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Diesel

DER GUTE DEUTSCHE DIESEL – HAT ER AUSGEDIENT? – Wie geht es weiter?

Die CSU Adlkofen lädt ein zu einer Podiumsdiskussion am 24. April 2018 ins Gasthaus Westermeier in Blumberg – 84166 Adlkofen

Prof. Dr. Ralph Pütz:

1)      Es muss endlich Schluss sein mit der ungerechtfertigten, pauschalen Diffamierung der Dieseltechnik. Der Diesel ist hoch sauber, wenn man die seit Jahren im Nutzfahrzeug vorhandene Abgasnachbehandlungstechnik auch im Pkw einsetzt. Es gibt keine „Dieselkrise“, allenfalls eine Pkw-Krise. Forscher wie ich messen das tagtäglich. Also: Fakten statt „alternativer Fakten“!

2)      Wir brauchen den Diesel noch langfristig als „Brückentechnologie“. Mit adäquater Abgasnachbehandlung in Verbindung mit den enormen CO2-Vorteilen ist der Diesel lokal wie global sauber und langfristig unverzichtbar

Auf dem Podium diskutieren: 

Prof. Dr. Ralph Pütz (FH Landshut, GF Belicon Institut für Abgasmessung ),

Eduard Wanzke (Deutronik-Batterietechnik),

Rudolf Schnur (Organisator Umweltmesse),

Josef Westermeier (Geschäftsführer Erdinger Weißbier).

Für die musikalische Unterhaltung sorgt das „Quetschenblech“ 

Die CSU Adlkofen lädt nicht nur Parteimitglieder ein!

 

“Statt Abgasen sind Reifen und Bremsen eine Hauptquelle von Feinstaub. Im Kampf gegen die Partikel setzt die Feinstaub-Hauptstadt Stuttgart jetzt auf Moos.”

“Nicht die Dieselabgase sind der Hauptverursacher der hohen Feinstaubbelastung. Stattdessen hat die LUBW “Aufwirbelungen und Abriebprozesse” ausgemacht, die “eine wesentliche Rolle” spielen.”
“Gegen Feinstaub bringt ein E-Auto nicht viel”

Es ist also so daß vor allem die Reifen Abrieb verursachen durch
den Kontakt mit der Straße.

Wie soll dieser Staub weniger werden wenn man E-Autos benutzt?
Haben E-Autos keine Reifen?
Fahren diese nicht auf der Straße?
Sind nicht die Gummipartikel die dabei abgerieben werden schädlich?

Sind nicht die Asphaltpartikel die abgerieben werden auch schädlich?
Ist Teer aus Asphalt kein krebserregender Schadstoff?

Jedes Auto mit Bremsen verursacht auch dort Fein-Staub durch
Abrieb der Bremsbeläge und Bremsscheiben.

Sind Benziner mit Kat harmlos?
Oder hatte Dr. Nieper recht als er schrieb “der steuerbegünstigte Lungenkrebs”
in Verbindung mit der Freisetzung kleiner Platinpartikel aus Kats?

Also welches Auto soll es denn nun sein?

Ein Auto

ohne Benziner,
ohne Platin-Kat,
ohne Dieselpartikel,
ohne Reifen und
ohne Bremsen?
Wie wäre es mit einem Senkrechtstarter?
Oder ein Hubschrauber?
Da gibt es keine Reifen und keine Bremsen.
Staub jedoch wirbeln auch diese Systeme auf.
Also ein Anti-Gravitationsantrieb?

Einfach zum Nachdenken.

Herzliche Grüße
M.W.

“Diesel-Bashing oder Fakten?

Eine kleine Auswahl:

  • bis zu 25 % weniger Kraftstoff als ein Benziner und sein CO2-Ausstoß ist um bis zu 15 % niedriger
  • Euro-6-Diesel reduzieren den Stickoxid-Ausstoß gegenüber seinen Vorgängern sowohl im Grenzwert als auch auf der Straße um etwas zwei Drittel
  • Feinstaub entsteht zu rund 85 % durch Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb

Quelle: VDA

Bericht: Vergleichbarkeit von Erdgas und Benzin

Bericht: Vergleichbarkeit von Erdgas und Benzin

Für mehr Preistransparenz

16.10.2013

Ist Erdgas als Treibstoff für Autos wirklich so viel günstiger? Die Vergleichbarkeit der Kraftstoffe an Tankstellen ist aufgrund des unterschiedlichen Energiegehalts schwierig, was besonders auf Erdgas/Biomethan zutrifft. Die Deutsche Energie Agentur (Dena) hat nun unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesverkehrsministeriums und mit Partnern aus Industrie und Verbänden einen Vorschlag erarbeitet, um die verschiedenen Preise für den Kunden vergleichbarer zu machen.

Das Problem: Während Otto- und Dieselkraftstoffe sowie Autogas mit Literpreisen angeboten werden, wird Erdgas in Kilogramm verkauft. Und wenn Wasserstoff und Strom bereits als die nächsten alternativen Kraftstoffe vor einer Markteinführung stehen, dann wird das Verwirrspiel mit den Verkaufseinheiten Kilogramm und Kilowattstunde noch größer. Dass mit dem relativ umweltfreundlichen Treibstoff Erdgas heute im Vergleich zu Benzin 55 Prozent und im Vergleich zu Diesel 45 Prozent günstiger getankt wird, ist vielen Autofahrern nicht wirklich bewusst und an den Tankstellen nicht offensichtlich. Ließen sich die Kraftstoffpreise exakt vergleichen, könnte der Verbraucher beim Autokauf bewusster entscheiden, welches Antriebskonzept er favorisiert, glaubt Andreas Jung, Geschäftsführer der Dena. „Wir brauchen den aufgeklärten Kunden.“ Und er hofft darauf, dass die Transparenz den Erdgasautos, von denen derzeit lediglich etwa 100.000 Stück auf deutschen Straßen fahren, zukünftig einen deutlichen Schub geben wird.

Vorbild USA

In den USA und der Schweiz ist die Vergleichbarkeit bereits umgesetzt. In den USA wird Erdgas als Benzin-Liter-Äquivalent angezeigt, vom Preismast über die Zapfsäule bis zum Kassenbeleg. In der Schweiz ist die Preisangabe des Benzin-Liter-Äquivalents lediglich auf den Preismast begrenzt.

In dem jetzt vorgelegten Positionspapier wird für die kleine Lösung à la Schweiz plädiert, weil so im deutschen Recht nur die sogenannte Preisangabenverordnung modifiziert werden müsste und die Umstellung mit relativ geringen Kosten möglich wäre. Bei der großen Lösung wie in den USA wäre bis hin zu den Zapfsäulen und den Kassensystemen ein wesentlich höherer Aufwand nötig. Der Vorschlag soll den Auftakt zu einer nationalen Debatte bilden, die vielleicht schon binnen zwei Jahren zu einem Ergebnis kommen soll. Damit es nicht zu einer isolierten nationalen Lösung kommt, soll das Thema EU-weit diskutiert werden. (mh/sp-x)

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