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Feuerwehr

Im BRK-Seniorenheim am Hofberg hat sich die Gaskonzentration in den Kellerräumen nach Angaben der Feuerwehr normalisiert. Für die Bewohner besteht keine Gefahr mehr. Die Evakuierung wurde daher gestoppt. Derzeit arbeiten die Stadtwerke Landshut daran, die Schadstelle an der betroffenen Gasleitung zu reparieren. Bis das geschehen ist, bleibt der vordere Gebäudeteil des Seniorenheims noch geräumt. Danach können die Bewohner zurückkehren. Die einsatzbedingten Sperren rund um das Seniorenheim werden nach und nach aufgehoben, die Verkehrslage normalisiert sich.

Sturmtief Bennet hat der Landshuter Feuerwehr bis zum späten Montagabend insgesamt fünf Einsätze beschert. Dabei mussten die Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt, Achdorf und Siedlung dreimal ein Dach sichern und zweimal umgestürzte Bäume beseitigen. Der arbeitsintensivste Einsatz führte die Feuerwehr dabei zu einem Firmenparkplatz in der Altdorfer Straße, wo eine große Weide umstürzte. Der Baum begrub einen PKW unter sich, verletzte aber zum Glück keine der in der Nähe befindlichen Personen. Die Einsatzkräfte waren anschließend gut 80 Minuten beschäftigt, um den Baum zu zerlegen und die Betriebs- und Verkehrsflächen soweit frei zu räumen. Die Schadenshöhe am PKW kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Ein weiterer umgestürzter Baum wurde am Abend im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße beseitigt. Bei den Dachsicherungen im Innenstadtbereich sowie im Ortsteil Achdorf handelte es sich jeweils um durch den Sturm locker gewordene Dachteile, die über die Drehleitern gesichert bzw. entfernt werden konnten.

Ein PKW Brand auf der Autobahn A92 zwischen den Anschlussstellen Landshut-West und Moosburg Nord (Fahrtrichtung München) hat am Freitagabend zu gefährlichen Manövern auf der Gegenspur geführt.
Kurz vor der Isarbrücke geriet gegen 17:40 Uhr ein PKW in Brand. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem PKW retten und einen Teil seiner Habseligkeiten retten. Die Feuerwehr konnte ein komplettes Ausbrennen des PKW nicht mehr verhindern und nurmehr unter schwerem Atemschutz das Wrack mit Wasser und Schaum löschen. Die Einsatzkräfte mussten zur sicheren Durchführung der Löscharbeiten die Autobahn in Fahrtrichtung München für etwa 30 Minuten komplett und für weitere gut 30 Minuten noch die rechte Fahrspur sperren.
Während der Löscharbeiten kam es auf der Gegenfahrbahn zwei Mal zu gefährlichen Situationen. Zuerst verringerte ein Fahrer abrupt seine Geschwindigkeit und filmte mit dem Handy die Löscharbeiten. Kurze Zeit später kam es auf der Gegenspur im Bereich der Einsatzstelle ebenfalls durch plötzliches Bremsen zu einem leichten Auffahrunfall mit zwei PKW, die daraufhin kurzzeitig mit Warnblinkanlage in der linken Spur der Gegenrichtung standen. Die beiden PKWs konnten ihre Fahrt aber fortsetzen, ehe die Einsatzkräfte sicher auf die Gegenspur kamen. Auch ein Erfassen der Kennzeichen war den Einsatzkräften nicht möglich.
Die Feuerwehr möchte daher nochmals ausdrücklich daraufhin weisen, bei Unfallstellen im eigenen Sichtbereich weiter sicher seine Fahrt fortzusetzen und keinerlei gefährliche Brems- oder anderweitige Manöver durchzuführen, durch diese sowohl Einsatzkräfte wie auch andere Verkehrsteilnehmer stark gefährdet werden können.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Landshut (Löschzug Münchnerau) und Altdorf. Wodurch das Fahrzeug in Brand geriet ist der Feuerwehr nicht bekannt. Brandursache und Sachschaden werden durch die Polizei ermittelt.

Stadtgebiet Landshut

Brennender Topf alarmiert Rettungskräfte

LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 19.10 Uhr, wurden die Rettungskräfte in die Porschestraße gerufen, da hier eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus im obersten Stockwerk gemeldet wurde. Nachdem alle Anwohner aus dem Haus evakuiert wurden, konnte die Brandstelle lokalisiert werden. Ein Anwohner hatte auf dem eingeschalteten Herd einen Topf mit Öl vergessen und das Öl hatte sich entzündet. Der Anwohner bemerkte glücklicherweise noch rechtzeitig den brennenden Topf und versuchte das Feuer zu löschen. Hierbei wurde er leicht verletzt. Am Gebäude und in der Wohnung entstand glücklicherweise kein Schaden. Der verletzte Anwohner wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem die Feuerwehr Landshut das Haus gelüftet hatte, konnten die Anwohner zurück in ihre Wohnungen.

Gartenzaun angefahren und geflüchtet

LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 05.30 Uhr, wurde ein Gartenzaun in der Münchnerau in der Mühlbachstraße von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren und beschädigt. Des Weiteren überfuhr der Unbekannte ein Bushaltestellenschild. Anschließend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne sich weiter um den Schaden zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Es entstand ein Schaden von insgesamt 1.500 Euro. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

Landkreisgebiet Landshut

Pferde halten Einsatzkräfte auf Trab

Weihbüchl/Landkreisgebiet Landshut. Am Montag, gegen 02.15 Uhr, wurde die Polizei Landshut über freilaufende Pferde auf der B 299, Höhe JVA verständigt. Durch eine Streifenbesatzung konnten schließlich vier Pferde im Bereich Weihbüchl festgestellt werden. Die Tiere konnten bis in den Ortsbereich Hohenegglkofen verfolgt werden, dann verlor die Polizeistreife den Kontakt. Über die örtlichen Radiosender wurde auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B 299 im Bereich JVA bis Abzweigung Hohenegglkofen hingewiesen. Mehrere Rossstallbesitzer unterstützten die Polizei und beteiligten sich an der Suche nach den Pferden. Sie stellten hierfür auch diverses Material (Führstricke und Halfter) zur Verfügung. Im Laufe des Vormittages gelang es dann einem Autofahrer die Tiere im Bereich Jenkofen aufzuhalten und einzufangen. Sie konnten dann anschließend wohlbehalten an den Pferdehalter zurückgegeben werden. Warum die Tiere ausgebrochen sind, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Zum Glück wurde niemand verletzt.

 

 

Ein Schmorbrand in der Elektroverteilung im Eisstadion Landshut hat am Sonntag gegen Mittag zu einer Unterbrechung des Publikumslaufs geführt. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut wurde um 13:24 von der automatischen Brandmeldeanlage des Eisstadions alarmiert. Beim Eintreffen stellten die Kräfte bei der Absuche im Bereich des ausgelösten Melders in der Elektroverteilung eine starke Rauchentwicklung fest. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera konnte schließlich in einem Verteilerkasten, über den unter anderem auch die Beleuchtung des Eisstadions läuft, einen Schmorbrand feststellen. Daraufhin wurde durch den anwesenden Betriebsleiter umgehend das komplette Licht ausgesichert. Aus diesem Grund musste auch der zu diesem Zeitpunkt stattfindende Publikumslauf in der Eishalle unterbrochen werden. Eine Gefahr für die Gäste des Eisstadions bestand dabei zu keiner Zeit. Ein zur Sicherheit in Bereitschaft gehaltener CO2-Löscher musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach der Aussicherung kühlte der betroffene Bereich schnell runter. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Betriebsleiter und die hinzugezogenen Stadtwerke Landshut übergeben. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist und wodurch der Schmorbrand ausgelöst wurde, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Das Bild zeigt einen Blick in den betroffenen Schaltschrank durch die Wärmebildkamera im Rahmen der Nachkontrolle. Die vom Schmorband betroffenen Stellen sind dabei noch gut an der roten Farbe zu erkennen.

Wichtig – bitte teilen!

Aufgrund des schweren Neuschnees kommt es aktuell vermehrt zu umstürzenden Bäumen, die der Schneelast nicht mehr standhalten können.

Bitte meiden Sie daher heute und morgen unbedingt den Aufenthalt unter Bäumen sowie in Wäldern. 

Es hat in der Region bereits mehrere Einsätze wegen umgestürzter und vom Umsturz bedrohter Bäume gegeben.

Am Morgen des 29. Januar geriet kurz vor 8:00 Uhr in Löschenbrand kurz vor dem Parkplatz eines Gasthauses ein PKW in Brand. Die Fahrerin bemerkte während der Fahrt Rauch im Fahrzeug, konnte  ihren PKW noch kurz nach der Bahnunterführung in Löschenbrand stoppen und sich ins Freie retten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug dann bereits lichterloh in Flammen. Die Einsatzkräfte gingen mit schwerem Atemschutz, Löschwasser und Schaum gegen die Flammen vor und konnten das Fahrzeug schließlich löschen. Die Fahrerin wurde vom Rettungsdienst versorgt und soweit der Feuerwehr bekannt mit einer leichten Rauchgasinhalation in eine Klinik gebracht. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde das völlig ausgebrannte Fahrzeug abgeschleppt. Durch den städtischen Bauhof wurden die Bereiche mit Löschwasser mit Auftausalz aufgestreut. Die Löschenbrandstraße war während der Lösch- und Aufräumarbeiten rund eine Stunde komplett gesperrt. Sachschaden und Brandursache sind der Feuerwehr nicht bekannt.

Am Nachmittag des zweiten Januar wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Landshut, Adlkofen und Wolfsbach zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Wolfsteinerau (LA 14 zwischen Wolfstein und Niederaichbach) gerufen. Dort rutsche nach einem heftigen Schneegestöber ein PKW in den Graben, kippte um und blieb auf der Seite liegen. Die Fahrerin war zwar nicht eingeklemmt, konnte sich aber nicht aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien. Durch die Feuerwehren, die bei der Anfahrt äußerst schwierige Straßenverhältnisse vorfanden, wurde die Frau zuerst im Fahrzeug gesichert. Anschließend wurde der Fahrersitz zurückgestellt, der Gurt durchtrennt und die Dame über Steckleiterteile aus dem Fahrzeug geholt. Die Fahrerin wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Schwere der Verletzungen ist der Feuerwehr nicht bekannt. Zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden ermittelt die Polizei. Die LA 14 wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten durch die eingesetzten Feuerwehren rund eineinviertel Stunde komplett gesperrt.
Als äußerst erfreulich kann festgehalten werden, dass bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst viele Ersthelfer angehalten haben und – soweit ohne weitere technische Hilfsmittel möglich – unter anderem durch das Absichern der Unfallstelle, die Verständigung der Rettungskräfte und die Betreuung der eingeschlossenen Fahrerin tätig geworden sind.

Sichere Silvesterparty ohne Schäden

Kurz vor dem Jahreswechsel 2018/19 rüsten sich in und um Landshut wieder zahlreiche Familien und Freundeskreise für die bevorstehende Silvesterparty. Damit die Silvesternacht nicht zu einem schadensträchtigen Ereignis wird, sollte man vor allem im Zusammenhang  mit Feuerwerkskörpern und Feuerstellen einige grundlegende Verhaltensweisen und Regeln beachten:

  • Kaufen Sie nur Feuerwerkskörper mit entsprechendem Prüfsiegel und achten Sie auf die beigelegten Gebrauchshinweise für die verschiedenen Typen.
  • Greifen Sie keinesfalls auf illegal importierte Feuerwerkskörper zurück.
  • Beachten Sie die Verbotszonen für das Abschießen von Feuerwerkskörpern und Raketen. Diese liegen vor allem um Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser, Kirchen und die Burg Trausnitz. Außerdem gilt seit heuer im gesamten Innenstadtgebiet ein Abbrennverbot für Feuerwerkskörper
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper, Raketen und Wunderkerzen nur im Freien und nur aus einer sicheren Abschussposition heraus an. Achten Sie dabei immer auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Ihrer Umgebung.
  • Verzichten Sie auf jegliche Art von Mutproben und Scherzen. Werfen Sie keine Feuerwerkskörper in Container, Mülltonnen, Briefkästen oder Hauseingänge.
  • Schießen Sie Feuerwerkskörper und Raketen keinesfalls in Richtung anderer Personen, Gebäude, Tiere, Sträucher oder Bäume.
  • Achten Sie darauf, dass startende Feuerwerkskörper nicht in der Umgebung abgelegte Feuerwerkskörper entzünden. Halten Sie hier immer einen Abstand ein.
  • Zünden Sie Blindgänger nicht erneut an. Diese können plötzlich explodieren. Warten Sie einige Minuten ab und übergießen Sie den Blindgänger mit Wasser.
  • Schließen Sie vor Mitternacht sämtliche Fenster, Türen, Dachfenster und Luken.
  • Lagern Sie auf Ihren Balkonen, Loggien und Dachterrassen keine leicht entflammbaren Gegenstände, Polster und Möbel.
  • Verzichten Sie im alkoholisierten Zustand auf Feuerwerkskörper und Raketen.
  • Halten Sie Feuerwerkskörper und Raketen generell von Kindern und Jugendlichen fern. Verwahren sie Feuerwerkskörper a einem sicheren Ort.
  • Unterlassen Sie jegliche Art von Modifizierungen und Bündelungen von Feuerwerkskörpern. Es drohen unkontrollierbare Folgen.

Halten Sie zur Sicherheit immer einen Feuerlöscher oder einen Eimer Wasser bereit. Wählen Sie im Falle eines Brandes – selbst im Falle eines Entstehungsbrandes oder einer auftretenden Verletzung sofort die Notrufnummer 112 und schildern Sie dem Disponenten klar und eindeutig was passiert ist und wo es passiert ist. Feuerwehr und Rettungsdienst machen sich dann unverzüglich auf den Weg.

Die Feuerwehr Landshut wünscht allen Landshuterinnen und Landshutern eine tolle Silvesterparty und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

 

Ergolding/Landkreisgebiet Landshut. Heute, gegen 13.20 Uhr, wurde vom Gelände einer Recyclingfirma in der Albert-Einstein-Straße ein Containerbrand gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zog bereits dicker schwarzer Rauch über den Ortsteil Hascherkeller und in Richtung Autobahn BAB A 92. Die Bevölkerung wurde vorsichtshalber aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es bei Entsorgungsarbeiten eines Containers, der mit alten Spraydosen gefüllt war, zu einem Funkenflug. Daraufhin entzündeten sich noch vorhandene Gasreste in den Dosen und es kam zum Brand des Containers.

Dieser wiederum setzte nebenstehende Container, die u.a. mit Elektroschrott gefüllt waren, in Brand. Während der Löscharbeiten kam es immer wieder zu kleinen Verpuffungen, wenn eine der Spraydosen explodierte. Verletzt wurde zum Glück niemand. Durch die alarmierten Feuerwehren aus Ergolding, Altheim und Landshut konnte der Brand schnell gelöscht werden. Unterstützung erhielten sie von der Werksfeuerwehr der Firma BMW.
Insgesamt wurden sechs Container durch den Brand beschädigt und es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Kommentar:
Diese Aussage ist bemerkenswert: “Nach Angaben der Einsatzkräfte entwickelten sich keine giftigen Stoffe.” – ernsthaft bei einem Brand von Elektroschrott?