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Fernwärme

Stadtwerke verschicken Rechnungen

Interaktive Rechnungserläuterung im Internet abrufbar

 

Die Stadtwerke Landshut versenden im Zeitraum vom Freitag, 11. Januar 2019, bis Ende Januar rund 67.000 Rechnungen für Strom, Erdgas, Fernwärme, Wasser- und Abwasser an ihre Kunden.

Trotz der vielen rechtlichen Vorgaben, die Energieversorger grundsätzlich bei der Darstellung der Rechnung berücksichtigen müssen, sind die Stadtwerke bestrebt, die Rechnungen möglichst kundenfreundlich und verständlich zu gestalten. Sollten dennoch Fragen zu Bestandteilen auf der Jahresverbrauchsabrechnung offen sein, gibt es auf www.stadtwerke-landshut.de eine interaktive Rechnungserläuterung. Hier erhalten Kunden zusätzliche Erklärungen, was die einzelnen Elemente auf der Rechnung bedeuten.

Fragen beantworten selbstverständlich auch die Mitarbeiter des Kundenzentrums in der Altstadt 74, telefonisch unter Service-Nummer 0800 0871 871 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz) oder per E-Mail unter info@stadtwerke-landshut.de. Da über 67.000 Abrechnungen versandt werden, bitten die Stadtwerke um Verständnis, wenn es vorübergehend zu Engpässen kommen und die Beantwortung der Fragen länger als gewöhnlich dauern kann. Es wird sichergestellt, dass jede Anfrage bearbeitet wird.

Änderungen und Korrekturen können auch in den folgenden Wochen erledigt werden. Viele Angelegenheiten, zum Beispiel Erhöhung der monatlichen Abschlagsrate, lassen sich über das Online-Kundenportal auf der Homepage ändern (www.stadtwerke-landshut.de/kundenportal).

Foto: Stadtwerke-Kundenzentrum in der Altstadt. © Stadtwerke Landshut

Susanne Franck

 

Gasse ab Montag über Schirm- und Zwerggasse erreichbar

 

Seit Mitte Mai erfolgen in der Steckengasse im Bereich zwischen Neustadt und Zwerggasse im südlichen Gehwegbereich Kabelarbeiten für die Stromversorgung. Die Steckengasse war während der bisherigen Arbeiten jederzeit befahrbar.

 

Ab kommenden Montag, 8. Juni, beginnt nun die Verlegung der Fernwärme- und Erdgasleitungen. Die Steckengasse ist ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der fußläufige Zugang den Häusern und Geschäften bleibt stets gewährleistet.

 

Während der Sperrung für den Fahrzeug-Verkehr wird die für die Steckengasse und Zwerggasse normalerweise bestehende Einbahnregelung aufgehoben, um die Zu- und Abfahrt für Anlieger und Lieferanten der Geschäfte in dem Bereich sicherzustellen. Die Steckengasse kann damit nur mehr über die Schirmgasse (Fußgängerzone) und die Zwerggasse angefahren und wieder verlassen werden.

 

Die Bewohnerparkplätze wurden bereits im Zuge der derzeitigen Bauarbeiten in die Kurzparkzone Neustadt verlegt und befinden sich dort vor den Anwesen 460-462.

 

Wegen der Arbeiten müssen auch die Papiercontainer am Standort Ecke Fleischbankgasse verlegt werden. Diese werden am Montag, 8. Juni, in die Neustadt im Anschluss an die Ersatz-Bewohner-Parkzone, also in Höhe Haus-Nr. 462/463 versetzt.

 

Sobald die Leitungsverlegungen abgeschlossen sind, wird die Oberfläche in der Steckengasse wieder hergestellt bzw. auch neu gestaltet.

 

Die Leitungsbauarbeiten in der Neustadt im Abschnitt von der Gras- bis zur Kirchgasse schreiten weiter voran. Von der Grasgasse bis zum Kriegerdenkmal sind die Arbeiten weitestgehend fertig. In diesem Abschnitt entpuppte sich ein Hausanschluss komplizierter als zuvor angenommen worden war. Auch mit zwei Rohrbrüchen der Hauptwasserleitung, die nach Ende der Bauarbeiten außer Betrieb gehen wird, waren die Bauarbeiter kurzfristig konfrontiert. Ab kommender Woche werden die Arbeiten vom Kriegerdenkmal bis zur Kirchgasse weitergehen. Im Teil des Gehsteiges vor Hausnummer 467 (südliche Ecke Neustadt/Steckengasse) werden Stromleitungen verlegt.

 

Die Arbeiten in der Heilig-Geist-Gasse stehen kurz vor dem Abschluss. Ende der kommenden Woche kann der Durchgangsverkehr die Gasse voraussichtlich wieder passieren. Auch die Buslinien der Stadtwerke fahren ab Freitag, 12. Juni, ab 9 Uhr wieder planmäßig.

 

Weitere innerstädtische Leitungsbauarbeiten nehmen die Stadtwerke in diesem Jahr noch in der Bindergasse und in der Grasgasse vor.

 

Hintergrund der Leitungsverlegungen:

Die Stadtwerke bauen für die Bewohner der Stadt eine nachhaltige Wärmeversorgung auf, deren Energie aus nachwachsenden Rohstoffen vor Ort im Biomasseheizkraftwerk erzeugt wird. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Baustein zu Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Landshut und wurde im Oktober 2011 vom Stadtrat beschlossen.

Um zukünftige Belastungen für Betroffene möglichst gering zu halten, erneuern die Stadtwerke im Zuge des Aufbaus des Fernwärmenetzes – wo es erforderlich ist – gleichzeitig Wasser-, Strom- und Erdgasleitungen sowie teilweise den Kanal bzw. die zugehörigen Hausanschlüsse.

 

 

Bild: Ab Dienstag, 19. Mai, beginnen die Leitungsbauarbeiten in der Steckengasse.

Nächste Woche Baubeginn in der Steckengasse

Ab Dienstag, 19. Mai, werden die Leitungsverlegungen der Steckengasse fortgesetzt. In den ersten zwei Wochen finden vorwiegend im südlichen Gehwegbereich (die Straßenseite gegenüber dem Salzstadel) Kabellegungen statt. Anschließend – voraussichtlich ab dem 01.06.2015 –  erfolgen für etwa sechs Wochen Leitungsverlegungen im Fahrbahnbereich. Die Steckengasse ist ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr nicht befahrbar. Es werden im Gehwegbereich Stromkabel und im Bereich der Fahrbahn Fernwärme- und Erdgasleitungen verlegt sowie einzelne Wasser- und Kanal-Hausanschlüsse erneuert.

Die Anwohnerparkplätze werden in die Neustadt (Nr. 460-462) verlegt und entsprechende Hinweisschilder angebracht. Der fußläufige Zugang den Häusern und Geschäften bleibt stets gewährleistet.

Im Anschluss an die Leitungsverlegungen wird die Oberfläche wieder hergestellt bzw. auch neu gestaltet. Die Arbeiten dauern insgesamt voraussichtlich bis Mitte August.

In der Oberen Neustadt finden aktuell Leitungsverlegungen von der Grasgasse bis zur Kirchgasse statt. Der Abschnitt dauert voraussichtlich noch bis Mitte Juni.

Auch in der Heilig-Geist-Gasse dauern Arbeiten zum Aufbau des Fernwärmenetzes und zur Erneuerung der Gasleitungen noch voraussichtlich bis Anfang/Mitte Juni an. Die Gasse ist daher im Bereich zwischen der Kreuzung Bischof-Sailer-Platz/Bauhofstraße/Ursulinenenge und der Heilig-Geist-Kirche für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Projektverantwortlichen der Baumaßnahmen sind zuversichtlich: Die Bauarbeiten liegen in der Neustadt und im befahrbaren Bereich der Heilig-Geist-Gasse im Zeitplan. In der Fußgängerzone der entlang der Heilig-Geist-Kirche dauerte es allerdings wegen einer unerwartet hohen Anzahl archäologischer Funde sechs Wochen länger als geplant. „Wir gingen im Vorfeld natürlich davon aus, dass entlang der Heilig-Geist-Kirche archäologische Funde zu Tage kommen“, sagt Hans-Georg Eder, Projektleiter der Stadtwerke. „Mit Funden aus rund 160 Gräbern, die teilweise offengelegt wurden, haben wir allerdings nicht gerechnet.“

Damit die die Bauarbeiten trotzdem schnellstmöglich fortgesetzt werden konnten, untersuchten zeitweise bis zu acht Archäologen den Trassengraben gleichzeitig, um für das Landesamt für Denkmalpflege alles ordnungsgemäß zu dokumentieren und zu erfassen. Zum Vergleich: Bei den innerstädtischen Baumaßnahmen ist gewöhnlich nur ein Archäologe permanent vor Ort, nämlich Andreas Fischer. Er zeigte sich mit den Funden aus dem ehemaligen Friedhof um die Heilig-Geist-Kirche sehr zufrieden. Unter anderem seien aus den Gräbern Rosenkränze bzw. Paternoster und Schmuckmedaillons aus der Renaissance- und der Barockzeit gefunden worden, die zur weiteren Bestimmung ans Landesamt für Denkmalpflege weitergegeben wurden.

Weitere innerstädtische Leitungsbauarbeiten nehmen die Stadtwerke in diesem Jahr noch in der Bindergasse und in der Grasgasse vor.

Die Stadtwerke bauen für die Bewohner der Stadt eine nachhaltige Wärmeversorgung auf, deren Energie aus nachwachsenden Rohstoffen vor Ort im Biomasseheizkraftwerk erzeugt wird. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Baustein zu Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Landshut und wurde im Oktober 2011 vom Stadtrat beschlossen.

Um zukünftige Belastungen für Betroffene möglichst gering zu halten, erneuern die Stadtwerke im Zuge des Aufbaus des Fernwärmenetzes – wo es erforderlich ist – gleichzeitig Wasser-, Strom- und Erdgasleitungen sowie teilweise den Kanal bzw. die zugehörigen Hausanschlüsse.

 

 

 

Am Montag, 9. März 2015, beginnen die Leitungsverlegungen und -sanierungen in Neustadt. Ab Regierungsstraße in Höhe des Hotels „Goldene Sonne“ bis zur Einmündung Grasgasse werden die Fernwärmeleitungen verlegt und Erdgasleitungen erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte April. Die Neustadt bleibt während der Arbeiten in beiden Richtungen für den Verkehr befahrbar. Im Anschluss daran sind weitere Leitungsarbeiten in der Oberen Neustadt bis zur Bindergasse geplant.

Während eine Baukolonne in der Neustadt und in der Bindergasse arbeitet, beginnt voraussichtlich noch im März ein zweiter im Bereich Heilig-Geist-Gasse. Danach erfolgen umfangreiche Leitungssanierungen in der Steckengasse und in der Grasgasse.

Die Stadtwerke bauen für die Bewohner der Stadt eine nachhaltige Wärmeversorgung auf, deren Energie aus nachwachsenden Rohstoffen vor Ort im Biomasseheizkraftwerk erzeugt wird. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Baustein zu Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Landshut und wurde im Oktober 2011 vom Stadtrat beschlossen.

Um zukünftige Belastungen für Betroffene möglichst gering zu halten, erneuern die Stadtwerke im Zuge des Aufbaus des Fernwärmenetzes – wo es erforderlich ist – gleichzeitig Wasser-, Strom- und Erdgasleitungen sowie teilweise den Kanal bzw. die zugehörigen Hausanschlüsse.

Bild: Bauabschnitte der Leitungsarbeiten im Stadtzentrum

Bild: Bauabschnitte der Leitungssanierungen und –verlegungen im Stadtzentrum

Leitungsverlegungen in der Oberen Neustadt beginnen bald

2015 sind seitens der Stadtwerke weitere Leitungsverlegungen und Sanierungen im historischen Zentrum geplant. Am Dienstagabend informierten Werkleiter Armin Bardelle und Projektleiter Hans-Georg-Eder die Geschäftsinhaber und Eigentümer der Neustadt, Heilig-Geist-Gasse, Steckengasse und Grasgasse sowie Mitglieder der I.L.I. im Rahmen einer Präsentation bei den Stadtwerken über die bevorstehenden Baumaßnahmen.

Die Arbeiten beginnen, sobald die Frostperiode vorbei ist, frühestens Anfang März: Im ersten Abschnitt im Bereich Obere Neustadt (ab Kreuzung Regierungsstraße bis einschließlich Bindergasse) verlegen die Bauarbeiter die Fernwärmeleitungen und erneuern Wasser- und Teile der Gasleitungen sowie in der Bindergasse Stromleitungen.

Während eine Baukolonne in der Neustadt und in der Bindergasse arbeitet, beginnt ein zweiter im Bereich Bischof-Sailer-Platz/Heilig-Geist-Gasse (voraussichtlich ab Ende März/Anfang April; Dauer voraussichtlich zehn Wochen). Danach erfolgen umfangreiche Leitungssanierungen in der Steckengasse (Beginn voraussichtlich ab Mitte Mai; Dauer inklusive der Oberflächenwiederherstellung [Pflasterarbeiten von Hand] voraussichtlich 12 Wochen). Etwa Mitte Juli beginnen die Leitungsverlegungen dann in der Grasgasse. Hier plant das Tiefbauamt anschließend eine komplette Neugestaltung der Gasse, sodass für die Dauer im Gesamten etwa 20 Wochen eingeplant sind (etwa 13 bis 14 Wochen für die Leitungsverlegungen durch die Stadtwerke und etwa sechs bis sieben Wochen für die Oberflächengestaltung durch das Tiefbauamt).

Zeitplan wird regelmäßig aktualisiert

Der Zeitplan werde ausgehend vom Beginn der ersten Baumaßnahme anschließend regelmäßig aktualisiert, erklärte Hans-Georg Eder. „In die Planungen sind unsere Erfahrungen aus 2014 miteingeflossen. Auch einen kleinen Puffer für ein kleineres, unvorhergesehenes Ereignis haben wir berücksichtigt.“

Der Baubeginn ist vom Wetterverlauf abhängig: Hält der Frost länger an, beginnen die Arbeiten später. Schlechtwetterperioden könnten während der Bauzeit die Maßnahmen zeitlich beeinflussen. Die Baumaßnahmen würden zudem ständig von einem Archäologen begleitet. „Wenn es bei Aushubarbeiten zu Funden kommt, müssen diese erst durch die archäologische Begleitung aufgenommen werden, bevor die Bauarbeiten weitergehen können“, sagte Eder. Dies seien Vorgaben des Landesamts für Denkmalschutz. Des Weiteren rechnen die Stadtwerke mit dem sogenannten „Baggereffekt“, nämlich die kurzfristige Entscheidung einiger Eigentümer für einen Fernwärme-Anschluss.

„Wir stehen mit den interessierten Hauseigentümern zwar in Kontakt, die verbindliche Entscheidung für die nachhaltige Fernwärmeversorgung fällt aber häufig erst, wenn der Bagger anrollt“, erklärte Werkleiter Armin Bardelle. Für zusätzliche Hausanschlüsse planten die Ingenieure ein gewisses Zeitfenster ein. Bei überdurchschnittlichen Vertriebserfolgen reiche das gegebenenfalls nicht mehr aus, sodass der Zeitplan entsprechend nachjustiert werden müsse. Das sei allerdings nicht in jedem Fall möglich. Die Stadtwerke appellieren deshalb noch einmal an alle Eigentümer, sich vor Beginn der Maßnahmen für einen Fernwärme-Anschluss zu entscheiden.

Verbindliche Lieferverträge in der Innenstadt

Die Fernwärme werde in der Neustadt verlegt, weil im Beschluss des Plenums von 2011 die einzelnen Abschnitte bereits grob festgelegt waren: Vom BMHKW bis zur Innenstadt. „Wir sind, als die Entscheidung für das Fernwärme-Projekt im Plenum fiel, mit Kunden in der Innenstadt verbindliche Lieferverträge eingegangen, die wir gerne einhalten möchten“, antwortete Bardelle auf die Frage, weshalb die Fernwärme in der Neustadt nicht 2016 zusammen mit der Neugestaltung verlegt werden könne. Die Neugestaltung Neustadt sei hingegen noch nicht in ihrer Gänze entschieden, obwohl darüber schon seit vielen Jahren nachgedacht werde.

Stadtwerke suchen nach Lösungen für individuelle Belange

„Baustellen sind für Betroffene störend und belastend, das wissen wir“, sagte Bardelle.

Im Rahmen der Leitungsverlegungen suchen die Mitarbeiter und die ausführenden Baufirmen für Betroffene immer nach bestmöglichen Lösungen und berücksichtigen dieBelange der Eigentümer, Anwohner, Gewerbetreibenden, des ÖPNVs, der Veranstalter und der Stadt. „Alle Anlieger erhalten etwa zwei Wochen vor Beginn der Maßnahmen per Post Informationen über den Beginn und Ablauf sowie Ansprechpartner, falls es Rückfragen oder organisatorische Angelegenheiten zu klären gibt“, sagte Eder. Auch auf der Stadtwerke-Homepage werden die Informationen regelmäßig aktualisiert.

Hintergrund:

Fernwärme ist wichtiger Baustein im Klimaschutzkonzept

Die Verlegung der Fernwärmeleitung vom BMHKW in die Innenstadt stand im Groben bereits im Oktober 2011 fest, als die Mehrheit der Stadträte für eine regenerative Wärmeversorgung für Landshut stimmte. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Landshut. Im Zuge der Baumaßnahmen zum Aufbau des Fernwärme-Netzes erneuern die Stadtwerke – sofern es erforderlich ist  –  gleichzeitig Wasser-, Strom- und Gasleitungen sowie teilweise den Kanal bzw. die zugehörigen Hausanschlüsse, um zukünftige Belastungen möglichst gering zu halten.

 

 

 

An den

Stadtrat der

Stadt Landshut

17.09.2014

A N T R A G

Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Landshut

Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten einer temporär entkoppelten

Wärme- und Stromerzeugung zu prüfen (Kosten-Nutzen-Analyse).

Ein besonders gelungenes Beispiel einer flexiblen Wärmebereitstellung stellt

das Heizkraftwerk Nürnberg-Sandreuth der N-ERGIE AG dar, das rund 25

Prozent des Wärmebedarfs im Stadtgebiet Nürnbergs als hocheffiziente

Fernwärme liefert. Mit einem 2014 fertiggestellten innovativen Wärmespeicher

können künftig die Prozesse der Wärme- und Stromerzeugung zeitlich

entkoppelt werden. Der neue Zwei-Zonen-Speicher mit 26 Meter Durchmesser,

70 Meter Höhe, einem Fassungsvermögen von rund 33.000 m3 Wasser hat eine

Leistung von 50 MW und verbessert die Einspeisemöglichkeiten erneuerbarer

Energien erheblich: So kann an sonnen- und windreichen Tagen die Leistung

der Anlage gedrosselt werden und die Fernwärmeversorgung über den

Speicher erfolgen. Die Anlage soll jährlich rund 40.000 t CO2 einsparen und

einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

gez.

Rudolf Schnur, Fraktionsvorsitzender

gez. gez. gez.

Dr. Max Fendl Maximilian Götzer Wilhelm Hess

gez. gez. gez.

Manfred Hölzlein Anke Humpeneder-Graf Dr. Dagmar Kaindl

gez. gez.

Helmut Radlmeier Gertraud Rössl

gez. gez.

Philipp Wetzstein Ludwig Zellner

0 1417

 

Ab 10. Juni beginnen Leitungsverlegungen in der Neustadt 

Untere Neustadt für Anlieger und Lieferverkehr passierbar – Baumaßnahmen am Alten Viehmarkt laufen nach Plan 

Ab Dienstag, 10. Juni, bis voraussichtlich Ende August können auch die Untere Neustadt nur noch Anlieger und Lieferfahrzeuge passieren. Die Stadtwerke verlegen dort in einem weiteren Bauabschnitt Fernwärmeleitungen. Sowohl in der Neustadt als auch im Alten Viehmarkt erneuern die Stadtwerke im gleichen Zuge auch Gasleitungen. Der Alte Viehmarkt und die Untere Neustadt sind daher für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Neustadt ist aus Richtung Podewilsstraße über das Isargestade, die Heilig-Geist-Brücke, Altstadt und Grasgasse sowie über die Maximilianstraße und die Regierungsstraße erreichbar. Die Rosengasse darf befahren werden. Anlieger und Lieferanten können vom Postplatz über die Heilig-Geist-Gasse und die Ursulinenenge in die Untere Neustadt einfahren. Die Abfahrt erfolgt per Einbahnregelung in Richtung Obere Neustadt über die Rosengasse bzw. Regierungsstraße.

Der Verkehr aus Richtung Obere Neustadt wird links über die Rosengasse, Altstadt, Heilig-Geist-Brücke, Isargestade zur Podewilsstraße bzw. rechts über die Regierungs- und Maximilianstraße in die Podewilsstraße umgeleitet. Aus Richtung Zweibrückenstraße wird der Verkehr über die Altstadt, Grasgasse bzw. aus Richtung Altstadt über die Zweibrückenstraße, Isargestade umgeleitet.

Der Bischof-Sailer-Platz und die Parkgaragen der Deutschen Rentenversicherung bzw. Parkplätze der Ursulinenschule sind über den Postplatz und die Heilig-Geist-Gasse erreichbar. Die Abfahrt der Anlieger des Alten Viehmarkts erfolgt über die Podewilsstraße.

Auch die Stadtbuslinien 5, 11, 14, die Abendlinien 106 und 109 sowie einige Schüler- und Berufslinien umfahren die Baustellen entsprechend den Umleitungen. Weitere Infos hierzu sind auf www.stadtwerke-landshut.de oder im Kundenzentrum Altstadt 74 erhältlich.

Auf Antrag der Stadträte Graf und Schnur wurde im Werksenat am 19.02.2013 unter TOP 2 einstimmig beschlossen:

1. Der Bereich um das Biomasse-Heizkraftwerk (BMHKW) wird in die Fernwärmeakquisetätigkeiten 2013 ff. aufgenommen.

2. Zukünftige Baugebiete (Schönbrunn, Auloh u.a.) werden im Rahmen des technisch Möglichen und wirtschaftlich Vertretbaren in die Fernwärme-Akquise eingebunden.

3. Für das Baugebiet Schönbrunn (Auwaldsiedlung) (B-Plan Nr. 06-16b “Schönbrunner Wasen”) planen die Stadtwerke selbstverständlich Fernwärme-Versorgung. Für das Baugebiet “Schönbrunner Wasen” und das Neubaugebiet Auloh (B-Plan “nördlich Las 14, östl. Neißestraße “) wird die Stadt Landshut gebeten, das Bebauungsplangebiet per Satzung als Vorranggebiet für Fernwärme zu deklarieren.

Anmerkung: Die Einfügung des Begriffs “Selbstverständlich” in Ziffer 3 ist angesichts der bisherigen Vorgehensweise sehr bemerkenswert!

Selbst in der Ausgabe vom Mai 2013 des neuen Infoblattes “NetzWerk” des Stadtwerke Landshut ist auf Seite 7 Auloh erneut völlig ausgespart.