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Erfolg

Bildtext: Der CSU-Kreisvorstand um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (links) und Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (Vierter von links) erörtern mit Standortvertreter Thomas Rohrmeier (Zweiter von links) die Rolle der Schlossklinik Rottenburg und des gesamten Landkreisklinikverbunds für die medizinische Versorgung in der Region Landshut.

 

„Alle Kreiskliniken entscheidend für flächendeckende Versorgung“

CSU-Kreisvorstand in Schlossklinik Rottenburg: Hohe Belegungszahlen unterstreichen Erfolg

 

Die CSU im Landkreis Landshut engagiert sich weiter für den langfristigen Erhalt der flächendeckenden medizinischen Versorgung in der Region. Das haben die Mitglieder des Kreisvorstands bei einem Treffen in der Schlossklinik Rottenburg bekräftigt. „Wir werden den Betrieb aller drei Landkreiskliniken in Landshut, Vilsbiburg und Rottenburg dauerhaft sichern, um keinen Landkreisteil von einer wohnortnahen Versorgung abzuschneiden“, sagte Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner. Das sei nicht nur medizinisch geboten, sondern gleichzeitig ein bedeutender Faktor für die Attraktivität der Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort.

Im Gespräch mit Thomas Rohrmeier, Standortvertreter und Leiter Belegungsmanagement der Schlossklinik Rottenburg, machte Oßner deutlich, dass die CSU trotz immensen Effizienzdrucks die Krankenhausstruktur vor Ort stärken wolle: „Die Gesundheitsversorgung ist eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand. Bei der öffentlichen Daseinsvorsorge stellt ja auch niemand die Frage, ob der Betrieb von Schulen zum Beispiel wirtschaftlich sinnvoll ist.“ Rohrmeier hatte zuvor aufgezeigt, dass eine Unterbelegung, wie es häufig bei anderen kleineren Krankenhäusern der Fall ist, in den LAKUMED-Häusern kein Thema darstellt: „Ganz im Gegenteil. Unsere Krankenhäuser sind voll.“ Er gab jedoch dem Bundespolitiker Oßner auch eine Hausaufgabe mit: Die Betriebskosten im Bereich der geriatrischen Rehabilitation, als auch im Bereich der orthopädischen Anschlussheilbehandlung sind seit Jahren unterfinanziert. Oßner sagte zu, sich mit diesem Anliegen an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu wenden.

Wichtige Reha-Fachklinik

Die Rottenburger Schlossklinik ist laut CSU-Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck eine wichtige Reha-Fachklinik zur Anschlussheilbehandlung nach orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen in den Landkreiskrankenhäusern und anderen Kliniken. Mit einer Abteilung für internistische Medizin, einer onkologischen Ambulanz und Spezialisten für Altersmedizin decke das Haus elementare Bereiche für die optimale Versorgung aller Generationen ab. „Als Notarztstandort und medizinisches Versorgungszentrum von LAKUMED ist die Schlossklinik für den nördlichen Landkreis nicht wegzudenken.“

Um die Finanzierung des LAKUMED-Klinikverbunds langfristig zu sichern, muss das Kreiskrankenhaus Achdorf in Landshut laut Oßner ein Haus der Versorgungsstufe II werden, wie es das Klinikum der Stadt Landshut ist. „Stadt und Landkreis loten immer mehr Kooperationsmöglichkeiten aus und setzen sinnvolle Konzepte gemeinsam um. Für eine langfristige Zusammenarbeit auf Augenhöhe und die weitere Verbesserung des Behandlungsspektrums für die Bevölkerung in der Region wäre die Angleichung der Versorgungsstufen ein entscheidender Schritt. Dazu stehe ich bereits im engen Austausch mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml“, so Bundestagsabgeordneter Oßner.

 

Foto: Niels Taube            

 

Bemühungen bei der Betriebsrente in kleinen und mittleren Unternehmen zeigen Erfolg

Sehr erfreut über den nunmehr gefundenen Kompromiss bei der Stärkung der Betriebsrente zeigt sich der Bundesverband „Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V. (WEMID)“ Der Bundestag wird diese Woche beschließen, dass es auch kleineren und mittleren Unternehmen möglich gemacht wird, eine Betriebsrente anzubieten. In Zukunft können dann Arbeitgeberverbände gemeinsam mit den Gewerkschaften Betriebsrenten anbieten. Der Bundesverband WEMID will hierzu in Gespräche mit den Gewerkschaften treten, wir wollen unseren Mitgliedern ein attraktives Angebot machen, das sie dann an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter geben können.

„Dies ist ein echter Durchbruch in den zähen Verhandlungen zur Zukunft der Rente. Betriebsrenten können für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr attraktiv sein. Ich freue mich, dass die Politik nunmehr eine Forderung von WEMID umsetzt und auch Kleinunternehmer in der Lage sein werden, ein attraktives Rentenmodell anzubieten. Dies war lange ein Wettbewerbsnachteil im Kampf um gute Arbeitnehmer gegenüber den Großkonzernen“, so Verbandspräsident Marco Altinger.