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Ergolding

Ergolding. Im Ergoldinger Rathaus gilt ab Montag, 16.03. bis vorerst zum 19.04. eingeschränkter Zutritt. Das Personal ist nicht persönlich aber in dringenden Fällen telefonisch und per E-Mail erreichbar. Das Bürgerbüro ist für unabweisbare Angelegenheiten, wie z. B. das Passwesen, persönlich im Rathaus für die Bürger da.

Der Markt Ergolding ergreift Maßnahmen, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen: Im Ergoldinger Bürgersaal finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen mehr statt. Ferner ist das Bürgerhaus, die Bücherei, das Ergomar Ergolding, das Heimathaus sowie die Turnhallen für den Betrieb geschlossen. Alle Kurse der vhs Landshuter Land entfallen. Neben den Schulen sind auch alle Kindertageseinrichtungen des Marktes Ergolding, von Kinderkrippe über Kindergarten und Hort bis hin zur Mittagsbetreuung geschlossen. Auch das Rathaus ist für die Bürgerinnen und Bürger im oben genannten Zeitraum nur eingeschränkt zugänglich. „Dass wir das Rathaus schließen, dient als Präventionsmaßnahme, das Risiko einer Infektion ist beim ständigen Parteiverkehr einfach zu hoch“, betont Erster Bürgermeister Andreas Strauß. Die Aufgabe des Marktes Ergolding ist es, die Sicherheit und Ordnung der Gemeinde, seiner Bürgerinnen und Bürger und des Personals zu bewahren.

Sollte ein Erkrankungsfall im Rathaus verweilen oder sich ggf. Ein Beschäftiger anstecken, so hätte dies zur Folge, dass ggf. das ganze Rathaus geschlossen werden muss und entsprechend die Aufgaben der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nicht mehr wahrgenehmen werden können. Der Markt Ergolding bittet alle Bürgerinnen und Bürger, ihr Anliegen zuerst telefonisch abzuklären. Das Personal berät Sie gerne, ob das persönliche Erscheinen im Rathaus notwendig ist. Der Markt Ergolding empfiehlt, nur in dringendsten Fällen das Rathaus persönlich aufzusuchen.

Im Rathaus selbst, gibt es eine zentrale Anlaufstelle, das Bürgerbüro. Dort erhält man entsprechende Auskünfte beziehungsweise wird das Anliegen aufgenommen. Ein Aufsuchen der einzelnen Abteilungen und Zimmer ist nicht möglich. Dies dient ebenfalls der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes. Sollten Sie im Rathaus erscheinen, so wundern Sie sich bitte nicht: Alle Besucherinnen und Besucher des Rathauses werden namentlich registriert, damit bei einem möglichen Erkrankungsfall alle möglicherweise Betroffenen informiert werden können.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Einschränkung der persönlichen Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses. Ziel ist es die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern. Dies können wir nur erreichen, wenn wir die persönlichen Kontakte begrenzen.

Die Kommunalwahl findet wie geplant am kommenden Sonntag statt. Hier stellt der Markt Ergolding für jeden Wähler und jede Wählerin einen eigenen Kugelschreiber zur Verfügung. Gerne darf auch ein eigener Kugelschreiber zur Wahl mitgebracht werden. In den Wahllokalen stehen ausreichend Händedesinfektionsmittel parat. Zudem besteht immer noch die Möglichkeit der Briefwahl. Wahlscheine können bis Freitag, 13. März, 15.00 Uhr beim Einwohnermeldeamt beantragt werden. Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung kann noch am Samstag, 14. März 2020 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen oder bei glaubhaftem Verlust des Wahlbenachrichtigungsbriefes für die Urnenwahl Ersatz beantragt werden. Am Wahltag, 15. März 2020 kann bei nachgewiesener, plötzlicher Erkrankung bis 15.00 Uhr ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragt werden.

Bildtext: Das Bild zeigt die Niederlassung der Fa. Decathlon in Ergolding, die gerne auf dem Gebiet der Stadt Landshut investiert hätte

 

 

STADT LANDSHUT AUF GEWERBESTEUERN NICHT ANGEWIESEN? ES GÄRT IN DER WÄHLERSCHAFT

 

Mit 20:17 Stimmen lehnte der Landshuter Stadtrat die Umsiedlung und Vergrößerung eines Sportfachmarktes von Ergolding nach Landshut-Münchnerau ab.

Dass die Stadt Landshut finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, sei hinlänglich bekannt. Umso überraschender war für viele Bürgerinnen und Bürger Landshuts die Tatsache, dass letzten Freitag im Plenum mit 20:17 Stimmen eine Umsiedlung mit zusätzlicher erheblicher Vergrößerung eines in Ergolding angesiedelten Sportfachmarktes in den Landshut Park, abgelehnt wurde.

Diese Vorgehensweise der Stadträte gärt weiter in den Medien, besonders in den „sozialen Medien“. Diese  Entscheidung des Stadtrates wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Landshut für fatal gehalten. Seit Jahren beklagen sich gerade die Stadtvertreter, dass die Stadt von eventuellen Investoren nicht berücksichtigt wird – und jetzt diese Entscheidung der Stadträte. Das Wort Synergieeffekt scheint bei gewissen Damen und Herren des Plenums ein Fremdwort zu sein.

Viele Wählerinnen und Wähler bedauern sehr, dass es den Vertretern der Niederbayerische Hauptstadt nicht um die Sache selber ging, sondern, wie man meint, sich bereits für die Kommunalwahl am 15. März nächsten Jahres zu positionieren und unliebsamen Kolleginnen und Kollegen in die Parade zu fahren.

Viele Wähler*Innen würden gerne die 20 Gegner interessieren, die eine Belebung des Einzelhandels verhindern. Auch sind viele der Meinung, dass es natürlich auch Punkte gäbe, die politisch diskutabel wären, aber wenn mit aller Kraft verhindert werde, dass Gewerbesteuern in Landshut bezahlt werden, wird es mittelfristig auch keine Anfragen von Investoren mehr geben. Es sei eine sehr arme denkwürdige Darbietung der „Verhinderer“ im Landshuter Stadtrat gewesen, meinten viele Diskutanten in den sozialen Medien und der Markt Ergolding dürfe sich besonders darüber freuen.

Außerdem fehle es an einer persönlichen Haftung der mit nein stimmenden Räte, für eine derartige Fehlentscheidung. „Würden Unternehmer so handeln wie die Stadtvertreter, so würden sie längst pleite sein oder im Knast sitzen“, waren vielfach die Meinungen. Sich selbst gaben aber auch viele Kommentatoren die Schuld, denn man fiele immer wieder auf die Versprechungen vieler Kommunalpolitiker herein, die vor den Wahlen getätigt werden. „Früher war ich einmal stolz auf meine Heimatstadt“, dieses Gefühl sei aber inzwischen der Ernüchterung gewichen und sei wahrlich ein schlechter Tag für die Stadt Landshut, führte ein Landshuter Wähler aus.

„Für die Bürgerinnen und Bürger also ein deutlicher Fingerzeig, wem man die Stimme geben sollte wenn es darum geht, für die Stadt Landshut beste Lösungen zu finden und durchzusetzen“, so ein Bürger Landshuts!

Der Verfasser dieser Zeilen möchte noch an die agierenden Stadträte appellieren, ihren Job so gut wie möglich zu machen, um im nächsten Jahr bei den Stadtratswahlen wieder gewählt zu werden oder wenn nicht, dann eben wieder als normale Bürgerin und normaler Bürger durch die Stadt zu wandeln. Außerdem wünsche er sich keine Frage mehr, die auf die Leute im Plenum zielen, um zu erfahren, wer nicht für den Umzug eines Unternehmers von Ergolding nach Landshut gestimmt habe.

 

h.j.lodermeier

 

Foto: h.j. lodermeier

 

Am Kinderhaus, im Baugebiet und im Schinderstraßl wird fleißig gebaut

Die aktuellen Baustellen im Hoch- und Tiefbau liegen gut im Zeitplan. Erster Bürgermeister Strauß und Bauamtsleiter Ralf Ringlstetter zeigen sich erfreut, dass die laufenden Baustellen des Marktes gut vorangehen.

 

Beim zukünftigen Kinderhaus „Wurzelstubn“ mit Backwarenladen, EC-Automat und Schießstand für die Hubertusschützen Käufelkofen sind die Stahlbetonarbeiten bereits abgeschlossen. „Die benachbarte Baufirma Franz Lackermeier Bau GmbH hat hier sehr gute und schnelle Arbeit geleistet“, freut sich Bauamtsleiter Ralf Ringlstetter. Aktuell werden die ersten Holzwände aufgestellt, ab Oktober beginnen die Landschaftsbauer mit dem Modellieren des zukünftigen Gartens. „Es ist schön zu sehen, wie unser Kinderhaus schön langsam aus dem Boden wächst“, freut sich Erster Bürgermeister Andreas Strauß.

Nur knapp 500 Meter entfernt kann man beim Baugebiet Schreinerfeld III schon seit geraumer Zeit die Erdhaufen erkennen, die für den Bau der späteren Straßen abgetragen wurden. Zum jetzigen Zeitpunkt laufen die letzten Kanalbauarbeiten, noch im September beginnen die Arbeiter mit dem Verlegen der Wasserleitungen. Anschließend werden die ersten Straßeneinfassungen gesetzt.

Bei der Sanierung des Schinderstraßl`s liegt man sehr gut im Zeitplan. Im derzeit laufenden ersten Bauabschnitt von der Industriestraße bis zur Ahornstraße wurde bereits die Asphalttragschicht im Fahrbahnbereich eingebaut. Die ÜZW tauscht aktuell die Kabel für die Straßenbeleuchtung aus, um im Anschluss neue Masten zu setzen. Der erste Abschnitt wird bis Mitte Oktober größtenteils abgeschlossen sein, danach folgt der zweite Bauabschnitt von der Ahornstraße bis zur Sportplatzstraße. Der Markt Ergolding versucht immer zusammen mit der ausführenden Firma die Anwohner über den aktuellen Baustand bestmöglich zu informieren. Trotzdem kann es manchmal zu kleinen Einschränkungen bei der Zufahrt zu den betroffenen Grundstücken kommen. Dafür ist die Straße dann nach den Arbeiten für lange Zeit nicht mehr von größeren Straßenarbeiten betroffen.

 

Foto: Marktgemeinde Ergolding

 

Stadtgebiet Landshut

Sachbeschädiger festgenommen

LANDSHUT (STADT): Ein aufmerksamer Bürger teilte in der Nacht zum Sonntag gegen 02:45 Uhr der Polizei mit, dass in der Unteren Auenstraße aktuell gegen Autos getreten bzw. geschlagen werde. Im Zuge der sofort eingeleiteten, polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte in unmittelbarer Tatortnähe ein amtsbekannter 17-Jähriger festgenommen werden, dem die Tat nach derzeitigem Ermittlungsstand zweifelsfrei zugeordnet werden kann. Bislang konnten zwei beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden.

Unfallflucht in der Breslauer Straße

LANDSHUT (STADT): Am Samstagabend zwischen 19:45 Uhr und 22:30 Uhr wurde ein in der Breslauer Straße bei der Sportanlage geparkter, silberfarbener Pkw Ford Fiesta hinten links durch einen anderen Verkehrsteilnehmer beschädigt. Der Verursacher flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizeiinspektion Landshut bittet unter 0871/9252-0 um sachdienliche Hinweise.

Litfaßsäule beschädigt

LANDSHUT (STADT): In der Nacht zum Sonntag zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr beschädigten Unbekannte in der Bauhofstraße eine vor dem „Kleinen Theater“ stehende Litfaßsäule. Diese wurde komplett aus der Bodenverankerung gerissen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von geschätzt 2500,- Euro. Hinweise bitte unter 0871/9252-0 an die PI Landshut.

Landkreisgebiet Landshut

Schwerer Verkehrsunfall in Ergolding

ERGOLDING (LKRS. LANDSHUT): Zu einem folgenschweren Zusammenstoß kam es am Samstagabend gegen 17:00 Uhr in Ergolding auf Höhe der Einmündung der Lindenstraße in die Kreisstraße LA26. Ein 81-Jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis übersah nach derzeitigem Ermittlungsstand beim Linksabbiegen in die Lindenstraße einen aus Richtung Käufelkofen herannahenden, 26-Jährigen Rollerfahrer aus Landshut. Der Rollerfahrer musste schwerst verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 6000,- Euro geschätzt.

Zur Erinnerung: Am 27.1.2017 beauftragte der Bausenat den Gutachter GMA mit der Erstellung eines Einzelhandelskonzepts. Als Bearbeitungszeitraum wurden fünf bis sechs Monate vorgegeben. Tatsächlich wurde endlich im April 2018 eine erste Version des Gutachtens vorgestellt, welche einen kompromisslosen Schutz der Innenstadt empfahl und diesen als gültiges Baurecht verankert sehen wollte.

Die sehr dünne Datenbasis der Erhebungen in diesem Gutachten (von 518 Einzelhandelsbetrieben wurden nicht einmal zwei Handvoll befragt, die einmalige Passantenbefragung von 263 Personen kam zu genau umgekehrten Ergebnissen wie die Interviewer des CCL, welche jährlich 1200 Personen befragen….) und eine Menge anderer Ungereimtheiten, auf die jetzt nicht näher eingegangen werden soll, brachte einige kritische Stimmen hervor. Unter anderem stellte CCL-Manager Grah im LZ-Gespräch das Gutachten völlig in Zweifel, wohingegen Obergutachter Dr. Holl in Interviews bei der lokalen Presse mit den Worten „Ihre Altstadt ist ein Schutzgut“ und „Textil, Drogerie und Sport gehören in die Innenstadt“ die eigene Position untermauerte.

Innerhalb der Stadtverwaltung gab es wohl auch sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ausgestaltung des Zentrenschutzes, was raschen Fortschritten bei der Konzeptentwicklung offensichtlich nicht dienlich war.

In der Zwischenzeit lehnte der Ergoldinger Markgemeinderat eine Einbeziehung in das Entwicklungskonzept der Stadt mit 22:0 Stimmen ab. Begründung: „Die Landshuter Sortimentsliste (Anm.: Liste der zentrumsrelevanten Einzelhandelssortimente) geht über die Bestimmungen des Landesentwicklungsplans hinaus“. Wer nun dachte Verwaltung und Gutachter würden jetzt vielleicht einen Gang zurückschalten, der sah sich getäuscht, denn in der aktuellen Version des Gutachtens vom 22.03.2019 (liegt den Stadtratsfraktionen zur Beratung vor) wurde die „Landshuter Sortimentsliste“ noch um folgende Bereiche erweitert: Drogeriewaren, Geräte der Telekommunikation (Handys), Unterhaltungselektronik (Radio, TV, DVD-Player), Ton- und Bildträger sowie Fotobedarf sollen künftig nur noch im Zentrum genehmigt werden. Soweit so gut, darüber ist noch nicht entschieden, das Dokument gibt aber die gemeinsame Linie von Stadtverwaltung & Gutachter wieder.

Was nun jedoch am kommenden Freitag dem Bausenat unter TOP 9 „Fachmarktzentrum Landshut Park – Auswirkungsanalyse“ präsentiert werden soll, das schlägt dem Fass den Boden aus:

Verkleinerung des bestehenden Elektronikmarktes von 3100m2 auf 1500m2. Auf der frei werdenden Fläche Ansiedlung eines Drogeriemarktes mit 1200m2 Verkaufsfläche. Erweiterung der Stellplatzfläche von 700 auf 1500 Stellplätze. Neuansiedlung eines Sport-Fachmarktes (Verkaufsfläche 1800m2). Dass es sich hierbei um den geplanten Umzug des Decathlon-Sportmarktes aus Ergolding handelt berichtete die Presse schon letzte Woche, eine Decathlon-Sprecherin nannte eine Erweiterung von 800m2 auf 2000m2, also +150%! Und zu guter Letzt soll auch noch ein sog. „Non-Food-Discounter“ mit 800 m2 dazukommen, der u.a. Papier- und Schreibwaren, Bastel- und Geschenkbedarf anbietet.

Der Gutachter schoss sich in seiner Expertise speziell auf den Ergoldinger Decathlon-Sportmarkt ein, auf Seite 69 des aktuellen Gutachtens ist zu lesen dass u.a. Decathlon eine teils intensive Wettbewerbsfunktion gegenüber der Landshuter Innenstadt übernimmt.

Man könnte meinen, diese Aussage fällt dem Gutachter nun auf die Füße, denn wie rechtfertigt man, dass bisher ein 800 m2 großer Sportmarkt in Ergolding angeblich dem Landshuter Zentrum schadet, aber ein 2000m2 großer im Landshut-Park schadet künftig nicht?

Dazu ersann man eine ganz unglaubliche Vorlage, die der Bausenat wie folgt zu lesen bekam:

Die Ansiedlung eines Drogeriemarktes entspricht den Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes, da dort Flächen für zentrenrelevante Sortimente im Bereich Elektrokleingeräte, Geräte für die Telekommunikation sowie Unterhaltungselektronik durch Flächen für ebenfalls zentrenrelevante Drogeriewaren ersetzt werden. Der Sportfachmarkt ist aufgrund der o.g. Ausnahmeregelung ebenfalls mit den Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes im Einklang, da dieser aus dem Bereich des Marktes Ergolding (südwestlich Schinderstraßl) in den Ergänzungsstandort Münchnerau verlagert und die Verkaufsfläche gerade noch nicht zu stark (etwa 50%) erhöht werden soll…..Beim Non-Food-Discounter sind die Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes nicht ganz eingehalten, da nur ein Teil der geplanten Verkaufsfläche von der Reduzierung beim Elektrofachmarkt aufgefangen wird und der erste Punkt der Ausnahmeregelung nicht zutrifft (kein bereits bestehender Standort, siehe oben). Dennoch wird der Non-Food-Discounter in der Auswirkungsanalyse als unkritisch für die Funktionsfähigkeit des zentralen Versorgungsbereiches „Innenstadt“ angesehen.

Bezüglich der Ansiedlung des Sportfachmarktes wird in der Auswirkungsanalyse mit Umsatzumlenkungen in Höhe von rd. 0,5 Mio. € bzw. rd. 6 % aus der Innenstadt zu rechnen sein. Deutlich höhere Umsatzumlenkungen sind nach gutachterlichem Dafürhalten unwahrscheinlich, da der geplante Sportfachmarkt aufgrund seines speziellen Vertriebskonzepts (Niedrigpreisstrategie, hoher Eigenmarkenanteil, Fokus auf Randsportarten, hoher Verkehrsflächenanteil für großteilige Ausstellungsstücke) nur bedingt mit den Sportartikelanbietern der Altstadt und ihrer Ausrichtung auf Produktberatung und Markenartikel konkurriert.
Es ist nur zu hoffen, dass die Stadträte dieser Argumentation nicht auf den Leim gehen, denn bis dato sind weder Elektroware noch Drogerieware zentrenrelevant , dafür müsste das neue Konzept erst einmal beschlossen werden. Man tut aber so als ob das schon so wäre, um dann eine Ansiedlung einer jetzt zentrenrelevanten Ware (Drogerie) mit der Reduzierung einer anderen jetzt zentrenrelevanten Ware (Elektro) zu rechtfertigen. Freundlich gesprochen ist das eine sehr flexible Auslegung des Konzepts, denn eine Aufrechnung verschiedener Warengruppen wird dort mit keiner Silbe erwähnt. Es ist einfach nur so dass man jetzt einen Drogeriemarkt durchdrücken will, dem man vorher eigentlich die rote Karte zeigen wollte! Eigentlich! Und gab es bei der Genehmigung des Landshut Parks eigentlich nicht die Festlegung, dass Änderungen „durch die Hintertür“ nicht erlaubt sind? Eigentlich schon!

Was die Argumente zu Decathlon betrifft so ist der Verwaltung zugute zu halten, dass sie zumindest nur eine Rolle rückwärts macht. Der Gutachter dagegen scheint wie ein Fähnchen im Wind. Von ihm gibt es eine andere Expertise für einen anderen Auftraggeber, wo er zu dem Schluss kommt, dass die Ansiedlung von Decathlon in den Außenbezirken der Städte Aachen, Bielefeld, Laatzen und Würzburg dem Sportfachhandel der jeweiligen Innenstädte gut getan hat. In diesem Gutachten ist erstaunlicherweise auch zu lesen, dass Decathlon einen hohen Anteil an zentrenrelevanten Sportsortimenten führt (v.a. Sportbekleidung, -schuhe, -kleingeräte) und eine hohe Orientierung auf Einzelsportarten aufweist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Wie sich Stadtverwaltung und Gutachter derzeit verrenken, um eine Vergrößerung bzw. gravierende Umgestaltung des Landshut-Parks zu rechtfertigen, dagegen schienen die vielzitierten Wendehälse aus der DDR-Zeit geradezu eine Genickstarre zu haben.

Letztlich stellt sich die Frage, was das immerhin 34.000 Euro teure Gutachten eigentlich wert ist. Ein Sprichwort fällt mir dazu ein: „Trauen Sie keiner Statistik, die Sie nicht selber….“

Martin Forster, 84028 Landshut

 

 

 

Pressebericht Dienstag, 01. Januar 2019

Stadtgebiet Landshut

Brennende Papiercontainer

LANDSHUT: Am Neujahrstag, zwischen 01:20 Uhr und 02:00 Uhr, wurden  in der Hertzstraße und in der Erikastraße von unbekannten Tätern Papiercontainer in Brand gesteckt. Bei dem Containerbrand in der Hertzstraße wurde, neben dem Papiercontainer, eine Hausmauer beschädigt. Hier entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. In der Erikastraße brannte der Container vollständig aus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter Tel. 0871/9252-0 entgegen.

Brennender Mülleimer

LANDSHUT: Am 01.01.2019, gegen 03:20 Uhr, zündete ein bislang unbekannter Täter einen Mülleimer in der Zweibrückenstraße an der dortigen Bushaltestelle an. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden in Höhe von 100 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Landshut unter Tel. 0871/9252-0 zu melden.

Landkreisgebiet Landshut

Autokratzer unterwegs

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT: In der Nacht von 30.12.2018 auf 31.12.2018 verkratzte ein bislang unbekannter Täter sieben Fahrzeuge mit einem unbekannten Gegenstand. Die Fahrzeuge parkten alle in der Sportplatzstr. 27 in Ergolding. Der entstandene Sachschaden an allen Fahrzeugen beläuft sich zwischenzeitlich auf ca. 10.000 Euro. Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 0871/9252-0 zu melden.

Autoreifen gestohlen

WEIXERAU, LKR. LANDSHUT: Im Zeitraum von 29.12.2018 bis 30.12.2018 entwendete ein bislang unbekannter Täter einen Satz Sommerreifen. Die Reifen lagen in einem Carport am Zanderweg in Weixerau. Der Beuteschaden beläuft sich auf ca. 600 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter Tel. 0871/9252-0 entgegen.

 

Ergolding/Landkreisgebiet Landshut. Heute, gegen 13.20 Uhr, wurde vom Gelände einer Recyclingfirma in der Albert-Einstein-Straße ein Containerbrand gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zog bereits dicker schwarzer Rauch über den Ortsteil Hascherkeller und in Richtung Autobahn BAB A 92. Die Bevölkerung wurde vorsichtshalber aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es bei Entsorgungsarbeiten eines Containers, der mit alten Spraydosen gefüllt war, zu einem Funkenflug. Daraufhin entzündeten sich noch vorhandene Gasreste in den Dosen und es kam zum Brand des Containers.

Dieser wiederum setzte nebenstehende Container, die u.a. mit Elektroschrott gefüllt waren, in Brand. Während der Löscharbeiten kam es immer wieder zu kleinen Verpuffungen, wenn eine der Spraydosen explodierte. Verletzt wurde zum Glück niemand. Durch die alarmierten Feuerwehren aus Ergolding, Altheim und Landshut konnte der Brand schnell gelöscht werden. Unterstützung erhielten sie von der Werksfeuerwehr der Firma BMW.
Insgesamt wurden sechs Container durch den Brand beschädigt und es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Kommentar:
Diese Aussage ist bemerkenswert: “Nach Angaben der Einsatzkräfte entwickelten sich keine giftigen Stoffe.” – ernsthaft bei einem Brand von Elektroschrott?

Pressebericht Donnerstag, 22. November 2018

Stadtgebiet Landshut

Alkoholisiert mit dem Pkw unterwegs

LANDSHUT. Ein 23-jähriger aus Wallersdorf wurde am 22.11.2018 um 00.00 Uhr in der Liebigstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein, aufgrund Alkoholgeruchs, durchgeführter Alkotest ergab einen Wert im Ordnungswidrigkeitenbereich. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und Fahrer erwartet nun eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Drogenfahrt beendet

LANDSHUT. Bei einem 21-jährigen aus Geretsried wurden bei einer Verkehrskontrolle am 21.11.2018 um 22.20 Uhr in der Siemensstraße Hinweise auf Drogenkonsum festgestellt. Der Fahrer räumte den Konsum von Cannabis ein. Die Weiterfahrt wurde daraufhin unterbunden und der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Ihn erwartet nun eine Anzeige.

Landkreisgebiet Landshut

Unter Drogeneinwirkung am Steuer

ERGOLDING. Am Mittwoch den 21.11.2018 wurde eine 19-jährige Fahrzeugführerin aus Ergolding um 22.30 Uhr einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da sich bei der Kontrolle Hinweise auf Drogenkonsum ergaben, wurde ein freiwilliger Drogentest durchgeführt welcher den Verdacht bestätigte. Die Weiterfahrt war daraufhin beendet und die 19-jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sie erwartet eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

ERGOLDING. Bei einer Verkehrskontrolle am 21.11.2018 um 22.00 Uhr in der Gustl-Waldau-Straße wurde festgestellt, dass der 57-jährige Fahrer des Pkw ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Die Fahrt war an Ort und Stelle beendet. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

 

Einbahnstraßenprämiere!

Ergolding. Künftig ist die Moosstraße (Abschnitt Lindenstraße bis Am Gänsgraben) nur noch über die Lindenstraße in eine Richtung befahrbar: Einbahnstraße!

Seit Juni diesen Jahres ist die Firma Fahrner mit der Sanierung der Moosstraße beschäftigt. Aufgrund des schlechten Straßenzustandes waren folgende Baumaßnahmen notwendig:

  • Schäden an den Kanalhaupt- und Anschlussleitungen wurden behoben
  • Austausch der Straßenbeleuchtung und Umstellung auf LED
  • Erneuerung der Randeinfassungen
  • Verbesserung des Unterbaus
  • Neue Asphalttrag- und Deckschicht

An der Einmündung Lindenstraße wurde neben dem Eckhaus ein Gehweg erstellt. Zudem wurde der vorhandene Gehweg auf 1,50 m bis 1,75 m verbreitert und somit die Fahrbahn verschmälert. Damit ist die Sicherheit der Fußgänger, insbesondere die der Schüler, sowie die der Radfahrer gewährleistet. Um diesen Sicherheitsfaktor weiter auszubauen, entschied der Bau- und Umweltausschuss, dass die genannte Strecke der Moosstraße zu einer Einbahnstraße ausgeschildert wird. Eine Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge ist jederzeit gewährleistet.

Mitte September konnten die Baumaßnahmen vollständig abgeschlossen werden. Wir bedanken uns beim Planungsbüro BBI Ingenieure für den reibungslosen Ablauf der Maßnahmen und bei den Anwohnern für ihr Verständnis.

 

Presseinfo Jägergasse

In der Jägergasse wurden die neuen Beleuchtungsmasten gesetzt und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED ist erfolgt. Die Randeinfassung und der wasserführende Granitzeiler wurden gesetzt. Ebenfalls wurde begonnen im Zufahrtsbereich zu den Privatgrundstücken neue Graniteinfassungen einzubauen.

Ab nächster Woche beschränkt sich die Baumaßnahme nur noch auf die Jägergasse. Hier werden die Pflasterarbeiten an den Grundstückszufahrten fortgesetzt.

In der Jägergasse ist wegen der Arbeiten verstärkt mit Behinderungen zu rechnen. Es wird empfohlen den Baustellenbereich weitläufig zu umfahren.

Für Fragen stehen Ihnen Yvonne Haller vom Bauamt des Marktes Ergolding unter 0871 / 7603-12 haller@ergolding.de oder Bernhard Pritscher vom Büro BBI unter 0871 / 97393-0 bernhard.pritscher@bbi-ingenieure.de zu Verfügung.

 

Pressebericht Mittwoch, 12. September 2018

Stadtgebiet Landshut

Unter Drogeneinfluss bei der Polizei vorgefahren

LANDSHUT. Am Dienstag, gg. 21.30 Uhr, erschien ein 20-jähriger Landshuter zur Vernehmung bei der Polizeiinspektion Landshut. Der Mann war mit seinem Pkw unterwegs. Die Polizisten stellten bei dem 20-Jährigen drogenbedingte Auffälligkeiten fest. Ein Schnelltest verlief positiv. Der Autofahrer gab an, am Wochenende Drogen konsumiert zu haben. Er musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen.

Landkreisgebiet Landshut

Betrunkene Autofahrerin begeht Unfallflucht

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, gg. 14.50 Uhr, stieß eine 57-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis in der Eichfeldstraße gegen ein geparktes Fahrzeug. Dieses wurde am hinteren linken Kotflügel leicht beschädigt. Anstatt an der Unfallörtlichkeit zu verbleiben und die Polizei zu rufen, fuhr die Verursacherin einfach davon. Der Grund war schnell ermittelt: Die 57-Jährige stand erheblich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken. Die Polizei stellte ihren Führerschein sicher und verbrachte die Dame zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

Polizei kontrolliert betrunkenen Autofahrer

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, gg. 19.15 Uhr, überprüfte eine Polizeistreife auf der Kreisstraße LA 26 im Gemeindebereich Ergolding einen 33-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis. Der Mann stand erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Die Unterbindung der Weiterfahrt, die Führerscheinsicherstellung und eine Blutentnahme im Krankenhaus waren die Folgen.