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Bezirksrätin Martina Hammerl

Bildtext: Langjährige Mitglieder des Vereins, wurden vom 1. Vorsitzenden Joachim Flache (links außen), 2. Bürgermeister Bernhard Pritscher (2. von links) und Bezirksrätin Martina Hammerl (ganz rechts), besonders geehrt.

 

„Schee langsam wird´s Weihnacht”

Traditionelle Weihnachtsfeier beim Siedlerbund Piflas

 

Großen Anklang fand heuer wie immer, die Weihnachtsfeier mit Christbaumversteigerung der Piflaser Siedler im Sportheim Ergolding. Die zahlreich erschienene Mitglieder des Vereins konnten es kaum erwarten, bis ihr 1.Vorsitzender Joachim Flache die Feier eröffnete. Dieser begrüßte die Vertreter der Marktgemeinde, den 2. Bürgermeister von Ergolding, Bernhard Pritscher, die Bezirksrätin und OB-Kandidatin der Marktgemeinde Ergolding, Martina Hammerl und  besonders das Ehrenmitglied des Vereins Gertraud Goderbauer sowie die Schatzmeisterin des Verbandes der Eigenheimer aus München, Christa Christ. Ebenso richtete Joachim Flache einen Gruß an die in Ergolding beheimateten Vereine. Der 2. Bürgermeister von Ergolding, Bernhard Pritscher bedankte sich für die Einladung und wies auf die stille Zeit hin, die nun wieder angebrochen sei. Wichtig sei es, so meinte Pritscher, dass man einmal in dieser Zeit für ein paar Stunden ausbricht aus dem Alltagstrott.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musik-Gruppe Feinkost, die mit zwei Klarinetten und einem Keyboard adventliche Weisen in den festlich geschmückten Gasthaussaal trugen.

 

Der Landshuter Buch-Autor und Heimatdichter Oskar Stock begleitete die besinnliche Veranstaltung mit Gedichten aus seinen Büchern. Er las daraus und berichtete von Menschen, die Weihnachtsträume hätten, von einem Nussknacker, der alles andere darstellt als einen Nussknacker, denn er stehe nur als Zierde in weihnachtlich geschmückten Zimmern und Stuben. Oskar Stock erzählte von Weihnachten in Stadt und Land. Auch ein Besuch zu weihnachtlicher Zeit in einem Gartencenter trug zur Erheiterung der Weihnachtsfeier-Besucher bei.

Zum Thema fröhliches Feiern zu Weihnachten trug Oskar Stock folgendes Gedicht vor: „Hört wie hell das Glöckchen klingt, der Menschenherz vor Freude springt, die Welt erfüllt mit Lichterschein und hohem Singen obendrein. Seht wie die Augen strahlen klar, ein fröhlich feiern gibt es gar. So nehmt dran teil und folgt sogleich, uns in das weihnachtliche Reich.“ Viele Weihnachtswünsche hänge man in dieser Zeit an die Weihnachtsbaumes Äste, um damit die Menschen zu erfreu`n, formulierte Oskar Stock.

Nach diesem etwas besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier stand auf der Tagesordnung das Thema Mitgliederehrungen. Mit Ehrennadeln und Urkunden wurden Mitglieder für 20 bis 55 Jahren Zugehörigkeit zum Siedlerbund Piflas geehrt:

20 Jahre: Maier Anton, Maier Erna, Wölfl Dagmar und Winbeck Anneliese

25 Jahre: Pollok Ingrid, Wiesneth Alma, Ringlstetter Dieter und Zinner Jakob

30 Jahre: Brunner Josef, Raßhofer Josef und Schlagmann Dieter

35 Jahre: Baierl Franz

40 Jahre: Schindlbeck Karl

45 Jahre: Huber Michael

50 Jahre: Holzmann Joachim

55 Jahre: Gallner Paula und Wirt Ursula (hier rechts auf dem Bild)

 

 

Mit einer Tombola und der anschließenden Christbaumversteigerung mündete die Veranstaltung in einem gemeinsamen Weihnachtsessen. Der 1. Vorsitzende des Piflaser Siedlerbundes Joachim Flache bedankte sich herzlich für den zahlreichen Besuch und verabschiedete die Besucher aus seiner gelungenen Veranstaltung.

 

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Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext: 1. Vorsitzender Joachim Flache (ganz links), mit seinen Ehrengästen

 

GROSSES GRILFEST DES SIEDLERBUNDES PIFLAS IM PROSKE-WIRTSGARTEN IN ERGOLDING

 

Nach dem etwas zögerlichen Eintreffen von Mitgliedern des Siedlerbundes Piflas im Wirtsgarten des Gasthauses Proske in Ergolding, konnte der Vorsitzende Joachim Flache am Sonntagnachmittag dennoch  eine große Anzahl von Besuchern des Grillfestes herzlich willkommen heißen.

Unter den besonderen Gästen befand sich die Vizepräsidentin des Eigenheimerverbandes Bayern e. V., Sibylle Banner. Der Eigenheimerverband Bayern vertritt seit über 70 Jahren die Interessen von Bauherren, Haus-, Wohnungs- und Gartenbesitzern. Mehr als 80.000 Eigenheimer sind derzeit im Verband organisiert.

Ein besonderer Gruß galt dem Ehepaar Margot und Joachim Lodermeier, die am selben Tag ihren Hochzeitstag mit den Siedlern feiern durften. Joachim Flache wies auf die Tätigkeit von Joachim Lodermeier hin, der für das Online Portal KLARTEXT.LA tätig ist und für die Siedler „besonders schöne Berichte“ schreibt, wie es Flache formulierte. Lodermeier sei selbst Mitglied beim Siedlerbund Piflas.

Ein herzliches Grüß Gott galt auch der 3. Bürgermeisterin von Ergolding Annette Kiermaier, die nebenbei auch 1. Vorsitzende der Eigenheimer Ergolding ist. Bezirksrätin Martina Hammerl, die den Bürgermeistersessel nächstes Jahr in der Marktgemeinde für die CSU anstrebt, wurde von Joachim Flache, der ebenfalls dem CSU-Vorstand angehört, besonders herzlich empfangen. Bürgermeister a.D. Josef Heckner sowie diverse Marktgemeinderäte aller politischer Farben waren ebenso herzlich willkommen geheißen. Nicht weniger herzlich wurde der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Ergolding Andreas Strauß, der mit Verspätung in der Runde der Siedler eingetroffen war und vom Grillfest des Siedlerbundes nicht wegzudenken ist, vom Siedlerbundvorsitzenden willkommen geheißen.

Eine Stunde später gab sich sogar noch eine Landshuter Stadtpolitikerin die Ehre, nämlich die SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König, die immer ein sehr gern gesehener Gast bei den Siedlern ist.

 

Joachim Flache gab den Start für die Grillspezialisten frei. Für 6 Euro konnte jedes Mitglied essen so viel man eben konnte. Das ließen sich die Mitglieder des Vereins nicht zweimal sagen und standen bald Schlange vor der Grillstation. Getränke waren bei den Bedienungen des Gasthauses Proske zu bestellen.

Bald herrschte ein reger Austausch über Geschehnissen aus der Zeit, wo man sich nicht gesehen hat, und es gab dadurch viel zu erzählen. Rollbraten, Würstl mit Kraut und Wammerl wurden „nebenbei verdrückt“. Wer sich dennoch nach Kaffee und Kuchen zum Nachtisch sehnte, der brauchte nur seine Bestellung bei den netten Damen des Gasthauses Proske aufgeben.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Erwin Ecker mit seinen zärtlichen aber auch flotten Weisen und Melodien auf seiner elektrischen Musikanlage.

Schön langsam nacheinander verließen die Mitglieder des Vereins des Siedlerbundes den Wirtsgarten der Gaststätte Proske und erzählten sicher zu Hause angelangt, wie schön es wieder war beim Grillfest des Siedlerbundes Piflas.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext: Bezirksrätin Martina Hammerl, Christian Beckmann, Leiter der Landmaschinenschule, und Bezirksrat Markus Scheuermann (v. l.) auf dem Versuchsfeld der Landmaschinenschule – im Hintergrund: eines der beiden „Lokomobile“, Bestandteil des Heuke-Dampfpflugs.

 

 

Landtechnik im Wandel der Zeit

Beim „Dampftag“ der Landmaschinenschule traf Nostalgie auf Innovation

 

Rund 200 Studierende der Hochschule Weihenstephan, Berufsgrundschuljahr- und Fachoberschüler aus Landshut sowie Auszubildende der Handwerkskammer erlebten beim „Dampftag der Bildung“ Bodenbearbeitung über mehrere Technikgenerationen hinweg. Der Aktionstag der Landmaschinenschule am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn des Bezirks Niederbayern findet seit mehreren Jahren im Herbst statt und zeigt die Entwicklung der Landtechnik über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren – vom handgeführtem Pflug über dampfbetriebene Maschinen bis hin zu modernster Technologie.

Zum diesjährigen Dampftag begrüßte Bezirksrätin Martina Hammerl die Teilnehmer. Dabei betonte sie die Verantwortung des Bezirks Niederbayern, für beste Bedingungen bei der Ausbildung in ‚grünen‘ Berufen zu sorgen. „Damit sich unsere landwirtschaftlichen Betriebe den wachsenden Herausforderungen durch Globalisierung und Klimawandel stellen können, werden die Lehrinhalte und -angebote im Agrarbildungszentrum sowie auch die Rahmenbedingungen in Landshut-Schönbrunn stets den aktuellen und künftigen Anforderungen angepasst“, so Hammerl.

Karl Maiböck, Key Account Manager von Kverneland, Hersteller von landwirtschaftlichen Anbaugeräten, hielt im Anschluss einen Vortag zum Schwerpunktthema des diesjährigen Dampftags „flaches Pflügen und Schälen“. Dabei ging er auf Einstellung und Ausstattung von Pflügen im Allgemeinen und des Schälpflugs im Besonderen ein. Anhand des Schälpflugs Ecomat erläuterte er die Besonderheit und Bedeutung dieser Technik speziell für ökologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Betriebe. Mit dieser Technik könnten zudem ungewünschte Kulturbegleitpflanzen reduziert – etwa der schwer zu beherrschende Ackerfuchsschwanz – außerdem Pflanzenschutzmittel und Kraftstoff gespart werden, so Maiböck. Das Pflugsystem von Kverneland konnten die Besucher dann wenig später im Freigelänge im praktischen Einsatz sehen.

Bezirksrätin Martina Hammerl begleitete die Studierenden auf das Versuchsfeld der Landmaschinenschule zur praktischen Exkursion durch die Geschichte der Landtechnik. Die Vorführung startete mit einer 1-PS-Zugmaschine: „Fanni“, ein süddeutsches Kaltblut, demonstrierte ihrem Publikum, wie kräftezehrend die Arbeit mit einem handgeführten Pflug für Mensch und Tier war.

Ebenfalls in Aktion konnten die Besucher den für die Veranstaltung namensgebenden Heuke-Dampfpflug aus dem Jahr 1928 erleben. Er besteht aus zwei Zugmaschinen mit jeweils rund 20 Tonnen Gewicht, den sogenannten Lokomobilen, und einem Kipppflug. Dampfbetriebene Maschinen wie diese leiteten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Technisierung in der Landwirtschaft ein.

 

30 Studierende ziehen an einem Strang, um einen kleinen Schlepper samt Pflug in Bewegung zu bringen

Eines der Highlights des Tages: einen Pflug mit vereinten Kräften an einem Seil ziehen. Aus der Erfahrung am eigenen Leib gewannen die Studierenden und Schüler die Erkenntnis, dass enorme Muskelkraft nötig ist, um einen Pflug in Gang zu bekommen. Müheloses Arbeiten und hohe Effizienz wurde anhand eines rund 145-PS-starken, modernen Schleppers mit Vorgewendemanagement und Variopflug demonstriert.

 

– sb –

 

Fotos: Bezirk Niederbayern/Bäter

 

Einladung zum Wahlkampfabschluss

Das Beste für Bayern, Niederbayern und die Region Landshut wollen die Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur, erreichen.

Bei der Wahlkampfabschlussveranstaltung der CSU im Stimmkreis Landshut am 9. Oktober um 19 Uhr in der liveBox der Landshuter Sparkassenarena werden die Kandidaten auf ihren Wahlkampf zurückblicken und ihre Ziele vorstellen. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind dazu herzlich eingeladen.

Für die musikalische Umrahmung sorgt „Meschpoke“. Zu einer Brotzeit sind alle Gäste eingeladen. Um Anmeldung unter 0871 82081 oderlandshut@csu-bayern.de wird gebeten.

 

Bildtext: Karl-Josef Wenninger (r.), Kreisvorsitzender der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA) dankte dem Renten-Experten Herbert Plenk vom VdK Bayern für seine zahlreichen Tipps zum Thema Altersvorsorge

 

Rente – das geht uns alle an. 

Renten-Experte referierte auf Einladung der CSA 

 

Ohu. Die richtige Altersvorsorge betrifft alle. Unter dem Titel „Machen Sie mehr aus Ihrer Rente“, hatte deshalb die Christlich-Soziale Arbeitnehmerschaft (CSA) ins Gasthaus Gremmer geladen. Dort erfuhren die zahlreichen Gäste in fast zwei Stunden vom Renten-Experten Helmut Plenk vom VdK Bayern anhand vieler anschaulicher Beispiel praktische Tipps zum Thema Rente.

 

CSA-Kreisvorsitzender Karl-Josef Wenninger konnte neben den vielen interessierten Zuhörern auch den Stimmkreisabgeordneten im Bayerischen Landtag Helmut Radlmeier und Bezirksrätin Martina Hammerl begrüßen. Wenninger machte die Ziele der CSA deutlich: „Wir wollen eine humane und gerechte Gestaltung des Sozialstaates. Dazu gehört auch eine auskömmliche Rente“. Dies betonte auch Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier in seiner Rede: „Das Thema Rente betrifft uns alle einmal. Im Freistaat legen wir daher einen großen Wert auf eine bestmögliche Arbeitsmarktpolitik. Denn: Wer eine Arbeit hat, schafft sich die Rahmenbedingungen für ein gutes Auskommen im Alter. Deshalb gilt: Sozial ist, was Arbeit schafft!“ Radlmeier nannte auch die jüngsten Erfolge, die gerade Älteren zugutekommen, wie die Anhebung der Mütterrente und das Landespflegegeld.

Die Mütterrente griff der Referent des Abends, Helmut Plenk, Geschäftsführer VdK Sozialverband Bayern, Kreisverband Arberland, auf. Plenk verstand es, auf sehr anschauliche Art einen Überblick zu geben über die verschiedenen Rentenarten bis hin zu der Vielzahl der individuellen Vorsorgemöglichkeiten. Immer wieder kreiste die Thematik um das Zauberwort “Pflichtbeiträge”. Aus welchem Winkel die Renten des Einzelnen auch betrachtet wurden, am Ende standen fast immer die Pflichtbeiträge und damit Rentenansprüche. Ob als Minijobber, mitarbeitende Ehefrau oder pflegender Angehöriger: Ein jeder könne mehr aus seiner Rente rausholen.

Es wurde deutlich, dass es eine ganze Reihe von Vorsorgemöglichkeiten gibt. „Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten jedes Einzelnen, vorzusorgen und seine Rente aufzubessern“, zeigte Plenk auf. „Die Betonung liegt hier auf Vorsorge. Denn Reagieren ist beim Thema Rente in der Regel zu spät und bedeutet Einbußen, die oftmals ohne großen Aufwand hätten vermieden werden können“, so der Renten-Experte.

Helmut Plenk mahnte immer wieder an, sich über die eigene Rentensituation zu informieren, Modalitäten und Möglichkeiten sowie vor allem Fristen zu prüfen: „Manchmal entscheiden wenige Wochen, sogar Tage über die Höhe oder den generellen Anspruch einer Rentenzahlung“. Die Rente sei aber keine „Zauberei“. Abschließend appellierte Plenk an die Zuhörerschaft, die Beratungsangebote der Rentenversicherung, der Arbeitgeber, der sozialen Träger und natürlich des VdK Bayern in Anspruch zu nehmen, um in der persönlichen Prüfung Renteneinschnitte oder gar der Altersarmut rechtzeitig vorzubeugen. Es stecke viel Geld im System der gesetzlichen Rente. Geschenkt werde einem aber nichts. Man müsse selbst anpacken und sich frühzeitig um die eigene Vorsorge kümmern.

 

Foto: CSA

Bildtext: Überreichten Staatsminister und Niederbayerns CSU-Spitzenkandidat Bernd Sibler (Vierter von links) zum Start der Sommerferien ein Bilderbuchzeugnis als Kultusminister (von links): JU Kreisvorsitzender Hans-Peter Deifel, Renate Zitzelsberger, Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Siegfried Ziegler, Schatzmeister des CSU-Kreisverbands, CSU-Kreisvorsitzender und MdB Florian Oßner, Bezirksrätin Martina Hammerl, Anna Wolfsecker, Kreisvorsitzende der Frauen-Union, CSUKreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck, Hohenthanns Bürgermeisterin Andrea Weiß und Kassenprüfer Claus-Dieter Weindl.

 

„Wir schaffen Lösungen statt plumper Hetze“

CSU-Kreisvertreterversammlung mit Staatsminister Bernd Sibler in Hohenthann

Die CSU im Landkreis Landshut hat sich bei der Kreisvertreterversammlung am Freitag im Brauereigasthof Hohenthann als Anpack- und Problemlöser-Partei positioniert. im Brauereigasthof Hohenthann als Anpack- und Problemlöser-Partei positioniert. Der bayerische Kultusminister und niederbayerische Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Bernd Sibler, betonte wie auch der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Florian Oßner die Erfolge der Christsozialen in den Bereichen Bauen, Familien, Pflege, Rente und Migration: „Im Gegensatz zu den ewigen Nörglern in anderen Parteien geben wir Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.“

Sibler stimmte die rund 100 Besucher mit einer mitreißenden Rede auf die heiße Phase vor der Landtags- und Bezirkstagswahl ein. „Die Leute wollen uns kämpfen sehen. Sie wollen sehen, dass wir für sie da sind.“ Politik sei emotional und das müssten die Parteien den Menschen auch zugestehen. „Die CSU ist ebenfalls mit Leidenschaft bei der Sache, benennt aber nicht nur die Probleme, sondern schafft am Ende auch die Lösungen.“

Laut Sibler gibt es viele positive Punkte in der bayerischen Politik: „Eine historisch niedrige Arbeitslosenquote im Sommer, einen sensationellen Haushalt und eine Schuldentilgung, die dem Freistaat mehrere Hundert Millionen Euro Zinsersparnis bringt und damit mehr Geld für die Kommunen locker macht, das unter anderem in eine höhere Förderung für die Freiwilligen Feuerwehren fließt.“ Dazu kämen wichtige Verkehrsprojekte und die Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel produziere, die Kulturlandschaft pflege und die Gesellschaft präge. Den Fokus auf die Landwirtschaft legte Sibler in Hohenthann, wo intensiv über den Grundwasserschutz diskutiert wird, ganz bewusst: „Die CSU stärkt den ländlichen Raum und ist Hüter des sauberen Trinkwassers. Wir sind die Gestalter mit den gesellschaftlichen Kräften vor Ort – das geht nicht mit gegenseitiger Hetze, sondern nur mit gegenseitigem Vertrauen.“

„Wir denken an heimische Bevölkerung“

In der Flüchtlingsfrage stünden über 80 Prozent der Deutschen hinter den Maßnahmen, die CSU-Chef Horst Seehofer als Bundesinnenminister durchgesetzt habe, sagte Sibler. Und im Freistaat habe die Staatsregierung unter Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit Pflegegeld, Familiengeld und den Plänen zu bayerischem Baukindergeld, bayerischer Eigenheimzulage und Hebammenbonus ein: umfangreiches Sozial- und Familienpaket aufgelegt. „Wir denken an unsere heimische Bevölkerung.

Uns kann keiner Untätigkeit für die Menschen vor Ort vorwerfen.“ Er sei froh, dass das undifferenzierte Volksbegehren gegen den Flächenfraß gerichtlich gescheitert sei, sagte Sibler. Denn das Ergebnis wäre nur ein kommunaler Großhandel von Kontingenten zum Flächenverbrauch gewesen. „Gleichzeitig sind wir uns alle einig, dass wir sparsam mit unserem Grund und Boden umgehen müssen. Darum stärken wir die Städtebauförderung für noch mehr sinnvolle Nachverdichtung.“

Dass Niederbayern so gut dastehe, habe die Region vor allem den Menschen in den Städten, Gemeinden und Unternehmen zu verdanken, betonte Sibler. „Aber die CSU hat auf allen politischen Ebenen auch einen nicht unwichtigen Teil dazu beigetragen. Das sage ich nicht aus Überheblichkeit, sondern mit Lust an der Verantwortung und großem Stolz auf unsere Heimat.“

Oßner: Zersplitterung der Parteienlandschaft schadet jedem

CSU-Kreisvorsitzender und MdB Oßner stellte selbstkritisch fest, dass nicht immer alles richtig gemacht wurde – auch, was den persönlichen Umgang anbelangt. „Da müssen wir besser werden.“ Dennoch sollte man deshalb die positiven Errungenschaften der CSU nicht komplett ausblenden: „Wir setzen bundesweit Maßstäbe und arbeiten in der Region geschlossen vor allem auch für bedeutende Infrastrukturprojekte im Straßenbau, für den Ausbau des schnellen Internets und die Mobilfunkversorgung.“ Die erfolgreiche Kooperation über alle politischen Ebenen hinweg zeichne die CSU aus. Nur damit lassen sich auch schwierige Projekte umsetzen. „Eine weitere Zersplitterung der Parteienlandschaft, wie es in den anderen Bundesländern und im Bundestag bereits der Fall ist, schwächt alle und führt zu chaotischen Koalitionen“, bilanzierte der leidgeplagte Bundespolitiker Oßner und ergänzte: „Dies dürfen wir nicht auch noch im Freistaat Bayern zulassen – das schadet jedem.“

Bezirksrätin Martina Hammerl lobte Bernd Sibler für den Niederbayernplan, den er im CSUBezirksvorstand federführend mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich erarbeitet hat. „Da steckt alles drin, was unsere Heimat erfolgreich gemacht hat und weiter voranbringen wird. Auf dieser Basis werde ich mich weiterhin im Bezirkstag für die medizinische Versorgung, die Pflege, die Anliegen von Menschen mit Behinderung und die Landwirtschaft einsetzen.“

Hohenthanns Bürgermeisterin Andrea Weiß dankte Florian Oßner stellvertretend hinsichtlich der für die IT-Ausstattung im Rahmen der Grundschulsanierung. Das sei eine wichtige Unterstützung für die Kommunen bei der Digitalisierung im Bildungsbereich. Schatzmeister Siegfried Ziegler legte einen tadellosen finanziellen Rechenschaftsbericht ab. Die Kreisvorsitzende der Frauen- Union, Anna Wolfsecker, die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Renate Zitzelsberger, und der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Hans-Peter Deifel, stellen in ihren Kurzberichten die regen Aktivitäten der letzten Monate eindrucksvoll unter Beweis. CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Haselbeck schilderte die aktuelle Landkreispolitik mit der Verlagerung des geplanten neuen Landratsamts. Abschließend lobte Kreisvorsitzender Florian Oßner den Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, für seinen Einsatz in einem der „wichtigsten Ämter“ im bayerischen Kabinett, nachdem Bildungspolitik grundlegend Ländersache sei: „Wir sind stolz auf unseren Schulminister – weshalb er auch zum Schulabschluss von uns ein exzellentes Zeugnis ausgestellt bekommt.“

 

Foto: Bragulla

Bildtext: Die CSU sammelte in Ergoldsbach wieder Anregungen für einen „Zukunftsplan für die Region Landshut“.

 

Großer Andrang beim „Miteinander reden“ der CSU

Politik hat Pflegepaket und Rentenpaket geliefert – Bürger haben Probleme mit Mobilfunk und Internet  

 

Die CSU will im gesamten Stimmkreis Landshut genau erfahren, wo den Bürgerinnen und Bürger der Schuh drückt. Unter dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ finden deshalb seit Mai Veranstaltungen statt, bei denen die Gäste das Wort haben. Der Andrang zur dritten Auflage im Gasthaus Dallmaier in Ergoldsbach war mit rund 60 Bürgern enorm. Landtagsabgeordneter und Direktkandidat Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur hörten den Bürgern genau zu. Die Anregungen nehmen die Kandidaten nicht nur für ihre Arbeit in den verschiedenen Gremien mit, sondern werden zudem in einen Zukunftsplan Region Landshut einfließen, der im September der Öffentlichkeit präsentiert wird. 

 

Eingangs informierte Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, über seine Landtagsarbeit mit seinen Schwerpunkten Innere Sicherheit und dem Gesundheitssektor. Bezirksrätin Martina Hammerl stellte anschließend ihre Anstrengungen auf Bezirksebene für die Region und die Heimat in den Mittelpunkt. Der Chef der CSU-Stadtratsfraktion und Bezirkstagslistenkandidat Rudi Schnur berichtete von seinem Engagement für die Umwelt. Prof. Dr. Ralph Pütz brach unter anderem eine Lanze für das Handwerk und legte den Fokus auf die Bildungspolitik.

 

Beim anschließenden Dialog mit dem Bürger fungierte Landshut Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf als Moderator. Es wurde aus der Bürgerschaft vorgetragen, dass man die Pflegeberufe attraktiver machen müsse. Man müsse für bessere Rahmenbedingungen und eine bessere Bezahlung in der Pflege sorgen. Helmut Radlmeier, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Landtages, betonte, dass die CSU im Bayerischen Landtag hierzu bereits die Initiative ergriffen habe und ein umfassendes Pflegepaket verabschiedet hat. Damit wolle man die Attraktivität der Pflegeberufe steigern. Außerdem sei das neue bayerische Landespflegegeld eine wichtige Stütze.

 

Angesprochen wurden von den Bürgern auch die niedrigen Renten für Arbeitnehmer, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Der anwesende Bundestagsabgeordnete Florian Oßner konnte hierzu bekannt geben, dass der dafür zuständige Bund nun ein milliardenschweres Rentenpaket auf den Weg gebracht hat. Geringverdiener sollen damit entlastet, Kranke besser gestellt werde Bezirksrätin Martina Hammerl erinnerte zudem an die Mütterrente, die die CSU in den Koalitionsverhandlungen 2013 und 2017 durchgesetzt hatte.

 

Aus den Bürgerreihen wurde vorgebracht, dass man in der Region Ergoldsbach eine sehr schlechte Internet- und Mobilfunk-Anbindung hätte. Die Kandidaten sicherten zu, hier bei den Betreibern nachzuhaken. Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem befristete Arbeitsverträge, die neue Datenschutzgrundverordnung, der Weiterbau B15 neu und die Stromsicherheit nach der Abschaltung der Kernkraftwerke.

 

 

Bildunterschrift: Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier (m.), Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz und Bezirksrätin Martina Hammerl sammelten in Ast Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.

Die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober, Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur, sammeln mit ihrem Format „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ Ideen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Altdorf war Ast die zweite Station der Reihe. Zentrale Themen waren dabei die Steuerung der Migration, Nachhaltigkeit und Bildung.

Beim großen Themenbereich Nachhaltigkeit sprach man sich für eine lokale Energieerzeugung aus. Anstatt Hackschnitzel nach Österreich zu liefern, solle man sie lieber selbst nutzen. Durch den verstärkten Ausbau von Photovoltaikanlange auf Industriegebäude könne man ebenfalls noch viel mehr Strom vor Ort erzeugen, so ein Bürger.

Auch zur Mobilität hatten die Bürger Anregungen: Den stetig wachsenden Schwerlastverkehr müsse man stärker auf die Schiene verladen. Dies solle die Politik gegenüber der Deutschen Bahn forcieren. Die Möglichkeiten, die sich durch die fortschreitende Digitalisierung bieten, könne man für den Verkehrsbereich nutzen, um etwa Verkehrsströme besser zu steuern und Fahrgemeinschaften zu vereinfachen.

Breiten Raum in der Diskussion nahm die Bildung ein. Mancher sah in diesem Zusammenhang die Gefahr einer Überakademisierung. Auf der anderen Seite fehlten dem Handwerk qualifizierte Auszubildende. Um dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen, müsse deshalb das Handwerk weiter gestärkt werden. Dabei wurde die Rolle der Eltern betont, die bei der Berufswahl ihrer Kinder eine große Rolle spielten.

Das Hauptthema, welches die Gäste der Veranstaltung umtrieb, war eindeutig die Migration. Breite Rückendeckung gab es für den Masterplan Migration von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Die dort festgehaltenen Rückweisungen an der Grenze müssten umgesetzt werden. Auch müsste geltendes Recht, das durch das Grundgesetz und EU-Recht vorgegeben sei, wieder durchgesetzt werden. Klar sei, dass Italien und Griechenland nicht alleingelassen werden dürften. EU-weite Solidarität müsse eingefordert werden.

Die zahlreichen Beiträge sammelten die Kandidaten und versprachen, sie in ihre politische Arbeit einzubringen und einen Zukunftsplan für die Region Landshut zu erarbeiten. Der dritte Teil der Veranstaltungsreihe findet am 24. Juli im Gasthaus Dallmaier in Ergoldsbach statt.

 

 

Bildtext: Zahlreiche Anregungen aus der Bürgerschaft sammelten die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl.

 

Der Bürger hatte das Wort

Gute Anregungen beim „Miteinander reden“ der CSU – Vorschläge werden auf allen politischen Ebenen eingebracht

Altdorf. Die CSU im Stimmkreis Landshut hat sich auf die Fahnen geschrieben, dem Bürger genau zuhören zu wollen. Man will erfahren, wo von der “kleinen” bis zur “großen” Politik dem Bürger der Schuh drückt. So veranstaltet man nun im gesamten Stimmkreis Bürger-Veranstaltungen und Themenabende. Alle Erkenntnisse hieraus werden in einen Zukunftsplan Region Landshut einfließen. Er wird im September der Öffentlichkeit präsentiert. Zudem werden die gewonnenen Erkenntnisse auf allen politischen Ebenen eingebracht. 

Die Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur hatten zur ersten Bürger-Veranstaltung „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ ins Gasthaus Frauenbauer in Altdorf geladen. Helmut Radlmeier betonte eingangs: „Wir wollen heute zuhören. Denn die erfolgreiche Arbeit der CSU fußt auf der engen Bindung zu den Bürgern“. Radlmeier informierte, dass ein Schwerpunkt seiner Landtagsarbeit die Innere Sicherheit war und ist: „Bayern ist ein sicheres Land, aber wir wollen es noch sicherer machen“. Zu seinem zweiten Arbeitsschwerpunkt, der medizinischen Versorgung, resümierte der Abgeordnete, dass man hier gerade in den vergangenen Monaten viele Erfolge erzielt habe, man sich hierauf aber nicht ausruhen dürfe. Bezirksrätin Martina Hammerl stieß ins gleiche Horn: „Wir wollen auf dem Gesundheitssektor die bestmögliche Versorgung für unsere Bürger haben“. Für sie stehen immer der Mensch im Mittelpunkt des Handelns. Der Chef der CSU-Stadtratsfraktion und Bezirkstagslistenkandidat Rudi Schnur berichtete anschließend von seinem Engagement für die Umwelt. Er appellierte beim Klimaschutz für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen. Schnur zeigte sich auch als ein Mann der klaren Worte. Er zeigte bei der Asylpolitik Verständnis für Leute, die vor Krieg und Terror flüchten. Hier müsse man helfen. Kein Verständnis gab es von Schnur aber für Asylbewerber, die bewusst ihre Identität verschweigen. „Wir müssen wissen, wer bei uns im Land ist“, so Schnur. Radlmeier, Hammerl und Schnur (Pütz war beruflich verhindert) bekräftigten abschließend unisono, dass man den Bürgern Sicherheit in allen Lebenslagen geben will.

Anregungen aus der Bürgerschaft

Nach ihren kurzen Eingangsstatements gaben die Kandidaten den Gästen das Wort. Diese hatten viele Anregungen und fanden dieses neue Veranstaltungsformat sehr gut. Aus dem anschließenden Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, der vom Landtagsabgeordneten Florian Hölzl moderiert wurde, nahmen die CSU-Kandidaten mit, dass das Thema Asyl und Migration die Bevölkerung immer noch beschäftigt. Erfreut nahmen sie zur Kenntnis, dass es in Altdorf mit dem Helferkreis Asyl sehr gut laufen würde. Es gäbe also durchaus positive Beispiele, über die zu wenig in den Medien berichtet würde. Man nahm aber auch zur Kenntnis, dass der Bürger wünscht, dass die geltenden Gesetze durchgesetzt werden, wozu auch die Abschiebungen gehören. Eine weitere Anregung aus der Diskussion war, die Beamten und Angestellten im Öffentlichen Dienst zu stärken. Man erfuhr ferner, dass die neue Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) für viel Unsicherheit in der Gesellschaft sorgt. Gerade Vereine und Verbände sowie den Mittelstand stellt sie vor Herausforderungen und zusätzliche Arbeit. Bei den Vereinen gehe dies zu Lasten der Ehrenamtlichen. Aus der Bürgerschaft kam noch der Wunsch nach mehr Transparenz bei der Diesel-Thematik sowie nach mehr Bürokratieabbau im Gesundheitssektor. Ferner wurde vorgebracht, dass die Leistungen der Bundeswehr bei Auslandseinsätzen besser gewürdigt werden sollten.

Radlmeier, Hammerl und Schnur sicherten zu, sich mit all den eingebrachten Vorschlägen intensiv auseinanderzusetzen.

 

Bildtext: Beim Konzeptionsgespräch stellten die Akteure die Theaterstücke, das Musikkonzept, Bühnen- und Kostümbilder sowie die Tourneeplanung vor: (v.l.n.r.) Martin Kubetz (Musik), Mona Hapke (Kostüme), Gerhard Schuller (Bühnentechnik), Intendant Dr. Maximilian Seefelder, Günther Brendel (Bühnenbild), Bezirksrätin Martina Hammerl, Stephanie Griebl (Tourneeleitung und Requisite), Christoph Goldstein (Regieassistenz) und Karin Stempfhuber-Herde (Tourneeorganisation) – (Foto: Bezirk Niederbayern)

 

KULTURmobil 2018: „Die Abenteuer von Tom und Huck“ sowie „Tartuffe, der Scheinheilige“ auf dem Programm Kultureller Höhepunkt in vielen niederbayerischen Gemeinden.

 

Das KULTURmobil, das fahrende Theater des Bezirks Niederbayern, geht in diesem Jahr mit dem Bühnenstück „Tartuffe, der Scheinheilige“ – nach der Komödie von Jean Baptiste Molière – und dem Kindertheaterstück „Die Abenteuer von Tom uns Huck“ auf Tournee.

 

„Toi, Toi, Toi für großartiges Theater unterm niederbayerischen Himmel. Ich freue mich sehr auf die Aufführungen in diesem Jahr“ – mit diesen Worten und den besten Wünschen für die 21. KULTURmobil-Sommertournee hat Bezirksrätin Martina Hammerl die Akteure in die heiße Phase der Vorbereitungen geschickt. Seit Montag, 23. April wird auf der LKW-Bühne im Agrarbildungszentrum in Landshut-Schönbrunn geprobt.

Die Premiere geht am 9. Juni in Kumhausen im Landkreis Landshut über die Bühne. 60 Vorstellungenan 30 Orten in ganz Niederbayern stehen anschließend auf dem Programm, unter anderem in Abensberg (Landkreis Kelheim), Aldersbach (Landkreis Passau), Arnbruck (Landkreis Regen), Arnstorf (Landkreis Rottal-Inn) und Ascha (Landkreis Straubing-Bogen), in Landau (Landkreis Dingolding-Landau), in Schönberg (Landkreis Freyung-Grafenau), in Thyrnau (Landkreis Passau) und in Winzer (Landkreis Deggendorf). In allen neun niederbayerischen Landkreisen wird das KULTURmobil Station machen und seine Bühne unter anderem auf idyllischen Dorf- und Marktplätzen, in Parks und an anderen zentralen Plätzen in den Gemeinden aufklappen. Einige Gemeinden sind erstmals dabei wie beispielsweise Perlesreut (Landkreis Freyung-Grafenau) oder nach mehr als 15jähriger Pause wie zum Beispiel Ergolding (Landkreis Landshut). Der Eintritt ist für die Bürger auch in diesem Jahr frei. Der Tourneeabschluss, die Derniere, wird am 2. September im niederbayerischen Neufahrn stattfinden. Alle Spielorte und Termine sowie Bilder sind im Internet veröffentlicht: www.kulturmobil.de.

Die „Abenteuer von Tom und Huck“, die jeweils um 17 Uhr auf dem Programm stehen, sind Erwachsenen genauso bekannt wie Kindern und Jugendlichen. Der Roman von Mark Twain ist bereits vielfach dramatisiert und verfilmt worden. Für KULTURmobil 2018 hat der bekannte Schauspieler und Regisseur Moritz Katzmair eine eigene Theaterfassung erarbeitet. Er will dabei auch die Kinder aus dem Publikum mit einbeziehen, ihre Phantasie anregen und „Lust darauf machen, Abenteuer in der Natur zu erleben.“ Freundschaft, die Liebe zur Heimat und die Menschlichkeit stehen dabei imMittelpunkt.

Um 20 Uhr wird „Tartuffe, der Scheinheilige“ nach einer Komödie von Jean Baptiste Molière aufgeführt – in der Bearbeitung des bekannten niederbayerischen Regisseurs Sebastian Goller. Mit „Tartuffe“ kommt nicht nur das gefährlichste Stück Molieres auf die Bühne, sondern auch sein stärkstes. Die erste Version von Molière löste auf Grund ihrer drastischen Kritik am Heuchlertum einen Theaterskandal aus, der zum Verbot der ersten und einer zweiten Fassung des Stücks führte. Erst eine dritte Version entging der damaligen Zensur und bildet die Basis für die KULTURmobil- Inszenierung. Die Geschehnisse werden von Regisseur Goller in das ländliche Bayern des Jahres 1920 gelegt: „Durch den Dialekt und der Verortung des Stückes nach Niederbayern schaffen wir eine Brücke zu unseren Zuschauern“, so Sebastian Goller.

Die Musik und die Lieder komponiert für beide Stücke der in Regensburg lebende Niederbayer Martin Kubetz. Ebenfalls für beide Inszenierungen entwirft Günther Brendel das Bühnenbild; er ist ebenso wie Martin Kubetz bereits zum wiederholten Male bei KULTURmobil dabei. Neu im Team ist Mona Hapke, die für beide Stücke die Kostüme kreiert. Ebenfalls erstmals mit von der Partie sind als Regieassistent der Landshuter Christoph Goldstein und die in Zwiesel lebende Stephanie Griebl, die für die Tourneeleitung und die Requisite verantwortlich ist und bisher bei „Dahoam is Dahoam“ tätigwar. Bereits zum 21. Mal ist Gerhard Schuller mit dabei, der die Bühnentechnik betreut – und damit genauso lange wie Intendant Dr. Maximilian Seefelder, der das KULTURmobil seit 1998 leitet.

„Alle Bezirksräte waren sich einig, dieses Erfolgskonzept auch nach 20 Jahren weiter zu führen“, betonte Bezirksrätin Martina Hammerl beim Konzeptionsgespräch mit den Akteuren. Der Bezirk Niederbayern hat 1998 zum ersten Mal mit dem KULTURmobil eine professionelle Theatertruppe übers niederbayerische Land geschickt. Der Wagen der Fahrenden, den früher Pferde übers Land zogen, hatte sich dabei in einen LKW mit Kastenaufbau und ausklappbarer Bühne verwandelt.

Zusammen mit den Gemeinden bietet der Bezirk Niederbayern seither den Bürgern professionelle darstellende Kunst auf öffentlichen Plätzen; und damit Welt-Bühnenliteratur abseits der Theaterzentren. Die Aufführungen erfreuen sich stetig steigender Beliebtheit. Insgesamt kamen im Jahr 2017 rund 11.000 Besucher zu den Aufführungen des fahrenden Profitheaters. Auch 2018 wird das KULTURmobil wieder begeistern.

 

Der KULTURmobil-Lastwagen wird sich2018 wieder im Sommer  in eine Bühne verwandeln.

Das Konzept für die beiden Bühnenbilder ist bereits fertig. Auf dem Foto das geplante Bühnenbild für das Kinderstück – vorgesehen ist, dass Kinder während des Theaterstücks das Bühnenbild sogar anmalen dürfen.

 

(Foto: Bezirk Niederbayern)