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Eisstadion Landshut

Ein Schmorbrand in der Elektroverteilung im Eisstadion Landshut hat am Sonntag gegen Mittag zu einer Unterbrechung des Publikumslaufs geführt. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut wurde um 13:24 von der automatischen Brandmeldeanlage des Eisstadions alarmiert. Beim Eintreffen stellten die Kräfte bei der Absuche im Bereich des ausgelösten Melders in der Elektroverteilung eine starke Rauchentwicklung fest. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera konnte schließlich in einem Verteilerkasten, über den unter anderem auch die Beleuchtung des Eisstadions läuft, einen Schmorbrand feststellen. Daraufhin wurde durch den anwesenden Betriebsleiter umgehend das komplette Licht ausgesichert. Aus diesem Grund musste auch der zu diesem Zeitpunkt stattfindende Publikumslauf in der Eishalle unterbrochen werden. Eine Gefahr für die Gäste des Eisstadions bestand dabei zu keiner Zeit. Ein zur Sicherheit in Bereitschaft gehaltener CO2-Löscher musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach der Aussicherung kühlte der betroffene Bereich schnell runter. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Betriebsleiter und die hinzugezogenen Stadtwerke Landshut übergeben. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist und wodurch der Schmorbrand ausgelöst wurde, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Das Bild zeigt einen Blick in den betroffenen Schaltschrank durch die Wärmebildkamera im Rahmen der Nachkontrolle. Die vom Schmorband betroffenen Stellen sind dabei noch gut an der roten Farbe zu erkennen.

DASS DAS EISSTADION EIN SANIERUNGSFALL IST, ist hinlänglich bekannt.

Vor allem die marode Dachkonstruktion muss erneuert werden, um den Sportbetrieb dauerhaft aufrechterhalten zu können. Auf die Stadt kommen daher in den nächsten Jahren erhebliche Kosten zu. Auch wenn die konkreten Planungen noch nicht abgeschlossen sind: Auf mindestens 15 Millionen Euro brutto wird man sich wohl einstellen müssen. Finanzielle Hilfe von staatlicher Seite käme da wie gerufen. Ein Hoffnungsträger ist der Bund: Der hat in der Vergangenheit die Modernisierung der Eisstadien in Straubing und Deggendorf mit jeweils rund zwei Millionen Euro gefördert. Eine ähnliche Geldspritze wünscht sich Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) nun auch für seine Stadt: „Für uns wäre es schon eine enorme Hilfe, wenn uns der Bund in einem ähnlichen Umfang unterstützen würde.” In Florian Oßner (CSU) hat Putz einen Fürsprecher gefunden. Der 37-Jährige, der den Wahlkreis Landshut- Kelheim als Direktabgeordneter im Bundestag vertritt, sagte dem OB bei einem Ortstermin im Eisstadion seine Unterstützung zu. „Landshut ist eine Eishockey- Hochburg, hier wird seit Jahrzehnten herausragende Nachwuchsarbeit geleistet”, so Oßner. „Davon profitiert der Eishockeysport bundesweit, nicht zuletzt auch die deutsche Nationalmannschaft.” Insofern werde er dafür werben, dass „der Bund die Stadt bei den Kosten für das Eisstadion unter die Arme greift”. Ein Versprechen, dass Putz erfreut zur Kenntnis nahm. Ob und welche Fördermöglichkeiten es geben wird, kann man laut Oßner wegen der am 24. September anstehenden Bundestagswahl heute noch nicht sagen. Darüber wird das neu gewählte Parlament befinden. „Es bestehen aber gute Chancen, dass ein erfolgreiches Förderprogramm für unsere Kommunen in Bayern auch weitergeführt wird”, so Oßner.

BU Foto 1:

Baureferent Johannes Doll (links), Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) beim Ortstermin im Eisstadion

BU Foto 2:

Baureferent Johannes Doll (im Vordergrund) und OB Alexander Putz studieren mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Mitte) die Pläne des Eisstadions.

Fotos:

Stadt Landshut

 

„ENDE DER FAHNENSTANGE NOCH NICHT ERREICHT“ – Baudirektor Doll informiert Bausenat über Vorplanungen zur Generalsanierung des Eisstadions – Mit 24 Mio. Euro erheblich über der ersten Kostennäherung von 18,5 Mio. Euro im Zuge der Machbarkeitsstudie.

 

Schon im Mai diesen Jahres wurde bekannt, dass im Rahmen der Arbeitskreissitzung zur Sanierung Eisstadion, vom beauftragten Planungsteam bei einer ersten Vorstellung der beabsichtigten Generalsanierung im Rahmen der Vorentwurfsplanung, das Kostenvolumen von rund 24 Mio. Euro erheblich über der ersten Kostennäherung im Zuge der Machbarkeitsstudie von 18,5 Mio. Euro festgestellt wurde.

Wesentliche Faktoren für die Kostenmehrungen waren die stark von der Machbarkeitsstudie differierenden Ansätze für die technische Ausstattung sowie das aus statischen Gründen erforderliche Aussteifungsbauwerk, welches in der Machbarkeitsstudie noch als optionale funktionale Verbesserungsmaßnahme aufgelistet wurde.

Diese Erkenntnisse veranlassten die Verwaltungsseite verschiedene Planungen zur Kostenoptimierung durchzuführen. OB Putz will, dass hier „nachgearbeitet“ wird, denn die Kosten werden enorm sein, wenn man diese Sanierung vornimmt. Eine Überprüfung von Alternativlösungen sei zwingend erforderlich.

Eine erneute Überprüfung einer Neubaulösung, in einem Antrag von der SPD beantragt, dem auch der LM Stadtrat Tilman v. Kuepach einen gewissen Charme nicht absprach, wird angestrebt. „An einem neuen Standort des Eisstadions gäbe es zusätzlich Parkplätze in Hülle und Fülle“, so v. Kuepach.

Zu dieser Option bemerkte OB Putz, dass bei dieser großen Lösung von einer ganz anderen Dimension geredet werden muss, „hier geht es um dreistellige Millionenbeiträge.“

In die Machbarkeitsstudie für ein neues Sportzentrum bei dem auch das Eisstadion, ein Fußballstadion und eine Sporthalle angedacht sei, würde dann auch die Bewertung der Grundstücke fließen, auf dem sich das jetzige Eisstadion und das Sportzentrum befindet.

Eine Präsentation der Ergebnisse wird für einen gemeinsamen Bau- und Sportsenat im Herbst dieses Jahres festgelegt.

 

-hjl-

 

Foto: Lodermeier

 

OB ALEXANDER PUTZ ÜBERNIMMT SCHIRMHERRSCHAFT UND POKALÜBERGABE

Bay. Eissportverband (BEV) veranstaltet Bayernpokal Schüler-U14-Turnier der Stocksportschützen im Landshuter Eisstadion

 

Im Auftrag des Bayerischen Eissportverbandes – Fachsparte Stockschützen, hat der Kreisjugendwart vom Stocksportkreis 106 – Isar-Laaber-Vils Hans Joachim Lodermeier, den neuen Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Herr Alexander Putz eingeladen, am 5.März 2017 die Schirmherrschaft über das Stocksportturnier Bayernpokal Schüler-U14 zu übernehmen.

Die spontane Zusage des Oberbürgermeisters freut nicht nur die Sportfunktionäre sondern besonders die jungen Stocksportschützen aus ganz Bayern.

Die Zusage des OB Putz war an eine Bedingung geknüpft, er möchte unbedingt einen „Stockschuss“ auf dem Eis der Landshuter Eissporthalle abgeben. Da dies für den Stocksport eine außerordentliche und willkommene Werbung darstellt, wird ihm dieser Wunsch sehr gerne erfüllt werden.

Teilnehmer des Pokalturniers U-14 im Landshuter Eisstadion im Jahre 2016

 

Startrecht zu dieser Veranstaltung im Eisstadion am Guttenbergweg 32, haben 24 qualifizierte Mannschaften aus ganz Bayern.

Beginn des Turniers ist um 09.00 Uhr. Alle begeisterten Stocksportschützen und die, die es werden wollen, sind herzlich eingeladen.

   

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