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Corona-Test

Pressemitteilung

München, 25. Oktober 2020

PM 255/GP

Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Bereits mehr als 700.000 Corona-Tests für jedermann – Gesundheitsstaatssekretär Holetschek: Kostenloses Testangebot für Menschen ohne Symptome fortsetzen

Das bayerische Testangebot für jedermann wird stark nachgefragt. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml teilte am Sonntag mit: „In den ersten drei Monaten haben in der ambulanten Versorgung allein knapp 710.000 Corona-Tests nach dem bayerischen Testprogramm stattgefunden. Das zeigt, dass wir mit unserem Angebot kostenfreier Tests für Menschen ohne Symptome richtig liegen.“ Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek betonte: „Die große Nachfrage ist ein wichtiger Indikator für unseren Kampf gegen Corona. Deshalb wollen wir unser kostenloses Angebot für jedermann fortsetzen.“

Die Ministerin ergänzte: „Gerade jetzt in Zeiten wieder rasant steigender Infektionszahlen und eines immer diffuseren Infektionsgeschehens ist es wichtiger denn je, den Menschen Sicherheit zu geben. Wer Sorge hat, dass er sich infiziert haben könnte, soll sich Gewissheit verschaffen können. Auch wenn diese Tests immer nur eine Momentaufnahme sind: Sie sind ein nützliches Instrument, um Infektketten so früh wie möglich zu unterbrechen.“

Das Testangebot für jedermann wurde im Juli gestartet. Bis Ende September haben die Vertragsärzte 708.689 Tests an Bürgerinnen und Bürgern ohne Symptome vorgenommen. Die Zahl wurde von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) erhoben und resultiert aus den entsprechenden Labormeldungen. Die Kosten für diese Tests trägt der Freistaat. Dafür hat die Staatsregierung rund 100 Millionen Euro an Haushaltsmitteln bereitgestellt. Corona-Tests bei Patienten mit Symptomen werden über die Krankenkassen abgerechnet.

Staatssekretär Holetschek betonte: „Bayernweit beteiligen sich nach Angaben der KVB rund 5.000 Arztpraxen an unserem Testangebot für jedermann. Ich danke den Ärztinnen und Ärzten für ihre Unterstützung im Kampf gegen die Pandemie. Sie leisten einen wichtigen Beitrag bei der Eindämmung des Virus.“

Huml erläuterte: „Wir haben unsere Testkapazitäten seit Beginn der Pandemie massiv ausgebaut. Derzeit können wir in Bayern rund 80.000 Tests am Tag leisten. Abgerufen wurden zuletzt durchschnittlich etwa 30.000 pro Tag. Wir haben also noch einen Puffer, um auf steigende Infektionszahlen zu reagieren – und weiter präventiv zu testen.“ Seit Beginn der Pandemie wurden im Freistaat insgesamt rund 5,2 Millionen Corona-Tests vorgenommen.

Wer das bayerische Testangebot nutzen möchte, kann sich an den Vertragsarzt seines Vertrauens wenden, um zu klären, ob der Test dort angeboten wird. Alternativ können teilnehmende Vertragsärzte über die Arztsuche-Funktion auf der Internetseite der KVB (www.kvb.de) gefunden werden. Für Terminabsprachen empfiehlt sich zunächst eine Anfrage per Telefon oder soweit angeboten auf elektronischem Weg.

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  15.09.2020

 

Betroffen sind die Klassen 3c und 4e – Unterricht wird für alle anderen Schüler fortgesetzt

Zwei Schüler der Klassen 3c und 4e der Grundschule St. Wolfgang haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Daher sind ihre Klassenkameraden sowie die beiden Lehrerinnen als Kontaktpersonen anzusehen und müssen auf Anordnung des Staatlichen Gesundheitsamts für zunächst eine Woche in häusliche Quarantäne gehen. Der Unterricht für diese beiden Klassen fällt natürlich bis auf Weiteres aus. Zudem werden alle Betroffenen morgen auf das Coronavirus getestet.

Die beiden infizierten Kinder und ihre Eltern waren laut Gesundheitsamt am Sonntag, 6. September, als Reiserückkehrer aus der Türkei am Flughafen München angekommen und wurden dort auf das Virus getestet. Bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses und eines zweiten Negativtests mindestens fünf Tage nach der Einreise – der also frühestens am 11. September hätte vorgenommen werden dürfen – hätte sich die Familie gemäß der Einreisequarantäneverordnung des Freistaats Bayern und der gültigen Allgemeinverfügung der Stadt Landshut unverzüglich in häusliche Quarantäne begeben müssen. Dennoch schickten die Eltern ihre beiden Kinder am Dienstag, 8. September, zur Schule. Tags darauf wurden der Familie die positiven Testresultate der Kinder mitgeteilt; das Gesundheitsamt verordnete daraufhin eine 14-tägige Quarantäne.

Ungeachtet dessen nahmen die beiden infizierten Kinder, die bislang keine Symptome aufweisen, zumindest am heutigen Dienstag wieder am Unterricht ihrer Klassen 3c und 4e teil. Weil dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko für die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die in den Klassen tätigen Lehrkräfte besteht und um mögliche Infektionsketten schnell zu unterbrechen, musste für die Kinder ebenso wie für die beiden Klassenlehrerinnen vom Gesundheitsamt eine zunächst einwöchige häusliche Quarantäne ausgesprochen werden.

Für alle anderen Klassen der Grundschule St. Wolfgang findet dagegen weiterhin regulärer Unterricht statt. Für diese Schülerinnen und Schüler besteht nach Überzeugung des Gesundheitsamts aufgrund der von der Schule erarbeiteten und angewendeten Infektionsschutz- und Hygienepläne keine erhöhte Ansteckungsgefahr. Auch Testungen auf das Coronavirus sind für diese Kinder zwar auf Wunsch – wie für alle Bürger des Freistaats Bayern – jederzeit freiwillig möglich, sie sind jedoch nicht verpflichtend.

Foto: klartext.LA

 

Pressemitteilung

München, 31. Juli 2020

PM 190/GP

Bayerns Gesundheitsministerin: Bereits mehr als 6.800 Menschen auf Corona getestet

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml treibt die Umsetzung der Corona-Testoffensive für Reiserückkehrer voran. Huml betonte am Freitag: „Am Flughafen München haben sich seit dem vergangenen Wochenende 4.700 Menschen auf eine Corona-Infektion testen lassen (Stand Freitag, 11.30 Uhr). Dabei wurden bislang nur wenige positive Befunde entdeckt. Die Positivrate liegt bei 0,36 Prozent. Am Flughafen Nürnberg haben im selben Zeitraum 424 Menschen das Testangebot genutzt. Das zeigt: Die Testmöglichkeiten werden gut angenommen.“

Am Donnerstag hatten auch die Teststationen an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg sowie an drei Autobahnraststätten in Grenznähe die Arbeit aufgenommen. Huml ergänzte: „Bis Freitagmorgen (Stand 8.00 Uhr) haben sich 1.734 an den Bahnhöfen in München und Nürnberg sowie an den drei Raststätten testen lassen. Ich freue mich, dass damit nun auch Rückkehrer, die mit dem Auto und mit der Bahn reisen, unser freiwilliges Testangebot nutzen können. Das ist ein wichtiger Schritt für den Schutz der Bevölkerung.“

Die Autobahn-Testzentren liegen an den drei Raststätten Hochfelln-Nord (A8), Inntal-Ost (A93) und Donautal-Ost (A3). Die Testzahlen im Detail nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK):

  • Hochfelln-Nord 557
  • Inntal-Ost: 450
  • Donautal-Ost: 680
  • Hauptbahnhof München: 22
  • Hauptbahnhof Nürnberg: 25

Die Tests sollen täglich betrieben werden. An den Hauptbahnhöfen und Flughäfen sind Tests möglich, solange der Reiseverkehr läuft. Auch am Wochenende und an Feiertagen kann man sich als Reiserückkehrer testen lassen. Am Flughafen Memmingen hat ein externer Betreiber am Donnerstag mit den ersten Vorbereitungen für die Teststation begonnen.

Die Staatsregierung will verstärkt Reiserückkehrer testen, um Infektionen frühzeitig zu erkennen. Die Ministerin erklärte: „Es kann immer sein, dass sich Menschen auf Reisen infizieren. Mit unserem breiten Testangebot wollen wir verhindern, dass Infektionsketten in Bayern ausgelöst werden. Der Schutz der Bevölkerung steht für uns an oberster Stelle.“

Huml ergänzte: „Die Tests sind momentan freiwillig und für alle kostenlos. Dabei spielt keine Rolle, ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder aus einer anderen Region. Die Kosten übernimmt der Freistaat Bayern, soweit sie nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.“

Huml betonte: „Ich möchte vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsorganisationen für ihr Engagement und ihre Unterstützung danken. Ihr Einsatz, ihr beherztes ‚Anpacken‘ hat ermöglicht, diesen Kraftakt in wenigen Tagen zu stemmen.“ Beim Aufbau der Stationen haben sich neben dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit das BRK, das Technische Hilfswerk, das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und der Arbeiter-Samariter-Bund sowie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns beteiligt.

Zur Wahl der Autobahnstandorte erläuterte die Ministerin: „Um möglichst viele potentiell Infizierte bei der Rückkehr nach Bayern zu identifizieren, sollten Testungen an Raststätten in der Nähe der großen Grenzübergänge stattfinden, an denen der Verkehr auf dem Landweg aus Risikogebieten stattfindet. Dies sind nach Angaben des zuständigen Verkehrsministeriums die genannten großen Grenzübergänge nach Österreich.“

Pressemitteilung

München, 26. Juli 2020

PM 185/GP

Huml: – Bayerns Gesundheitsministerin: Auch im Urlaub Gefahr nicht unterschätzen

Reiserückkehrer können sich nun auch am Nürnberger Flughafen kostenlos auf das neuartige Coronavirus testen lassen. Eine entsprechende Teststation ist dort noch am späten Samstagabend in Betrieb gegangen. Dies hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Sonntag mitgeteilt. Huml betonte: „Der Schutz vor Infektionen durch Reiserückkehrer ist wichtig. Ich freue mich, dass damit Einreisende auch am zweitgrößten bayerischen Flughafen rasch Gewissheit darüber bekommen können, ob sie sich infiziert haben.“

Zuvor war am Samstag schon am Flughafen München mit Unterstützung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ein kostenloses Testangebot für Reiserückkehrer gestartet worden. Nach Angaben des LGL haben sich dort allein am Samstagabend innerhalb weniger Stunden mehr als 120 Personen testen lassen.

Die Testungen für Reiserückkehrer werden am kommenden Dienstag auch Thema im bayerischen Kabinett sein, dann auch für den drittgrößten Flughafen in Memmingen.

Bayern setzt damit einen Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern vom Freitag um, ein Testangebot für Reiserückkehrer an den Flughäfen zu schaffen. Die Kosten sollen von der gesetzlichen Krankenversicherung und den Ländern übernommen werden.

Die Tests werden täglich angeboten, solange der Flugbetrieb läuft. Sie richten sich an alle Reiserückkehrer. Personen, die aus Risikogebieten kommen, können sich ebenfalls testen lassen. Wer aus einem Risikogebiet in den Freistaat Bayern einreist, ist generell verpflichtet, sich bei seinem Gesundheitsamt zu melden und sich unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne zu begeben, solang er keinen negativen Corona-Test vorlegen kann.

Die Ministerin erläuterte: „Es ist wichtig, dass wir Infektionsketten frühzeitig erkennen und durchbrechen. Dafür haben wir sehr effektive Werkzeuge erarbeitet. Ich bin froh, dass wir unsere Teststrategie nun um diese wichtige Komponente mit einem umfangreichen Testangebot an den Flughäfen erweitern können.“

Die Ministerin bekräftigte mit Blick auf die Sommerferien in Bayern: „Auch im Urlaub sollte die Gefahr einer Infektion nicht unterschätzt werden. Informieren Sie sich deshalb über die Situation an Ihrem Urlaubsort. Das Robert Koch-Institut stellt laufend aktuelle Informationen zu Risikogebieten im Ausland bereit. Egal ob Städtereise, Strand- oder Wanderurlaub – der Mindestabstand von 1,5 Metern ist eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen, die wir alle umsetzen können. Wo dies nicht möglich ist, sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.“