Home Tags Posts tagged with "CSU-Listenkandidat"

CSU-Listenkandidat

Besuch bei Manfred Weber in Brüssel

Der niederbayerische CSU-Listenkandidat zur Europawahl am 26. Mai, Dr. Stefan Schäck aus Landshut, hat auf Einladung von EVP-Spitzenkandidat und Anwärter auf die EU-Kommissionspräsidentschaft, Manfred Weber, den Hauptsitz der Europäischen Union in Brüssel besucht.

Am Anfang des dicht gedrängten Programms, an dem weitere Europawahlkandidaten aus Niederbayern und der Oberpfalz teilnahmen, stand der Besuch an einer Sitzung der Fraktion der Europäischen Volkspartei, bei der auch die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zu Gast war. Nach einem Gespräch mit Frank Breust, dem Leiter der BMW-Vertretung in Brüssel, trafen sich die Kandidaten anschließend mit Manfred Weber, um sich mit ihm unter anderem über den Wahlkampf in Niederbayern und aktuelle politische Themenschwerpunkte auszutauschen. Im Anschluss erläuterte der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Daniel Caspary, die Rolle der deutschen Abgeordneten in der EVP-Fraktion und analysierte die politische Situation speziell für die Unionsparteien vor der Europawahl und der Kommunalwahl im kommenden Jahr.

Bei dem Treffen mit Udo Zolleis, dem Kampagnen-Manager von Manfred Weber, konnten die Delegation Einblicke in den strategischen Fahrplan bis zum Wahltag am 26. Mai 2019 gewinnen. Einigkeit bestand darüber, dass es Ziel sein müsse, die Menschen von der Wichtigkeit der Wahl zu überzeugen und zu motivieren, von dem demokratischen Recht zu wählen überhaupt Gebrauch zu machen. „Bei der Europawahl 2014 lag die Wahlbeteiligung in Bayern gerade bei 40 Prozent, in manchen Mitgliedsstaaten lag sie deutlich niedriger. Hier müssen wir durch Aufklärung gegensteuern, um die Europäische Union als welthistorisches Friedensprojekt nicht Populisten oder Nationalisten zu überlassen“, erklärt Dr. Stefan Schäck.

Der sicherheitspolitische Sprecher der ÖVP-Delegation und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Antisemitismus, Heinz K. Becker, erläuterte anhand konkreter Beispiele die Nachteile des Einstimmigkeitsprinzips im Europäischen Rat. Wenn ein Mitgliedsland seine Zustimmung verweigere, können wichtige Maßnahmen nicht umgesetzt werden, wie es etwa lange Zeit bei der personellen Aufstockung der Mitarbeiter der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) zur effektiven Sicherung der EU-Außengrenzen der Fall war. Manfred Weber hat sich zum Ziel gesetzt, als Kommissionspräsident in bestimmten Bereichen eine Reform des Abstimmungsverfahrens hin zu einem Mehrheitsprinzip anzustoßen.

Beim Besuch der Bayerischen Vertretung, die sich in einem 1903 im Stil des Historismus erbauten Gebäude direkt neben dem Komplex des Europäischen Parlaments befindet, ging es auch um die Rolle, die Bayern in Europa hat. „Bayern hat immer von einem geeinten Europa profitiert, genauso wird die Europäische Union gewinnen, wenn mit Manfred Weber zum ersten Mal ein Bayer Kommissionpräsident ist, wofür jeder am Wahltag einen Beitrag leisten kann“, waren sich die Delegationsteilnehmer sicher.

Den Abschluss bildete ein Termin in der Europäischen Kommission bei Christian Staat, dem Büroleiter von Günther Oettinger, der seit 2017 EU-Kommissar für Finanzplanung und Haushalt ist.

Dr. Stefan Schäck, EVP/CSU-Kandidat aus Landshut für die Europawahl 2019, CSU-Landesliste, Platz 42, mit EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (oben) und im Plenarsaal des EU-Parlaments in Brüssel.

PROF. Dr. RALPH PÜTZ WECHSELT MIT SOFORTIGER WIRKUNG ZUM CSU-ORTSVERBAND LANDSHUT-OST

Prof. Dr. Ralph Pütz, CSU-Listenkandidat bei der Landtagswahl 2018, der mit rund 8.500 Zweitstimmen als Quereinsteiger ein respektables Ergebnis bei der Landtagswahl erzielte, wechselt mit sofortiger Wirkung vom CSU-Kreisverband Landshut-Land zum CSU-Kreisverband Landshut-Stadt und darin zum Ortsverband Landshut-Ost.

Prof. Pütz betonte in einem Interview mit KLARTEXT.LA, er verlasse den Ortsverband seiner Heimatgemeinde Bayerbach mit einiger Traurigkeit, da dort zwischen den Mitgliedern und dem Ortsvorsitzenden Helmut Spanner ein sehr harmonisches und konstruktives Klima herrsche. Er danke Helmut Spanner, und er werde seinem alten Ortsverband stets eng verbunden bleiben. Pütz hatte bei der Landtagswahl in seinem Heimatort, der als Hochburg der Freien Wähler gilt und bei dem die Freien Wähler bei den Erststimmen mit rund 33 Prozent deutlich über den CSU-Direktkandidaten Radlmeier siegten, bei den Zweitstimmen für die Listenkandidaten mit rund 45 Prozent die absolute Mehrheit erreicht.

Als Gründe für seinen Wechsel in den CSU-Kreisverband Landshut-Stadt kursieren unbestätigte Gerüchte, Pütz habe im Landtagswahlkampf im Kreisverband Landshut-Stadt zahlreiche „kleinere“ Widrigkeiten bis hin zu expliziten Wahlwerbeverboten in der Stadt Landshut erlebt, die offenbar von den CSU-Direktkandidaten motiviert wurden. Bestätigen wollte Prof. Pütz allerdings nur, dass er während des Landtagswahlkampfes vom Kreisverband Landshut-Land bei weitem nicht das erlebt habe, was er unter echtem Teamwork verstehe und was er in einem echten Team als eigentlich selbstverständlich erwartet hätte. Lediglich Stadtrat Rudolf Schnur, Listenkandidat für den Bezirkstag, habe sich ihm als verlässlicher und höchst integrer Wahlkampfpartner gezeigt. Daher wechselt Prof. Dr. Pütz nun auch in den von Rudolf Schnur als Ortsvorsitzenden geleiteten Ortsverband Landshut-Ost.

Es kursieren auch unbestätigte Gerüchte, Pütz sei vom CSU-Bezirksverband Niederbayern aufgefordert worden, seine Wahlwerbung z.B. beim Volksfest in Karpfham unverzüglich zurückzuziehen, weil dort ein Listenkandidat aus einem „CSU-Erbhof“ kandidierte. Dieser Listenkandidat, der offenbar der Jungen Union (JU) angehört, soll auch versucht haben, Mitglieder der JU gegen die Wahlwerbung von Pütz und Schnur zu gewinnen. Nach unbestätigten Informationen soll sich sogar ein Bundesminister über die Bezirksgeschäftsstelle eingeschaltet haben, um Pütz und Schnur an der Wahlwerbung in Karpfham zu hindern. Letzteres wäre jedoch ein Gebaren, das einer altehrwürdigen Volkspartei wie der CSU absolut unwürdig ist.

Professor Pütz, der an der Hochschule Landshut lehrt, freut sich, nun im CSU-Kreisverband Landshut-Stadt und auch an der Erneuerung des Bezirksverbands Niederbayern mitzuarbeiten und seine Kompetenz als Wissenschaftler einzubringen. Als einer der deutschlandweit führenden Emissionsforscher, die Emissionsmessungen im Realbetrieb durchführen, bestätigt er, dass moderne Dieselfahrzeuge mit funktionierender Abgasnachbehandlung – wie im Nutzfahrzeugbereich ab Euro VI – Nahe-Null-Emissionsfahrzeuge sind. Darüber hinaus hält er seit Jahren die Immissionsgrenzwerte für NO2 für falsch und irreführend, lange bevor Lungenfachärzte wie Prof. Dr. Köhler diese Grenzwerte angezweifelt haben. Leider finden Fachleute wie Prof. Pütz bei den parteieigenen Entscheidern wie Verkehrsminister Scheuer kein Gehör.

Der Ortsverband Landshut-Ost bestätigte durch seinen Vorsitzenden Rudolf Schnur auf Nachfrage, dass sich der gesamte Vorstand über die Entscheidung und über den wesentlichen Zugewinn an Kompetenz durch Prof. Pütz sehr freut. Schnur beabsichtigt ihn bei den Neuwahlen Mitte Februar als Mitglied des Vorstandes zur Wahl vorzuschlagen. Er freut sich sehr die in der Politik sehr seltene freundschaftliche, ehrliche und offene Zusammenarbeit aus dem Wahlkampf fortsetzen zu dürfen.

h.j.lodermeier

Foto: Pütz-privat

RUDOLF SCHNUR – STIMMENKÖNIG

Landshuter Stadtrat und CSU-Listenkandidat für den Niederbayerischen Bezirkstag erringt 12.224 Stimmen im Stimmkreis 204

Mit 12.224 Stimmen konnte der CSU Fraktionsvorsitzende im Landshuter Stadtrat, Rudolf Schnur,  eine grandiose Stimmenzahl  am Wahlsonntag  im Stimmkreis 2014 mit großem Abstand zum zweiplatzierten, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (7653 Stimmen), erringen.

Schnur, bekannt für seine akribische Fraktions- und Stadtratsarbeit, sieht sich belohnt für seine politische Tätigkeit. Er ist in mehreren Gremien zu Hause. So ist er ein Freund der Landshuter Feuerwehr und bekleidet das Amt des Verwaltungsbeirates mit vollem Elan. Als Fraktionsvorsitzender der Landshuter CSU beeinflußt er in großem Maße die Stadtpolitik.

-hjl-

 

Bildtext: Konrad Hartshauser (Mitte) nimmt die Glückwünsche von CSU-Kreisvorsitzendem und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Dritter von links), den beiden Direktkandidatinnen zum Bezirkstag, Martina Hammerl (Zweite von links) und Monika Maier (Dritte von rechts), Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (Fünfter von links) und den weiteren Kreisvorstandsmitgliedern für seine einstimmige Nominierung als Listenkandidat für den Bezirkstag entgegen.

 

Konrad Hartshauser ist Listenkandidat für den Bezirkstag

CSU-Kreisvorstand aus dem Landkreis Landshut nominiert Krönings Bürgermeister

 

Konrad Hartshauser ist bei der letzten Vorstandssitzung der CSU im Landkreis Landshut im Bürgerbüro des Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner in Landshut mit 100 Prozent Zustimmung als Listenkandidat im Stimmkreis Dingolfing-Landshut für die Bezirkstagswahl am 14. Oktober nominiert worden. Damit tritt der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Kröning gemeinsam mit der Direktkandidatin und Bürgermeisterin aus Bodenkirchen, Monika Maier, an, um den Stimmkreis 202, zu dem ein Großteil des mittleren und südlichen Landkreises Landshut gehört, im niederbayerischen Bezirkstag zu vertreten.

Hartshauser ist 57 Jahre alt und seit 2008 erster Bürgermeister von Kröning. Dem Gemeinderat gehört er seit 2002 an. Er ist nicht nur kommunalpolitisch erfahren, sondern kann als stellvertretender Leiter der Landshuter Kriminalpolizei auch seine Expertise in Sicherheitsfragen auf der überregionalen Ebene der kommunalen Selbstverwaltung einbringen. „Ich möchte mich dafür engagieren, dass unsere Städte und Gemeinden den Menschen im ländlichen Raum auch weiterhin die Heimat sein können, in der sie gut und sicher leben“, sagte Hartshauser. Gerade dafür seien die Hauptaufgaben des Bezirks – Soziales und Gesundheitsversorgung – unverzichtbare Schwerpunkte. „Eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit Behandlungs- und Beratungsangeboten ist entscheidend, um unsere Kommunen langfristig als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt zu stärken.“

CSU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner gratulierte Hartshauser zur Nominierung: „Er hat sich höchsten Respekt auf kommunaler Ebene verdient und ist ein anerkannter Repräsentant der Region Vilsbiburg, der vollen Einsatz für unsere Heimat zeigt – dienstlich und im politischen Ehrenamt. Zudem ist es äußerst wertvoll, dass wir in Zeiten vermehrter Wohnungseinbrüche politische Weichensteller haben, die sich in Fragen der Sicherheit und Ordnung in unserem Land als Fachexperten engagieren.“

 

Bildtext: Professor Ralph Pütz (Zweiter von rechts) nahm die Glückwünsche von Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier und Bundestagsabgeordnetem Florian Oßner (von links) zu seiner Nominierung zum Landtagslistenkandidat für die Region Landshut entgegen.

 

Prof. Dr. Ralph Pütz als Listenkandidat für den Landtag nominiert

CSU-Delegierte im Stimmkreis Landshut votieren für Fahrzeugtechnik-Experten aus Bayerbach

 

Prof. Dr. Ralph Pütz ist bei der Delegiertenversammlung der CSU im Landkreis Landshut für den Stimmkreis Landshut als Listenkandidat für die Landtagswahl am 14. Oktober nominiert worden. Der Experte für Fahrzeugtechnik an der Hochschule Landshut, der in Bayerbach lebt, setzte sich bei der Abstimmung am Samstag im Gasthof Kollmeder in Arth mit 30 zu 12 Stimmen gegen Susanne Padua aus Adlkofen durch. Als Direktkandidat im Stimmkreis 204, zu dem der mittlere und nördliche Landkreis und die Stadt Landshut gehören, steht bereits der amtierende Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier aus Landshut fest.

Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner gratulierte Pütz zur Nominierung: „Sie haben sich einen exzellenten Ruf in der Fahrzeugtechnik erarbeitet und beraten in diesem Bereich auch die Bundesregierung. Mit Ihrer fachlichen Expertise und Ihrem angenehmen, menschlichen Umgang sind Sie ein anerkannter Repräsentant unserer Heimatregion.“

Diesel als Brückentechnologie

Prof. Dr. Ralph Pütz ist 56 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Bayerbach bei Ergoldsbach. Pütz lehrt Fahrzeugtechnik an der Hochschule Landshut. Da er aus einem wertkonservativen Elternhaus stamme, sei er ein überzeugtes CSU-Mitglied. Im Zuge der Dieselaffäre wurde er in ein Beratergremium der Bundesregierung berufen. „Diese Kompetenz im Bereich der Mobilität möchte ich gerne einbringen“, unterstrich Pütz. „Fahrverbote für Verbrennungsmotoren zu fordern, ist Teil einer Ideologiedebatte, wird aber der Realität nicht gerecht. Denn wir brauchen den sauberen Diesel als Brückentechnologie in der Weiterentwicklung des Verkehrs, gerade auch für die ländlich geprägte Region Landshut.“

Als seine weiteren Schwerpunkte nannte Pütz die Bildungspolitik und die Migrationspolitik. Beim Thema Bildung etwa forderte Pütz: „Das Niveau in unseren Schulen müssen wir wieder anheben.“  Auch zur Zuwanderung- und Asylpolitik fand er deutliche Worte: „Wir stehen zu unserer Verantwortung für Schutzsuchende, aber wir dürfen die heimische Gesellschaft nicht zu stark belasten. Dafür möchte ich im Bayerischen Landtag eintreten.“

 

 „Von der Lokalen Agenda 21 in Landshut – Arbeitsgruppe Wirtschaft und Soziales – zur Listen-Kandidatur für den Deutschen Bundestag“

Klartext.LA im Interview mit dem CSU-Listenkandidaten Dr. Stefan Kluge

Fragen:

H.J. Lodermeier: „Herr Dr. Kluge, wie kamen Sie zu Ihrem politischen Engagement?“

                      Stefan Kluge: „Das ist eine sehr gute Frage. Politisch interessiert und an politischen Diskussionen im vor-politischen Raum beteiligt bin ich seit meiner Jugend. Der entscheidende Anstoß parteipolitisch aktiv zu werden kam durch die Teilnahme der „Lokalen Agenda 21“, einer der Umsetzungsinitiativen des UNO-Gipfels zum Thema Nachhaltigkeit in Rio de Janeiro.

Im Kapitel 28 des verabschiedeten Programms wurden alle Kommunen der Unterzeichnerstaaten aufgefordert, auch auf ihrer Ebene in Zusammenarbeit mit Bürgerschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der privaten Wirtschaft ein an Nachhaltigkeit orientiertes Handlungsprogramm zu erstellen. Das Motto ist und war „Global denken – Lokal handeln“.

Auch die Stadt Landshut hat an dem Programm teilgenommen. Mein Ausbildungshintergrund und Interessen führten mich in die Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Soziales“.

Basierend auf den Erfahrungen wuchs der Wunsch weitere Ideen mit politisch  interessierten Bürgern strukturiert auszutauschen und der Umsetzung zuzuführen. Letztendlich kam dann die Erkenntnis, dass das mit einer Mitgliedschaft in einer politischen Gruppierung wohl am besten gelingt. Nach Prüfung von Alternativen, Teilnahme an Treffen verschiedener Parteien, fiel die Entscheidung auf die CSU.“

H.J. Lodermeier: „Welche Themenfelder adressieren Sie?“

                      Stefan Kluge: „Kurz und knapp: Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerfragen. Von der             Umweltthematik ist das Thema Energie und Energiewende nicht zu trennen. Deswegen die Mitwirkung in der Arbeitsgemeinschaft CSA, den Arbeitskreisen Umwelt und Energie, AKU und AKE. Letztendlich eine konsequente Fortführung der in der Agenda 21 begonnenen Richtung.“

H.J. Lodermeier: „Nun, das ist ja etwas generisch und die Abkürzungen kennt wahrscheinlich auch nicht Jeder. Können Sie da bitte etwas präziser werden, was ist z.B. die CSA?“

                     Stefan Kluge: „Sehr gerne. Die CSA kümmert sich um die Anliegen der Arbeitnehmer und das Soziale innerhalb der CSU, sie stellt das „soziale Gewissen“ der CSU dar. Der Kreisverband der CSA Landshut, deren   Vorsitzender ich bin, dient als Ansprechpartner und Koordinator der Aktivitäten in Stadt und   Landkreis. Wir  nehmen aktiv Einfluss auf die politische Meinungsbildung v.a. in der Sozial-, Wirtschafts-,  Arbeits- und Familienpolitik.

Ziel der CSA ist es, dass jeder Mensch einen fairen Lohn für eine menschenwürdige, familienfreundliche Arbeit erhält, von dem man gut leben kann.      Sozial gerecht ist was gut bezahlte Arbeitsplätze in nachhaltig erfolgreichen    Unternehmen schafft. Unternehmen, die sich fast nur auf Belegschaften mit    befristeten Arbeitsverträgen, Zeitarbeitern, Werkverträgen, Minijobs begründen, zähle   ich nicht dazu.

Besser ist es mit einer starken, regulär sozialversicherungspflichtig-beschäftigten Kernbelegschaft ein solides Wissen aufzubauen, immer bessere Leistungen zu erbringen und damit die Grundlage für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg zu legen. Wenn man dann zum Ausgleich von Schwankungen im Markt, zur Abdeckung nicht zum Kerngeschäft gehöriger Aufgaben oder von nur selten anfallenden Aufgaben, zu einemkleineren Teil vorgenannte Beschäftigungsoptionen einbezieht ist das hilfreich. Man sollte dann aber so fair sein den Gewinn an Flexibilität, der sich in der Profitabilität widerspiegelt, entsprechend zu honorieren.

Bis spätestens 2025 streben wir Vollbeschäftigung in Deutschland an. Auf flächendeckende berufliche Weiterbildungs- und Weiterentwicklungsperspektiven ist gemeinsam hinzuwirken. Ein weiteres Element, welches wir seitens des CSA Bezirksverbandes Niederbayern adressieren wollen, ist die Weiterbildung von Führungskräften, die einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen in einem gesunden Betriebsklima leisten müssen.

Wohnraum, Energie, medizinische Versorgung und der Lebensunterhalt insgesamt müssen bezahlbar bleiben. Jeder soll sich seinen wohlverdienten Ruhestand leisten können, auch einen eventuellen Aufenthalt im Senioren- und Pflegeheim. Besonderes Augenmerk liegt daher auf einer vernünftigen und gerechten Rentenpolitik.

Weil wir gerade über die CSA sprechen, der Anstoß für die Kandidatur auf der CSU Landesliste kam von der CSA Niederbayern. Die Nominierung wurde von der CSA Niederbayern einstimmig unterstützt.“

H.J. Lodermeier: „Vielen Dank. Sie sind also durch die CSA Niederbayern nominiert worden. Soziale Gerechtigkeit ist ja eines der schwer greifbaren Schlagworte. Kommen wir nun zur Bundespolitik und bleiben bei den Themenfeldern, welche wir gerade diskutiert haben. Was sind in diesem Zusammenhang Ihre und die konkreten Ziele der CSU auf Bundesebene, die beim Bürger ankommen sollen.

                     Stefan Kluge: „Die Ziele sind zum einen im gemeinsamen Wahlprogramm mit der CDU festgelegt, ergänzend dazu finden sich einige im Bayernplan 2017 der CSU, da die CDU bekanntermaßen nicht alle Ideen mittragen wollte. Hier in Niederbayern werden die Ziele durch den Niederbayernplan ergänzt. Familien stehen im Mittelpunkt, deswegen werden wir uns für eine zeitnahe Abschaffung des Solidaritätszuschlages einsetzen. Des Weiteren ist eine spürbare Entlastung der Arbeitnehmer in der Einkommenssteuer längst überfällig.

Gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land. Neben der Verkehrs-Infrastruktur ist die Erschließung des Breitbandnetzes und das Füllen der Lücken im Mobilfunknetz wichtig. Niederbayern soll Pilotregion für die nächste, die 5. Generation, der Mobilnetze werden.

Wohneigentum ist ein wichtiger Pfeiler in der Altersversorgung. Die Abschaffung der Eigenheimzulage wird durch die Einführung eines Baukindergeldes kompensiert werden. Der Ersterwerb von Wohneigentum zur eigenen Nutzung wird durch Anrechnung eines Freibetrages bei der Grunderwerbssteuer erleichtert werden.

Außerdem wird der Wohnungsbau, z.B. durch Schaffung von erweiterten Abschreibungsmöglichkeiten angeschoben. In den nächsten 4 Jahren ist das Ziel zusätzlich 1.5 Millionen Wohnungen deutschlandweit zur Verfügung zu haben.

Das Ehegattensplitting wird beibehalten. Wir wollen das Kindergeld um 25 Euro erhöhen. Auch soll der Kinderfreibetrag in der kommenden Legislaturperiode in zwei Schritten auf das Niveau des Freibetrages für Erwachsene erhöht werden. Derzeit beträgt das Kindergeld für das erste und das zweite Kind pro Monat 192 Euro. Für das dritte Kind werden 198 Euro gezahlt, für jedes weitere 223 Euro.

In der Rentenpolitik werden wir ein tragfähiges Rentenkonzept für 2030+ erstellen und den 3. Rentenpunkt für die Mütterrente auf den Weg bringen.

H.J. Lodermeier: „Was ist aus Ihrer Sicht von Wahlversprechen zu halten, zu denen auch Ihre Punkte gehören? Diese werden doch erfahrungsgemäß nicht eingehalten.“

                      Stefan Kluge: „Nun gut, vor allem der CSU wird das von politischen Mitbewerbern nachgesagt. Fakt ist, dass die Wahlversprechen des Bayernplanes 2013, dem CSUProgramm zur Bundestagslegislaturperiode 2013-2017, ausnahmslos erfüllt worden sind: Länderfinanzausgleich reduziert, Mütterrente umgesetzt, PKW-Maut durchgesetzt, Kindergeld erhöht, Erbschaftssteuer fair gestaltet, mit dem Ziel, Arbeitsplätze in mittelständischen Unternehmen zu sichern. Diesen Weg, das abzuliefern, was versprochen wird, jetzt den Bayernplan 2017, werden wir konsequent weitergehen.“

H.J. Lodermeier: „Weshalb kandidieren sie persönlich für den Bundestag?“

                      Stefan Kluge: „Die vielfältigen, internationalen Erfahrungen in verschiedenen Branchen,   Unternehmen und Funktionen würde ich gerne sach- und zielorientiert in die parlamentarische Arbeit in Berlin einbringen.“

H.J. Lodermeier: „Eine abschließende Frage: Was wünschen Sie sich von unseren Wählern?“

                      Stefan Kluge: „Das ist eine weitere sehr gute Frage. Zunächst, bitte an der Wahl  zahlreichst teilnehmen. Jede Stimme ist wichtig, und die Möglichkeit der Wahl ist,  wenn man sich den Rest der Welt so ansieht, ein Geschenk. Zweitens die Ruhe  sorgfältig abzuwägen, ob es Sinn macht eine Protestbewegung oder Nischenpartei zu unterstützen. Dies besonders im Hinblick auf die Situation hier in Bayern. Ganz pragmatisch: in Bayern besteht die Möglichkeit, mit dem Votum Erst- und Zweitstimme für die CSU, realen, gewichtigen Einfluss auf die Schwesterpartei CDU und die Bundespolitik insgesamt zu sichern.“

 

Hans Joachim Lodermeier: „Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg.“

Stefan Kluge: „Herzlichen Dank.“

 

——————————————————————————————————————

Lebenslauf

Dr. Stefan Kluge, geboren in Landshut, 49 Jahre, verheiratet 2 Kinder, 12 und 17 Jahre

Ausbildung:

Abitur 1987 am Hans-Leinberger-Gymnasium, Landshut

Studium der Chemie, allgemeine Rechtslehre und Umweltrecht, Toxikologie an der Universität

Regensburg von 1988 bis 1994

1994 Abschluss der Ausbildung als Diplomchemiker

1994 bis 1997 Promotionsstudium und Ergänzungsstudium Informationstechnologie

1997 Abschluss Dr. rer. nat.

Beruflicher Werdegang:

1998 Systemingenieur bei General Electric

1998-2000 Projektleiter Fertigungsautomatisierung bei Siemens

2000-2005 verschiedene Funktionen in Entwicklung, strategischer Planung und

Geschäftsplanung, IT-Management in der Fertigung der Infineon Technologies AG

2005-2011 verschiedene Funktionen in Supplychain- und Fertigungsstrategie, Einkauf von

Fremdfertigungsleistungen im Geschäftsbereich Kommunikation und der Zentralfunktion

Operations der Infineon AG

2011-heute verschiedene Funktionen im Supplychain-Management, Einkauf von

Fremdfertigungsleistungen im Geschäftsbereich Mobilkommunikation und dem Zentraleinkauf

von Intel

Politisch: u.a. Vorsitzender Ortsverband Landshut-Stadt St. Wolfgang/ Bayerwald,

Kreisvorsitzender CSA Landshut-Stadt/ -Land, Schatzmeister CSU-Bezirksverband Niederbayern

 

*ENDE*