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Christopher Street Day

Freie Demokraten und JuLis beim CSD in Landshut

Zeichen setzen – Liberale rufen zur Teilnahme auf

 

Am Samstag, 28. September 2019, findet ab 14:00 Uhr der erste Christopher Street Day (CSD) Niederbayerns unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Alexander Putz in Landshut statt. Die Freien Demokraten und die Jungen Liberalen (JuLis) beteiligen sich daran mit einer eigenen Gruppe.
Vertreten sein werden die Liberalen auch durch ihren Landtagsabgeordneten Sebastian Körber, der an einer Podiumsdiskussion um 16:30 Uhr am Ländtorplatz gemeinsam mit Vertretern anderer Parteien teilnimmt.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele am kommenden Samstag in Niederbayern ein Zeichen gegen die noch immer bestehende Benachteiligung von homo-, bi- und transsexuellen Menschen in Deutschland setzen würden“, sagt Norbert Hoffmann, Generalsekretär der FDP Bayern, der selbst am CSD teilnehmen wird. Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Maximilian Funke-Kaiser, der ebenso wie die niederbayerische FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer vor Ort sein wird, betont, dass jeder Mensch so leben können soll, wie er es möchte: „Es wird Zeit der Diskriminierung aufgrund geschlechtlicher oder sexueller Identität endlich ein Ende zu setzen“.
Um einen pünktlichen Beginn der Parade um 14:00 Uhr gewährleisten zu können, empfiehlt es sich bereits nach Möglichkeit um 13:00 Uhr am Treffpunkt Bismarckplatz zu sein. Die Liberalen freuen sich über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Foto: Sanjar Khaskari

Verkehrsführung zum Christopher-Street-Day

Demonstrationszug führt von der Zweibrückenstraße durch die Altstadt zum Ländtor

 

Der Verein „Queer in Niederbayern“ veranstaltet am Samstag, 28. September, in der Innenstadt den ersten Christopher-Street-Day Landshut. Vom Bismarckplatz aus ziehen die Teilnehmer von etwa 14 bis 14.45 Uhr über die Zweibrückenstraße, den Postplatz, die Altstadt und die Theaterstraße zum Ländtorplatz, auf dem bis gegen 22 Uhr ein Straßenfest mit Reden, Bewirtung und Musik stattfindet. Entlang der Zugstrecke ist somit in der Zeit zwischen 13.30 Uhr und 15 Uhr mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Die Linienbusse der Stadtwerke Landshut sind von den Sperrungen zwar nicht unmittelbar betroffen, jedoch kann es im Zusammenhang mit dem Versammlungszug zu kurzfristigen Behinderungen bzw. geringfügigen Verspätungen kommen. Im Zusammenhang mit der Demonstration werden entlang der Straßenzüge Bismarckplatz und Zweibrückenstraße am Samstag für die Zeit von 11 bis 15 Uhr Haltverbotszonen ausgewiesen. Ebenso ist in der Zeit zwischen 10 und 24 Uhr sowohl für den allgemeinen Verkehr als auch für Taxen, Ausnahmegenehmigungsinhaber und Radfahrer die Sperrung des Ländtorplatzes zwischen der Wittstraße und dem Ländtor erforderlich.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrungen und Haltverbotszonen sowie die Weisungen der Polizei zu beachten und insbesondere die Strecke des Demonstrationszuges sowie den Ländtorplatz entsprechend zu umfahren.

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

Erster CSD in Niederbayern

Verein “Queer in Niederbayern” wird gegründet

 

Endlich ist es soweit. Auch in Niederbayern wird es jährlich einen CSD – Christopher Street Day – geben. Für die Organisation und um weitere Angebote für lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuellen und queeren Menschen anzubieten, wird am Dienstag, 18. Juni 2019 um 19:00 Uhr im Gasthaus “Weißes Bräuhaus Zum Krenkl, Altstadt 107 in Landshut der gemeinnützige Verein “Queer in Niederbayern” gegründet.

Ziel ist es, jährlich einen CSD auch in Niederbayern zu veranstalten. Zum ersten Mal wird der niederbayerische CSD am Samstag, 28. September 2019 in Landshut stattfinden. Und nach Vorstellung der Organisatoren soll es künftig jährlich wechselnd auch in anderen niederbayerischen Städten einen CSD geben, z. B. in Passau, Straubing, Deggendorf. Darüber hinaus will der Verein “Queer in Niederbayern” auch Anlaufstelle und Ansprechpartner für alle LGBTIQ* Menschen sein.

Der gemeinnützige Verein Queer will es sich insbesondere zur Aufgabe machen, in der Öffentlichkeit immer noch bestehende Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans-, Inter- und Asexuellen abzubauen und der Diskriminierung dieser Personengruppen entgegen zu wirken. „Wir wollen für Toleranz und Offenheit gegenüber den unterschiedlichsten Lebensentwürfen werben und gleichzeitig betroffenen Menschen Hilfe und Unterstützung anbieten.“, betont einer der Hauptinitiatoren Herbert Lohmeyer aus Tiefenbach. „Deshalb kann jeder, der dieses Ansinnen unterstützt auch Mitglied werden, nicht nur selbst Betroffene.“ Jährliche CSD`s gibt es es bereits in einigen bayerischen Städten wie München, Nürnberg, Augsburg, Aschaffenburg, Augsburg, Rosenheim und Regensburg. Auch in Niederbayern soll mit der jährlichen Durchführung für Toleranz und Akzeptanz geworben werden.

 

Foto: dpa