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Denkmalschutz

“Aktiver Denkmalschutz”

CSU Fraktion freut sich über Fortschritt

 

Die CSU-Stadtratsfraktion freut sich über die Fortschritte, die im Bereich des Denkmalschutzes in der Stadt Landshut gemacht werden. Auslöser dieses Vorgehens war ein Antrag, den die CSU-Fraktion auf Initiative von Helmut Radlmeier 2016 eingebracht hatte. Nach den schlechten Erfahrungen, die man im Stadtgebiet mit einigen schon fast in sich zusammenfallenden Denkmälern gemacht hatte, wurde die CSU aktiv. In ihrem Antrag forderte die Fraktion, dass der Zustand der denkmalgeschützten Gebäude erfasst und laufend auf den aktuellen Stand gebracht wird. Auch regelmäßige Berichte an den Stadtrat sah der Antrag vor.

„Aktiver Denkmalschutz, statt dem fortschreitenden Verfall immer nur hinterherzulaufen, war die Absicht der Fraktion damals”, erläutert Initiator Radlmeier. Die Erfolge sind nun sichtbar: Jährlich berichtet das Bauaufsichtsamt dem Bausenat über den Zustand der erfassten Baudenkmäler. Mehr noch: Die Liste der Häuser, bei denen Handeln dringend geboten ist, hat sich verringert. Bei einigen wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet oder sind bereits vollendet. Das eingeforderte engere Zusammenspiel zwischen den Eigentümern, der Stadtverwaltung und dem Landesamt für Denkmalschutz scheint zu funktionieren. „Das war genau der Sinn unseres Antrags”, zeigt sich Rudolf Schnur, Vorsitzender der CSU im Stadtrat, zufrieden.

 

Antrag 457

Anlage_Antrag_457 (1)

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA

Landshut. Die CSU-Stadtratsfraktion freut sich über die Fortschritte, die im Bereich des Denkmalschutzes in der Stadt Landshut gemacht werden. Auslöser dieses Vorgehens war ein Antrag, den die CSU-Fraktion auf Initiative von Helmut Radlmeier 2016 eingebracht hatte. Nach den schlechten Erfahrungen, die man im Stadtgebiet mit einigen schon fast in sich zusammenfallenden Denkmälern gemacht hatte, wurde die CSU aktiv. In ihrem Antrag forderte die Fraktion, dass der Zustand der denkmalgeschützten Gebäude erfasst und laufend auf den aktuellen Stand gebracht wird. Auch regelmäßige Berichte an den Stadtrat sah der Antrag vor. „Aktiver Denkmalschutz, statt dem fortschreitenden Verfall immer nur hinterherzulaufen, war die Absicht der Fraktion damals“, erläutert InitiatorRadlmeier.

Die Erfolge sind nun sichtbar: Jährlich berichtet das Bauaufsichtsamt dem Bausenat über den Zustand der erfassten Baudenkmäler. Mehr noch: Die Liste der Häuser, bei denen Handeln dringend geboten ist, hat sich verringert. Bei einigen wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet oder sind bereits vollendet. Das eingeforderte engere Zusammenspiel zwischen den Eigentümern, der Stadtverwaltung und dem Landesamt für Denkmalschutz scheint zu funktionieren. „Das war genau der Sinn unseres Antrags“, zeigt sich Rudolf Schnur, Vorsitzender der CSU im Stadtrat, zufrieden.

Anlage Antrag 457

Bildtext; Für das Areal des ehemaligen Moserbräus wird eine neue Konzeption entwickelt, die die Sanierung des Bestands beinhaltet.

 

Neues Konzept für ehemaligen Moserbräu in Arbeit

Bestand soll einbezogen und weiterentwickelt werden – Vorstellung der Studie am 17. Mai im Gestaltungsbeirat

 

Wie soll es mit dem maroden Moserbräu weitergehen? Diese Frage sorgt in Landshut seit Jahren für kontroverse Diskussionen. Nun zeichnet sich eine konsensfähige Lösung für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ab: Auf Initiative und mit Unterstützung von Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Leiter des Landesamts für Denkmalpflege, und Oberbürgermeister Alexander Putz hat sich Christian Eller als Eigentümer dazu entschlossen, eine alternative Konzeption für das Areal des ehemaligen Moserbräus zu entwickeln. Hierzu wurde das renommierte Architekturbüro Brückner& Brückner (Tirschenreuth/Würzburg) beauftragt. Teil dieser Konzeption ist auch die Einbeziehung, der Erhalt und die Weiterentwicklung des historischen Bestandsgebäudes.

 

Die Zukunft des Moserbräus beschäftigte in der Vergangenheit schon mehrfach den Stadtrat. Dieser hatte im September 2016 mehrheitlich den mit dem schlechten Zustand des Gebäudes begründeten Abrissplänen des Eigentümers zugestimmt. Der Beschluss wurde entgegen einer entsprechenden Aufforderung der Regierung von Niederbayern im Februar 2017 auch nicht aufgehoben, sondern bestätigt. Daraufhin hatte die Regierung als Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss des Stadtrats per Bescheid aufgehoben und so den Abbruch des historischen Gebäudes untersagt. Jetzt scheint also ein Weg gefunden, der sowohl die Interessen des Eigentümers berücksichtigt als auch den Anliegen des Denkmalschutzes gerecht wird.

 

Bei einer ersten Zwischenpräsentation zeigten sich sowohl Generalkonservator Pfeil, der sich stets nachdrücklich für den Erhalt des Moserbräus eingesetzt hatte, als auch Oberbürgermeister Putz sehr überzeugt vom präsentierten Vorkonzept. „Ich bin den Eigentümern, allen voran Christian Eller, dankbar dafür, dass sie sich zu diesem Schritt bereiterklärt haben“, so Putz. „Damit kann ein Stück Landshuter Architekturgeschichte wohl doch gerettet werden. Das dürfte auch von weiten Teilen des Stadtrats mit großer Erleichterung aufgenommen werden.“

 

Pfeil zeigte sich zufrieden mit dem sich abzeichnenden Konsens. „Ein Abriss des historischen Moserbräus wäre ein schwerer Schlag für den Denkmalschutz in Bayern gewesen“, betonte er. Ein solcher Fall könne negative Signalwirkung auch für andere Städte haben. Jetzt hofft der Generalkonservator auf den gegenteiligen Effekt: „Das Beispiel Moserbräu zeigt, dass selbst in scheinbar verfahrenen Situationen mit gutem Willen aller Beteiligten durchaus Lösungen erarbeitet werden können, die eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung eines Gebäudes erlauben, ohne dessen historische Substanz und damit seinen denkmalgeschützten Wesenskern unwiederbringlich zu zerstören.“

 

Aktuell werden die Anregungen des von Pfeil geleiteten Landesamts für Denkmalpflege noch in die Konzeptstudie eingearbeitet. Diese wird dann bereits in der nächsten Sitzung des Gestaltungsbeirats, die für den 17. Mai angesetzt ist, den Fachbeiräten und Vertretern der Fraktionen vorgestellt. Danach wird zeitnah der Bausenat über die dann fertige Konzeption für den Moserbräu beraten und endgültig über die Zukunft dieses historischen Gebäudeensembles entscheiden.

 

Foto:

Stadt Landshut

 

 

Finanzspritzen für Denkmalschutz, Kulturprojekte, Sport- und Jugendarbeit 

Bezirk Niederbayern: Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sportförderung vergibt Zuschüsse in Höhe von mehr als 600.000 Euro

 

Seit zehn Jahren veranstalten in Obernzell Kinder und Jugendliche einen Jugendzirkus, in Landshut findet ein Harfentreffen statt, der FC Rinchnach organisiert die Europapokal-Wettbewerbe im Eisstocksport – das kulturelle und sportliche Leben in Niederbayern ist vielfältig und soll es auch bleiben. Deshalb fördert der Bezirk Niederbayern solche Veranstaltungen ebenso wie Denkmalschutzmaßnahmen oder Projekte der Jugendarbeit. Der Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sportförderung unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Franz Schedlbauer sprach sich am Donnerstag, 23. November, dafür aus, zahlreiche Veranstaltungen und Organisationen finanziell zu unterstützen. Insgesamt stimmten die Ausschussmitglieder der Vergabe von Zuschüssen in der Höhe von 603.500 Euro aus dem Stammhaushalt bzw. aus dem Haushalt der Kulturstiftung des Bezirks Niederbayern zu. 243.550 Euro kommen etwa der Förderung der Denkmalpflege zugute. 4.950 Euro fließen in kulturelle Projekte in ganz Niederbayern, mit 21.228 Euro wird der Jugend- und Behindertensport gefördert, 274.700 Euro erhält der Bezirksjugendring als Budget.

Der Bezirksjugendring bekommt damit gut 22.000 Euro mehr Betriebskostenzuschuss als im Vorjahr, was an diversen Kostensteigerung liegt. Die Fördersumme von 274.700 Euro wird sowohl für die Personalausgaben als auch die Sachkosten der Geschäftsstelle, die Organisation verschiedener Veranstaltung und die Medienfachberatung des Bezirksjugendrings benötigt.

Zuschüsse aus der Kulturstiftung

Der Ausschuss genehmigte am Donnerstag einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro für den TSV Obernzell, der heuer zum zehnten Mal den Jugendzirkus O’zelloni veranstaltet hat. Für die Ausrichtung des Plattlinger Jazz-Forums bekommt der Regenbogen Kunst- und Kulturverein Plattling 450 Euro. Über 775 Euro kann sich das Tanztheater Annette Vogel freuen, das mit dem Tanzfestival „TanzRaum“ seit vier Jahren in Straubing Profis und Nachwuchskünstler zusammen auf die Bühne bringt. Der Verein Harfenfreunde Landshut wird für das Harfentreffen 2017 mit 300 Euro bedacht. Für die Festkonzerte der Barockstadt Passau 2017 gibt es eine Finanzspritze in derselben Höhe, wie sie auch die Stadt Passau genehmigte, nämlich 2.500 Euro. Leer geht hingegen das Kulturprojekt „Regener Flussbühne 2017“ aus. Da Stadt und Landkreis Regen keinen Zuschuss gewährten, lehnte auch der Ausschuss wegen fehlender Fördermittel eines kommunalen Zuschussgebers den Antrag ab.

Förderung der Denkmalpflege

Großer Bedeutung kommt innerhalb der Kulturförderung der Denkmalpflege zu. Hierbei unterstützt der Bezirk die denkmalpflegerische Instandsetzung von Bau- und Kunstdenkmälern, die eine landesgeschichtliche, kulturelle, wissenschaftliche, kunstgeschichtliche, städtebauliche oder volkskundliche Bedeutung für Niederbayern haben.  Im Haushalt 2017 waren dafür insgesamt 700.000 Euro eingeplant und damit 50.000 Euro mehr als im Vorjahr. Bei den Ausschusssitzungen im März und Juli wurden bereits über 460.000 Euro für Einzelmaßnahmen bewilligt, der Rest wurde nun am Donnerstag beschlossen. Demnach fließen in die Stadt Landshut 30.000 Euro und nach Passau 7.000 Euro. Zwei Objekte im Landkreis Deggendorf werden mit 6.500 Euro gefördert, sechs Maßnahmen in Dingolfing-Landau erhalten zusammen 53.000 Euro. In Freyung-Grafenau steht nur ein Projekt an, das mit 450 Euro unterstützt wird. 20.450 Euro gehen an vier Projekte im Landkreis Kelheim, 16.500 Euro an drei Sanierungen im Landkreis Landshut. Im Landkreis Passau werden sechs Baudenkmäler instand gesetzt, dafür gibt es einen Zuschuss von 19.150 Euro, zwei Sanierungen im Landkreis Regen werden mit 30.500 Euro unterstützt. Drei Projekte in Rottal-Inn erhalten 16.540 Euro, ebenso wie drei im Landkreis-Straubing-Bogen, die sich 35.550 Euro aufteilen. Eine Sonderförderung in Höhe von 8.000 Euro genehmigte der Ausschuss für den ehemaligen Pfarrhof in Niederumelsdorf, Gemeinde Siegenburg (Landkreis Kelheim).

Eine Sonderstellung nimmt das Gasthaus „Zur Fels’n“ in der Passauer Ilzstadt ein. Es ist das älteste, bis 1999 betriebene Wirtshaus der Stadt und soll nun durch den Verein Felsenfreunde aufwändig saniert werden. Von den 900.000 Euro Gesamtkosten, steuert der Verein selbst über 240.000 Euro bei, 400.000 Euro trägt voraussichtlich der Freistaat über den Entschädigungsfonds, 100.000 Euro gibt’s von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und 57.000 Euro von der Bayerischen Landesstiftung. Der Bezirk unterstützt das Vorhaben mit 60.000 Euro als kulturelle Förderung, da das Gasthaus ein Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen werden und so zur Revitalisierung des Stadtteils Ilzstadt beitragen soll.

Förderungen im Sportbereich

Der FC Rinchnach hat kürzlich die Europapokal-Wettbewerbe im Eisstocksport für Damen und Herren ausgetragen, 20 Prozent des Defizits übernimmt der Bezirk Niederbayern nun, 769 Euro beim Damenwettbewerb, 459 Euro beim Europacup der Herren. Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (BVS) hat einen Antrag auf eine Projektstelle „Inklusionssport“ für die Jahre 2018 und 2019 gestellt. Durch verschiedene Angebote soll der inklusive Sport von Menschen mit und ohne Behinderung in Niederbayern gefördert werden. 20.000 Euro genehmigte der Ausschuss insgesamt für beide Jahre.

– ml –

 

Foto: Bezirk Niederbayern

Bildunterschrift: Über einen Zuschuss von 60.000 Euro kann sich der Verein Felsenfreunde freuen, der in der Passauer Ilzstadt das historische Gasthaus „Zur Fels’n” sanieren und daraus einen kulturellen Treffpunkt für den Stadtteil machen will. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (rechts im Bild) besichtigte vor etwa einem Jahr das Gebäude zusammen mit Prof. Dr. Egon Johannes Greipl (Mitte) und Diplom-Ingenieur Anton Knon.

 


PRESSEMITTEILUNG vom 08.01.2017
Die Mitglieder des Kreisvorstandes der CSU Landshut-Stadt haben im Rahmen einer Vorstandssitzung am Samstag in der Schlossgaststätte Schönbrunn unter anderem ausführlich über den Haushalt der Stadt Landshut diskutiert, der im Februar aufgestellt und verabschiedet wird. Mit dieser wichtigen Weichenstellung wird sich die auch CSU-Stadtratsfraktion in Kürze eingehend im Rahmen einer Klausurtagung beschäftigen.

Die Kreisvorstandsmitglieder und die CSU-Ortsvorsitzenden haben dabei einige Punkte besonders herausgearbeitet, die ihrer Meinung nach Leitlinien der Kommunalpolitik für Landshut in den nächsten Jahren sein müssen: Neben den bereits laufenden Maßnahmen im Bereich Schulen und Bildung spricht sich die CSU mit Nachdruck dafür aus, den unter Führung von Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf eingeschlagenen und vom Stadtrat beschlossenen Weg des Schulentwicklungsplans konsequent weiter zu verfolgen. Durch das starke Wachstum der Stadtbevölkerung durch Zuzug „muss die schulpolitische Infrastruktur zeitnah angepasst werden“, brachte es der Kreisvorsitzende, MdL Helmut Radlmeier, das Meinungsbild auf den Punkt.

Die CSU-Kreisvorstandschaft hat sich ebenfalls nachdrücklich für den Neubau von Feuerwachen und die bestmögliche Ausstattung der Feuerwehrleute ausgesprochen: Finanzmittel dafür sind nach Meinung der CSU Landshut „bestens angelegtes Geld“. Der CSU-Fraktionsvorsitzende und Verwaltungsbeirat des Stadtrats für die Landshuter Feuerwehr, Rudolf Schnur, verwies darauf, dass die ehrenamtlich tätigen Helfer und Retter durch Ihren Dienstherren, den Stadtrat der Stadt Landshut, die bestmögliche Ausrüstung zur Verfügung erhalten sollten. Die hohe Zahl der Einsätze  der Freiwilligen Feuerwehr allein in den ersten Tagen des Jahres verdeutlicht, dass eine optimale Ausrüstung der Brandschützer im Ernstfall für die Bürger überlebenswichtig ist.

Eine zentrale Forderung des CSU-Kreisverbandes ist seit jeher, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Landshut und in der Region Landshut die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten. MdL Helmut Radlmeier hat sich auf diesem Gebiet mit Erfolg für hohe Zuschüsse des Freistaats Bayern für dreistellige Investitionen am Klinikum Landshut eingesetzt. Die Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes haben nun bei ihrem Treffen am Samstag deutlich gemacht, dass eine konsequente Unterstützung des Klinikums ein Eckpfeiler einer Kommunalpolitik für Landshut sein muss.

Wie in Landshuter Medien wiederholt zutreffend geschildert worden ist, war das Bürgerbegehren für eine Westtangente eine der wenigen großen Niederlagen von Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf. Die CSU Landshut hat sich seit Jahren für das Projekt ausgesprochen. Daher begrüßten die Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes bei ihrer Sitzung am Samstag auch einhellig die Ankündigung des neuen Oberbürgermeisters Alexander Putz, dass er laut einer Pressemeldung in Sachen Westanbindung bis zum Herbst eine positive Lösung herbeiführen möchte. Der CSU-Kreisverband wird, so der allgemeine Tenor, jede Initiative in diese Richtung wohlwollend begleiten und unterstützen, ggf. auch mit einem Ratsbegehren.

Als sehr positiv bewerteten die Mitglieder der CSU-Vorstandschaft den CSU-Fraktionsantrag, einen Denkmalschutzbeauftragten für die Stadt Landshut zu berufen. Mit wohlwollendem Interesse wurde darüber diskutiert, dass auch Oberbürgermeister Putz laut einem Presseinterview auf dem Gebiet des Denkmalschutzes ebenfalls Nachholbedarf bzw. Diskussionsbedarf sieht und dieses für die Stadtentwicklung wichtige Thema aufgreifen will. „Mit unserem Antrag haben wir diesem Thema zur richtigen Zeit mehr Gewicht verliehen und liegen wir, wie auch aus Äußerungen des bayerischen Generalkonservators Prof. Mathias Pfeil hervorgeht, offensichtlich absolut richtig“, stellte MdL Helmut Radlmeier dazu fest.

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen war der soziale Wohnungsbau. Hier muss nach einhelliger Meinung der CSU-Vorstandsmitglieder weiter bedarfsorientiert den Hebel ansetzen: „Die Maßgabe, bei Bauvorhaben 20 Prozent der Neubauten für den sozialen Wohnungsbau festzuschreiben, ist eine Politik mit Weitblick.“

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An den Stodtrot der Stadt Landshut

Antrag

Die Verwoltung wird beauftragt, zu prüfen, auf welche Weise ein Denkmalschutzbeauftragter benannt werden konn. Zu dessen Aufgaben soll die Erstellung eines Denkmalschutzkonzeptes zählen, welches, in Abstimmung mit den relevanten Behörden, Eigentümern und Experten (u. a. Stadtheimatpfleger), laufend den Zustand der denkmalgeschützten Gebäude im Stodtgebiet erfosst. Ein Denkmolschutzbeouftrogter mit entsprechender Expertise kann außerdem bereits vorausschauend Maßnahmen für geföhrdete Einzelbaudenkmäler erarbeiten, Eigentümer beraten und so den Denkmalschutz in Landshut sinnvoll stärken.

Beqründung:

Obwohl der Ausgleich zwischen Denkmalschutz und Moderne in Landshut im boyernweiten Vergleich sehr gut gestaltet wird, haben gerade in den letzten Wochen Einzelfälle veranschaulicht, dass weiterer Handlungsbedoaf besteht. Um solche Fölle mit ihren negativen Auswirkungen (2. B. Straßensperrungen) in Zukunft zu vermeiden, könnte ein Denkmalschutzbeauftragter schon im Vorfeld Abhilfe schaffen.

Helmut Radlmeier, Rudolf Schnur, Dr. Max Fendl, Maximilian Götzer, Wilhelm Hess, Manfred Hölzlein, Anke Humpeneder-Graf, Dr. Dagmar Kaindl, lngeborg Pongratz, Helmut Radlmeier, MdL, Lothar Reichwein, Gertraud Rößl, Rudolf Schnur, GabySultanow, Philipp Wetzstein, Ludwig Zellner

 

Nachdem sich bereits mehrere Architekten mit dem Bauwerk “Alte JVA und Altes Landgerichtsgebäude”, sowie dem dazugehörigen Grundstück kreativ und konstruktiv beschäftigt haben, sahen wir es als notwendige Bürgerinformation an, die Liegenschaft selbst aus der Vogelperspektive darzustellen, um auf diese Weise einen Eindruck vom Aussehen und dem Volumen gewinnen zu können.

Selbstverständlich ist die Überfliegung der denkmalgeschützten Bausubstanz mittels einer Drohne mit dem Einverständnis des Hausherren durchgeführt worden.

Interesante Einblicke und Draufsichten wünscht Ihnen das Team von Klartext.LA

 

Nachstehend Überlegungen des Architekturbüros Hanseder zur ehem. JVA:

B. Hanseder

 

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Für die CSU-Landshut-Stadt sind der Denkmalschutz und der Erhalt des wunderschönen Stadtbildes der alten Herzogsstadt Landshut seit jeher zentrale Themen. 

Daher laden wir Sie ein zu einer Gesprächsrunde mit einem renommierten Experten der CSU-Landtagsfraktion für Denkmalschutz und Stadtentwicklung:

 

Herrn Robert Brannekämper, MdL

Thema: „Denkmalschutz und Stadtentwicklung“

Termin: Donnerstag, 30. Januar 2014, 19.30 Uhr

Ort: Clubzimmer der Gaststätte Bernlochner

 

MdL Robert Brannekämper ist langjähriger Münchner Stadtrat und seit vielen Jahren Mitglied der Stadtgestaltungskommission und des Verwaltungsbeirats der Lokalbaukommission (LBK) der Landeshauptstadt. Er kennt aus vielen Jahren die Probleme von Entscheidungen im Spannungsfeld der Verantwortung vor der Geschichte auf der einen und der Verpflichtung zu einer sinnvollen Stadtentwicklung auf der anderen Seite.

Der Referent ist auch mit der Landshuter Situation und insbesondere mit Themen wie der Zukunft der alten Justizvollzugsanstalt – einer Liegenschaft des Freistaats Bayern – oder der Stadtresidenz vertraut.