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Corona-Zeiten

Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Jakob Fuchs, Stationsleitung Anita Schaller, Hebamme Marion Schmidt und die Leitende Oberärztin Dr. Silvia Sabus (v.l.n.r.) gratulierten den stolzen Eltern Soumaya Hocine und Amor Boulkroune zur Geburt ihrer Tochter Hana.


Ein Jubiläums-Baby in Corona-Zeiten

Landkreis Landshut. Am vergangenen Montag um 03:28 Uhr fand die eintausendste Geburt in den Kreißsälen der Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf statt. Das Jubiläums-Baby heißt Hana und ist das zweite Kind der stolzen Eltern Soumaya Hocine und Amor Boulkroune aus Landshut. Die kleine Hana wog 3 350 Gramm, hatte einen Kopfumfang von 34 Zentimetern und war 51 Zentimeter groß.

Anlässlich der eintausendsten Geburt in den Kreißsälen der Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf in diesem Jahr überreichte Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, einen Geschenkgutschein und einen Blumenstrauß an die glücklichen Eltern. „Zum Jubiläums-Baby in dieser außergewöhnlichen Corona-Zeit darf ich Ihnen herzlich gratulieren“, sagte er. Auch die Leitende Oberärztin Dr. Silvia Sabus, Stationsleitung Anita Schaller, Hebamme Marion Schmidt und das gesamte geburtshilfliche Team schlossen sich den Glückwünschen an.

In den hochmodernen und farbenfroh gestalteten Kreißsälen der Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf werden jährlich mehr als 2 000 Kinder geboren. Die Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger ermöglicht eine familienorientierte und individuelle Geburt mit hoher medizinischer Kompetenz und in größtmöglicher Sicherheit. Der Geburtsstation angeschlossen ist das gemeinsam mit dem Kinderkrankenhaus St. Marien betriebene Perinatalzentrum Niederbayern, ein Zentrum der höchsten Stufe zur besonderen Versorgung von Risikoschwangerschaften sowie Früh- und Neugeborenen vor, während und nach der Geburt.

Die Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf wird durch die Regierung von Oberfranken gefördert.

Bildquelle: Maria Klaus / LAKUMED Kliniken

Die Kanu-Abteilung des ETSV 09 lud zur Rosa-Bayer-Gedächtnisfahrt

Gemeinsam paddeln in Corona-Zeiten und hinterher auch ein bisschen feiern? Die Genehmigung zur traditionellen Rosa-Bayer-Fahrt der Kanu-Abteilung des ETSV 09 Landshut kam auf den letzten Drücker. Mit Hygieneschutzkonzept und unter Einhaltung aller Abstandsregeln konnte die Veranstaltung am Samstag im kleinen Rahmen stattfinden. “Wir freuen uns riesig, dass es kurzfristig doch noch geklappt hat”, sagte Birgit Flory, Abteilungsleiterin der Kanuten. “Noch nie in den letzten 31 Jahren ist die Rosa-Bayer-Fahrt ausgefallen.” Einmal im Jahr veranstalten die Kanuten eine gemeinsame Paddeltour auf der Isar, die gleichzeitig das Sommerfest der Abteilung ist. Mit der jährlichen Tour im Frühsommer erinnert der Verein an Rosa Bayer, die als Gründungsmitglied der Kanu-Abteilung und als Heimwartin bis zu ihrem Tod 1987 für Leib und Seele der Vereinsmitglieder gesorgt hat. Mit insgesamt zwölf Booten paddelten die Kanuten auf der Isar 15 Kilometer von Volkmannsdorf nach Landshut. Zurück am Vereinsgelände erwartete die Kanusportler Kaffee und Kuchen.

Wer das Kajakfahren gerne kennenlernen möchte, kann sich auf der Vereins-Homepage informieren unter www.etsv09landhut.de

Bildtext: Der Festwirt Franz Widmann mit seiner Frau Jutta, die Töchter von Christian Buchner, Maggie Schneller (vorne Mitte)

 

„Was jetzt wegbricht, ist nicht zurückzuholen – Landshuter  Dult in Miniausgabe als Mai-Dult am Landshut Park 

 

Ein Festwirt und Landshuter Schausteller betreiben seit 1. Mai ihr zwangsweise neues Geschäftsmodell der Mai-Dult in Corona-Zeiten auf dem großen Parkplatz des Landshut-Park

 

Vielen Landshuter Schaustellern ist heuer sicher zum Heulen zumute, denn die Landshuter Dult ist auf Grund des Corona-Virus abgesagt worden. Für diese Unternehmer ist die Situation eine regelrechte Katastrophe. Die Absagen der vielen traditionellen Volksfeste in der Region schaden den Schaustellern vehement und viele bangen um ihre Zukunft.

Die letzten großen Einnahmen stammen aus der Weihnachtszeit und eine weitere Durststrecke eventuell bis August, werden viele nicht überstehen, denn die Schausteller- Betriebe stehen still und die Kosten laufen weiter.

Um diesen Umstand zu mildern, haben sich drei Landshuter Schausteller zusammengetan, ihre kleine Landshuter Dult in Mai-Dult umbenannt und auf dem Parkplatz des Landshut-Park installiert. So will man dort wenigstens einen kleinen Teil der sonst üblichen Einnahmen versuchen zu generieren. Die Ideengeberin dieser Aktion ist die Frau vom Landshuter Festwirt Franz Widmann, Jutta Widmann.

Franz Widmann mit seinem Zelt und seinem Speisenangebot, Robby Schneller mit seinem Schoko-Früchte-Stand und die Töchter von Christian (Buchi) Buchner mit ihrem Süßigkeiten- und Spezialitäten-Stand, wie man sie von der Landshuter-Dult her kennt, möchten die vielen Einkäufer in den Geschäften des Landshut-Park auch für sich gewinnen und an ihre Solidarität in diesen schweren Zeiten erinnern, um bei ihnen die eine oder andere Speise oder Süßigkeit zu erwerben und mit nach Hause zu nehmen. Somit ergibt sich ein gewisses Dult-Ambiente auf dem großen Parkplatz des Landshut-Park.

Gingen Schausteller in die Insolvenz, so verliere die Stadt Landshut mit diesen Unternehmen nicht nur Gewerbesteuerzahler. Es gehe auch ein Kulturgut mit jahrhundertealter Tradition verloren. „Unsere Betriebe werden zu 95 Prozent innerhalb der Familie weitergeführt, was jetzt wegbricht, ist nicht zurückzuholen“, meint der Landshuter Festwirt Franz Widmann.

Widmann wies weiter darauf hin, dass alle Schausteller froh seien um jeden Euro Umsatz, der erwirtschaftet werden kann. Es sei eine Katastrophe, dass die aktuelle Politik, Schausteller und insbesondere die Gastronomie ausbluten lässt, wie er es formulierte. Man redet hier nicht von 50 oder 70 Prozent, sondern eher von fast 100 Prozent Umsatzverlust in der Gastronomie. Selbst wenn ein Betrieb noch so gesund sei, könne er diese Situation kaum überleben. Darum seien die Schausteller und Festwirte froh um jeden Euro, den man, wie jetzt hier auf dem Landshut-Park, verdienen kann. Darum ist das Engagement diese Mai-Dult so zu gestalten, so wichtig.

Aus seinem Bauchgefühl heraus empfindet Franz Widmann die gesamte Situation so, als wäre die Saison bereits gelaufen. Bis August sei bereits alles gestoppt, die Absage des Oktoberfestes weist darauf hin. Dennoch hoffen natürlich immer noch viele Unternehmer auf die eine oder andere Möglichkeit, ein paar Euro zu verdienen.

Das Schlimmste was passieren kann, und hier appelliert Widmann besonders an die „große Politik“, dass die Christkindlmärkte auch geschlossen bleiben. „Wenn dies geschieht, so werden nicht nur 50 sondern 70 Prozent der Schausteller in die Insolvenz gehen“, so der Landshuter Festwirt.

 

Text u. Fotos: h.j.lodermeier

 

Einblicke in die Maidult am LA-Park

Eingang zur Speisenausgabe und Zufahrt zum Drive-In (rechts)

 

Für den Wirt sehr wichtig in “schmalen Zeiten”, die Kasse………

 

Die Belegschaft ist guter Dinge, wie man sieht, trotz Corona-Maske……..

 

Schnellers  Schoko-Früchte-Haus mit Maggie als Verkäuferin……..

Buchners Zuckermäusehaus für Zuckermäuler……….

Brezn, Kas und Fischsemmeln gibts auch bei den Buchners, fast wie bei der “richtigen Dult”……..

 

*ENDE*