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Diesel

Ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW hat am Mittwochmorgen auf der B 299 in Landshut im Berufsverkehr zu größeren Verkehrsbehinderungen geführt. Der Unfall ereignete sich gegen 08:20 im Kreuzungsbereich B299 / Porschestraße. Bei dem Unfall wurde der Tank des LKW, der kurz zuvor nahezu voll getankt wurde, an der Unterseite aufgerissen. Die bereits ausgetretenen Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel gebunden, ein weiterer Austritt zunächst über Auffangwannen gestoppt. Zum gefahrlosen Abtransport des LKW musste durch die Feuerwehr der komplette Inhalt des Tanks – nahezu 800 Liter – mit einer speziellen, druckluftbetriebenen Treibstoffpumpe abgepumpt werden. Nachdem dies erledigt war, wurde der LKW von einer Fachfirma abgeschleppt. Während des rund 2,5 Stunden dauernden Einsatzes war die B299 in jede Richtung nur einspurig befahrbar, was zu entsprechenden Rückstauungen führe. Nach Ende der Einsatzmaßnahmen wurde die Fahrbahn noch von einer Kehrmaschine gereinigt. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, wurde eine Person leicht verletzt in eine Klinik eingeliefert. Zu Unfallursache und Sachschaden ermittelt die Polizei. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Landshut waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Dax die Löschzüge Achdorf und Siedlung vor Ort.
Fotos: FFW Landshut

 

 

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Zur aktuellen Debatte um die Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge
ein Statement von Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion:
„Die SPD hat vor wenigen Tagen den Fall Maaßen zur Koalitionsfrage erklärt und sich damit durchgesetzt. Ich erwarte im Sinne von Hunderttausenden betrogenen Autobesitzern denselben Einsatz. Nachdem von der lobbygesteuerten CDU/CSU ein Eiertanz sondergleichen aufgeführt wird, muss die SPD die Nachrüstung der fraglichen Dieselfahrzeuge auf Kosten der Hersteller einfordern und notfalls mit Koalitionsbruch drohen. Hier geht es um das Grundvertrauen der Bürger in unseren Staat. Man darf großangelegten Betrug nicht politisch decken, wie es die Kanzlerin und ihre zuständigen Minister derzeit tun!“

„Es gibt keine Dieselkrise, lediglich eine Pkw-Krise“, betont Prof. Dr. Ralph Pütz, renommierter Spezialist für Abgasanalytik, und ergänzt: „mit der vorhandenen Abgasnachbehandlungstechnik können Dieselfahrzeuge bei den lokalen Schadstoffen wie Partikel und Stickoxide ein Nahe-Null-Emissionsniveau erreichen.“. Das habe der Nutzfahrzeugbereich mit der Stufe Euro VI deutlich bewiesen, und ebenso auch Traktoren der Stufe 4f, so Prof. Pütz. Und die gute Nachricht: Mit der Stufe Euro 6d wird auch der Pkw-Diesel nachziehen und wie das Nutzfahrzeug einen lokal nahezu emissionsfreien Antrieb aufweisen – dies, weil auch beim Pkw nunmehr die Vorschrift einer Emissionseinhaltung im realen Fahrbetrieb (RDE – Real Driving Emissions) und nicht nur am Prüfstand in der Gesetzgebung neu verankert wurde.

Und wie steht es um ältere Dieselfahrzeuge? Pütz, Landtags-Listenkandidat der CSU fordert: „Eine kalte Enteignung der Besitzer von Dieselfahrzeugen und des Autohandels darf doch keineswegs hingenommen werden!“. Für Nutzfahrzeuge sind SCR (AdBlue)-Systeme für die Hardware-Nachrüstung seit einiger Zeit in Serie verfügbar. In der Folge hat die Bundesregierung zunächst eine Nachrüstrichtlinie für Dieselbusse geschaffen, so dass Fahrverbote für Diesel-Linienbusse überflüssig geworden sind. Bereits im Jahr 2013 hatte Prof. Pütz mit einem Entwicklungspartner durch Nachrüstung sogar einen Euro-II-Bus auf ein Euro-VI-Emissionsniveau gebracht. Außerdem hat er kürzlich nachgewiesen, dass nachgerüstete Busse bisher über 120.000 km ohne nennenswerte Emissionsverschlechterungen zurückgelegt haben. Als nächsten Schritt lässt die Bundesregierung aktuell eine Nachrüstrichtlinie für Kommunalfahrzeuge erarbeiten. Busse und Kommunalfahrzeuge machen aber lediglich einen Bruchteil aller Dieselfahrzeuge aus, daher stellt sich die Frage: Warum hat die Bundesregierung denn noch keine Nachrüstrichtlinie für Pkws veranlasst und lässt somit die kalte Enteignung der Besitzer von Diesel-Pkws zu? Laut Pütz wäre „eine Hardwarenachrüstung auch für Pkws verfügbar und absolut bezahlbar, für Pkws kostet sie zwischen 1.000 und 2.500 €“. Für einen VW Passat gibt es Nachrüstsysteme für 1.500 €. Mittlerweile hat auch das Bayerische Landesamt für Umwelt einen Opel Astra der Stufe Euro 5 mit einem solchen System nachgerüstet und bisher eine NOx-Reduzierung um 80 Prozent verifiziert. Der AdBlue-Tank befindet sich in der Reserverad-Mulde und reicht aus für 10.000 km – es geht also kein Platz im Kofferraum verloren. Prof. Pütz und Hans Ritt MdL haben das Fahrzeug besichtigt. Beide empfehlen, zeitnah eine Nachrüstrichtlinie auch für Pkws zu schaffen, um den Pkw-Besitzern Fahrverbote und einen Wertverlust zu ersparen – und damit die „Dieselkrise“ endlich zu beenden!

Prof. Dr. Ralph Pütz
Ingenieur und Hochschullehrer
56 Jahre, verheiratet
– Geschäftsführer eines führenden Instituts für
– Fahrzeugforschung und Abgasanalytik
– unermüdlicher Aufklärer zur Versachlichung in der vermeintlichen „Dieselkrise“
– Mitglied in den CSU-Arbeitskreisen Schule und Hochschule
– engagiert im Tierschutz (Mitglied eines Gnadenhofs- für Kleintiere)

Foto v.l.n.r.: Raimund Fries, Renate Zitzelsberger, Prof. Dr. Ralph Pütz, Wilhelm Hess

„Es gibt keine Dieselkrise, lediglich eine Pkw-Krise“, so Prof. Dr. Ralph Pütz, renommierter Spezialist für Verbrennungsmotoren und Abgasanalytik bei einem von den Vorsitzenden Willi Hess und Renate Zitzelsberger organisierten Vortrag der CSU-Senioren Union aus  Stadt und Landkreis Landshut, den ein hochinteressiertes und diskussionsfreudiges Publikum besuchte.

Der Diesel-Verbrennungsmotor werde noch über Jahrzehnte unverzichtbar bleiben, denn mit der vorhandenen Abgasnachbehandlungstechnik können Dieselfahrzeuge bei den lokalen Schadstoffen wie Partikel und Stickoxide ein Nahe-Null-Emissionsniveau erreichen. Das habe der Nutzfahrzeugbereich mit der Stufe Euro VI deutlich bewiesen, und ebenso auch Traktoren der Stufe 4f, so Prof. Pütz, der Messwerte zeigte. Ohnehin ist der Dieselmotor die verbrauchs- und damit CO2-günstigste Verbrennungskraftmaschine. Ohne den Dieselantrieb wäre die erfolgte CO2-Reduzierung in der Vergangenheit nicht möglich gewesen.

Dass im Pkw-Bereich sich die Prüfstandsergebnisse nicht immer im Realbetrieb wiederfinden liege daran, dass es eine Fülle von völlig legalen Schlupflöchern bei der Typprüfung gibt, die nicht den Fahrzeugherstellern anzulasten seien, sondern dem Gesetzgeber. Daher sei es schwierig, Hersteller von legal zugelassenen Fahrzeugen juristisch zu belangen. Jene Hersteller aber, die nachweislich betrogen haben und jenseits der Legalität agierten, müssten die volle Härte des Gesetzes spüren. Die gute Nachricht ist aber, dass mit der Stufe Euro 6d auch der Pkw-Diesel nachziehen wird und wie das Nutzfahrzeug einen lokal nahezu emissionsfreien Antrieb aufweist – dies, weil auch beim Pkw nunmehr die Vorschrift einer Emissionseinhaltung im realen Fahrbetrieb (RDE – Real Drive Emissions) und nicht nur am Prüfstand in der Gesetzgebung neu verankert wurde.

Prof. Pütz kritisierte aber auch eine regelrechte „Grenzwert-Hysterie“, die dringend relativiert werden müsse. So wird der Stickoxid (NO2)-Grenzwert schon dann überschritten, wenn in einem normal großen Wohnraum drei bis vier Adventskranzkerzen brennen. Und ein Raucher habe nach drei Wochen bereits so viel Feinstaub eingeatmet, wie ein Nichtraucher nach 75 Lebensjahren am „hoch belasteten“ Stuttgarter Neckartor. Und wenn an Industriearbeitsplätzen ein um den Faktor 25 höherer, von Toxikologen festgelegter Grenzwert gelte als in der Umgebungsluft, sei es zu hinterfragen, wie Epidemiologen aus bloßen statistischen Daten dann für die Umgebungsluft auf einen Grenzwert kommen, der um den Faktor 25 kleiner ist.

Als pragmatischen Lösungsansatz schlägt Prof. Pütz vor, allen Fahrzeugen einschließlich Euro 4 und älter Besitzstandsschutz zuzuerkennen, da diese Fahrzeuge durch die natürliche Flottenerneuerung kurzfristig ohnehin keine Rolle mehr spielen. Ebenso müsse für Euro 6 „freie Fahrt“ gelten. Bei Euro 5 hingegen sollten jedoch jene Hersteller, die nachweislich betrogen haben, zu einer Hardware–Nachrüstung verpflichtet werden, da ein innermotorisches Software-Update i.d.R. nicht zielführend ist. Außerdem sollten jene Hersteller eine adäquate Strafzahlung auferlegt bekommen. Mit dieser Strafzahlung könnte man dann auch bei jenen Euro-5-Fahrzeugen eine Hardware-Nachrüstung öffentlich finanzieren, bei denen die Hersteller nicht betrogen haben, jedoch die Emissionen nicht den Prüfstandswerten entsprechen. Eine Hardwarenachrüstung ist jedenfalls verfügbar und bezahlbar, für Pkws kostet sie zwischen 1.000 und 2.500 €. Als Rückfallebene wäre laut Pütz, hier den Höchstbetrag von 2.500 € angesetzt, auch ein Szenario denkbar, bei dem sich alle Hersteller zu zwei Fünfteln (1.000 €), der Bund zu zwei Fünfteln (1.000 €) und auch die Fahrzeughalter zu einem Fünftel (500 €) an der Nachrüstung beteiligen. Sicherlich würde kaum ein Halter die Investition von 500 € scheuen, um sein Fahrzeug auf ein Euro-6-Niveau zu bringen.

Zu diesem aktuellen und in der Öffentlichkeit strittigen Thema bietet die CSU-Senioren-Union am nächsten Dienstag, 10. Juli 2018, um 14.00 Uhr, in der Sportgaststätte des ETSV 09 Landshut, Siemensstraße 2, einen fachmännischen Vortrag an. “Der Dieselantrieb ist hoch sauber und bleibt mittelfristig als Brückentechnologie auf dem Weg zu einer politisch gewollten Elektromobilität unverzichtbar” sagt der Referent Prof. Dr. Ing. Ralph Pütz, Institutsleiter an der  Hochschule Landshut für angewandte Nutzfahrzeugforschung und Abgasanalytik sowie langjähriger Experte beim Verband deutscher Verkehrsunternehmen. Als anerkannter Fachmann und Diesel-Experte wird er nicht nur den Hype in der deutschen Politik und in den Medien kritisch betrachten, sondern sich auch mit kursierenden Irrtümern und falschen Fakten auseinandersetzen. Im Vortrag werden die Antriebsoptionen heute und mittelfristig aus ökologischer und ökonomischer Sicht gegenübergestellt und es wird auch ein Ausblick auf die fernere Zukunft gewagt.

Alle Interessierten sind zu dem kostenlosen Vortrag herzlich eingeladen.

Bildunterschrift v. l.: Peter Erl Bezirksvorsitzender MU-Niederbayern, Johann Wagner (Bezirksschriftführer), Hans Rampf (stellvertretender Bezirksvorsitzender, Richard Grab (stellvertretender Kreisvorsitzender der MU Landshut), Andreas Scheuer (Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), Bernd Sibler (bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus), Kambiz Kiarass (Kreisvorsitzender der MU Landshut), Matthias Yblagger (Mitglied des Vorstandes der MU Landshut)

Beim niederbayerischen Mittelstandstag am Samstag in Windorf (Kreis Passau) wurde der Bezirksvorsitzende Peter Erl mit 100 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter aus der Alt-OB Hans Rampf (Landshut), Gudrun Zollner (Wallersdorf), Michael Hasenberger (Passau) und Franz Hollmayr (Bischofsmais).

Neben einigen Abgeordneten zählten auch unser Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und unser Landeskultusminister Bernd Sibler zu den Gästen. Bernd Sibler ist sogar der MU als 547 Mitglied beigetreten.

In seinem Tätigkeitsbericht forderte Peter Erl auch angesichts der neuen Datenschutzverordnung in Richtung München, Berlin und Brüssel: „Baut die Bürokratie ab!“ Unteranderem wurde die rasche Fortsetzung des Breitbandausbaus für ein schnelles Internet, die Beseitigung der vielen Mobilfunklöcher sowie die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gerade auch in Niederbayern klar artikuliert. Er forderte im Hinblick auf die Asyl-Debatte ein Zuwanderungsgesetz, und betonte, dass man gastfreundlich sei, aber nicht blöd. Aus den Reihen der MU Niederbayern gab es auch Kritik an der Politik in München, Berlin und Brüssel ihre Versprechungen auch einhalten müsse.

Der Bundesverkehrsminister hob dann in seiner Rede die sehr wichtige Multiplikatorenfunktion der Mittelstandsunion des CSU Bezirksverbandes Niederbayern mit Blick auf die Landtags- und Bezirkstagswahlen am 14. Oktober hervor und ging dann in seiner Rede auch auf vorher angesprochenen Aspekte der MU Niederbayern ein.

So lobte er die gute Konjunktur, die niedrige Arbeitslosigkeit und den Einsatz der CSU bei den Koalitionsverhandlungen, was dazu führte, dass man z.B. „die Finger von der Erbschaftssteuer gelassen“ habe. Er informierte über milliardenschwere Investitionen der Bundesregierung im Forschungsbereich, die gerade auch dem Mittelstand zu Gute kommen werden und verwies auf ein neues Förderprogramm im Juli, welches die letzten 5-8 Prozent der Haushalte beim Glasfaserausbau erschließen wird.

Zur Diesel-Abgasdebatte und zur Diskussion über neue CO2 Grenzwerte meinte Andreas Scheuer vor allem auch die vielen Handwerksbetriebe im Blick habend: „Wir brauchen keine politische´´-biologischen Grenzwerte, die kein Mensch einhalten kann, sondern wir brauchen technisch vernünftig machbare Grenzwerte.“

Peter Erl kündigte einen Antrag auf dem nächsten CSU Parteitag an, der es auch der Mittelstandsunion zukünftig ermöglich soll, ein Mitstimmungsrecht wie z. B. die Junge Union, die Frauen Union oder die Senioren Union zu erhalten.

 

  1. Apr. 2018

++ Pressemitteilung ++

Spaniel: Verwechslung von Emissionen und Immissionen – Immissions-Grenzwert von 40 Mikrogramm wurde willkürlich festgelegt

Die Debatten um Stickoxide sowie die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen brachten es zutage: „Emissionen und Immissionen werden miteinander vermischt oder verwechselt – auch von Politikern“, sagt Dirk Spaniel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. Hinzu ergeben sich zahlreiche Ungereimtheiten.

Der aktuelle Grenzwert für Schadstoffe in der Luft (Immissionen) liegt bei 40 Mikrogramm. Das ist weit unterhalb des vergleichbaren Grenzwertes in den USA, der bei 100 Mikrogramm angesetzt ist. Zusätzlich stellte der Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages fest, das unterhalb einer Stickstoffdioxid Konzentration von 900 Mikrogramm keine Gesundheitsgefährdung nachweisbar ist. „Das passt hinten und vorne nicht zusammen“, klagt Spaniel. „Nach den Aussagen des damaligen deutschen Vertreters bei der EU kam der absurd niedrige Wert von 40 Mikrogramm willkürlich zustande. Die Festsetzung ohne wissenschaftlich gesicherten Hintergrund ist diktatorisch“, stellt Spaniel fest. Wir werden dieser undurchsichtigen Politik seitens der EU nachgehen, die leider von der deutschen Regierung unterstützt wird.“

Das Festhalten an diesen Werten für Luftschadstoffe wurde von SPD und CDU-Vertretern indes als Argument bemüht: Niedrige Grenzwerte würden Druck auf die deutsche Autoindustrie ausüben, um schadstoffarme wettbewerbsfähige Dieselfahrzeuge zu produzieren. „Die Regierungsvertreter haben nicht einmal begriffen, dass Dieselfahrzeuge nur für einen Teil der Luftschadstoffe verantwortlich sind. Wer von Immissionen spricht, muss auch Baumaschinen, Heizungsanlagen, Industrie- und Schiffsabgase als Quellen für Stickoxide in Rechnung stellen“, erklärt Spaniel. Das belegt eine Studie des Verkehrsministeriums in Baden-Württemberg.

Spaniels Fazit: „Es ist daher kurzsichtig und falsch, generell die Autoindustrie für die gemessenen Luftschadstoffwerte an den Pranger zu stellen. Da der aktuelle Immissionsgrenzwert von 40 Mikrogramm weit unterhalb der Schwelle für gesundheitliche Gefährdung von 900 Mikrogramm liegt, sind die Hysterie um gesundheitsschädliche Fahrzeuge sowie mögliche Fahrverbote absurd.“