion schließlich ein glückliches Ende.

Wie lange das Pferd vorher bereits in seiner misslichen Lage steckte, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Es wurde von den Besitzern selbst, die sich seit Mitte der Woche auf der Suche nach ihrem Tier befanden, selbst entdeckt. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr aus Dingolfing musste nicht eingreifen. Ein Fahrzeug des Rettungsdienstes stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit.

 

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Am Sonntagnachmittag wurde ein schöner Oldtimer in der Niedermayerstraße vor dem Busdepot von einem Brand nahezu völlig zerstört. Als die Löschzüge Stadt und Schönbrunn alarmiert wurden, war die Rauchwolke bereits mehrere hundert Meter weit zusehen. Der PKW konnte dann zwar mit dem Schnellangriff schnell abgelöscht werden, ein nahezu vollständiges Ausbrennen des Motorraumes konnte aber wegen des Brandfortschritts nicht mehr verhindert werden. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt. Das Fahrzeug wurde anschließend abgeschleppt. Während des Einsatzes kam es in der Niedermayerstraße kurzzeitig zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Eilige Türöffnung – Bereich Löschzug Achdorf
Datum: 08.08.2014   Zeit: 15:05 Uhr

Die in der Wohnung vermutete erkrankte Person konnte der Feuerwehr zumindest ein Fenster neben dem Bett noch selbst öffnen, so dass die Einsatzkräfte über eine Leiter in die Wohnung einsteigen und dem Rettungsdienst die Türe öffnen konnten.

Verkehrsunfall – Niedermayerstraße
Datum: 08.08.2014   Zeit: 23:58 Uhr

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es kurz vor Mitternacht in der Niedermayerstraße im Bereich der Kreuzung vor dem Busdepot zu einem Verkehrsunfall. Ein PKW krachte frontal in die Ampelanlage und wurde dabei erheblich beschädigt. Die alarmierten Kräfte aus Schönbrunn und der Hauptfeuerwache sicherten die Unfallstelle ab, banden auslaufende Betriebsstoffe und reinigten die Unfallstelle. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

angeblicher Brand Hecke – Mühlenstr.
Datum: 09.08.2014   Zeit: 13:09 Uhr

Die Stadtlöschzüge konnten den Einsatz schnell abbrechen, da nach Rücksprache mit der Polizei herauskam, dass der Heckenbrand in einer gleichnamigen Straße im Landkreis lokalisiert werden konnte.

Automatische Brandmeldung – Kreiskrankenhaus Achdorf
Datum: 09.08.2014   Zeit: 15:23 Uhr

Eine automatische Brandmeldung im Achdorfer Krankenhaus stellte sich kurz nach der Alarmierung als Fehlalarm heraus. Die Kräfte mussten die Einsatzstelle nicht mehr anfahren.

Automatische Brandmeldung – CCL
Datum: 09.08.2014   Zeit: 21:05 Uhr

In einem Lokal in den oberen Stockwerken des CCL kam es zum Brand einer Pflanze, wodurch dann die Brandmeldeanlage auslöste. Der Kleinbrand konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Die alarmierten Stadtlöschzüge kontrollierten die Brandstelle zur Sicherheit, konnten aber keinerlei Glutnester mehr vorfinden.

Sonntag, 10. August um 11:48
Automatische Brandmeldung im Behindertenwohnheim – Müncherau
Der Einsatz stellte sich nach einer kurzen Erkundung als Fehlalarm heraus und der alarmierte Löschzug Münchnerau konnte wieder abrücken.

 

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Die Lage am Sonntag, 2. Juni 2013 gegen 19 Uhr:

Alle vier Becken über. Das untere Becken entlässt die Wassermassen nunmehr ungeregelt in das Bachbett.

Der Zulauf aus Adlkofen ist erfreulicherweise im Rahmen des für das Bachbett fassbaren.

 

Die Lage am Samstag, 1. Juni 2013 zwischen 19 und 19.30 Uhr:

Die beiden unteren Rückhaltebecken sind gefüllt. Die Überläufe sind aktiv.

Die beiden oberen Becken sind zu 60 % gefüllt, können also noch Wasser aufnehmen.

Der Zulauf aus Adlkofen ist gering. Ebenso der aus Oberschönbach, der nahe der Kirche in den Schweinbach mündet.

Der Regen ist seit Stunden ausgeblieben.

Dem unvoreingenommenen Beobachter stellt sich die Frage, wieso die Becken vor den angesagten Regenfällen nicht mehr entlastet werden.

Die Feuerwehr fährt Kontrolle, aber von der Stadt ist niemand zu sehen.

 

Die Lage am Freitag, 31. Mai 2013 ab 18 Uhr:

1. Die Becken bei Attenkofen halten mehr zurück als Ende April!

2. Der reparierte Damm westlich der Hochschule lässt Wasser durch. Das Feld ist bis zur Straße an der Hochschule (Zufahrt zur MVA) bewässert.

3. Sind die beiden Balken zum Überlaufgraben kurz vor der Bruchstelle erneut ein Hindernis? Ein Balken wird etwas später herausgenommen.

4. Das Wasser steht, wie seit Jahren nach Starkregen,  an der Rohrunterführung unter der Zufahrt zum Biomasse-BHKW an.

5. Die erste Brücke von der Hochschule in Richtung Biomasse-BHKW Abzweigung hat noch Kapazität frei.

6. Links neben dem Regel-Häuschen (in Richtung Biomasse-BHKW) ist es der Bewuchs nach der Rohr-Durchführung, die das Wasser zurückstauen lässt.

Und wieder sind es die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, die auf dem Posten sind und die Lage beobachten und eingreifen, wo es erforderlich ist.

Zu den Berichten in der LZ vom 03. Mai 2013 und im Wochenblatt vom 02. Mai 2013:

Am Samstag, 27. April 2013, findet im Bereich südöstlich von Landshut ein Starkregenereignis mit teilweise Hagelschauer statt.

Gegen 19.00 Uhr ist die Wildbachstraße ab dem Anwesen Zehentbauer überflutet und wird kurz darauf für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das THW räumt das Schwemmgut beiseite.

Wenig später bricht der Damm des Schweinbachs etwa in der Mitte seines Verlaufs zwischen der Schweinbach-Brücke der LA 14 und der Hochschule Landshut.

Der daneben liegende Acker läuft voll und die Hochschule wird durch Feuerwehr und THW durch rasches Eingreifen vor Schäden bewahrt.

Die Aufräumungsarbeiten dauern bis nach Mitternacht an.

Nun zu den Rückhaltebecken im Bereich Attenkofen. Diese wurden im Jahre 2010 der Bestimmung übergeben. Der damalige Bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder war deswegen eigens aus München zur Freigabe angereist.

Fakt ist, dass die größte Menge an Wasser nicht durch den Schweinbach in sein Bachbett eingetragen wurde, sondern die Zuflüsse aus Adlkofen, insbesondere Jenkofen. Die Verwüstungen in diesen Bereichen waren am Morgen danach gut erkennbar.

Erkennbar für jeden, der es sehen wollte, war aber auch, dass die drei Rückhaltebecken ihren “Wirkbetrieb” nicht aufgenommen hatten (siehe Fotos).

Während die beiden oberen Becken bestenfalls zur Hälfte gefüllt waren, zeigte sich das untere Becken dem überraschten Beobachter völlig leer.

Im mittleren Becken war der Unterschied seit dem Regenereignis mit bestenfalls 25 cm auszumachen (siehe Foto: heller und dunkler, also feuchter Schlamm am Treppenabsatz).

Tatsache ist, dass es in jedem Fall zu Überschwemmungen gekommen wäre, da für die Zuläufe von Adlkofen keine Rückhaltevorrichtungen vorhanden sind. Sehr Wahrscheinlich ist aber, dass der Unterlauf des Schweinbachs im Bereich von Schönbrunn insgesamt weniger Hochwasser geführt hätte, wenn die drei Becken zuerst voll gestaut worden wären. Diese Vermutung liegt nahe und wird von zahlreichen Bürgern geäußert. Möglicherweise wäre es dann auch nicht zum Dammbruch gekommen.

Was nützten teuere Regenrückhaltebecken, wenn diese bei Starkregenereignissen das Regenwasser nicht zurückhalten?

In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass vor der Bruchstelle die Abzweigung in einen Entlastungsgraben ebenfalls nicht rasch genug ihren Wirkbetrieb aufgenommen hat. Dafür wären Sperrbalken verantwortlich, die dort eingebaut sind.

Wie immer es auch war, wird im Stadtrat zu klären sein.

Unser Dank gilt in jedem Fall den Helfern vor Ort!