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Feuerwehr Landshut

Ein durch den Sicherheitsdienst der Residenz gemeldeter starker Brandgeruch hat am Dienstagabend gegen 23:30 zu einem rund 90-minütigen Feuerwehreinsatz geführt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brandgeruch an mehreren Stellen rund um die Residenz deutlich wahrnehmbar. Daraufhin wurden die Innenräume – auch zur Isar hin im Bereich des Marstalls – mit mehreren Trupps kontrolliert. Parallel wurden die Dachbereiche sowohl der Residenz als auch der Nachbargebäude über zwei Drehleitern und Wärmebildkameras kontrolliert. Schlussendlich könnte glücklicherweise kein Brand gefunden werden. Es wird vermutet, dass der Geruch aus dem Kamin eines Lokals mit Pizzaofen mit Holzbefeuerung kam. Der Einsatz endete gegen 1:00 nachts.

Fotos: Feuerwehr Landshut

Am Freitag wurde die Landshuter Feuerwehr zur Mittagszeit kurz hintereinander zu drei Einsätzen gerufen. Neben einem Unfall an der Querstraße mussten die Einsatzkräfte noch den Rettungsdienst in Form einer Tragehilfe unterstützen und einen Kellerbrand am Piflaser Weg bekämpfen.

Beim Unfall im Kreuzungsbereich Querstraße/Watzmannstraße kollidierten ein Klein-LKW und ein Kombi miteinander. Durch den Unfall trat eine größere Menge an Betriebsstoffen aus und verschmutzte die Fahrbahn. Durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr wurde die Unfallstelle zunächst abgesichert und eine Sichtung der beteiligten Personen vorgenommen. Eine Person wurde dabei zunächst bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Zugsanitätern betreut. Durch die großflächige Verunreinigung der Kreuzung und die beiden nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge musste der Bereich dann für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden. Im Nahbereich kam es dadurch zu größeren Verkehrsbehinderungen. Nachdem beide Fahrzeuge abgeschleppt waren, wurde die Fahrbahn noch mit Ölbindemittel gereinigt, ehe die Fahrbahn schließlich wieder freigegeben werden konnte. Die Unfallursache und der entstandene Sachschaden werden durch die Polizei ermittelt. Während dieses Einsatzes wurde dazu eine Fahrzeugbesatzung zur Unterstützung des Rettungsdienstes kurzzeitig in die Münchnerau beordert.

Nahezu parallel wurde in einer Wohnanlage am Piflaser Weg ein Kellerbrand gemeldet. Atemschutzträger der Feuerwehr drangen in den Keller vor und konnten den Brand, der sich hauptsächlich auf eine elektrische Wäscheschleuder beschränkte, schnell löschen. Parallel wurde das Gebäude zur Sicherheit durch Polizei und Feuerwehr evakuiert. Nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen konnten dann Alle in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur genauen Brandursache und zum entstandenen Sachschaden ermittelt die Polizei.

Foto: Feuerwehr Stadt Landshut

Eine kurze aber heftige Unwetterzelle hat sieben von acht Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut einen arbeitsreichen Samstagnachmittag beschert. Ab etwa 15:00 wurden die Einsatzkräfte bis 19:30 zu gut 20 Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet gerufen, lediglich der Bereich Münchnerau blieb davon ausgenommen. Überwiegend handelte es sich dabei um umgestürzte Bäume oder herabhängende Baumteile, an drei Einsatzstellen mussten Wasserschäden beseitigt werden, am Eisstadion stürzte ein langer Bauzaun um und musste durch die Einsatzkräfte wieder aufgestellt werden. 

Bei den Sturmschäden reichten in den meisten Fällen einige Schnitte mit der Kettensäge, um die Gefahr bzw. die Behinderung zu beseitigen. Bei einer massiven umgestürzten Buche in der Sandstraße, einer Kiefer in der Arnimstraße und mehreren umgestürzten Bäumen in der Schönbrunner Straße waren aber ein größerer Personal- und Geräteeinsatz erforderlich. In der Sandstraße stürzte eine große Buche auf eine Garagenzeile und musste von den Einsatzkräften in mühevoller Kleinarbeit zurückgeschnitten und beseitigt werden. Die Bäume in der Schönbrunner Straße konnten bis auf einen von der Feuerwehr beseitigt werden. Da eine Beseitigung des letzten Baumes wegen der auf dem Baum liegenden Spannung nur in einer äußerst gefährlichen Aktion möglich gewesen wäre, entschied man sich für eine Sperrung der Straße und die Entfernung des Baumes einer Spezialfirma zu übergeben. In der Arnimstraße stürzte ein Teil einer großen Kiefer auf ein Wohngebäude und blieb dort auf der Dachattika hängen. Durch die Feuerwehr wurde der Baum mittels Drehleiter soweit ausgeastet und anschließend mit einem Kran auf eine Wiese gehoben. 
 
Durch den kurzen heftigen Starkregen erwischte es unter anderem eine Bäckerei am Kaserneneck sowie ein Einrichtungshaus im Landshuter Industriegebiet. Die Wasserschäden konnten mit Wassersaugern beseitigt werden. 
 
Zur Koordinierung der Einsatzstellen im Landshuter Stadtgebiet sowie auch im Landkreis Landshut, wo ebenfalls zahlreiche Feuerwehren im Einsatz waren, wurde kurz nach 15:00 auch die Kreiseinsatzzentrale in der Landshuter Hauptfeuerwache durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte besetzt und blieb bis etwa 18:00 in Betrieb. Soweit der Landshuter Feuerwehr bekannt ist, kamen bei dem Unwetter keine Personen zu Schaden. Die entstandenen Sachschäden können von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Im Einsatz waren die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg, Hofberg, Siedlung, Schönbrunn und Frauenberg mit rund 100 Einsatzkräften.
Fotos: Feuerwehr Landshut

Eine ausgedehnte Ölspur, die sich über die B11/15 durch die Harlander-, Stetthaimer- und Nikolastraße bis zur Berufsschule 1 zog, hat am Dienstagvormittag die Freiwillige Feuerwehr Piflas sowie zwei Löschzüge der Landshuter Feuerwehr zwei Stunden lang auf Trab gehalten. Die Ölspur wurde von einer defekten Hydraulikleitung eines Baggers verursacht und von den Einsatzkräften mit vielen Säcken Ölbindemittel abgestreut. Anschließend kam eine Kehrmaschine der Bauamtlichen Betriebe zum Einsatz. Während der Arbeiten kam es im direkten Arbeitsbereich der Einsatzkräfte immer wieder kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.

Abschlussbericht der FFW Landshut zum Brand  am Tannenweg

 

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Landshut und Altdorf kurz vor Mitternacht zu einem Dachstuhlbrand in einer großen dreistöckigen Mehrparteienanlage am Landshuter Tannenweg alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt waren eine massive Rauchentwicklung sowie Flammen weithin sichtbar, so dass die Alarmstufe unmittelbar nochmals erhöht wurde. Auf Grund der Vielzahl an gemeldeten Bewohnern im Brandobjekt wurde parallel auch seitens der Polizei und vom Rettungsdienst ein Großaufgebot in Marsch gesetzt. Auch Mitarbeiter der Landshuter Stadtwerke wurden zur Einsatzstelle beordert, um das Gebäude komplett von der Strom- und Gasversorgung abzuschließen.

Am Brandobjekt – einer großen U-förmigen Mehrparteienanlage – stellte sich die Lage wie folgt dar. Der Dachstuhl des Gebäudes stand an einer Ecke im Vollbrand, das Feuer breitete sich deutlich sichtbar in beide Richtungen weiter aus. Deshalb wurden sofort über die Drehleiter aus Altdorf sowie über mehrere Strahlrohre vom Boden aus mit den Löscharbeiten bzw. mit der Abschirmung der angrenzenden Gebäudetrakte begonnen. Parallel machten sich Atemschutztrupps der Feuerwehr auf den Weg ins Gebäude. Seitens der Polizei und weiteren Feuerwehrkräften wurden zwischenzeitlich insgesamt fünf Eingänge des Gebäudes rund um den brennenden Bereich geräumt. Der Bewohner der Wohnung unter dem brennenden Dachstuhl bemerkte das Feuer, konnte sich selbst ins Freie retten und Alarm schlagen. Insgesamt waren in den Eingängen 75 Personen gemeldet, wovon schließlich etwa 55 Personen vom Rettungsdienst bei einem benachbarten Hotel betreut wurden. Die Personen, die Kontakt mit Rauch hatten, wurden von Ärzten gesichtet. Nach Kenntnis der Feuerwehr wurden zwei Personen mit einer Rauchgasinhalation leicht verletzt, wovon eine Person in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ob sich die übrigen Personen direkt nach der Räumung ohne Meldung beim Rettungsdienst zu Freunden begaben oder zum Zeitpunkt des Brandausbruchs überhaupt nicht zu Hause waren, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Eine intensive Absuche der Gebäude im Laufe des Einsatzes verlief negativ.

Nachdem der erste massive Löschangriff eine erste Wirkung gezeigt hatte, konnten noch mehr Atemschutztrupps in die Wohnungen sowie in den Dachstuhl vordringen. Jedoch erschwerten den Einsatzkräften die immer wieder aufflammenden Glutnester und Brandherde unter den Ziegeln sowie in der Isolierung die Arbeiten massiv. Deshalb wurde von der nördlichen Seite eine weitere Drehleiter in Stellung gebracht. Dazu mussten zunächst mit schwerem Gerät mehrere gusseiserne Fahrradständer und Wäschespinnen weggeflext werden. Anschließend konnten die Einsatzkräfte mit den umfangreichen Nachlöscharbeiten beginnen. Dazu musste unter anderem die Dachhaut von Außen an mehrere Stellen geöffnet werden, im Speicher mussten Wände aufgestemmt sowie Blechverkleidungen und Isolierungen entfernt werden.

Gegen 2:30 konnten erste Kräfte wieder aus dem Einsatz heraus gelöst werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis in den Mittwochvormittag hinein. Auch im Laufe des Vormittages wurden nochmals Brandnachschauen durchgeführt, je nach Ergebnissen werden diese auch über den Mittwoch noch weiter fortgeführt. Während die Wohnungen in den Eingängen neben der Brandstelle noch bewohnbar sind, so sind die Wohnungen im Hauseingang direkt unter dem Brandherd durch Brand- und Wassereinwirkungen nach aktuellem Stand unbewohnbar.

Ein in Absprache zwischen Rettungsdiensten und dem Katastrophenschutz der Stadt Landshut eingerichtetes Notquartier in der Sparkassenarena wurde schlussendlich nicht mehr bezogen. Bis auf ein älteres Ehepaar, welches im Hotel blieb, konnten alle anderen Bewohner entweder zurück in ihre Wohnungen oder bei Freunden und Bekannten unterkommen. Ein zwischenzeitlich angedachtes Abstützen des beschädigten Dachstuhls durch das THW musste in der Nacht nicht mehr durchgeführt werden. Das Gebäude wurde nach Abschluss der Löscharbeiten am Vormittag in die Obhut der Hausverwaltung übergeben.

 

Seitens der Freiwilligen Feuerwehren aus Landshut (Löschzüge Stadt, Rennweg, Hofberg, Siedlung, Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung) und Altdorf waren rund 100 Kräfte vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax. Hinzu kamen weitere rund 50 Kräfte der Rettungsdienste, mehrere Streifenbesatzungen der Polizei und Fachpersonal des THW Landshut. Zu Sachschaden und Brandursache haben Polizeibeamte noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

 

Foto: FFW Landshut

Im Bild von links. Vorsitzender Andreas Kei, Stadtbrandinspektor Martin Dax, Michael Lipp, Christian Bauer, Markus Heinrich, Hans Zirngibl, Stadtbrandrat Gerhard Nemela. 
Seit vergangenem Mittwoch steht der Löschzug Münchnerau der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut unter neuer Führung. Für den bisherigen Zugführer Michael Lipp und seinen Stellvertreter Hans Zirngibl, die beide bereits im Winter angekündigt hatten, sich nach insgesamt 18 gemeinsamen Jahren an der Spitze des Löschzugs nicht mehr zur Wahl zu stellen, wurden Christian Bauer als neuer Zugführer und Markus Heinrich als sein Stellvertreter neu gewählt. Christian Bauer wurde dabei als einziger Kandidat von den aktiven Zugsmitgliedern einstimmig zum Zugführer gewählt. Bei der Wahl zum Stellvertreter erhielt Markus Heinrich die Mehrheit gegenüber seinem Mitbewerber Stephan Höschele.
Christian Bauer ist 39 Jahre alt und seit 1998 freiwilliger Feuerwehrmann. Seit er 2011 nach Landshut kam, ist er beim Löschzug Münchnerau aktiv. Markus Heinrich ist 42 Jahre alt und seit 2002 bei der Landshuter Feuerwehr. Beide können in ihrem bisherigen Feuerwehrleben bereits auf jede Menge Einsatzerfahrung sowie auf diverse Lehrgänge bis hin zum Zugführer und unterschiedliche ausgeführte Zusatzaufgaben wie Jugendwart, Internetbeauftragter (Christian Bauer) sowie Funkbeauftragter und Wacheinteiler (Markus Heinrich) zurückblicken.
Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Stadtbrandinspektor Martin Dax sowie der Vorsitzende der Landshuter Feuerwehr Andreas Kei dankten Michael Lipp und Hans Zirngibl für ihren Vorgängern für deren langen Einsatz rund um den Löschzug Müncherau und die Landshuter Feuerwehr. Beide standen gemeinsam seit 2001 an der Spitze des Löschzugs. Michael Lipp war zuvor noch von 1995 bis 2001 stellvertretender Zugführer. Die scheidenden Zugführer wünschen ihren Nachfolgern alles Gute und ein stets glückliches Händchen bei ihren Entscheidungen. Lipp und Zirngibl bleiben dem Löschzug Münchnerau als aktive Feuerwehrleute und Dienstgrade weiter erhalten und werden auch ihren Nachfolgern wenn nötig gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die neue Wahlperiode dauert satzungsgemäß wieder sechs Jahre.
Der Löschzug Münchnerau der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut ist mit aktuell drei Einsatzfahrzeugen, einem Anhänger und 49 aktiven Feuerwehrfrauen und -Männern für das Gebiet rund um die Münchnerau und den durch Landshut führenden Autobahnabschnitt der A 92 zuständig. Zu den wichtigsten Sonderobjekten im Einsatzgebiet gehören der LA Park, der Flugplatz Ellermühle sowie das Speedwaystadion. Pro Jahr absolvieren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zwischen 50 und 60 Einsätze.

FEUERWEHR LANDSHUT IM EINSATZ

Verkehrsunfall in der Luitpoldstraße – Entenfamilie gerettet

 

Gegen 09:20 wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW in der Luitpoldstraße gerufen. Dabei wurde nach Kenntnis der Feuerwehr eine Person verletzt. Da beide PKW erheblich beschädigt und nicht mehr fahrbereit waren, musste die Feuerwehr die Fahrbahn teilweise sperren. Weiter wurden auslaufende Betriebsstoffe gebunden und der Brandschutz sichergestellt. Nachdem die Fahrzeuge abgeschleppt waren, konnte die Luitpoldstraße wieder komplett freigegeben werden. Zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden ermittelt die Polizei.

 

Kurz nach diesem Einsatz wurde die Feuerwehr über eine Entenfamilie in Kenntnis gesetzt, die auf dem begrünten Dach eines Bürogebäudes an der Luitpoldstraße lebt und nun den Weg zum Wasser suchte. Die Einsatzkräfte fingen die Mutter mit ihren Jungen vorsichtig ein und setzten diese außerhalb Landshut an einem ruhigen Platz wieder aus.

 

Fotos: Feuerwehr Landshut

 

Landshuts neue Feuerwehrfrau ist Katharina Lutz vom LZ Siedlung. Die acht neuen Feuerwehrmänner sind Daniel Hamm und Michael Guttenberger vom LZ Stadt, Andreas Helzel und Andreas Hödl vom LZ Achdorf, Josef Obinger vom LZ Rennweg, Tam Van Le vom LZ Siedlung, Manuel Huber vom LZ Schönbrunn und Sebastian Rückl vom LZ Frauenberg. 

Die Landshuter Feuerwehr durfte sich am gestrigen Samstagabend über die Übernahme von neun Feuerwehranwärtern freuen. In den Wochen zuvor konnten eine Feuerwehrfrau und acht Feuerwehrmänner erfolgreich die Modulare Truppmannausbildung durchlaufen und sind somit für den aktiven Einsatzdienst gerüstet. Stadtbrandrat Gerhard Nemela gratulierte allen Anwärtern zu deren sehr guten Ergebnissen bei den Abschlussprüfungen sowie bei der Leistungsprüfung, merkte aber zugleich an, dass es in der Feuerwehr mit dem Lernen nun nicht vorbei sei, sondern dass im Rahmen der regulären Übungen und nachfolgenden Lehrgängen weitere Lerninhalte, neue Gerätschaften und Handgriffe folgen werden, die es ebenso zu verinnerlichen gilt. Ausbildungsleiter Thomas Schindler, der in diesem Jahr erstmals den Grundausbildungslehrgang geleitet hat, machte seiner Truppe für deren Einsatz, Engagement und die hohe Anwesenheit bei den Ausbildungsstunden ein dickes Kompliment. Zugleich dankte er seinem Vorgänger Josef Singer für seine Unterstützung sowie allen Zugsausbildern für deren stete Bereitschaft, bei Ausbildungen mitzuarbeiten. Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz gratulierte allen Anwärtern für deren Ergebnisse und unterstrich in seinen kurzen Grußworten noch einmal die enorme Bedeutung des Ehrenamts und der Freiwilligen Feuerwehr in einer nun 72.000 Einwohner zählenden Stadt wie Landshut. Anschließend nahmen der 1. Vorsitzende Andreas Kei, Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Oberbürgermeister Alexander Putz im Beisein von Stadtrat und Verwaltungsbeirat der Feuerwehr Rudi Schnur die offizielle Übernahme der acht anwesenden Anwärter vor. Dabei wurden allen die Beförderungsurkunde zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau sowie die Ärmelzeichen und das Leistungsabzeichen in Bronze verliehen. Nicht fehlen durfte dabei natürlich auch der Funkmeldeempfänger, mit denen die Nachwuchskräfte künftig mit der aktiven Mannschaft zu Einsätzen gerufen werden. Bei der Übernahme konnte Manuel Huber vom LZ Schönbrunn leider nicht anwesend sein, wurde aber ebenso wie seine acht Kolleginnen und Kollegen in den aktiven Einsatzdienst übernommen.

Ein Wohnungsbrand hat am Samstagvormittag in der Nikolaus-Alexander-Mair-Straße in Landshut in einem dortigen Mehrparteienhaus drei Verletzte gefordert, wobei nach Kenntnis der Feuerwehr der Bewohner der Brandwohnung mittelschwer und zwei weitere Bewohnerinnen aus dem Erdgeschoss und dem zweiten Obergeschoss leicht verletzt wurden.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Wohnung im ersten Obergeschoss bereits im Vollbrand und starker Rauch drang über das Treppenhaus und die Fenster nach draußen. Da im 2. OG noch eine Bewohnerin in ihrer Wohnung ausharrte und diese nicht über das bereits verrauchte Treppenhaus ins Freie verlassen konnte, wurde diese sofort mit der Drehleiter der Feuerwehr gerettet. Der Bewohner der Brandwohnung und eine weitere Bewohnerin des Erdgeschosses befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Freien. Parallel gingen Atemschutzträger mit Wasser zum Innenangriff und zur Absuche nach weiteren möglicherweise noch im Objekt befindlichen Bewohnern vor. Diese Suche verlief aber zum Glück negativ. Somit konnten sich die Einsatzkräfte dann komplett auf das Ablöschen der Wohnung konzentrieren, was nach kurzer Zeit dann auch erfolgreich war. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden im Anschluss das Brandobjekt selbst sowie ein baulich getrennt stehendes Nachbarhaus mit Überdrucklüftern entraucht. Die Wohnung ist nahezu komplett ausgebrannt und nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner der Nachbarwohnungen konnten nach Abschluss der Lösch- und Kontrollarbeiten wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren.
Im Einsatz waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax rund 55 Feuerwehrkräfte der Landshuter Löschzüge Stadt und Siedlung sowie von der Feuerwehr Piflas. Die Einsatzleiter wurden dabei von der UGÖEL unterstützt. Bezüglich Brandursache und Sachschaden ermittelt die Polizei.

Am Montagmorgen kam es im Berufsverkehr in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Landshut West und Moosburg Nord – ungefähr auf Höhe der Radwegunterführung zur Ellermühle – zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren LKW. Dabei fuhr ein mit etwa 20 Tonnen Schotter beladener Sattelschlepper auf einen anderen LKW auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des LKW komplett demoliert und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. In den Unfall wurde dann noch ein weiterer direkt hinter dem LKW befindlicher Kleintransporter verwickelt, der über umherfliegende Trümmerteile gefahren ist. Durch die alarmierten Feuerwehren aus Landshut und Altdorf wurde zuerst der eingeklemmte LKW Fahrer mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät aus der Fahrzeugkabine gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Er wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert und nach Kenntnis der Feuerwehr schwer verletzt.
Als weitere Schwierigkeiten für die Einsatzkräfte entpuppten sich der völlig zerfetzte Fahrzeugtank des LKW, wodurch der Treibstoff über die gesamte Autobahn verteilt wurde und die 20 Tonnen Schotter auf der Ladefläche. Die mit Treibstoff verunreinigte Fahrbahn wurde von den Einsatzkräften mit etlichen Säcken Bindemittel abgestreut – anschließend kam eine Kehrmaschine zum Einsatz. Für die Entladung des LKW wurde dazu noch das THW Landshut, ein Kran der Autobahndirektion sowie eine Fachfirma verständigt. Während der Rettungsarbeiten und auch aktuell noch wegen der Umladearbeiten ist die Autobahn in Richtung München ab Landshut West komplett gesperrt. Der Einsatz dauert zur Stunde noch an. Bis zur endgültigen Freigabe der BAB – sprich bis der LKW komplett entladen und alle Fahrzeuge abgeschleppt sind sowie die Autobahn komplett gereinigt ist – ist nach Einschätzung der Feuerwehr erst um die Mittagszeit zu rechnen. Im Einsatz sind rund 60 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt und Münchnerau sowie der Feuerwehr Altdorf. Ebenfalls im Einsatz ist das THW Landshut, das bei der Umladung des LKW hilft. Neben dem Fahrer des aufgefahrenen LKW gibt es soweit der Feuerwehr bekannt ist keine weiteren Verletzten.
Die Rettungsgasse kann beim heutigen Einsatz mit Ausnahme des ersten Fahrzeuges als sehr gut bezeichnet werden. Bei der Durchfahrt des ersten Fahrzeuges musste die Mannschaft zwei Mal aussteigen, um Fahrzeuge zum Freimachen der Rettungsgasse zu bewegen. Alle nachrückenden Fahrzeuge hatten dann keine Probleme bei der Durchfahrt – hier wurde die Rettungsgasse vorbildlich gebildet und auch offen gehalten.
Das Bild der Feuerwehr Landshut zeigt die aktuell laufende Umladeaktion.