Home Tags Posts tagged with "Ehrung"

Ehrung

Bildtext Ehrung 40-60 Jahre: Die Geehrten für 40 bis 60 Jahre CSU-Mitgliedschaft um Kurt Neudert (zweite Reihe Mitte) mit den Ehrengästen um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner(rechts), MdL Helmut Radlmeier (stehend Fünfter von rechts), die Bezirksrätinnen Monika Maier (Zweite von rechts) und Martina Hammerl (stehend Dritte von links),Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (links) und den Kreisvorsitzenden der Frauenunion, Anna Wolfsecker, sowie der Seniorenunion, Renate Zitzelsberger.(Foto: Willi Kappl)

 

„Volksparteien sind gefordert wie nie zuvor“

CSU im Landkreis ehrt langjährige Mitglieder – Kurt Neudert für 60 Jahre ausgezeichnet

 

Die CSU im Landkreis Landshut hat am Samstag im Landgasthof Kollmeder in Arth 53 langjährige Mitglieder für 30 bis 60 Jahre in der Partei geehrt. Besondere Anerkennung sprach Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner Kurt Neudert aus Mirskofen aus. Der 76-Jährige vom Ortsverband Ohu-Ahrain gehört seit 60 Jahren der CSU-Familie an.

„Die breite Basis und die starke Verwurzelung ist die große Stärke der CSU“, sagte Oßner in seiner Festrede. „Wir sind die einzige echte Volkspartei, die alle gesellschaftlich wichtigen Strömungen in unserer bürgerlichen Familie vereint. In einer Zeit, in der Einzelinteressen und das Auseinanderdriften der Gesellschaft immer problematischer werden, sind Volksparteien gefordert wie nie zuvor.“ Nur durch sie werde der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert. Gegenüber den Geehrten betonte Oßner: „Ohne Ihren Mut, Ihre Leistungsbereitschaft, Tatkraft und Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir heute nicht diese hohe Lebensqualität in unserer Heimat. Wir wissen, was wir an Ihnen haben und danken Ihnen von Herzen für Ihren Einsatz im Landkreis Landshut. Sie sind die Stützen unserer heutigen Demokratie und des Wohlstands.“

Oßner machte aber auch deutlich, dass diese Errungenschaften nicht gottgegeben sind und täglich verteidigt werden müssen: „Derzeit versuchen Populisten, unsere Gesellschaft zu spalten und den Menschen mit den immer gleichen Horrornachrichten Angst vor dem moralischen und wirtschaftlichen Untergang unseres Landes zu machen. Das dürfen wir nicht zulassen.“ Bei der Europawahl im kommenden Jahr habe die CSU mit Manfred Weber als Spitzenkandidat aller europäischen Konservativen die einmalige Chance, sich an die Spitze der politischen Vernunft auf dem Kontinent zu setzen. „Manfred Weber hat die Kraft, Populisten im In- und Ausland in die Schranken zu weisen, weil er eine Leidenschaft für Europa vermittelt, die den Funken auf die Menschen überspringen lässt.“ Darum sei es so wichtig und wertvoll, dass die CSU in der Region geschlossen hinter Weber und der Europaparlamentskandidatin Elisabeth Fuß aus Pfeffenhausen stehe.

 

Europa stärken und Migration begrenzen

Ein zentrales Thema bis zur Europawahl und darüber hinaus bleibt die Migrationspolitik. „Es ist enorm wichtig für Deutschland, dass international Absprachen getroffen werden, um die Zuwanderung gemeinsam wirkungsvoll zu steuern und zu begrenzen. Dies ist vor allem an den EU-Außengrenzen notwendig. Um nichts anderes geht es an dieser Stelle“, so der Bundestagsabgeordnete Oßner. In Sachen Außenpolitik sei aus Sicht der CSU außerdem klar, dass sich die Türkei durch die Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien endgültig als Vollmitglied für die EU disqualifiziert habe. „Wir sind die Kraft, die für Recht und Ordnung sorgt und gleichzeitig Umweltschutz, Mobilität, digitale Infrastruktur sowie die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft voranbringt. Im Gegensatz zu den anderen Parteien spielen wir diese Zukunftsthemen nicht gegeneinander aus.“

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und Furths stellvertretender Bürgermeister Josef Fürst betonten die enge Zusammenarbeit innerhalb der CSU von den Kommunen bis zur Spitzenpolitik und lobten die Jubilare für ihre tragende Rolle dabei: „Ihr vor Ort seid eine unverzichtbare Stütze für unsere haupt- und ehrenamtlichen Politiker, um auf allen politischen Ebenen die drängenden Themen für unsere Heimat voranbringen zu können“, sagte Radlmeier. Zumal viele Parteimitglieder oftmals jahrzehntelang in ihren Wohnorten als Gemeinde- und Stadträte oder sogar als Bürgermeister politisch aktiv seien. Bestes Beispiel ist dabei der Ortsteil Arth – hier sind mehr als zehn Prozent der Bevölkerung gleichzeitig Mitglied in der CSU, was ein absoluter Spitzenwert ist. Ortsvorsitzender Josef Fürst bekam dafür ein großes Lob und extra Applaus.

Bei der Auszeichnung der Mitglieder wurde Kurt Neudert besonders geehrt. Als er vor 60 Jahren als Jugendlicher in die CSU eintrat, wurden gerade erst die Lebensmittelmarken der Nachkriegszeit abgeschafft und der Liter Benzin kostete noch 62 Pfennig. „Kurt Neudert ist Mitgründer und das langjährigste Mitglied des Ortsverbands Ohu-Ahrain. Er war lange Jahre Schriftführer und ist ein Paradebeispiel für dauerhaften politischen Einsatz in unserer Heimat“, würdigte ihn Kreisvorsitzender Florian Oßner.

 

Bildtext Ehrung 30-35 Jahre: Die Geehrten für 30 und 35 Jahre CSU-Mitgliedschaft mit den Ehrengästen um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Zweiter von rechts), MdL HelmutRadlmeier (rechts), die Bezirksrätinnen Monika Maier (Vierte von rechts) und Martina Hammerl (Zweite von links), Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (links) und denKreisvorsitzenden der Frauenunion, Anna Wolfsecker (Vierte von links), sowie der Seniorenunion, Renate Zitzelsberger (Sechste von rechts).(Foto: Willi Kappl)

 

Die geehrten CSU-Mitglieder

60 Jahre: Kurt Neudert, Ohu-Ahrain, 55 Jahre: Alfons Simbürger, Ergoldsbach; Xaver Obermaier, Neufahrn

50 Jahre: Franz Kindsmüller, Pfeffenhausen; Anton Hofer, Velden

45 Jahre: Johann Pritscher, Bayerbach; Simon Steinberger, Bayerbach; Reinhard-Josef Polland; Eching; Lorenz Stempfhuber, Ergoldsbach
Franz Königbauer, Gerzen; Franz Penker, Gerzen; Herbert Bullheller, Kumhausen; Irmgard Brandl, Neufraunhofen; Bernhard Gerauer, Neufraunhofen; Christian Grothe, Neuhausen-Weihmichl; Anton Freiherr von Cetto, Pfeffenhausen; Josef Geltinger, Vilsheim
Johann Huber, Weng

40 Jahre:
Adolf Schweisser, Altdorf; Josef Fedlmeier, Diemannskirchen; Max Sonnauer, Essenbach; Waldemar Steinbring, Hohenthann;Anton Schmid, Kröning;Norbert Hubrig, Obersüßbach;Helmut Liewald, Obersüßbach; Alfons Satzl, Obersüßbach; Martin Zehetbauer, Obersüßbach; Erich Brunschneider, Tiefenbach; Manfred Schuh, Winklsaß

35 Jahre:
Johann Schemmerer, Aham; Lorenz Kindsmüller sen., Altdorf; Johann Wannisch, Altdorf; Monika Will, Ergolding; Helmuth Radlmeier, Ergoldsbach
Martin Reisinger, Essenbach; Dr. Sebastian Hörndl, Geisenhausen; Johann Deifel, Neuhausen-Weihmichl; Robert Josef Schmid, Obersüßbach
Erhard Mießlinger, Pfeffenhausen; Maria Wolker, Vilsbiburg

30 Jahre: Rudolf Lauchner, Altfraunhofen; Josef Schwaiger, Bruckberg; Albrecht Alram, Ergolding; Virgilio Crucitti, Ergolding; Joachim Flache, Ergolding; Elisabeth Vaum, Ergolding; Franziska Hartlmüller, Furth; Heinrich Riederer, Furth; Helmut Ernst, Geisenhausen
Georg Anglhuber, Neuhausen-Weihmichl; Josef Wagner, Neuhausen-Weihmichl; Alois Wolker, Seyboldsdorf; Wolfgang Beck, Tiefenbach

 

Fotos: Kappl

Stadtrat und CSU-Fraktionschef Rudolf Schnur stellt einen Stadtratsantrag

 

 

Nach schwerer Krankheit war am 1. Juli 2016 die Journalismus-Professorin Gabriele Goderbauer-Marchner im Alter von 56 Jahren gestorben. Zuletzt lehrte sie an der Universität der Bundeswehr. Der Tod trat gerade in der heißen Phase ihrer  Kandidatur zum Landshuter Oberbürgermeister ein.

Stadtrat Schnur schätzte an Gabi, wie sie viele Landshuter nannten, dass sie als Stadtratskollegin bei strittigen Sachthemen immer auch konsenfähig war. Er vermisst sie heute im Stadtrat sehr, denn ihre nicht mehr vorhandene kommunalpolitische Weitsicht bedeutet einen gewissen Qulitätsverlust im Plenum.

 

-hjl-

 

Foto: lodermeier

 

Rüstzeug für einen erfolgreichen Lebensweg

Beste Quali- und M-Absolventen der Mittelschulen im Landkreis Landshut für ihre hervorragenden Leistung geehrt

Mit ihren hervorragenden Qualifizierenden Abschlüssen und Mittleren Schulabschlüssen haben sie sich ein Guthaben fürs Leben erworben, das ihnen niemand mehr nehmen kann. Und dank ihrer großartigen Leistungen eröffnen sich ihnen eine große Auswahl an Ausbildungsberufen und ein breites Spektrum an Berufs- und Zukunftschancen: Mit solchen Worten der Anerkennung und der Ermutigung hat stellvertretender Landrat Fritz Wittmann den 53 besten Mittelschul-Absolventen 2017 aus dem ganzen Landkreis Landshut die Glückwünsche zu ihrem großen Erfolg überbracht. Im Rahmen einer Feierstunde im Bürgersaal des Marktes Altdorf hoben auch Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer und Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier hervor, dass die jungen Leute in einem wirtschaftlich so starken Raum wie der Region Landshut beste Zukunftsperspektiven haben.

Der Altdorfer Bürgersaal war vollbesetzt mit Angehörigen, Lehrern und Freunden der Mittelschul-Absolventen aus allen Teilen des Landkreises Landshut: Sie teilten sichtlich die Freude und den Stolz über die hervorragenden Schulabschlüsse mit den jungen Leuten. Der Leiter der Staatlichen Schulamts, Maximilian Pfeffer, der die Festveranstaltung moderierte, und seine Kollegin Schulrätin Sylvia Blank zeigten sich ebenso wie stellvertretender Landrat Wittmann und Bürgermeister Maier begeistert über dieses Interesse und diese Resonanz.

Wittmann erinnerte daran, dass der Landkreis Landshut die Ehrung der besten Mittelschul-Absolventen bereits seit Jahren veranstaltet, um solche Schüler zu ehren, aber auch um den Eltern, den Klassenleitern und anderen Lehrkräften Dank dafür zu sagen, dass sie mit Freude, Können und Leidenschaft ihren Beitrag zum Erfolg der jungen Menschen geleistet haben. Ein guter Schulabschluss sei wie ein Etappenziel auf dem langen Lebensweg, ein Sprungbrett, das helfe, höhere Ziele zu erreichen und ein solides Fundament, auf dem sie aufbauen könnten, um weitere Erfolge in Ausbildung und Berufsleben zu erzielen, sagte er an die Adresse der Absolventen.

Ihnen sei das Rüstzeug für einen erfolgreichen Lebensweg in die Hand gegeben worden, betonte Wittmann: Dazu gehöre beileibe nicht nur Faktenwissen; ebenso wichtig seien Fähigkeiten, die man „Schlüssel-Qualifikationen“ nenne und die einem im Elternhaus, aber auch von vielen guten Lehrkräften an den Schulen vermittelt würden. Es seien Qualifikationen wie Teamgeist, Verantwortungsgefühl, Eigeninitiative und die Bereitschaft, ein Leben lang zu lernen.

Über viele Jahre sei der Eindruck erweckt worden, als könne man nur mit Abitur und Studium etwas werden. „Es hat sich längst herumgesprochen, dass dies ein Irrtum ist“, sagte Wittmann. Den Mittelschul-Absolventen stünden in der wirtschaftlichen so starken Region Landshut ungezählte Tore offen. Und ein gutes Zeugnis, wie die 53 besten Absolventen es mitbringen, sei ein wahrer Türöffner.

Die Wirtschaft suche dringend Fachkräfte. Neben der starken Wirtschaft Bayerns und Deutschlands gebe einen ebenso wichtigen Erfolgsfaktor für die Zukunft der jungen Leute – „unser Gemeinwesen, die öffentliche Hand“, stellte Wittmann fest: „Es sind die staatlichen und kommunalen Einrichtungen, die die Grundlagen unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung schaffen.“

Wo ein Staat funktioniere, sorge man sich auch um die jungen Menschen, werde in deren Zukunft investiert. Wittmann verwies dabei auf die „herausragenden Leistungen unserer Gemeinden und des Landkreises“ für das flächendeckende Netz an Schulen in der Region Landshut. Gemeinden und der Landkreis gäben Jahr für Jahre hohe Summe für die Schulen aus, für die sie verantwortlich sind. Dazu stünden alle Kommunalpolitiker, die Verantwortung tragen, über alle politischen und sonstigen Grenzen hinweg.

Wie Wittmann wünschte auch Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier den Mittelschul-Absolventen viel Erfolg und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Den jungen Leuten stünden alle Möglichkeiten offen – vor allem, wenn sie sich vor Augen hielten, dass lebenslanges Dazulernen heute und in Zukunft einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Leben sei.

Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer schlug, vor dem Hintergrund der diesjährigen Feier der „Landshuter Fürstenhochzeit 1475“ einen weiten zeitlichen und sozialgeschichtlichen Bogen: Für einige Stunden sei es sicher ganz schön, sich ins Mittelalter zurückzuversetzen. Aber nach dem kurzen Abstecher könne man Gott sei Dank in die Gegenwart zurückkehren – zurück aus einer Epoche, in der nur die Kinder des Adels und reicher Bürger eine Schulausbildung absolvieren konnten, während die große Masse der Menschen nicht schreiben, lesen und rechnen konnte.

„Heute ist die Welt anders, wir haben die allgemeine Schulpflicht und jeder hat die Chance, zu lernen“, sagte Pfeffer: Als Kind und Jugendlicher verstehe man nicht immer, dass Schule und Lernen keine Strafe, sondern ein Geschenk seien, führte er aus. Daher sei es auch so gut und vorteilhaft, dass das bayerische Schulsystem breitgefächert sei, vielen Fähigkeiten und Begabungen Rechnung trage, und dass es auch Spätstartern vielfältige Chancen biete.

Die Mittelschule, das zeigten die hervorragenden Abschluss-Zeugnisse der besten Absolventen des Landkreises, sei für diese jungen Leute offenkundig die richtige Schule gewesen, die Schule, an der sie ihre Fähigkeiten optimal entfalten konnten. Und sie hätten hier die Erfahrung gemacht, dass man viel erreichen kann, wann man nur will.

Einen herzlichen Dank richtete der Schulamtsleiter an die Eltern – für ihre Unterstützung und ihre Kooperation mit der jeweiligen Schule. Und den Lehrkräften dankte er für ihren „großen Einsatz Tag für Tag“ und dafür, dass sie die Schüler immer wieder begeistert haben für die Schule und fürs Lernen.

Die einen werden einen Beruf erlernen, die anderen eine weiterführende Schule besuchen, führte Pfeffer an die Adresse der Absolventen aus: Bei entsprechendem Fleiß und Interesse sei der Weg frei zum Meister, zum Techniker oder auch zur Hochschule. Er selber habe Kollegen, die er vor langen Jahren an der Schule unterrichtet habe, erzählte er.

Die Grundlage für so viele Erfolge, die möglich seien, hätten die besten Absolventen in jedem Fall gelegt. Besonders hob Pfeffer hervor, dass 14 der Quali-Besten die Gesamtnote 1 erzielt haben, ebenso wie elf Schüler, die als beste Mittelschul-Absolventen mit Mittlerem Schulabschluss bei der Feier geehrt wurden. Dieser Abschluss, auch das unterstrich Pfeffer besonders, ist „gleichwertig mit den Mittleren Reifen in Realschule, Wirtschaftsschule und Gymnasium“.

Aus den Händen von stellvertretendem Landrat Wittmann, Bürgermeister Maier, Schulamtsdirektor Pfeffer und Schulrätin Blank erhielten die besten Absolventen ihre Zeugnisse. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Bläser-Klasse der Grundschule Altdorf unter der Leitung von Reinhard Scherer.

 

BILDTEXT:

Die Landkreis-Besten Quali- und M-Absolventen aus dem gesamten Landkreis mit ihren Klassenlehrern sowie stellvertretendem Landrat Fritz Wittmann, Altdorf Bürgermeister Helmut Maier, Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer und Schulrätin Sylvia Blank.