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Corona-Virus

Bürgertelefon wird wieder aufgenommen

Ab Mittwoch erneut erreichbar

 

Die Bürger-Information über das Corona-Virus soll seitens von Stadt und Landkreis Landshut weiter intensiviert werden: Aus diesem Grund wird ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, wieder von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet, bei dem Mediziner Fragen rund um das Corona-Virus beantworten werden. Die Telefonnummer hat sich aus technischen Gründen aber geändert: Künftig wird das Bürgertelefon unter Tel. 0871/408-1805, -1806 und -1807 erreichbar sein. Die ursprüngliche Nummer 0871/408-1800 wird nicht mehr bedient. Das Bürgertelefon dient als Ergänzung zu den bereits bekannten Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Tel. 116 117), bzw. Tel. 09131 6808-5101 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit).

Die zentrale Screening-Stelle soll künftig von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) betrieben werden – Stadt und Landkreis Landshut haben bereits einen entsprechenden Antrag gestellt. Die KVB wird dann die Koordination und Abwicklung der Tests vornehmen, die Stadt Landshut stellt die Infrastruktur. Dabei kommt die Grieserwiese als Standort nicht mehr in Frage – aller Voraussicht nach wird künftig das Landshuter Messegelände zur Screening-Stelle.

„Wir können nicht oft genug betonen, dass für den Großteil der Bevölkerung das Corona-Virus keine außerordentliche gesundheitliche Gefahr darstellt. Wir müssen aber zusammenhalten, um gemeinsam diese Mammut-Aufgabe bewältigen zu können und die besonders gefährdete Risikogruppe der älteren bzw. vorerkrankten Menschen schützen zu können“, erklären Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz. Beide begrüßen deshalb die vorsorglichen Maßnahmen der Krankenhäuser der Region: Diese verschieben planbare Operationen und Untersuchungen und bündeln ihre Ressourcen, um sich auf Corona-Patienten vorzubereiten und die Notfallversorgung weiter aufrecht zu erhalten.

Die Fallzahlen in der Region können derzeit nicht aktualisiert werden, da von den überlasteten Laboren derzeit nur in unregelmäßigen Abständen die Testergebnisse eingehen. Ohne bestätigte Befunde können keine verlässlichen Zahlen veröffentlicht werden. Zudem werden aus Datenschutzgründen künftig zu konkreten Fällen keine Angaben mehr gemacht. Die betroffenen Patienten sind aber allesamt stabil, befinden sich in häuslicher Quarantäne oder medizinischer Behandlung.

 

Hinweis: Im Rahmen ihrer regelmäßigen telefonischen Sprechstunde mit der Landshuter Zeitung werden morgen von 15.00 bis 17.00 Uhr Ärzte der Lakumed-Kliniken und des Klinkums auch für Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung stehen.

 

 Achiv-Foto

 

Corona-Virus: AOK schließt ab Mittwoch ihre Geschäftsstellen

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, soll das öffentliche Leben in Bayern stark eingeschränkt werden.

Dies hat die Bayerische Staatsregierung angekündigt und jetzt den Katastrophenfall ausgerufen. Die AOK Bayern reagiert auf die aktuelle Entwicklung und schließt ab Mittwoch, 18. März, bis auf weiteres ihre Geschäftsstellen für Kundenbesuche. Alle weiteren Kontaktkanäle stehen weiterhin zur Verfügung: Per Telefon, E-Mail, Post und über das Onlineportal „Meine AOK“ können sich AOK-Versicherte wie gewohnt an Bayerns größte Krankenkasse wenden.

Diese Kontaktkanäle werden personell verstärkt. „Wir schaffen damit die Balance zwischen der notwendigen Aufrechterhaltung unseres Geschäftsbetriebs und unserer persönlichen Verantwortung, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und insbesondere ältere und kranke Menschen zu schützen“, sagt AOK-Direktor Richard Kirmaier von der AOK in Landshut-Vilsbiburg-Rottenburg. Alle Kontaktdaten der AOK in Landshut gibt es unter www.aok.de/bayern, Rubrik „Geschäftsstellen“ oder „Kontakt“ in der Menüleiste.

 

Foto: AOK

Stadtbüchereien vorsorglich geschlossen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Corona-Virus muss auch der Parteiverkehr sowohl in der Stadtbücherei im Salzstadel als auch in der Stadtbücherei Weilerstraße aus präventiven Gründen und zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter eingestellt werden. Beide Büchereien sind deshalb analog der Schulschließungen ab kommenden Montag vorläufig bis zum 19. April geschlossen. Alle in diesem Zeitraum stattfindenden Veranstaltungen der Stadtbüchereien entfallen. Die Medienrückgabe ist ebenfalls nicht möglich; Säumnisgebühren fallen während der Schließung freilich nicht an. Die Stadt Landshut bittet für diese Schutzmaßnahme um Verständnis. Primäres Ziel ist das Durchbrechen möglicher Ansteckungsketten.

 

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Landratsamt zieht Konsequenzen aus Corona-Virus

Bis Mitte April werden alle Veranstaltungen über 100 Besuchern abgesagt – Parteiverkehr am Landratsamt wird deutlich eingeschränkt

 

Die fortschreitende Verbreitung des Corona-Virus macht weitere flächendeckende Sicherheitsmaßnahmen im Landkreis Landshut nötig: So werden sämtliche Veranstaltungen über 100 Besuchern untersagt – eine entsprechende Allgemeinverfügung wird mit Wirkung zum Sonntag, 15. März 2020 erlassen. Sie gilt vorerst bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Darunter fallen sowohl Veranstaltungen in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel.

„Wir müssen alle Maßnahmen ergreifen, um die besonders gefährdete Risikogruppe der älteren und vorerkrankten Personen schützen zu können. Der Großteil der Veranstalter hat ja bereits von sich aus ihre Veranstaltungen vorsichtshalber abgesagt. Natürlich bedeutet es für den Einzelnen Einschränkungen; natürlich bedauern wir sehr, dass die vielen Mühen und Vorbereitungen der Veranstalter leider umsonst waren. Doch wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die leider keine anderen Möglichkeiten mehr zulässt“, erklärt Landrat Peter Dreier.

Außerdem appelliert der Landrat an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Amtsbesuche im Landratsamt auf das absolut Nötigste zu reduzieren: „Wir müssen unseren Parteiverkehr in absehbarer Zeit beschränken. Dies tun wir nicht nur zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für unsere Bürger.“ Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen weiterhin per Telefon oder E-Mail klären.

Die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen trifft auch das Landratsamt als Arbeitgeber: Somit ist derzeit nicht gewährleistet, dass alle Anliegen sofort bearbeitet werden können, wofür der Landrat um Verständnis bittet.

 

Archiv-Foto

 

Mitteilung der CSU Landshut zum Kommunalwahlkampf und dem Corona-Virus:

 

Die veränderte Situation bezüglich des Corona-Virus macht es aus Sicht der CSU notwendig, auch im Hinblick auf die Kommunalwahl zu handeln. Die Gesundheit, insbesondere der älteren Bevölkerung hat oberste Priorität. Dabei gilt es besonnen und mit Augenmaß zu agieren, ohne unnötige Unruhe zu verbreiten. Aus aktuellem Anlass hat sich die CSU Landshut-Stadt daher zu folgenden Maßnahmen entschieden:

 

1.) Die Haustürbesuche werden ab heute Nachmittag komplett eingestellt.

2.) Der Infostand zur Kommunalwahl morgen entfällt.

3.) Die Wahlparty der CSU am Sonntag entfällt. Die Kandidaten und engsten Wahlkampfhelfer werden sich privat treffen, um die Ergebnisse zu verfolgen.

4.) Die geplante Abschlussaktion am Samstagabend wird nur stattfinden, wenn dadurch kein erhöhtes Risiko für die Bürgerinnen und Bürger besteht. Die Gespräche hierzu mit Experten laufen.

Zu all diese Maßnahmen haben wir uns entschieden, um bei der Eindämmung des Virus mitzuwirken. Jetzt gibt es Wichtigeres als die Weiterführung des Präsenz-Wahlkampfes zur Kommunalwahl.

Die CSU wird hierbei in der Stadt Landshut konstruktiver Partner sein.

Wir bitten die Wählerinnen und Wähler unter Wahrung aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch auf jeden Fall von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen.

 

Dr. Thomas Haslinger

Stadtrat und stellv. Fraktionsvorsitzender Kreisvorsitzender der CSU Landshut

 

Archivfoto

PRESSEMITTEILUNG

Ab Montag (16.03.) werden in Landshut konkrete Verdachtsfälle zentral getestet

Die von Stadt und Landkreis Landshut initiierte zentrale Screening-Einheit zum Test von konkreten Verdachtsfällen auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus wird am Montag, 16.03. ihre Arbeit aufnehmen. Auf der Landshuter Grieserwiese werden im Bereich der alten Rettungswache künftig in einem Art “Drive-In”-Verfahren Personen getestet, bei denen der konkrete Verdacht besteht, dass sie sich mit dem Corona-Virus infiziert haben könnten. Zusätzlich wird ab Montag eine telefonische Annahme-Stelle für Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis eingerichtet, bei sich potentiell erkrankte Personen melden können und Mediziner eine erste Anamnese stellen können. Sie ist ab Montag täglich von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr unter Tel. 0871/408-1800 erreichbar.

In der Screening-Stelle werden aber ausschließlich Patienten getestet, die von ihrem Hausarzt oder der zusätzlichen telefonischen Annahme-Stelle zuvor als begründeter Verdachtsfall angemeldet werden. Ein solcher Verdachtsfall besteht erst, sofern ein Patient einschlägige Symptome (Atemwegsbeschwerden, Fieber, Schnupfen, Kopfschmerzen und Husten) aufzeigt und in den vergangenen zwei Wochen nach Auftreten der Beschwerden in einem der genannten Risikogebiete war und/oder mit einer nachweislich infizierten Person mindestens 15 Minuten in direktem Kontakt stand. Sollte mindestens einer dieser Punkte nicht erfüllt sein, besteht kein Verdacht auf eine Infektion. Die Teststelle wird vorerst täglich von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet sein.

Auch weiterhin gilt: Der Patient meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt oder der neuen Service-Stelle und schildert seine Lage. Der Hausarzt beurteilt anhand des Gesprächs, ob es sich um einen konkreten Verdachtsfall handelt oder nicht. Muss die Person auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet werden, meldet der Hausarzt die Person bei der Screening-Einheit zuvor an. Der Patient fährt mit seinem Auto auf die Grieserwiese, wo zunächst seine Personalien mit der Anmeldung aus der Praxis abgeglichen werden. Im Anschluss wird ein Rachenabstrich genommen, der von einem Labor untersucht wird. Der Getestete wird über sein Ergebnis informiert: Sollte der Test positiv ausfallen, wird das Gesundheitsamt weitere Maßnahmen veranlassen.

Da der Patient während des gesamten Verfahrens sein Auto nicht verlassen muss, ist gewährleistet, dass sich die Mitarbeiter oder andere Personen hier nicht anstecken können. “Mit dieser Screening-Einheit wollen wir die Hausärzte, Notaufnahmen und Rettungsdienste in unserer Region entlasten, damit auch die medizinische Versorgung in unserer Region weiter gewährleistet ist”, erklärten Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz diese Initiative. Dabei machten sie noch einmal deutlich, dass ausschließlich die Personen getestet werden, die im Vorfeld auch tatsächlich vom Hausarzt oder der telefonischen Annahme-Stelle als begründete Verdachtsfälle angemeldet wurden. Personen, die sich rein präventiv testen lassen wollen oder zusätzlich mitgebracht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Mittlerweile sind in Stadt und Landkreis Landshut sechs Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen und veranlasst weitere Maßnahmen.

Trotz der geltenden Schul- und Kitaschließungen, die durch die Bayerische Staatsregierung veranlasst wurden, läuft der Busbetrieb des LAVV vorerst wie gewohnt weiter.

Alle Informationen sind auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html), des Bayerischen Gesundheitsministeriums (https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/) oder des Robert-Koch-Instituts

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html) verfügbar. Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet (Tel. 030 346 465 100) und auch unter der Tel. 116 117 steht der Ärztliche Bereitschaftsdienst zur Verfügung.

 

Foto: Landkreis Landshut

PRESSEMITTEILUNG
Die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Corona-Virus‘ wirken sich auch auf die bereits angekündigte Veranstaltung am Wahlsonntag, 15. März, im Neue Plenarsaal aus. Wie bereits berichtet, sollte dort die Möglichkeit angeboten werden, die aktuellen Ergebnisse der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl nach Schließung der Wahllokale auf einer Leinwand live mitzuverfolgen.
Aufgrund des erwarteten hohen Besucheraufkommens und der im Verhältnis beengten räumlichen Verhältnisse wird der Neue Plenarsaal aus präventiven Gründen und zum Schutz der Bürger deshalb nicht für die Allgemeinheit geöffnet. Lediglich Presse- und Medienvertreter, Stadträte und Oberbürgermeisterkandidaten mit Begleitung erhalten die Möglichkeit, in den Neuen Plenarsaal zu kommen. Die Stadt Landshut kommt auch hier den Vorgaben der Staatsregierung nach, „kleinere“ Veranstaltungen nach Ermessen abzusagen, und bittet wegen der getroffenen Schutzmaßnahme um Verständnis.
Ergebnisse unter
www.landshut-wahl.de
Nach wie vor bietet die Stadt Landshut den gewohnten Online-Service zu den Wahlen an: Sobald das erste Ergebnis vorliegt, ist es auf der von der Stadt Landshut eigens eingerichteten Internetseite unter
www.landshut-wahl.de zu sehen. Darüber hinaus wird auch ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks vor Ort sein, das auch aus Landshut live berichten wird.

Corona-Virus: Kommunalwahlen finden plangemäß statt

Gesundheitsamt sieht kein erhöhtes Infektionsrisiko

Wähler dürfen zum Ausfüllen der Stimmzettel am Sonntag eigenen Schreibstift benutzen – In Wahllokalen stehen auch Desinfektionsmittel bereit – Briefwahlanträge bis Freitag möglich

 

Am kommenden Sonntag, 15. März 2020, finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. In Landshut werden dann der Oberbürgermeister und die 44 Stadträte neu gewählt. Anlässlich des jüngsten Beschlusses der Staatsregierung, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern im gesamten Freistaat zu untersagen, und aufgrund zahlreicher Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern betont das Gesundheitsamt Landshut nochmals, dass in den Urnenwahllokalen keine erhöhte Infektionsgefahr besteht und die Wahl deswegen wie vorgesehen durchgeführt werden kann.

Zum eigenen Schutz und im Interesse der Allgemeinheit ist darauf zu achten, die gültigen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen, allem voran die Husten- und Niesetikette, einzuhalten. Außerdem sollte man nach dem Besuch des Wahllokals gründlich die Hände waschen. Als zusätzliche Sicherheit werden in den Wahllokalen im Stadtgebiet Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Darüber hinaus dürfen Wählerinnen und Wähler zum Ausfüllen der Stimmzettel auf Wunsch einen eigenen, mitgebrachten Schreibstift benutzen.

Selbstverständlich ist auch nach wie vor Briefwahl möglich. Entsprechende Anträge können noch bis Freitag, 13. März 2020, 15 Uhr, gestellt werden. Dies kann persönlich geschehen, und zwar im Wahlamt im Rathaus II, Nebengebäude, Luitpoldstraße 29b (Foyer), 84034 Landshut. Dort können dann auch gleich die Wahlunterlagen in Empfang genommen und die Wahlen in einer eigens im Foyer aufgestellten Wahlkabine vollzogen werden. Die Stimmzettel werden in verschlossenen Kuverts in eine Urne gegeben. Das Wahlamt ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Am Mittwoch von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, am Donnerstag von 7.30 bis 16 Uhr und am Freitag durchgehend von 7.30 bis 15 Uhr.

Bürgerinnen und Bürger können ihre Briefwahlunterlagen außerdem bequem über einen auf dem Wahlbenachrichtigungsbrief abgedruckten QR-Code, via Internet oder per Post anfordern. Der Versand erfolgt jeweils per Post und ist kostenfrei. Online-Anträge sind allerdings nur noch bis Mittwoch, 11. März 2020, 16 Uhr auf der Homepage der Stadt Landshut unter der Adresse www.landshut.de möglich; der entsprechende Link ist auf der Startseite zu finden. Wer den herkömmlichen Postweg bevorzugt, muss nur den Antragsvordruck auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsbriefs ausfüllen und diesen in einem ausreichend frankierten Briefumschlag zurückschicken an die Stadt Landshut, Wahlamt, Luitpoldstraße 29, 84034 Landshut.

Inzwischen ist allerdings Eile geboten, da die Unterlagen ja von der Stadt noch rechtzeitig zugeschickt und dann vom Wahlberechtigten ausgefüllt werden müssen. Gültig sind nämlich nur Briefwahlstimmen, die vor Wahlschluss am Sonntag, 15. März, 18 Uhr, bei der Stadt eingegangen sind. Auf dem Postweg sollte der Wahlbrief deshalb spätestens am Donnerstag, 12. März, verschickt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Wahlbrief auch noch am Wahltag, dem 15. März 2020, bis 18 Uhr in die Postkästen der Rathäuser in der Altstadt oder an der Luitpoldstraße einzuwerfen.

Briefwähler sollten zudem beachten, dass zur Wahl des Oberbürgermeisters eine Stichwahl nötig werden kann. Das wäre dann der Fall, wenn am 15. März keine(r) der sieben Bewerberinnen und Bewerber die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreichen würde. Die Stichwahl würde am Sonntag, 29. März 2020, stattfinden. Die entsprechenden Briefwahlunterlagen können schon jetzt mitbeantragt werden. Dafür muss lediglich das dafür vorgesehene Feld auf dem Antrag angekreuzt werden.

 

Foto: Landkreis Landshut

pts20200306019 Unternehmen/Wirtschaft, Medizin/Wellness

Wien (pts019/06.03.2020/11:15) – Die Absage von zahlreichen Weltleitmessen in unserem Nachbarland Deutschland, aber auch bereits in Österreich, durch die Ausbreitung des Virus COVID-19, trifft die österreichische Messebranche in einer wichtigen Phase. Laut aktuellem Schadensreport des deutschen FABAM e.V. wird allein für die Kalenderwochen 9 und 10 ein akuter Schaden von 426 Mio. Euro für die Messebaubranche in Deutschland genannt – nur für die genannten zwei Wochen. Der bisherige volkswirtschaftliche Gesamtschaden wird mit 1.036 Mio. Euro beziffert. Das ist plausibel, angesichts der Absagen großer Leitmessen in Deutschland. Dazu kommen Messen in Italien und Frankreich, in der Schweiz und in Österreich.

Interne Umfragen der I.M. Austria zeigen auf, dass auch die österreichische Messebaubranche stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Die Absagen von Weltleitmessen in Deutschland, aber auch Verschiebungen von Messen und Kongressen in Österreich, treffen die Branche hart. Viele der verlorenen Aufträge können in den kommenden Monaten nicht aufgeholt werden. Denn ein starkes erstes Halbjahr ist substanziell und mit größeren kurzfristigen Ausfällen eine existenzielle Herausforderung. Die Gesamthöhe des zu erwartenden Schadens ist derzeit (noch) nicht absehbar.

Während sich Fachbesucher relativ rasch für oder gegen einen Messebesuch entscheiden können, haben Aussteller bereits Flüge und Hotels für ihre Teams gebucht und zahlreiche Vorbereitungen getroffen. Messebauer haben Investitionen für die Umsetzung der Projekte getätigt, die Kommission und Montageteams zusammengestellt. Sie beladen gerade die LKWs oder stellen die Messestände vor Ort bereits auf, wenn die Nachricht einer Messeabsage eintrifft. Das ist bitter – für die betroffenen Unternehmen aber auch für die engagierten Arbeitnehmer, die am Ende die Leidtragenden eines wirtschaftlichen Einbruchs sind.

Positiv bewertet die I.M. Austria die genaue und fast tägliche Einschätzung der Behörden, die in Österreich sehr bewusst mit den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen umgehen und auch fundierte Hilfestellungen für die Entscheidungen von Veranstaltern – seien es Messen, Kongresse oder Events – bieten.

Eine Verschiebung von manchen Veranstaltungen ist eine Möglichkeit der Abfederung der Verluste – sowohl der Veranstalter, der Aussteller, als auch der Messe- und Kongressdienstleister – und eine Chance für die Wirtschaft.

Ein Paket an Maßnahmen der Politik bleibt noch zu erwarten. Als Interessengemeinschaft für Messe- und Live-Marketing appellieren wir dringend an unsere Vertreter in der Wirtschaftskammer und in der Regierung, aber auch an die Vertreter unserer Arbeitnehmer, betroffene Betriebe und Personen mit entsprechenden Maßnahmen gezielt zu unterstützen!

Die I.M.Austria im Überblick
Die I.M. Austria ist der Verband der Messe- und Live-Marketing-Spezialisten Österreichs und aktives Mitglied des internationalen Dachverbandes IFES (International Federation of Exhibition and Event Services; http://www.ifesnet.com ) in Brüssel.

Als bundesweite und unabhängige Interessengemeinschaft setzt sich die I.M. Austria seit über 25 Jahren für die Interessen ihrer Mitglieder ein und engagiert sich für die professionelle Entwicklung der Messewirtschaft in Österreich, Aus- und Weiterbildung der Branche und verbesserte internationale Rahmenbedingungen.

Die I.M. Austria bietet über ihre Mitgliedsunternehmen sämtliche Dienstleistungen für die Messe-, Event- und Kongresswirtschaft und ist Informationsdrehscheibe der Messeserviceindustrie Österreichs für das In- und Ausland. Die Mitgliedsunternehmen der I.M. Austria zeichnen sich durch den IMA-Qualitätssiegel aus. Laut einer internen Erhebung 2018 wurden 72 % der Messeprojekte in Österreich durch I.M. Austria-Mitgliedsbetriebe durchgeführt.