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Corona-Pandemie

Foto: Landratsamt Landshut

Aktuell 53 mit Corona-infizierte Personen in den regionalen Krankenhäusern in Behandlung

Die Zahl an mit dem Corona-Virus infizierten Patienten, die derzeit in den Krankenhäusern in der Region behandelt werden müssen, verbleiben aktuell auf stabilem Niveau: So werden Stand heute, Donnerstag, 53 Personen stationär behandelt – 42 (- 2) werden auf den Normalstationen isoliert, elf müssen intensivmedizinisch betreut werden (Wert zum Vortag unverändert).

Innerhalb der vergangen 24 Stunden sind im Gesundheitsamt Landshut 56 neue positive Testbefunde eingegangen. Damit ist bislang in der Region Landshut bei 6 997 Personen SARS-CoV2 nachgewiesen worden. 6 125 (+ 49) konnten bereits wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden, 686 (+ 4) Betroffene sind aktuell infiziert. Zu den bereits bekannten Todesfällen sind heute drei hinzugekommen: Die Verstorbenen waren zwischen 69 und 81 Jahre alt. Bei allen dreien liegt wohl eine andere Todesursache vor – sie fließen aber dennoch in die offizielle Statistik mit ein, da zuvor eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt wurde. Mittlerweile sind in der Region Landshut 186 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben.

Die 7-Tages-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen einer Woche ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzt, ist laut Robert-Koch-Institut im Landkreis unverändert (123,8), in der Stadt Landshut im Vergleich zum Vortag aber wieder über die „Hotspot“-Grenze von 200 gestiegen, sie liegt bei 207,1. (Stand: 20.01.2021)

Pressemitteilung

Weiterhin hohe Patientenzahlen – Status Mitarbeiter-Impfung

„Für unsere Mitarbeiter und infizierten Patienten geht die Pandemie mit voller Wucht weiter“, berichtet Dr. Phillip Ostwald, Geschäftsführer des Klinikums, über die aktuelle Corona-Lage. „Die Corona-Stationen einschließlich der Intensivstation sind weiterhin voll, die Belastung ist hoch.“
„Die Lage in den Krankenhäusern ist weiter brisant“, so der Geschäftsführer weiter. „Von einem deutlichen Rückgang der Corona-Patienten sind wir weit entfernt.“ Derzeit werden auf den Covid-19-Normalstationen des Klinikums 30 infizierte Patienten sowie 12 Verdachtsfälle behandelt. Auf der Intensivstation befinden sich sechs positive Patienten, von denen vier beatmet werden, sowie zwei Verdachtsfälle. Insgesamt werden somit 50 Patienten mit Covid-19-Zusammenhang behandelt (Stand: 14.1.). Viele Corona-Fälle werden über die Zentrale Notaufnahme des Klinikums aufgenommen – strikt getrennt von den Nicht-Corona-Patienten mit Brüchen, mit blutenden Verletzungen und in lebensbedrohlichen Zuständen. „Auch unsere Notaufnahme ist durch die Corona-Krise jeden Tag gefordert“, so Dr. Ostwald. Er appelliert deshalb an die Bevölkerung, die Notaufnahme – so wie auch in „normalen Zeiten“ – nicht mit leichten Beschwerden aufzusuchen. „Fieber, Unwohlsein und Erbrechen sind weiterhin ein Fall für den Hausarzt oder eine Bereitschaftspraxis.“ Bei Unfällen mit Brüchen, Bewusstlosigkeit, starken Herzbeschwerden, akuten Blutungen oder plötzlichem starkem Schwindel sollen sich die Patienten oder ihren Angehörigen aber nicht scheuen, weiterhin sofort den Notruf zu wählen.
Weitere Impfungen am Klinikum
Ca. 220 Mitarbeiter des Klinikums wurden bisher geimpft, am Wochenende folgen weitere 200 – nach Einschätzung von Dr. Ostwald und der Einsatzleitung am Klinikum noch viel zu wenig. „Wir benötigen fünfhundert Dosen mehr, um unsere Mitarbeiter in Risikobereichen zügig durchzuimpfen.“ Die Impfbereitschaft sei bisher hoch, die Anmeldelisten sind voll. „Die Impfung ist die wirksamste Möglichkeit, die Patienten und sich selbst zu schützen und die Pandemie im Gesamten einzudämmen. Nur durch die Impfung können wir wieder mehr in Richtung Normalität im Alltag kommen.“
FFP2-Masken-Empfehlung für Mitarbeiter
Am Klinikum besteht seit fast zwei Monaten die Empfehlung, FFP2-Masken zu tragen – unabhängig vom Patientenkontakt. Die Mitarbeiter und auch die wenigen Besucher, die mit Ausnahmeregeln ins Klinikum kommen, tragen seitdem diesen Schutz. „Angesichts steigender Infektionszahlen haben wir uns dafür entschieden“, so Dr. Ostwald. Die FFP2-Masken hätten nämlich gegenüber dem Mundnasenschutz einen großen Vorteil: Sie bietet neben dem Fremdschutz auch einen wirksamen Eigenschutz. Mit einer Verschärfung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum will auch das bayerische Kabinett diesen Effekt nutzen. Denn ein medizinischer Mundnasenschutz oder eine selbstgenähte Stoffmaske schützen zwar andere, aber nicht den Träger selbst. Dringen beim Gegenüber also Aerosole durch eine schlecht sitzende Maske, könnte man sich infizieren. „Bei einer gut sitzenden FFP2-Maske besteht tatsächlich ein effektiver Eigenschutz“, so Dr. Ostwald. „Deshalb glaube ich auch, dass die Entscheidung des bayerischen Kabinetts richtig ist.“

Text und Foto: Klinikum Landshut gGmbH

 

PRESSEMITTEILUNG
Zu welchem Zeitpunkt man seinen Behördengang rund um Anliegen im Bereich der Fahrerlaubnis und Kfz-Zulassung am besten erledigt, können Bürgerinnen und Bürger mit dem erweiterten Online-Service der Stadt nun selbst bestimmen. Denn ab dem kommenden Montag, 18. Januar, besteht die Möglichkeit, über die Internetseite der Stadt Landshut Termine, beginnend ab dem 1. Februar, bequem online zu buchen. Möglich ist dies unter dem direkten Link
www.landshut.de/fahrerlaubnisundzulassung oder alternativ auch über den auf der Startseite der Stadt Landshut (www.landshut.de) platzierten Button.
Mit Beginn der Corona-Pandemie hatte die Fahrerlaubnisbehörde aus Gründen des Infektionsschutzes bereits auf eine vorherige Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon umgestellt, die nun ab Montag zusätzlich unter der vorstehend genannten Internetadresse online möglich ist.
Auch der Gang in die Kfz-Zulassungsbehörde, der unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nach wie vor zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich ist, lässt sich durch die individuelle Onlineterminvereinbarung zeitlich noch besser optimieren. Vor allem können dadurch gelegentlich lange Wartezeiten vor Ort, die infolge der notwendigen Infektionsschutzvorkehrungen und des begrenzten Personenzutritts möglich sind, vermieden werden. Jegliche Anliegen werden zum vereinbarten Termin abgearbeitet. Darüber hinaus entfällt durch die Onlineterminbuchung auch das Nummernziehen vor Ort. Informationen sowie viele weitere Online-Dienste, die den Behördengang vereinfachen können, sind unter
www.landshut.de zu finden.

Foto: Klartext.LA

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek unterstützt pflegende Angehörige in der Corona-Pandemie mit einer Million FFP2-Schutzmasken. Holetschek kündigte am Donnerstag an: „In der kommenden Woche sollen die FFP2-Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte ausgeliefert werden. Dabei unterstützt uns das Technische Hilfswerk. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei den Helfern des THW.“

Der Minister ergänzte: „Um lange Anfahrtswege für die pflegenden Angehörigen zu vermeiden, sollen die Kreisverwaltungsbehörden die Masken an die Gemeinden weiter verteilen. Ziel sollte es sein, dass die Masken ab der vierten Kalenderwoche an die pflegenden Angehörigen ausgegeben werden können. Sie können diese dann in der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung der pflegebedürftigen Person kostenfrei abholen.“

Jeder Hauptpflegeperson sollen auf diesem Weg drei Schutzmasken zur Verfügung gestellt werden. Als Nachweis reicht es, ein Schreiben der Pflegekasse vorzuzeigen, aus dem der Pflegegrad der zu betreuenden pflegebedürftigen Person hervorgeht.

Die eine Million Masken kommen aus dem Bestand des Freistaats im Pandemie-Zentrallager. Die bayerische Staatsregierung reagiert mit dieser Maßnahme auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Pflegebedürftigen, die zu Hause von ihren Angehörigen betreut werden.

Holetschek betonte: „In Bayern werden rund 380.000 Menschen zu Hause von ihren Familienmitgliedern gepflegt. Ohne den großartigen Einsatz dieser Menschen wäre das nicht zu leisten. Ihre Unterstützung liegt mir sehr am Herzen.“

Foto: Flughafen München GmbH

Fluggastzahlen sinken durch Corona-Pandemie auf rund 11,1 Millionen Passagiere

  • 65 Prozent weniger Starts und Landungen als im Vorjahr
  • Weniger starke Rückgänge beim Frachtverkehr

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben dem Münchner Flughafen das niedrigste Verkehrsergebnis seit Eröffnung des Airports im Jahre 1992 beschert. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen sank das Passagieraufkommen in München um rund 37 Millionen auf etwas mehr als elf Millionen und lag damit um knapp 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um mehr als 270.000 auf rund 147.000: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Das Cargoaufkommen – dies beinhaltet den Luftfracht- und Luftpostumschlag – erreichte 2020 in München ein Volumen von rund 151.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert.

Wie drastisch sich die weltweiten Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung am Münchner Luftverkehrsdrehkreuz auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen deutlich: Mit über sechs Millionen Fluggästen wurden in den von der Pandemie noch nicht betroffenen Monaten Januar und Februar mehr Fluggäste verzeichnet als in den darauffolgenden zehn Monaten. Die rund 90 regelmäßig in München verkehrenden Luftverkehrsgesellschaften haben ihr Flugangebot im Jahre 2020 massiv reduziert oder vorübergehend sogar komplett eingestellt.

 

Das Jahresergebnis des Münchner Flughafens im Überblick:

Verkehrszahlen 2020 2019 Veränderung
Passagieraufkommen
Gewerblicher Verkehr 11.112.773 47.941.348 – 76,8 %
Flugbewegungen
Gesamt 146.833 417.138 – 64,8 %
Cargoumschlag (in Tonnen)
Luftfracht und Luftpost 150.928 350.058 – 56,9 %
davon Luftfrachtumschlag 145.113 331.614 – 56,2 %

 

Die 1949 gegründete Flughafen München GmbH (FMG) betreibt den Münchner Flughafen, der am 17. Mai 1992 an seinem heutigen Standort eröffnet wurde. Gesellschafter der FMG sind der Freistaat Bayern mit 51 Prozent, die Bundesrepublik
Deutschland mit 26 Prozent und die Landeshauptstadt München mit 23 Prozent. Konzernweit beschäftigt die FMG mit ihren 22 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften rund 10.000 Mitarbeiter. Mit insgesamt über 38.000 Beschäftigten bei
rund 520 Unternehmen gehört der Flughafen München zu den größten Arbeitsstätten Bayerns. Der Münchner Flughafen hat sich nach seiner Inbetriebnahme zu einer bedeutenden Luftverkehrsdrehscheibe entwickelt und fest im Kreis der zehn
verkehrsstärksten Flughäfen Europas etabliert. Der Münchner Airport bietet attraktive Flugverbindungen zu Zielen in aller Welt. 2019 wurden an Bayerns Tor zur Welt rund 417.000 Flüge mit 47,9 Millionen Passagieren gezählt. Als erster und
bisher einziger Flughafen in Europa wurde Bayerns Tor zur Welt vom renommierten Londoner Skytrax-Institut mit dem Qualitätssiegel »5-Star-Airport« ausgezeichnet.

 

 

Foto: RitaE/Pixabay

Region Landshut. Egal ob Trachten-, Heimat- oder Faschingsverein: Aufgrund der Corona-Pandemie fielen und fallen ihre Veranstaltungen aus. Dadurch fehlen den Vereinen Einnahmen, um den Vereinsbetrieb zu finanzieren. Der Freistaat greift diesen Vereinen deshalb unter die Arme, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) mitteilt.

Zusammen mit Fraktionskollegen hatte sich Radlmeier im Herbst im Landtag für Hilfen für diese Vereine ausgesprochen. „Es freut mich sehr, dass wir mit unserer Initiative nun erfolgreich waren. Bis zu 2.000 Euro kann jeder Verein nun zur Unterstützung erhalten“, so Radlmeier.

„Diese Vereine sichern Bestandteile unserer Kultur und bewahren Traditionen. Durch die Corona-Hilfe erhalten die Vereine im Gegenzug dafür jetzt einen gewissen Ausgleich für die Einnahmeausfälle. Damit schaffen wir für die Vereine Planungssicherheit und würdigen ihren Einsatz“, führt Radlmeier aus.

Nutzen können das Hilfsprogramm alle Vereine, die Mitglied in einem Dachverband der Heimatpflege, des Faschings oder Träger einer im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragenen Kulturform sind. Ihre Anträge können die Vereine noch bis zum 30. Juni 2021 einreichen.

Informationen zum Hilfsprogramm gibt es unter https://www.stmfh.bayern.de/heimat/vereine/ oder beim Abgeordnetenbüro Helmut Radlmeier (E-Mail: buero@helmut-radlmeier.de).