Home Tags Posts tagged with "Ellermühle"

Ellermühle

Am vergangenen Freitagabend konnten wieder einige Kraftfahrer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut mit den großen Einsatzfahrzeugen an einem Fahrsicherheitstraining im Speedwaystadion Ellermühle teilnehmen. Unter Anleitung von erfahrenen Fahrtrainern wurden die Einsatzkräfte dabei mit verschiedensten Szenarien – wie zum Beispiel einem plötzlich auftauchenden Hindernis oder den unterschiedlichen Bremswegen bei Trockenheit und Nässe konfrontiert. Auch das Fahrverhalten der bis zu 15 Tonnen schweren Fahrzeuge bei scharfen Kurven konnte ausgiebig getestet werden. So konnten alle Teilnehmer einen interessanten und lehrreichen Abend in der Ellermühle verbringen, der zugleich mit der Hoffnung verbunden war – niemals im Ernstfall im Straßenverkehr in derart gefährliche Situationen kommen zu müssen.

Glimpflich endete die Notlandung eines kleinen Sportflugzeuges am späten Samstagnachmittag am Flugplatz Ellermühle. Die hinzugezogene Feuerwehr musste sich lediglich ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigen, die aus einem bei der Notlandung beschädigten Tank austraten. Die Feuerwehr setzte hierzu mehrere Säcke Ölbindemittel sowie mehrere Besen ein. Nachdem die Betriebsstoffe gebunden und das Flugzeug durch Fachleute gesichert wurde, konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Der Pilot kam soweit der Feuerwehr bekannt ist, mit dem Schrecken davon. Zum Sachschaden und zur Unglücksursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

In der jüngsten  Fraktionssitzung beschäftigte sich die CSU-Fraktion unter dem Vorsitz von Rudolf Schnur mit zahlreichen aktuellen Themen. Zur Freude der Fraktion war Oberbürgermeister Hans Rampf anwesend. Daher konnten die Herausforderungen der künftigen Stadtrats-Sitzungen ausführlich besprochen werden.
Bezüglich der weiteren Behandlung der Angelegenheit Moserbräu wurde der Oberbürgermeister gebeten, Einsicht in das Gutachten zu gewähren um sich ein eigenes Bild von  der Sache machen zu können. Man war sich einig, dass keine Eile für eine Entscheidung gegeben ist.

Im Hinblick auf den Verkehrslandeplatz Ellermühle wurden die gegebenen Möglichkeiten ausführlich diskutiert. Die CSU-Fraktion begrüßt einen vom OB zugesicherten bald möglichen Anhörungstermin aller Betroffenen am Verkehrslandeplatz Ellermühle bevor eine endgültige Entscheidung im Stadtrat getroffen wird. Es ist wichtig und fair die Erfahrung,  konstruktive Kritik und Vorschläge der Betroffenen mit in die Beratungen des Stadtrates einzubeziehen.

Bezüglich der Hochwasservorsorge plädiert die Fraktion für eine bald mögliche Ausbaggerung der Großen Isar und des Stausees in Höhe Auloh. Wie Stadtrat Lothar Reichwein bekannt wurde, soll zunächst nur die kleine Isar ausgebaggert werden. Mit dieser kleinen Lösung will sich die CSU-Fraktion nicht abgeben und fordert umgehend eine von den Bürgern seit vielen Jahren geforderte gründliche Ausbaggerung der beiden Isararme und des Stausees um künftige Hochwasserschäden zu vermeiden oder wenigstens zu mildern.

Die verkehrliche Situation um das Landratsamt und das Kreiskrankenhaus in Landshut-Achdorf war ein weiteres wichtiges Thema, das die CSU-Fraktion ausführlich mit dem Oberbürgermeister besprochen hat. Hans Rampf bestätigte gegenüber der Fraktion, dass er entsprechend deren Bitten mit dem Landrat
im guten Kontakt ist und bereits verschiedene Möglichkeiten geprüft werden, den Leerstand der landkreiseigenen Stellplätze wirkungsvoll zu beenden.
Die CSU-Fraktion bekräftigte die Dringlichkeit von Entlastungsmaßnahmen im Bereich des ruhenden Verkehrs in Achdorf.

Zu ihrem Monatstreffen im April fand sich der CSU-Ortsverband Landshut-Ost im Nebenzimmer des “Kastanienhofes” an der Schützenstraße ein.

Der Ortsvorsitzende und Stadtrat Rudolf Schnur konnte neben Mitgliedern auch interessierte Bürger begrüßen. Auf die verschiedenen von den Bürgern eingebrachten Themen wurde ausführlich eingegangen und manches Mal ausführlich, engagiert, aber immer fair diskutiert. Ein Dauerbrenner ist natürlich der Verkehr und seine Belastungen im Stadtosten. Der Bogen spann sich hierbei von den bevorstehenden Sanierungen der Brücken im Zuge der B 299 Konrad-Adenauer-Straße bis hin zur steigenden Verkehrsbelastung der Auwaldsiedlung, insbesondere der Schönaustraße.
Hierbei wurde für das Neubaugebiet “Schönbrunner Wasen” erneut eine weitere Erschließung von der LA 14 über das Terrain des Biomasse-Heizkraftwerks gefordert. Schnur führte dazu aus, dass er mit diesem Vorschlag bereits im Bausenat unterlegen sei. Der Umstand, dass in Landshut der Zuwachs der Einwohner weitaus rascher vor sich geht, als die Infrastruktur nachzieht war Konsens.
Angesprochen wurden auch Themen wie die Alte JVA, das Loretokloster und die Zukunft des Verkehrslandeplatzes Ellermühle.
Zur Freude der Mitglieder gaben die beiden Stellvertretenden Ortsvorsitzenden Georg Stemberger und Hans-Helmut Krause die steigenden Mitgliederzahlen (zweitstärkster Ortsverband von sieben in Landshut) und das neue Logo des Ortsverbandes bekannt. Daraus lässt sich nun leicht entnehmen, dass der Ortsverband für 42 % der Fläche der Stadt und für 21 % der Einwohner unserer Stadt zuständig ist.
Nachdem die Frage an ihn bezüglich des Mahnmales am Hauptbahnhof gerichtet wurde, ergriff Stadtrat Schnur die Zeit um ausführlich über die Differenz in der veröffentlichten Darstellung (Leserbrief einer Frau Pausinger) und der Wirklichkeit aufzuklären. Einmütig wurde bedauert und verachtet, dass ein durchsichtiger politischer Disput auf dem Rücken von Kriegsopfern ausgetragen wird.
Mit der Hoffnung auf eine künftig würdigere Behandlung des Anliegens Mahnung vor Krieg und Gewalt und dem Gedenken an die Opfer schloss der Ortsvorsitzende das erfreulich sachliche und harmonische Treffen.