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Ehrenamtskarte

An den Bayerischen Staatsminister des Inneren

per E-Mail

Herr Minister,

bei Ihrem Besuch in Vilsbiburg (anläßlich des CSU-Ehrenamtsempfangs am 6. März 2020; Bericht der LZ vom 9.3.2020: Anmerkung der Redaktion) nannten Sie AfD-Mitglieder Idioten. Demnach bezeichnen Sie mich auch als Einen. Ich habe über 40 Jahre CSU gewählt, habe 45 Berufsjahre hinter mir, habe in den vielen Jahren ehrenamtliche Tätigkeiten von Katholischer Landjugend, Feuerwehr, Bundeswehr, Krieger und Soldatenkameradschaft, Pfarrgemeinderat bis hin zum langjährigen Jugendtrainer im Sportverein auch die bayrische Ehrenamtskarte des Landkreis Landshut erhalten. Ich lasse mich von Ihnen nicht beleidigen und als Idioten bezeichnen. Ich habe meine Meinung zu unserem Land und Politik nie verändert, aber die CSU läuft einem links/grünem Mainstream hinterher und gefällt sich in der Rolle als Hetzer gegen Rechts. Wenn Sie noch einen Funken Charakter und Anstand haben, dann entschuldigen Sie sich in aller Öffentlichkeit, in der Sie mich und viele Andere beleidigt und diffamiert haben. Wir sind alles Bürger der Mitte der Gesellschaft und Leistungsträger dieser.
Ich bitte um eine Entschuldigung.

Name der Redaktion bekannt
Ein Bürger aus dem Landkreis Landshut

 

Anmerkung:

“…Eine Minderheit in unserer Gesellschaft vergifte und verrohe politische Debatten. Beleidigungen und Bedrohungen belasteten viele Menschen, die sich im Ehrenamt oder hauptamtlich vor Ort engagieren….”

 

Deutscher Städtetag, 10.03.2020

Menschenverachtende Hetze darf nicht salonfähig werden – Kommunale Mandatsträger brauchen Unterstützung der Zivilgesellschaft

Statement von Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister aus Leipzig, zur heutigen Veranstaltung “Gemeinsam gegen Hass und Gewalt – Kommunalpolitiker nicht allein lassen” in Zwickau gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)

Auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Zwickauer Oberbürgermeisterin Pia Findeiß wollen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker ein Zeichen setzen. Der Deutsche Städtetag ruft anlässlich der Veranstaltung “Gemeinsam gegen Hass und Gewalt – Kommunalpolitiker nicht allein lassen” dazu auf, stärker gegen eine Verrohung politischer Auseinandersetzungen vorzugehen.

Angesichts der wachsenden Zahl der Straftaten gegen Mandatsträger sagte der Präsident des kommunalen Spitzenverbandes, Oberbürgermeister Burkhard Jung aus Leipzig gegenüber RND: “Kommunalpolitik braucht Bürgernähe, Empathie und konstruktiven Dialog. Diese Basis, um das Leben in unseren Kommunen gut zu gestalten, dürfen wir uns nicht kaputtmachen lassen.” Eine Minderheit in unserer Gesellschaft vergifte und verrohe politische Debatten. Beleidigungen und Bedrohungen belasteten viele Menschen, die sich im Ehrenamt oder hauptamtlich vor Ort engagieren.

Toleranz und Weltoffenheit müssten aber auch generell gestärkt werden, um gegen Rechtsextremismus anzukämpfen, so Jung: “Wir müssen ein Stoppschild setzen und dürfen nicht zulassen, dass Rassismus, Hass und Gewalt in Teilen unserer Gesellschaft weiter Fuß fassen. Die Städte treten entschieden dafür ein, dass menschenverachtende Hetze nicht salonfähig wird. Viele Städte und ihre Bürgerinnen und Bürger haben in den vergangenen Wochen Zeichen gesetzt für eine offene und tolerante Gesellschaft. Wir wollen in den Städten extremen Haltungen und Handlungen entschlossen entgegentreten.”

Städtetagspräsident Jung sagte im Einzelnen:

“Die Städte treten entschieden dafür ein, dass menschenverachtende Hetze nicht salonfähig wird. Wir wollen Toleranz, Demokratie und Weltoffenheit als zentrale Werte für unser Zusammenleben stärken. Wir stehen als Städte ein für Grundregeln der demokratischen Kultur und einen respektvollen Umgang miteinander. Der Zusammenhalt der Gesellschaft und die Demokratie dürfen nicht Schaden nehmen. Viele Städte und ihre Bürgerinnen und Bürger haben in den vergangenen Wochen Zeichen gesetzt für eine offene und tolerante Gesellschaft. Wir wollen in den Städten extremen Haltungen und Handlungen entschlossen entgegentreten.

Kommunalpolitik braucht Bürgernähe, Empathie und konstruktiven Dialog. Diese Basis, um das Leben in unseren Kommunen gut zu gestalten, dürfen wir uns nicht kaputtmachen lassen. Wir müssen stärker dagegen angehen, dass eine Minderheit in unserer Gesellschaft Sprache und Stil politischer Auseinandersetzungen vergiftet und verroht. Kommunale Amtsträgerinnen und Amtsträger werden beleidigt und bedroht, bis hin zu tätlichen Angriffen. Die Polizei registrierte 2019 mehr Straftaten gegen Mandatsträger als je zuvor.

Das belastet die Menschen, die sich im Ehrenamt oder hauptamtlich tagtäglich für die Kommunen engagieren. Ohne sie und ihr Engagement gerät unsere Demokratie aus den Fugen. Deshalb müssen wir es schaffen, dass alle, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, die Unterstützung der Zivilgesellschaft spüren. Wir brauchen sie in jeder Stadt und jeder Region. Und es hat starkes Gewicht, dass der Bundespräsident uns vor Ort bei diesem Thema immer wieder den Rücken stärkt.

Wir müssen ein Stoppschild setzen und dürfen nicht zulassen, dass Rassismus, Hass und Gewalt in Teilen unserer Gesellschaft weiter Fuß fassen. Und wir müssen klar dagegenhalten, wenn Menschen in der Kommunalpolitik oder in der Verwaltung menschenunwürdig behandelt werden, wenn Menschen bei der Polizei oder der Feuerwehr in einem schlimmen Jargon verhöhnt werden. Das Internet und die sozialen Netzwerke dürfen nicht missbraucht werden als Tummelplatz für Menschenfeindlichkeit.

Deshalb ist es richtig, dass die Bundesregierung nun mit mehreren Gesetzesänderungen entschlossener gegen Hasskommentare und Beleidigungen, gegen Drohungen und Volksverhetzung vorgeht. Wir müssen wirksamer handeln gegen extreme Auswüchse im Netz und gegen direkte Bedrohungen. Diese Gesetzesänderungen müssen jetzt zügig verabschiedet und umgesetzt werden. Denn es ist für viele Betroffene frustrierend, wenn Ermittlungsverfahren bei verbalen Attacken wegen Geringfügigkeit eingestellt werden.”

 

Zum Thema Ehrenamtskarte

Der Antrag und die Informationsveranstaltung Ende 2014 der CSU-Fraktion ergaben im Sozialausschuss ein klares Votum für die Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte.

Wie Oberbürgermeister Hans Rampf und der Vorsitzende Rudolf Schnur einmütig unterstrichen ist dies der richtige Weg zur deutlich sichtbaren Anerkennung der Ehrenamtsarbeit, die meist im Verborgenen geschieht aber ein unverzichtbarer gesellschaftliches Bindeglied darstellt. Erinnert wurde dabei an den Einsatz beim Hochwasser vor zwei Jahren und aktuell bei der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge. Unverständnis zeigten die Mitglieder der CSU-Fraktion über die Vorbehalte verschiedener Stadtratskollegen, welche die Einführung dieser Ehrung seit Jahren verzögern.

 

Zum Finanz- und Wirtschaftsausschuss vergangener Woche

Der CSU-Antrag ist nicht abgelehnt worden, wie in der Tageszeitung dargestellt, sondern bereits im Vorfeld der Sitzung ist bearbeitet und geprüft worden, ob ein Manager für Linkwork ehrenamtlich oder beruflich tätig werden soll. Das einvernehmliche Ergebnis der Beratung war, dass ein derartiger Centermanager zwar wünschenswert und durchaus sinnvoll wäre, aber angesichts der Kosten im Verhältnis zur Größe von Linkwork nicht darstellbar sei.

Mit Stadtrat Ludwig Zellner waren sich alle einig, dass ein klassisches Gründerzentrum, das auch in Landshut zusammen mit dem Landkreis und der Hochschule in absehbarer Zeit errichtet werden soll, ein derartiger Manager unabdingbar sei. Insofern war dem CSU-Antrag, der ein Prüfungsantrag war, Rechnung getragen.

 

Breitbandausbau im Stadtgebiet

Mit Genugtuung vernahmen die Fraktionsmitglieder die Ankündigung der Telekom im kommenden Jahr endlich allen in Stadtteilen der Stadt eine zeitgemässe Internetverbindung bieten zu können. Insbesondere für die Münchnerau, Frauenberg, sowie Stallwang wird die Wartezeit bald zu Ende sein. Seitens der CSU waren in den vergangenen Jahren immer wieder Impulse für eine rasche Angebotssicherung ausgegangen.

 

Vergärung und dezentrale Verstromung biogener kommunaler Abfälle

Die Fraktion ist der Auffassung dass nach drei Machbarkeitsstudien und Betrachtungen über  biogene Abfälle der Stadt und deren Ergebnissen keine weiteren Steuergelder oder Arbeitszeit für eine mögliche Umsetzung im Stadtgebiet erfolgen sollte. Allein die Notwendigkeit etwa die Hälfte der benötigten biogenen Abfälle aus anderen Landkreisen nach Landshut per Schwerlastverkehr transportieren zu müssen, reicht für die Ablehnung der Gedankenspiele.

Im Sozialausschuss am Dienstag, 16.06.2015 ab 16 Uhr wird unter TOP 6 der Antrag der CSU-Fraktion “Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte ” behandelt. Der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur organisierte im Namen seiner Fraktion bereits im Januar einen Informationsabend in der Live-Box der Sparkassen-Arena mit der Projektmanagerin Frau Regierungsrätin Juliane Freund vom Bayerischen Sozialministerium an der sowohl Oberbürgermeister Hans Rampf, als auch Vertreter aller Fraktionen und Vereine teilnahmen.
Die Ehrenamtskarte ist eine Würdigung für alle, die in Vereinen ehrenamtlich und unentgeltlich solide arbeiten.
Der Landkreis Landshut und die Stadt sollten diese Förderung des Ehrenamtes gemeinsam einführen.
Die CSU-Fraktion hat an den Oberbürgermeister die Bitte gerichtet die Einführung der Ehrenamtskarte mit einer Aktion zur Gewinnung von Akzeptanzstellen (z.B. bei Gewerbetreibenden, die Nachlass gewähren) zu verbinden.