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Chefarzt DR. Klaus Lerch

Exzellente Ausbildung für Ärzte

Zwei neue Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum

 

Viel und schnell lernen wollen Assistenzärzte auf dem Weg zum Facharzt.

Bei Chefarzt Privatdozent Dr. Klaus Lerch im Klinikum Landshut werden diese Wünsche erfüllt.

Der Orthopäde und Unfallchirurg besitzt nämlich als einer von vier Ärzten in ganz Bayern die volle Weiterbildungsermächtigung ohne Nebenbestimmungen und Einschränkungen. „Von der Wirbelsäulenchirurgie über die Fußchirurgie bis hin zur Endoprothetik können unsere Assistenzärzte alles erlernen“, so Dr. Lerch. Dr. Kerstin Meier und Dr. Johannes Scheidt haben ihre komplette Facharzt-Ausbildung am Klinikum durchlaufen und sind seit letzter Woche anerkannte Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Und nicht nur das, die beiden werden zum 1. Juni zu Funktionsoberärzten ernannt. „Das ist viel Verantwortung, der die beiden sicherlich gerecht werden“, so Lerch.

Sechs bis sieben Jahre lang Weiterbildung bei Chefarzt PD Dr. Lerch haben dazu gedient, große fachliche Expertise im Operieren zu erlangen, orthopädische und unfallchirurgische Krankheitsbilder zu erkennen und Patienten individuell zu begleiten. Dr. Kerstin Meier ist außerdem die „Hüterin der Knochenbank“ am Klinikum. Dort werden bei minus 72 Grad Knochenspenden gelagert, genauer gesagt Hüftköpfe. Zusammen mit Chefarzt Dr. Lerch überwacht sie das gesamte Prozedere. Nur ganz wenige Kliniken in Deutschland dürfen noch eine eigene Knochenbank führen, die Vorschriften sind außerordentlich streng, die Aufbereitung ist aufwändig. Dr. Meier ist seit 2008 Assistenzärztin am Klinikum, davor machte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dr. Johannes Scheidt ist zusätzlich für den Vortrags-Klassiker „Ich bekomme ein neues Gelenk“. Jeden ersten Donnerstag im Monat informieren Ärzte und Krankengymnasten über Gelenkverschleiß und Endoprothetik sowie über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten, Implantat-Typen und Operationstechniken. Er kam 2009 ans Klinikum Landshut, ebenfalls als Assistenzarzt. Dr. Scheidt absolvierte sein Medizin-Studium an der Universität des Saarlandes in Homburg und an der TU München. „Die Prüfer von Frau Meier und Herrn Scheidt waren beeindruckt von ihrem Fachwissen, dem Leistungsspektrum und dem therapeutischen Möglichkeiten hier am Klinikum“, freut sich Geschäftsführer Nicolas von Oppen über das Lob der externen Prüfer. „Der Nachwuchs im ärztlichen Bereich ist für uns von enormer Bedeutung“, so von Oppen weiter. Mit Chefarzt Klaus Lerch habe man nicht nur einen exzellenten Orthopäden, sondern auch noch einen Profi in der Ausbildung von Assistenten.

 

Spezialist für Unfallchirurgie am Klinikum Landshut Privatdozent Dr. Franz Müller

v.l. Chefarzt Privatdozent Dr. Klaus Lerch, neuer leitender Oberarzt Privatdozent Dr. Franz Müller, Geschäftsführer Nicolas von Oppen

Nachts, wenn die meisten schlafen, steht er häufig im Operationsaal.

Dort heißt es in hohem Tempo Blutungen zu stillen, gebrochene Knochen und fast abgerissene Gliedmaßen wieder zusammen zu setzen.

Privatdozent Dr. Franz Müller ist seit  1. April der neue leitende Oberarzt am Klinikum Landshut. „Mit Dr. Müller haben wir einen Arzt aus der Champions League für das Klinikum Landshut gewonnen“, so Geschäftsführer Nicolas von Oppen.  Zuvor war er als Oberarzt sechs Jahre im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg tätig. Ein Haus der Maximalversorgung mit mehreren tausend Patienten pro Jahr in der Unfallchirurgie und Orthopädie. Müller kennt die Orthopädie und Unfallchirurgie von der Pike auf. Seine Laufbahn im Krankenhaus begann bereits 1983 als OP-Pfleger in der Unfallchirurgie. „Das hat mich schon immer sehr interessiert; mit den Händen zu arbeiten, zu helfen und zu heilen“, so Müller. Nach dem Medizinstudium an der Universität Regensburg sammelte er umfassende Erfahrungen u. a. im Behandlungszentrum Vogtareuth, am Wirbelsäulenzentrum der Asklepios Klinik Lindenlohe und am Universitätsklinikum Regensburg. Zu seinen Schwerpunkten gehören  die komplette Traumatologie, Verletzungen jeglicher Art und Schwere, insbesondere Wirbelsäulenverletzungen, Beckenverletzungen und die Fußchirurgie von A bis Z. „Das geht los vom Hallux Valgus bis zu aufwändigen Korrekturen hin zum künstlichen Sprunggelenk“, so Müller. Die Behandlung von Schwerstverletzten, wenn der Hubschrauber am Klinikum Landshut landet, bedeutet Tag und Nacht im Einsatz zu sein. „Meine Frau hat als Krankenschwester viel Verständnis dafür“, schmunzelt  Müller. „Sonst könnte ich meinen Beruf mit soviel Herzblut nicht ausüben.“ „Für andere dazu sein, wenn andere Freizeit haben, ist schon eine enorme Herausforderung“, weiß von Oppen den Einsatz eines Unfallchirurgen zu schätzen. Zu den Stärken von Dr. Müller gehört neben der Unfallchirurgie auch die Orthopädie. Er ist sehr erfahren, wenn es um den Einsatz von Kunstgelenken an Schulter, Hüfte und Knie geht.

Aufgrund dieser Expertise ist er Hauptoperateur im Endoprothetik-Zentrum und steht Chefarzt Privatdozent Dr. Klaus Lerch tatkräftig  zur Seite. Einmal im Jahr fliegt Privatdozent Dr. Franz Müller für vier Wochen in Kriegsgebiete wie Afghanistan oder Jemen. Vier Wochen lang nimmt er sich für „Ärzte ohne Grenzen“ Urlaub, um dort Kriegsverletzte zu behandeln. „Im Jemen kann man sich das genauso grausam wie in Syrien vorstellen“, so Dr. Müller. „Die Menschen brauchen dort maximale Unterstützung.“ Für Lerch ist der neue Kollege ein echter Gewinn. „Die Versorgung von  Schwerst- und Mehrfachverletzten in der Region ist eine unserer wichtigsten Aufgaben. Dr. Müller bietet medizinische Versorgung von höchster Qualität“, so Lerch.  Er bringt alle Voraussetzungen für das  sogenannte Schwerstverletztenartenverfahren mit und wird als Durchgangs-Arzt die Arbeitsunfälle der Berufsgenossenschaft betreuen.

Pressekontakt:

Klinikum Landshut Barbara Jung Telefon 0871/698-3006 barbara.jung@klinikum-landshut.de

 

 

Die neue Klinikum Aktuell ist da!

460 Kilometer sind es von Garmisch-Partenkirchen bis zum Gardasee.

Der Landshuter Peter Krämling ist diese Strecke im vergangenen Sommer mit dem Fahrrad gefahren – mit einem neuen Hüftgelenk elf Wochen nach der Operation. In der ersten Ausgabe 2017 der Klinikum Aktuell erzählt er von seinem Abenteuer. „Eine Prothese ist nicht für das Sofa gemacht“, ist auch das Credo von Privatdozent Dr. Klaus Lerch, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Druckfrisch und begehrt: Chefarzt Dr. Markus Straub, Natalie Göhring vom Sekretariat sowie die beiden Gesundheits- und Krankenpfleger Simone Hockel und Max Stelzl von der Klinik für Urologie schmökern in der neuesten Ausgabe der Klinikum Aktuell. Foto: Klinikum Landshut

Als Abenteuer könnte man auch den Einsatz von Chirurgin Susanne Müller bezeichnen. Sie operierte knapp drei Wochen in Sierra Leone. Die dortige medizinische Versorgung ist äußerst problematisch – umso wichtiger ist das ehrenamtliche Engagement von Fachärzten wie Susanne Müller. In der neuen Ausgabe erzählt die Chirurgin von ihren Eindrücken in einem der ärmsten Länder der Welt und welchen Schatten die vergangene Ebola-Epidemie immer noch auf Sierra Leone wirft.

Um den modernen Lebensstil geht es dagegen dem Diabetologen Dr. Christian Fuchs: Die Mischung aus Stress, Bewegungsmangel und Überernährung kann zu einer Insulinresistenz führen. Weitere Risikofaktoren sind u.a. der familiäre Hintergrund oder eine Fettleber. Eine Insulinresistenz kann lange unentdeckt im Körper schlummern. Sie gilt als „heimliche Zuckerkrankheit“ und als Vorstufe zum Diabetes. Dr. Fuchs erklärt in dieser Ausgabe, was die Warnhinweise sind und wie man gegensteuern kann.  Auch Franz Schön möchte gegensteuern: Der 65-Jährige hat vor gut 15 Jahren einen Herzinfarkt erlitten, seitdem haben sich seine Gefäße immer mehr verkalkt. Um das Risiko für einen weiteren Herzinfarkt zu senken, kommt er alle zwei Wochen zur therapeutischen Blutwäsche in die neue Tagesklinik für Nierenheilkunde am Klinikum. Die Lipidapherese ist die einzige Behandlungsmethode, die ihm hilft.

In dieser Ausgabe gibt es noch viele weitere spannende Geschichten zu entdecken. Was ist eigentlich eine Knochenbank? Was passiert, wenn die vier winzigen Nebenschilddrüsen nicht mehr richtig funktionieren und ab wann ist eine Operation notwendig? Wie behandeln wir Riech- und Schmeckstörungen? Wie erlebt eine Auszubildende zur Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin ihr erstes Jahr? All diese Fragen werden in der neuen Klinikum Aktuell beantwortet.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie im Klinikum neben der Information. Außerdem können Sie sich ein gedrucktes Exemplar bestellen: Einfach unter Tel. (0871) 698-3006 anrufen oder eine Mail an pressestelle(at)klinikum-landshut.de mit Angabe der Postanschrift schicken. Online steht auf der Homepage des Klinikums außerdem ein Download-Link zur Verfügung.

 

Foto: Klinikum