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Bezirksrätin Martina Hammerl

Bildtext: Beim Rundgang durch die Schreinerei noch vor der Corona-Krise (v.l.): Josef Deimer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut e.V., Bezirksrätin Martina Hammerl, Bürgermeister Helmut Maier, Samuel Hausmann, Sozialdienst, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Zweigstellenleiter Hermann Stadler und Uwe Heilmann, Bereichsleiter Werkstätten.

 

Landshuter Werkstätten sind breit aufgestellt

In der Corona-Krise kommt das der Lebenshilfe zugute – Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl hatten zuvor die Einrichtung in Altdorf besucht

 

Die Werkstätten der Lebenshilfe Landshut e.V. sind breit aufgestellt. „Wie ein Bauchladen“, erklärt Uwe Heilmann, der Bereichsleiter Werkstätten. Er ist für den Betrieb aller Lebenshilfe-Werkstätten zuständig, die insgesamt an neun Standorten 870 Werkstattmitarbeiter beschäftigen, darunter 224 in Altdorf. Für ihn war die Möglichkeit, Auftragsänderungen oder -rückgänge ausgleichen zu können, immer schon wichtig. Nun, in der Corona-Krise, sieht sich die Lebenshilfe in ihrem Vorgehen bestätigt. „Wir haben 300 verschiedene Kunden, darunter kleine und große Aufträge.“

Derzeit sind die Werkstätten geschlossen, das heißt, die Mitarbeiter mit Behinderung arbeiten nicht. Es gibt nur eine Notfallbetreuung, die aber kaum in Anspruch genommen wird. „Wir sind froh, dass die Leute zuhause und in den Wohnheimen sind. Bisher gibt es bei uns noch keinen bestätigten Fall“, so Heilmann. Die Arbeitskraft fehlt den Werkstätten aber sehr, da es viele Aufträge abzuarbeiten gilt. Einige sind auch „systemrelevant“, beispielsweise ein Kunde, der in der Medizintechnik tätig ist, oder auch die drei Wäschereien, die insgesamt 7 Klinikstandorte, Seniorenheime, Dialysestationen etc. versorgen. Um alles zu bewältigen arbeiten die hauptamtlichen Mitarbeiter mit Hochdruck und großem Engagement weiter, um die Produktion wenigstens teilweise aufrecht zu erhalten. Zusätzlich unterstützt werden sie dabei durch weitere Mitarbeiter aus den Einrichtungen der Lebenshilfe Landshut.

Kurz vor Ausbruch der Corona-Krise hatten Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl die Werkstätte in Altdorf besucht und wurden von Uwe Heilmann auch darüber informiert, dass durch die Vielzahl an Kunden in unterschiedlichen Bereichen (Metallverarbeitung, Leichtmontage, Wäscherei, Schneiderei etc.) die Logistik innerhalb der Werkstätte hochkomplex sei. Doch auch weitere Herausforderungen galt es in den letzten Monaten zu stemmen: Das neue Bundesteilhabegesetz brachte sowohl für Träger wie die Lebenshilfe als auch für die Sozialverwaltung des Bezirks viele Neuerungen mit sich. „Wir hatten viel Aufklärungsarbeit zu leisten“, so der Bereichsleiter Werkstätten. Hermann Stadler, Zweigstellenleiter Altdorf, und Samuel Hausmann vom Sozialdienst konnten darüber berichten, dass das zu betreuende Klientel allgemein schwächer werde. Das liege zum einen daran, dass bereits während der Schulzeit stärker auf Inklusion gesetzt werde und zum anderen, die bisher leistungsstarken Gruppen älter werden und körperlich abbauen. Als sehr positiv hob der Vorsitzende der Lebenshilfe, Josef Deimer, die Arbeitszufriedenheit hervor. Denn viele, die eigentlich nach 20 Jahren Anspruch auf Rente hätten, arbeiten weiter, weil sie gerne hier sind. Die Tätigkeiten und Abläufe an den Arbeitsplätzen sind auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter mit Behinderung zugeschnitten. Leistungsstarke Mitarbeiter, die eine anspruchsvollere Aufgabe suchen, wolle man bewusst fördern, etwa indem man versucht, einen Außenarbeitsplatz für sie zu finden.

Der Besuch damals brachte viele neue praktische Einblicke und Aspekte für die Bezirksvertreter mit sich. So ein fruchtbarer Austausch abseits der gewohnten Zusammenarbeit zwischen Bezirk und Träger, sei positiv für beide Seiten. Prognosen über die künftige Entwicklung der Auftragslage kann Uwe Heilmann indes noch nicht treffen. „Es wird sicher schwierig, aber ich denke, dass ein Großteil unserer Kunden die Krise überstehen wird. Und weil wir eben sehr viele unterschiedliche Auftraggeber haben, sind wir vergleichsweise gut aufgestellt.“

 

-ml-

 

Foto: Manuela Lang/Bezirk Niederbayern

 

Immobilienpreise fordern das Landshuter Netzwerk heraus

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl besichtigen Tageszentrum am Bahnhof

 

 Immobilien- und Baupreise sind eine Herausforderung – auch und vor allem für soziale Einrichtungen und Träger wie es das Landshuter Netzwerk ist. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl sprachen darüber mit Geschäftsführer Jürgen Handschuch und stellvertretendem Vorsitzenden Lothar Schels, als sie das Tageszentrum am Landshuter Bahnhof besuchten.

Die beiden Vertreter des Landshuter Netzwerks begrüßten diesen Austausch in entspanntem Rahmen und thematisierten gleich die zwei größten Probleme, die man derzeit habe: bezahlbaren Wohnraum finden (für das Betreute Wohnen) und qualifizierte Mitarbeiter gewinnen. Seitens des Bezirks hätte das Netzwerk neben den bisher 77 Plätzen im Betreuten Wohnen (aufgeteilt auf die Standorte Landshut und Dingolfing, jeweils Gruppen- und Einzelwohnen) noch die Genehmigung für sechs weitere Plätze. Da es derzeit aber an Wohnraum fehle, könne man diese gar nicht anbieten und versuche neue Konzepte zu entwickeln.
Olaf Heinrich informierte, dass auch andere Träger in Niederbayern auf der Suche nach neuen Wohnformen seien, etwa in Form eines „Stützpunktwohnens“, das zentrale Anlaufstelle für die im nahen Umkreis wohnenden betreuten Menschen dient und damit auch Personal effizient einsetzen kann. „Dreh- und Angelpunkt bleibt aber der Immobilienpreis, den wir nicht beeinflussen können, der aber unsere Arbeit extrem erschwert“, so der stellvertretende Vorsitzende Lothar Schels. Gerade für das Klientel psychisch kranker Menschen sei es zusätzlich schwierig, an passenden Wohnraum zu kommen. „Es sind Menschen wie du und ich, die zeitweise Hilfe brauchen“, so Schels.

Umso wichtiger sei deshalb auch das Tageszentrum, das direkt neben dem Landshuter Bahnhof gelegen ist. „Hier bekommen die Menschen Hilfe in ihrer Tagesstruktur, was von großer Bedeutung ist“, erklärte Geschäftsführer Jürgen Handschuch. Es gehe schnell, dass sich Betroffene sozial isolieren und von anderen abschotten. „Hier finden sie eine zentrale Anlaufstelle, in der sie sich gemeinsam mit anderen ganz vielfältig beschäftigen können.“ Dabei handelt es sich aber nicht um eine Therapie, sondern um Tätigkeiten, die wieder Struktur in den Tag bringen, das Selbstbewusstsein stärken und Sinn machen. In der Kantine wird gemeinsam gekocht und gegessen, im Second-Hand-Laden kann sowohl eingekauft als auch mitgeholfen werden, im Computerraum gibt es Kurse, in der Kreativwerkstatt wird getöpfert und in der Holzwerkstatt geschreinert. Die Leiterin des Tageszentrums, Christine Lohrey, betonte wie gut es den Besuchern tue, ein Erfolgserlebnis zu haben. Sie unternimmt mit ihnen auch regelmäßig Ausflüge in die Stadt, um Perspektiven aufzuzeigen, was man mit seiner Freizeit alles anfangen kann. Unter den rund 40 wechselnden Besuchern, die täglich im Schnitt kommen, haben sich so auch Freundschaften und Gruppen gebildet, die gemeinsam Silvester oder Geburtstag feiern.

Darüber hinaus unterhält das Landshuter Netzwerk auch Inklusionsfirmen, wie eine Wäscherei und Gärtnerei sowie das Café im Bezirksklinikum Landshut. 20 Menschen sind hier angestellt. Sie organisieren den Ablauf und leiten die insgesamt 48 Zuverdienstklienten an. „Die Auftragslage ist gut, aber auch hier suchen wir nach Mitarbeitern, etwa einem Landschaftsgärtner, der derzeit schwer zu finden ist“, informierte Jürgen Handschuch. Eine neue Einnahmequelle stellt mittlerweile auch der Tagungsraum am Bahnhof dar, der immer häufiger von Gästen des benachbarten Hotels gebucht wird. „Er kann aber auch für private Feierlichkeiten vermietet werden, gerne mit Catering, das wir dann im Haus anbieten.“

Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl waren sehr beeindruckt von dem breiten und umfassenden Angebot, das das Landshuter Netzwerk vorhält und waren dankbar für die Einblicke in diese für Landshut und ganz Niederbayern wertvolle Einrichtung.

„Ich würde es sehr begrüßen, wenn das gemeinsame Ziel eines zweiten Standortes für ein weiteres Tageszentrum realisiert werden könnte“, so Heinrich. „Dass dies in Landshut und in verkehrsgünstiger Lage sehr schwer ist, ist mir bewusst.“

 

– ml –

 

Foto: Lang/Bezirk Niederbayern

 

Bildtext: Beim Treffen in der Galerie – Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (r.) und Bezirksrätin Martina Hammerl (2. v. l.) mit (v. l.) Franz Schneider, Raimund Reiter, Johann Haslauer sowie Ursula Bolck-Jopp und Ute Haas.

 

Begegnung mit Kunst und Künstlern

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl besuchten Galerie von Raimund Reiter

 

Die Begegnung mit Kunst und Künstlern stand im Mittelpunkt eines Besuchs von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl in der Galerie von Raimund Reiter in Piflas.

Martina Hammerl findet es wichtig, dass junge Menschen sich mit Kunst auseinandersetzen und fragte die Profis nach Möglichkeiten der Begegnung zwischen Kindern und Künstlern. Franz Schneider, 1. Vorsitzender des Vereins für zeitgenössische Kunst „Neue Galerie Landshut“, berichtete von dem Programm „Künstler in der Grundschule“, das vom Kultusministerium gefördert wird. „Das funktioniert in Niederbayern gut, allerdings ist der Etat von 20.000 Euro pro Jahr schnell vergriffen. Es gibt deutlich mehr Nachfrage“, so Schneider. Der 2. Vorsitzende des Vereins, Johann Haslauer, sowie die beiden Vorsitzenden des Kunstvereins Landshut, Ursula Bolck-Jopp und Ute Haas, betonten, dass man selbst stets offen für solche Projekte sei, weil die Heranführung an Kunst und Kultur von großem Wert für die Gesellschaft sei.

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich ist der Ansicht, dass dies in den kommenden Jahren sogar noch wichtiger werde. Der Kulturbereich sei ganz wesentlich für die Identifikation mit der Heimat, weshalb sich in der Hinsicht derzeit auch viel im Bezirk Niederbayern bewege. Das hörten alle gern, allen voran Raimund Reiter. Er begrüßte die neue Initiative „Kunst im öffentlichen Raum“, bei der sämtliche Kunstwerke in Städten und Gemeinden nach und nach erfasst und auf der Internetseite www.kunst-niederbayern.de dargestellt werden. Darüber hinaus habe der Bezirk beim Neubau der Sozialverwaltung einen Wettbewerb mit einem Budget in Höhe von 50.000 Euro ausgeschrieben, wie Heinrich informierte.

Das Anliegen der Künstler, dass die öffentliche Hand mehr Kunstwerke ankaufen sollte, konnten die Bezirksvertreter ebenfalls bereits als „in Arbeit“ verbuchen. „Derzeit werden alle Kunstwerke, die der Bezirk besitzt, inventarisiert“, so der Bezirkstagspräsident. Ab diesem Jahr wird der Bezirk auch jährlich qualitativ hochwertige Kunstwerke ankaufen, ein Budget wurde dafür bereits beschlossen. Zudem wurde entschieden, dass im Vorfeld der Kulturpreisverleihung des Bezirks eine Fachjury Empfehlungen geben soll. Veränderungen gab es auch in Sachen Kulturstiftung. Hier bemängelten die Künstler, dass nur solche Projekte von überregionaler Bedeutung gefördert würden. „Dies wurde ursprünglich eingeführt, um sicherzustellen, dass es sich um überregional bedeutsame Vorhaben handelt. Als förderfähig anerkannt werden Planungen, an denen sich der jeweilige Landkreis finanziell beteiligt. Zudem kann in Ausnahmefällen auch darüber hinaus gefördert werden“, informierte Olaf Heinrich.

Wie man als Kommune am besten vorgehen soll, wenn man einen Kunstwettbewerb ausschreiben wolle, wollte Martina Hammerl von den Künstlern erfahren. „Unsere beiden Vereine stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite“, so Raimund Reiter. Der  freischaffende Künstler führte die Gäste anschließend durch seine Galerie, in der passend zu seiner aktuellen Ausstellung „Schwarz auf Weiß“ in der Großen Rathausgalerie in Landshut zahlreiche seiner Druckgrafiken und die Zeichnungen zu sehen sind. Er freute sich über die Begegnung mit den Bezirksvertretern, da der Bezirk ein wichtiger Ansprechpartner für Kunst- und Kulturschaffende sei.

Raimund Reiter (li.) führte die Gäste durch seine Galerie (v. r.) Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrätin Martina Hammerl, Johann Haslauer, Ute Haas, Franz Schneider und Ursula Bolck-Jopp.

 

Fotos: Bezirk Niederbayern, Lang

 

Bildtext: Langjährige Mitglieder des Vereins, wurden vom 1. Vorsitzenden Joachim Flache (links außen), 2. Bürgermeister Bernhard Pritscher (2. von links) und Bezirksrätin Martina Hammerl (ganz rechts), besonders geehrt.

 

„Schee langsam wird´s Weihnacht”

Traditionelle Weihnachtsfeier beim Siedlerbund Piflas

 

Großen Anklang fand heuer wie immer, die Weihnachtsfeier mit Christbaumversteigerung der Piflaser Siedler im Sportheim Ergolding. Die zahlreich erschienene Mitglieder des Vereins konnten es kaum erwarten, bis ihr 1.Vorsitzender Joachim Flache die Feier eröffnete. Dieser begrüßte die Vertreter der Marktgemeinde, den 2. Bürgermeister von Ergolding, Bernhard Pritscher, die Bezirksrätin und OB-Kandidatin der Marktgemeinde Ergolding, Martina Hammerl und  besonders das Ehrenmitglied des Vereins Gertraud Goderbauer sowie die Schatzmeisterin des Verbandes der Eigenheimer aus München, Christa Christ. Ebenso richtete Joachim Flache einen Gruß an die in Ergolding beheimateten Vereine. Der 2. Bürgermeister von Ergolding, Bernhard Pritscher bedankte sich für die Einladung und wies auf die stille Zeit hin, die nun wieder angebrochen sei. Wichtig sei es, so meinte Pritscher, dass man einmal in dieser Zeit für ein paar Stunden ausbricht aus dem Alltagstrott.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musik-Gruppe Feinkost, die mit zwei Klarinetten und einem Keyboard adventliche Weisen in den festlich geschmückten Gasthaussaal trugen.

 

Der Landshuter Buch-Autor und Heimatdichter Oskar Stock begleitete die besinnliche Veranstaltung mit Gedichten aus seinen Büchern. Er las daraus und berichtete von Menschen, die Weihnachtsträume hätten, von einem Nussknacker, der alles andere darstellt als einen Nussknacker, denn er stehe nur als Zierde in weihnachtlich geschmückten Zimmern und Stuben. Oskar Stock erzählte von Weihnachten in Stadt und Land. Auch ein Besuch zu weihnachtlicher Zeit in einem Gartencenter trug zur Erheiterung der Weihnachtsfeier-Besucher bei.

Zum Thema fröhliches Feiern zu Weihnachten trug Oskar Stock folgendes Gedicht vor: „Hört wie hell das Glöckchen klingt, der Menschenherz vor Freude springt, die Welt erfüllt mit Lichterschein und hohem Singen obendrein. Seht wie die Augen strahlen klar, ein fröhlich feiern gibt es gar. So nehmt dran teil und folgt sogleich, uns in das weihnachtliche Reich.“ Viele Weihnachtswünsche hänge man in dieser Zeit an die Weihnachtsbaumes Äste, um damit die Menschen zu erfreu`n, formulierte Oskar Stock.

Nach diesem etwas besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier stand auf der Tagesordnung das Thema Mitgliederehrungen. Mit Ehrennadeln und Urkunden wurden Mitglieder für 20 bis 55 Jahren Zugehörigkeit zum Siedlerbund Piflas geehrt:

20 Jahre: Maier Anton, Maier Erna, Wölfl Dagmar und Winbeck Anneliese

25 Jahre: Pollok Ingrid, Wiesneth Alma, Ringlstetter Dieter und Zinner Jakob

30 Jahre: Brunner Josef, Raßhofer Josef und Schlagmann Dieter

35 Jahre: Baierl Franz

40 Jahre: Schindlbeck Karl

45 Jahre: Huber Michael

50 Jahre: Holzmann Joachim

55 Jahre: Gallner Paula und Wirt Ursula (hier rechts auf dem Bild)

 

 

Mit einer Tombola und der anschließenden Christbaumversteigerung mündete die Veranstaltung in einem gemeinsamen Weihnachtsessen. Der 1. Vorsitzende des Piflaser Siedlerbundes Joachim Flache bedankte sich herzlich für den zahlreichen Besuch und verabschiedete die Besucher aus seiner gelungenen Veranstaltung.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext: 1. Vorsitzender Joachim Flache (ganz links), mit seinen Ehrengästen

 

GROSSES GRILFEST DES SIEDLERBUNDES PIFLAS IM PROSKE-WIRTSGARTEN IN ERGOLDING

 

Nach dem etwas zögerlichen Eintreffen von Mitgliedern des Siedlerbundes Piflas im Wirtsgarten des Gasthauses Proske in Ergolding, konnte der Vorsitzende Joachim Flache am Sonntagnachmittag dennoch  eine große Anzahl von Besuchern des Grillfestes herzlich willkommen heißen.

Unter den besonderen Gästen befand sich die Vizepräsidentin des Eigenheimerverbandes Bayern e. V., Sibylle Banner. Der Eigenheimerverband Bayern vertritt seit über 70 Jahren die Interessen von Bauherren, Haus-, Wohnungs- und Gartenbesitzern. Mehr als 80.000 Eigenheimer sind derzeit im Verband organisiert.

Ein besonderer Gruß galt dem Ehepaar Margot und Joachim Lodermeier, die am selben Tag ihren Hochzeitstag mit den Siedlern feiern durften. Joachim Flache wies auf die Tätigkeit von Joachim Lodermeier hin, der für das Online Portal KLARTEXT.LA tätig ist und für die Siedler „besonders schöne Berichte“ schreibt, wie es Flache formulierte. Lodermeier sei selbst Mitglied beim Siedlerbund Piflas.

Ein herzliches Grüß Gott galt auch der 3. Bürgermeisterin von Ergolding Annette Kiermaier, die nebenbei auch 1. Vorsitzende der Eigenheimer Ergolding ist. Bezirksrätin Martina Hammerl, die den Bürgermeistersessel nächstes Jahr in der Marktgemeinde für die CSU anstrebt, wurde von Joachim Flache, der ebenfalls dem CSU-Vorstand angehört, besonders herzlich empfangen. Bürgermeister a.D. Josef Heckner sowie diverse Marktgemeinderäte aller politischer Farben waren ebenso herzlich willkommen geheißen. Nicht weniger herzlich wurde der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Ergolding Andreas Strauß, der mit Verspätung in der Runde der Siedler eingetroffen war und vom Grillfest des Siedlerbundes nicht wegzudenken ist, vom Siedlerbundvorsitzenden willkommen geheißen.

Eine Stunde später gab sich sogar noch eine Landshuter Stadtpolitikerin die Ehre, nämlich die SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König, die immer ein sehr gern gesehener Gast bei den Siedlern ist.

 

Joachim Flache gab den Start für die Grillspezialisten frei. Für 6 Euro konnte jedes Mitglied essen so viel man eben konnte. Das ließen sich die Mitglieder des Vereins nicht zweimal sagen und standen bald Schlange vor der Grillstation. Getränke waren bei den Bedienungen des Gasthauses Proske zu bestellen.

Bald herrschte ein reger Austausch über Geschehnissen aus der Zeit, wo man sich nicht gesehen hat, und es gab dadurch viel zu erzählen. Rollbraten, Würstl mit Kraut und Wammerl wurden „nebenbei verdrückt“. Wer sich dennoch nach Kaffee und Kuchen zum Nachtisch sehnte, der brauchte nur seine Bestellung bei den netten Damen des Gasthauses Proske aufgeben.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Erwin Ecker mit seinen zärtlichen aber auch flotten Weisen und Melodien auf seiner elektrischen Musikanlage.

Schön langsam nacheinander verließen die Mitglieder des Vereins des Siedlerbundes den Wirtsgarten der Gaststätte Proske und erzählten sicher zu Hause angelangt, wie schön es wieder war beim Grillfest des Siedlerbundes Piflas.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext: Bezirksrätin Martina Hammerl, Christian Beckmann, Leiter der Landmaschinenschule, und Bezirksrat Markus Scheuermann (v. l.) auf dem Versuchsfeld der Landmaschinenschule – im Hintergrund: eines der beiden „Lokomobile“, Bestandteil des Heuke-Dampfpflugs.

 

 

Landtechnik im Wandel der Zeit

Beim „Dampftag“ der Landmaschinenschule traf Nostalgie auf Innovation

 

Rund 200 Studierende der Hochschule Weihenstephan, Berufsgrundschuljahr- und Fachoberschüler aus Landshut sowie Auszubildende der Handwerkskammer erlebten beim „Dampftag der Bildung“ Bodenbearbeitung über mehrere Technikgenerationen hinweg. Der Aktionstag der Landmaschinenschule am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn des Bezirks Niederbayern findet seit mehreren Jahren im Herbst statt und zeigt die Entwicklung der Landtechnik über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren – vom handgeführtem Pflug über dampfbetriebene Maschinen bis hin zu modernster Technologie.

Zum diesjährigen Dampftag begrüßte Bezirksrätin Martina Hammerl die Teilnehmer. Dabei betonte sie die Verantwortung des Bezirks Niederbayern, für beste Bedingungen bei der Ausbildung in ‚grünen‘ Berufen zu sorgen. „Damit sich unsere landwirtschaftlichen Betriebe den wachsenden Herausforderungen durch Globalisierung und Klimawandel stellen können, werden die Lehrinhalte und -angebote im Agrarbildungszentrum sowie auch die Rahmenbedingungen in Landshut-Schönbrunn stets den aktuellen und künftigen Anforderungen angepasst“, so Hammerl.

Karl Maiböck, Key Account Manager von Kverneland, Hersteller von landwirtschaftlichen Anbaugeräten, hielt im Anschluss einen Vortag zum Schwerpunktthema des diesjährigen Dampftags „flaches Pflügen und Schälen“. Dabei ging er auf Einstellung und Ausstattung von Pflügen im Allgemeinen und des Schälpflugs im Besonderen ein. Anhand des Schälpflugs Ecomat erläuterte er die Besonderheit und Bedeutung dieser Technik speziell für ökologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Betriebe. Mit dieser Technik könnten zudem ungewünschte Kulturbegleitpflanzen reduziert – etwa der schwer zu beherrschende Ackerfuchsschwanz – außerdem Pflanzenschutzmittel und Kraftstoff gespart werden, so Maiböck. Das Pflugsystem von Kverneland konnten die Besucher dann wenig später im Freigelänge im praktischen Einsatz sehen.

Bezirksrätin Martina Hammerl begleitete die Studierenden auf das Versuchsfeld der Landmaschinenschule zur praktischen Exkursion durch die Geschichte der Landtechnik. Die Vorführung startete mit einer 1-PS-Zugmaschine: „Fanni“, ein süddeutsches Kaltblut, demonstrierte ihrem Publikum, wie kräftezehrend die Arbeit mit einem handgeführten Pflug für Mensch und Tier war.

Ebenfalls in Aktion konnten die Besucher den für die Veranstaltung namensgebenden Heuke-Dampfpflug aus dem Jahr 1928 erleben. Er besteht aus zwei Zugmaschinen mit jeweils rund 20 Tonnen Gewicht, den sogenannten Lokomobilen, und einem Kipppflug. Dampfbetriebene Maschinen wie diese leiteten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Technisierung in der Landwirtschaft ein.

 

30 Studierende ziehen an einem Strang, um einen kleinen Schlepper samt Pflug in Bewegung zu bringen

Eines der Highlights des Tages: einen Pflug mit vereinten Kräften an einem Seil ziehen. Aus der Erfahrung am eigenen Leib gewannen die Studierenden und Schüler die Erkenntnis, dass enorme Muskelkraft nötig ist, um einen Pflug in Gang zu bekommen. Müheloses Arbeiten und hohe Effizienz wurde anhand eines rund 145-PS-starken, modernen Schleppers mit Vorgewendemanagement und Variopflug demonstriert.

 

– sb –

 

Fotos: Bezirk Niederbayern/Bäter

 

Einladung zum Wahlkampfabschluss

Das Beste für Bayern, Niederbayern und die Region Landshut wollen die Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur, erreichen.

Bei der Wahlkampfabschlussveranstaltung der CSU im Stimmkreis Landshut am 9. Oktober um 19 Uhr in der liveBox der Landshuter Sparkassenarena werden die Kandidaten auf ihren Wahlkampf zurückblicken und ihre Ziele vorstellen. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind dazu herzlich eingeladen.

Für die musikalische Umrahmung sorgt „Meschpoke“. Zu einer Brotzeit sind alle Gäste eingeladen. Um Anmeldung unter 0871 82081 oderlandshut@csu-bayern.de wird gebeten.

 

Bildtext: Karl-Josef Wenninger (r.), Kreisvorsitzender der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA) dankte dem Renten-Experten Herbert Plenk vom VdK Bayern für seine zahlreichen Tipps zum Thema Altersvorsorge

 

Rente – das geht uns alle an. 

Renten-Experte referierte auf Einladung der CSA 

 

Ohu. Die richtige Altersvorsorge betrifft alle. Unter dem Titel „Machen Sie mehr aus Ihrer Rente“, hatte deshalb die Christlich-Soziale Arbeitnehmerschaft (CSA) ins Gasthaus Gremmer geladen. Dort erfuhren die zahlreichen Gäste in fast zwei Stunden vom Renten-Experten Helmut Plenk vom VdK Bayern anhand vieler anschaulicher Beispiel praktische Tipps zum Thema Rente.

 

CSA-Kreisvorsitzender Karl-Josef Wenninger konnte neben den vielen interessierten Zuhörern auch den Stimmkreisabgeordneten im Bayerischen Landtag Helmut Radlmeier und Bezirksrätin Martina Hammerl begrüßen. Wenninger machte die Ziele der CSA deutlich: „Wir wollen eine humane und gerechte Gestaltung des Sozialstaates. Dazu gehört auch eine auskömmliche Rente“. Dies betonte auch Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier in seiner Rede: „Das Thema Rente betrifft uns alle einmal. Im Freistaat legen wir daher einen großen Wert auf eine bestmögliche Arbeitsmarktpolitik. Denn: Wer eine Arbeit hat, schafft sich die Rahmenbedingungen für ein gutes Auskommen im Alter. Deshalb gilt: Sozial ist, was Arbeit schafft!“ Radlmeier nannte auch die jüngsten Erfolge, die gerade Älteren zugutekommen, wie die Anhebung der Mütterrente und das Landespflegegeld.

Die Mütterrente griff der Referent des Abends, Helmut Plenk, Geschäftsführer VdK Sozialverband Bayern, Kreisverband Arberland, auf. Plenk verstand es, auf sehr anschauliche Art einen Überblick zu geben über die verschiedenen Rentenarten bis hin zu der Vielzahl der individuellen Vorsorgemöglichkeiten. Immer wieder kreiste die Thematik um das Zauberwort “Pflichtbeiträge”. Aus welchem Winkel die Renten des Einzelnen auch betrachtet wurden, am Ende standen fast immer die Pflichtbeiträge und damit Rentenansprüche. Ob als Minijobber, mitarbeitende Ehefrau oder pflegender Angehöriger: Ein jeder könne mehr aus seiner Rente rausholen.

Es wurde deutlich, dass es eine ganze Reihe von Vorsorgemöglichkeiten gibt. „Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten jedes Einzelnen, vorzusorgen und seine Rente aufzubessern“, zeigte Plenk auf. „Die Betonung liegt hier auf Vorsorge. Denn Reagieren ist beim Thema Rente in der Regel zu spät und bedeutet Einbußen, die oftmals ohne großen Aufwand hätten vermieden werden können“, so der Renten-Experte.

Helmut Plenk mahnte immer wieder an, sich über die eigene Rentensituation zu informieren, Modalitäten und Möglichkeiten sowie vor allem Fristen zu prüfen: „Manchmal entscheiden wenige Wochen, sogar Tage über die Höhe oder den generellen Anspruch einer Rentenzahlung“. Die Rente sei aber keine „Zauberei“. Abschließend appellierte Plenk an die Zuhörerschaft, die Beratungsangebote der Rentenversicherung, der Arbeitgeber, der sozialen Träger und natürlich des VdK Bayern in Anspruch zu nehmen, um in der persönlichen Prüfung Renteneinschnitte oder gar der Altersarmut rechtzeitig vorzubeugen. Es stecke viel Geld im System der gesetzlichen Rente. Geschenkt werde einem aber nichts. Man müsse selbst anpacken und sich frühzeitig um die eigene Vorsorge kümmern.

 

Foto: CSA

Bildtext: Überreichten Staatsminister und Niederbayerns CSU-Spitzenkandidat Bernd Sibler (Vierter von links) zum Start der Sommerferien ein Bilderbuchzeugnis als Kultusminister (von links): JU Kreisvorsitzender Hans-Peter Deifel, Renate Zitzelsberger, Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Siegfried Ziegler, Schatzmeister des CSU-Kreisverbands, CSU-Kreisvorsitzender und MdB Florian Oßner, Bezirksrätin Martina Hammerl, Anna Wolfsecker, Kreisvorsitzende der Frauen-Union, CSUKreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck, Hohenthanns Bürgermeisterin Andrea Weiß und Kassenprüfer Claus-Dieter Weindl.

 

„Wir schaffen Lösungen statt plumper Hetze“

CSU-Kreisvertreterversammlung mit Staatsminister Bernd Sibler in Hohenthann

Die CSU im Landkreis Landshut hat sich bei der Kreisvertreterversammlung am Freitag im Brauereigasthof Hohenthann als Anpack- und Problemlöser-Partei positioniert. im Brauereigasthof Hohenthann als Anpack- und Problemlöser-Partei positioniert. Der bayerische Kultusminister und niederbayerische Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Bernd Sibler, betonte wie auch der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Florian Oßner die Erfolge der Christsozialen in den Bereichen Bauen, Familien, Pflege, Rente und Migration: „Im Gegensatz zu den ewigen Nörglern in anderen Parteien geben wir Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.“

Sibler stimmte die rund 100 Besucher mit einer mitreißenden Rede auf die heiße Phase vor der Landtags- und Bezirkstagswahl ein. „Die Leute wollen uns kämpfen sehen. Sie wollen sehen, dass wir für sie da sind.“ Politik sei emotional und das müssten die Parteien den Menschen auch zugestehen. „Die CSU ist ebenfalls mit Leidenschaft bei der Sache, benennt aber nicht nur die Probleme, sondern schafft am Ende auch die Lösungen.“

Laut Sibler gibt es viele positive Punkte in der bayerischen Politik: „Eine historisch niedrige Arbeitslosenquote im Sommer, einen sensationellen Haushalt und eine Schuldentilgung, die dem Freistaat mehrere Hundert Millionen Euro Zinsersparnis bringt und damit mehr Geld für die Kommunen locker macht, das unter anderem in eine höhere Förderung für die Freiwilligen Feuerwehren fließt.“ Dazu kämen wichtige Verkehrsprojekte und die Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel produziere, die Kulturlandschaft pflege und die Gesellschaft präge. Den Fokus auf die Landwirtschaft legte Sibler in Hohenthann, wo intensiv über den Grundwasserschutz diskutiert wird, ganz bewusst: „Die CSU stärkt den ländlichen Raum und ist Hüter des sauberen Trinkwassers. Wir sind die Gestalter mit den gesellschaftlichen Kräften vor Ort – das geht nicht mit gegenseitiger Hetze, sondern nur mit gegenseitigem Vertrauen.“

„Wir denken an heimische Bevölkerung“

In der Flüchtlingsfrage stünden über 80 Prozent der Deutschen hinter den Maßnahmen, die CSU-Chef Horst Seehofer als Bundesinnenminister durchgesetzt habe, sagte Sibler. Und im Freistaat habe die Staatsregierung unter Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit Pflegegeld, Familiengeld und den Plänen zu bayerischem Baukindergeld, bayerischer Eigenheimzulage und Hebammenbonus ein: umfangreiches Sozial- und Familienpaket aufgelegt. „Wir denken an unsere heimische Bevölkerung.

Uns kann keiner Untätigkeit für die Menschen vor Ort vorwerfen.“ Er sei froh, dass das undifferenzierte Volksbegehren gegen den Flächenfraß gerichtlich gescheitert sei, sagte Sibler. Denn das Ergebnis wäre nur ein kommunaler Großhandel von Kontingenten zum Flächenverbrauch gewesen. „Gleichzeitig sind wir uns alle einig, dass wir sparsam mit unserem Grund und Boden umgehen müssen. Darum stärken wir die Städtebauförderung für noch mehr sinnvolle Nachverdichtung.“

Dass Niederbayern so gut dastehe, habe die Region vor allem den Menschen in den Städten, Gemeinden und Unternehmen zu verdanken, betonte Sibler. „Aber die CSU hat auf allen politischen Ebenen auch einen nicht unwichtigen Teil dazu beigetragen. Das sage ich nicht aus Überheblichkeit, sondern mit Lust an der Verantwortung und großem Stolz auf unsere Heimat.“

Oßner: Zersplitterung der Parteienlandschaft schadet jedem

CSU-Kreisvorsitzender und MdB Oßner stellte selbstkritisch fest, dass nicht immer alles richtig gemacht wurde – auch, was den persönlichen Umgang anbelangt. „Da müssen wir besser werden.“ Dennoch sollte man deshalb die positiven Errungenschaften der CSU nicht komplett ausblenden: „Wir setzen bundesweit Maßstäbe und arbeiten in der Region geschlossen vor allem auch für bedeutende Infrastrukturprojekte im Straßenbau, für den Ausbau des schnellen Internets und die Mobilfunkversorgung.“ Die erfolgreiche Kooperation über alle politischen Ebenen hinweg zeichne die CSU aus. Nur damit lassen sich auch schwierige Projekte umsetzen. „Eine weitere Zersplitterung der Parteienlandschaft, wie es in den anderen Bundesländern und im Bundestag bereits der Fall ist, schwächt alle und führt zu chaotischen Koalitionen“, bilanzierte der leidgeplagte Bundespolitiker Oßner und ergänzte: „Dies dürfen wir nicht auch noch im Freistaat Bayern zulassen – das schadet jedem.“

Bezirksrätin Martina Hammerl lobte Bernd Sibler für den Niederbayernplan, den er im CSUBezirksvorstand federführend mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich erarbeitet hat. „Da steckt alles drin, was unsere Heimat erfolgreich gemacht hat und weiter voranbringen wird. Auf dieser Basis werde ich mich weiterhin im Bezirkstag für die medizinische Versorgung, die Pflege, die Anliegen von Menschen mit Behinderung und die Landwirtschaft einsetzen.“

Hohenthanns Bürgermeisterin Andrea Weiß dankte Florian Oßner stellvertretend hinsichtlich der für die IT-Ausstattung im Rahmen der Grundschulsanierung. Das sei eine wichtige Unterstützung für die Kommunen bei der Digitalisierung im Bildungsbereich. Schatzmeister Siegfried Ziegler legte einen tadellosen finanziellen Rechenschaftsbericht ab. Die Kreisvorsitzende der Frauen- Union, Anna Wolfsecker, die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Renate Zitzelsberger, und der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Hans-Peter Deifel, stellen in ihren Kurzberichten die regen Aktivitäten der letzten Monate eindrucksvoll unter Beweis. CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Haselbeck schilderte die aktuelle Landkreispolitik mit der Verlagerung des geplanten neuen Landratsamts. Abschließend lobte Kreisvorsitzender Florian Oßner den Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, für seinen Einsatz in einem der „wichtigsten Ämter“ im bayerischen Kabinett, nachdem Bildungspolitik grundlegend Ländersache sei: „Wir sind stolz auf unseren Schulminister – weshalb er auch zum Schulabschluss von uns ein exzellentes Zeugnis ausgestellt bekommt.“

 

Foto: Bragulla

Bildtext: Die CSU sammelte in Ergoldsbach wieder Anregungen für einen „Zukunftsplan für die Region Landshut“.

 

Großer Andrang beim „Miteinander reden“ der CSU

Politik hat Pflegepaket und Rentenpaket geliefert – Bürger haben Probleme mit Mobilfunk und Internet  

 

Die CSU will im gesamten Stimmkreis Landshut genau erfahren, wo den Bürgerinnen und Bürger der Schuh drückt. Unter dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ finden deshalb seit Mai Veranstaltungen statt, bei denen die Gäste das Wort haben. Der Andrang zur dritten Auflage im Gasthaus Dallmaier in Ergoldsbach war mit rund 60 Bürgern enorm. Landtagsabgeordneter und Direktkandidat Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur hörten den Bürgern genau zu. Die Anregungen nehmen die Kandidaten nicht nur für ihre Arbeit in den verschiedenen Gremien mit, sondern werden zudem in einen Zukunftsplan Region Landshut einfließen, der im September der Öffentlichkeit präsentiert wird. 

 

Eingangs informierte Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, über seine Landtagsarbeit mit seinen Schwerpunkten Innere Sicherheit und dem Gesundheitssektor. Bezirksrätin Martina Hammerl stellte anschließend ihre Anstrengungen auf Bezirksebene für die Region und die Heimat in den Mittelpunkt. Der Chef der CSU-Stadtratsfraktion und Bezirkstagslistenkandidat Rudi Schnur berichtete von seinem Engagement für die Umwelt. Prof. Dr. Ralph Pütz brach unter anderem eine Lanze für das Handwerk und legte den Fokus auf die Bildungspolitik.

 

Beim anschließenden Dialog mit dem Bürger fungierte Landshut Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf als Moderator. Es wurde aus der Bürgerschaft vorgetragen, dass man die Pflegeberufe attraktiver machen müsse. Man müsse für bessere Rahmenbedingungen und eine bessere Bezahlung in der Pflege sorgen. Helmut Radlmeier, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Landtages, betonte, dass die CSU im Bayerischen Landtag hierzu bereits die Initiative ergriffen habe und ein umfassendes Pflegepaket verabschiedet hat. Damit wolle man die Attraktivität der Pflegeberufe steigern. Außerdem sei das neue bayerische Landespflegegeld eine wichtige Stütze.

 

Angesprochen wurden von den Bürgern auch die niedrigen Renten für Arbeitnehmer, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Der anwesende Bundestagsabgeordnete Florian Oßner konnte hierzu bekannt geben, dass der dafür zuständige Bund nun ein milliardenschweres Rentenpaket auf den Weg gebracht hat. Geringverdiener sollen damit entlastet, Kranke besser gestellt werde Bezirksrätin Martina Hammerl erinnerte zudem an die Mütterrente, die die CSU in den Koalitionsverhandlungen 2013 und 2017 durchgesetzt hatte.

 

Aus den Bürgerreihen wurde vorgebracht, dass man in der Region Ergoldsbach eine sehr schlechte Internet- und Mobilfunk-Anbindung hätte. Die Kandidaten sicherten zu, hier bei den Betreibern nachzuhaken. Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem befristete Arbeitsverträge, die neue Datenschutzgrundverordnung, der Weiterbau B15 neu und die Stromsicherheit nach der Abschaltung der Kernkraftwerke.