Home Tags Posts tagged with "Bienenschutz"

Bienenschutz

CSU-Honig als Wahlkampfgeschenk bei der Kommunalwahl 2020

Haslinger: „Wahlkampfgeschenk sollte passenden Hintergrund haben” – Bienenschutz in Landshut 2013 von der CSU initiiert

Wahlkampfzeit ist immer auch die Zeit der Werbemittel und Wahlkampfgeschenke. Dabei werden vom Luftballon über Windräder bis hin zu Taschentüchern alle möglichen Dinge ver-teilt. Die CSU in Landshut will sich jedoch dieses Mal auf wenige ausgewählte Werbemittel beschränken, die im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen.

Die CSU Landshut steht für eine innovationsfreudige Politik, die neue Arbeitsplätze schafft und bestehende sichert. Sie wird sich an der Panikmache anderer Parteien und Organisatio-nen in Bezug auf Klima- und Umweltpolitik in keiner Weise beteiligen und hält es für absolut verantwortungslos, wie derzeit die Grundlagen unseres Wohlstandes kaputtgeredet und Arbeitsplätze vernichtet werden.

Gleichwohl ist ein vernünftiger und nachhaltiger Natur- und Umweltschutz seit jeher ein Kernanliegen der CSU, die die Bewahrung der Schöpfung für künftige Generationen als Auftrag versteht. Deshalb hat sie z.B. auch gemeinsam mit der ÖDP eine Erhöhung der Stellen für den Naturschutz in der Stadtverwaltung beantragt und durchgesetzt. Der CSU-Vorsitzende Dr. Thomas Haslinger dazu: „Während politische Mitbewerber nur durch immer radikalere umweltpolitische Forderungen auffallen, wollen wir Ökonomie und Ökologie in Gleichklang bringen. Daher haben wir uns entschlossen, dort wo wir es vor Ort können, ein-fach mit gutem Beispiel voran zu gehen und unser Wahlkampfmaterial soweit möglich um-weltfreundlich zu gestalten. Unsere Stifte sind plastikfrei, die Taschen und unser Gesamtmagazin aus recyceltem Material.”

Besondere Aufmerksamkeit dürfte sicherlich der CSU-Honig erregen. Haslinger weiter: „Eine passende Hintergrundgeschichte finde ich für das zentrale Werbemittel einer Kampagne sehr wichtig. Daher haben wir uns für Honig entschieden. Denn es war die CSU Landshut, die auf Initiative des heutigen Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur 2013 ein Programm zum Schutz der Bienen in Landshut beantragt und durchgesetzt hat, also lange bevor es eine bayernweite Initiative gab.”

Der Honig steht für Nachhaltigkeit und Natur, aber auch für regionale Produktion und Wirt-schaft. Die stellvertretende Fraktions- und Parteivorsitzende Dr. Dagmar Kaindl ist mit der Auswahl dieses Werbemittels hoch zufrieden: „Die CSU hat den Schutz der Bienen in Landshut 2013 entscheidend vorangebracht. Daher ist der Honig ein geeignetes Werbemittel. Und die Wabenstruktur der gesamten Kampagne ergänzt sich perfekt damit. Mit diesem Werbemittel, dem Design der Kampagne in Zusammenhang mit unserer Initiative von 2013 haben wir sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal in Landshut. Bienenschutz in Landshut trägt die Handschrift der CSU.”

gez. Dr. Thomas Haslinger

Foto: CSU Kreisverband Landshut

17. Juni 2013

An den

Stadtrat der Stadt Landshut

Rathaus

Antrag

Albert Einstein sagte einst:

“Wenn die Bienen aussterben hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.”

Keine Bienen – keine Blütenbestäubung – keine Pflanzen – keine Tiere – keine Menschen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Fachzentrum Bienen der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, den Kleingärtnern und Gartenbauvereinen, sowie insbesondere dem Landesverband Bayerischer Imker e.V. ein Bienenschutzprogramm für Landshut zu entwerfen und durch zu führen.

Unter anderem kommen dazu in Betracht:

1. Koordinierung eines Pflanzplanes für die Stadt im Rahmen der Biodiversitätsstrategie hinsichtlich eines besonderen Nutzens für die Bienen,

insbesondere nahrhafte Pflanzen.

2. Städtische Grünflächen gewinnen sehr an Attraktivität, wenn vermehrt Blütenpflanzen angebaut werden. Geeignete Grünflächen könnten mit

Blütenpflanzen angereichert werden. Die Mähzeiten der Grünflächen könnten so angesetzt werden, dass die Vermehrung von Blütenpflanzen gefördert wird.

3. Schädlingsbekämpfung, über die Bestimmungen des Pflanzenschutzgesetzes hinausgehend, vermeiden bzw. auf das Mindestmaß beschränken. Keine giftigen Spritzmittel, die in der EU verboten sind, in Einzelfällen verwenden.

4. Bürger / Schulen mit ins Boot holen: Informationsveranstaltungen und Aktionen

5. Vermeidung von technischen Anlagen in Wohngebieten, die bei Bienen zu Orientierungsstörungen führen;

Das Problem des Bienensterbens muss aktiv und langfristig angegangen werden.

 

Mehr Informationen über Bienenschutz: www.bienenschutz.org

 

Drei für Bienen schädliche Pestizide dürfen von Dezember an nicht mehr für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle verwendet werden. Die EU-Kommission bestätigte das Verbot von Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam, nachdem zuvor 15 EU-Staaten, darunter Deutschland, sich für ein Verbot ausgesprochen hatten. Zusammen mit Protesten und weiteren Petitionen haben die Petitionen von Waltraud Schmid und Mark Müller erfolgreich öffentlichen Druck gemacht.