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Corona-Pandemie

PRESSEMITTEILUNG 07.09.2020

Präsenzunterricht findet nach dem Ferienende morgen an allen Schularten plangemäß statt

Verstärkte Kontrollen von Quarantäneauflagen sowie von Abstands- und Hygieneregeln

In der Stadt Landshut ist die kritische Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten worden: Der Wert belief sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Montagmorgen auf 51,1 Fälle. Deshalb haben Vertreter der Stadt Landshut, des Staatlichen Gesundheitsamts und des Staatlichen Schulamts am Vormittag unter Leitung von 3. Bürgermeisterin Jutta Widmann, die den im Urlaub weilenden Oberbürgermeister Alexander Putz vertritt, über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beraten. Das wichtigste Ergebnis: Die bayernweit für alle Schüler von weiterführenden Schulen bis zum 18. September auch während der Unterrichtsstunden geltende Mund-Nasen-Maskenpflicht wird im Stadtgebiet zunächst bis zum Ende dieser Woche auf Grundschüler ausgeweitet.

„Wir wollen mit diesem Schritt einerseits das Infektionsrisiko für Kinder und Lehrkräfte minimieren und andererseits die nach den Sommerferien vorgesehene und so wichtige Rückkehr zum regulären Unterrichtsbetrieb ermöglichen“, so Widmann. Die Maskenpflicht gelte ausdrücklich auch für alle Teilnehmer der für den morgigen Dienstag geplanten Schulveranstaltungen anlässlich der Einschulung der Abc-Schützen. „Angesichts der steigenden Infektionszahlen hält das Gesundheitsamt diese Maßnahmen für angemessen und geboten, aber auch für ausreichend“, betonte Widmann. Eine Einschränkung des Schulbetriebs, etwa in Form einer Verkleinerung der Klassen oder gar eines vollständigen Wechsels in den Heimunterricht, sei dagegen nach Ansicht der Mediziner derzeit nicht nötig.

Darüber hinaus gilt der bereits am vergangenen Donnerstag und ebenfalls in enger Abstimmung mit OB Alexander Putz beschlossene Maßnahmenkatalog bis auf weiteres fort. Damit hatte die Stadt auf die Überschreitung des Frühwarnwerts von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern reagiert. Danach müssen sich unter anderem Reiserückkehrer aus Risikogebieten zweimal auf das Coronavirus testen lassen – einmal unmittelbar nach der Einreise und ein weiteres Mal fünf bis sieben Tage später. In der Zwischenzeit und bis zum Vorliegen des zweiten negativen Testergebnisses müssen die Betroffenen in häuslicher Quarantäne verbleiben. Grund für diese Maßnahme ist die Tatsache, dass 36 der 40 in Landshut verzeichneten Neuinfektionen auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten, insbesondere aus Osteuropa und den Balkanstaaten, zurückzuführen sind.

Zudem wird das städtische Ordnungsamt die Quarantäneauflagen, die für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten und/oder vom Gesundheitsamt für Infizierte und deren Kontaktpersonen 1. Grades ausgesprochen wurden, künftig noch engmaschiger kontrollieren. „Um Infektionsketten zu brechen, müssen sich Betroffene in jedem Fall an die für sie einschlägigen Quarantäneverpflichtungen halten“, sagte Widmann. „Wer diese Regelungen missachtet, handelt verantwortungslos, setzt die Gesundheit seiner Mitmenschen leichtfertig aufs Spiel und muss mit empfindlichen Strafen rechnen.“ Ebenfalls ausgeweitet werden soll darüber hinaus die Überwachung der bekannten und nach wie vor gültigen Infektionsschutzvorschriften im öffentlichen Raum. „Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmasken tragen – wir wissen inzwischen alle, dass wir mit diesen relativ einfachen Maßnahmen uns selbst und andere wirkungsvoll schützen können“, so Widmann. „Deshalb gilt es, diese AHA-Regeln gerade in der momentan etwas angespannten Situation besonders konsequent einzuhalten.“

Die 40 in den vergangenen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen betreffen Personen im Alter von 8 bis 62 Jahren. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 35 Jahren und dürfte der Hauptgrund dafür sein, dass die meisten Infizierten bislang keine oder nur milde Symptome aufweisen. Folgerichtig ist die Situation im Klinikum Landshut derzeit noch ruhig: Stand Montagmittag werden zwei Männer mittleren Alters auf Normalstation behandelt, dazu kommen zwei Corona-Verdachtsfälle, bei denen das Testergebnis noch aussteht. Ein weiterer Covid-19-Patient muss intensivmedizinisch versorgt werden.

Foto/Grafik: Stadt Landshut

Bewerbungsphase noch einmal verlängert

Studieninteressierte können sich nun noch bis 20. September für zulassungsfreie Bachelorstudiengänge an der Hochschule Landshut bewerben Im Hinblick auf die anhaltenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie hat die Hochschule Landshut die Bewerbungsfrist für alle zulassungsfreien Bachelorstudiengänge bis 20. September verlängert. Die Masterbewerbung ist nur noch auf Anfrage per E-Mail an bewerbung@haw-landshut.de möglich und hängt davon ab, ob es in den Studiengängen Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik, Leichtbau und Simulation, Informatik, Bordnetzentwicklung sowie Elektrotechnik noch freie Plätze gibt. Alle Informationen zur Bewerbung gibt es unter www.studieren-in- landshut.de.

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Ein Radio-Interview der Inn-Salzach-Welle (ISW) mit dem Initiator und Geschäftsführer Rudolf Schnur vom 09. Juli 2020

Informationen unter www.umweltmesse.LA und ein Rückblick auf einen Teil der Aussteller 2020 auf www.umweltmesse24.de

Erstmals bei der  LANDSHUTER UMWELTMESSE 2021:

In den vergangenen Tagen zeigte sich im Hinblick auf die Infektionszahlen mit dem Corona-Virus im Stadtgebiet eine zunehmende Dynamik. Ursache für die stetig ansteigende Zahl der positiv Getesteten sind vor allem Reiserückkehrer aus Osteuropa und den Balkanstaaten. Als Referenzwert für die Einschätzung des Infektionsgeschehens gilt der 7-Tage-Inzidenz-Wert. Das ist die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Nachdem die Vorwarnstufe von 35 am diesem Donnerstag im Stadtgebiet deutlich überschritten wurde, der Wert liegt laut Meldung des RKI bei 41,4, tagten die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und verabschiedeten einen Maßnahmenkatalog, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Dazu sagt die 3. Bürgermeisterin Jutta Widmann, „Es war notwendig jetzt schnell zu handeln, die Maßnahmen sind so konzipiert, dass sie wirkungsvoll, aber dem Infektionsgeschehen angemessen sind.“ Sie vertritt derzeit Oberbürgermeister Alexander Putz, der noch im Urlaub weilt, aber in ständigem Austausch mit ihr und der Verwaltung steht. Die getroffenen Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister.

Die wichtigsten Änderungen hier in Kürze:

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich zweimal testen lassen, einmal wie bisher gemäß der Einreisequarantäneverordnung unmittelbar nach der Einreise und ein zweites Mal am fünften bis siebten Tag nach dieser. Bis zum Erhalt der Testergebnisse müssen die Getesteten in häuslicher Quarantäne bleiben, die erst endet, wenn beide Testergebnisse negativ ausfallen.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie in der Gastronomie ist nur noch in Gruppen bis zu fünf Personen zulässig. Das heißt, dass in Restaurants die Tische nur noch mit fünf Personen besetzt sein dürfen. Dies gilt nicht für Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands. Treffen sich beispielsweise ein Ehepaar mit drei Kindern und ein weiteres Ehepaar aus einem anderen Haushalt, können diese gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Der am Wochenende geplante verkaufsoffene Sonntag mit Kunst- und Antikmarkt in der Innenstadt am 6. September wird in Abstimmung mit der Interessengemeinschaft Landshuter Innenstadt (I.L.I.) abgesagt. Dazu Wirtschaftsförderer Michael Luger: „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, denn der verkaufsoffene Sonntag sollte dem Einzelhandel, der in den vergangenen Monaten starke Einbußen hinnehmen musste, den Rücken stärken. Die Auswertungen des Gesundheitsamts Landshut haben aber gezeigt, dass sich der Anstieg der Neuinfektionen nicht auf einen klar eingrenzbaren Bereich in der Stadt zurückführen lässt. Weil auch bereits neue Fälle gemeldet wurden und damit keine deutliche Trendwende in den kommenden Tagen zu erwarten ist, folgen wir der aktuellen und sehr eindeutigen Empfehlung des Gesundheitsamts.“ ILI-Geschäftsführerin Daniela Rech ergänzt: „Schon im Vorfeld war uns allen bewusst, dass ein verkaufsoffener Sonntag nur in einem sicheren Umfeld stattfinden darf. Wir danken heute allen Akteuren für das Engagement und der Stadt Landshut, die sich im Vorfeld für das Ausschöpfen der bislang vorhandenen Spielräume entschieden und erfolgreich bei der Staatsregierung für die Veranstaltung eingesetzt hatte. Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, werden wir gemeinsam mit der Stadt gerne weiterhin die Durchführung von möglichen verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr 2020 anstreben.“

Für private Veranstaltungen, die bisher mit bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 200 Personen im Freien stattfinden konnten, behält sich die Stadt weitergehende Beschränkungen vor, sofern dies im Zuge des Infektionsgeschehens nötig werden sollte. So könnte es in einem nächsten Schritt erneut zu einer Halbierung der aktuell geltenden Personenbeschränkungen auf 50 beziehungsweise 100 Personen kommen.

Alle Maßnahmen sind vorläufig für eine Woche beschlossen worden. Danach wird abhängig von der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen neu entschieden. Der genaue Wortlaut der beschlossenen Allgemeinverfügung kann unter www.landshut.de/allgemeinverfuegung in Kürze nachgelesen werden.

Die Verantwortlichen appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, unbedingt die Regeln zum Infektionsschutz zu beachten. Dies gilt vor allem für die A-H-A-Regel, also Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Alltagsmasken tragen. Eigenverantwortliches Handeln und gegenseitige Rücksichtnahme sind unter den gegebenen Umständen zwingend nötig, um gemeinsam die weitere Steigerung der Infektionszahlen zu verhindern und das Überschreiten des 7-Tage-Inzidenzwertes von 50 zu vermeiden. Denn damit würde die Stadt Landshut zum Risikogebiet erklärt, mit voraussichtlich deutlich drastischeren Maßnahmen.

Foto: Grafik Stadt und Landkreis Landshut

 

Richard Weinfurtner (l.) und Oskar Weinfurtner (4.v.l.) erläutern dem niederbayerischen Europaabgeordneten Manfred Weber (3.v.l.) und Bürgermeisterin Angelika Leitermann (2.v.l.) die Produktionsschritte einer Glaseule. (Foto: Schachtner)

Pressemitteilung

Straubing, 30. August 2020

MdEP Manfred Weber im Glasdorf Arnbruck – „Unternehmen enger vernetzen“

Arnbruck. Der niederbayerische CSU-Europaabgeordnete und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber hat am Donnerstag, gemeinsam mit Bürgermeisterin Angelika Leitermann, das Glasdorf der Familie Weinfurtner in Arnbruck besucht und sich vor Ort über die aktuelle Lage und Entwicklung des Familienunternehmens informiert. Mit seinen 200 Mitarbeitern strahlt das Unternehmen weit über den Bayerischen Wald hinaus.

Im Rahmen eines Firmenrundgangs zeigte Oskar Weinfurtner, Chef des Glasdorfes, gemeinsam mit der gesamten Familie die einzelnen Bereiche der weitläufigen Anlage. „Das Glasdorf ist ein wichtiger Arbeitgeber für viele aus der Region. Rund 200 Kräfte aus den Bereichen Handwerk, Kunst, Einzelhandel und Gastronomie arbeiten im Glasdorf“, schilderte Weinfurtner. Die Eltern des heutigen Firmenchefs haben den Grundstock für das Unternehmen gelegt, das sich in den letzten 50 Jahren zu einem überregionalen Anlaufpunkt in der Glasszene etabliert hat.

Dennoch fordert auch die Corona-Pandemie das Unternehmen: „Die aktuelle Situation ist für alle nicht leicht und wir müssen uns täglich disziplinieren und an die hygienischen Vorschriften zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Kundinnen und Kunden halten, aber gemeinsam schaffen wir das“ so Oskar Weinfurtner.

Nach einen Führung durch den Betrieb und der Vorstellung der vielfältigen Glasproduktionen im Haus wurde sich bei einer Weißwurst-Brotzeit im Freien und mit musikalischer Einlage der Glasdorf Musi über konkrete Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft unterhalten.

Manfred Weber betonte im Gespräch mit den Unternehmern und Bürgermeisterin Leitermann die stetige Aufgabe, das Image des Bayerischen Waldes überregional sowie international als wirtschaftlich und technologisch herausragende Region zu stärken und gerade jetzt in der schwierigen Zeit noch stärker herauszuarbeiten.

Auf die Frage von Oskar Weinfurtner, was einzelne Unternehmer mit der Leidenschaft für die innovative Produktentwicklung mit dem einzigartigen Werkstoff Glas unternehmen können, um die Region mit anderen Firmen gemeinsam noch mehr zu stärken, forderte Weber eine engere Vernetzung der Unternehmen und Betriebe in den einzelnen Branchen. Als Beispiel nannte Weber das Glas-Unternehmernetzwerk, das am Technologieanwenderzentrum Spiegelau angesiedelt ist und dem sich auch das Glasdorf Weinfurtner angeschlossen hat. „Vernetzen, Ressourcen bündeln und immer an Innovationen arbeiten, das sind die Stärken unserer Region.“

Neben der Wissenschaft und Hochtechnologie rund um Glas sei es aber für die Urlaubs- und Ferienregion Bayerischer Wald nach Webers Ansicht auch wichtig, die Tradition der Glaskunst am Leben zu halten. Hierfür sei das Glasdorf Weinfurtner ein Leuchtturm, der weit über den Bayerischen Wald hinaus strahlt.

 

 

Der modifizierte Dult-Aufkleber zeigt den Senioren, wer mitmacht

Jubilare erhalten Gutscheine für die Landshuter Gastronomie

Der Seniorennachmittag auf der Dult ist eine schöne Tradition und beliebt bei den Senioren der Stadt. Nachdem heuer beide Dulten Corona-bedingt ausfallen mussten, hat sich Oberbürgermeister Alexander Putz zusammen mit Wirschaftsförderer Michael Luger eine Alternative für die Jubilare ausgedacht: Im Feriensenat wurde beschlossen, dass die Landshuter Seniorinnen und Senioren, die ihren 70., 75. oder 80. Geburtstag feiern, mit Wertzeichen von je 2 x 5 Euro beschenkt werden, die sie bei Landshuter Gastronomiebetrieben einlösen können. Die Gutscheine werden den Seniorinnen und Senioren Anfang September zugeschickt, zusammen mit einer Liste der Betriebe, die bei dieser Aktion mitmachen. Für die Gastronomen ist die Teilnahme freiwillig. Die Stadt bittet aber alle teilnehmenden Betriebe, sich für das Projekt „Gastrogutscheine“ auf der Homepage der Stadt Landshut unter www.landshut.de/gastrogutschein bis zum 30. August anzumelden. Die Einlösung der Wertmarken ist bis Jahresende 2020 möglich.

Damit klar ist, wer mitmacht, weist das etwas abgeänderte Dult-Logo den Weg: Ab 1. September können sich die Gastronomen in der Touristinfo Aufkleber abholen, die ihre Gäste am Eingang ihres Betriebs über die Teilnahme informieren.

Für Fragen steht das Team des Amtes für Wirtschaft, Marketing und Tourismus gerne unter 0871/9220513 und 0871/88-1405 oder unter wirtschaft@landshut.de zur Verfügung.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Pressemitteilung

München, 22. August 2020

PM 204/GP

Am späten Freitagabend wurde dem StMGP bekannt, dass die Teststation Donautal-Ost an der A 3 bei Passau am Freitag, 21.8.2020, vorübergehend geschlossen werden musste. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte am Samstag Früh: “Durch die schnelle und flexible Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes konnte der Testbetrieb bereits jedoch nach rund einer Stunde gegen 23 Uhr wiederaufgenommen werden. Das zeigt erneut die Leistungsfähigkeit unsere Hilfsorganisationen.”

Die Ursache der einstündigen Schließung lag nach Auskunft des Dienstleisters an Erkrankungssymptomen bei drei Mitarbeitern der Nachtschicht. Bei diesen Mitarbeitern des beauftragten Dienstleisters, die zur Betreuung der Teststrecke in der Nacht eingeteilt waren, galt es den Verdacht auf Infektionserkrankungen zunächst abzuklären. Daher konnten die Betroffenen aus Sicherheitsgründen ihren Dienst nicht antreten.

Huml unterstrich: “Ich bedanke mich bei den Hilfskräften für die außerordentlich schnelle und unbürokratische Unterstützung, die innerhalb von kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde.”

Die beauftragte Firma Eurofins sorgte noch in der Nacht für eine Personalaufstockung aus anderen Bereichen. Am heutigen Samstagvormittag ist der Testbetrieb planmäßig angelaufen und läuft störungsfrei. Angesichts des Rückreiseverkehrs am Wochenende ist mit einer hohen Auslastung zu rechnen.

Unabhängig von der kurzfristigen Schließung an der Rastanlage Donautal Ost hat das StMGP bereits am Freitagnachmittag vorbeugende Maßnahmen veranlasst, um den zu erwartenden verstärkten Rückreiseverkehr, auch aufgrund von vorzeitig Abreisenden rund um die neuen Risikogebiete in Kroatien, auf den Autobahnen am Wochenende abfedern zu können. So wurden die Testzentren Donautal Ost (A3) und Hochfelln (A8) um jeweils eine weitere Teststraße erweitert. Diese werden von Kräften des Bayerischen Roten Kreuz betreut. Die Logistik hierfür hat das THW zur Verfügung gestellt. Das StMGP steht in ständigem Austausch mit dem BRK und dem Dienstleister Eurofins, der die Teststation betreibt.

 

 

Pressemitteilung

München, 16. August 2020

PM 202/GP

Bei der Übermittlung von bayerischen Corona-Testergebnissen an Reise-Rückkehrer ist bis zum Sonntagmittag der Großteil der positiv Getesteten erreicht worden. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte: “Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat mit großartiger Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei unter Hochdruck daran gearbeitet, die positiven Befunde den Getesteten zuzuordnen. Das ist in den meisten Fällen gelungen.”

Von rund 44.000 Tests aus dem Zeitraum bis zum 11. August 2020, deren Ergebnisse zunächst nicht mitgeteilt werden konnten, waren 949 positiv. Es mussten zigtausende Dokumente gesichtet werden, um die Getesteten ermitteln zu können. Dies gelang nun bei 903 Betroffenen, bei lediglich 46 positiven Befunden liegen keine passenden Personendaten vor. Auch bei den negativen Tests werden die Betroffenen ermittelt und informiert.

Huml betonte: “Es war wichtig, dass nun möglichst viele Getestete ermittelt werden konnten. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz.”

Für weitere Fragen hat das LGL eine Hotline eingerichtet. Sie ist auch am Sonntag von 08.00 bis 18.00 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 09131/6808-5101.

Huml dankte zudem erneut den ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung beim Betrieb der vorläufigen Testzentren. Sie unterstrich: “Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer wäre es nicht möglich gewesen, die Teststationen so schnell aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Es war entscheidend, möglichst schnell mit den Tests zu beginnen.”

Insgesamt erfolgten seit Aufnahme der bayerischen Testungen für Reise-Rückkehrer am 25. Juli nach LGL-Angaben 127.650 Testungen. Darunter waren 1802 positive Ergebnisse (Datenstand 15. August).

Oberbürgermeister Alexander Putz und stellvertretender Landrat Fritz Wittmann freuen sich auf den Start der Homepage für die Keramikregion Landshut, mit der die Bedeutung des Keramikhandwerks unterstrichen werden soll. Michael Bragulla, Sachgebietsleiter Marketing und Tourismus der Stadt, präsentiert das Plakat zur Ausstellung „Werkstattplauderei“, die trotz der Haferlmarktabsage im Rathausfoyer stattfindet.

PRESSEMITTEILUNG
Startschuss fällt am 26. August zum Beginn der Ausstellung „Werkstattplauderei“ im Rathausfoyer – Haferlmarkt wegen Corona-Pandemie abgesagt

Stadt und der Landkreis entwickeln eine Internetseite für die Keramikregion Landshut. Unter der Adresse www.keramikregion-landshut.de werden sich 13 Keramiker aus der Region vorstellen und ihre Produkte präsentieren, die künftig auch online bestellt werden können. Zudem gibt es auf der Seite Informationen über die jahrtausendelange Geschichte der Keramik vor Ort, die bundesweit bedeutende Keramikschule Landshut, die Keramikausstellungen in der Landshuter Stadtresidenz und im Kröninger Hafnermuseum in Vilsbiburg sowie zur Keramik auf dem Landshuter Höhenwanderweg. Freigeschaltet wird die Homepage am 26. August zum Beginn der Ausstellung „Werkstattplauderei“ im Rathausfoyer in Landshut.

Die Initiative für die Homepage kam von Oberbürgermeister Alexander Putz als Reaktion auf die Absage des traditionellen Haferlmarkts. Wegen der Corona-Pandemie muss die für das erste September-Wochenende geplante Veranstaltung in der Freyung ausfallen. „Uns ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, aber in Abstimmung mit den Ausstellern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der Haferlmarkt wegen der Abstands- und Hygienevorgaben sein besonderes Flair verlieren würde“, sagt Putz. „Die Veranstaltung lebt vom Fühlen und Anfassen der Keramikstücke und vom intensiven Austausch zwischen Besuchern und Künstlern. Das können wir aktuell leider nicht möglich machen, denn die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten gehen vor.“

Damit aber die Keramikfreunde dennoch auf ihre Kosten kommen – und um die herausragende Bedeutung der Keramik für die Region zu unterstreichen –, geht demnächst die neue Internetseite online. „Der Raum Landshut ist ein Aushängeschild für mehr als 6000 Jahre Keramikkultur in Bayern“, sagt Putz. „Und wir haben mit der Keramikschule eine Institution in der Stadt, die seit Jahrzehnten Generationen von Keramikern in ganz Deutschland und darüber hinaus prägt. Mit der Website bieten wir dieser geschichtsträchtigen Branche eine digitale Bühne.“

Dem pflichtet der stellvertretende Landrat Fritz Wittmann bei: „Keramik hat bei uns eine sehr lange Tradition. Unsere Region war über Jahrhunderte die Heimat für bedeutende Hafnerkunst, vor allem im Raum Kröning. Das beweist auch das dazugehörige Museum mit seiner umfangreichen Ausstellung.“

Trotz der Haferlmarktabsage findet die beliebte Begleitausstellung wie geplant im Rathausfoyer statt – unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen, die maximal 25 Besucher gleichzeitig erlauben. Auch in diesem Jahr präsentieren die Künstlerinnen und Künstler ihre Keramik auf individuell gestalteten Tischen. „Täglich wird eine Keramikerin oder ein Keramiker unter dem Motto Werkstattplaudereien anwesend sein, um den Besuchern Einblicke in die Herstellung der Werke zu geben“, sagt Michael Bragulla, Leiter des Sachgebiets Marketing und Tourismus der Stadt Landshut. „So können wir die Keramikregion Landshut in Kombination mit der neuen Keramik-Homepage auch in Corona-Zeiten gut präsentieren.“

Die Ausstellung „Werkstattplauderei“ im Landshuter Rathausfoyer ist vom 26. August bis 6. September geöffnet (Dienstag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr, Freitag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr).

Foto: Stadt Landshut

München, 07. August 2020

PM 196/GP

Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürgerinnen und Bürger im Freistaat setzt Bayern die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten von Samstag an um. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte am Freitag anlässlich eines Besuchs am Testzentrum am Münchner Flughafen: „Wir müssen aufpassen, dass Reiserückkehrer keine neuen Infektionen mit nach Hause bringen. Zum Schutz der Bevölkerung haben wir deshalb schon früh dafür geworben, dass die Verpflichtung zur Testung bundeseinheitlich geregelt wird. Die vom Bund erlassene Verordnung schafft jetzt Klarheit.“

An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

Für Reisende aus Risikogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden. Einreisende, die zum Beispiel mit dem Auto fahren, können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung testen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des bayerischen Testangebots zu Lasten des Freistaats.

Huml verwies darauf, dass das ärztliche Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen muss, die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat vorgenommen wurde, der auf einer Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) aufgelistet ist. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme, zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

Die Ministerin betonte: „Auf die Umsetzung der Testpflicht sind wir vorbereitet. Mit unserem bisherigen freiwilligen Testangebot für Reiserückkehrer haben wir im Freistaat schon in den vergangenen Tagen die Infrastruktur für möglichst hohe Testkapazitäten an den Flughäfen, Bahnhöfen und an drei Autobahnraststätten in Grenznähe aufgebaut.“

Um der Testpflicht nachzukommen, können Reiserückkehrer alle Möglichkeiten des bayerischen Testangebots nutzen. In Bayern können sich alle Reisenden seit dem 25. Juli bei der Ankunft an den Flughäfen München und Nürnberg freiwillig auf eine SARS-CoV-2-Infektion testen lassen. Das Angebot gilt auch für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten. Anfang August wurde auch ein Testzentrum am Flughafen Memmingen eingerichtet. Seit dem 30. Juli gibt es zudem ein Angebot für freiwillige Tests an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg sowie an den Autobahnraststätten Hochfelln-Nord (A8), Inntal-Ost (A93) und Donautal-Ost (A3).

Die Ministerin ergänzte: „Insgesamt haben sich bis zum 6. August knapp 50.000 Menschen testen lassen. Neben dem Flughafen München mit insgesamt 13.771 Abstrichen ist die Nachfrage an den Autobahnraststätten besonders groß. Allein an der Raststätte Donautal-Ost haben sich in den vergangenen Tagen täglich rund 2.000 Menschen testen lassen, gestern sogar 2.769.“ Bei der Berechnung der Gesamtzahl fehlen die jüngsten Daten der Flughäfen Nürnberg und Memmingen.

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat eine Hotline eingerichtet, über die sich Reisende über das Verfahren bei den Tests für Rückkehrer informieren können. Huml erläuterte: „Es ist wichtig, dass wir so umfassend wie möglich über die Abläufe und unser Testangebot informieren. In den vergangenen Tagen sind viele Fragen zu den neuen Testmöglichkeiten aufgekommen. Hier möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern eine Hilfestellung bieten.“ Die Hotline kann auch bezüglich der Tests an den Autobahnraststätten und Bahnhöfen kontaktiert werden. Die Bürger-Hotline des LGL ist montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Nummer 09131/6808 – 5101 erreichbar.

Huml erläuterte: „Ziel unserer bayerischen Teststrategie ist es, Infizierte so früh wie möglich zu erkennen und so Infektionsketten zu unterbrechen oder bestenfalls gar nicht erst entstehen zu lassen. Deswegen haben wir das kostenlose Testangebot für Reiserückkehrer so schnell vorangetrieben. Darüber hinaus können sich schon seit Anfang Juli alle Bürgerinnen und Bürger im Freistaat kostenlos auf Corona testen lassen – auch wenn sie keine Symptome haben. Bei der Umsetzung unterstützen uns zahlreiche Vertragsärzte. Dafür möchte ich allen Beteiligten von Herzen danken.“ Über die Arztsuche auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (www.kvb.de) kann sich jeder informieren, welcher Vertragsarzt in seiner Nähe Testungen nach dem bayerischen Testangebot anbietet. Hierzu muss nur das Kästchen „Arzt für Coronavirus Test“ ausgewählt werden.

Die Ministerin verwies darauf, dass weiterhin auch die Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) gilt. Huml betonte: „Wer sich innerhalb der letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss nach der EQV für 14 Tage in Quarantäne, und er muss sich bei seinem zuständigen Gesundheitsamt melden. Das gilt solange, bis ein negatives Testergebnis vorliegt, also auch für die Wartezeit bis der Befund des Pflichttests vorliegt“, sagte Huml. Über die aktuell als Risikogebiet eingestuften Länder und Regionen weltweit informiert das RKI auf seiner Webseite.

Huml ergänzte: „Klar ist: Die Testpflicht ist immer auch ein Eingriff in Freiheitsrechte. Aber klar ist auch: Zum Schutz der Allgemeinheit ist sie notwendig.“

Angaben zu Risikogebieten nach Bewertung des Robert Koch-Instituts finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html;jsessionid=E4C801A363E6C7B6B26CF403E37A3AEC.internet052