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Bildhauer Fritz Koenig

Vorträge „Statements zu unseren Ganslberg Konzepten“

Am Mittwoch, 05.06.19, 19:30 Uhr


Seit über zwei Jahren nun steht der Ganslberg leer – Lebens- und Arbeitsort des verstorbenen Bildhauers Fritz Koenig. Vom Meisterhaus für Künstler, über ein spirituelles Zentrum bis zum Sterbehospiz reicht die Spanne der Ideen für eine mögliche Zukunft des Ganslbergs, welche Studierende der Architektur an der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren ersonnen haben.

Im Rahmen eines Vortragsabends werden nun einige dieser Konzepte von den jungen Entwurfsverfassern selbst vorgestellt und bieten damit persönliche Einblicke in die architektonischen Arbeiten und schlummernden Potenziale des Ganslbergs – unter wohlmöglich neuen Vorzeichen.

Die Kurzvorträge der Studierenden der TU München finden am 5. Juni um 19:30 Uhr im KOENIGmuseum statt als Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Ganslberg – Zukunftsperspektiven“. Der Eintritt ist frei.

 

Foto: Peter Litvai

 

Neues in der Koenig-Ausstellung in der Heiliggeistkirche

 

Seit März 2018 zeigt die Ausstellung in der Heiliggeistkirche einen Dialog zwischen ihrem Baumeister Hans von Burghausen († 1432) und dem Bildhauer Fritz Koenig (1924–2017), zwei ebenbürtigen Künstlerpersönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart.

In einer besonders intensiven Verdichtung widmen sich zwei Themenräume im nördlichen und südlichen Seitenschiff einzelnen Schwerpunkten im Werk Fritz Koenigs. Nun wurden beide Räume neu bestückt: Seit kurzem können die Besucher einen gänzlich erfrischten Raum Süd mit Gegenüberstellungen von Plastiken und Zeichnungen aus etwa 30 Jahren (1956–1983) besichtigen.

Der Themenraum Nord widmet sich nach dem “Pferd” jetzt schwerpunktmäßig dem “Paar” als zweiter großer Konstante in Koenigs Werk, wobei speziell Fritz Koenigs Ehefrau Maria mit in den Fokus rückt. Um plastische Hauptwerke wie “Paolo und Francesca” von 1958 oder das “Epitaph für Zwei III” von 1976 gruppieren sich thematisch ergänzende Zeichnungen. In diesen Kontext gehören etwa die Maria Koenig gewidmeten Bilderschriften, etwa der “Winterbrief” oder der “Eierbrief”.

Einige Kentaurenpaare veranschaulichen die Weiterung des “Paar”-Themas in den Bereich der Mischwesen. Hier ist insbesondere das Aufgreifen des Kompositionsschemas von “Paolo und Francesca” in zwei Zeichnungen aus dem Jahr 2004 beachtenswert. Ein “Stürzendes Paar” von 1986 sowie ein “Kentaurensturz” von 2004 vergegenwärtigen die Fragilität aller Paarbeziehungen.

 

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt dienstags bis sonntags von 10–17:00 Uhr geöffnet.

 

Foto: Peter Litvai

Pressemitteilung

 

Der Bronzeguss

öffentliche Themenführung

 

Sonntag, 6. November 2016, 11 Uhr

Eintritt 3,50 Euro | ermäßigt 2,00 Euro Anmeldung erforderlich

 

 

Es wird heiß im Skulpturenmuseum – zumindest auf den Fotografien, die anschaulich zeigen, wie in der Kunstgießerei Reithmeier in Geisenhausen aus heißer, flüssiger Bronze ein Kunstwerk entsteht.

Im Skulpturenmuseum begegnet dem Besucher eine Reihe von Bronzeskulpturen in unterschiedlichen Farben, in unterschiedlichen Größen und mit ganz unterschiedlichen Aussagen. Aber wie entstehen sie?

Bronze ist eines der wichtigsten Materialien, in denen der Bildhauer Fritz Koenig seine Kunstwerke anfertigt. Dabei besticht die Bronze durch ihre Wandelbarkeit: mal sind die Figuren golden, mal schwarz, mal erscheinen sie marmoriert. Bronze, dieses Metall aus Kupfer und Zinn, ist so vielfältig und variantenreich wie die Ideen des Künstlers. Nicht nur die Oberflächengestaltung der Bronze ist wandelbar auch die Bedeutung dieses Materials, das seit Jahrhunderten für Kunstwerke aber auch für Alltagsgegenstände verwendet wird.

Die Kunstgießerei Reithmeier in Geisenhausen war so freundlich, einen Einblick in die Entstehung einer Bronzeskulptur zu ermöglichen: Es wurde zwei Bronzegießern über die Schultern geschaut und es entstand eine beeindruckende Fotoreihe, die es den Besuchern der Themenführung ermöglicht, bei aufgewirbelten Staub, glühenden Funkenflug und heißen Dampf ein Kunstwerk entstehen zu sehen.

 

 

-hjl-