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Ele Schöfthaler

…und möglicherweise ein Vorzeigeprojekt für ganz Deutschland!”
so bezeichnete Ulrike Anzinger, die Pflegedienstleiterin von LAKUMED die bevorstehende Umsetzung des Konzeptes “Home an Care” das federführend Ele Schöfthaler, die Quartiersmanagerin der Stadt Landshut für den Bereich der “Sozialen Stadt Nikola” ist, entworfen hat.

Der Rückblick:
Am 22.11.17 fragte Stadtrat Schnur bei der Fördermittel-Scoutin der Stadt Landshut an, welche Erkenntnisse über das Programm www.uia-initiative.EU bei ihr vorliegen:

Eine weitere Anfrage erfolgte am 13.10.2018 auf die Rudolf Schnur nachfolgende Antwort erhielt:

E-Mail vom 17. Oktober 2018, 11:57:

“Sehr geehrter Herr Stadtrat Schnur,

nun wurden die Förderkriterien des aktuellen Aufrufs der EU-Initiative “Urban Innovative Actions” (UIA) veröffentlicht. Im Folgenden habe ich die Eckdaten der Förderung zusammengestellt. 

Die Initiative gewährt Förderungen in Höhe von bis zu 80% für sehr innovative, experimentelle Ideen zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen, die in komplexen, realen Situationen erprobt werden. In der Ausschreibungsrunde, die bis 31.01.2019 läuft, können Anträge zu folgenden Themen eingereicht werden:

– Digitaler Wandel (z.B. nachhaltiger Verkehr, intelligente Straßenbeleuchtung)

– Nachhaltige Landnutzung, naturbasierte Lösungen

– Armut in Städten

– Sicherheit in Städten

Stadt Landshut.   Amt für Liegenschaften und Wirtschaft Europafragen/Förderberatung”

Daraufhin erstellte der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur den Dringlichkeitsantrag und brachte ihn in die CSU-Fraktion ein. Dort wurde er einstimmig unterstützt und unverzüglich beim Oberbürgermeister eingereicht.

Einen Monat später wurde der Dringlichkeitsantrag im Plenum am 23.11.2018 behandelt. Dabei räumte die Verwaltung dem Antragsbegehren in Ihrer Vorlage keine Erfolgsaussichten ein und stellte folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

„1. Vom Bericht des Referenten wird Kenntnis genommen.

2. Von einer Teilnahme an der EU-Initiative „Urban Innovative Actions (UIA)“ – Armut in Städten ist abzusehen.“

3. Der allgemeine Auftrag der Verwaltung, sich nach geeigneten Fördermitteln zu erkundigen, besteht im Rahmen des Grundsatzes der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung weiterhin.“

Das Plenum beschließt aber dementgegen einstimmig:

“…
„Es wird ferner davon Kenntnis genommen, dass die Verwaltung bezüglich anderer Förderungsbereiche mit Teilen der relevanten Akteure weiterhin versucht, bis zur nächsten Sitzung ein antragsfähiges Projekt zu ermitteln.“

Der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU, Maximillian Götzer, hatte im Vorfeld zu der Plenarsitzung am 21.11.2018 ein Anschreiben an alle Stadtratsmitglieder und alle „relevanten Akteure“ erstellt und um deren Unterstützung ersucht. Die CSU-Stadtratsfraktion hatte bereits Anfang Dezember 2017 das Thema “Obdachlosigkeit und Wohnungsnot” in einem Fraktionsforum aufgegriffen und mehrere Anträge zu diesem Thema gestellt.
Kurz darauf fand ein weiteres Treffen von Teilen der CSU-Fraktion mit den in Landshut einschlägig tätigen Vereinigungen und Personen statt, wobei um Vorschläge, Konzepte und Impulse gebeten wurde um die Chance für Landshut nutzen zu können:

“CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat

21.11.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bereits am 22.10.2019 hat die CSU Fraktion im Landshuter Stadtrat einen Antrag eingereicht,der darauf abzielt, dass die Stadt Landshut sich um Teilnahme am Förderprogramm „UIA“ der Europäischen Kommission bewirbt.

Mit diesem Schreiben erhalten Sie die wichtigsten Informationen über das „Urban Innovative Actions“-Programm, dessen Internetauftritt leider nur auf Englisch und Französisch zur Verfügung steht sowie einige Hinweise, wieso sich eine Bewerbung lohnen würde.

Was ist UIA?

„Urban Innovative Actions“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die Städte in Europa beim Test neuer und innovativer Lösungsansätze für Stadtentwicklung und Stadtplanung unterstützt. Gefördert werden Projekte, die von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit wichtigen örtlichen Einrichtungen (Hochschulen, Gruppierungen etc.) für ein bestimmtes Thema – in unserem Fall „Armut in Städten“ – ausgearbeitet werden. Die Förderung von bis zu 80% bezieht sich u.a. auf Personalkosten, Expertisen, Infrastruktur etc. Insgesamt standen und stehen für den Zeitraum 2014-2020 rund 372 Mio. Euro an Fördergeldern zur Verfügung.

(Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)

Voraussetzungen für die Teilnahme am UIA-Programm:

– Frist zur Eingabe der Bewerbung: 31.01.2019

– Mindestens 50.000 Einwohner

– Antragsstellung durch Stadtverwaltung

– Vier mögliche Themenbereiche: Digitaler Wandel, Nachhaltige Landnutzung, Armut in Städten, Sicherheit in Städten

– Die Europäische Kommission rät Kommunen bei ihrer Bewerbung für den

Themenbereich „Armut in Städten“, folgende Teilaspekte zu berücksichtigen:

  • soziale, bildungsbezogene und räumliche Ausgrenzung;
  • Energiearmut;
  • Kinderarmut;
  • Obdachlosigkeit;
  • Nahrungs- und Lebensmittelsicherheit;
    schlechte Gesundheit und schlechter Zugang zu Gesundheitsversorgung;
  • Regeneration benachteiligter städtischer Gegenden und Viertel; –
  • soziale Integration von Roma; –
  • Zugang zu Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und anderen Leistungen.

Was muss jetzt geschehen?

– Wichtig ist, dass die Stadt Landshut unverzüglich handelt und ein belastbares Konzept entwickelt, mit dem sie sich bei der Europäischen Kommission um die Teilnahme am UIA Programm bewirbt (bis 31.01.2019)

– Die Stadtverwaltung muss zu allen relevanten Einrichtungen (Hochschule,

Sozialverbände, Ehrenamtliche Helfer) Kontakt aufnehmen, um die Bewerbung auf ein breites Fundament stellen zu können
Die Chance, die sich für die Stadt Landshut durch eine Teilnahme an den „UIAs“ ergeben könnte, darf auf keinen Fall vertan werden! Seit unserem Antrag vom 22.10.2019 sind bereits wertvolle Wochen verstrichen, ohne dass die Stadtverwaltung tätig geworden ist. Es liegt an uns allen, weiterhin Druck zu machen, damit dieses Anliegen zum Erfolg führt.

Maximilian Götzer, Stellv. Fraktionsvorsitzender

Stadtratsplenum vom 14.12.2018 – erneut einstimmig – 

“1. Es wird davon Kenntnis genommen, dass derzeit kein im Programm “Urban Innovative Actions (UIA)” förderfähiges Projekt in Betracht kommt.

2. Es wird ferner davon Kenntnis genommen, dass die Verwaltung bezüglich anderer Förderungsbereiche mit Teilen der relevanten Akteure weiterhin versucht, bis zur nächsten Sitzung ein antragsfähiges Projekt zu ermitteln.”

Stadtratsplenum vom 18.01.2019 – einstimmig –

„Das Plenum befürwortet grundsätzlich die Bewerbung für die EU-Initiative „UIA“ – Armut in Städten mit dem Projekt „Tür an Tür“ …“

Letztlich ist es der Verwaltung erfreulicherweise mit Unterstützung von Frau Schöfthaler und weiteren Akteuren gelungen das Konzept fristgerecht einzureichen.

Nachdem der gesamte Stadtrat einschließlich Oberbürgermeister von Anfang an der Bewerbung aufgeschlossen waren und alle Beschlüsse, auch im Verwaltungssenat, einstimmig waren, stand die Bewerbung von Anfang an unter einem “guten Stern”.

Beschluss_Plenum-23 vom 18.01.2019

Bildunterschrift: „Häusererzählen“ in Nikola schafft Einblicke in sonst verschlossene Häuser – das Bild zeigt Quartiersmanagerin Ele Schöfthaler (mit Hut) im vergangenen Jahr in der Villa der Familie Ansbacher in der Seligenthaler Straße. Die nächsten Theaterführungen finden am 20. und 21. Juli statt, für die man sich ab sofort anmelden kann.

Zum siebten Mal „Häusererzählen“ im Stadtteil Nikola – jetzt anmelden
200, 100 und 50 Jahre zurück geht es in diesem Jahr am Freitag, 20., und Samstag, 21. Juli, bei der nun fast schon traditionellen Theater-Führung in Nikolas Häusergeschichte, in der es um „geldige Leut“ und Finanzgeschäfte geht. Das Kloster Seligenthal hat vor 200 Jahren fast alles verloren, weil der Staat gerade Geld gebraucht hat für die Landshuter Universität. Ein Brot-Fabrikant zahlt vor 100 Jahren mit Spenden für den Kommerzienrat-Titel. Und im Einkaufszentrum am Kennedyplatz soll ein Café für noch mehr Umsatz sorgen. Quartiersmanagerin Ele Schöfthaler, Heinz Grunwald und Thomas Krebs führen zu den drei historischen Stationen. Treffpunkt am 20. und 21. Juli ist jeweils um 18 Uhr der Ausstellungsraum an der Seligenthaler Straße 22.
Über eine Hintertür geht es in das Kloster Seligenthal vor 200 Jahren zurück. Eine Trödlerin (Emma Kellner) verkauft für den Staat Wäsche, Zinn und Geschirr des Klosters an die Meistbietenden – sie erzählt von der sehr armen Zeit des Klosters und den Hoffnungen, die man seinerzeit auf König Ludwig I setzte. Der wollte dem Kloster wieder eine Zukunft verschaffen – unter der Voraussetzung, dass sich das Kloster selbst um die nötigen Finanzmittel für den Wiederaufbau kümmert und wieder eine Mädchenschule für Nikola errichtet. Die Trödlerin spricht dafür mit einer Klosteranwärterin (Rose Rosenkranz) und prüft sie auf ihre pädagogischen Kenntnisse.
In der Villa des Millionärs und Brotfabrikanten Barthmann, in der heute eine Anwaltskanzlei beheimatet ist, wird vor 100 Jahren weniger über Geld gesprochen als über die Kleiderordnung anlässlich der bevorstehenden Verleihung des Kommerzienrat-Titels an den Herrn im Haus. Die Frau des Hauses (Stefanie Horinek) berät mit der Tochter eines Münchener Kommerzienrats (Fahriye Önder) auch die Tischdekoration und Gästeliste für die Ordensverleihung am Geburtstag von König Ludwig III und mögliche Sachspenden für die neu errichtete Kinder-Bewahranstalt in Nikola.
Rendite und Ruhestörung sind die Themen im großen Einkaufszentrum am Kennedyplatz von Konsul Dr. Hanns Maier vor 50 Jahren. Ein Anwalt hatte für den Ausbau des neuen Cafés seine Dachterrasse opfern müssen. „Die Lokalitäten sollen nicht zuletzt den Kunden des dortigen Möbel-Großmarktes und des dortigen Lebensmittelgeschäftes zugute kommen“, so stand es in der hiesigen Tageszeitung vor 50 Jahren. Der Anwalt stört sich an der lauten Musik, die aus dem Café in seine Kanzlei hinüberdringt, er bittet um leise Caféhaus-Musik. Die Betreiberin (Petra Moderow) zeigt wenig Verständnis für die Klagen des Anwalts – ihren Gästen gefällt die moderne Musik, warum sollte sie da leise Töne wählen?
Der Kennedyplatz wurde während der Blütezeit des damaligen Einkaufsmarktes auch „Landshuts Stachus“ genannt. Und wegen der vielen Banken dort ging die hiesige Tageszeitung 1968 davon aus, dass Landshuts „Stachus“ am Ende zur „Wallstreet“ wird. Neben der Sparkasse, die heute noch am Kennedyplatz eine Filiale betreibt, gab es damals drei weitere Banken rings um den Platz, die Bayerische Staatsbank, die Bayerische Vereinsbank und die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank.
So bunt wie das Viertel, sind auch die Geschichten der Häuser von Nikola. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv sucht Quartiersmanagerin Ele Schöfthaler jedes Jahr nach spannenden Einblicken in die Nikola-Geschichte. Die Veranstaltungen richten sich an Menschen jeden Alters, an Kinder, junge Erwachsene und auch ältere Menschen. Es sind circa 20 Gehminuten für die drei Stationen einzuplanen. Am Freitag, 20., und Samstag, 21. Juli, geht es jeweils um 18 Uhr von den Ausstellungsräumen an der Seligenthaler Straße 22 in drei Gruppen zu den drei Stationen im Quartier.
Um für die Theater-Führungen planen zu können, ist für „Häusererzählen“ eine Voranmeldung nötig – am sichersten per E-Mail unter schoefthaler.ele@t-online.de. Man bekommt dann dafür auch gleich die Bestätigung für den persönlichen Wunschtermin (Freitag oder Samstag). Anmeldungen sind auch persönlich möglich, immer montags von 8 bis 13 und 15 bis 18 Uhr und donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr im Quartiersbüro an der Seligenthaler Straße 26, Telefon 96549100. Der Unkostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 5 Euro.

Foto: Stadt Landshut

MUTTER-KIND-APPARTEMENT-HAUS IN LANDSHUT NACH CHRISTLICHEM BRAUCH EINGEWEIHT – Ele Schöftahler konnte viele Gäste begrüßen – Ehrengast Karin Seehofer

 

Nach der „Villa Maria“ an der Hofmarck-Aich-Straße, eine Einrichtung für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder, eröffnete der Verein ZAK (Zentrum für Arbeit und Kultur) das erste Appartementhaus für Mutter und Kind in Landshut im ehemaligen Gasthaus Hollerauer. Neun Appartements werden noch im Mai von sieben Alleinerziehenden und ihren Kindern bezogen werden.

Bevor die bekannte Landshuter „Quartiermeisterin“ Ele Schöfthaler die vielen Gäste und Besucher begrüßen konnte, eröffnete der Chor der nahegelegenen Grundschule Karl Heiß mit Kinderliedern die Eröffnungsfeier. Als erstes bedankte sich Frau Schöfthaler sehr herzlich bei all denen, die sich aktiv an den Umbauarbeiten der Gaststätte Hollerauer beteiligten. Viele prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft konnte sie begrüßen. Darunter den Oberbürgermeister der Stadt Landshut Alexander Putz, Alt OB Hans Rampf, Landrat Peter Dreier, Pfarrerin Susanne Gloßner, Stiftsprobst Monsignore Dr. Joseph Bauer und „last but not least“ sozusagen als Ehrengast, die Frau des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, Karin Seehofer, die sich für ähnliche Aktionen ebenfalls sehr engagiert.

Der Hauptsponsor von Mutter-Kind-Häusern Prof.Martin Balle, konnte auf Grund von Autobahnstaus nicht rechtzeitig zu dieser Veranstaltung eintreffen. Martin Balle und die Äbtissin vom Kloster Seligenthal Landshut M. Petra Articus waren die Initiatoren dieser Idee der Mutter-Kind-Appartements.

Bei den diversen Grußworten von politischen Amtsträgern, bereicherte OB Alexander Putz mit einem Gedicht von Robert Gernhard bezogen auf die neun Appartements des Hauses, die Veranstaltung. „Wie sich eine Erdmännchen-Familie ihr Haus vorstellt“: Es lautete: Neun Zimmer zum Hausen, neun Küchen zum Schmausen, neun Wannen zum Duschen, neun Fluren zum Huschen, neun Öfen zum Wärmen, neun Treppen zum Lärmen, neun Fenster zum Gucken, neun Ecken zum Spucken, neun Türen zum Schlagen, neun Wände zum Tragen, rundherum ein großer Park, Preisvorstellung eine Mark.

In einer kurzen Einlage bemerkte die Wirtin des Hauses, verheiratet mit einem Saufbold, in einem Streitgespräch mit ihrer Freundin aus dem Jahre 1930, wie sie sich eine bessere Zukunft vorstellt.

Pfarrerin Susanne Gloßner und Stiftsprobst Baur nahmen die dazugehörende christliche Einweihung mit verschiedenen Gebeten und geistliche Betrachtungen vor, bevor Ele Schöfthaler die Gäste zu einem Rundgang durch das Haus und zu einer kleinen Brotzeit einlud.

 

h.j.lodermeier

Das ehemalige Gasthaus Hollerauer

 

Ele Schöfthaler in Aktion und in ihrem Element

 

Helfer und Gäste bei der Eröffnungsfeier

 

Ehrengast Karin Seehofer mit der Geistlichkeit Stiftsprobst Dr. Joseph Baur

 

Äbtissin M. Petra Articus

 

Pfarrerin Susanne Gloßner und Stiftsprobst Joseph Baur weihen gemeinsam die neue Mutter-Kind Unterkunft

 

Fotos: Lodermeier

 

*ENDE*

 

Jobcenter setzt auf flexible Angebote in der Kinderbetreuung

Vertrag zwischen ZAK-Verein und Jobcenter unterzeichnet

 

Der Quartiersladen in Nikola ist seit Jahren erste Anlaufstelle für Eltern, die auf flexible Betreuungszeiten für ihre Kinder angewiesen sind. Der Landshuter Verein „ZAK e.V.”, der im Quartiersladen eigene Beratungszeiten für diese Eltern anbietet, und das Jobcenter arbeiten nun noch enger zusammen als bisher – das haben Marianne Wolfsecker, Geschäftsführerin des Landshuter Jobcenters, und Ele Schöfthaler, Vorsitzende des Vereins „ZAK”, jüngst schriftlich vereinbart.

Seit August vergangenen Jahres ist der Verein ZAK mit seinen mittlerweile 15 Kindernestern Teil des bundesweiten Modellprojektes „Kitaplus”, mit dem das Bundesfamilienministerium besondere Betreuungsangebote vor 8 Uhr morgens und nach 16 Uhr sowie an Wochenenden besonders fördert.

Die Tübinger Sozialpädagogin und Organisationsentwicklerin Kariane Höhn begleitet das Landshuter Projekt und unterstützt den Landshuter Verein dabei, das Angebot besonderer Betreuungszeiten auch nach Projektende qualifiziert fortsetzen zu können.

Ein Baustein für die Verstetigung der besonderen Angebote sind Vereinbarungen mit Projektpartnern: Um insbesondere Alleinerziehenden Wege aus Hartz IV zu ermöglichen, wurde die erste Vereinbarung nun im Jobcenter unterzeichnet. Kariane Höhn hat dazu Ele Schöfthaler in das Jobcenter begleitet.

30 Tageseltern, von denen zehn eine fachpädagogische Ausbildung absolviert haben, haben ihr Betreuungsangebot im Rahmen des „Kitaplus”-Projektes seit September vergangenen Jahres um besondere Randzeiten erweitert. Unter anderem bieten sie auch Betreuung über Nacht, vor allem für Kinder von Pflegekräften an.

Besonders „im Interesse von Alleinerziehenden und ihrer Kinder arbeiten ZAK e.V. und das Jobcenter künftig noch enger als bisher zusammen und auf Wunsch der Kundinnen auch fallbezogen miteinander”, so steht es in der Vereinbarung, die Wolfsecker und Schöfthaler gemeinsam unterzeichnet haben.

Der Verein bemüht sich darum, wie es in der Vereinbarung weiter heißt, „die passenden Betreuungsplätze für Kinder von Schichtarbeitenden und Alleinerziehenden zu vermitteln”; und das Jobcenter wiederum „vermittelt Kundinnen und Kunden, die auf flexible Betreuungsangebote für ihre Kinder angewiesen sind, an die Beratungsstelle des Vereins”.

Jeden Donnerstag berät der Verein zwischen 10 und 18 Uhr im Quartiersladen, Seligenthaler Straße 26, zu den besonderen Angeboten des bundesweiten Projektes in Landshut.

Bildunterschrift:

Zwei, die sich freuen, künftig noch enger zusammenzuarbeiten: Ele Schöfthaler (links) vom ZAK e.V. und Marianne Wolfsecker, Geschäftsführerin des Landshuter Jobcenters.