Home Tags Posts tagged with "Biomasse-BHKW"

Biomasse-BHKW

Den Kunden der Stadtwerke Landshut zum fünfjährigen Gedenken

Die Stadt Landshut gestaltete unter der Führung von Oberbügermeister Hans Rampf ab dem Jahr 2011 ein Millionen-Euro-Grab.
Hans Rampf (CSU) erfüllte damit die Vorgaben des 2. Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner (Grüne) und städtischen Mitarbeitern, insbesondere Harald Hohn und Richard Geiger.
Dabei hat ihn eine sehr große Mehrheit des Stadtrates unterstützt.

Waren die Kosten ursprünglich auf 22 Mio. Euro veranschlagt, so entwickelten sich die Ausgaben bis zum Jahre 2016 auf 55 Mio. Euro, die durch die Umrüstung der alten Müllverbrennungsanlage (Baujahr  )in ein sogenanntes Biomasse-BHKW entstanden.

Nur sieben aufrechte Stadträte stellten sich gegen den Plan:
Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner
Tilman von Kuepach
Rudolf Schnur
Ludwig Graf
Jutta Widmann
Erwin Schneck
Robert Mader

Entgegen zahlreicher Warnungen u.a. des Rechnungsprüfungsamtes, des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes und C.A.R.M.E.N., sowie trotz der Aussage eines objektiven nicht mit dem Planungsauftrag betrauten renommierten Gutachters wurde das Projekt begonnen und hat bis heute die Kosten-Prognose um 250 % überschritten.

In großer Dankbarkeit für diese weise und vorausschauende Errungenschaft bezahlen die Kunden der Stadtwerke über den Strom- und Gaspreis diese Investition auch in Zukunft mit.

Landshut, 31.12.2016 (letzter Amtstag des OB Hans Rampf)

BiomasseHKW LZ vom 22 10 2011

Graf und Schnur über Biomasse-BHKW 31 Mai 2011

Gasse ab Montag über Schirm- und Zwerggasse erreichbar

 

Seit Mitte Mai erfolgen in der Steckengasse im Bereich zwischen Neustadt und Zwerggasse im südlichen Gehwegbereich Kabelarbeiten für die Stromversorgung. Die Steckengasse war während der bisherigen Arbeiten jederzeit befahrbar.

 

Ab kommenden Montag, 8. Juni, beginnt nun die Verlegung der Fernwärme- und Erdgasleitungen. Die Steckengasse ist ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der fußläufige Zugang den Häusern und Geschäften bleibt stets gewährleistet.

 

Während der Sperrung für den Fahrzeug-Verkehr wird die für die Steckengasse und Zwerggasse normalerweise bestehende Einbahnregelung aufgehoben, um die Zu- und Abfahrt für Anlieger und Lieferanten der Geschäfte in dem Bereich sicherzustellen. Die Steckengasse kann damit nur mehr über die Schirmgasse (Fußgängerzone) und die Zwerggasse angefahren und wieder verlassen werden.

 

Die Bewohnerparkplätze wurden bereits im Zuge der derzeitigen Bauarbeiten in die Kurzparkzone Neustadt verlegt und befinden sich dort vor den Anwesen 460-462.

 

Wegen der Arbeiten müssen auch die Papiercontainer am Standort Ecke Fleischbankgasse verlegt werden. Diese werden am Montag, 8. Juni, in die Neustadt im Anschluss an die Ersatz-Bewohner-Parkzone, also in Höhe Haus-Nr. 462/463 versetzt.

 

Sobald die Leitungsverlegungen abgeschlossen sind, wird die Oberfläche in der Steckengasse wieder hergestellt bzw. auch neu gestaltet.

 

Die Leitungsbauarbeiten in der Neustadt im Abschnitt von der Gras- bis zur Kirchgasse schreiten weiter voran. Von der Grasgasse bis zum Kriegerdenkmal sind die Arbeiten weitestgehend fertig. In diesem Abschnitt entpuppte sich ein Hausanschluss komplizierter als zuvor angenommen worden war. Auch mit zwei Rohrbrüchen der Hauptwasserleitung, die nach Ende der Bauarbeiten außer Betrieb gehen wird, waren die Bauarbeiter kurzfristig konfrontiert. Ab kommender Woche werden die Arbeiten vom Kriegerdenkmal bis zur Kirchgasse weitergehen. Im Teil des Gehsteiges vor Hausnummer 467 (südliche Ecke Neustadt/Steckengasse) werden Stromleitungen verlegt.

 

Die Arbeiten in der Heilig-Geist-Gasse stehen kurz vor dem Abschluss. Ende der kommenden Woche kann der Durchgangsverkehr die Gasse voraussichtlich wieder passieren. Auch die Buslinien der Stadtwerke fahren ab Freitag, 12. Juni, ab 9 Uhr wieder planmäßig.

 

Weitere innerstädtische Leitungsbauarbeiten nehmen die Stadtwerke in diesem Jahr noch in der Bindergasse und in der Grasgasse vor.

 

Hintergrund der Leitungsverlegungen:

Die Stadtwerke bauen für die Bewohner der Stadt eine nachhaltige Wärmeversorgung auf, deren Energie aus nachwachsenden Rohstoffen vor Ort im Biomasseheizkraftwerk erzeugt wird. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Baustein zu Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Landshut und wurde im Oktober 2011 vom Stadtrat beschlossen.

Um zukünftige Belastungen für Betroffene möglichst gering zu halten, erneuern die Stadtwerke im Zuge des Aufbaus des Fernwärmenetzes – wo es erforderlich ist – gleichzeitig Wasser-, Strom- und Erdgasleitungen sowie teilweise den Kanal bzw. die zugehörigen Hausanschlüsse.

 

 

Bild: Ab Dienstag, 19. Mai, beginnen die Leitungsbauarbeiten in der Steckengasse.

Nächste Woche Baubeginn in der Steckengasse

Ab Dienstag, 19. Mai, werden die Leitungsverlegungen der Steckengasse fortgesetzt. In den ersten zwei Wochen finden vorwiegend im südlichen Gehwegbereich (die Straßenseite gegenüber dem Salzstadel) Kabellegungen statt. Anschließend – voraussichtlich ab dem 01.06.2015 –  erfolgen für etwa sechs Wochen Leitungsverlegungen im Fahrbahnbereich. Die Steckengasse ist ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr nicht befahrbar. Es werden im Gehwegbereich Stromkabel und im Bereich der Fahrbahn Fernwärme- und Erdgasleitungen verlegt sowie einzelne Wasser- und Kanal-Hausanschlüsse erneuert.

Die Anwohnerparkplätze werden in die Neustadt (Nr. 460-462) verlegt und entsprechende Hinweisschilder angebracht. Der fußläufige Zugang den Häusern und Geschäften bleibt stets gewährleistet.

Im Anschluss an die Leitungsverlegungen wird die Oberfläche wieder hergestellt bzw. auch neu gestaltet. Die Arbeiten dauern insgesamt voraussichtlich bis Mitte August.

In der Oberen Neustadt finden aktuell Leitungsverlegungen von der Grasgasse bis zur Kirchgasse statt. Der Abschnitt dauert voraussichtlich noch bis Mitte Juni.

Auch in der Heilig-Geist-Gasse dauern Arbeiten zum Aufbau des Fernwärmenetzes und zur Erneuerung der Gasleitungen noch voraussichtlich bis Anfang/Mitte Juni an. Die Gasse ist daher im Bereich zwischen der Kreuzung Bischof-Sailer-Platz/Bauhofstraße/Ursulinenenge und der Heilig-Geist-Kirche für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Projektverantwortlichen der Baumaßnahmen sind zuversichtlich: Die Bauarbeiten liegen in der Neustadt und im befahrbaren Bereich der Heilig-Geist-Gasse im Zeitplan. In der Fußgängerzone der entlang der Heilig-Geist-Kirche dauerte es allerdings wegen einer unerwartet hohen Anzahl archäologischer Funde sechs Wochen länger als geplant. „Wir gingen im Vorfeld natürlich davon aus, dass entlang der Heilig-Geist-Kirche archäologische Funde zu Tage kommen“, sagt Hans-Georg Eder, Projektleiter der Stadtwerke. „Mit Funden aus rund 160 Gräbern, die teilweise offengelegt wurden, haben wir allerdings nicht gerechnet.“

Damit die die Bauarbeiten trotzdem schnellstmöglich fortgesetzt werden konnten, untersuchten zeitweise bis zu acht Archäologen den Trassengraben gleichzeitig, um für das Landesamt für Denkmalpflege alles ordnungsgemäß zu dokumentieren und zu erfassen. Zum Vergleich: Bei den innerstädtischen Baumaßnahmen ist gewöhnlich nur ein Archäologe permanent vor Ort, nämlich Andreas Fischer. Er zeigte sich mit den Funden aus dem ehemaligen Friedhof um die Heilig-Geist-Kirche sehr zufrieden. Unter anderem seien aus den Gräbern Rosenkränze bzw. Paternoster und Schmuckmedaillons aus der Renaissance- und der Barockzeit gefunden worden, die zur weiteren Bestimmung ans Landesamt für Denkmalpflege weitergegeben wurden.

Weitere innerstädtische Leitungsbauarbeiten nehmen die Stadtwerke in diesem Jahr noch in der Bindergasse und in der Grasgasse vor.

Die Stadtwerke bauen für die Bewohner der Stadt eine nachhaltige Wärmeversorgung auf, deren Energie aus nachwachsenden Rohstoffen vor Ort im Biomasseheizkraftwerk erzeugt wird. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Baustein zu Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Landshut und wurde im Oktober 2011 vom Stadtrat beschlossen.

Um zukünftige Belastungen für Betroffene möglichst gering zu halten, erneuern die Stadtwerke im Zuge des Aufbaus des Fernwärmenetzes – wo es erforderlich ist – gleichzeitig Wasser-, Strom- und Erdgasleitungen sowie teilweise den Kanal bzw. die zugehörigen Hausanschlüsse.

 

 

 

Am Donnerstag erfolgt Anlieferung und Aufbau

Das Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) erhält diese Woche einen neuen Kamin. Die Stahlstruktur des alten Kamins aus dem Jahr 1989 wies erhebliche Korrosionsschäden auf, so dass dieser durch einen neuen ersetzt werden muss. Die Vorbereitungsarbeiten dazu haben diesen Montag begonnen. Diesen Donnerstag, 11.12.2014, wird der neue Kamin angeliefert und mit Hilfe zweier Kräne aufgestellt. Während der Anschlussarbeiten kommt der Reservelastkessel zum Einsatz, der für drei Tage die Wärmeerzeugung sicherstellt.

Die Maßnahme kostet rund 60.000 Euro und war in der Betrachtung von 2011 zur Umrüstung der Müllverbrennungsanlage (MVA) in ein BMHKW ursprünglich nicht einkalkuliert worden. Die Wirtschaftlichkeit des großangelegten Projekts sehen die Stadtwerke nach wie vor gegeben. Wie mehrfach berichtet, rechnen die Stadtwerke allerdings nach einer im Oktober 2012 überrechneten Prognose fünf Jahre später mit Gewinnen, als es bei der Vorprojektplanung in 2011 angenommen wurde.

Das BMHKW ist für die Stadt Landshut ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes. Der Anteil an regenerativer Eigenstromerzeugung steigt mit dem BMHKW um vier Prozent. Durch die Folgenutzung der ehemaligen MVA als Biomasseheizkraftwerk kann neben EEG-Strom (18,7 GWh/Jahr) über die so genannte Kraft-Wärme-Kopplung auch die Wärmenutzung erfolgen. Bis zu 4.000 Haushalte können in Landshut rein rechnerisch bei einer Wärmeabgabe von rund 61 Gigawattstunden pro Jahr mit der Fernwärme aus dem BMHKW versorgt werden. Beheizt wird der Ofen ausschließlich mit holzigem Grüngut und Material aus der Landschaftspflege. Der komplette Brennstoffbedarf von 65.000 Tonnen jährlich ist durch Verträge mit Großlieferanten aus der Region gesichert.