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Feuerwehr

Eine längere Ölspur, die vermutlich durch einen Defekt an der Hydraulik eines LKW entstand, hat am frühen Freitagmorgen die Landshuter Feuerwehr gut 90 Minuten beschäftigt. Der LKW fuhr gegen 4:30 auf der B 299 von Vilsbiburg kommend stadteinwärts. Auf Höhe der Abfahrt Mühlhof bemerkte der Fahrer den Defekt und steuerte sein Fahrzeug in die dortige Ausfahrt. Durch die Einsatzkräfte wurde der verschmutzte Bereich der B 299 zunächst abgesichert und anschließend mit mehreren Säcken Ölbindemittel abgestreut und gereinigt. Nachdem die Arbeiten erledigt waren, wurde die Einsatzstelle an den Straßenbaulastträger übergeben. Wegen der morgendlichen Uhrzeit kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

Ein sehr arbeitsreiches Wochenende liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut. Insgesamt mussten sieben Löschzüge der Landshuter Feuerwehr zwischen Freitagnachmittag und Sonntagnachmittag zu elf Einsatzstellen ausrücken, davon alleine drei mal während der am Samstagnachmittag stattfindenden Florianifeier in Schönbrunn. Neben einigen kleineren Alarmen wie mehreren Türöffnungen – unter anderem musste in der Asylunterkunft an der Niedermayerstraße ein Kind mittels KImbispreizer aus einer Toilette befreit werden, einer Türverschalung und der Bergung eines Einkaufswagens aus der kleinen Isar hatte es die Feuerwehr auch mit dem Brand auf einem Balkon, mit einer automatischen Brandmeldeanlage im Kreiskrankenhaus Achdorf, einer größeren Ölspur auf der Autobahn A 92 sowie zwei schweren Verkehrsunfällen auf der LA 14 auf Höhe der Hochschule sowie auf der A 92 zu tun. 

Gerade bei den beiden Verkehrsunfällen am Sonntagmittag (LA 14 Höhe Hochschule) und am Nachmittag auf der A 92 hatten die beiden Fahrzeugführer sehr viel Glück. 
Auf der LA 14 kam kurz nach Mittag ein in Richtung Niederaichbach fahrender BMW plötzlich nach links von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum. Der Fahrer konnte das völlig deformierte Fahrzeug glücklicherweise ohne technische Hilfe und soweit der Feuerwehr bekannt ist, nur leicht verletzt verlassen. Die Feuerwehr sperrte die LA 14 während der Rettungs- und Aufräumarbeiten komplett. Der beschädigte Baum wurde sicherheitshalber umgeschnitten. Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Nachdem alle Trümmerteile beseitigt, das Fahrzeug abgeschleppt und die auslaufenden Betriebsstoffe gebunden waren, konnte die Straße nach etwa 90 Minuten wieder freigegeben werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Unfallursache und Sachschaden ermittelt die Polizei.

Auf der A 92 kam am Nachmittag ein in Richtung München fahrender PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte in den Graben. Durch die alarmierten Feuerwehren aus Landshut und Altdorf wurde die Unfallstelle abgesichert. Dazu musste die rechte Fahrspur und der Standstreifen gesperrt werden. Nachdem die Person rettungsdienstlich versorgt wurde, konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle nach gut 45 Minuten an die Polizei übergeben. Während des Einsatzes staute sich der Verkehr in Richtung Landshut zurück. 
Der Brand auf einem Balkon im Landshuter Westen stellte sich als Kleinbrand einiger trockener Pflanzen heraus. Nach einer kurzen Kontrolle konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Die automatische Brandmeldung im Achdorfer Krankenhaus entstand vermutlich durch ausgetretenen Wasserdampf. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurden auch mit einer Wärmebildkamera keine besonderen Feststellungen mehr gemacht. Für eine größere Ölspur sorgte ein Motorplatzer auf der A 92 zwischen Landshut West und Moosburg Nord. Die Feuerwehren aus Landshut und Altdorf waren dabei gut 90 Minuten mit dem Abstreuen der Ölspur sowie der Absicherung der Gefahrenstellen beschäftigt. 

Im BRK-Seniorenheim am Hofberg hat sich die Gaskonzentration in den Kellerräumen nach Angaben der Feuerwehr normalisiert. Für die Bewohner besteht keine Gefahr mehr. Die Evakuierung wurde daher gestoppt. Derzeit arbeiten die Stadtwerke Landshut daran, die Schadstelle an der betroffenen Gasleitung zu reparieren. Bis das geschehen ist, bleibt der vordere Gebäudeteil des Seniorenheims noch geräumt. Danach können die Bewohner zurückkehren. Die einsatzbedingten Sperren rund um das Seniorenheim werden nach und nach aufgehoben, die Verkehrslage normalisiert sich.

Sturmtief Bennet hat der Landshuter Feuerwehr bis zum späten Montagabend insgesamt fünf Einsätze beschert. Dabei mussten die Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt, Achdorf und Siedlung dreimal ein Dach sichern und zweimal umgestürzte Bäume beseitigen. Der arbeitsintensivste Einsatz führte die Feuerwehr dabei zu einem Firmenparkplatz in der Altdorfer Straße, wo eine große Weide umstürzte. Der Baum begrub einen PKW unter sich, verletzte aber zum Glück keine der in der Nähe befindlichen Personen. Die Einsatzkräfte waren anschließend gut 80 Minuten beschäftigt, um den Baum zu zerlegen und die Betriebs- und Verkehrsflächen soweit frei zu räumen. Die Schadenshöhe am PKW kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Ein weiterer umgestürzter Baum wurde am Abend im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße beseitigt. Bei den Dachsicherungen im Innenstadtbereich sowie im Ortsteil Achdorf handelte es sich jeweils um durch den Sturm locker gewordene Dachteile, die über die Drehleitern gesichert bzw. entfernt werden konnten.

Ein PKW Brand auf der Autobahn A92 zwischen den Anschlussstellen Landshut-West und Moosburg Nord (Fahrtrichtung München) hat am Freitagabend zu gefährlichen Manövern auf der Gegenspur geführt.
Kurz vor der Isarbrücke geriet gegen 17:40 Uhr ein PKW in Brand. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem PKW retten und einen Teil seiner Habseligkeiten retten. Die Feuerwehr konnte ein komplettes Ausbrennen des PKW nicht mehr verhindern und nurmehr unter schwerem Atemschutz das Wrack mit Wasser und Schaum löschen. Die Einsatzkräfte mussten zur sicheren Durchführung der Löscharbeiten die Autobahn in Fahrtrichtung München für etwa 30 Minuten komplett und für weitere gut 30 Minuten noch die rechte Fahrspur sperren.
Während der Löscharbeiten kam es auf der Gegenfahrbahn zwei Mal zu gefährlichen Situationen. Zuerst verringerte ein Fahrer abrupt seine Geschwindigkeit und filmte mit dem Handy die Löscharbeiten. Kurze Zeit später kam es auf der Gegenspur im Bereich der Einsatzstelle ebenfalls durch plötzliches Bremsen zu einem leichten Auffahrunfall mit zwei PKW, die daraufhin kurzzeitig mit Warnblinkanlage in der linken Spur der Gegenrichtung standen. Die beiden PKWs konnten ihre Fahrt aber fortsetzen, ehe die Einsatzkräfte sicher auf die Gegenspur kamen. Auch ein Erfassen der Kennzeichen war den Einsatzkräften nicht möglich.
Die Feuerwehr möchte daher nochmals ausdrücklich daraufhin weisen, bei Unfallstellen im eigenen Sichtbereich weiter sicher seine Fahrt fortzusetzen und keinerlei gefährliche Brems- oder anderweitige Manöver durchzuführen, durch diese sowohl Einsatzkräfte wie auch andere Verkehrsteilnehmer stark gefährdet werden können.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Landshut (Löschzug Münchnerau) und Altdorf. Wodurch das Fahrzeug in Brand geriet ist der Feuerwehr nicht bekannt. Brandursache und Sachschaden werden durch die Polizei ermittelt.

Stadtgebiet Landshut

Brennender Topf alarmiert Rettungskräfte

LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 19.10 Uhr, wurden die Rettungskräfte in die Porschestraße gerufen, da hier eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus im obersten Stockwerk gemeldet wurde. Nachdem alle Anwohner aus dem Haus evakuiert wurden, konnte die Brandstelle lokalisiert werden. Ein Anwohner hatte auf dem eingeschalteten Herd einen Topf mit Öl vergessen und das Öl hatte sich entzündet. Der Anwohner bemerkte glücklicherweise noch rechtzeitig den brennenden Topf und versuchte das Feuer zu löschen. Hierbei wurde er leicht verletzt. Am Gebäude und in der Wohnung entstand glücklicherweise kein Schaden. Der verletzte Anwohner wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem die Feuerwehr Landshut das Haus gelüftet hatte, konnten die Anwohner zurück in ihre Wohnungen.

Gartenzaun angefahren und geflüchtet

LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 05.30 Uhr, wurde ein Gartenzaun in der Münchnerau in der Mühlbachstraße von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren und beschädigt. Des Weiteren überfuhr der Unbekannte ein Bushaltestellenschild. Anschließend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne sich weiter um den Schaden zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Es entstand ein Schaden von insgesamt 1.500 Euro. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

Landkreisgebiet Landshut

Pferde halten Einsatzkräfte auf Trab

Weihbüchl/Landkreisgebiet Landshut. Am Montag, gegen 02.15 Uhr, wurde die Polizei Landshut über freilaufende Pferde auf der B 299, Höhe JVA verständigt. Durch eine Streifenbesatzung konnten schließlich vier Pferde im Bereich Weihbüchl festgestellt werden. Die Tiere konnten bis in den Ortsbereich Hohenegglkofen verfolgt werden, dann verlor die Polizeistreife den Kontakt. Über die örtlichen Radiosender wurde auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B 299 im Bereich JVA bis Abzweigung Hohenegglkofen hingewiesen. Mehrere Rossstallbesitzer unterstützten die Polizei und beteiligten sich an der Suche nach den Pferden. Sie stellten hierfür auch diverses Material (Führstricke und Halfter) zur Verfügung. Im Laufe des Vormittages gelang es dann einem Autofahrer die Tiere im Bereich Jenkofen aufzuhalten und einzufangen. Sie konnten dann anschließend wohlbehalten an den Pferdehalter zurückgegeben werden. Warum die Tiere ausgebrochen sind, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Zum Glück wurde niemand verletzt.

 

 

Ein Schmorbrand in der Elektroverteilung im Eisstadion Landshut hat am Sonntag gegen Mittag zu einer Unterbrechung des Publikumslaufs geführt. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut wurde um 13:24 von der automatischen Brandmeldeanlage des Eisstadions alarmiert. Beim Eintreffen stellten die Kräfte bei der Absuche im Bereich des ausgelösten Melders in der Elektroverteilung eine starke Rauchentwicklung fest. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera konnte schließlich in einem Verteilerkasten, über den unter anderem auch die Beleuchtung des Eisstadions läuft, einen Schmorbrand feststellen. Daraufhin wurde durch den anwesenden Betriebsleiter umgehend das komplette Licht ausgesichert. Aus diesem Grund musste auch der zu diesem Zeitpunkt stattfindende Publikumslauf in der Eishalle unterbrochen werden. Eine Gefahr für die Gäste des Eisstadions bestand dabei zu keiner Zeit. Ein zur Sicherheit in Bereitschaft gehaltener CO2-Löscher musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach der Aussicherung kühlte der betroffene Bereich schnell runter. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Betriebsleiter und die hinzugezogenen Stadtwerke Landshut übergeben. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist und wodurch der Schmorbrand ausgelöst wurde, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Das Bild zeigt einen Blick in den betroffenen Schaltschrank durch die Wärmebildkamera im Rahmen der Nachkontrolle. Die vom Schmorband betroffenen Stellen sind dabei noch gut an der roten Farbe zu erkennen.

Wichtig – bitte teilen!

Aufgrund des schweren Neuschnees kommt es aktuell vermehrt zu umstürzenden Bäumen, die der Schneelast nicht mehr standhalten können.

Bitte meiden Sie daher heute und morgen unbedingt den Aufenthalt unter Bäumen sowie in Wäldern. 

Es hat in der Region bereits mehrere Einsätze wegen umgestürzter und vom Umsturz bedrohter Bäume gegeben.

Am Morgen des 29. Januar geriet kurz vor 8:00 Uhr in Löschenbrand kurz vor dem Parkplatz eines Gasthauses ein PKW in Brand. Die Fahrerin bemerkte während der Fahrt Rauch im Fahrzeug, konnte  ihren PKW noch kurz nach der Bahnunterführung in Löschenbrand stoppen und sich ins Freie retten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug dann bereits lichterloh in Flammen. Die Einsatzkräfte gingen mit schwerem Atemschutz, Löschwasser und Schaum gegen die Flammen vor und konnten das Fahrzeug schließlich löschen. Die Fahrerin wurde vom Rettungsdienst versorgt und soweit der Feuerwehr bekannt mit einer leichten Rauchgasinhalation in eine Klinik gebracht. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde das völlig ausgebrannte Fahrzeug abgeschleppt. Durch den städtischen Bauhof wurden die Bereiche mit Löschwasser mit Auftausalz aufgestreut. Die Löschenbrandstraße war während der Lösch- und Aufräumarbeiten rund eine Stunde komplett gesperrt. Sachschaden und Brandursache sind der Feuerwehr nicht bekannt.

Am Nachmittag des zweiten Januar wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Landshut, Adlkofen und Wolfsbach zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Wolfsteinerau (LA 14 zwischen Wolfstein und Niederaichbach) gerufen. Dort rutsche nach einem heftigen Schneegestöber ein PKW in den Graben, kippte um und blieb auf der Seite liegen. Die Fahrerin war zwar nicht eingeklemmt, konnte sich aber nicht aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien. Durch die Feuerwehren, die bei der Anfahrt äußerst schwierige Straßenverhältnisse vorfanden, wurde die Frau zuerst im Fahrzeug gesichert. Anschließend wurde der Fahrersitz zurückgestellt, der Gurt durchtrennt und die Dame über Steckleiterteile aus dem Fahrzeug geholt. Die Fahrerin wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Schwere der Verletzungen ist der Feuerwehr nicht bekannt. Zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden ermittelt die Polizei. Die LA 14 wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten durch die eingesetzten Feuerwehren rund eineinviertel Stunde komplett gesperrt.
Als äußerst erfreulich kann festgehalten werden, dass bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst viele Ersthelfer angehalten haben und – soweit ohne weitere technische Hilfsmittel möglich – unter anderem durch das Absichern der Unfallstelle, die Verständigung der Rettungskräfte und die Betreuung der eingeschlossenen Fahrerin tätig geworden sind.