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Europa der selbstbewussten Regionen

Bildtext: Warben  zusammen mit dem Europaabgeordneten Markus Ferber (m.) für eine effizientere Europäische Union: Die Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger und Helmut Radlmeier

 

 

Gemeinsam für Europa

Im Bayerischen Landtag war der Europaabgeordnete Markus Ferber zu Gast. In einer parteiübergreifenden Gesprächsrunde im Maximilianeum warben die Abgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) und Rosi Steinberger (Grüne) für ein Europa mit selbstbewussten Regionen. Außerdem müsse die EU weg vom klein-klein.

Der Zusammenhalt in der Europäischen Union steht vor einer großen Bewährungsprobe: Erstmals verlässt mit Großbritannien ein Staat die Union. In welche Richtung die EU künftig steuert, wird bei den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai mitbestimmt. Die parteipolitisch neutrale Europa-Union möchte daher im Vorfeld der Wahl den Wert und Nutzen der EU deutlich machen. Dazu belebte sich nun die fraktionsübergreifende Abgeordneten-Runde im Landtag wieder. Denn, so der Tenor der Runde: Europa geht uns alle an! Aus der Region Landshut nahmen die Parlamentarier Rosi Steinberger von Bündnis 90/Die Grünen und der christ-soziale Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier teil.

In der Diskussion wurde bald deutlich, dass die Vielfalt der Regionen eine der großen Stärken Europas ist. Einig war man sich auch dabei, dass die EU sich auf die großen Themen konzentrieren solle. Dort müsse und könne die Union Lösungen erarbeiten. Als mögliche Bereiche wurden die Außen- und Sicherheitspolitik, der Klimaschutz und die Migration genannt. Bisher aber herrsche zu viel klein-klein. Diese Durchregelung schrecke viele Bürgerinnen und Bürger ab – zurecht, so Steinberger und Radlmeier. Dabei würden die einzelnen Mitgliedsstaaten und die Regionen ihre Besonderheiten am besten kennen. Deshalb sprachen sich die Parlamentarier für ein Europa mit starken Regionen aus. Die vor Ort entwickelten Lösungen der Regionen solle die EU stark unterstützen, etwa durch eine gezielte Strukturförderung. Dadurch würde die EU auch wieder für die Menschen greifbarer.

 

Foto: Büro Radlmeier