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Elke März-Granda

In den vergangenen Jahren haben sich zwei Leserbriefschreiberinnen, Frau Barbara Nitzl und Frau Lisa Steinberger, in der LZ mit Schmähungen der Landshuter Umweltmesse und meiner Person hervorgetan.

So auch wieder am vergangenen Samstag: LZ 07 03 Leserbrief Beispielhafte Doppelmoral Steinberger

Unabhängig davon, dass Frau Steinberger selbst in der Sitzung des Werksenates nicht anwesend war und die Berichterstattung in der LZ nur einen Teil meiner Begründung darstellte, ist interessant zu wissen, dass beide Damen in Neufraunhofen, genauer in dem Gehöft Krüglau 1 wohnen und dort auch die Fa. Sonnenfang, Hans Winner, gemeldet ist, bei dem wiederum die Stadträtin Elke März-Granda beschäftigt ist. Der Stadtratsantrag, um den es im Werksenat ging, war von der Stadträtin März-Granda gestellt gewesen. Diese war auch selbst im Werksenat dabei und wurde dort überstimmt.

März-Granda und Ackermann Beschwerde gegen Atomsubv.

Leider war es ihr nicht möglich der Leserbriefschreiberin mitzuteilen, wie meine Argumentation lautete. Unter anderem führte ich aus, dass es hier nicht um die Sache allein geht, sondern vielmehr ein Grundsatz des Stadtrates durchbrochen werden soll. Bereits 2006 hatte der Stadtrat die Meinung vertreten, dass Atomkraft und damit in Zusammenhang stehende Themen nicht Belange der Stadtpolitik berühren. Mit der Folge, dass nicht gegen das Zwischenlager vor den Toren der Stadt geklagt wurde, sondern ich dies alleine für alle Bürger meiner Stadt übernommen habe. Dabei haben mich auch Stadtratskollegen unterstützt.
Nicht jedoch die Anhänger von Jürgen Trittin, der als Umweltminister diese sicherheitstechnisch unzumutbaren Lager in Deutschland errichten lies.
Wenn diesem Grundsatz gefolgt werden soll, dann ist es jedem Stadtrat und Mitarbeiter der Stadtverwaltung freigestellt persönlich gegen die Subvention vorzugehen. Die Frage, ob die Stadt bzw. die Stadtwerke mit den Geldern der Steuerzahler bzw. der Kunden dagegen vorgehen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Apropos Doppelmoral: Die von mir erläuterte Vorgehensweise eines Aussenministers Joschka Fischer, der zwar nach aussen immer gegen Atomkraft auftrat aber eine HERMES-Bürgschaft für den Bau von Atomkraftwerken im Ausland unterzeichnete, wäre eine Paradebeispiel für Doppelmoral. Wobei erstmal eine Moral überhaupt vorhanden sein müsste.

Rudolf Schnur, Stadtrat