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Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer

1. Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) freuen sich nach einer Videokonferenz mit Netzbetreiber TenneT über die guten Nachrichten: Die neue Stromleitung rückt weg von Ortschaften.

 

Adlkofen. Großen Unmut gab es in der Gemeinde, als bekannt wurde, dass als Ersatz für die 220-kV-Leitung im Gemeindegebiet eine 380-kV-Stromleitung über den landschaftsprägenden Riedenberg gebaut werden soll. Anwohner baten Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer und die Abgeordneten Helmut Radlmeier und Florian Oßner um Unterstützung. Mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

Zunächst hatte Bürgermeisterin Maurer den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier eingeschaltet. Der Grund: Die neue 380-kV-Leitung hätte nach den Planungen weiterhin die Ortschaft Göttlkofen durchschnitten. Die Gemeinde wünschte sich dagegen eine Umgehung der Ortschaft, um die Anwohner zu entlasten und eine Entwicklung des Ortes zu ermöglichen. Mit Radlmeiers Hilfe gelang es, dass Netzbetreiber TenneT die Planungen entsprechend anpasste.

Über ihren gemeinsamen Erfolg konnten sich Maurer und Radlmeier aber nicht lange freuen, weil die Trassierung an ganz anderer Stelle änderte: Laut der Planung von TenneT sollte die Stromtrasse künftig über den markanten Riedenberg führen und nördlich von Kleinegglkofen an die dort bestehende Stromleitung angebunden werden. Sehr zum Unmut vieler Anwohner, die eine weithin sichtbare Höchstspannungsleitung über den Höhenzug befürchteten. Zusammen mit Maurer und Radlmeier erläuterten die Anwohnervertreter in einem Gespräch im März gegenüber TenneT ihre Bedenken. Alternative Trassierungen wurden ebenfalls diskutiert. TenneT sagte damals zu, alle Varianten genau zu prüfen, um die Belastungen für die Bewohner der einzelnen Ortsteile so gering wie möglich zu halten.

 

Einwände gefruchtet

 

Das Ergebnis der Untersuchungen steht nun fest: Die „Riedenberg-Variante“ ist vom Tisch. Wie Maurer und Radlmeier von TenneT erfuhren, sei sie technisch nicht umsetzbar. Problem sei die Anbindung an die Leitung Isar – Ottenhofen nördlich von Kleinegglkofen. Auch andere Variante über den Riedenberg würden nicht weiterverfolgt. Eingriffe in den Wald und die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch die exponierte Lage wären die Folgen jeder Linienführung über den Riedenberg, weshalb die Planer davon Abstand nähmen, erläutert Radlmeier.

 

Aus diesen Gründen kehrt TenneT zur ursprünglichen Planung zurück: Die neue Freileitung soll so gebaut werden, wie sie schon beim Erörterungstermin im Januar 2019 vorgestellt worden sei. Diese Variante berücksichtigt bereits die Einwände der Gemeinde sowie weiterer Träger öffentlicher Belange. Die „EÖT“ genannte Variante führt sowohl um Kirmbach als auch um Göttlkofen herum, was eine deutliche Verbesserung gegenüber der derzeitigen Belastung durch die bestehende Stromleitung dort ist. Außerdem vergrößert sich bei Gersteneck der Abstand zu den dortigen Wohnhäusern. Neue Ortschaften, wie es bei der „Riedenberg-Variante“ der Falle gewesen wäre, sind nicht betroffen.

Baubeginn 2021

„Das ist ein Erfolg auf ganzer Linie – im wahrsten Sinne des Wortes“, freut sich Radlmeier. Der Bau einer Stromleitung stoße selten auf große Gegenliebe. Es allen recht zu machen, gleiche der Quadratur des Kreises, so Maurer. Umso zufriedener sei man, dass es gelungen sei, alle Ziele zu erreichen, so Maurer und Radlmeier, die den Vertretern von TenneT für die Dialogbereitschaft dankten. Im nächsten Schritt wird die Regierung von Niederbayern die Planungen überprüfen. Sobald TenneT die Erlaubnis hat, soll es mit dem Bau der neuen Stromleitung losgehen: Man rechnet mit einem Baubeginn im kommenden Jahr.

Bildunterschrift 2: So soll die Stromleitung durch die Gemeinde Adlkofen verlaufen. Grafik: TenneT.

Foto: MdL Helmut Radlmeier

Bildtext: Tauschten sich über die neue Stromleitung sowie über den Breitbandausbau aus: 1. Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier.

 

Lange Leitung statt schnelles Internet

Daten- und Stromleitungen beschäftigen Gemeinde

 

Der Breitbandausbau in der Gemeinde Adlkofen sowie die Trassierung der Stromleitung durch das Gemeindegebiet waren Themen beim Austausch zwischen Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer und Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier.

Die Gemeinde Adlkofen möchte alle Haushalte im Gemeindegebiet mit schnellem Internet versorgen. Die Hürden dafür sind aber hoch, wie Erste Bürgermeisterin Maurer schilderte: Im zweiten Auswahlverfahren im Jahr 2018 gab es nur zwei Angebote. Dabei ergab sich eine Preisdifferenz vom billigsten zum zweiten Anbieter von fast zwei Millionen Euro. Die Ausschreibung mit dem niedrigstbietenden Angebot muss nun aufgehoben werden, weil Vertragsleistungen seitens der Firma nicht erfüllt werden können. „Das bedeutet, dass wir bei Punkt 0 beginnen. Ob wir bei einer neuen Ausschreibung überhaupt ein Angebot erhalten, sei dahingestellt. Auf jeden Fall müssen wir mit einer Bauausführung von mehreren Jahren rechnen“, so Maurer. Was die Bürgermeisterin besonders stört:  Die Versorgung mit Breitband ist nicht verfassungsmäßige Aufgabe einer Kommune, der schwarze Peter wird den Gemeinden zugeschoben.

So habe sie es selbst erlebt, als sie sich als Kundin im Laden eines Anbieters über einen möglichen Breitband-Anschluss informiert hatte. Als klar wurde, dass ihr Wohnort dafür nicht in Frage komme, habe der Mitarbeiter gesagt, dass die Gemeinde schuld sei.

Als Gemeinde werden wir ziemlich allein gelassen, so Maurer. Gerade der Ausbau von kleineren Ortsteilen gestalte sich schwierig. Die Anbieter würden sich nur die rentablen, größeren Orte herausnehmen. Gleichwertige Lebensverhältnisse innerhalb einer Gemeinde seien daher schwer zu erreichen. Landtagsabgeordneter Radlmeier dankte der Bürgermeisterin für die Anregungen. Er hoffe sehr darauf, dass der Bund bei der Förderung noch einmal nachbessere, damit Deutschland beim Breitbandausbau aufhole.

Stromleitung besprochen

Maurer und Radlmeier besprachen erneut die geplante Umrüstung der Stromtrasse durch das Gemeindegebiet. Dabei soll die bestehende 220-kV-Stromleitung von Altheim nach Matzenhof durch eine 380-kv-Leitung ersetzt werden. Hier setzen sich beide dafür ein, dass die neue Trasse nicht mehr durch die Ortschaft Göttlkofen führt und den Ort damit durchschneidet. Maurer konnte einen Teilerfolg der gemeinsamen Bemühungen verkünden: Der Netzbetreiber Tennet prüft eine alternative Trassenführung, mit der Göttlkofen umgangen werden könnte. Allerdings stehe das Ergebnis noch nicht fest, wie Maurer betonte. Die Bürgermeisterin bedankte sich bei dem Abgeordneten für seine Unterstützung und auch dafür, dass er sich stets für die Anliegen Zeit nimmt.

 

Foto: Büro Radlmeier

Bildtext: Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer bat Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung bei der geplanten Stromtrasse durch das Gemeindegebiet.

 

 

Weg von der Wohnbebauung

MdL Radlmeier bespricht Stromtrasse mit Bürgermeisterin Maurer

 

Durch die Gemeinde Adlkofen schlängelt sich eine 220-kV-Stromleitung von Altheim nach Matzenhof. Diese Leitung soll durch eine neue 380-kV-Höchstspannungs-Leitung ersetzt werden. Den aktuellen Trassenvorschlag des Netzbetreibers Tennet lehnt die Gemeinde aber ab, wie Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Stimmkreisabgeordneten für die Region Landshut Helmut Radlmeier im Rathaus erläuterte. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen.

Stein des Anstoßes: Nach Plänen Tennets soll die Stromtrasse im Planungsabschnitt 2 im Bereich der Ortschaft Göttlkofen noch näher an die Wohnbebauung rücken, als es die bestehende 220-kv-Leitung ohnehin schon tut. Außerdem würde die neue Leitung, wie schon die bestehende Trasse, direkt durch die beiden Teile des Ortes hindurchgehen und damit Göttlkofen durchschneiden. Anwohner und Gemeinde lehnen diese Variante daher ab. „So nahe bzw. unter einer Stromleitung will niemand leben. Als Gemeinde sehen wir uns hier in unser Entwicklungsmöglichkeit gehindert. Ein Zusammenwachsen Göttlkofens wäre mit der aktuellen Variante nicht möglich. Die Stromleitung wollen wir ganz aus dem Ort heraus haben“, schilderte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Landtagsabgeordneten Radlmeier.

Um Betroffenheiten der Anwohner zu minimieren, sei ein Alternativtrasse entwickelt worden. Für eine Neutrassierung habe sich auch der Gemeinderat mehrheitlich ausgesprochen. Für diese Variante bat Maurer den Abgeordneten um Unterstützung. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen. „Ziel muss es sein, die notwendige Modernisierung der Infrastruktur in Einklang mit den Menschen vor Ort zu bringen“, bekräftigte Radlmeier. Er werde sich daher nochmals an Tennet wenden und für eine Änderung der Planung plädieren.

 

Foto: Büro Radlmeier