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CSU-OV-Achdorf

Wahlen beim CSU-OV Achdorf

 

Die turnusmäßigen Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft beim CSU-Ortsverband Landshut-Achdorf finden am Donnerstag, den 21.Februar 2019, um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Zollhaus“ statt. Nach der Begrüßung und dem Bericht des Ortsvorsitzenden, Stadtrat Ludwig Zellner, erfolgen Kurzbeiträge vom CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Thomas Haslinger, vom Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier und von dem Kandidaten für das Europaparlament, Dr. Stefan Schäck.

Es folgt der Kassenbericht und der Bericht des Kassenprüfers. Jeder Teilnehmer dieser Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Landshut-Achdorf kann sich dann an der Aussprache beteiligen und aktiv mitreden. Für die nächsten zwei Jahre wird anschließend die gesamte Ortsvorstandschaft neu gewählt. Am Anfang der Veranstaltung gibt es eine Brotzeit, so dass die eigentliche Jahreshauptversammlung gegen 19.30 Uhr beginnt. Wegen des Essens sollten sich die Teilnehmer bei der CSU-Geschäftsstelle (Tel 82081, Fax 23738, Mail: landshut@csu-bayern.de) anmelden.

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA

Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Achdorf mit ihrem Vorsitzenden Ludwig Zellner trafen sich im Hochbehälter am Birkenberg!

 

Stadtrat Ludwig Zellner begrüßte im Hochbehälter den Leiter der Landshuter Stadtwerke, Dipl.-Ing. Armin Bardelle, mit seinen Fachleuten wie Betriebsingenieur Alexander Lohr, sowie seine OV-Mitglieder und ein paar interessierte Landshuter Bürger! Zellner wies auf die Tatsache hin, dass Trinkwasser unser höchstes Gut wäre, sozusagen das Lebensmittel Nr.1. Es hat sogar eine höhere Qualitätsanforderung als industriell hergestelltes und verpacktes Trinkwasser. Jeder Bewohner Deutschlands verbraucht ca. über 120 Liter! Überraschend ist, dass das Trinkwasser aus den lokalen Trinkwasserversorgungs-Stätten eine extrem gute Qualität aufweist. Es werden ständig Kontrollen durchgeführt um eben immer keimfreies Wasser den Bürgern zu liefern. Da wir alle einmal in der Schule gelernt haben, dass der Mensch aus 70 – 75 % Wasser besteht, so glaubt Zellner, müsse der Landshuter Bürger aus ca.70 Prozent Landshuter Wasser bestehen, darum sollten alle Landshuter darüber dankbar sein und damit auch sorgsam damit umgehen. Die Menschen in Deutschland hätten dieses aber schon kapiert, so dass der Verbrauch des Wassers ständig im Sinken begriffen ist. Wie viele Menschen auf dieser Welt nicht genügend Wasser zu sich nehmen können, sei bekannt! Jeder sollte sich bei uns glücklich schätzen mit sauberem Wasser sich duschen, oder ein Bad nehmen zu können.

Der Wasserbehälter am Birkenberg ist vor ein paar Jahren saniert worden um den modernen Anforderungen gerecht zu werden und damit die Stadtwerke Landshut qualitativ hervorragendes Wasser liefern können. Für Ludwig Zellner sei es eine interessante Sache diesen Behälter einmal von Innen zu betrachten und nicht nur am Zaun des Wasserbehälters zu stehen um zu erahnen, was „dahinter steckt“!P1010946

Von links: Betriebsingenieur Lohr, Stadtwerke-CHEF Dipl.-Ing. Armin Bardelle, CSU-OV- Vorsitzender u. Stadtrat Ludwig Zellner

 

Der Chef der Stadtwerke, Herr Bardelle, begrüßte ebenfalls alle Interessierte und Gäste und erklärte, dass das Eizugsgebiet der Wasserversorgung sich in Siebensee befindet. Dort sind Flächen von Bauern angemietet, wo natürlich keine Düngemittel verwendet werden dürfen um eben sauberes Wasser mit einem Härtegrad-Vier aus dem Boden zu holen. Das mit Kalk versetzte Wasser bildet ein „geschmackvolleres“, wie Wasser mit niedrigerem Härtegrad. Nach den Ausführungen Bardelles begab man sich in die „Tiefen“ des Wasserbehälters, der aus zwei Kammern besteht. Der tägliche Verbrauch an Wasser liegt bei ca. 12 Millionen Liter pro Tag, wie Betriebsingenieur Lohr bestätigte. Die Kapazitäten müssen so ausgelegt sein, dass auch bei einem Brandfall die Feuerwehr mit genügend Löschwasser versorgt werden kann. Das Versorgungsnetz ist ca.130 km lang und man versorgt 13400 Hausanschlüsse. Der Behälter, in den sechziger Jahren erbaut, ist vor ein paar Jahren saniert worden. Die Sanierungsarbeiten bestanden in erster Linie daraus, mit Sandstrahlen die Kammern zu reinigen. Erstaunlich, dass sich das Wasser täglich einmal ganz erneuert. Umwälzanlagen mit Sauerstoffzufuhr betreiben diesen Vorgang damit auch keine Ablagerungen von Kalk in den Kammern, die zum Teil in runder Form gestaltet sind, entstehen können. Die Befüllung einer Kammer dauert sechs Stunden und es werden dafür 3900 KW Strom benötigt.

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Eine der beiden Kammern im “Behälter”!

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Schema der Verrohrung der Anlage “Birkenberg”!

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Die drei Wasser-Pumpen!

 

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Ein gigantisches “Rohren-Werk”!

 

 

Zertifizierte Wasserprobennehmer, die sich alle fünf Jahre selber eines Tests unterziehen müssen, überprüfen regelmäßig die Wasserqualität. Diese Probenentnahme geht automatisch an das Gesundheitsamt.

Die komplette Anlage ist natürlich nicht „bombensicher“, dennoch war es für die Besucher tröstlich und  gut zu erfahren, dass das Wasser, bzw. die komplette Anlage äußerst stark mit Alarmanlagen abgeriegelt, und es nicht möglich ist, das Wasser auf irgendeine Art zu verseuchen.

H.J.Lodermeier

 

-hjl-