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Elektromobilität

Bildtext v. r.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich,  Karl Ebnet und Florian Bauer, EL.ISA GmbH/PEFRA AG, Martin Scholz, Verwaltungsleiter des Agrarbildungszentrums, und Konrad Dorrer, Vorarbeiter im Agrarbildungszentrum

 

 

Elektromobilität am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn

Nutzfahrzeug mit elektrischem Antrieb in Betrieb genommen

 

Vor kurzem lieferte die Firma El.ISA GmbH (Eching/Weixerau, Landkreis Landshut) das  Elektro-Nutzfahrzeug Goupil G4 am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn im Beisein von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich aus. „Das Fahrzeug ist kompakt und leicht, aber dennoch leistungsfähig“, sagte Martin Scholz, Verwaltungsleiter des Agrarbildungszentrums. „Wir können damit alle Transporte abdecken, die auf dem Gelände anfallen und somit fossile Treibstoffe sparen.“ Nach Angabe des Herstellers seien das bis zu zwei Euro je Akkuladung, so Scholz. „Den Strom für die Ladung der Akkus können wir über unser eigenes Blockheizkraftwerk beziehen.“ Dazu Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich: „Die Kostenersparnis ist ein sehr erfreulicher Effekt. Wichtig ist aber auch die Reduzierung von CO²-Emmissionen. Das gilt ganz besonders für das Agrarbildungszentrums des Bezirks Niederbayern. Hier werden junge Menschen in ‚grünen‘ Berufen ausgebildet und daher greift die Vorbildfunktion des Bezirks Niederbayern in ganz besonderem Maße.“

 

– sb –

 

Foto: Bezirk Niederbayern/Sabine Bäter

 

Das ist das Ergebnis des Verkehrssenates vom Montag 09. Juli 2018.
Bis zu vier Stellplätze in der Kurzparkzone Neustadt dürfen künftig für Carsharing-Kfz genutzt werden. Weil dort aber kein Stromanschluss vorhanden ist und auch künftig nach eindeutigem und mehrfachem Kopfschütteln des Stadtwerkeleiters Armin Bardelle sein wird bleibt das Feld wie bisher den Kfz überlassen, die mit Benzin oder Diesel angetrieben werden und gerade im Kurzstreckenverkehr die meisten Emissionen entwickeln. Herr Bardelle bezieht sich dabei zu Recht auf einen älteren Stadtratsbeschluss durch den Ladesäulen für Pkw in der Neustadt nicht in Betracht kommen.

Umweltschutz und Förderung der Elektromobilität sähe anders aus. Gleichzeitig zeigt OB, Stadtrat und Verwaltung dass Umwelt- und Klimaschutz in Landshut im wesentlichen als Feigenblatt dient. Rechtsdirektor Harald Hohn führte aus, dass es keine Möglichkeit gibt den umweltfreundlicheren Betrieb mit Elektromobilen zu unterscheiden.
Einzig die Stadträtin und Landtagsabgeordnete Jutta Widmann plädierte dafür die Carsharing-Parkplätze, die die Stadt zur Verfügung stellt nicht in der Neustadt, sondern beispielsweise auf den städtischen Flächen an der Freyung auszuweisen. Dort könnte dann auch eine Ladeinfrastruktur errichtet werden und die beiden Vereine, die derzeit Carsharing in Landshut anbieten wären mit gleichen Chancen am Markt.

Damit hat sich der Stadtrat dafür entschieden dem Verein Autoteilen Landshut e.V. mit Sitz in Kumhausen (Landkreis Landshut) weiterhin einen erheblichen (Wettbewerbs-) Vorteil einzuräumen. Sie können die Kurzparkzonen Neustadt und Münchner Straße weiter nutzen und das auf eine Ladeinfrastruktur angewiesene Carsharing mit Elektromobilen, wie ecobi.de mit Sitz in Landshut, wird wie bisher auf private Stellflächen verwiesen.

Dabei könnte man spontan an den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes denken:„Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 120, 1 <29>; 122, 210 <230>; stRspr). Er gilt für ungleiche Belastungen wie auch für ungleiche Begünstigungen (vgl. BVerfGE 116, 164 <180>; 122, 210 <230>). …” Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland[24]”

Aber wieder zurück nach Landshut mit seinen speziellen Vorgehensweisen…

Chaos im Kopf oder ein verbaler Angriff auf einen Stadtrat?
Der nachstehende Bericht der Landshuter Zeitung am Tag des Verkehrssenates stellt den Verein Autoteilen Landshut e.V. als Opfer dar. Aber nicht anhand von Fakten, sondern von Unterstellungen und Faktenverdrehungen.
So kann der Vorsitzende des Vereins Autoteilen Thomas Vaas dank der LZ eine Reihe von unwahren Tatsachenbehauptungen öffentlich zum Besten bringen und seine verbale Gewalt gegen einen Stadtrat ausleben:

  • “In Wirklichkeit versucht er uns das Wasser abzugraben.”
  • “Aus meiner Sicht greift Herr Schnur zu unlauteren Mitteln. Er ist Schatzmeister von ecobi und gleichzeitig Stadtrat.”
  • “Das ist doch ein Interessenskonflikt.”
  • “Durch den Vorstoß von Herrn Schnur hat sich das Klima in der Stadt gegenüber Carsharing abgekühlt.”
  • “Das Verhältnis zu Stadt und Stadtwerken sei vorher immer gut gewesen.”

„Diese Gewalt in unserem Land gegenüber ehrenamtlich Tätigen, gegen Bürgermeister, die sich um das Wohl ihrer Stadt kümmern, ist verabscheuungswürdig” Armin Laschet, Ministerpräsident NRW.

Es ging in dem Stadtratsantrag nicht darum jemand zu benachteiligen sondern um Transparenz und eine Chancengleichheit, insbesondere vor dem Hintergrund der erstmals geschaffenen Rechtslage zum 1.9.2017. Ursache für den Antrag der CSU-Fraktion war insbesondere die Auskunft der Verwaltung der Stadt Landshut vom März 2018 in dem von einer Kostenfreiheit der Stellplätze in den Kurzparkzonen die Rede war. Auch die LZ konnte in ihren Recherchen keine klare Vereinbarung ermitteln.
Rechtsdirektor Harald Hohn sprach in der Sitzung über die bisherige Handhabung von einer “Grauzone, die durch das Carsharing-Gesetz jetzt eindeutig sei”.

Und nun die Fakten:
Bei der Mitgliederversammlung des Landshuter Umweltzentrum e.V. im vergangenen Jahr haben sich Frau Lapper und Rudolf Schnur nicht mehr als gleichberechtigte Vorsitzende aufstellen lassen. Wie 2005, als beide das Projekt Umweltmesse angepackt haben wollten sie nun den beiden ecobi-Projektleitern Ejder Cengiz und Martin Mai das Feld überlassen. Das Projekt Landshuter Umweltmesse wurde 2010 in eine GmbH ausgelagert.
Rudolf Schnur hat sich in der Mitgliederversammlung und das wurde einstimmig beschlossen nur bereit erklärt, ausschließlich die Vereinsbuchhaltung inkl. Steuererklärungen für die bisherige Vereinstätigkeit (2016 und 2017) durchzuführen.
Für das Projekt ecobi ist nur Herrn Cengiz und Herr Mai verantwortlich. Die gesamte Buchhaltung und ein eigenes Konto, sowie jede Zahlung läuft ohne seine Beteiligung. Es wurde sogar die Satzung geändert und eine Projektmitgliedschaft ecobi.de eingeführt.
Ihre Funktionen nehmen alle weiterhin ausschließlich ehrenamtlich wahr.
Das wurde damals so vereinbart um eine konsequente Trennung zu erreichen und für die Vereinsmitgliedern maximale Transparenz herzustellen. Nun stellt sich heraus, dass es auch für die Öffentlichkeit der richtige Weg war.
Selbst wenn Stadtrat Schnur aber ehrenamtlicher Schatzmeister des Projektes ecobi wäre, gäbe es keinen Grund daraus etwas unlauteres zu konstruieren.
Das Landshuter Umweltzentrum e.V. ist als gemeinnützig anerkannt.
Der Verein AutoTeilen e.V. ist dies nicht, er täuscht darüber hinweg in dem er u.a auf der Homepage schreibt „Wir verfolgen gemeinnützige Ziele“… Aber das darf jeder von sich selbst behaupten…
Während AutoTeilen ausschließlich Autovermietung betreibt (wie Sixt usw.) steht bei ecobi.de der Umwelt- und Klimaschutzgedanke im Vordergrund. Es werden eben nicht normale Diesel oder Benzin-Kfz (mit hohen Emissionen im Kurzstreckenverkehr) vermietet, sondern E-Mobile, die mit Ökostrom geladen werden.
Stadtwerke von Anfang an fair und neutral
Bereits bei dem ersten Gespräch mit den Stadtwerken Landshut wurde ecobi.de gegenüber klargestellt, dass es nun zwei Partner der Stadtwerke Landshut gibt und diese chancengleich behandelt werden. Dies wurde bis heute auch so eingehalten, z.B. in den Veröffentlichungen der Stadtwerke Landshut zu diesem Thema.

Zuletzt stellt sich die Frage nach dem Beweggrund von Herrn Vaas gleich ein solch verleumderisches und überzogenes Fass auf zu machen?
Sind es die wenigen Mitglieder des Vereins in 25 Jahren, ist es die Furcht vor dem Verlust von Pfründen oder gar dem Wettbewerb?
Monopole sind Fortschrittshemmer, das erkennt man daran, dass in 25 Jahren Autoteilen weder ein wirklich umweltfreundliches Fahrzeug angeboten wurde und zum anderen die Form der Leihe immer noch an einem Fahrtenbuch basiert und nicht wie bei ecobi.de bereits eine softwarebasierte Fahrzeugbuchung und -nutzung erfolgt.
Trotzdem: Herr Vaas und sein Verein hätten nicht reagieren müssen, wie die Hühner bei denen der schlaue Fuchs mal schnell in den Stall blickt.

Rudolf Schnur, Herausgeber

LZ 09 07 18 Chaos im Carsharing

Antrag auf Schaffung einer Bushaltestelle für Werksbusse am Volksfestplatz, Errichtung einer E-Ladestation am „Pöllinger-Parkplatz” und Entwicklung eines ECarsharing- Systems

 

Antrag:

  • Der Markt Pfeffenhausen beantragt eine weitere Bushaltestelle für Werksbusse am Volksfestplatz bei den hierfür zuständigen Stellen.
  • Nach Einrichtung der weiteren Bushaltestelle für Werksbusse am Volksfestplatz ist darauf hinzuwirken, dass die vom eigenen Fahrzeug auf den Werksbus Umsteigenden den Park-and-Ride-Parkplatz am Volksfestplatz nutzen und von dort aus in den Werksbus zusteigen.
  • Am „Pöllinger-Parkplatz” wird unter Abruf der staatlichen Fördergelder eine ELadestation für E-Autos und E-Räder errichtet.
  • Der Markt Pfeffenhausen entwickelt für Verwaltung und Bürger ein E-CarsharingSystem, indem an der E-Ladestation am „Pöllinger-Parkplatz” ein E-Auto zur Verfügung gestellt wird.

 

Begründung:

Die Parkflächen vor allem am „Pöllinger-Parkplatz ” aber auch dem Kirchplatz werden derzeit ganztags zu beträchtlichen Teilen von Dauerparkern , die von hieraus mit dem Werksbus zur auswärtigen Arbeitsstätte fahren , belegt. Diese innerörtlichen , zentral gelegenen Parkflächen stehen hierdurch Besuchern , Kunden der örtlichen Geschäfte und Handwerkern nur noch eingeschränkt zur Verfügung . Bei Beerdigungen ist es in letzter Zeit öfters vorgekommen , dass Angehörige oder Trauergäste vor der Kirche keinen Parkplatz fanden, da bisweilen auch unmittelbar vor der Kirche Autos von Werksarbeitern parkten. Unser Vorschlag, für die vom eigenen Fahrzeug auf den Werksbus umsteigenden Werksarbeiter am weitläufigen Volksfestplatz eine Haltestation einzurichten, zielt darauf ab, dass die vorhandenen innerörtlichen Parkflächen nicht ganztägig blockiert werden, sondern Besuchern, Kunden und Handwerkern für die Zeit ihrer Erledigungen in hinreichender Zahl zur Verfügung stehen. Mit diesem Schritt ist eine Aufwertung des Pfeffenhausener Ortskerns verbunden.

Durch die bereits erwähnte günstige Lage in der Ortsmitte bietet es sich an, auf den nördlich des Pfarrhofs liegenden Parkflächen des „Pöllinger-Parkplatzes ” unter Abruf der zur Verfügung stehenden staatlichen Fördergelder eine E-Ladestation zu errichten. Die ELadestation wäre an dieser Stelle für unsere Bürger , aber auch für Ortsfremde , die mit dem Fahrrad oder mit dem E-Auto durch unseren Ort fahren, gut sichtbar. Durch die Lademöglichkeit könnten auswärtige Nutzer zum Verweilen oder Einkaufen in unserem Ort angeregt werden.

Um einen örtlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Elektromobilität auch in der Ortsgemeinschaft erlebbar zu machen, plädieren wir dafür, an der E-Ladestation ein E-Auto für Verwaltung und Bürgerschaft im Rahmen eines E-Carsharing-Systems zur Verfügung zu stellen. Diesbezüglich sind Kooperationsangebote verschiedener Anbieter (z. B. E-Wald oder ecobi) einzuholen.

Die CSU-Fraktion bittet um eine wohlwollende Behandlung dieses Antrags.

 

Bei der Eröffnung des Landshuter Putzhaisl an der Ergoldinger Straße 2h in Landshut waren zwei E-Mobile von ecobi.de zu Gast. Maximilian Stacheter, Geschäftsführer der MAX GmbH aus Grafing, die nun auch in Landshut vertreten ist, gab gestern im Beisein von Mitarbeitern,  Familienangehörigen und Freunden den Startschuss.
Der Vorsitzende des Landshuter Umweltzentrum e.V., Ejder Cengiz und Stadtrat Rudolf Schnur besuchten mit ihren Elektrofahrzeugen die neue SB-Waschanlage, überzeugten sich selbst von der Einfachheit der Bedienung und der Reinigungsleistung. Beide Projekte wollen künftig zusammenarbeiten. Haben beide doch mindestens ein gemeinsames Ziel:
Eine saubere Mobilität für Landshut!
Eine gute Ergänzung: Putzhaisl bietet eine zeitgemäße Fahrzeugpflege und ecobi die emissionsfreien Fahrzeuge, insbesondere für den Stadtverkehr.

Bilder: Vor und nach der erfolgreichen Autowäsche: Gute Stimmung und ein sauberes Ergebnis!
von links: Attila Kusdemir von Carossa Immobilien, Ejder Cengiz Projektleiter ecobi.de, Maximilian Stacheter, Stadtrat Rudolf Schnur, Max Putz und der Mitarbeiter Herr Sibon.
Herr Max Putz und Herr Maximilian Stacheter sind die Geschäftsführer der MAX GmbH, die das Landshuter Putzhaisl betreiben.

München. 12. Mai 2017. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbands eMobilität (BEM), intensivieren die BEM-Vorstände und Swen Rehders, Chief Executive Officer, NTT DATA Deutschland, die gemeinsame Kooperation. Der BEM und NTT DATA planen bei intelligenten, intermodalen Mobilitätslösungen verstärkt zusammenzuarbeiten. Die Jahreshauptversammlung des Bundesverbands eMobilität fand am 10. Mai in München statt. NTT DATA fungierte als Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung.

Der BEM bietet Unternehmen wie NTT DATA eine Plattform zum Austausch sowie zum Netzwerken – sowohl auf der Jahreshauptversammlung als auch auf anderen Veranstaltungen. Hier werden die Kontakte für die Realisierung neuer Projekte und Partnerschaften geknüpft – und die Elektromobilität insgesamt vorangetrieben.

„Es ist wichtig, dass wir uns gemeinsam mit starken Partnern lösungsorientiert in eine Richtung bewegen. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir uns künftig noch enger mit unserem Mitgliedsunternehmen in gemeinsamen Projekten engagieren werden, um Elektromobilität weiter tragfähig in der Gesellschaft zu verankern“, so BEM-Präsident Kurt Sigl.

„Elektromobilität bedeutet für NTT DATA mehr als nur einen Austausch von konventionell angetriebenen Fahrzeugen durch Elektroautos. Städte werden zu Smart Cities: Es geht um einen Wandel der Mobilität hin zu intermodalen Verkehrskonzepten – der intelligenten Mobilität“, erklärt Swen Rehders, Chief Executive Officer, NTT DATA Deutschland. „Mit dem Bereich Elektromobilität beschäftigen wir uns bereits seit knapp zehn Jahren. Aus den praktischen Erfahrungen mehrerer Forschungsprojekte sowie individuellen Lösungen für Kunden ist beispielsweise eine dialogfähige Plattform zum Management von Ladestelleninfrastruktur entstanden. Damit lassen sich Ladestellen verwalten, aber auch ein komplettes Geschäftsmodell rund um die Elektromobilität umsetzen.”

Über NTT DATA
NTT DATA ist ein führender Anbieter von Business- und IT-Lösungen und globaler Innovationspartner seiner Kunden. Der japanische Konzern mit Hauptsitz in Tokio ist in über 40 Ländern weltweit vertreten. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Kundenbeziehungen: Dazu kombiniert NTT DATA globale Präsenz mit lokaler Marktkenntnis und bietet erstklassige, professionelle Dienstleistungen von der Beratung und Systementwicklung bis hin zum Outsourcing. Weitere Informationen finden Sie auf www.nttdata.com/de.

Zur NTT Gruppe in Deutschland gehören neben NTT DATA die Unternehmen Arkadin, e-shelter, Dimension Data, itelligence, NTT Communications und NTT Security. In Deutschland repräsentiert die NTT Gruppe mit 5.300 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen zur globalen NTT Group finden Sie auf www.ntt-global.com.

Über den Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)
Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der eMobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept und die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf emissionsarme Antriebskonzepte. Um diese Ziele zu erreichen, vernetzt der BEM die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien miteinander, fördert die öffentliche Wahrnehmung für die Neue Mobilität und setzt sich für die nötigen infrastrukturellen Veränderungen ein.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bem-ev.de

Am Samstag, 25. März 2017 drehte sich im Messepark Landshut alles um die Elektromobilität. Anstelle der rund 50 angemeldeten Teilnehmer erschienen bei bestem Frühlingswetter ca. 120 Teilnehmer. Vom E-Bike bis zum Eigenbau traf nach und nach ein und wurde von Radio Trausnitz empfangen. Die stärkste Gruppe war mit 17 Twizy angereist und die größte Entfernung wurde über 420 km zurück gelegt. Eine Jury kürte einen Goggomobil-Umbau zum Sieger in der Kategorie “ausgefallene Fahrzeuge”.
Die Begrüßung der Ehrengäste und Teilnehmer an der Sternfahrt wurde von Projektleiter Christian Guckel und dem Präsidenten des Bundesverbandes für Elektromobilität (BEM) e.V., Kurt Sigl durchgeführt.

 

POLITPROMINENZ FREUT SICH AUF DIE „LUM“

Attraktion ist die 1. Internationale Sternfahrt der E-Mobile auf der Landshuter Umweltmesse am 25. März 2017

 

Geschäftsführer der Landshuter Umweltmesse Rudolf Schnur mit Projektleiter Christian Guckel

„Wir haben immer schon das Thema E-Mobilität in den Vordergrund gerückt. Wir haben es auf jeder Umweltmesse ermöglicht, dass der Bürger und Besucher sich bei uns auf der Landshuter Umweltmesse zu diesem Thema informieren kann und ganz wichtig ist, dass er die E-Mobilität selbst erfahren kann!“ Auf einem Parcour soll der Interessent auf zwei Rädern oder mit einem Pkw eingewiesen werden, er soll seine Fragen stellen und so seine ersten Kontakte zu einem E-Mobil aufnehmen können, so der Geschäftsführer der Umweltmesse, Rudolf Schnur bei seinen Einführungs- und Begrüßungsworten bei einer Pressekonferenz im Umweltzentrum in Landshut-Auloh! Anwesend waren die Landshuter Print- und Online-Medien sowie die Politikerin MdL Ruth Müller (SPD), ihr Kollege MdL Florian Oßner (CSU) und aus Berlin angereist, der Parlamentarische Staatssekretär der Schirmherrin der Veranstaltung Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks, Florian Pronold (SPD). „Dieses Jahr haben wir eines draufgesetzt“, erläuterte Schnur weiter. Die Umweltmesse steht heuer auf drei Säulen, nämlich die Messe an sich selbst, die völlig ausgebucht ist, es gibt keine freien Plätze in den Hallen mehr. Dazu kommt die Pilotmesse in der Messe mit dem Thema Pilgern und Wandern und zum Dritten die erste internationale Sternfahrt mit Gruppen aus Tschechien, Österreich und Süddeutschland. Für das Thema „E-Mobilität und Sternfahrt“ ist Christian Guckel als Projektleiter zuständig.

Der Stadt Landshut ist zu gönnen, dass sie sich als Standort der Elektro-Mobilität präsentieren kann. Schirmherr neben der Bundesministerin Hendricks, ist der Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz, der voll und ganz hinter der Landshuter Umweltmesse steht. Ideelle Unterstützung erfährt die Umweltmesse in Sachen Sternfahrt und E-Mobilität aus verschiedenen Organisationen, wie der Stadt Landshut-Tourismus und den Stadtwerken Landshut, des Bundesverbands Elektromobilität, der Hochschule Landshut und ähnlichen Organisationen. Durch die weitere großartige Unterstützung der Stadtwerke Landshut konnte auf dem Messegelände eine Ladeinfrastruktur errichtet werden. Durch ihren eigenen Messestand tragen die Stadtwerke Landshut von Anfang an zur Unterstützung und Aufwertung der Umweltmesse bei. Der Werkleiter, Herr Armin Bardelle betonte dies in seinem kurzen Grußwort, in dem er klarstellte, dass 40 Millionen Haushalte auch die selbe Zahl an potentiellen Ladestationen bedeute.

Staatssekretär Florian Pronold bei seinem Referat

Staatssekretär Florian Pronold bedankte sich im Namen der Umweltministerin Barbara Hendricks, bei den Initiatoren und Ausstellern der Umweltmesse und führte weiter aus, dass es schon sehr nachhaltig sei, wenn man sich die sonstigen vielen Umweltmessen anschaut, da haben viele eben nicht durchgehalten. Landshut ist schon ein Jahrzehnt dabei und zeichnet sich dadurch ganz besonders aus, dass es eine Messe für das breite Publikum sei. Das Interesse „Was ist für mich dabei“, soll für die Besucher der Grund sein, diese Messe zu besuchen. Der Deutsche Bundestag stellt eine große Menge Geld zur Verfügung, um die E-Mobilität zu fördern und sie voranzubringen. 1,5 Milliarden für Forschung sind budgetiert. Für den Bürger mit einem normalen Geldbeutel sei der Erwerb eines E-Autos immer noch ein Stück zu teuer. Die Kaufprämien helfen dabei noch zu wenig. Der Schlüssel zum Durchbruch liegt bei der Batterie-Forschung, und das Thema liegt nicht nur bei den Pkw`s, sondern alles das, was für die die Städte von großer Bedeutung und entscheidend sei. Es  geht um Busse und um Baumaschinen, die im Inneren der Städte eine enorme Feinstaubbelastung  produzieren. Sie müssen durch elektrisch angetriebene Maschinen ersetzt werden. E-Mobilität sei auch ein großer Gewinn für die Reduzierung der Lautstärke die in den Städten herrscht. Darum gilt es für die Zukunft, die E-Mobilität unaufhaltbar voran zu treiben, um den Menschen ein gesundes Leben zu ermöglichen.

E-MOBILE STERNFAHRT – 25. MÄRZ 2017 – 10 – 18 UHR

ZIEL DER VERANSTALTUNG:

Heranführung der Besucher an die Thematik durch

zwanglosen Kontakt mit der E-Mobilität

  • Infoweitergabe E-Mobilisten → interessierte Besucher
  • Erfahrungsaustausch zwischen E-Mobilisten
  • E-Mobilität in seinen vielen Facetten erleben

Programm:

Ab 10 Uhr: Empfang der Sternfahrer am West-Tor zum

Messepark Landshut und Begrüßung durch das Team von Radio Trausnitz

11 Uhr: Offizielle Begrüßung der Sternfahrer durch

Vertreter von Umweltmesse, Stadt und des Bundesverbandes Elektromobilität e.V.

12 Uhr: Start des Vortragsprogramms zur E-Mobilität

13 Uhr: Preisverleihung an die E-Mobilisten

Ladeinfrastruktur:

  • 4 Ladesäulen mit einer Ladeleistung bis 22kW
  • ca. 40 Lademöglichkeiten mit einer Ladeleistung bis 3,6kW

Wir bedanken uns bei: STADTWERKE LANDSHUT und ECKER – Fotovoltaik – Elektro

Präsentation der E-Mobile:

  • Die Teilnehmer der Sternfahrt präsentieren ihre E-Mobile / Hybrid-Fahrzeuge auf reservierten Parkplätzen.
  • Auf speziellen Datenblättern stellen die Fahrer die Eigenschaften und Besonderheiten des E-Mobils dar.

Vorträge:

  • Null Emissionen, 100% Emotionen – Optimale E-Mobilitäts-Lösungen im Nutzfahrzeugbereich
  • Erlebnisse und Erfahrungen von einer Weltumrundung mit dem Elektroauto
  • Energiekreislauf – Energie erneuerbar gewinnen, intelligent speichern, sinnvoll nutzen
  • Ein Lastenrad für Alle! – Zwei- oder dreirädrig – Kinder, Einkauf, Gewerbe

Aussteller:

Die Vielfalt der Elektromobilität:

E-Kfz

E-Fahrzeuge für Kinder / Jugendliche

E-Bikes E-Nutzfahrzeuge

Pedelecs

E-Liegeräder

E-Reha-Räder

E-Sonderfahrzeuge E-Leicht-Kfz

E-Boot

E-Lade-Technologie Umbauten auf E-Fahrzeuge

Preise:

  1. Preis: Rundflug für zwei Personen, ausgehend

vom Flugplatz Landshut/Ellermühle

  1. Preis: Ein Wochenende lang E-Roller fahren
  2. Preis: Je ein hochwertiges Produkt aus dem Sortiment

von Leatherman und LED-Lenser

Sonderpreise: Für das ausgefallenste E-Mobil und die

größte gemeinsam angereiste Gruppe

E-Mobilität selbst ausprobieren…

…auf dem Messegelände:

→ Elektro-Sonderfahrzeuge: Vorführungen / Testfahrten

→ Testfahrten auf dem E-Mobilitäts-Parcours

→ E-Mobilitäts-Parcours für Kinder / Jugendliche

 

-hjl-

 

Bilder: h.j.lodermeier

Bildtext:
Damit künftig auch in der Region Landshut-Kelheim mehr Elektroautos an öffentlichen Stromtankstellen aufgeladen werden können, hat der Bund ein millionenschweres Förderprogramm gestartet. Bundestagsabgeordneter Florian Oßner appelliert an die Kommunen vor Ort, sich zügig daran zu beteiligen. Foto: Johannes Wiesinger / pixelio.de

MdB Oßner: Kommunen sollten die Chance ab 1. März nutzen, Infrastruktur für die Zukunft auszubauen

Ab 1. März können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge für den Bau von Ladesäulen für Elektroautos stellen. Das Bundesverkehrsministerium stellt insgesamt 300 Millionen Euro für 15.000 neue Stromtankstellen in Deutschland zur Verfügung. In der ersten Förderperiode können bis zum 28. April bis zu zehn Millionen Euro Zuschüsse für Normalladestationen beantragt sowie Mittel für 2500 Schnellladestationen angefordert werden. Für Bayern werden in dieser Förderrunde Zuschüsse für maximal 430 Schnellladestationen genehmigt. Darum ruft der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner – Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags – die Kommunen in der Region Landshut-Kelheim auf, sich zügig an dem Programm zu beteiligen. „Die Anträge werden von der zuständigen Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen in der Reihenfolge des Eingangs bewilligt. Diese Chance sollten wir nutzen, um die Infrastruktur vor Ort fit für die Mobilität der Zukunft zu machen.“

Mit dem Förderprogramm verleihe der Bund der Elektromobilität zusätzliche Dynamik, sagt Verkehrspolitiker Oßner. „Der Schlüssel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Damit die Autofahrer die Sicherheit haben, ihr Fahrzeug überall und jederzeit aufladen zu können.“ Bereits jetzt werden dafür alle Autobahnraststätten mit Ladesäulen ausgestattet. „Und nun treiben wir die Entwicklung in den Städten und Gemeinden weiter voran.“

Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Normalladestationen (bis 22 Kilowatt) werden mit bis zu 40 Prozent der Kosten und maximal 3000 Euro gefördert. Schnellladestationen werden mit dem gleichen Fördersatz je nach Typ mit bis zu 12.000 Euro (Stationen kleiner als 100 Kilowatt) und bis zu 30.000 Euro (Stationen ab 100 Kilowatt) bezuschusst. Für den Netzanschluss gibt es zusätzlich höchstens 5000 Euro bei der Anbindung ans Niederspannungsnetz und bis zu 50.000 Euro beim Anschluss an das Mittelspannungsnetz.

Die Anträge können im Internet unter foerderportal.bund.de/easyonline eingereicht werden.