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Feuerwehr

Die Abschlepp-Offensive startet am 1. Oktober: Bei einem Ortstermin in der Spiegelgasse appellieren (von links) der Leiter der Polizeiinspektion, Helmut Eibensteiner, Oberbürgermeister Alexander Putz, die Stadträte und Antragsteller Bernd Friedrich und Robert Mader, Straßenverkehrsamtsleiter Holger Braune, sowie Stadtrat und Antragsteller Rudi Schnur an die Verkehrsteilnehmer, die Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freizuhalten.

PRESSEMITTEILUNG
Rettungswege: Stadt Landshut geht gegen Falschparker vor

Ab 1. Oktober geht die Stadt gegen Falschparker in Feuerwehranfahrtszonen und Rettungswegen durch offensive Abschleppmaßnahmen vor – und das schneller als bisher. Wer sein Fahrzeug entsprechend rechtswidrig parkt und damit die Einsätze der Feuerwehr und Rettungsdienste erheblich behindert, muss neben den Kosten für den Abschleppvorgang auch mit einem satten Bußgeld rechnen. Bei einem kürzlichen Ortstermin in der Spiegelgasse machten Oberbürgermeister Alexander Putz sowie die Stadträte Rudi Schnur, Bernd Friedrich und Robert Mader, die 2019 mit einem Antrag ihrer damaligen Fraktionen CSU, JL/BFL und Freie Wähler hierfür den Stein ins Rollen brachten, auf die Problematik aufmerksam. Gemeinsam mit dem Leiter der Polizeiinspektion, Helmut Eibensteiner, und Straßenverkehrsamtsleiter Holger Braune appellierten sie an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer und um mehr Rücksichtnahme.

„Durch Abschleppmaßnahmen effektiver gegen rechtswidrig in Feuerwehranfahrtszonen und Rettungswegen abgestellte Kraftfahrzeuge vorgehen“, lautete der einstimmige Beschluss des Verkehrssenats im Oktober 2019, der auf gemeinsamen Antrag der jeweiligen Fraktionen CSU, JL/BFL und Freie Wähler gefasst wurde. Anlass für die Antragsteller war die überhand nehmende Falschparkerei, die – wie der Leiter der Polizeiinspektion, Helmut Eibensteiner, beim Termin unterstrich – „der Polizei auch schon seit langem ein Dorn im Auge ist“. „Rettungswege zuzuparken, ist schon eine außergewöhnliche Form der Rücksichtslosigkeit“, schloss sich Putz Eibensteiners Aussage an: „Solche Parkverstöße sind beileibe kein Kavaliersdelikt und können im Einzelfall Menschenleben gefährden – das gehört rigoros geahndet“, betonte Putz.

Ab 1. Oktober wird abgeschleppt und das schneller als bisher. Denn ab sofort ist auch die Verkehrsüberwachung dazu berechtigt, Abschleppmaßnahmen zu veranlassen. Bisher musste bei etwaigen Parkverstößen erst die Polizei ausrücken, was oft zu Zeitverzögerungen führte. Wie Putz ergänzte, habe die Stadt eine entsprechende vertragliche Vereinbarung mit der Polizei geschlossen, die auch die einzelnen neuralgischen Örtlichkeiten – 200 an der Zahl – definiert. In der Praxis wird künftig laut Straßenverkehrsamtsleiter Holger Braune folgendermaßen vorgegangen: Nach Ausstellung einer Verwarnung informiert der Verkehrsüberwacher die Einsatzzentrale der Polizei. Von dort aus wird das Abschleppunternehmen sofort angefordert. Alle weiteren Maßnahmen werden dann durch den Verkehrsüberwacher vor Ort geregelt. Nach Abschluss der Maßnahme wird der Vorgang dann zur weiteren Bearbeitung an die Polizei übergeben.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies für den Falschparker: Allein das Parken auf dem Rettungsweg kostet 35 Euro, hinzu kommt der Abschleppvorgang, der mit 140 bis 165 Euro zu Buche schlägt, und oben drauf die Bearbeitungsgebühr der Polizei in Höhe von 59 Euro: Macht zusammen mindestens 230 Euro.
Mit der beschlossenen Abschlepp-Offensive, ergänzte Antragsteller Rudi Schnur, folge man dem Vorbild der Stadt Aschaffenburg. Dort habe man mit diesen Maßnahmen sehr positive Erfahrungen gemacht. „Eine gute Sache“ findet auch die Feuerwehr, die die Vorgehensweise sehr begrüßt. Die Antragsteller und Oberbürgermeister Alexander Putz erhoffen sich mit dem rigorosen Durchgreifen eine gewisse pädagogische Wirkung und besonders eine Verbesserung der Parkmoral.

Foto: Stadt Landshut

 

Polizeibericht: Schwerer Verkehrsunfall auf der Luitpoldstraße

LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 18.45 Uhr, ereignete sich auf der Luitpoldstraße, auf Höhe des Rennweges, ein schwerer Verkehrsunfall. Zur Unfallzeit befuhren zwei Pkw die zweispurige Luitpoldstraße in Richtung Bahnhof. Ein 31-jähriger Landshuter benutze hierbei mit seinem Pkw, BMW, die linke Fahrspur und ein 20-jähriger Landshuter mit seinem Pkw, Audi, die rechte Fahrspur. Kurz nach der Kreuzung Rennweg wollte der BMW-Fahrer auf die rechte Fahrspur wechseln und übersah hierbei den neben ihm fahrenden Audi-Fahrer. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen und Fahrer verloren die Kontrolle über ihre Autos. Zunächst touchierte einer der Fahrer eine Straßenlaterne und beide Fahrzeuge prallten jeweils gegen einen neben der Fahrbahn stehenden Baum. Die Insassen beider Pkws wurden leicht- bis mittelschwer verletzt und mussten in Krankenhäuser verbracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Gesamtsachschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Luitpoldstraße musste zur Unfallaufnahme gesperrt werden und es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Verkehrslenkung wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Landshut übernommen. Aufgrund der Unfallörtlichkeit im Innenstadtbereich und der Unfallzeit waren viele Schaulustige vor Ort. Einzelne Personen mussten von den Einsatzkräften aufgefordert werden, das Fotografieren zu unterlassen. Die beschädigte Straßenlaterne wurde demontiert und die zwei beschädigten Bäume durch die Freiwillige Feuerwehr Landshut gefällt. Kurz vor 23.00 Uhr waren sämtliche Aufräumarbeiten abgeschlossen und die Straße konnte wieder freigegeben werden.

Bericht der Feuerwehr Landshut:
Am Sonntagabend gegen 18:50 wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall in der Luitpoldstraße – im Abschnitt zwischen den Kreuzungen Rennweg und Rupprechtstraße – gerufen. Bei dem Unfall waren zwei in Richtung Hauptbahnhof fahrende Fahrzeuge miteinander kollidiert, zudem trafen beide Fahrzeuge am Fahrbahnrand stehende Bäume und eine Laterne. Die ersteintreffenden Kräfte fanden vor Ort ein über alle vier Fahrspuren sowie den angrenzenden Geh- und Radweg gehendes Trümmerfeld vor. Entsprechend der Uhrzeit und Örtlichkeit befanden sich auch schnell zahlreiche Personen vor Ort, um das Geschehen zu beobachten. Polizei und Feuerwehr mussten den Unfallbereich durch Lautsprecherdurchsagen räumen. Auch im weiteren Einsatzverlauf mussten immer wieder Schaulustige zur Seite gebeten bzw. zur Mäßigung hinsichtlich des Übertretens der Absperrung und des Anfertigens von Handyaufnahmen ermahnt werden, der große Sichtschutz der Feuerwehr wurde entsprechend aufgebaut. Von den insgesamt 8 Insassen beider PKW – darunter ein Kleinkind – wurden mehrere Personen verletzt. Sie wurden durch Zugsanitäter der Feuerwehr sowie mehrere Rettungswägen und Notärzte versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehr stellte am Unfallort dann den Brandschutz sicher und sperrte die Luitpoldstraße im betroffenen Abschnitt inklusive des Geh- und Radweges komplett. Im Verlauf des Einsatzes mussten durch die Feuerwehrkräfte dann noch die beschädigten Bäume umgeschnitten sowie die Straßenlaterne beseitigt werden. Die ebenfalls anwesenden Stadtwerke stellten dazu zur Unterstützung einen großen LKW mit Kran zur Verfügung. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei reinigte die Feuerwehr den betroffenen Bereich von auslaufenden Betriebsstoffen, Fahrzeugteilen und Splittern. Glück im Unglück war, dass sich zum Unfallzeitpunkt keine Passanten auf dem Geh- und Radweg befanden. Diese wären durch die umherfliegenden Splitter extrem gefährdet gewesen. Zu Unfallhergang, Sachschaden und der schwere der Verletzungen wird auf die Meldung der Polizei verwiesen. Sehr erfreulich war, dass einige Anwohner die Einsatzkräfte bei diesem rund vierstündigen Einsatz mit Eis und Getränken versorgten. Dafür herzlichen Dank von Seiten der Feuerwehr.

Fotos: Feuerwehr Landshut

Polizeiinspektion Vilsbiburg

Gemauerte Zaunsäule durch ungekannten Fahrer beschädigt

WURMSHAM, LKRS. LANDSHUT. Ein unbekannter Fahrzeugführer beschädigte eine gemauerte Zaunsäule.Am Freitag, 22.05.2020, um 12.45 Uhr, wurde durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer in Wurmsham, Weihprechtinger Straße, eine gemauerte Zaunsäule beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 200,- Euro. Hinweise, die der Aufklärung dienlich sein könnten, bitte unter Tel. 08741/96270 bei der Polizeiinspektion Vilsbiburg melden.

Cannabisaufzuchtanlage festgestellt

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Mehrere Cannabispflanzen sichergestellt. Am 22.05.2020 gegen 18.30 Uhr wurde durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Vilsbiburg starker Cannabisgeruch in einem Mehrfamilienhaus in Geisenhausen festgestellt. In der Wohnung eines 36jährigen konnte im Anschluss eine Cannabisaufzuchtanlage festgestellt. Es konnten insgesamt sieben Cannabispflanzen sichergestellt werden. Außerdem wurden diverse Betäubungsmittelutensilien, wie ein Crusher und eine Bong, sichergestellt. Der 36jährige muss sich nun wegen illegalen Anbaus von Cannabis, sowie wegen Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten.

Parkrempler durch unbekannten Fahrzeugführer

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Unbekannter Fahrzeugführer beschädigt Pkw an EDEKA-Parkplatz.

Im Zeitraum vom Samstag, den 23.05.2020, 10:00 Uhr und 11:00 Uhr, wurde am Edeka-Parkplatz in Vilsbiburg, Ohmstraße, ein weißer Fiat durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000,- Euro. Hinweise, die der Aufklärung dienlich sind, sollen unter Tel. 08741/96270 bei der Polizeiinspektion Vilsbiburg gemeldet werden.

Unwetter verursacht Stromausfall und Einsturz eines Baugerüsts 

GEISENHAUSEN, VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Unwetter reißt Strommast um und verursacht 1 ½ stündige Komplettsperrung der St 2054

Am 23.05.2020, um 15.09 Uhr, wurde durch das herrschende Unwetter am Ortseingang von Diemannskirchen, Gemeinde Geisenhausen,  ein dort befindlicher Strommast umgerissen. Die daran befindlichen Hochspannungsleitungen kreuzten die St 2054, weshalb diese durch die eingesetzten Kräfte der Polizei sowie der Feuerwehren Geisenhausen und Diemannskirchen vollständig gesperrt wurde. Erst nach der Abschaltung der Hochspannungsleitungen, konnten diese durchtrennt und die Staatsstraße wieder gefahrlos befahren werden. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt und bislang ist auch kein Fremdschaden bekannt.

In etwa zum gleichen Zeitpunkt wurde in Vilsbiburg, beim Gewerbegebiet Rieder im Feld, durch die starken Windböen das Gerüst einer Baustelle stark ins Wanken gebracht.

Das circa 8 Meter hohe Gerüst stürzte hierbei an manchen Stellen komplett ein. Da die Arbeiten an der Baustelle zu diesem Zeitpunkt bereits beendet waren, kamen  keine Personen zu Schaden.

Baum stürzt auf fahrenden Pkw

ADLKOFEN, LKRS. LANDSHUT. Aufgrund starker Windböen stürzt Baum auf vorbeifahrendes Fahrzeug.

Am 23.05.2020, gegen 15.00 Uhr, befuhr eine 21-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem VW die Kreisstraße LA 3 zwischen Kleinegglkofen und Günzkofen. Durch ein Unwetter mit Sturmböen stürzte ein Baum von der Böschung am rechten Straßenrand auf die Fahrbahn. Dabei traf der umstürzende Baum die Motorhaube des vorbeifahrenden Fahrzeugs und beschädigte dieses stark. Die Fahrzeugführerin blieb glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 3.000,- Euro. Die Feuerwehr aus Günzkofen sperrte die Unfallstelle ab und leitete den Verkehr um.

Foto: Klartext.LA

Hecke fängt Feuer

VILSHEIM, LKRS. LANDSHUT.     Flammen schießen Meterweit in die Höhe

Am 18.04.2020 kam es gegen 11.20 Uhr zu einem Heckenbrand in Vilsheim. Dort wurden von der Bewohnerin Gartenarbeiten durchgeführt, was dazu führte, dass die Hecke Feuer fing. Die Frau lief geistesgegenwärtig ins Haus, um ihren Ehemann raus zu holen. Dieser versuchte anschließend das Feuer noch mit dem Gartenschlauch zu löschen, allerdings ohne Erfolg. Die Feuerwehren aus Vilsheim, Achdorf, Tiefenbach, Ast, Münchsdorf, Gundihausen und Altfraunhofen waren glücklicherweise schnell vor Ort. Dank ihnen konnte ein Übergreifen des Feuers auf das freistehende Einfamilienhaus und somit ein größerer Schaden verhindert werden. Das Ehepaar konnte nach kurzer Behandlung im Rettungswagen auch zu Hause bleiben. Der Schaden wird auf etwa 4.000,- Euro geschätzt.

Der vor Ort eingesetzte Einsatzleiter der Feuerwehr, Martin Eggl, möchte diesbezüglich nochmal darauf aufmerksam machen, dass aufgrund der aktuellen Trockenheit höchste Vorsicht im Umgang mit Feuer geboten ist.

Waldbrand

BAIERBACH, LKRS. LANDSHUT. Ca. 1000 m2 Waldboden samt Bäumen brannten aus.

Am Samstag, 18.04.20, gegen 14.00 Uhr brannte in einem Waldstück bei Schlott eine Fläche von ca. 1000 m2 Waldboden. Bei dem Brand wurden ca. 30 Bäume beschädigt. Das Feuer konnte durch die Feuerwehren Baierbach, Hinterskirchen, Velden (Vils), Taufkirchen (Vils) und Sulding gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 15000,- Euro. Das Feuer dürfte auf Grund der aktuellen Trockenheit ausgebrochen sein.

Unfallflucht

VILSHEIM, LKRS. LANDSHUT. BMW-Fahrer beschädigt Spiegel

Am Samstag, den 18.04.2020, gegen 18.20 Uhr ereignete sich in der Landshuter Straße ein Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Ein bisher unbekannter Täter fuhr mit seinem grauen BMW beim Rückwärtsfahren einen Verkehrsspiegel an und setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern Hierbei wurde er von einem Zeugen beobachtet. Die Polizei Vilsbiburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter 08741/9627-0 zu melden.

 

Gültig für Stadt und Landkreis Landshut: Bitte meiden Sie Waldgebiete bzw. lassen Sie Ihr Fahrzeug, wenn Sie nicht fahren müssen, stehen. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Das Unwetter ist noch nicht vorbei. Bitte meiden Sie vor allem die Bereiche Landshut – Münchnerau sowie Gündlkofen/Bruckberg. 
 

Landshuter Altstadt flächendeckend durch herabstürzende Ziegel gefährdet. 

Bitte bleiben Sie zu Hause!

Kurze Lageübersicht:
Das Orkantief Sabine hat Stadt und Landkreis Landshut heute im Laufe des frühen Morgens voll erwischt. Aktuell befinden sich alle Löschzüge der Landshuter Feuerwehr im Einsatz, dazu ebenfalls sehr viele Feuerwehren des Landkreises Landshut im Dauereinsatz. Die Kreiseinsatzzentrale ist ebenfalls seit dem frühen Morgen in Betrieb und voll besetzt. Bisher (09:30) sind in Stadt und Landkreis Landshut rund 120 Einsätze zu verzeichnen, davon entfallen etwa 30 auf das Landshuter Stadtgebiet. Hauptbetroffen ist das Gebiet rund um die Münchnerau, hier wird aktuell an der Priorisierung der Einsatzstellen gearbeitet. Außerdem betroffen sind die Ortsbereiche Achdorf, Hofberg, Schönbrunn und Frauenberg. Die Einsatzzahlen steigen weiter.
Leider wurde im Bereich der Münchnerau auch ein Einsatzfahrzeug der Landshuter Feuerwehr während eines Einsatzes nicht unerheblich durch einen abgebrochenen Baumwipfel beschädigt. Das Fahrzeug ist bis auf weiteres nicht mehr einsatzfähig. Die neben dem Fahrzeug arbeitende Mannschaft kam mit dem Schrecken davon. An einer weiteren Einsatzstelle wurde ein Feuerwehrmann an der Hand verletzt und befindet sich auf dem Weg ins Krankenhaus.
An dringlichen Einsätzen – außerhalb des Orkantiefs – kam es noch zu einem Brand in einem Spänebunker eines landwirtschaftlichen Anwesens. Dieser konnte von Atemschutzträgern gelöscht werden. Anschließend wurde der Spänebunker und die Förderschnecke geräumt. Eine Gefahr für Tiere, Stallungen und Wohnhaus bestand nicht. Weiter stürzte auf der A 92 im Bereich Landshut West ein LKW um und blockierte die Fahrbahn.
Zur Unterstützung der Feuerwehren sind auch die Kräfte des THW Landshut und THW Ergolding im Einsatz.

Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei PKW hat am Donnerstagnachmittag gegen 15:30 am Ortsausgang von Landshut-Schweinbach insgesamt drei verletzte Personen gefordert. Trotz eines teils erheblichen Zerstörungsgrades konnten alle Insassen die beiden Fahrzeuge ohne technische Hilfsmittel verlassen. Die ersteintreffende Feuerwehr sicherte zuerst die Unfallstelle ab und kümmerte sich um die Erstversorgung der verletzten Personen bis Notarzt und Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrafen. Die nachrückenden Kräfte richteten anschließend eine Vollsperrung der Wildbachstraße zwischen der Niedermayerstraße und dem Abzweig Jenkofen/Gerzen ein. Insgesamt mussten drei verletzte Personen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Über den jeweiligen Verletzungsgrad kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Nach dem Abtransport der Verletzten wurde die Komplettsperre zunächst zur Unfallaufnahme und zum Abtransport der beiden Fahrzeuge aufrecht erhalten. Erst gegen Ende des Einsatzes konnte zumindest die Fahrspur in Richtung Landshut wieder freigegeben werden. Nach dem Abtransport der Fahrzeuge reinigte die Feuerwehr noch die Fahrbahn mit Ölbindemittel, ehe der Einsatz schließlich kurz nach 18:00 beendet werden konnte. Vor allem im Berufsverkehr kam es teilweise zu längeren Staus. Bezüglich der Unfallursache und des entstandenen Sachschadens ermittelt die Polizei. Von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut waren die Löschzüge Stadt und Schönbrunn im Einsatz.  

Der zweite große „Blaulichttag” der Landshuter Hilfsorganisationen wurde trotz des anfänglichen Regens noch ein voller Erfolg. Pünktlich um 10:00 gab Landshuts Oberbürgermeister und Schirmherr Alexander Putz vor dem Rathaus im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus der Politik und musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Landshuter Feuerwehr den Startschuss für fünf Stunden „Blaulicht und Martinshorn“. Gleich im Anschluss folgte um 10:30 die erste große Schauübung vor der Martinskirche. Dort wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und vier verletzten Personen, davon zwei eingeschlossen bzw. eingeklemmt, angenommen. Zum Einsatz kamen dabei neben einer Streife der Landshuter Polizei je ein Rettungswagen des BRK, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie das Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschzugs Münchnerau der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut. Gemeinsam wurde das anspruchsvolle Szenario dem Motto des Tages getreu „Wir retten gemeinsam“ routiniert abgearbeitet. Trotz des Regens hatten sich zu dieser Zeit bereits viele Besucherinnen und Besucher in der Landshuter Altstadt eingefunden, die sich auch im Folgenden nicht über mangelnde Unterhaltung beklagen konnten. Ein Tauchbecken hier, Polizeihunde im Einsatz dort, eine Sandsackchallenge, „Gummimännchen“ der Feuerwehr in Chemikalienschutzanzügen, viele ausgestellte Einsatzfahrzeuge und Schauübungen. Egal welcher spätere Berufswunsch der Kinder gerade aktuell war, es gab für Alle etwas zu sehen und zu bestaunen. Für die Landshuter Feuerwehr wurde es um 13:30 mit der zweiten Schauübung – einer Personenrettung über Drehleiter – am Ländtor wieder ernst. Angenommen wurde ein Arbeitsunfall auf dem Dach, bei dem eine Person durch einen Stromschlag bewusstlos wurde. Nach der Erstversorgung durch die Sanitäter kam schließlich die Drehleiter der Feuerwehr zum Einsatz, um die Person schonend vom Dach zu retten. Nachdem auch diese Übung erfolgreich über die Bühne gebracht wurde, klang der Tag mit vielen strahlenden Kinderaugen und interessierten Eltern ab 15:00 schließlich langsam aus. Eine Fortsetzung, soviel kann man schon vorweg nehmen, wird es sicherlich in den nächsten Jahren geben.

Foto: Klartext.LA
Fotos: Feuerwehr Landshut

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden die Feuerwehren aus Altdorf und Landshut zunächst wegen einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich der Hochstraße in Altdorf alarmiert. Die Kräfte konnten zwar in diesem Bereich sowie auch in der nahen Oberndorfer Straße Rauch und Brandgeruch feststellen, jedoch war zu diesem Zeitpunkt keine Ursache feststellbar bzw. sichtbar. Das schlechte Wetter mit Starkregen und wenig Sicht in der Dunkelheit erschwerte das Ganze nochmals. Gemeinsam mit mehreren Streifen der Polizei begaben sich die Einsatzkräfte dann auf die Suche nach der Ursache und wurden schließlich auf der anderen Seite der Bahngleise – weit hinten am Ende der Bahnhofstraße fündig. Dort brannte ein altes, leer stehendes Bahngebäude. Der Dachstuhl war bereits in Teilen durchgebrannt. Wegen der Einsturzgefahr des Daches begannen die Feuerwehrkräfte ausschließlich von Außen und über die Drehleiter mit den Löscharbeiten. Im Laufe des Einsatzes wurde zum Einreißen des Daches auch das THW Landshut hinzugezogen. So wurde mit einem Greifer dann Stück für Stück das Dach geöffnet, um so auch die letzten Glutnester finden zu können. Die Löscharbeiten zogen sich deshalb bis etwa 6:00 morgens hin. Eine Brandwache kontrollierte das Objekt im Laufe des Dienstages mehrmals. Brandursache und Sachschaden sind der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz standen rund 70 Kräfte der Feuerwehren aus Altdorf und Landshut.

Pressebericht vom Donnerstag, 8. August 2019

Warnung vor Spam/-Phishing Mails

VILSBIBURG, LKRS.LANDSHUT. Derzeit eine neue Welle von Spam-Mails feststellbar.

Am Mittwoch, 07.08.2019, erschien eine betroffene Bürgerin bei der Polizeiinspektion Vilsbiburg und zeigte eine Spam-E-Mail vor. In dieser wird damit gedroht, dass ein vermeintlicher Hacker Videoaufzeichnungen über die Laptopkamera erstellt hätte, während der Benutzer auf anzüglichen Internetseiten surfte. Der Täter droht damit diese zu veröffentlichen, wenn nicht eine Zahlung von 400,- Euro auf ein Bitcoin-Konto getätigt wird.

Die Polizei weist daraufhin, dass auf keinen Fall Geld an Unbekannte überwiesen werden sollte. Dies gilt insbesondere für sogenannte Kryptowährungen wie „Bitcoin“, sowie Überweisungen ins Ausland. Derartige E-Mails sollen den Empfänger unter Druck setzen und zur Zahlung verleiten. Es wird empfohlen, diese ungelesen sofort zu löschen bzw. zu ignorieren. Keinesfalls sollte auch darauf geantwortet werden. Wenn dennoch Bedenken bestehen, Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein, steht selbstverständlich jede Polizeidienststelle für eine Prüfung zur Verfügung.

Baum fällt auf Lkw

VELDEN, LKRS.LANDSHUT. Umstürzender Baum stürzt auf vorbeifahrenden Lkw.

Am Mitwoch, 07.08.2019, gegen 15.15 Uhr, kam es bei Brandstätt, auf der  Staatsstraße 2087, zu einem Unwetterschaden. Durch den zu diesem Zeitpunkt starken Wind wurde ein Baum zum Umstürzen gebracht.. Ein vorbeifahrender Lkw wurde dabei durch diesen am Führerhaus beschädigt. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Da der umgefallene Baum die Fahrbahn blockierte, musste dieser durch die eingesetzten Feuerwehren zerschnitten werden. Kurze Zeit später konnte diese wieder freigegeben werden.

Gegenverkehr gestreift und geflüchtet

VILSBIBURG, LKRS.LANDSHUT.  „Spiegelstreifer“ im Begegnungsverkehr. Der Verursacher flüchtet.

Am Mittwoch, 07.08.2019, gegen 15.40 Uhr, kam es bei Bründl zu einer Verkehrsunfallflucht. Der Unfallverursacher war mit seinem roten Lkw in Richtung Vilsbiburg unterwegs. Sein Unfallgegner kam ihm in entgegengesetzter Richtung entgegen. Auf Höhe des Parkplatzes „Am Bründl“ kam es zu einer Berührung der Außenspiegel, wodurch der Außenspiegel eines Unfallbeteiligten nach hinten geschleudert wurde und die Motorhaube eines nachfolgenden Pkw beschädigte. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflicht zur Personalienfeststellung nachzukommen. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich. Die Polizeiinspektion Vilsbiburg bittet unter der Tel. 08741/96270 um Hinweise möglicher Zeugen.

Pressebericht vom Samstag, 3. August 2019

Feuer außer Kontrolle

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Unangemeldete Wied-Verbrennung gerät außer Kontrolle

Am 02.08.2019 gegen 13.00 Uhr ereignete sich ein Brand im Gemeindebereich Geisenhausen. Ein 79jähriger verbrannte, ohne vorherige Anmeldung bei der zuständigen Gemeinde, Wied auf seinem Grundstück. Durch den entstandenen Funkenflug entzündete sich jedoch eine nahegelegene Hecke, wodurch ein unkontrollierbarer Brand entstand, welcher allerdings frühzeitig durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Glücklicherweise wurde durch den Vorfall niemand verletzt.

Unterbundene Trunkenheitsfahrt

GEISENHAUSEN, LKRS. LANDSHUT. Alkoholfahrt verhindert

Am 03.08.2019 gegen 03.00 Uhr wurde auf dem Parkplatz einer Veranstaltung ein 23jähriger aus dem Gemeindebereich Bodenkirchen einer Kontrolle unterzogen. Der 23jährige befand sich neben seinem PKW und war deutlich angetrunken. Zur Verhütung einer Trunkenheitsfahrt wurde sein Fahrzeugschlüssel sichergestellt.