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Eine gute Nachricht

Bildtext: Erfreuliche Auszeichnung: Der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold (Mitte), Oberbürgermeister Alexander Putz (links) und Stadtrat Rudi Schnur, auf dessen Antrag die Umsetzung der Fördermöglichkeiten ins Rollen gebracht wurde, bei der Übergabe des Klima-Zertifikates für die Stadt Landshut.

„ERFREULICHE NACHRICHT FÜR DIE STADT LANDSHUT“

Parlamentarischer Staatssekretär Pronold überreicht „Zertifikat über Einsparung von Treibhausgasemissionen“

 

 

Lediglich mit einer Gegenstimme wurde bereits im Jahre 2011 ein Antrag von Stadtrat Schnur im Bausenat über Energieeffizienz durch Einsatz von LED-Technik, Prüfung bzw. Umsetzung diverser Fördermöglichkeiten positiv bedacht.

Seit 2013 wird der Einsatz von alten, ineffizienten Leuchten durch hochmoderne, effiziente und langlebige LED-Leuchten durch das Bundes-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Bei einer Ersparnis von mindestens 50 Prozent der CO2-Emissionen können Kommunen mit einer entsprechenden finanziellen Förderung rechnen. Dieses Förderprojekt wurde in den vergangenen Jahren bereits in etlichen Gebäuden der Stadt Landshut umgesetzt: Beispielsweise in Sportstätten, Schulen, im Skulpturenmuseum und anderen Einrichtungen wurden alte, konventionelle Leuchten durch neue, auf die Nutzung abgestimmte LED-Leuchten ersetzt. Neben einer optimalen Ausleuchtung der Nutzflächen konnten CO2 eingespart und die Stromkosten um über 50 Prozent reduziert werden. Auch die Flutlichtanlage im Sportzentrum West und die neue Beleuchtung der Eishalle 1 sollen noch aus diesem Förderprogramm unterstützt werden.

Am Donnerstag war es nun so weit. Der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete, Florian Pronold, hat Oberbürgermeister Alexander Putz einen Besuch abgestattet, und ihm ein besonderes Klima-Zertifikat überreicht. Der Grund war: Die Bauamtlichen Betriebe und das Kinderhaus Montessori wurden durch Austausch von ineffizienten Altleuchten buchstäblich „in ein neues Licht“ gerückt. Durch diese Maßnahme werden über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren insgesamt 945 Tonnen CO2 eingespart. Die Stromverbrauchsreduzierung liegt bei circa 69 Prozent. Das Investitionsvolumen für beide Maßnahmen, die vom Bundesumweltministerium aus dem Programm „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ mit knapp 34.000 Euro finanziell gefördert werden, beträgt rund 120.000 Euro.

„Einen Gewinn für alle“, bezeichnete Florian Pronold, wenn man ineffiziente Leuchten durch effiziente Leuchten wie LED-Leuchten austauscht um CO2 einzusparen. Für die Kommunen bedeutet das, dass man dadurch deutliche Kosten einspart. Wenn die öffentliche Hand vorangeht und den Bürgerinnen und Bürgern vormacht und aufzeigt, dass Klimaschutz erstens sich rechnet und zweitens auch noch sinnvoll ist, dann wird sich diese Idee auch durchsetzen. Aus diesem Grund wurde vor zehn Jahren dieses Förderprogramm aufgelegt und die Kommunen mit über einer halben Milliarde Euro bezuschusst. Damit wurde eine Investitions-Gesamtsumme von 1.5 Milliarden Euro in Deutschland auf den Weg gebracht, um einen kleinen Beitrag zu der Gesamt-CO2 Einsparung zu erreichen. Denn seit dem letzten Sommer sei Jeder überzeugt davon, dass es einen „Menschengemachten Klimawandel“ gibt.

Pronold lobte als ehemaliger Vertreter der Bundesumweltministerin als Schirmherrin bei der Landshuter Umweltmesse 2018 die Strahlkraft dieser für die Stadt Landshut erfolgreichen und weit über die Region hinaus bekannten Veranstaltung.

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier